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  • Geht es den Menschen heute zu gut ?

    Diskussion · 352 Beiträge · 3.230 Aufrufe

    Und sie wissen sich diesen Wohlstand    nicht mehr zu schätzen !  I Es  ist alles selbstverständlich geworden und Anforderung an den Staat sind Anforderungen an die Gesellschaft !  Ist die Gesellschaft wirklich verpflichtet , für alles verantwortlich gemacht zu werden !  

    Aber  als Gesellschaft sind wir uns fremd und wir kennen uns nicht !   Wir grüßen uns auch nicht demnach frage ich mich schon , warum bin ich für dich verpflichtet..🙋‍♂️

     

    14.05.26, 00:59 - Zuletzt bearbeitet 14.05.26, 01:03.

Beiträge

  • 23.07.26, 22:34 - Zuletzt bearbeitet 23.07.26, 22:43.

     

    Waldgeist:

    Generell kann ich nur für Österreich sprechen und hier sind sich fast alle Wirtschaftsexperten einig ! 

    Wir haben  ein Ausgaben und kein einnahmen Problem ! Das Sozialsystem ist sehr großzügig geworden und ursprünglich als Unterstützung in schwierigen Lebenssituationen gedacht ,  nicht als dauerhafter Zustand für Menschen, die eigentlich wieder ins Arbeitsleben zurückkehren könnten.

    Vielleicht sollten sich auch jene, die dauerhaft vom Sozialsystem profitieren und gleichzeitig eine Neiddebatte über Reiche, Besserverdienende oder Erben führen, einmal fragen, welchen eigenen Beitrag sie zur Gesellschaft leisten ! 

    Wenn jemand der Meinung ist, dass unser System grundsätzlich ungerecht ist, steht ihm der Weg offen, sich politisch zu engagieren und für Veränderungen einzutreten. Was einer Gesellschaft aber nicht hilft, ist, wenn nur Vorurteile geschürt und einzelne Gruppen gegeneinander ausgespielt werden. Ein funktionierendes Gemeinwesen braucht sowohl soziale Sicherheit als auch die Anerkennung von Leistung und Verantwortung.


     

    Dann höre Dir einfach mal andere Ökonomen oder die OECD an, die nicht davon Sprechen, dass man Reiche entlasten müsste und es dadurch angeblich allen besser geht: OECD-Leitlinien: Ein Umfassender Überblick

    apropos politisches Engagement #Finanzwende #TaxTheRich Wir sind die Bürgerbewegung Finanzwende. Machen Sie mit!

    Witzig, Du redest davon, dass man keine Gruppen gegeneinander ausspielen soll, hackst 
    dann aber auf vermeintlichen Langzeit- Alimentierten rum, ohne dich mal zu fragen, wa-
    rum sie keine Arbeit haben, manche Pflegen zum Beispiel Familienangehörige, sind noch 
    nicht mal arbeitsfähig wie Kinder oder müssen Aufstocken, weil ihr Lohn nicht zum Leben
    reicht, nur ein Bruchteil sind wirklich Leute die nicht wollen ‼️

  •  

    Waldgeist:

     

    Schwarzgelber Mutbürger:

     

    Achso Enteignung für Autobahnen ist okay, wenn man Wohnimmobilien zum Wohle der
    Allgemeinheit dem Markt entzieht ist es nicht okay? 

    Man wird die Aufgaben des Staates nicht finanziert bekommen, wenn man lediglich auf 
    diejenigen schaut, die kaum etwas haben, siehe in Deutschland die Versprechen mit 
    Kürzen bei der Grundsicherung ganz viele Milliarden Einzusparen, letztlich werden es
    nächstes Jahr wohl mehr Ausgaben sein....

    Klar muss man schauen wie man besteuert, damit Unternehmen nicht in die Insolvenz 
    getrieben werden, aber die Erbschaftsteuer zum Beispiel richtet sich nur nach Geld-
    werten und lässt sich über Jahre strecken...


    Ich habe bereits geschrieben, dass Besserverdiener in Österreich auf Teile ihres Arbeitseinkommens bis zu 50 % Einkommensteuer zahlen. Sie leisten damit bereits einen erheblichen Beitrag zur Finanzierung des Staates ! 

    Der Vergleich mit Enteignungen für den Autobahnbau trifft es nicht,  nachdem sie Infrastrukturprojekte dienen unmittelbar dem Gemeinwohl. Außerdem wird dabei niemand entschädigungslos enteignet, sondern die Eigentümer erhalten eine gesetzlich geregelte Entschädigung ! 

    Dass Wohnimmobilien nicht ausschließlich Spekulationsobjekte  sein sollen  kann ich zustimmen!  Das ist jedoch eine wohnungs  und wirtschaftspolitische Frage und nicht mit Enteignungen für Infrastruktur gleichzusetzen.

    Über eine Erbschaftsteuer wird in Österreich seit Jahren diskutiert. Das Problem besteht aber nicht nur in der Ausgestaltung, sondern auch darin, dass Vermögen mobil ist und rechtzeitig ins Ausland verlagert werden kann. 
    Die frühere Erbschaftsteuer wurde nicht zuletzt deshalb abgeschafft, weil sie vergleichsweise geringe Einnahmen brachte und als wenig effizient galt. Deshalb wurde wie schon erwähnt die Kapitalertragsteuer eingeführt ! 

