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  • Geht es den Menschen heute zu gut ?

    Diskussion · 352 Beiträge · 3.230 Aufrufe

    Und sie wissen sich diesen Wohlstand    nicht mehr zu schätzen !  I Es  ist alles selbstverständlich geworden und Anforderung an den Staat sind Anforderungen an die Gesellschaft !  Ist die Gesellschaft wirklich verpflichtet , für alles verantwortlich gemacht zu werden !  

    Aber  als Gesellschaft sind wir uns fremd und wir kennen uns nicht !   Wir grüßen uns auch nicht demnach frage ich mich schon , warum bin ich für dich verpflichtet..🙋‍♂️

     

    14.05.26, 00:59 - Zuletzt bearbeitet 14.05.26, 01:03.

Beiträge

  • 26.07.26, 11:55

     

    Ute:

    Die Gesundheit wird auch im Privatleben verbraucht – wenn nicht sogar noch mehr! Während ich in meiner Bürotätigkeit locker 7.000 Schritte auf der Uhr hatte und den Rest in der Freizeit problemlos geschafft habe, muss ich in der Rente heute aktiv dafür sorgen, überhaupt auf dieses Bewegungsniveau zu kommen – gerade bei Hitze.
     

    Es ist naiv zu glauben, dass man irgendwann gesund in die Kiste hüpft, auch wenn das wohl jeder hofft. Woher kommt eigentlich dieser hohe Bedarf an Schonung? Der Mensch ist für Aktivität ausgelegt – körperlich und geistig. Wenn heute immer mehr als Belastung oder Stress empfunden wird, sollte man vielleicht auch darüber sprechen, warum das so ist!
     

    Nein, ich sage nicht, dass Arbeit – wie bisher – die Hauptdefinition eines Menschen sein sollte. Im Gegenteil, das halte ich für bedenklich. Interessant finde ich aber, dass ehrenamtliches Engagement hier ausdrücklich gelobt wird. Das zeigt doch, dass Leistung und gesellschaftlicher Beitrag einen Wert haben. Genau deshalb verstehe ich nicht, warum Erwerbsarbeit oft fast ausschließlich als gesundheitliche Belastung dargestellt wird. Für viele Menschen bedeutet Arbeit eben auch Verantwortung, Selbstwirksamkeit und die Finanzierung unseres Sozialstaats.

    Und gleichzeitig stellt sich für mich die umgekehrte Frage: Was ist mit dem Rentner, der nach einem langen Arbeitsleben einfach seinen Ruhestand - so gut es eben geht - genießen möchte? Ist er deshalb weniger wert? Muss er sich rechtfertigen, weil er sich nicht mehr ehrenamtlich engagiert? Ich finde nicht. Der Wert eines Menschen sollte weder allein an seiner Erwerbsarbeit noch an einem Ehrenamt gemessen werden.

    Genau hier sehe ich den entscheidenden Punkt.

     

    Du schreibst selbst, dass der Wert eines Menschen nicht an Erwerbsarbeit oder Ehrenamt gemessen werden sollte - gleichzeitig stellst du aber Leistung, Aktivität und gesellschaftlichen Beitrag sehr stark in den Mittelpunkt.

     

    Natürlich sind Arbeit und ehrenamtliches Engagement wichtige Dinge und verdienen Anerkennung. Aber daraus darf kein Maßstab entstehen, an dem Menschen bewertet werden. Nicht jeder Mensch hat die gesundheitlichen oder persönlichen Möglichkeiten, sich zusätzlich einzubringen.

     

    Gerade kranke oder eingeschränkte Menschen dürfen nicht das Gefühl bekommen, weniger wert zu sein, weil sie nicht die gleichen Möglichkeiten haben.

     

    Der Wert eines Menschen hängt nicht davon ab, wie viel er leisten kann - sondern davon, dass er ein Mensch ist.

