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  • Dating - Singles weshalb ist es so schwer ein Date zu bekommen

    Diskussion · 449 Beiträge · 33 Gefällt mir · 7.107 Aufrufe
    G- aus Dietikon
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    Warum ist es heute so schwierig, ein Date zu bekommen ??  Liegt es daran, dass Dating nicht mehr zeitgemäss ist, oder wollen sich Menschen einfach nicht mehr binden? 

    17.05.26, 17:13 - Zuletzt bearbeitet 17.05.26, 17:26.

Beiträge

  • 19.05.26, 14:28 - Zuletzt bearbeitet 19.05.26, 14:33.

     

    Lia:

     

    Shaman:

     

    Hoffentlich sind auch viele Männer an der Sozialisierung/ dem Aufwachsen von Kindern beteiligt.

    Jedenfalls können Eltern/Familienmitglieder auch nicht gegen gesellschaftliche Sozialisierung ankämpfen.

    Der klassische Papa im Haushalt existiert seit ungefähr 55 Jahren, davor gab es zeitlich nicht die Möglichkeit dazu. Arbeiten, arbeiten, arbeiten... Ernäher und Versorger der Familie. Jeder hatte seine Aufgaben, man war ein Team. Perfekt war es nicht, aber auch nicht unbedingt schlecht.

     

    Seit der Babyboomer Zeit hat sich vieles verändert!  Sehr stark im Westen (Europa und USA).

    Der Hauptfokus liegt im Job, Geld verdienen... Gleichberechtigung, Sozialisierung, Durchbruch (dritte Phase) des Feminismus usw...  war bis dahin alles richtig...

     

    Was jedoch im Stillen geschah, sah niemand kommen!

     

    Wir haben unsere Natur und unsere Biologie vollständig außer Acht gelassen und lebten in unserer ideologischen Blase, die jetzt mehr oder weniger geplatzt ist.

     

    Auch aus diesen Gründen haben wir es mit mehreren Krisen gleichzeitug zu tun.

     

    Menschen sind überfordert von so viel Gewicht, sie sind überreizt von so viel Input.

    Viele wurden (unbewusst) disponiert.

     

    Um in diesem gewaltigen Chaos Ordnung und Struktur zu schaffen, brauchen wir sehr intelligente Menschen, die zusammenarbeiten und zusammenhalten. Unsere Demokratie ist seit Jahren am Wackeln!  

     

    Wie dem auch sei...

     

    Ich mache mal Pause 😎👍

  • 19.05.26, 14:24

     

    Giannis:

     

    Lia:

     

    Hysterie wurde erfunden, um starke Emotionen/Reaktionen von Frauen abzuwerten.

    Ich denke Männer könnten auch deshalb emotional zurückgezogener sein, wenn zb das Bild vorherrscht, der Mann müsse der Beschützer der Frau sein. Was nicht nur Frauen Selbstständigkeit abspricht, sondern auch Männer unfrei macht und in schädliche Rollenbilder drängt. Von jemanden mit so einer Einstellung kann Mann wohl weniger Empathie erwarten und hat eher Hemmungen über emotionale Themen zu sprechen, die nicht in dieses Bild passen, "die Bedürftigkeit der Männer nimmt ja ab", da will Mann natürlich nicht bedürftig und unmännlich erscheinen und schweigt lieber. Ich denke, man kann nur selbst offener sein, dass alle Emotionen für alle Menschen erlaubt und respektiert sind, damit sich die Benachteiligung von Männern bezüglich emotionaler Unterstützung verbessert.

     

    Christian:

     

    Das habe ich mir gedacht  :)

     

    Ich bin bei: 

    Wer seine Impulse "prüft" und reflektiert ist frei (selbstbestimmt). Wer seinen Impulsen ungehemmt folgt ist "Untertan" seiner Impulse und damit nicht frei.

     

    Das kommt in etwa auf das gleiche, denke ich.

    Niemand ist frei, der sich nicht selbst beherrscht.
    Epiktet (50 - 138).

    Christian:

     

    Das habe ich mir gedacht  :)

     

    Ich bin bei: 

    Wer seine Impulse "prüft" und reflektiert ist frei (selbstbestimmt). Wer seinen Impulsen ungehemmt folgt ist "Untertan" seiner Impulse und damit nicht frei.

     

    Das kommt in etwa auf das gleiche, denke ich.

     

    Lia:

     

    Hysterie wurde erfunden, um starke Emotionen/Reaktionen von Frauen abzuwerten.

    Ich denke Männer könnten auch deshalb emotional zurückgezogener sein, wenn zb das Bild vorherrscht, der Mann müsse der Beschützer der Frau sein. Was nicht nur Frauen Selbstständigkeit abspricht, sondern auch Männer unfrei macht und in schädliche Rollenbilder drängt. Von jemanden mit so einer Einstellung kann Mann wohl weniger Empathie erwarten und hat eher Hemmungen über emotionale Themen zu sprechen, die nicht in dieses Bild passen, "die Bedürftigkeit der Männer nimmt ja ab", da will Mann natürlich nicht bedürftig und unmännlich erscheinen und schweigt lieber. Ich denke, man kann nur selbst offener sein, dass alle Emotionen für alle Menschen erlaubt und respektiert sind, damit sich die Benachteiligung von Männern bezüglich emotionaler Unterstützung verbessert.

    Hysterie ist ein medizinischer Begriff.  Er erklärt ein Verhalten was den "Normalzustand" bei Menschen dahingehend erklärt und differenziert (also die Abweihung davon).

     

    Männer haben es in ihrer DNA, also tief in ihrem Nervensystem verankert, um Frauen zu beschützen. Dieses Verhalten ist uralt, und ist unterschiedlich ausgeprägt, bei manchen Männern stärker, bei manchen schwächer. Das ist Evolutionsbiologie und Evolutionspsychologie zugleich.