    Der größte Ausgabenposten des Staates ist das Sozialsystem. Wenn gleichzeitig die Zahl der Leistungsbezieher stärker wächst als jene der Beitragszahler, gerät dieses System zunehmend unter Druck. Dabei geht es nicht nur um Geld. Im Gesundheitswesen fehlen Ärzte und Pflegekräfte, im Bildungsbereich Lehrkräfte. Diese Engpässe lassen sich nicht allein durch höhere Steuereinnahmen beseitigen. Irgendwann stößt auch ein gut finanzierter Staat an personelle und organisatorische Grenzen. 


     

    Es gibt zahlreiche Dokus wie sich Besserverdienende und damit meine ich nicht Ärzte oder
    so sondern wirklich Wohlhabende ihre Steuern optimieren, aber dass hatte ich ja schon ge-
    schrieben....

    auch bei Enteignung von Immobilien gibt es Entschädigungen und dient dem Allgemeinwohl 
    wenn dadurch die Mieten insgesamt gedrückt werden...

    die Person die Erbschaftssteuer zahlen soll ist aber haftbar, wenn sie Vermögen ins Ausland
    schafft, dann ist das Steuerbetrug, siehe Uli Hoeneß....

    bei uns wird sehr viel vererbt, nur meist bei großen Vermögen mit geringen Steuersätzen nahe
    null Prozent, die Vermögenssteuer wurde ausgesetzt, weil sie. laut BverfG reformiert werden musst, weil sich die Regierung dazu nicht in der Lage fühlte hat man sie eben ausgesetzt...

    Bei uns gibt es immer mehr Einzahler in die Sozialsysteme, siehe dass nun selbst Minijobs
    Sozialabgaben leisten sollen, für Mangelberufe gibt es Ausbildungsoffensiven und Anwer-
    bung von ausländischen Fachkräften, sowie Quereinsteiger bei Berufen wo dies möglich 
    ist....

    aber auch diese werden wohl nicht kostenlos Arbeiten oder noch Geld mitbringen damit 
    sie Arbeiten dürfen....




     

  • 23.07.26, 22:26

     

    Schwarzgelber Mutbürger:

     

    Maresa:

     

    Schlimm, wie wenig Substanz Deine Beiträge haben ! Renten werden seit 2005 besteuert, um Langzeit-Alimentierte zu finanzieren!

    Wer im Jahr 2026 in Rente geht, muss 84% der Bruttorente versteuern! 

    Den Rest .... , und ab welcher BESCHÄMENDEN Höhe, darfst Du Dir selbst herbei"verlinken" ❗️

    Ah und das hast Du gerade in meinem Link nachgelesen? Wie viele Steuern fließen in die 
    Rentenversicherung damit die Renten ausgezahlt werden können? Dieses Jahr über 119
    Mrd. € weit mehr als Langezeit- Alimentierte bekommen, aber dass zeigt halt wie wenig 
    Substanz deine Beiträge haben😁😉🍿‼️


    Der unterschied ist nur , das Langzeit Alimentierte den Staat doppelt und dreifach schädigen . Sie bekommen Sozialhilfe obwohl sie eigentlich einzahlen sollten und später fallen Sie in die Rentenversicherung ohne Beiträge geleistet zu haben .   

  • 23.07.26, 22:19 - Zuletzt bearbeitet 23.07.26, 22:20.

     

    Maresa:

    Die schmierige🍌 "Hilfe" ist da, so dass der Thread den Weg allen (Unter-)irdischens nehmen kann : RIP 🤲😇🙏

    Die Trauerrede halte ich morgen 🤲 😌, aber vorab: "Von Beileidsbekundungen am GESCHLOSSENEN Grab und ANDERSWO bitte ich Abstand zu nehmen!

    Gute Nacht 😊 

  • 23.07.26, 22:18

     

    Schwarzgelber Mutbürger:

     

    Maresa:

     

    Schlimm, wie wenig Substanz Deine Beiträge haben ! Renten werden seit 2005 besteuert, um Langzeit-Alimentierte zu finanzieren!

    Wer im Jahr 2026 in Rente geht, muss 84% der Bruttorente versteuern! 

    Den Rest .... , und ab welcher BESCHÄMENDEN Höhe, darfst Du Dir selbst herbei"verlinken" ❗️

    Ah und das hast Du gerade in meinem Link nachgelesen? Wie viele Steuern fließen in die 
    Rentenversicherung damit die Renten ausgezahlt werden können? Dieses Jahr über 119
    Mrd. € weit mehr als Langezeit- Alimentierte bekommen, aber dass zeigt halt wie wenig 
    Substanz deine Beiträge haben😁😉🍿‼️

    Pepe, lies aber auch, WARUM sind die Rentenkassen leer, WARUM ❓️ Finde den Fehler 

  • 23.07.26, 22:15

     

    Schwarzgelber Mutbürger:

     

    Maresa:

     

    Schlimm, wie wenig Substanz Deine Beiträge haben ! Renten werden seit 2005 besteuert, um Langzeit-Alimentierte zu finanzieren!

    Wer im Jahr 2026 in Rente geht, muss 84% der Bruttorente versteuern! 