  • 26.07.26, 11:45

    Die Gesundheit wird auch im Privatleben verbraucht – wenn nicht sogar noch mehr! Während ich in meiner Bürotätigkeit locker 7.000 Schritte auf der Uhr hatte und den Rest in der Freizeit problemlos geschafft habe, muss ich in der Rente heute aktiv dafür sorgen, überhaupt auf dieses Bewegungsniveau zu kommen – gerade bei Hitze.
     

    Es ist naiv zu glauben, dass man irgendwann gesund in die Kiste hüpft, auch wenn das wohl jeder hofft. Woher kommt eigentlich dieser hohe Bedarf an Schonung? Der Mensch ist für Aktivität ausgelegt – körperlich und geistig. Wenn heute immer mehr als Belastung oder Stress empfunden wird, sollte man vielleicht auch darüber sprechen, warum das so ist!
     

    Nein, ich sage nicht, dass Arbeit – wie bisher – die Hauptdefinition eines Menschen sein sollte. Im Gegenteil, das halte ich für bedenklich. Interessant finde ich aber, dass ehrenamtliches Engagement hier ausdrücklich gelobt wird. Das zeigt doch, dass Leistung und gesellschaftlicher Beitrag einen Wert haben. Genau deshalb verstehe ich nicht, warum Erwerbsarbeit oft fast ausschließlich als gesundheitliche Belastung dargestellt wird. Für viele Menschen bedeutet Arbeit eben auch Verantwortung, Selbstwirksamkeit und die Finanzierung unseres Sozialstaats.

    Und gleichzeitig stellt sich für mich die umgekehrte Frage: Was ist mit dem Rentner, der nach einem langen Arbeitsleben einfach seinen Ruhestand - so gut es eben geht - genießen möchte? Ist er deshalb weniger wert? Muss er sich rechtfertigen, weil er sich nicht mehr ehrenamtlich engagiert? Ich finde nicht. Der Wert eines Menschen sollte weder allein an seiner Erwerbsarbeit noch an einem Ehrenamt gemessen werden.

  • 26.07.26, 10:36

    Guten Morgen! Ich finde, genau hier liegt der Kern der Diskussion.

     

    Es ist wichtig, dass Menschen sich auch außerhalb des Berufs engagieren und Verantwortung übernehmen. Aber daraus darf nicht folgen, dass Beschäftigte ihre Gesundheit im Arbeitsleben einfach verbrauchen müssen.

     

    Die entscheidende Frage ist doch: Wie schaffen wir es, dass Menschen länger gesund arbeiten können? Und wie verhindern wir, dass vor allem Beschäftigte in körperlich belastenden Berufen irgendwann vor der Wahl stehen: weiterarbeiten um jeden Preis oder gesundheitlich aussteigen?

     

    Natürlich kosten solche Lösungen Geld. Deshalb kann die Verantwortung nicht allein bei einzelnen Betrieben liegen.

     

    Denkbar wäre ein Zusammenspiel aus staatlicher Unterstützung, gezielten Förderprogrammen und einer stärkeren gemeinsamen Verantwortung von Unternehmen und Gesellschaft. Unternehmen, die in altersgerechte Arbeitsplätze, Prävention und Weiterbildung investieren, könnten unterstützt werden, damit solche Maßnahmen nicht zur untragbaren Belastung werden.

     

    Denn auch die Alternative hat ihren Preis: Krankheit, Fachkräfteverlust, Frühverrentung und der Verlust von Erfahrung belasten am Ende ebenfalls die Gesellschaft.

     

    Die Frage ist deshalb nicht nur, was eine Lösung kostet, sondern auch, was es kostet, keine zu finden.

  • 26.07.26, 09:58

     

    Schwarzgelber Mutbürger:

     

    Waldgeist:

     


    ich habe es nicht vergessen und auch genau begründet,  warum ältere Menschen keine Möglichkeit mehr haben ihren Job zu wechseln ! 
     

    selbst bringe mich noch als freiwilliger Mitarbeiter im sozialen Dienst ein , wie heute wieder einer unheilbar an Darmkrebs erkranken 70-jährigen alten Frau , ein wenig Hoffnung und Lebensmut zugesprochen …

    🦉Zuerst einmal finde ich es gut, dass Du einem Ehrenamt nachgehst, 
    dadurch erfährt man ja auch Teilhabe und Wertschätzung?