     

    Was sind bitte schädliche Rollenbilder?

    Wo die Frau was tut oder nicht tut oder nicht darf?!

     

    Die Natur hat ein Ganzes aus zwei Hälften erschaffen ☀✨

    Mann und Frau.

     

    Jedes Geschlecht hat seine Stärken und auch seine Schwächen, das ist natürlich.

     

    Dominanz des Mannes wird heute sofort missverstanden hier im Westen, als ob wir Frauen unterwerfen wollen (schreibe ich jetzt, hat keiner erwähnt). 

     

    Ist ein Mann erfolgreich, dominant und möchte die Führung in der Beziehung übernehmen ist er automatisch toxisch und schlecht, und wird direkt verurteilt. Obwohl er nur seiner Natur folgt.

     

    Ich könnte noch hunderte Zeilen für euch schreiben, aber ich denke, dass ich am meisten hier geschrieben habe.

     

    Findet selbst eure eigene Wahrheit, und wenn ihr schonmal dabei seid, erforscht eure Seele!

    Ich habe das schon längst gemacht.

     

    IMG_0783.jpeg

     

    Was du jetzt machst:

     

    IMG_0784.jpeg
  • 19.05.26, 14:19

     

    Christian:

     

    Shaman:

     

     

     

    Im Grunde wurden Männer zu lange darauf getrimmt,  stets und immer unerschütterloch,  tough zu sein ("Männer weinen nicht"), alles und jedes im Griff zu habe ,  mit Schwert und Schild vor der (vermeintlich) schutzlosen Frau zu stehen...

     

    Was wir nicht leisten konnten,  können und irgendwie auch gar nicht (mehr) wollen.  

     

    Lediglich als Anmerkung: Wer bitte sozialisiert uns denn in den ersten, so wichtigen Lebensjahren, legt das Fundament,  hmm? 

     

    Der Erzieher im Kindergarten?

    Die ersten "Götter", die ein Kind sieht, riecht, hört, spürt, fühlt und dann später liebt, sind die Eltern.

     

    Der Westen (Europa und USA), wurde sehr stark dahingehend konditioniert um erfolgreich zu sein. Ausbildung / Studium, Selbstverwirklichung, Sigma sein!

     

    Hauptsache arbeiten bis zum Umfallen!

     

    Beziehungen sind komplexer als viele denken.

     

    Diese westliche Ideologie und Notlösung (aus hitorischen Gründen fast erzwungen), hat sehr vielen Menschen die Einsamkeit gebracht, und leider kommen sehr wenige da wieder raus.

     

    Social Media hat den letzten Sargnagel gesetzt!

     

    Wie dem auch sei...

  • 19.05.26, 14:14

     

    Lia:

     

    Ute:

     

     

    Du vergisst dabei, dass die Ursache für diese Dynamiken im Patriarchiat liegen und das benötigt zuerst eine Gegenbewegung, um sich dann einmitten zu können. Wenn Männer sich also aktuell pauschal angegriffen fühlen, dann deshalb, weil ihnen gefühlt etwas genommen wird, was ihnen offensichtlich dienlich war. So lange sie das nicht wahrnehmen und eingestehen können, werden sie die beleidigte Leberwurst spielen und das ist das, was sie für Frauen unsexy macht.

    Hysterie wurde erfunden, um starke Emotionen/Reaktionen von Frauen abzuwerten.

    Ich denke Männer könnten auch deshalb emotional zurückgezogener sein, wenn zb das Bild vorherrscht, der Mann müsse der Beschützer der Frau sein. Was nicht nur Frauen Selbstständigkeit abspricht, sondern auch Männer unfrei macht und in schädliche Rollenbilder drängt. Von jemanden mit so einer Einstellung kann Mann wohl weniger Empathie erwarten und hat eher Hemmungen über emotionale Themen zu sprechen, die nicht in dieses Bild passen, "die Bedürftigkeit der Männer nimmt ja ab", da will Mann natürlich nicht bedürftig und unmännlich erscheinen und schweigt lieber. Ich denke, man kann nur selbst offener sein, dass alle Emotionen für alle Menschen erlaubt und respektiert sind, damit sich die Benachteiligung von Männern bezüglich emotionaler Unterstützung verbessert.

     

    Christian:

     

    Ute:

     

     

    Das ist mir bewusst :)

    Das habe ich mir gedacht  :)

     

    Ich bin bei: 

    Wer seine Impulse "prüft" und reflektiert ist frei (selbstbestimmt). Wer seinen Impulsen ungehemmt folgt ist "Untertan" seiner Impulse und damit nicht frei.

     

    Das kommt in etwa auf das gleiche, denke ich.

    Niemand ist frei, der sich nicht selbst beherrscht.
    Epiktet (50 - 138).

    Christian:

     

    Ute:

     

     

    Das ist mir bewusst :)

    Das habe ich mir gedacht  :)

     

    Ich bin bei: 

    Wer seine Impulse "prüft" und reflektiert ist frei (selbstbestimmt). Wer seinen Impulsen ungehemmt folgt ist "Untertan" seiner Impulse und damit nicht frei.

     

    Das kommt in etwa auf das gleiche, denke ich.

     

    Lia:

     

    Ute:

     

     

    Du vergisst dabei, dass die Ursache für diese Dynamiken im Patriarchiat liegen und das benötigt zuerst eine Gegenbewegung, um sich dann einmitten zu können. Wenn Männer sich also aktuell pauschal angegriffen fühlen, dann deshalb, weil ihnen gefühlt etwas genommen wird, was ihnen offensichtlich dienlich war. So lange sie das nicht wahrnehmen und eingestehen können, werden sie die beleidigte Leberwurst spielen und das ist das, was sie für Frauen unsexy macht.