    Den Rest .... , und ab welcher BESCHÄMENDEN Höhe, darfst Du Dir selbst herbei"verlinken" ❗️

    Ah und das hast Du gerade in meinem Link nachgelesen? Wie viele Steuern fließen in die 
    Rentenversicherung damit die Renten ausgezahlt werden können? Dieses Jahr über 119
    Mrd. € weit mehr als Langezeit- Alimentierte bekommen, aber dass zeigt halt wie wenig 
    Substanz deine Beiträge haben😁😉🍿‼️

    In DEINEM Link 🤪❓️ Junge-Junge 🤕❗️🤣🤣🤣

  • 23.07.26, 22:15

    Generell kann ich nur für Österreich sprechen und hier sind sich fast alle Wirtschaftsexperten einig ! 

    Wir haben  ein Ausgaben und kein einnahmen Problem ! Das Sozialsystem ist sehr großzügig geworden und ursprünglich als Unterstützung in schwierigen Lebenssituationen gedacht ,  nicht als dauerhafter Zustand für Menschen, die eigentlich wieder ins Arbeitsleben zurückkehren könnten.

    Vielleicht sollten sich auch jene, die dauerhaft vom Sozialsystem profitieren und gleichzeitig eine Neiddebatte über Reiche, Besserverdienende oder Erben führen, einmal fragen, welchen eigenen Beitrag sie zur Gesellschaft leisten ! 

    Wenn jemand der Meinung ist, dass unser System grundsätzlich ungerecht ist, steht ihm der Weg offen, sich politisch zu engagieren und für Veränderungen einzutreten. Was einer Gesellschaft aber nicht hilft, ist, wenn nur Vorurteile geschürt und einzelne Gruppen gegeneinander ausgespielt werden. Ein funktionierendes Gemeinwesen braucht sowohl soziale Sicherheit als auch die Anerkennung von Leistung und Verantwortung.


     

  • 23.07.26, 22:14

     

    Gabi:

     

    Schwarzgelber Mutbürger:

     

    Zuerst die Renten werden zunehmend besteuert, dafür werden Aufwendungen zur Altersvorsorge zunehmend steuerfrei, es gibt in diesem Fall also keine Doppelbesteuerung: Besteuerung der Rente | Deutsche Rentenversicherung

    lies was ich geschrieben habe, die Krankenhausreform wird durch Beiträge der GKV bezahlt, 
    Privatversicherte sind da fein raus: Die privaten Krankenkassen haben vorsichtshalber ein Gutachten in Auftrag gegeben, das zu dem Schluss kommt, dass eine Finanzierung des Krankenhaus-Transformationsfonds aus Beiträgen der Privaten Krankenversicherung 
    (PKV) gegen das Verfassungsrecht verstoßen würde: Lauterbachs Krankenhausreform: Kosten, Folgen und Kritik

    vor allem gehen kleinere Gewerbetreibende Pleite, weil die Mieten immer weiter steigen, 
    aber die Kunden trotzdem lieber im Netz einkaufen....

    Hast Du dich schon jemals mit einem Gewerbetrieb, Handwerk , also dem Chef, unterhalten?  Den fressen die Steuern und Abgaben auf. 

    Wo nimmst Du Deine Weisheiten her? 

    Hat er nicht, ... andere "Kreise" ❗️🫢🤭

  •  

    Gabi:

     

    Schwarzgelber Mutbürger:

     

    Zuerst die Renten werden zunehmend besteuert, dafür werden Aufwendungen zur Altersvorsorge zunehmend steuerfrei, es gibt in diesem Fall also keine Doppelbesteuerung: Besteuerung der Rente | Deutsche Rentenversicherung

    lies was ich geschrieben habe, die Krankenhausreform wird durch Beiträge der GKV bezahlt, 
    Privatversicherte sind da fein raus: Die privaten Krankenkassen haben vorsichtshalber ein Gutachten in Auftrag gegeben, das zu dem Schluss kommt, dass eine Finanzierung des Krankenhaus-Transformationsfonds aus Beiträgen der Privaten Krankenversicherung 
    (PKV) gegen das Verfassungsrecht verstoßen würde: Lauterbachs Krankenhausreform: Kosten, Folgen und Kritik

    vor allem gehen kleinere Gewerbetreibende Pleite, weil die Mieten immer weiter steigen, 
    aber die Kunden trotzdem lieber im Netz einkaufen....

    Hast Du dich schon jemals mit einem Gewerbetrieb, Handwerk , also dem Chef, unterhalten?  Den fressen die Steuern und Abgaben auf. 

    Wo nimmst Du Deine Weisheiten her? 

    Von Gewerbetreibenden, aber dazu darf man eben nicht nur die Verbände der Familienunter-
    nehmen anhören, die, die Steuern und Abgaben zu ihrem Lieblingsthema gemacht haben‼️

  •  

    Maresa:

     

    Schwarzgelber Mutbürger:

     

    🦉Ja, die gute alte Mär, was diese nicht Berücksichtigt ist, dass man die Einnahmen auch 
    erhöhen kann, zum Beispiel dass man auch auf Mietzinsen oder Kapitalerträge Beiträge 
    für die Rente zahlen kann und die Produktivitätssteigerung, die meist nicht an Arbeit-
    nehmer ausgezahlt werden, siehe die Gewinne der Großkonzerne...

    Rentner zahlen erst seit kurzem Steuern und bisher nicht mal voll, was Du wohl meinst ist, 
    dass Reiche bei ihren Firmen Steuern auf die Gewinne zahlen, die die Arbeitnehmer erwirt-
    schaften? 

