Viele Menschen glauben, dass Therapie Unsinn ist, und manche halten sie sogar für völlig unnötig

Viele Menschen glauben, dass Therapie Unsinn ist, und manche halten sie sogar für völlig unnötig

Die Leute reden und projizieren noch viel, wenn der Tag lang ist. Das wird auch immer so sein. Das Einzigste, was wir wirklich lernen können, ist, bei uns selbst zu bleiben.
Lia:
Nadja:
Habe ich das irgendwo in meinem Beitrag geschrieben, was du gesagt hast?
Nee so war das nicht gemeint, sry. Stimme dir auch zu mit deiner Aussage, dass wohl die am meisten Therapie brauchen würden, die nicht hingehen.
Nur ist mir generell aufgefallen, dass das schnell gesagt wird, wenn jemand grad etwas anstrengend wirkt, wie zur Zurechtweisung.
Nadja:
Habe ich das irgendwo in meinem Beitrag geschrieben, was du gesagt hast?
Lia:
"Du brauchst ne Therapie" ist irgendwie auch zur Beleidigung geworden, wenn jemand zu anstrengend, verletzlich wirkt und selten wohlwollend gemeint.
Nee so war das nicht gemeint, sry. Stimme dir auch zu mit deiner Aussage, dass wohl die am meisten Therapie brauchen würden, die nicht hingehen.
Nur ist mir generell aufgefallen, dass das schnell gesagt wird, wenn jemand grad etwas anstrengend wirkt, wie zur Zurechtweisung.
Habe ich das irgendwo in meinem Beitrag geschrieben, was du gesagt hast?
Lia:
Nadja:
Das sind vermutlich genau die, die eine Therapie brauchen würden. 😂
"Du brauchst ne Therapie" ist irgendwie auch zur Beleidigung geworden, wenn jemand zu anstrengend, verletzlich wirkt und selten wohlwollend gemeint.
Lebendig:
Ich halte körperorientierte Therapien für sinnvoller als reine Gesprächstheraphie.
Beides hat seine Berechtigung und ergänzt sich wunderbar. Man kann einen Pulli von oben nach unten und von unten nach oben stricken, er wird ein Pulli :)
Wenn jemand psychische Probleme, ist eine Frage, wie diese Person die eigene Situation wahrnimmt.
Realisiert diese Person es selbst überhaupt?
Sagt sich nichts...und lebt ....so dahin?
Oder bemerkt diese Person es, leidet vielleicht sogar darunter, besitzt aber nicht die Bereitschaft, und "Fähigkeit", sich helfen zu lassen, dass Hilfe von Aussen was bringen könnte.
Mir geht es nicht gut!
Aber ich schaffe es nicht!
Oder, ich möchte mir nicht helfen lassen!
Da kommt natürlich die Beziehung zu sich selbst und das eigene Selbstbild zu tragen.
Kann ich Hilfe annehmen und akzeptieren.
Oder kommt das für mich als Person nicht in Frage.
Wie wichtig bin ich mir, und was kann ich tun, wenn ich weiss, dass es mir psychisch nicht gut geht?
Wie gehe ich in Krisen mit mir um?
Es ist auch ein Unterschied, ob ich mit Selbstreflexion, Therapie, Kritikfähigkeit, usw. Erfahrungen gemacht haben, die mir was bringen und in denen ich Sinn sehe.
Es heisst nicht, dass Menschen, die in dem Bereich keine Erfahrungen gemacht haben, nicht genauso den Schritt in eine Therapie einfach machen.
Jeder Charakter ist anders!
Aber es ist Neuland und macht wahrscheinlich unsicher.
Ich möchte unterscheiden, ob jemand "Angst" (Hemmungen...) hat, sich überhaupt mit persönlichen Schwächen, noch Unentdecktem von sich, zu konfrontieren und sich darin zu erleben. Mit jemand darüber reden.
Oder hat jemand Angst vor Therapie, weil es generell und im persönlichen Umfeld tabu ist, nicht akzeptiert wird und als Schwäche "verurteilt" wird.