    Hysterie wurde erfunden, um starke Emotionen/Reaktionen von Frauen abzuwerten.

    Ich denke Männer könnten auch deshalb emotional zurückgezogener sein, wenn zb das Bild vorherrscht, der Mann müsse der Beschützer der Frau sein. Was nicht nur Frauen Selbstständigkeit abspricht, sondern auch Männer unfrei macht und in schädliche Rollenbilder drängt. Von jemanden mit so einer Einstellung kann Mann wohl weniger Empathie erwarten und hat eher Hemmungen über emotionale Themen zu sprechen, die nicht in dieses Bild passen, "die Bedürftigkeit der Männer nimmt ja ab", da will Mann natürlich nicht bedürftig und unmännlich erscheinen und schweigt lieber. Ich denke, man kann nur selbst offener sein, dass alle Emotionen für alle Menschen erlaubt und respektiert sind, damit sich die Benachteiligung von Männern bezüglich emotionaler Unterstützung verbessert.

    Hysterie ist ein medizinischer Begriff.  Er erklärt ein Verhalten was den "Normalzustand" bei Menschen dahingehend erklärt und differenziert (also die Abweihung davon).

     

    Männer haben es in ihrer DNA, also tief in ihrem Nervensystem verankert, um Frauen zu beschützen. Dieses Verhalten ist uralt, und ist unterschiedlich ausgeprägt, bei manchen Männern stärker, bei manchen schwächer. Das ist Evolutionsbiologie und Evolutionspsychologie zugleich.

     

    Was sind bitte schädliche Rollenbilder?

    Wo die Frau was tut oder nicht tut oder nicht darf?!

     

    Die Natur hat ein Ganzes aus zwei Hälften erschaffen ☀✨

    Mann und Frau.

     

    Jedes Geschlecht hat seine Stärken und auch seine Schwächen, das ist natürlich.

     

    Dominanz des Mannes wird heute sofort missverstanden hier im Westen, als ob wir Frauen unterwerfen wollen (schreibe ich jetzt, hat keiner erwähnt). 

     

    Ist ein Mann erfolgreich, dominant und möchte die Führung in der Beziehung übernehmen ist er automatisch toxisch und schlecht, und wird direkt verurteilt. Obwohl er nur seiner Natur folgt.

     

    Ich könnte noch hunderte Zeilen für euch schreiben, aber ich denke, dass ich am meisten hier geschrieben habe.

     

    Findet selbst eure eigene Wahrheit, und wenn ihr schonmal dabei seid, erforscht eure Seele!

    Ich habe das schon längst gemacht.

  • 19.05.26, 14:10

     

    Shaman:

     

    Lia:

     

    Hysterie wurde erfunden, um starke Emotionen/Reaktionen von Frauen abzuwerten.

    Ich denke Männer könnten auch deshalb emotional zurückgezogener sein, wenn zb das Bild vorherrscht, der Mann müsse der Beschützer der Frau sein. Was nicht nur Frauen Selbstständigkeit abspricht, sondern auch Männer unfrei macht und in schädliche Rollenbilder drängt. Von jemanden mit so einer Einstellung kann Mann wohl weniger Empathie erwarten und hat eher Hemmungen über emotionale Themen zu sprechen, die nicht in dieses Bild passen, "die Bedürftigkeit der Männer nimmt ja ab", da will Mann natürlich nicht bedürftig und unmännlich erscheinen und schweigt lieber. Ich denke, man kann nur selbst offener sein, dass alle Emotionen für alle Menschen erlaubt und respektiert sind, damit sich die Benachteiligung von Männern bezüglich emotionaler Unterstützung verbessert.

     

     

    Im Grunde wurden Männer zu lange darauf getrimmt,  stets und immer unerschütterloch,  tough zu sein ("Männer weinen nicht"), alles und jedes im Griff zu habe ,  mit Schwert und Schild vor der (vermeintlich) schutzlosen Frau zu stehen...

     

    Was wir nicht leisten konnten,  können und irgendwie auch gar nicht (mehr) wollen.  

     

    Lediglich als Anmerkung: Wer bitte sozialisiert uns denn in den ersten, so wichtigen Lebensjahren, legt das Fundament,  hmm? 

     

    Der Erzieher im Kindergarten?

  • 19.05.26, 14:04

     

    Christian:

    Jetzt Mal weg von meinem vorangegangenen Geschwafel. 

     

    Ich glaube, wenn sich zwei Menschen begegnen, mit halbwegs 

    - gleichem Autonomiebedürfnis 

    - gleichen Werten (oder großer Toleranz)

    - gleichem Nähebedürfnis

    - gleichen Vorsellungen  

    - gleichen Zielen...

     

    Man sich körperlich anziehend findet (wenn wichtig für jemand), ..., ... 

     

    ...dann kann es funktionieren. 

     

     

    Egal wer sich selbst wie doll liebt oder auch nicht. 

    Ja. Menschen, die sich gut finden, haben eine andere Ausstrahlung. Aber wer sich wirklich liebt, braucht nichts mehr (der Extremfall).

     

    Früher haben Beziehungen aufgrund Abhängigkeiten (zumeist beidseitig) lange gehalten. Das ist heute nicht mehr der Fall. Aber auch da spielen auch viele Faktoren zusammen. 

     

    Es gibt Menschen, die möchten abhängig sein und es gibt Menschen, die lieben ihre Freiheit über alles.

     

    Da gibt es aus meiner Sicht weder richtig noch falsch. Ich weiß, was ich bevorzuge... 