    Schlimm, wie wenig Substanz Deine Beiträge haben ! Renten werden seit 2005 besteuert, um Langzeit-Alimentierte zu finanzieren!

    Wer im Jahr 2026 in Rente geht, muss 84% der Bruttorente versteuern! 

    Den Rest .... , und ab welcher BESCHÄMENDEN Höhe, darfst Du Dir selbst herbei"verlinken" ❗️

    Ah und das hast Du gerade in meinem Link nachgelesen? Wie viele Steuern fließen in die 
    Rentenversicherung damit die Renten ausgezahlt werden können? Dieses Jahr über 119
    Mrd. € weit mehr als Langezeit- Alimentierte bekommen, aber dass zeigt halt wie wenig 
    Substanz deine Beiträge haben😁😉🍿‼️

  • 23.07.26, 21:56

     

    Schwarzgelber Mutbürger:

     

    Waldgeist:

     


    Es geht nicht darum, geistreiche Floskeln auszutauschen, sondern darum, wie ein Staat seine Aufgaben langfristig finanzieren kann.

    Natürlich müssen Krankenversorgung, Bildung, Infrastruktur und soziale Leistungen bezahlt werden. Die Frage ist aber nicht nur, wer mehr Steuern zahlt, sondern auch, welche Auswirkungen höhere Steuern auf Investitionen, Wettbewerbsfähigkeit und die Abwanderung von Kapital oder Unternehmen haben können. 

     

    Der Vergleich mit Enteignungen für Autobahnen passt ebenfalls  nicht. Dabei geht es um klar geregelte Eingriffe zum Wohl der Allgemeinheit mit Entschädigung! 
    Eine Vermögens oder Erbschaftsbesteuerung würde bedeuten,  dass bereits versteuertes Kapital nochmals versteuert wird !  

    Dass Arbeitseinkommen und Kapitalerträge unterschiedlich besteuert werden, ist ebenfalls richtig. Die Gründe dafür sind jedoch komplex und werden seit Jahren kontrovers diskutiert.

    Allerdings können Aktienkurse auch fallen und es besteht ein Anleger Risiko ! 

    Und was den Verweis auf die Vergangenheit betrifft , Früher gab es zwar teilweise deutlich höhere Spitzensteuersätze, gleichzeitig waren die Steuersysteme anders aufgebaut und es gab zahlreiche Ausnahmen und Abschreibungsmöglichkeiten. Deshalb lassen sich die damaligen Verhältnisse nicht ohne Weiteres mit heute vergleichen.

    Am Ende geht es nicht um Schlagworte wie „Trickle-down“ oder „Neoliberalismus“, sondern um die Frage, welche Steuer- und Wirtschaftspolitik langfristig Wohlstand schafft und gleichzeitig einen funktionierenden Sozialstaat finanziert.  


     

    Achso Enteignung für Autobahnen ist okay, wenn man Wohnimmobilien zum Wohle der
    Allgemeinheit dem Markt entzieht ist es nicht okay? 

    Man wird die Aufgaben des Staates nicht finanziert bekommen, wenn man lediglich auf 
    diejenigen schaut, die kaum etwas haben, siehe in Deutschland die Versprechen mit 
    Kürzen bei der Grundsicherung ganz viele Milliarden Einzusparen, letztlich werden es
    nächstes Jahr wohl mehr Ausgaben sein....

    Klar muss man schauen wie man besteuert, damit Unternehmen nicht in die Insolvenz 
    getrieben werden, aber die Erbschaftsteuer zum Beispiel richtet sich nur nach Geld-
    werten und lässt sich über Jahre strecken...


    Ich habe bereits geschrieben, dass Besserverdiener in Österreich auf Teile ihres Arbeitseinkommens bis zu 50 % Einkommensteuer zahlen. Sie leisten damit bereits einen erheblichen Beitrag zur Finanzierung des Staates ! 

    Der Vergleich mit Enteignungen für den Autobahnbau trifft es nicht,  nachdem sie Infrastrukturprojekte dienen unmittelbar dem Gemeinwohl. Außerdem wird dabei niemand entschädigungslos enteignet, sondern die Eigentümer erhalten eine gesetzlich geregelte Entschädigung ! 

    Dass Wohnimmobilien nicht ausschließlich Spekulationsobjekte  sein sollen  kann ich zustimmen!  Das ist jedoch eine wohnungs  und wirtschaftspolitische Frage und nicht mit Enteignungen für Infrastruktur gleichzusetzen.

    Über eine Erbschaftsteuer wird in Österreich seit Jahren diskutiert. Das Problem besteht aber nicht nur in der Ausgestaltung, sondern auch darin, dass Vermögen mobil ist und rechtzeitig ins Ausland verlagert werden kann. 
    Die frühere Erbschaftsteuer wurde nicht zuletzt deshalb abgeschafft, weil sie vergleichsweise geringe Einnahmen brachte und als wenig effizient galt. Deshalb wurde wie schon erwähnt die Kapitalertragsteuer eingeführt ! 

    Der größte Ausgabenposten des Staates ist das Sozialsystem. Wenn gleichzeitig die Zahl der Leistungsbezieher stärker wächst als jene der Beitragszahler, gerät dieses System zunehmend unter Druck. Dabei geht es nicht nur um Geld. Im Gesundheitswesen fehlen Ärzte und Pflegekräfte, im Bildungsbereich Lehrkräfte. Diese Engpässe lassen sich nicht allein durch höhere Steuereinnahmen beseitigen. Irgendwann stößt auch ein gut finanzierter Staat an personelle und organisatorische Grenzen. 


