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  • Dating - Singles weshalb ist es so schwer ein Date zu bekommen

    Diskussion · 754 Beiträge · 34 Gefällt mir · 9.953 Aufrufe
    G- aus Dietikon
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    Warum ist es heute so schwierig, ein Date zu bekommen ??  Liegt es daran, dass Dating nicht mehr zeitgemäss ist, oder wollen sich Menschen einfach nicht mehr binden? 

    17.05.26, 17:13 - Zuletzt bearbeitet 17.05.26, 17:26.

Beiträge

  • 22.06.26, 13:51

    Man lernt durch Übung - aber wie soll Übung entstehen, wenn jeder sofort verschwindet?“

     

    Wow, was für ein starker Satz. 💯

  • 22.06.26, 13:43 - Zuletzt bearbeitet 22.06.26, 13:51.

     

    Giannis:

     

    Nane:

    Ja, der Ausdruck „Lückenbüßer“ passt in manchen Fällen leider. Ich glaube, wir meinen am Ende alle etwas Ähnliches: dass man erst wirklich mit sich selbst klarkommen sollte, bevor man etwas Neues beginnt.

    So ist es 😎👍

     

    Es ist eine wichtige Voraussetzung mit sich selbst klarzukommen, bevor man sich auf einen anderen Menschen einlässt. Wenn man mit sich selber nicht klarkommt, dann wird man das auch in einer Beziehung nicht schaffen!

     

    Man merkt ja erst im Kontakt, was mit den eigenen sozialen Fähigkeiten los ist. Die Lösung kann nicht sein, sich zu Hause zu verkriechen bzw. immer alles alleine zu machen. Es ist wie mit jeder anderen Fähigkeit auch: Man lernt durch Übung. Nur wie gelingt Übung, wenn jeder gleich wegläuft? 

    Flight, fight or freeze sind Traumareaktionen! Trauma heilt durch neue heilsame Erfahrungen. Wir sind aber alle keine prof. Therapeuten!

  • 22.06.26, 13:20

     

    Nane:

    Ja, der Ausdruck „Lückenbüßer“ passt in manchen Fällen leider. Ich glaube, wir meinen am Ende alle etwas Ähnliches: dass man erst wirklich mit sich selbst klarkommen sollte, bevor man etwas Neues beginnt.

    So ist es 😎👍

     

    Es ist eine wichtige Voraussetzung mit sich selbst klarzukommen, bevor man sich auf einen anderen Menschen einlässt. Wenn man mit sich selber nicht klarkommt, dann wird man das auch in einer Beziehung nicht schaffen!

  • 22.06.26, 13:12

    Ja, der Ausdruck „Lückenbüßer“ passt in manchen Fällen leider. Ich glaube, wir meinen am Ende alle etwas Ähnliches: dass man erst wirklich mit sich selbst klarkommen sollte, bevor man etwas Neues beginnt.

  • 22.06.26, 13:00

     

    Ute:

     

    Nane:

    Nein, das wollte ich dir gar nicht unterstellen. Der Gedanke zur Perfektion war allgemein gemeint und nicht auf dich bezogen.

    Und da bin ich bei dir: Verständnis für den Rucksack eines Menschen zu haben bedeutet nicht, alles entschuldigen zu müssen. 🍀

     

    Es ist vergleichbar mit den frisch Getrennten, die sich sofort in eine neue Beziehung stürzen und die neuen Partner dann unter deren Schmerz zu leiden haben.

    Gestern Abend fiel mir auf, wieviele Menschen alleine unterwegs waren und dass es wohl zu 80 % Frauen waren. Ich habe diese Beobachtung auch mit anderen abgeglichen. Und im Moment denke ich mir, dass das vielleicht auch der einzige Weg ist, dass sich jeder gut um sich selbst kümmert und anderen nicht gleich wieder neue Verletzungen zufügt.

    Das erinnert mich tatsächlich an Menschen, die direkt nach einer Trennung in die nächste Beziehung springen. Die alten Wunden sind noch nicht verheilt, die Enttäuschungen noch nicht verarbeitet und am Ende trägt der neue Partner den Schmerz, den er nie verursacht hat.

    Man sagt bei uns "Lückenbüßer"!