    Meine wesentlichen Punkte waren, warum sollte die jetzige junge Generation, ähnlich wie 
    Du es über die ältere Generation schreibst, ihre Gesundheit für den Job aufs Spiel setzen
    und nicht gleich darauf achten, dass sie bis zur Rente gut durchhalten, was dann eben 
    auch Kosten für Gesundheitssystem spart, wenn sie auch dann noch fit sind? 

    Was sollen ältere Menschen, die einen körperlich belastenden Beruf haben, denn dann 
    bis zur Rente tun? 

    Wenn Klein- und Mittelständische Betriebe keine Verantwortung übernehmen können, 
    warum sollten sich dann die Mitarbeitenden für sie aufopfern? 

    Ich denke, es geht darum die Interessen beider Seiten in Einklang zu bringen, aber wenn
    man das BIP, bzw. den Profit zum einzigen Massstab erklärt, dann wird man dies nicht hinbekommen‼️

     

    Ich lese deine Beiträge jetzt seit rund zwei Jahren. Die Argumentation ist im Grunde immer die selbe: Zahlreiche Links stützen deine eigene Sichtweise, während wirtschaftliche Zusammenhänge oder Gegenargumente kaum berücksichtigt werden.
     

    Ich stimme dir durchaus zu, dass die wachsende Konzentration von Vermögen bei wenigen Superreichen ein Problem ist. Aber daraus folgt für mich nicht, dass kleine und mittelständische Unternehmen immer mehr Belastungen tragen können. Gerade sie kämpfen mit steigenden Lohn-, Energie- und Bürokratiekosten und müssen trotzdem wettbewerbsfähig bleiben. Die Unternehmer tragen sowohl das Risiko als auch die Verantwortung für ihre Beschäftigten und ich denke nicht, dass man erwarten kann, dass sie dies ohne Gewinnerzielungsabsicht übernehmen müssen.
     

    Für mich wirkt deine Argumentation deshalb sehr einseitig. Wer Lösungen fordert, muss auch erklären, wie diese finanziert werden sollen und welche Folgen sie für Betriebe, Beschäftigte und Verbraucher haben. 

    Nebenbei bemerkt: Niemand soll sich aufopfern und seine Gesundheit ruinieren! Es gilt, Lösungen zu finden, die diese Punkte berücksichtigen. Wer aber weniger arbeitet, erzielt weniger Einkommen und zahlt weniger in die Rente ein. 

    Ich schrieb es bereits: Es wird vermutlich wegen Reduzierung der Arbeitsplätze in die Richtung eines Grundeinkommens gehen und es werden dann nur noch die Menschen arbeiten, die ihre Fähigkeiten einbringen können und der Rest, der nicht digital und von Maschinen erledigt werden kann, wird vermutlich in Form einer allgemeinen Sozialarbeit von den restlichen Menschen erbracht werden müssen. 

    Wer gesundheitlich angeschlagen ist, kann schon heute eine Teil-EM-Rente beantragen.

  • 26.07.26, 03:13
    ✗ Dieser Inhalt wurde von Waldgeist wieder gelöscht.
  •  

    Waldgeist:

     

    Schwarzgelber Mutbürger:

     

    Du schreibst hier sehr viel von gesundheitlichen Problem, vielleicht nicht direkt bei Dir, 
    aber zumindest in Bezug auf die ältere Generation, schon vergessen? 

    Auch Rentner können sich noch in die Gesellschaft einbringen, Du erwartest doch schließ-
    lich auch von anderen, dass sie etwas zurückgeben....


    ich habe es nicht vergessen und auch genau begründet,  warum ältere Menschen keine Möglichkeit mehr haben ihren Job zu wechseln ! 
     

    selbst bringe mich noch als freiwilliger Mitarbeiter im sozialen Dienst ein , wie heute wieder einer unheilbar an Darmkrebs erkranken 70-jährigen alten Frau , ein wenig Hoffnung und Lebensmut zugesprochen …

    🦉Zuerst einmal finde ich es gut, dass Du einem Ehrenamt nachgehst, 
    dadurch erfährt man ja auch Teilhabe und Wertschätzung?