     

  • 23.07.26, 21:54

     

    Schwarzgelber Mutbürger:

     

    Gabi:

     

    Pepe, erkundige Dich bitte, JEDEM Rentenempfänger, egal ob viel oder wenig Rente wird die Rente nochmal versteuert, obwohl er ein ganzes Arbeitsleben eingezahlt hat. Und auch das findest Du gerecht?!

    Privatversicherte zahlen nix?? Ich weiss nicht  wo Du solche Weisheiten hernimmst.

    Warum gehen immer öfter kleinere Gewerbetreibende pleite????

     

    1000200790.jpg

    Und dann ist Schluss mit Lustig‼️

    Zuerst die Renten werden zunehmend besteuert, dafür werden Aufwendungen zur Altersvorsorge zunehmend steuerfrei, es gibt in diesem Fall also keine Doppelbesteuerung: Besteuerung der Rente | Deutsche Rentenversicherung

    lies was ich geschrieben habe, die Krankenhausreform wird durch Beiträge der GKV bezahlt, 
    Privatversicherte sind da fein raus: Die privaten Krankenkassen haben vorsichtshalber ein Gutachten in Auftrag gegeben, das zu dem Schluss kommt, dass eine Finanzierung des Krankenhaus-Transformationsfonds aus Beiträgen der Privaten Krankenversicherung 
    (PKV) gegen das Verfassungsrecht verstoßen würde: Lauterbachs Krankenhausreform: Kosten, Folgen und Kritik

    vor allem gehen kleinere Gewerbetreibende Pleite, weil die Mieten immer weiter steigen, 
    aber die Kunden trotzdem lieber im Netz einkaufen....

    Hast Du dich schon jemals mit einem Gewerbetrieb, Handwerk , also dem Chef, unterhalten?  Den fressen die Steuern und Abgaben auf. 

    Wo nimmst Du Deine Weisheiten her? 

  • 23.07.26, 21:45

     

    Schwarzgelber Mutbürger:

     

    Maresa:

     

    Diese "stark wachsende Bevölkerung" besteht aber leider nicht aus dem dringend benötigten "Kindersegen", so dass sich zukünftige Steuerzahler und die immer älter werdende Bevölkerung die Waage hielten! 

     

    Und was beinahe alle Leistungsbereiche angeht:  Immer mehr Leistungbezieher müssen von immer weniger Leistungszahlern finanziert werden; gäbe es die sg. Reichen 🙄 nicht, wäre längst Schicht im Schacht, denn selbst in ihrem Ruhestand zahlen sie aus ihrer selbst generierten- und AUS BEREITS VERSTEUERTEN Beiträgen Steuern aus ihrer Rente. 

    🦉Ja, die gute alte Mär, was diese nicht Berücksichtigt ist, dass man die Einnahmen auch 
    erhöhen kann, zum Beispiel dass man auch auf Mietzinsen oder Kapitalerträge Beiträge 
    für die Rente zahlen kann und die Produktivitätssteigerung, die meist nicht an Arbeit-
    nehmer ausgezahlt werden, siehe die Gewinne der Großkonzerne...

    Rentner zahlen erst seit kurzem Steuern und bisher nicht mal voll, was Du wohl meinst ist, 
    dass Reiche bei ihren Firmen Steuern auf die Gewinne zahlen, die die Arbeitnehmer erwirt-
    schaften? 

    Schlimm, wie wenig Substanz Deine Beiträge haben ! Renten werden seit 2005 besteuert, um Langzeit-Alimentierte zu finanzieren!

    Wer im Jahr 2026 in Rente geht, muss 84% der Bruttorente versteuern! 

    Den Rest .... , und ab welcher BESCHÄMENDEN Höhe, darfst Du Dir selbst herbei"verlinken" ❗️

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    Gabi:

     

    Schwarzgelber Mutbürger:

     

    🦉Ja, die gute alte Mär, was diese nicht Berücksichtigt ist, dass man die Einnahmen auch 
    erhöhen kann, zum Beispiel dass man auch auf Mietzinsen oder Kapitalerträge Beiträge 
    für die Rente zahlen kann und die Produktivitätssteigerung, die meist nicht an Arbeit-
    nehmer ausgezahlt werden, siehe die Gewinne der Großkonzerne...

    Rentner zahlen erst seit kurzem Steuern und bisher nicht mal voll, was Du wohl meinst ist, 
    dass Reiche bei ihren Firmen Steuern auf die Gewinne zahlen, die die Arbeitnehmer erwirt-
    schaften? 

    Pepe, erkundige Dich bitte, JEDEM Rentenempfänger, egal ob viel oder wenig Rente wird die Rente nochmal versteuert, obwohl er ein ganzes Arbeitsleben eingezahlt hat. Und auch das findest Du gerecht?!

    Privatversicherte zahlen nix?? Ich weiss nicht  wo Du solche Weisheiten hernimmst.

    Warum gehen immer öfter kleinere Gewerbetreibende pleite????