     

    Gestern Abend fiel mir etwas auf. Ich habe erstaunlich viele Menschen alleine gesehen und mein persönlicher Eindruck war, dass es überwiegend Frauen waren. Diese Beobachtung habe ich später sogar mit anderen abgeglichen. Natürlich ist das keine wissenschaftliche Erhebung, aber interessant fand ich es trotzdem.

     

    Vielleicht erleben wir gerade eine Zeit, in der viele Menschen erst einmal lernen müssen, wieder mit sich selbst zurechtzukommen. Männer und Frauen werden unterschiedlich verletzt und ziehen unterschiedliche Konsequenzen daraus. Viele Männer ziehen sich zurück und suchen Ruhe. Viele Frauen sehnen sich nach Nähe und Gemeinschaft. Beide Seiten leiden, nur auf unterschiedliche Weise. 

     

    Es gibt auch ein enormes Ungleichgewicht in der Anzahl von Männern und Frauen.

    In Europa haben wir circa 10 Millionen mehr Frauen als Männer.

     

    Vielleicht ist es manchmal tatsächlich besser, sich zunächst um sich selbst zu kümmern, statt aus Einsamkeit oder Angst sofort wieder in die nächste Beziehung zu flüchten. Denn unverarbeitete Verletzungen verschwinden nicht. Sie wechseln nur den Empfänger.

     

    Vielleicht besteht wahre Reife nicht darin, möglichst schnell wieder jemanden zu finden. Sondern darin, zuerst Frieden mit sich selbst zu schließen, damit man anderen nicht ungewollt neue Wunden zufügt, und damit man selbst "beziehungsfähig" wird.

  • 22.06.26, 12:53

     

    Ute:

     

    Giannis:

     

    Ich glaube tatsächlich, dass Dating für ältere Menschen oft unterschätzt wird. Wer jahrzehntelang alleine gelebt hat, seine Gewohnheiten, seine Freiheiten und seinen Alltag gefunden hat, gibt das nicht mal eben auf. In diesem Punkt müssen die Werte und Lebensvorstellungen häufig sehr gut zusammenpassen.

     

    Trotzdem halte ich Dating für junge Menschen heute für noch schwieriger. Denn zwischen zwanzig und vierzig finden die meisten großen Lebensentscheidungen statt. Beruf, Identität, Familiengründung, Kinderwunsch, Zukunftspläne und gleichzeitig fehlt vielen noch die Lebenserfahrung. Dazu kommen soziale Medien, unzählige Optionen und eine enorme Reizüberflutung.

     

    Mit zunehmendem Alter gewinnen viele Menschen an Erfahrung und Realismus. Man erkennt, dass Perfektion nicht existiert und dass eine gute Beziehung mehr mit Charakter, Vertrauen und Frieden zu tun hat als mit endlosen Checklisten.

     

    Ich glaube deshalb nicht, dass Dating im Alter einfacher ist. Aber viele ältere Menschen wissen besser, worauf es wirklich ankommt. Und manchmal sind weniger Ansprüche nicht Ausdruck von Resignation, sondern von gewonnener Weisheit.

     

    Auch wenn ich dir sehr gerne zustimme, so ist mein Eindruck, dass Weisheit wohl oft nur in der Theorie besteht. Ich mein, ja, der Wille zählt, aber ohne Taten wollte man eben nur. Hat sich bemüht.

    Ich hatte in der letzten Woche doch wieder ein paar recht ernüchternde Begegnungen, und leider haben mich die Frauen oftmals tiefer durchschnaufen lassen. Ok., sie waren auch in der Überzahl und vielleicht habe ich von den Männern auch weniger erwartet. Und nein, ich will mich nicht über sie erheben , sondern bin ziemlich ratlos. Manches kann ich noch nicht mal mehr einsortieren, ob es Oberflächlichkeit, Unfähigkeit, Ignoranz, Egozentrik oder einfach nur einem erschreckenden Unwissen zuzuschreiben ist. Null Stresstoleranz, keine Möglichkeit, ein simples Missverständnis zu klären, keine Flexibilität. Und ihr könnt es mir glauben, ich sitze wirklich da und prüfe all das auch bei mir selbst ab! Gerade weil es reale Begegnungen waren, habe ich wirklich alles versucht, aber die Mauern sind einfach zu hoch!

    Ich glaube, genau das ist ein Teil der Krise, über die wir hier sprechen. Viele Menschen sind gar nicht böse. Sie sind müde. Überreizt. Enttäuscht. Und sie tragen alte Erfahrungen mit sich herum.