    Meine wesentlichen Punkte waren, warum sollte die jetzige junge Generation, ähnlich wie 
    Du es über die ältere Generation schreibst, ihre Gesundheit für den Job aufs Spiel setzen
    und nicht gleich darauf achten, dass sie bis zur Rente gut durchhalten, was dann eben 
    auch Kosten für Gesundheitssystem spart, wenn sie auch dann noch fit sind? 

    Was sollen ältere Menschen, die einen körperlich belastenden Beruf haben, denn dann 
    bis zur Rente tun? 

    Wenn Klein- und Mittelständische Betriebe keine Verantwortung übernehmen können, 
    warum sollten sich dann die Mitarbeitenden für sie aufopfern? 

    Ich denke, es geht darum die Interessen beider Seiten in Einklang zu bringen, aber wenn
    man das BIP, bzw. den Profit zum einzigen Massstab erklärt, dann wird man dies nicht hinbekommen‼️

  • 25.07.26, 22:34

     

    Nane:

     

    Waldgeist:

     


    ich habe es nicht vergessen und auch genau begründet,  warum ältere Menschen keine Möglichkeit mehr haben ihren Job zu wechseln ! 
     

    selbst bringe mich noch als freiwilliger Mitarbeiter im sozialen Dienst ein , wie heute wieder einer unheilbar an Darmkrebs erkranken 70-jährigen alten Frau , ein wenig Hoffnung und Lebensmut zugesprochen …

    Waldgeist, ich glaube, dein Beispiel mit dem Ehrenamt zeigt, dass du dich weiterhin engagierst.

     

    Darum ging es aber, glaube ich, gar nicht.

     

    Die Diskussion drehte sich eher um die Frage, welche Verantwortung Unternehmen für ihre Mitarbeitenden übernehmen.

    Das habe ich schon mehrmals beantwortet , dass  klein und Mittelbetriebe keine Verantwortung übernehmen können ! ..Wer übernimmt die Verantwortung für diese Betriebe…

  • 25.07.26, 22:23

     

    Waldgeist:

     

    Schwarzgelber Mutbürger:

     

    Du schreibst hier sehr viel von gesundheitlichen Problem, vielleicht nicht direkt bei Dir, 
    aber zumindest in Bezug auf die ältere Generation, schon vergessen? 

    Auch Rentner können sich noch in die Gesellschaft einbringen, Du erwartest doch schließ-
    lich auch von anderen, dass sie etwas zurückgeben....


    ich habe es nicht vergessen und auch genau begründet,  warum ältere Menschen keine Möglichkeit mehr haben ihren Job zu wechseln ! 
     

    selbst bringe mich noch als freiwilliger Mitarbeiter im sozialen Dienst ein , wie heute wieder einer unheilbar an Darmkrebs erkranken 70-jährigen alten Frau , ein wenig Hoffnung und Lebensmut zugesprochen …

    Waldgeist, ich glaube, dein Beispiel mit dem Ehrenamt zeigt, dass du dich weiterhin engagierst.

     

    Darum ging es aber, glaube ich, gar nicht.

     

    Die Diskussion drehte sich eher um die Frage, welche Verantwortung Unternehmen für ihre Mitarbeitenden übernehmen.

  • 25.07.26, 21:46 - Zuletzt bearbeitet 25.07.26, 22:03.

     

    Schwarzgelber Mutbürger:

     

    Waldgeist:

     


    interessant ,  und mit einem Dienstrad und Abo für das Fitness Center hält man bis zur Rente durch ! 
     