     

    1000200790.jpg

    Und dann ist Schluss mit Lustig‼️

    Zuerst die Renten werden zunehmend besteuert, dafür werden Aufwendungen zur Altersvorsorge zunehmend steuerfrei, es gibt in diesem Fall also keine Doppelbesteuerung: Besteuerung der Rente | Deutsche Rentenversicherung

    lies was ich geschrieben habe, die Krankenhausreform wird durch Beiträge der GKV bezahlt, 
    Privatversicherte sind da fein raus: Die privaten Krankenkassen haben vorsichtshalber ein Gutachten in Auftrag gegeben, das zu dem Schluss kommt, dass eine Finanzierung des Krankenhaus-Transformationsfonds aus Beiträgen der Privaten Krankenversicherung 
    (PKV) gegen das Verfassungsrecht verstoßen würde: Lauterbachs Krankenhausreform: Kosten, Folgen und Kritik

    vor allem gehen kleinere Gewerbetreibende Pleite, weil die Mieten immer weiter steigen, 
    aber die Kunden trotzdem lieber im Netz einkaufen....

  • 23.07.26, 21:32 - Zuletzt bearbeitet 23.07.26, 21:37.

     

    Schwarzgelber Mutbürger:

     

    Maresa:

     

    Diese "stark wachsende Bevölkerung" besteht aber leider nicht aus dem dringend benötigten "Kindersegen", so dass sich zukünftige Steuerzahler und die immer älter werdende Bevölkerung die Waage hielten! 

     

    Und was beinahe alle Leistungsbereiche angeht:  Immer mehr Leistungbezieher müssen von immer weniger Leistungszahlern finanziert werden; gäbe es die sg. Reichen 🙄 nicht, wäre längst Schicht im Schacht, denn selbst in ihrem Ruhestand zahlen sie aus ihrer selbst generierten- und AUS BEREITS VERSTEUERTEN Beiträgen Steuern aus ihrer Rente. 

    🦉Ja, die gute alte Mär, was diese nicht Berücksichtigt ist, dass man die Einnahmen auch 
    erhöhen kann, zum Beispiel dass man auch auf Mietzinsen oder Kapitalerträge Beiträge 
    für die Rente zahlen kann und die Produktivitätssteigerung, die meist nicht an Arbeit-
    nehmer ausgezahlt werden, siehe die Gewinne der Großkonzerne...

    Rentner zahlen erst seit kurzem Steuern und bisher nicht mal voll, was Du wohl meinst ist, 
    dass Reiche bei ihren Firmen Steuern auf die Gewinne zahlen, die die Arbeitnehmer erwirt-
    schaften? 

    Pepe, erkundige Dich bitte, JEDEM Rentenempfänger, egal ob viel oder wenig Rente wird die Rente nochmal versteuert, obwohl er ein ganzes Arbeitsleben eingezahlt hat. Und auch das findest Du gerecht?!

    Privatversicherte zahlen nix?? Ich weiss nicht  wo Du solche Weisheiten hernimmst.

    Warum gehen immer öfter kleinere Gewerbetreibende pleite????

    Ich überlasse es Dir, Deine dementsprechenden Quellen zu befragen. 

     

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    Und dann ist Schluss mit Lustig‼️

  •  

    Waldgeist:

     

    Schwarzgelber Mutbürger:

     

    Welch geistreiche Floskeln😁😉alle Aufgaben eines Staates müssen fnanziert werden
    und Wohlhabende haben Anteil daran zu leisten, Du aber beklagst, dass zum Beispiel
    die Krankenversorgung nicht gut funktioniert, willst aber keine höheren Steuern für 
    Reiche, ja dann wird die Versorgung sicher nicht besser, 

    der Staat tut sehr oft enteignen, zum Beispiel für Autobahnen etc. soll man dies nun 
    auch nicht mehr machen? 

    Ist Dir bewusst, dass man auf Arbeitseinkommen mehr Steuern zahlt als auf Aktienge-
    winne? Allein mit Arbeit wird man also nicht in den Wohlhabensstand kommen, den 
    manche inne haben....

    aber wo Du schon in die History gehst, früher gab es viel höhere Steuersätze, trotzdem
    haben Unternehmer investiert, wenn sie sich Gewinne davon versprachen, erst mit dem 
    Siegeszug des Neoliberalismus wurde der Gesellschaft eingebläut, dass weniger Steuern
    für Reiche für alle besser wären, siehe Trickle Down- Effekt und dass diese nicht stimmt‼️


    Es geht nicht darum, geistreiche Floskeln auszutauschen, sondern darum, wie ein Staat seine Aufgaben langfristig finanzieren kann.

    Natürlich müssen Krankenversorgung, Bildung, Infrastruktur und soziale Leistungen bezahlt werden. Die Frage ist aber nicht nur, wer mehr Steuern zahlt, sondern auch, welche Auswirkungen höhere Steuern auf Investitionen, Wettbewerbsfähigkeit und die Abwanderung von Kapital oder Unternehmen haben können. 

     

    Der Vergleich mit Enteignungen für Autobahnen passt ebenfalls  nicht. Dabei geht es um klar geregelte Eingriffe zum Wohl der Allgemeinheit mit Entschädigung! 
    Eine Vermögens oder Erbschaftsbesteuerung würde bedeuten,  dass bereits versteuertes Kapital nochmals versteuert wird !  

    Dass Arbeitseinkommen und Kapitalerträge unterschiedlich besteuert werden, ist ebenfalls richtig. Die Gründe dafür sind jedoch komplex und werden seit Jahren kontrovers diskutiert.

    Allerdings können Aktienkurse auch fallen und es besteht ein Anleger Risiko ! 