     

    Am Ende ist es eine Frage der Kompatibilität. Und das ist nicht nur in Liebesbeziehungen zwischen Mann und Frau so, sondern in jeder anderen Beziehung auch. Selbst in einfachen Freundschaften sind diese Dinge wichtig. Wenn vielleicht auch nicht ganz so doll gewichtet.

     

    Aus meiner Perspektive:

    Es gibt nicht die eine richtige Form von Beziehung, sondern passende und unpassende Dynamiken zwischen bestimmten Menschen.

    toll getextet... kann man so unterschreiben 

  • 19.05.26, 14:04 - Zuletzt bearbeitet 19.05.26, 14:11.

     

    Shaman:

     

    Wer bitte sozialisiert uns denn in den ersten, so wichtigen Lebensjahren, legt das Fundament,  hmm? 

    Hoffentlich sind auch viele Männer an der Sozialisierung/ dem Aufwachsen von Kindern beteiligt.

    Jedenfalls können Eltern/Familienmitglieder auch nicht gegen gesellschaftliche Sozialisierung ankämpfen.

  • 19.05.26, 14:01

    Jetzt Mal weg von meinem vorangegangenen Geschwafel. 

     

    Ich glaube, wenn sich zwei Menschen begegnen, mit halbwegs 

    - gleichem Autonomiebedürfnis 

    - gleichen Werten (oder großer Toleranz)

    - gleichem Nähebedürfnis

    - gleichen Vorsellungen  

    - gleichen Zielen...

     

    Man sich körperlich anziehend findet (wenn wichtig für jemand), ..., ... 

     

    ...dann kann es funktionieren. 

     

     

    Egal wer sich selbst wie doll liebt oder auch nicht. 

    Ja. Menschen, die sich gut finden, haben eine andere Ausstrahlung. Aber wer sich wirklich liebt, braucht nichts mehr (der Extremfall).

     

    Früher haben Beziehungen aufgrund Abhängigkeiten (zumeist beidseitig) lange gehalten. Das ist heute nicht mehr der Fall. Aber auch da spielen auch viele Faktoren zusammen. 

     

    Es gibt Menschen, die möchten abhängig sein und es gibt Menschen, die lieben ihre Freiheit über alles.

     

    Da gibt es aus meiner Sicht weder richtig noch falsch. Ich weiß, was ich bevorzuge... 

     

    Am Ende ist es eine Frage der Kompatibilität. Und das ist nicht nur in Liebesbeziehungen zwischen Mann und Frau so, sondern in jeder anderen Beziehung auch. Selbst in einfachen Freundschaften sind diese Dinge wichtig. Wenn vielleicht auch nicht ganz so doll gewichtet.

     

    Aus meiner Perspektive:

    Es gibt nicht die eine richtige Form von Beziehung, sondern passende und unpassende Dynamiken zwischen bestimmten Menschen.

  • 19.05.26, 13:58 - Zuletzt bearbeitet 19.05.26, 14:01.

     

    Ute:

     

    Lia:

     

    Hysterie wurde erfunden, um starke Emotionen/Reaktionen von Frauen abzuwerten.

    Ich denke Männer könnten auch deshalb emotional zurückgezogener sein, wenn zb das Bild vorherrscht, der Mann müsse der Beschützer der Frau sein. Was nicht nur Frauen Selbstständigkeit abspricht, sondern auch Männer unfrei macht und in schädliche Rollenbilder drängt. Von jemanden mit so einer Einstellung kann Mann wohl weniger Empathie erwarten und hat eher Hemmungen über emotionale Themen zu sprechen, die nicht in dieses Bild passen, "die Bedürftigkeit der Männer nimmt ja ab", da will Mann natürlich nicht bedürftig und unmännlich erscheinen und schweigt lieber. Ich denke, man kann nur selbst offener sein, dass alle Emotionen für alle Menschen erlaubt und respektiert sind, damit sich die Benachteiligung von Männern bezüglich emotionaler Unterstützung verbessert.

     

    "... Von jemanden mit so einer Einstellung ..."

    Da fehlt mir der Bezug. Wer ist "jemand" mit welcher "Einstellung"?

    "... damit sich die Benachteiligung von Männern bezüglich emotionaler Unterstützung verbessert."

    Korrigiere mich gerne, nach meinem Wissen stehen Beratungs- und Hilfsangebote allen Geschlechtern zur Verfügung.

    Im Gegenteil, eine benannte Benachteiligung ist auch eine zweischneidige Sache, denn auch diese Aussage füttert ein Opfer-Bild und erhöht den Betrachter.

    Wir müssen aus der Opferrolle rauskommen in die Eigenverantwortung und das in jeder Hinsicht. Und ja, bevor jetzt wieder jemand um die Ecke kommt: Ich weiß, dass es tatsächlich Opfer und Benachteiligte gibt. Dennoch zählt, wie man selbst mit etwas umgeht. Ich sehe fast täglich eine 40-jährige Alleinerziehende, die im Rollstuhl sitzt und auf 24-Std.-Pflege angewiesen ist. Natürlich kann ich ihr nur bis vor die Stirn schauen, aber ich sehe, wie sie ihr Leben wuppt - beeindruckend!

     

    Naja diese Einstellung teilen noch viele Menschen, dass zb"der starke Mann der Beschützer der Frau zu sein hat".

    Klar stehen grundsätzlich allen Menschen Hilfsangebote zur Verfügung, jedoch werden Männer auch da weniger häufig ernst genommen als Frauen. Und auch gesellschaftlich kann ich mir vorstellen, dass Frauen eher emotionale Unterstützung erhalten als Männer.

    Nur zu sagen "Die müssen sich halt aus ihrer Opferrolle befreien und nicht so beleidigte Leberwurst sein" wertet meiner Meinung nach Emotionen von Männern vorschnell ab und halte ich nicht für zielführend für eine Verbesserung der psychischen Männergesundheit.