     Selbst habe bis zur Rente durchgehalten , ohne diese Bonitäten und jetzt unterstellst du mir , mich auf den Lorbeeren auszuruhen… 

     

    Du schreibst hier sehr viel von gesundheitlichen Problem, vielleicht nicht direkt bei Dir, 
    aber zumindest in Bezug auf die ältere Generation, schon vergessen? 

    Auch Rentner können sich noch in die Gesellschaft einbringen, Du erwartest doch schließ-
    lich auch von anderen, dass sie etwas zurückgeben....


    ich habe es nicht vergessen und auch genau begründet,  warum ältere Menschen keine Möglichkeit mehr haben ihren Job zu wechseln ! 
     

    selbst bringe mich noch als freiwilliger Mitarbeiter im sozialen Dienst ein , wie heute wieder einer unheilbar an Darmkrebs erkranken 70-jährigen alten Frau , ein wenig Hoffnung und Lebensmut zugesprochen …

  • 25.07.26, 21:26 - Zuletzt bearbeitet 25.07.26, 21:33.

     

    Waldgeist:

     

    Schwarzgelber Mutbürger:

     

    Gesunderhalt der Mitarbeitende und Mobilität ist Luxus, okay, gleichzeitig sollen die 
    Mitarbeitenden dann aber selbst dafür sorgen, dass sie bis zur Rente durchhalten? 


    interessant ,  und mit einem Dienstrad und Abo für das Fitness Center hält man bis zur Rente durch ! 
     

     Selbst habe bis zur Rente durchgehalten , ohne diese Bonitäten und jetzt unterstellst du mir , mich auf den Lorbeeren auszuruhen… 

     

    Du schreibst hier sehr viel von gesundheitlichen Problem, vielleicht nicht direkt bei Dir, 
    aber zumindest in Bezug auf die ältere Generation, schon vergessen? 

    Desweitern war das eine Frage, ob Du dich nun auf deinen Lorbeeren ausruhst, denn
    auch Rentner können sich noch in die Gesellschaft einbringen, Du erwartest doch schließ-
    lich auch von anderen, dass sie etwas zurückgeben....

    /community/friendseek/forum/freizeit/sonstiges/9128/geht-es-den-menschen-heute-zu-gut?reply=196615&page=6

  • 25.07.26, 21:21

     

    Schwarzgelber Mutbürger:

     

    Waldgeist:

     

    Es zeigt nur , wie weltfremd manche Menschen ticken!  Ein klein  und Mittelbetrieb,  kann sich diesen Luxus für seine Mitarbeiter nicht leisten ! 
     

    ich könnte jetzt ein paar Beispiele aufzählen ,  aber ich erspare mir die Mühe …

     

     

    Gesunderhalt der Mitarbeitende und Mobilität ist Luxus, okay, gleichzeitig sollen die 
    Mitarbeitenden dann aber selbst dafür sorgen, dass sie bis zur Rente durchhalten? 


    interessant ,  und mit einem Dienstrad und Abo für das Fitness Center hält man bis zur Rente durch ! 
     

     Selbst habe bis zur Rente durchgehalten , ohne diese Bonitäten und jetzt unterstellst du mir , mich auf den Lorbeeren auszuruhen… 

     

  •  

    Franz:

     

    Schwarzgelber Mutbürger:

    Gesunderhalt der Mitarbeitende und Mobilität ist Luxus, okay, gleichzeitig sollen die 
    Mitarbeitenden dann aber selbst dafür sorgen, dass sie bis zur Rente durchhalten? 

     

    Man kann VW nicht mit einem Dreipersonen-Betrieb vergleichen.

    Das sind komplett verschiedene Welten.

    🦉Wo habe ich das getan? Der Punkt ist, dass auch kleinere Firmen ihren Mitarbeitenden 
    etwas bieten sollten, wie zum Beispiel Perspektiven wie Nane schrieb, aber sich eben vor-
    allem auch für die Gesundheit ihrer Mitarbeiter einsetzen sollten, auch da gibt es viele 
    Firmen die spezielle Programme für ältere Mitarbeitende haben...