    Und was den Verweis auf die Vergangenheit betrifft , Früher gab es zwar teilweise deutlich höhere Spitzensteuersätze, gleichzeitig waren die Steuersysteme anders aufgebaut und es gab zahlreiche Ausnahmen und Abschreibungsmöglichkeiten. Deshalb lassen sich die damaligen Verhältnisse nicht ohne Weiteres mit heute vergleichen.

    Am Ende geht es nicht um Schlagworte wie „Trickle-down“ oder „Neoliberalismus“, sondern um die Frage, welche Steuer- und Wirtschaftspolitik langfristig Wohlstand schafft und gleichzeitig einen funktionierenden Sozialstaat finanziert.  


     

    Achso Enteignung für Autobahnen ist okay, wenn man Wohnimmobilien zum Wohle der
    Allgemeinheit dem Markt entzieht ist es nicht okay? 

    Man wird die Aufgaben des Staates nicht finanziert bekommen, wenn man lediglich auf 
    diejenigen schaut, die kaum etwas haben, siehe in Deutschland die Versprechen mit 
    Kürzen bei der Grundsicherung ganz viele Milliarden Einzusparen, letztlich werden es
    nächstes Jahr wohl mehr Ausgaben sein....

    Klar muss man schauen wie man besteuert, damit Unternehmen nicht in die Insolvenz 
    getrieben werden, aber die Erbschaftsteuer zum Beispiel richtet sich nur nach Geld-
    werten und lässt sich über Jahre strecken...

  • 23.07.26, 21:24 - Zuletzt bearbeitet 23.07.26, 21:25.

     

    Nane:

     

    Maresa:

     

    Diese "stark wachsende Bevölkerung" besteht aber leider nicht aus dem dringend benötigten "Kindersegen", so dass sich zukünftige Steuerzahler und die immer älter werdende Bevölkerung die Waage hielten! 

     

    Und was beinahe alle Leistungsbereiche angeht:  Immer mehr Leistungbezieher müssen von immer weniger Leistungszahlern finanziert werden; gäbe es die sg. Reichen 🙄 nicht, wäre längst Schicht im Schacht, denn selbst in ihrem Ruhestand zahlen sie aus ihrer selbst generierten- und AUS BEREITS VERSTEUERTEN Beiträgen Steuern aus ihrer Rente. 

    Ich finde, wir sollten endlich aufhören, die Probleme unserer Gesellschaft immer bei einzelnen Gruppen abzuladen.

    Weder Vermögende noch Menschen, die Unterstützung benötigen, sind die Ursache aller Probleme.

     

    Eine Gesellschaft funktioniert nicht durch Neid, Schuldzuweisungen oder Gegeneinander, sondern durch ein ausgewogenes Verhältnis von Leistung, Verantwortung und Solidarität. 

     

    Wer immer nur den anderen die Schuld gibt, verhindert am Ende echte Lösungen.

    🦉Ich gebe Dir soweit Recht, aber sehe eben auch, dass es eine gerechte Verteilung der 
    Kosten für eine Gesellschaft gebraucht wird und ende doch mit einem Zitat von Warren
    Buffett: „Es herrscht Klassenkrieg, richtig, aber es ist meine Klasse, die Klasse der Reichen, 
    die Krieg führt, und wir gewinnen“

    Quelle: https://beruhmte-zitate.de/zitate/126606-warren-buffett-es-herrscht-klassenkrieg-richtig-aber-es-ist-mei/#google_vignette

  • 23.07.26, 21:22 - Zuletzt bearbeitet 23.07.26, 21:43.

     

    Franz:

     

    Gabi:

    Nachtrag: Und zuallererst würde ich die Rüstungsausgaben stoppen, die braucht nun wirklich niemand

    Danke!

     

    Fußballer, Stars und Sterchen, die sich damit brüsten, durch ihre Influenzertätigkeit wahnsinnsGeld zu verdienen, 

    Diese Personen werden alle freiwillig bezahlt, niemand muss ihnen etwas zukommen lassen.

     

    Politiker verdienen ziemlich wenig, sind sehr exponiert und mit einem Fuß immer im Kriminal. Mir passt das so.

    Franz, Du meinst sicher die Kommunalpolitiker, da gebe ich Dir vollkommen Recht. Ich meinte Politiker auf höherer Ebene 💰💰💰💰

  • 23.07.26, 21:22

     

    Maresa:

    Die schmierige🍌 "Hilfe" ist da, so dass der Thread den Weg allen (Unter-)irdischens nehmen kann : RIP 🤲😇🙏

    Maresa, ein sachlicher Beitrag wird zum „Untergang des Threads“ erklärt - inklusive RIP. Diese Dramatik braucht eigentlich keine weitere Erklärung.

     

    Genau solche Beiträge und der Versuch, eine Diskussion immer wieder ins Lächerliche zu ziehen, zeigen beispielhaft, wie man eine sachliche Diskussion eben nicht führt.

  • 23.07.26, 21:21 - Zuletzt bearbeitet 23.07.26, 21:22.

     

    Schwarzgelber Mutbürger:

     

    Waldgeist:

    Sich auf den Lorbeeren auszuruhen , klingt  eher negativ besetzt !  Wenn ich  45 Jahre lang in das Pensionssystem eingezahlt habe, dann steht es mir auch gesetzlich zu, einmal aus diesem Konto zu schöpfen. So funktioniert unser Generationenvertrag. Man ist kein Bittsteller und Almosen Empfänger , sondern hat sich diesen Anspruch durch jahrzehntelange Arbeit erworben. Als Berufstätiger habe ich schließlich auch jene Menschen finanziert, die damals bereits in Pension waren ! 