  • 19.05.26, 13:55

     

    Lia:

     

    Ute:

     

     

    Du vergisst dabei, dass die Ursache für diese Dynamiken im Patriarchiat liegen und das benötigt zuerst eine Gegenbewegung, um sich dann einmitten zu können. Wenn Männer sich also aktuell pauschal angegriffen fühlen, dann deshalb, weil ihnen gefühlt etwas genommen wird, was ihnen offensichtlich dienlich war. So lange sie das nicht wahrnehmen und eingestehen können, werden sie die beleidigte Leberwurst spielen und das ist das, was sie für Frauen unsexy macht.

    Hysterie wurde erfunden, um starke Emotionen/Reaktionen von Frauen abzuwerten.

    Ich denke Männer könnten auch deshalb emotional zurückgezogener sein, wenn zb das Bild vorherrscht, der Mann müsse der Beschützer der Frau sein. Was nicht nur Frauen Selbstständigkeit abspricht, sondern auch Männer unfrei macht und in schädliche Rollenbilder drängt. Von jemanden mit so einer Einstellung kann Mann wohl weniger Empathie erwarten und hat eher Hemmungen über emotionale Themen zu sprechen, die nicht in dieses Bild passen, "die Bedürftigkeit der Männer nimmt ja ab", da will Mann natürlich nicht bedürftig und unmännlich erscheinen und schweigt lieber. Ich denke, man kann nur selbst offener sein, dass alle Emotionen für alle Menschen erlaubt und respektiert sind, damit sich die Benachteiligung von Männern bezüglich emotionaler Unterstützung verbessert.

     

     

    Im Grunde wurden Männer zu lange darauf getrimmt,  stets und immer unerschütterloch,  tough zu sein ("Männer weinen nicht"), alles und jedes im Griff zu habe ,  mit Schwert und Schild vor der (vermeintlich) schutzlosen Frau zu stehen...

     

    Was wir nicht leisten konnten,  können und irgendwie auch gar nicht (mehr) wollen.  

     

    Lediglich als Anmerkung: Wer bitte sozialisiert uns denn in den ersten, so wichtigen Lebensjahren, legt das Fundament,  hmm? 

  • 19.05.26, 13:42

     

    Lia:

     

    Ute:

     


    Zwischenzeitlich habe ich gelernt und auch verstanden, dass dieser Satz ein zweischneidiges Schwert ist. Im Grunde steckt darin die Aussage, dass man erst liebenswert sei, wenn man sich selbst liebt und damit wieder der Glaubenssatz "Ich bin nicht liebenswert!" bedient wird. Er baut unendlichen Druck auf und erzeugt damit oftmals eher eine Anpassungsleistung, das People Pleasing.

    @ Jule
    Ich freue mich sehr für dich, dass du auf einem so guten Weg bist!

    Ja, es baut den Druck auf, erst 100%ig mit sich im Reinen zu sein und alles an sich lieben zu müssen, um eine Liebesbeziehung verdient zu haben/ finden zu können. Obwohl es immer ein Weg ist und Selbstzweifel auch ok sind. Aber grundsätzlich stimme ich auch zu, dass Selbstliebe attraktiv wirkt.


    Heute finde ich den Begriff Selbstliebe überstrapaziert. Man kann sich selbstschädigend verhalten und begründen, dass man gut für die eigenen Bedürfnisse sorgt. 

    Ich finde es attraktiv, wenn jemand Verantwortlichkeiten sauber zuordnen kann und seinen Teil übernimmt.

  • 19.05.26, 13:38

     

    Ute:

     

    Giannis:

     

     

    Und dein Satz:
    „Liebt euch zuerst. Dann kommen die Leute zu euch.“

    ist psychologisch wahrscheinlich wertvoller als 90 % von dem ganzen toxischen Social-Media-Geschrei, das man heute täglich sieht.

     

     


    Zwischenzeitlich habe ich gelernt und auch verstanden, dass dieser Satz ein zweischneidiges Schwert ist. Im Grunde steckt darin die Aussage, dass man erst liebenswert sei, wenn man sich selbst liebt und damit wieder der Glaubenssatz "Ich bin nicht liebenswert!" bedient wird. Er baut unendlichen Druck auf und erzeugt damit oftmals eher eine Anpassungsleistung, das People Pleasing.

    @ Jule
    Ich freue mich sehr für dich, dass du auf einem so guten Weg bist!

    Ja, es baut den Druck auf, erst 100%ig mit sich im Reinen zu sein und alles an sich lieben zu müssen, um eine Liebesbeziehung verdient zu haben/ finden zu können. Obwohl es immer ein Weg ist und Selbstzweifel auch ok sind. Aber grundsätzlich stimme ich auch zu, dass Selbstliebe attraktiv wirkt.

  • 19.05.26, 13:35

     

    Lia:

     

    Ute:

     

     

    Du vergisst dabei, dass die Ursache für diese Dynamiken im Patriarchiat liegen und das benötigt zuerst eine Gegenbewegung, um sich dann einmitten zu können. Wenn Männer sich also aktuell pauschal angegriffen fühlen, dann deshalb, weil ihnen gefühlt etwas genommen wird, was ihnen offensichtlich dienlich war. So lange sie das nicht wahrnehmen und eingestehen können, werden sie die beleidigte Leberwurst spielen und das ist das, was sie für Frauen unsexy macht.

    Hysterie wurde erfunden, um starke Emotionen/Reaktionen von Frauen abzuwerten.