    ..meine VW Kritik sollte nur eine andere Perspektive aus der Unternehmenswelt spiegeln, 
    wo hier ja so viel von Verantwortung der jungen Menschen geschrieben‼️

  • 25.07.26, 21:08

     

    Schwarzgelber Mutbürger:

    Gesunderhalt der Mitarbeitende und Mobilität ist Luxus, okay, gleichzeitig sollen die 
    Mitarbeitenden dann aber selbst dafür sorgen, dass sie bis zur Rente durchhalten? 

     

    Man kann VW nicht mit einem Dreipersonen-Betrieb vergleichen.

    Das sind komplett verschiedene Welten.

  •  

    Waldgeist:

     

    Nane:

     

    Das stimmt.

     

    Solche Angebote wie Jobticket, Dienstrad oder Firmenfitness sind sicher attraktive Zusatzleistungen und können einen Betrieb interessanter machen.

     

    Am Ende geht es aber nicht nur um einzelne Benefits, sondern darum, ob ein Beruf insgesamt Perspektiven bietet und sich Menschen dort langfristig wohlfühlen.

    Es zeigt nur , wie weltfremd manche Menschen ticken!  Ein klein  und Mittelbetrieb,  kann sich diesen Luxus für seine Mitarbeiter nicht leisten ! 
     

    ich könnte jetzt ein paar Beispiele aufzählen ,  aber ich erspare mir die Mühe …

     

     

    Gesunderhalt der Mitarbeitende und Mobilität ist Luxus, okay, gleichzeitig sollen die 
    Mitarbeitenden dann aber selbst dafür sorgen, dass sie bis zur Rente durchhalten? 

  • 25.07.26, 21:01

     

    Nane:

     

    Schwarzgelber Mutbürger:

     

    Manche Betriebe bieten ja sogar Mobilität (Fahrräder, Autos, ÖPNV- Tickets) , Gesundheits-
    leistungen, wie Fitnessstudioabos oder andere Benefits an um Fachkräfte zu überzeugen😉

    Das stimmt.

     

    Solche Angebote wie Jobticket, Dienstrad oder Firmenfitness sind sicher attraktive Zusatzleistungen und können einen Betrieb interessanter machen.

     

    Am Ende geht es aber nicht nur um einzelne Benefits, sondern darum, ob ein Beruf insgesamt Perspektiven bietet und sich Menschen dort langfristig wohlfühlen.

    Es zeigt nur , wie weltfremd manche Menschen ticken!  Ein klein  und Mittelbetrieb,  kann sich diesen Luxus für seine Mitarbeiter nicht leisten ! 
     

    ich könnte jetzt ein paar Beispiele aufzählen ,  aber ich erspare mir die Mühe …

     

     

  • 25.07.26, 20:57 - Zuletzt bearbeitet 25.07.26, 20:57.

    🦉Ein Konzernbeispiel, der VW- Konzern hat im 2. Quartal (3Monate) "nur" 1,5Mrd €
    Gewinn gemacht, nun kann man sich sicher fragen, was gerade schlechter läuft, als 
    in der Zeit, wo sie noch mehr Gewinn gemacht haben, aber pauschal ein "Sparpro-
    gramm" aufzulegen, wo 50.000 Mitarbeiter gekündigt werden, hat aus meiner Sicht
    wenig mit unternehmerischer Verantwortung zu tun, von der immer wieder die Rede
    ist, gleichzeitig finden sie dann immer noch irgendwo ein paar Milliarden, kurz vor der

     Auszahlung der Boni an die Manager, so dass diese sich üppigen Vergüten können‼️

    Autoindustrie.jpg
  • 25.07.26, 20:42

     

    Schwarzgelber Mutbürger:

     

    Nane:

     

    SM, natürlich träumen viele junge Menschen zeitweise von Berufen mit Bekanntheit und schnellem Erfolg. Das ist nichts Neues und sagt wenig darüber aus, wie sie später ihre berufliche Entscheidung treffen.