    Vielleicht sitzen heute nicht nur Männer da und fragen sich, was mit den Frauen passiert ist. Vielleicht sitzen genauso viele Frauen da und fragen sich, was mit den Männern passiert ist.

    Und vielleicht liegt die Wahrheit irgendwo dazwischen.

     

    Wir leben in einer Zeit, in der Menschen immer besser kommunizieren können, aber immer schlechter miteinander umgehen. Ein Missverständnis reicht oft schon aus, um jemanden komplett abzuschreiben. Geduld ist selten geworden. Stresstoleranz ebenfalls.

     

    Was mich nachdenklich macht: Früher suchte man nach Gründen, warum etwas funktionieren könnte. Heute sucht man oft nach Gründen, warum es nicht funktionieren wird.

    Und vielleicht ist genau das die eigentliche Tragödie unserer Zeit. Nicht, dass wir aufgehört hätten zu lieben. Sondern dass wir aufgehört haben, einander etwas zuzutrauen.

     

    Deshalb glaube ich dir sogar, wenn du sagst, dass dich manche Begegnungen ratlos gemacht haben. Viele Männer machen heute ähnliche Erfahrungen. Nur sprechen sie oft nicht darüber.

    Vielleicht sitzen am Ende viel mehr Menschen auf derselben Seite des Tisches, als ihnen überhaupt bewusst ist.

  • 22.06.26, 12:50

     

    Nane:

    Nein, das wollte ich dir gar nicht unterstellen. Der Gedanke zur Perfektion war allgemein gemeint und nicht auf dich bezogen.

    Und da bin ich bei dir: Verständnis für den Rucksack eines Menschen zu haben bedeutet nicht, alles entschuldigen zu müssen. 🍀

     

    Es ist vergleichbar mit den frisch Getrennten, die sich sofort in eine neue Beziehung stürzen und die neuen Partner dann unter deren Schmerz zu leiden haben.

    Gestern Abend fiel mir auf, wieviele Menschen alleine unterwegs waren und dass es wohl zu 80 % Frauen waren. Ich habe diese Beobachtung auch mit anderen abgeglichen. Und im Moment denke ich mir, dass das vielleicht auch der einzige Weg ist, dass sich jeder gut um sich selbst kümmert und anderen nicht gleich wieder neue Verletzungen zufügt.

  • 22.06.26, 12:43

    Nein, das wollte ich dir gar nicht unterstellen. Der Gedanke zur Perfektion war allgemein gemeint und nicht auf dich bezogen.

    Und da bin ich bei dir: Verständnis für den Rucksack eines Menschen zu haben bedeutet nicht, alles entschuldigen zu müssen. 🍀

  • 22.06.26, 12:39

     

    Nane:

    Ich kann deine Ratlosigkeit gut nachvollziehen. Gerade wenn man sich wirklich bemüht, offen bleibt, Missverständnisse klären möchte und auch das eigene Verhalten hinterfragt, ist es frustrierend, immer wieder gegen Mauern zu laufen.

    Vielleicht gehört zur Weisheit nicht nur die Erkenntnis, dass Perfektion nicht existiert, sondern auch, dass nicht jeder Mensch die gleiche Bereitschaft zu Kommunikation, Reflexion und Kompromissen mitbringt.


    Trotzdem würde ich aus solchen Erfahrungen nicht den Schluss ziehen, dass die meisten Menschen so sind. Oft reichen schon wenige enttäuschende Begegnungen, um diesen Eindruck zu erzeugen. Umso wichtiger ist es, sich die Offenheit für die Menschen zu bewahren, die durchaus bereit sind, eine Tür zu öffnen. 🍀

     

    Was veranlasst dich zu glauben, dass ich von Perfektion ausgehe?

    Ich möchte mich nicht mit Details rechtfertigen. Du kannst davon ausgehen, dass meine Erwartungen gerade in Bezug auf unbekannte bzw. oberflächlich bekannte Menschen mittlerweile nur noch äußerst gering sind gerade weil ich weiß, wie vielen Menschen es schlecht geht und sie nur irgendwie versuchen, mit ihrem Rucksack durchs Leben zu kommen. Es entschuldigt aber einfach nicht alles!

  • 22.06.26, 12:31

    Ich kann deine Ratlosigkeit gut nachvollziehen. Gerade wenn man sich wirklich bemüht, offen bleibt, Missverständnisse klären möchte und auch das eigene Verhalten hinterfragt, ist es frustrierend, immer wieder gegen Mauern zu laufen.