Wo steht jeder?
In welchem sozialen Umfeld lebt er/sie?
Wie geht eine Person mit sich um?
Sich helfen, sich helfen lassen?
Wenn es einem psychisch wirklich nicht gut geht?
Neben der Angst gibt es viele Gründe und "Hürden" warum jemand nicht Therapie für sich annehmen kann.
Auch im Jahr 2026 n. Chr.!
Ich halte körperorientierte Therapien für sinnvoller als reine Gesprächstheraphie.
Nadja:
Das sind vermutlich genau die, die eine Therapie brauchen würden. 😂
"Du brauchst ne Therapie" ist irgendwie auch zur Beleidigung geworden, wenn jemand zu anstrengend, verletzlich wirkt und selten wohlwollend gemeint.
Shaman:
Was ist Stigma daran, krank zu sein?
Lediglich der guten Ordnung halber sei darauf hingewiesen, dass zb Depressionen etc. lt. ICD sogar als Krankheit(en) fern jedes Stigma akzeptiert und anerkannt sind...
Nur weil eine Krankheit im ICD gelistet ist, heißt das nicht, dass sie nicht gesellschaftlich stigmatisiert ist.
Leider sind besonders Männer von dieser Stigmatisierung betroffen https://voiio.de/blog/depressionen-bei-maennern-erkennen
Das sind vermutlich genau die, die eine Therapie brauchen würden. 😂
Shaman:
nono:
Nino nicht, aber der Nono ist schon da🤪
Man kann halt nicht alles haben... 😜🤣🤣
Doch ☝️, alles ist besser als Nino 🤦♀️❗️🤣🤣🤣
Ich denke für viele Menschen die ein Problem haben in ihrer Psyche, kann eine Psychoanalyse die Lösung sein.
Bei anderen ist die Wunde schon so „zugewachsen“ ,dass es auch großen Schaden anrichten würde wenn man das aufreißt.
Das kann man nicht pauschalisieren.
Es gibt ebenfalls das Stigma mit dem Psychoklemptner oder wie auch immer ,dass natürlich Schwachsinn ist.
Ute:
Wie ich mich verlernte
Sobald ich sprechen lernte,
lernte ich, das zu verschweigen,
was mich am meisten bewegte,
was mich am tiefsten aussprach.Und lernte bald sagen,
was ich nicht fühlte.
Und fühlte so oft,
was ich nicht sagte.Je mehr ich sprechen lernte,
so zu sprechen wie die anderen,
desto mehr verlernte ich mich.Und je mehr ich mich verlernte,
desto besser hatte ich es,
desto besser verstanden mich die anderen.
Dieses Gedicht von Hans Kruppa (oft auch fälschlicherweise Reiner Kunze zugeschrieben) beschreibt die schmerzhafte Dynamik der Anpassung und Entfremdung.
Es bringt ein universelles Gefühl auf den Punkt:
Die Maske der Sprache: Sprache wird hier nicht als Werkzeug der Annäherung genutzt, sondern als Schild. Um dazuzugehören und Konflikte zu vermeiden, lernt man schon als Kind, die eigenen, tiefen Wahrheiten zu verschweigen und stattdessen das zu sagen, was das Umfeld hören möchte.
Der Preis der Akzeptanz: Das Paradoxon des Gedichts liegt am Ende. „Desto besser hatte ich es, desto besser verstanden mich die anderen.“ Das Verstandenwerden ist jedoch eine Illusion – die anderen verstehen und mögen nur die angepasste Rolle, während das wahre Ich innerlich unsichtbar wird und verlernt wird.
Es beschreibt den hohen Preis, den man zahlt, wenn man die Harmonie im Außen über die Authentizität im Innen stellt.
nono:
Maresa:
Gleich kommt Nino ☝️🤪❗️🤣🤣🤣
Nino nicht, aber der Nono ist schon da🤪
Man kann halt nicht alles haben... 😜🤣🤣
Ute:
Shaman:
Es geht doch nichts darüber, statt individueller Interpretation sich schlicht an Sachinformationen und - definitionen...