    Ich denke Männer könnten auch deshalb emotional zurückgezogener sein, wenn zb das Bild vorherrscht, der Mann müsse der Beschützer der Frau sein. Was nicht nur Frauen Selbstständigkeit abspricht, sondern auch Männer unfrei macht und in schädliche Rollenbilder drängt. Von jemanden mit so einer Einstellung kann Mann wohl weniger Empathie erwarten und hat eher Hemmungen über emotionale Themen zu sprechen, die nicht in dieses Bild passen, "die Bedürftigkeit der Männer nimmt ja ab", da will Mann natürlich nicht bedürftig und unmännlich erscheinen und schweigt lieber. Ich denke, man kann nur selbst offener sein, dass alle Emotionen für alle Menschen erlaubt und respektiert sind, damit sich die Benachteiligung von Männern bezüglich emotionaler Unterstützung verbessert.

     

    "... Von jemanden mit so einer Einstellung ..."

    Da fehlt mir der Bezug. Wer ist "jemand" mit welcher "Einstellung"?

    "... damit sich die Benachteiligung von Männern bezüglich emotionaler Unterstützung verbessert."

    Korrigiere mich gerne, nach meinem Wissen stehen Beratungs- und Hilfsangebote allen Geschlechtern zur Verfügung.

    Im Gegenteil, eine benannte Benachteiligung ist auch eine zweischneidige Sache, denn auch diese Aussage füttert ein Opfer-Bild und erhöht den Betrachter.

    Wir müssen aus der Opferrolle rauskommen in die Eigenverantwortung und das in jeder Hinsicht. Und ja, bevor jetzt wieder jemand um die Ecke kommt: Ich weiß, dass es tatsächlich Opfer und Benachteiligte gibt. Dennoch zählt, wie man selbst mit etwas umgeht. Ich sehe fast täglich eine 40-jährige Alleinerziehende, die im Rollstuhl sitzt und auf 24-Std.-Pflege angewiesen ist. Natürlich kann ich ihr nur bis vor die Stirn schauen, aber ich sehe, wie sie ihr Leben wuppt - beeindruckend!

     

  • 19.05.26, 13:28

     

    Giannis:

     

     

    Und trotzdem sind viele Menschen heute unglücklicher, einsamer und orientierungsloser als früher. Vielleicht sollte man also zumindest zulassen, dass auch moderne Entwicklungen kritisch hinterfragt werden dürfen, ohne sofort in ideologische Schuldmodelle abzurutschen.

     

    Ich denke damals waren Menschen ähnlich unglücklich und einsam, nur steckten sie in unglücklichen Ehen fest, aus denen sie sich nicht so leicht befreien konnten. 

  • 19.05.26, 13:26

     

    Ute:

     

    Giannis:

     

    Ich betreibe keinen Dating Kanal auf YT!  Sondern einen Psychologie Kanal.

    Dabei geht es nicht nur um die Mann Frau Dynamik, sondern auch um Themen wie Depressionen, Burnout usw.

     

    Ursprünglich komme ich aus dem Ingenieurbereich 😎👍

    Aber solche Themen wie Psychologie, Philosophie, Geschichte und Kultur haben mich schon immer interessiert!  Und da habe ich ganze 20 Jahre reingehängt.

     

    Was treibt dich so an?

    Was ist denn deine Passion?


    Ich schreibe sehr vieles für mich selbst und sortiere damit. Gleichzeitig reiche ich gerne weiter, was ich über Jahrzehnte dazulernen durfte. Jedoch ist kognitives Verstehen nur der erste Schritt. Emotionale Heilung erfordert unendlich viele Wiederholungen, erneutes Wahrnehmen und vor allem neue Erfahrungen. Ich habe über die Jahre mein Leben komplett umgebaut. Mein erster Impuls bei Widerspruch und Angriffen ist aufschlussreich. Je ruhiger und verständnisvoller ich bleibe, umso ausgeglichener und gesünder. Wobei ich durchaus gelegentlich auch mal zur Peitsche greife, wenn anderweitig zu viel Zucker gereicht wird. 

    Dann haben wir beide so einiges gemeinsam. Freut mich zu lesen.

  • 19.05.26, 13:22

     

    Ute:

     

    Giannis:

    Es gibt ein gesellschaftliches Muster, das immer mehr Menschen wahrnehmen, aber kaum jemand offen ausspricht, weil man sofort moralisch eingeordnet wird. 

     

    Und zwar dieses Gefühl, dass Frauen in öffentlichen Diskussionen oft automatisch mehr emotionale Unterstützung bekommen, unabhängig davon, ob sie objektiv recht haben oder nicht. Während Männer häufig deutlich schneller als „toxisch“, „unsensibel“, „aggressiv“ oder schlicht als der Schuldige dargestellt werden.

     

    Und bevor jetzt wieder jemand hysterisch wird:
    Nein, das bedeutet nicht, dass Frauen „schlecht“ sind oder Männer grundsätzlich benachteiligt werden. Es bedeutet nur, dass gesellschaftliche Wahrnehmung nicht immer neutral funktioniert.

     

    Psychologisch ist das sogar teilweise erklärbar. Studien zeigen seit Jahren, dass Menschen Frauen oft stärker als schützenswert wahrnehmen, während Männer schneller mit Verantwortung, Härte oder Schuld verbunden werden. In sozialen Konflikten wird männliches Verhalten häufig strenger interpretiert, während Frauen eher emotionale Unterstützung erhalten.

     

    Und genau das sieht man heute besonders stark im Internet. Eine Frau schildert ein Problem, sofort kommen Verständnis, Solidarität und emotionale Rückendeckung. Ein Mann schildert ein Problem, und nicht selten wird zuerst gefragt, was er falsch gemacht hat.