    Vielleicht gehört zur Weisheit nicht nur die Erkenntnis, dass Perfektion nicht existiert, sondern auch, dass nicht jeder Mensch die gleiche Bereitschaft zu Kommunikation, Reflexion und Kompromissen mitbringt.


    Trotzdem würde ich aus solchen Erfahrungen nicht den Schluss ziehen, dass die meisten Menschen so sind. Oft reichen schon wenige enttäuschende Begegnungen, um diesen Eindruck zu erzeugen. Umso wichtiger ist es, sich die Offenheit für die Menschen zu bewahren, die durchaus bereit sind, eine Tür zu öffnen. 🍀

  • 22.06.26, 12:24

     

    Giannis:

     

    Waldgeist:

     


    Man geht immer nur von den eigenen Wünschen und Ansprüchen an einen Partner aus. Dabei wird gerne  vergessen, dass die andere Person ebenfalls ihre eigenen Vorstellungen, Werte und Erwartungen hat. Es reicht also nicht, dass jemand zu mir passt ,  ich muss auch zu ihm passen.

    Deshalb sehe ich Aussagen wie „Man muss nur lange genug suchen, dann findet man den Richtigen“ etwas kritisch. Eine Beziehung ist keine Einbahnstraße. Gerade mit zunehmendem Alter wird es oft schwieriger, weil die Auswahl kleiner wird, viele Menschen bereits Erfahrungen und Verletzungen aus früheren Beziehungen mitbringen und man selbst weniger bereit ist, Risiken einzugehen.

    Wer lange selbstständig und frei gelebt hat, gibt diese Unabhängigkeit meist nicht mehr so leicht auf. Deshalb müssen für viele Menschen im späteren Lebensabschnitt deutlich mehr Dinge zusammenpassen als in jungen Jahren. Es geht dann nicht nur um Gefühle, sondern auch um Lebensstil, Werte, Gewohnheiten und die Frage, ob beide wirklich bereit sind, ihr Leben miteinander zu teilen 🙋‍♂️


     

    Ich glaube tatsächlich, dass Dating für ältere Menschen oft unterschätzt wird. Wer jahrzehntelang alleine gelebt hat, seine Gewohnheiten, seine Freiheiten und seinen Alltag gefunden hat, gibt das nicht mal eben auf. In diesem Punkt müssen die Werte und Lebensvorstellungen häufig sehr gut zusammenpassen.

     

    Trotzdem halte ich Dating für junge Menschen heute für noch schwieriger. Denn zwischen zwanzig und vierzig finden die meisten großen Lebensentscheidungen statt. Beruf, Identität, Familiengründung, Kinderwunsch, Zukunftspläne und gleichzeitig fehlt vielen noch die Lebenserfahrung. Dazu kommen soziale Medien, unzählige Optionen und eine enorme Reizüberflutung.

     

    Mit zunehmendem Alter gewinnen viele Menschen an Erfahrung und Realismus. Man erkennt, dass Perfektion nicht existiert und dass eine gute Beziehung mehr mit Charakter, Vertrauen und Frieden zu tun hat als mit endlosen Checklisten.

     

    Ich glaube deshalb nicht, dass Dating im Alter einfacher ist. Aber viele ältere Menschen wissen besser, worauf es wirklich ankommt. Und manchmal sind weniger Ansprüche nicht Ausdruck von Resignation, sondern von gewonnener Weisheit.

     

    Auch wenn ich dir sehr gerne zustimme, so ist mein Eindruck, dass Weisheit wohl oft nur in der Theorie besteht. Ich mein, ja, der Wille zählt, aber ohne Taten wollte man eben nur. Hat sich bemüht.

    Ich hatte in der letzten Woche doch wieder ein paar recht ernüchternde Begegnungen, und leider haben mich die Frauen oftmals tiefer durchschnaufen lassen. Ok., sie waren auch in der Überzahl und vielleicht habe ich von den Männern auch weniger erwartet. Und nein, ich will mich nicht über sie erheben , sondern bin ziemlich ratlos. Manches kann ich noch nicht mal mehr einsortieren, ob es Oberflächlichkeit, Unfähigkeit, Ignoranz, Egozentrik oder einfach nur einem erschreckenden Unwissen zuzuschreiben ist. Null Stresstoleranz, keine Möglichkeit, ein simples Missverständnis zu klären, keine Flexibilität. Und ihr könnt es mir glauben, ich sitze wirklich da und prüfe all das auch bei mir selbst ab! Gerade weil es reale Begegnungen waren, habe ich wirklich alles versucht, aber die Mauern sind einfach zu hoch!