Extra für dich:
https://de.wikipedia.org/wiki/Diagnose?wprov=sfla1
Immer wieder schön, wenn ich von Äpfeln spreche und jemand mit Birnen argumentiert.
Wer verstehen WILL, versteht.
Wer sich reiben will, um sich zu spüren, gackert dagegen.
So ein Ausflug in die Obstabteilung ist doch immer wieder gesund und erfrischend.
Die Art, wie Du Dich zu spüren strebst, bleibt selbstverständlich Deiner Individualität überlassen.
Maresa:
Gleich kommt Nino ☝️🤪❗️🤣🤣🤣
Nino nicht, aber der Nono ist schon da🤪
Shaman:
Ute:
Macht es Sinn, da noch vertiefend zu antworten, oder möchtest du einfach nur "dagegen" reden?
Ja, Depressionen sind im ICD gelistet.
Ist es denn wirklich krank, auf eine in Unordnung geratene Welt mit "Unordnung" in der Denkweise und damit auch im Empfinden zu reagieren? Im Gegenteil, wer NICHT reagiert, erbringt eine Anpassungsleistung und entfernt sich damit von sich selbst.
Warum gibt es Diagnosen?
Damit die Krankenkasse die Kosten übernimmt. Weitere Ausführungen stehen bereits unten.
Aber extra für dich:
Wie ich mich verlernte
Sobald ich sprechen lernte,
lernte ich, das zu verschweigen,
was mich am meisten bewegte,
was mich am tiefsten aussprach.Und lernte bald sagen,
was ich nicht fühlte.
Und fühlte so oft,
was ich nicht sagte.Je mehr ich sprechen lernte,
so zu sprechen wie die anderen,
desto mehr verlernte ich mich.Und je mehr ich mich verlernte,
desto besser hatte ich es,
desto besser verstanden mich die anderen.
Es geht doch nichts darüber, statt individueller Interpretation sich schlicht an Sachinformationen und - definitionen...
Extra für dich:
https://de.wikipedia.org/wiki/Diagnose?wprov=sfla1
Immer wieder schön, wenn ich von Äpfeln spreche und jemand mit Birnen argumentiert.
Wer verstehen WILL, versteht.
Wer sich reiben will, um sich zu spüren, gackert dagegen.
Ute:
Shaman:
Was ist Stigma daran, krank zu sein?
Lediglich der guten Ordnung halber sei darauf hingewiesen, dass zb Depressionen etc. lt. ICD sogar als Krankheit(en) fern jedes Stigma akzeptiert und anerkannt sind...
Macht es Sinn, da noch vertiefend zu antworten, oder möchtest du einfach nur "dagegen" reden?
Ja, Depressionen sind im ICD gelistet.
Ist es denn wirklich krank, auf eine in Unordnung geratene Welt mit "Unordnung" in der Denkweise und damit auch im Empfinden zu reagieren? Im Gegenteil, wer NICHT reagiert, erbringt eine Anpassungsleistung und entfernt sich damit von sich selbst.
Warum gibt es Diagnosen?
Damit die Krankenkasse die Kosten übernimmt. Weitere Ausführungen stehen bereits unten.
Aber extra für dich:
Wie ich mich verlernte
Sobald ich sprechen lernte,
lernte ich, das zu verschweigen,
was mich am meisten bewegte,
was mich am tiefsten aussprach.Und lernte bald sagen,
was ich nicht fühlte.
Und fühlte so oft,
was ich nicht sagte.Je mehr ich sprechen lernte,
so zu sprechen wie die anderen,
desto mehr verlernte ich mich.Und je mehr ich mich verlernte,
desto besser hatte ich es,
desto besser verstanden mich die anderen.
Es geht doch nichts darüber, statt individueller Interpretation sich schlicht an Sachinformationen und - definitionen...
Extra für dich:
https://de.wikipedia.org/wiki/Diagnose?wprov=sfla1