     

    Natürlich gibt es auch Gegenteile. Natürlich erleben Frauen ebenfalls massive Abwertung, besonders online. Aber viele Männer spüren mittlerweile sehr deutlich, dass ihre Perspektive gesellschaftlich oft weniger empathisch behandelt wird. Genau deshalb ziehen sich auch so viele emotional zurück. Nicht unbedingt aus Hass. Sondern aus dem Gefühl heraus, ständig unter Generalverdacht zu stehen.

     

    Interessant ist dabei:
    Selbst sachliche Diskussionen über Biologie, Psychologie oder gesellschaftliche Dynamiken eskalieren heute extrem schnell. Sobald man Unterschiede zwischen Männern und Frauen erwähnt oder moderne Entwicklungen kritisch betrachtet, kommen oft sofort Begriffe wie „Frauenhass“, „Incel“, „toxische Männlichkeit“ oder schlimmere Etiketten.

     

    Dadurch entsteht bei vielen Menschen der Eindruck, dass offene Diskussionen kaum noch möglich sind. Und genau das ist gefährlich für eine Gesellschaft:
    Nicht Unterschiede, nicht Kritik, sondern die Unfähigkeit, überhaupt noch differenziert über diese Themen sprechen zu können.

     

    Wirklich traurig!

     

    Du vergisst dabei, dass die Ursache für diese Dynamiken im Patriarchiat liegen und das benötigt zuerst eine Gegenbewegung, um sich dann einmitten zu können. Wenn Männer sich also aktuell pauschal angegriffen fühlen, dann deshalb, weil ihnen gefühlt etwas genommen wird, was ihnen offensichtlich dienlich war. So lange sie das nicht wahrnehmen und eingestehen können, werden sie die beleidigte Leberwurst spielen und das ist das, was sie für Frauen unsexy macht.

    Hysterie wurde erfunden, um starke Emotionen/Reaktionen von Frauen abzuwerten.

    Ich denke Männer könnten auch deshalb emotional zurückgezogener sein, wenn zb das Bild vorherrscht, der Mann müsse der Beschützer der Frau sein. Was nicht nur Frauen Selbstständigkeit abspricht, sondern auch Männer unfrei macht und in schädliche Rollenbilder drängt. Von jemanden mit so einer Einstellung kann Mann wohl weniger Empathie erwarten und hat eher Hemmungen über emotionale Themen zu sprechen, die nicht in dieses Bild passen, "die Bedürftigkeit der Männer nimmt ja ab", da will Mann natürlich nicht bedürftig und unmännlich erscheinen und schweigt lieber. Ich denke, man kann nur selbst offener sein, dass alle Emotionen für alle Menschen erlaubt und respektiert sind, damit sich die Benachteiligung von Männern bezüglich emotionaler Unterstützung verbessert.

  • 19.05.26, 13:19

     

    Ute:

     

    Christian:

     

     

    Wenn wir neben der Wahrheit auch noch die Freiheit thematisieren, wird es hier nie ein Ende nehmen... 

     

    Und: Deine Selbstbeherrschung hat dich zu diesem Kommentar animiert... ;) 

     

    Das ist mir bewusst :)

    Das habe ich mir gedacht  :)

     

    Ich bin bei: 

    Wer seine Impulse "prüft" und reflektiert ist frei (selbstbestimmt). Wer seinen Impulsen ungehemmt folgt ist "Untertan" seiner Impulse und damit nicht frei.

     

    Das kommt in etwa auf das gleiche, denke ich.

  • 19.05.26, 13:12

     

    Giannis:

     

    Ute:

     


    Nur mal so als Idee:
    Der Nachbar hat mich heute nicht gegrüßt. Upps, hab ich was falsch gemacht? Dabei hat der Nachbar heute einfach schlecht geschlafen und den Kopf voller Sorgen.

    Vielleicht ist alles gar nicht soooo dramatisch?

     

    So sehr, wie du dich in das Thema reinhängst, dazu sogar einen YT-Kanal betreibst, stellt sich mir die Frage, worum es dir wirklich geht. Was treibt dich wirklich so richtig ehrlich von innen heraus an?

    Und nein, keine Antwort nötig.

    Ich betreibe keinen Dating Kanal auf YT!  Sondern einen Psychologie Kanal.

    Dabei geht es nicht nur um die Mann Frau Dynamik, sondern auch um Themen wie Depressionen, Burnout usw.

     

    Ursprünglich komme ich aus dem Ingenieurbereich 😎👍

    Aber solche Themen wie Psychologie, Philosophie, Geschichte und Kultur haben mich schon immer interessiert!  Und da habe ich ganze 20 Jahre reingehängt.

     

    Was treibt dich so an?

    Was ist denn deine Passion?


    Ich schreibe sehr vieles für mich selbst und sortiere damit. Gleichzeitig reiche ich gerne weiter, was ich über Jahrzehnte dazulernen durfte. Jedoch ist kognitives Verstehen nur der erste Schritt. Emotionale Heilung erfordert unendlich viele Wiederholungen, erneutes Wahrnehmen und vor allem neue Erfahrungen. Ich habe über die Jahre mein Leben komplett umgebaut. Mein erster Impuls bei Widerspruch und Angriffen ist aufschlussreich. Je ruhiger und verständnisvoller ich bleibe, umso ausgeglichener und gesünder. Wobei ich durchaus gelegentlich auch mal zur Peitsche greife, wenn anderweitig zu viel Zucker gereicht wird. 

  • 19.05.26, 12:59 - Zuletzt bearbeitet 19.05.26, 12:59.

     

    Ute:

     

    Giannis:

     

    Ich glaube tatsächlich, dass du meinen Punkt teilweise bestätigst, ohne es zu merken.

    Denn auch du gehst wieder automatisch davon aus, dass Kritik an gesellschaftlichen Entwicklungen hauptsächlich aus Unsicherheit, Abwehr oder mangelnder Selbstreflexion entsteht. Genau das meinte ich mit dieser sehr einseitigen psychologischen Deutung von Männern.