     

    Entscheidend ist doch, wie attraktiv ein Beruf tatsächlich ist: Arbeitsbedingungen, Wertschätzung, Bezahlung und Zukunftsperspektiven spielen eine große Rolle.

    Manche Betriebe bieten ja sogar Mobilität (Fahrräder, Autos, ÖPNV- Tickets) , Gesundheits-
    leistungen, wie Fitnessstudioabos oder andere Benefits an um Fachkräfte zu überzeugen😉

    Das stimmt.

     

    Solche Angebote wie Jobticket, Dienstrad oder Firmenfitness sind sicher attraktive Zusatzleistungen und können einen Betrieb interessanter machen.

     

    Am Ende geht es aber nicht nur um einzelne Benefits, sondern darum, ob ein Beruf insgesamt Perspektiven bietet und sich Menschen dort langfristig wohlfühlen.

  • 25.07.26, 20:42 - Zuletzt bearbeitet 25.07.26, 20:47.

     

    Schwarzgelber Mutbürger:

     

    Waldgeist:

    Wenn ich hier lese: „Wir Jungen sind nicht so deppert wie die Alten. Wir möchten das Leben genießen, das uns die Alten geschaffen haben.“, dann fehlt mir ein wichtiger Aspekt.


    Bis ein junger Mensch eine Ausbildung – etwa bis zum Bachelor – abgeschlossen hat, investiert die Gesellschaft je nach Bildungsweg oft rund 250.000 bis 300.000 €. Dieses Geld  wird von der Allgemeinheit finanziert.

    Der Gedanke dahinter ist, dass gut ausgebildete Menschen später durch ihre Arbeit, ihre Steuern und Sozialabgaben einen Teil davon wieder zur Gesellschaft beitragen.

    Wenn jedoch immer mehr Menschen ihre Arbeitszeit dauerhaft reduzieren, hat das natürlich auch Folgen: Der Staat nimmt weniger Steuern und Sozialversicherungsbeiträge ein. Gleichzeitig zahlt man selbst weniger in das Pensionssystem ein und muss sich bewusst sein, dass das später auch Auswirkungen auf die eigene Pension haben kann.

    Man kann nicht auf der einen Seite möglichst wenig beitragen wollen und auf der anderen Seite erwarten, dass am Ende trotzdem eine hohe Pension oder umfassende Sozialleistungen vorhanden sind. Diese Leistungen müssen schließlich von den Erwerbstätigen finanziert werden.

    Es geht hier aber nicht aber nur um die finanzielle Seite , sondern auch das Kapazitäten und Mitarbeiter am Arbeitsplatz fehlen ! Sollte man vielleicht ebenfalls einmal berücksichtigen ! 


     

    🦉In Deutschland betrugen die Ausgaben für Bildung im Jahr 2024  in etwa 10.000Euro pro 
    Lernenden, je nach Schulzeit also 90.000, 100.000 oder 120.000 € dazu kommt dann natür-
    lich noch eventuelle Studienzeit, 

    gleichzeitig wird aber auch verlangt, wo junge Menschen sich beruflich orientieren wollen, 
    dass sie erstmal zur Armee gehen und sich in die Gesellschaft einzubringen, ist mehr als 
    nur Erwerbsarbeit, sowie solltest Du eventuell auch berücksichtigen, was diese jungen 
    Menschen dann der Allgemeinheit kosten würden, wenn sie bei der Erwerbsarbeit ihre 
    Gesundheit ruinieren ‼️


    Das sind nur geschätzte Zahlen , was ein Jugendlicher insgesamt den Steuerzahler kostet bis zum Bachelor ! In Österreich muss man  keine Studiengebühren rückerstatten ,  sondern das studieren ist gratis und hoffentlich nicht umsonst .  