  • 22.06.26, 11:53

     

    Waldgeist:

     

    Nane:

    Nicht jeder, der lange sucht, hat zu hohe Ansprüche. Oft braucht es einfach Zeit, bis man einem Menschen begegnet, mit dem es wirklich passt.


    Jeder hat seine eigene Geschichte und seine eigenen Wünsche. Deshalb kann man nicht alle über einen Kamm scheren. Am Ende geht es nicht darum, irgendwen zu finden, sondern den Menschen, mit dem man glücklich wird.


    Man geht immer nur von den eigenen Wünschen und Ansprüchen an einen Partner aus. Dabei wird gerne  vergessen, dass die andere Person ebenfalls ihre eigenen Vorstellungen, Werte und Erwartungen hat. Es reicht also nicht, dass jemand zu mir passt ,  ich muss auch zu ihm passen.

    Deshalb sehe ich Aussagen wie „Man muss nur lange genug suchen, dann findet man den Richtigen“ etwas kritisch. Eine Beziehung ist keine Einbahnstraße. Gerade mit zunehmendem Alter wird es oft schwieriger, weil die Auswahl kleiner wird, viele Menschen bereits Erfahrungen und Verletzungen aus früheren Beziehungen mitbringen und man selbst weniger bereit ist, Risiken einzugehen.

    Wer lange selbstständig und frei gelebt hat, gibt diese Unabhängigkeit meist nicht mehr so leicht auf. Deshalb müssen für viele Menschen im späteren Lebensabschnitt deutlich mehr Dinge zusammenpassen als in jungen Jahren. Es geht dann nicht nur um Gefühle, sondern auch um Lebensstil, Werte, Gewohnheiten und die Frage, ob beide wirklich bereit sind, ihr Leben miteinander zu teilen 🙋‍♂️


     

    Ich glaube tatsächlich, dass Dating für ältere Menschen oft unterschätzt wird. Wer jahrzehntelang alleine gelebt hat, seine Gewohnheiten, seine Freiheiten und seinen Alltag gefunden hat, gibt das nicht mal eben auf. In diesem Punkt müssen die Werte und Lebensvorstellungen häufig sehr gut zusammenpassen.

     

    Trotzdem halte ich Dating für junge Menschen heute für noch schwieriger. Denn zwischen zwanzig und vierzig finden die meisten großen Lebensentscheidungen statt. Beruf, Identität, Familiengründung, Kinderwunsch, Zukunftspläne und gleichzeitig fehlt vielen noch die Lebenserfahrung. Dazu kommen soziale Medien, unzählige Optionen und eine enorme Reizüberflutung.

     

    Mit zunehmendem Alter gewinnen viele Menschen an Erfahrung und Realismus. Man erkennt, dass Perfektion nicht existiert und dass eine gute Beziehung mehr mit Charakter, Vertrauen und Frieden zu tun hat als mit endlosen Checklisten.

     

    Ich glaube deshalb nicht, dass Dating im Alter einfacher ist. Aber viele ältere Menschen wissen besser, worauf es wirklich ankommt. Und manchmal sind weniger Ansprüche nicht Ausdruck von Resignation, sondern von gewonnener Weisheit.

  • 22.06.26, 11:34

     

    Schwarzgelber Mutbürger:

     

    Giannis:

    Du bist Vieles, aber ganz sicher kein Wissenschaftler. 
     

    Und frag mal die Wissenschaft ob sie dir Liebe erklären kann! 
     

    Du sagst, dass ein Auto (nur) mit Motor fahrfähig ist, bedenkst aber nicht, dass es ohne Getriebe nicht geht / fährt! 
     

    Ich bin zu alt und zu belesen und zu erfahren, für den Blödsinn den du hier teilen möchtest. 
     

    Dass ich dir jetzt noch eine Nachricht geschrieben habe, darfst du als Geschenk betrachten. 
     