    Aber ein Mensch kann reflektiert sein UND trotzdem Kritik äußern.
    Ein Mensch kann mit sich im Reinen sein UND gesellschaftliche Entwicklungen problematisch finden.


    Und ein Mensch kann Pauschalisierungen kritisieren, ohne sich persönlich „ertappt“ zu fühlen.

    Das eine schließt das andere nicht aus.

     

    Interessant finde ich auch deinen Satz:
    „Wer mit sich im Reinen ist, steht nicht unter Generalverdacht.“

     

    Das klingt schön, funktioniert gesellschaftlich aber leider nicht immer so einfach. Menschen werden ständig bewertet, sozial, moralisch, politisch, emotional. 

     

    Männer erleben heute durchaus, dass gewisse Eigenschaften oder Sichtweisen schneller negativ eingeordnet werden als früher. Darüber darf man sprechen, ohne automatisch als unreif oder defensiv zu gelten.

     

    Und genau hier entsteht oft dieses Missverständnis:
    Viele Männer wollen sich gar nicht jeder Reflexion entziehen. Im Gegenteil. Viele reflektieren wahrscheinlich mehr als jemals zuvor. Aber sie möchten nicht, dass jede Kritik sofort psychologisiert wird nach dem Motto:
    „Wenn du ein Problem ansprichst, bist du selbst das Problem.“

     

    Das führt irgendwann zu Frustration, auf beiden Seiten übrigens.

     

    Und dein Novalis-Zitat ist schön. Wirklich.
    Aber vielleicht liegt genau darin auch die Schwierigkeit unserer Zeit:


    Dass Männer und Frauen immer weniger versuchen, sich gegenseitig wirklich zu erkennen, und stattdessen immer häufiger nur noch ihre eigenen Verletzungen, Projektionen und Ideologien im anderen sehen.


    Nur mal so als Idee:
    Der Nachbar hat mich heute nicht gegrüßt. Upps, hab ich was falsch gemacht? Dabei hat der Nachbar heute einfach schlecht geschlafen und den Kopf voller Sorgen.

    Vielleicht ist alles gar nicht soooo dramatisch?

     

    So sehr, wie du dich in das Thema reinhängst, dazu sogar einen YT-Kanal betreibst, stellt sich mir die Frage, worum es dir wirklich geht. Was treibt dich wirklich so richtig ehrlich von innen heraus an?

    Und nein, keine Antwort nötig.

    Ich betreibe keinen Dating Kanal auf YT!  Sondern einen Psychologie Kanal.

    Dabei geht es nicht nur um die Mann Frau Dynamik, sondern auch um Themen wie Depressionen, Burnout usw.

     

    Ursprünglich komme ich aus dem Ingenieurbereich 😎👍

    Aber solche Themen wie Psychologie, Philosophie, Geschichte und Kultur haben mich schon immer interessiert!  Und da habe ich ganze 20 Jahre reingehängt.

     

    Was treibt dich so an?

    Was ist denn deine Passion?

  • 19.05.26, 12:55

     

    Ute:

     

    Giannis:

     

     

    Und dein Satz:
    „Liebt euch zuerst. Dann kommen die Leute zu euch.“

    ist psychologisch wahrscheinlich wertvoller als 90 % von dem ganzen toxischen Social-Media-Geschrei, das man heute täglich sieht.

     

     


    Zwischenzeitlich habe ich gelernt und auch verstanden, dass dieser Satz ein zweischneidiges Schwert ist. Im Grunde steckt darin die Aussage, dass man erst liebenswert sei, wenn man sich selbst liebt und damit wieder der Glaubenssatz "Ich bin nicht liebenswert!" bedient wird. Er baut unendlichen Druck auf und erzeugt damit oftmals eher eine Anpassungsleistung, das People Pleasing.

    @ Jule
    Ich freue mich sehr für dich, dass du auf einem so guten Weg bist!

    Das ist tatsächlich ein sehr interessanter und tiefgehender Punkt von dir, und ich glaube, genau hier wird es psychologisch wirklich spannend.

     

    Denn du hast recht:
    Der Satz „Liebe zuerst dich selbst“ kann, falsch verstanden werden und dadurch enormen Druck erzeugen. Vor allem bei Menschen, die ohnehin schon mit Selbstzweifeln kämpfen. Dann wird aus einem eigentlich positiven Gedanken plötzlich eine versteckte Bedingung:
    „Erst wenn du dich perfekt selbst liebst, bist du liebenswert.“

     

    Und genau das kann wiederum zu Anpassung, Selbstoptimierung oder People Pleasing führen.

    Aber ich glaube, der ursprüngliche Gedanke hinter diesem Satz ist eigentlich ein anderer.

     

    Nicht:
    „Du musst perfekt mit dir selbst im Reinen sein.“

     

    Sondern eher:
    „Mach dein gesamtes Lebensglück nicht komplett abhängig von der Bestätigung anderer Menschen.“

     

    Denn genau das zerbricht heutzutage vielen emotional das Genick! Männern wie Frauen. Dieses permanente Gefühl:
    „Erst wenn mich jemand liebt, bin ich vollständig.“
    „Erst wenn ich begehrt werde, habe ich Wert.“

     

    Und soziale Medien verstärken das noch massiv.

     

    Vielleicht liegt die Wahrheit also irgendwo dazwischen:
    Ein Mensch muss sich nicht vollständig selbst „geheilt“ haben, um liebenswert zu sein. Kein Mensch ist perfekt. Aber eine gewisse innere Stabilität hilft enorm dabei, Beziehungen nicht aus Angst, Bedürftigkeit oder Selbstverlust heraus zu führen.

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