     

    dass sich Menschen beruflich orientieren müssen ist nichts Neues und es ist nicht selten , dass man auch die Branchen wechselt , nachdem sich  die Technologien und die Anforderungen mit der Zeit ändern !   
     

    natürlich kann er sich bei der Arbeit auch die Hand verstauchen , oder ein Dachdecker vom Dach fallen …. ! Ich denke nicht , dass man sich bei jeder Arbeit selbst verwirklichen kann , aber auch solche Arbeiten sind notwendig und dafür braucht man  Personal …

  •  

    Nane:

     

    Schwarzgelber Mutbürger:

     

    🦉Mittlerweile gibt es ja tatsächlich viele Handwerkerinnen die ihren Beruf via Social Media bewerben um junge Menschen dafür zu begeistern, 

    aber klar, wer träumt als Kind, Jugendlicher nicht davon berühmt zu werden, nur wirklich 
    daran Arbeiten tun die meisten auch nicht, spätestens dann, wenn zum Ende der Schul-
    zeit hin die Frage kommt, wie man sich nun orientiert, suchen sie sich dann doch etwas 
    bodenständiges, mir wurde früher oft gesagt: "Wir wollen ja nur, dass Du es mal besser
    hast als wir", aber wenn man sich dann sein Leben so einrichtet, dass es einem gut geht, 
    wird einem vorgehalten, dass man zu wenig Erwerbsarbeit leistet😁😉‼️

    SM, natürlich träumen viele junge Menschen zeitweise von Berufen mit Bekanntheit und schnellem Erfolg. Das ist nichts Neues und sagt wenig darüber aus, wie sie später ihre berufliche Entscheidung treffen.

     

    Entscheidend ist doch, wie attraktiv ein Beruf tatsächlich ist: Arbeitsbedingungen, Wertschätzung, Bezahlung und Zukunftsperspektiven spielen eine große Rolle.

    Manche Betriebe bieten ja sogar Mobilität (Fahrräder, Autos, ÖPNV- Tickets) , Gesundheits-
    leistungen, wie Fitnessstudioabos oder andere Benefits an um Fachkräfte zu überzeugen😉

  • 25.07.26, 20:34

     

    Schwarzgelber Mutbürger:

     

    Nane:

     

    Stefan, solche Umfragen zeigen sicher eine Entwicklung, aber man sollte sie auch nicht überbewerten. Dass junge Menschen von Berufen träumen, die sichtbar sind und vermeintlich schnell Erfolg versprechen, ist erst einmal nichts Neues. Früher waren es andere Traumberufe.

     

    Das Problem im Handwerk liegt aber nicht nur an irgendwelchen Social-Media - Träumen. 
     

    Viele Betriebe kämpfen auch mit Arbeitsbedingungen, Bezahlung, fehlender Wertschätzung und der Frage, wie attraktiv sie für junge Menschen tatsächlich sind. 

     

    Nachwuchs gewinnt man nicht mit Spott über die Jugend, sondern indem man Berufe interessant und zukunftsfähig gestaltet.

    🦉Mittlerweile gibt es ja tatsächlich viele Handwerkerinnen die ihren Beruf via Social Media bewerben um junge Menschen dafür zu begeistern, 

    aber klar, wer träumt als Kind, Jugendlicher nicht davon berühmt zu werden, nur wirklich 
    daran Arbeiten tun die meisten auch nicht, spätestens dann, wenn zum Ende der Schul-
    zeit hin die Frage kommt, wie man sich nun orientiert, suchen sie sich dann doch etwas 
    bodenständiges, mir wurde früher oft gesagt: "Wir wollen ja nur, dass Du es mal besser
    hast als wir", aber wenn man sich dann sein Leben so einrichtet, dass es einem gut geht, 
    wird einem vorgehalten, dass man zu wenig Erwerbsarbeit leistet😁😉‼️

    SM, natürlich träumen viele junge Menschen zeitweise von Berufen mit Bekanntheit und schnellem Erfolg. Das ist nichts Neues und sagt wenig darüber aus, wie sie später ihre berufliche Entscheidung treffen.

     

    Entscheidend ist doch, wie attraktiv ein Beruf tatsächlich ist: Arbeitsbedingungen, Wertschätzung, Bezahlung und Zukunftsperspektiven spielen eine große Rolle.

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