    Auch die Neid- und Hetzdebatte gegen die Reichen halte ich für den falschen Weg. Viele von ihnen schaffen mit ihren Betrieben Arbeitsplätze und leisten damit  einen wichtigen Beitrag für die Gesellschaft. Wenn man Vermögende immer stärker besteuern oder ihnen Vermögen wegnehmen möchte, kann man sie letztlich auch nur einmal schröpfen. Danach steht man bald wieder vor denselben Problemen. Fast  alle Wirtschaftsexperten in Österreich sind sich einig, dass wir in erster Linie ein Ausgabenproblem und kein Einnahmenproblem haben ,  trotz einer der höchsten Steuer und Abgabenquoten.

    Die Erbschaftssteuer wurde in Österreich abgeschafft. Dafür wurde die Kapitalertragsteuer eingeführt, die alle trifft , auch die kleinen Sparer. Selbst wenn man im Jahr nur einen Euro an Zinsen erhält, werden davon 25 Cent Kapitalertragsteuer einbehalten.  Das betrifft natürlich auch die Reichen 

    IMG_3849.jpeg

     , bei denen man wesentlich mehr abkassieren kann ! 

    Auch das Gesundheitssystem ist seit Jahren reformbedürftig. Immer mehr Patienten müssen mit denselben Kapazitäten versorgt werden. Operationen werden oft um Monate oder sogar Jahre verschoben. Es fehlt nicht immer nur am Geld, sondern sehr häufig an Personal und an ausreichenden Kapazitäten. Das gilt ebenso für das Bildungssystem.

    Wenn man allerdings glaubt, man könne die Probleme dadurch lösen, dass man Menschen immer stärker enteignet und letztlich alle gleichmacht, dann lohnt sich ein Blick in die Geschichte. Der Kommunismus wurde genau mit solchen Versprechen begründet. Wohin dieses System letztendlich geführt hat, ist hinlänglich bekannt. Wer sich näher damit beschäftigen möchte, dem kann ich den PM History vom Mai 2026 empfehlen, in dem dieses Thema ausführlich behandelt wird.


     

    Welch geistreiche Floskeln😁😉alle Aufgaben eines Staates müssen fnanziert werden
    und Wohlhabende haben Anteil daran zu leisten, Du aber beklagst, dass zum Beispiel
    die Krankenversorgung nicht gut funktioniert, willst aber keine höheren Steuern für 
    Reiche, ja dann wird die Versorgung sicher nicht besser, 

    der Staat tut sehr oft enteignen, zum Beispiel für Autobahnen etc. soll man dies nun 
    auch nicht mehr machen? 

    Ist Dir bewusst, dass man auf Arbeitseinkommen mehr Steuern zahlt als auf Aktienge-
    winne? Allein mit Arbeit wird man also nicht in den Wohlhabensstand kommen, den 
    manche inne haben....

    aber wo Du schon in die History gehst, früher gab es viel höhere Steuersätze, trotzdem
    haben Unternehmer investiert, wenn sie sich Gewinne davon versprachen, erst mit dem 
    Siegeszug des Neoliberalismus wurde der Gesellschaft eingebläut, dass weniger Steuern
    für Reiche für alle besser wären, siehe Trickle Down- Effekt und dass diese nicht stimmt‼️


    Es geht nicht darum, geistreiche Floskeln auszutauschen, sondern darum, wie ein Staat seine Aufgaben langfristig finanzieren kann.

    Natürlich müssen Krankenversorgung, Bildung, Infrastruktur und soziale Leistungen bezahlt werden. Die Frage ist aber nicht nur, wer mehr Steuern zahlt, sondern auch, welche Auswirkungen höhere Steuern auf Investitionen, Wettbewerbsfähigkeit und die Abwanderung von Kapital oder Unternehmen haben können. 

     

    Der Vergleich mit Enteignungen für Autobahnen passt ebenfalls  nicht. Dabei geht es um klar geregelte Eingriffe zum Wohl der Allgemeinheit mit Entschädigung! 
    Eine Vermögens oder Erbschaftsbesteuerung würde bedeuten,  dass bereits versteuertes Kapital nochmals versteuert wird !  

    Dass Arbeitseinkommen und Kapitalerträge unterschiedlich besteuert werden, ist ebenfalls richtig. Die Gründe dafür sind jedoch komplex und werden seit Jahren kontrovers diskutiert.

    Allerdings können Aktienkurse auch fallen und es besteht ein Anleger Risiko ! 

    Und was den Verweis auf die Vergangenheit betrifft , Früher gab es zwar teilweise deutlich höhere Spitzensteuersätze, gleichzeitig waren die Steuersysteme anders aufgebaut und es gab zahlreiche Ausnahmen und Abschreibungsmöglichkeiten. Deshalb lassen sich die damaligen Verhältnisse nicht ohne Weiteres mit heute vergleichen.

    Am Ende geht es nicht um Schlagworte wie „Trickle-down“ oder „Neoliberalismus“, sondern um die Frage, welche Steuer- und Wirtschaftspolitik langfristig Wohlstand schafft und gleichzeitig einen funktionierenden Sozialstaat finanziert.  


     

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