    Wenn du dir wirklich Wissen aneignen möchtest, dann nicht so ☝🏻

     

    Bye 

     

    Ah, Textverständnis hast Du also auch nicht😉Ich habe nicht behauptet Wissenschaftler zu 
    sein, sondern nur geschrieben, dass ich der Wissenschaft vertraue und eben nicht Dir🦉

    Du kennst die Wissenschaft der Liebe nicht? Weißt nicht, dass E- Autos kein Getriebe brau-
    chen? Ja, was bringt es denn, sich zu belesen, wenn man nur veraltete Zeilen schmökert, 
    die von der Gegenwart längst überholt wurden, keinen Raum für Neues lässt und auch 
    sonst kein Verständnis für echte Zusammenhänge hat? Ich glaube das nennt man verbohrt, 
    insofern, brauche ich auch keine weiteren Geschenke von Dir😁😉

    Wenn DU ansatzweise nur die Hälfte meines Textverständnisses hättest, dann wärst du ein glücklicher Mensch. Das ist defakto!

     

    Selbstverständlich 👍 besitzen E Autos weiterhin ein *Getriebe beziehungsweise ein *Übersetzungssystem, um die Kraft auf die Räder zu übertragen! Weis nicht wie extrem realitätsfremd dein Leben so ist, es scheint mir aber enorm zu sein 😵😶

     

    Neue Technik ersetzt nicht plötzlich alle Grundlagen, sondern baut auf ihnen auf. 

    Genau so funktioniert Wissenschaft 😉

     

    Du denkst hier immer das letzte Wort haben zu müssen und auch immer jede Antwort parat zu haben, genau das nennt man die Ironie und die Naivität der Jugend!

     

    Komm endlich mal aus deinem Loch raus, entferne deine starke Verkalkung, und glaube nicht alles was Studien uns vermitteln wollen, Checke erstmal die Quelle der Studie!

     

    Befasse dich mal selbst mit Wissenschaft und Weiterbildung, und höre endlich auf alles zu kopieren und arrogant einzufügen als ob du der Obermeier wärst!

     

    Das gefährlichste Wissen, was es gibt, ist das Halbwissen!  Und genau das verbreitest du mit einer Euphorie und Arroganz, die kaum zu ertragen ist!

     

    Du solltest wissen wo dein Platz ist 😎😉, lieber Schwarzgelber Mutbürger!

     

    Wir können hier gerne weitermachen...

  • 22.06.26, 11:11

    Es ist schon schwierig, in einem Thread  neue Erkenntnisse zu vermitteln. selbst habe aus vielen Diskussionen und Threads nur wenige wirklich neue Erkenntnisse gewonnen ,  vielleicht liegt das auch am Alter und an den gemachten Lebenserfahrungen.

    Das soll nicht überheblich klingen, aber welche grundlegend neue Erkenntnis sollte ich noch gewinnen, wenn doch eigentlich klar ist, dass eine Beziehung für beide Seiten passen muss .  Es reicht nicht, selbst den passenden Partner zu finden , man muss auch umgekehrt den Vorstellungen und Erwartungen des anderen entsprechen. Was eigentlich logisch sein sollte ! 

    Manchmal habe ich den Eindruck, dass manche Menschen Dates wie Trophäen sammeln und stolz darauf sind , je mehr, desto besser! Für mich spricht das eher gegen als für jemanden und  finde  es frustrierend, viel Lebensenergie in eine Reihe von enttäuschenden Dates zu investieren.

    Deshalb passt hier vielleicht der Spruch ,  Weniger ist oft mehr. Qualität ist wichtiger als Quantität.

    Aber  es kann auch ein Hobby sein , jede Woche drei Dates und nie entspreche ich den Anforderungen und Wünschen des Date Partners . 
    Allerdings ist mir jetzt aufgefallen , es ist genau das konträre zum Eingangs Thread , nachdem es so schwer ist Date  bekommen !  Aber es gibt auch Ausnahmen und das Leben ist nicht gerecht 😉🙋‍♂️


     

     


     

  • 22.06.26, 10:04 - Zuletzt bearbeitet 22.06.26, 10:16.

     

    Nane:

    Nicht jeder, der lange sucht, hat zu hohe Ansprüche. Oft braucht es einfach Zeit, bis man einem Menschen begegnet, mit dem es wirklich passt.


    Jeder hat seine eigene Geschichte und seine eigenen Wünsche. Deshalb kann man nicht alle über einen Kamm scheren. Am Ende geht es nicht darum, irgendwen zu finden, sondern den Menschen, mit dem man glücklich wird.

     

    Halbwegs glücklich sollte man schon alleine sein, sonst sind die Erwartungen zu hoch, und dann geht es nur noch darum, diesen Menschen an seiner Seite DAUERHAFT ohne große Leidensdruck "ertragen" zu können. Wer eine gute Liebesfähigkeit entwickelt hat (nein, die haben die wenigsten! - um dir gleich mal vorweg zu greifen, weil du ja chronisch widersprichst), dem gelingt das leichter.

  • 22.06.26, 03:04

    Im Grunde ist doch klar: Eine Beziehung muss für beide passen.


    Ich habe den Eindruck, dass hier ein selbstverständlicher Punkt sehr ausführlich erklärt wird, ohne dass dadurch wirklich etwas Neues zur Diskussion beiträgt.

     

    Am Ende bleibt es bei einer Grundvoraussetzung, die ohnehin jedem bewusst sein sollte 🤷🏻‍♀️.

  • 22.06.26, 01:23

     

    Nane:

    Nicht jeder, der lange sucht, hat zu hohe Ansprüche. Oft braucht es einfach Zeit, bis man einem Menschen begegnet, mit dem es wirklich passt.


    Jeder hat seine eigene Geschichte und seine eigenen Wünsche. Deshalb kann man nicht alle über einen Kamm scheren. Am Ende geht es nicht darum, irgendwen zu finden, sondern den Menschen, mit dem man glücklich wird.


    Man geht immer nur von den eigenen Wünschen und Ansprüchen an einen Partner aus. Dabei wird gerne  vergessen, dass die andere Person ebenfalls ihre eigenen Vorstellungen, Werte und Erwartungen hat. Es reicht also nicht, dass jemand zu mir passt ,  ich muss auch zu ihm passen.

    Deshalb sehe ich Aussagen wie „Man muss nur lange genug suchen, dann findet man den Richtigen“ etwas kritisch. Eine Beziehung ist keine Einbahnstraße. Gerade mit zunehmendem Alter wird es oft schwieriger, weil die Auswahl kleiner wird, viele Menschen bereits Erfahrungen und Verletzungen aus früheren Beziehungen mitbringen und man selbst weniger bereit ist, Risiken einzugehen.

    Wer lange selbstständig und frei gelebt hat, gibt diese Unabhängigkeit meist nicht mehr so leicht auf. Deshalb müssen für viele Menschen im späteren Lebensabschnitt deutlich mehr Dinge zusammenpassen als in jungen Jahren. Es geht dann nicht nur um Gefühle, sondern auch um Lebensstil, Werte, Gewohnheiten und die Frage, ob beide wirklich bereit sind, ihr Leben miteinander zu teilen 🙋‍♂️


     

  • 22.06.26, 01:14

    Nicht jeder, der lange sucht, hat zu hohe Ansprüche. Oft braucht es einfach Zeit, bis man einem Menschen begegnet, mit dem es wirklich passt.


    Jeder hat seine eigene Geschichte und seine eigenen Wünsche. Deshalb kann man nicht alle über einen Kamm scheren. Am Ende geht es nicht darum, irgendwen zu finden, sondern den Menschen, mit dem man glücklich wird.

  • 22.06.26, 01:01 - Zuletzt bearbeitet 22.06.26, 01:06.

    Die Natur hat sich wohl was dabei gedacht als sie Männer und Frauen unterschiedlich geschaffen hat. Kein Mann braucht bei aller Gleichberechtigung eine männliche Konkurrenz und keine Frau eine weibliche als Partner. Wenn man im fortgeschrittenen Alter schwer ein Date findet, liegt das wohl daran dass die meisten bereits vergeben sind oder sie suchen keine Beziehung mehr. Wer ewig sucht und nicht fündig wird, hat auch überhöhte Ansprüche. Jeder sucht etwas, das man selbst nicht ist.

  • 21.06.26, 23:05

     

    Gabi:

     

    Waldgeist:

     


    Gabi , es geht ja auch um das Wo , denn ich  möchte ich nicht unbedingt, dass du auf der Männer Toilette neben mir stehst. Und wenn schon , dann bitte vorher ein wenig üben …🙋‍♂️


     

    zuviel Marillenschnaps und die Hitze tun nicht gut 🥵


    heute ausnahmsweise einen Cappuccino in Ungarn ..😉

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