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  • Geht es den Menschen heute zu gut ?

    Diskussion · 299 Beiträge · 2.737 Aufrufe

    Und sie wissen sich diesen Wohlstand    nicht mehr zu schätzen !  I Es  ist alles selbstverständlich geworden und Anforderung an den Staat sind Anforderungen an die Gesellschaft !  Ist die Gesellschaft wirklich verpflichtet , für alles verantwortlich gemacht zu werden !  

    Aber  als Gesellschaft sind wir uns fremd und wir kennen uns nicht !   Wir grüßen uns auch nicht demnach frage ich mich schon , warum bin ich für dich verpflichtet..🙋‍♂️

     

    14.05.26, 00:59 - Zuletzt bearbeitet 14.05.26, 01:03.

Beiträge

  •  

    Gabi:

     

    Schwarzgelber Mutbürger:

     

    Achso Gabi und was hätte ich damit erreicht?

    Ich habe nicht behauptet, keinen Wohlstand zu haben, es geht eben nur nicht einzig um mich, 
    sondern darum die Probleme und Herausforderungen zu lösen, die wenn ich mich von der
    Welt Abkoppel auch nicht gelöst sind‼️

    Willst Du nun klimaneutral leben oder nicht??? Du tust also NICHT Dein bestmögliches, wie  Du mehrmals geschrieben hast. 

    Also doch nur leere Worte 🤷‍♀️🤷‍♀️🤷‍♀️

     

     

    Du beweist eher, dass Du klimaneutral Handeln nicht verstehst‼️

    Strom aus erneuerbaren Energien, kann man auch verbrauchen, 
    wenn ich dagegen Feuer machen muss um Licht und Wärme zu 
    haben, ist dies klimaschädlich, 

    aber was sagst Du eigentlich deinem Enkel später? "Tut mir Leid, 
    dass die Welt so ist wie sie ist, aber mein persönliches Wohl war
    mir wichtiger?"

  • 30.07.26, 23:28 - Zuletzt bearbeitet 30.07.26, 23:30.

     

    Schwarzgelber Mutbürger:

     

    Waldgeist:

     


    Dass die Schere bei der Vermögensverteilung auseinandergeht, bedeutet aber nicht automatisch, dass der allgemeine Wohlstand gesunken ist. Das sind zwei unterschiedliche Dinge.

    Wenn tatsächlich 58 % der Superreichen eine Vermögenssteuer befürworten, spricht doch nichts dagegen, freiwillig mehr Steuern zu zahlen oder einen entsprechenden Betrag zu spenden. Was hindert sie daran?

     

    Dass Arbeitnehmer die Produkte herstellen, ist keine neue Erkenntnis. Gleichzeitig sind Beschäftigte heute durch Gewerkschaften, Kollektivverträge, Arbeitsrecht, Arbeiterkammer und viele weitere Einrichtungen geschützt und vertreten. Von einer Ausbeutung im Sinne moderner Sklaverei kann daher keine Rede sein.

    Woher möchtest du außerdem wissen, dass Unternehmen nicht bereits Nachwuchsmanager fördern und ihnen Verantwortung übertragen? Das geschieht in vielen Betrieben schon seit Jahren.

     

    Dass ein Einzelner das Weltklima nicht retten kann, ist jedem bewusst. Für mich ist das aber keine Rechtfertigung, selbst nichts zu tun. Niemand erwartet, dass ein Einzelner den Klimawandel verhindert, aber jeder kann im Rahmen seiner Möglichkeiten einen Beitrag leisten. Das ist vielleicht effektiver, als sich ausschließlich über den Klimawandel zu echauffieren ! 

     

    Und dass Unternehmen Gewinne erzielen wollen, dürfte ebenfalls selbstverständlich sein. Ohne Gewinne gibt es keine Investitionen, keine Innovationen und langfristig auch keine Arbeitsplätze. Sollte der Klimawandel die Erde tatsächlich unbewohnbar machen, dann nützt den Reichen der Superbunker auch nichts mehr , in dem sie sich  verschanzen können ! Oder möchtest du mit einem Maulwurf tauschen..


     

    Dann schau nochmal auf deine Beitragsüberschrift, dass es sehr wohl einen Unterschied macht, 
    ob der Wohlstand nun in ein paar wenigen Händen liegt oder eben relativ gerecht verteilt ist‼️

    Mag sein, dass diejenigen die eine Vermögenssteuer wollen, auch freiwillig spenden könnten, 
    aber ihre Forderung alle zu besteuern, erzeugt eben auch Druck, damit Regierende dies tun‼️

    Viele Betriebe hierzulande sind gar nicht mehr tariflich gebunden und siehe die Politik, die mit 
    Fingerschnipsen die Aufweichung des 8 Stunden- Tages aufweichen will, wie viel muss in diese
    Richtung passieren, dass Du dann von Sklaverei sprechen würdest? Story - Eingewandert, ausgebeutet: Azubis aus Drittstaaten um jeden Preis? - hier anschauen

    Wie ich schon sagte, ich tue sehr wohl mein bestmögliches um klimafreundlich zu handeln, aber
    "das System" muss sich ändern, damit wir als Gesellschaft klimaneutral werden, 

    außerdem, macht es einen Unterschied, ob man Profit über alles stellt, um Aktionäre zu befrie-
    digen, wie zum Beispiel wenn sich VW über einen Quartalgewinn von 1,5 Mrd. € ärgert oder ob
    man auch nachhaltig handelt und Profit erzielt, aber Investitionen entstehen nicht durch Ge-
    winne, wie Studien zeigen, sondern dadurch dass jemand bereit ist zu Investieren, notfalls auch
    mit Kredit, denn das Geld der einen, sind die Schulden des anderen, um dass zu verstehen müsstest Du dich mal mit Geldschöpfung auseinander setzen‼️

    Stichwort Flüge, dass liegt einzig daran, dass unsere Regierung die Flugsteuer gesenkt hat und 
    damit fossile Energien noch subventioniert, aber man könnte ja auch umweltfreundlich Reisen,
    denn Mobilität ist eben Teil "des Systems", dass sich ändern muss oder willst Du anderen den
    Urlaub verbieten?‼️

    Frag mich nicht, warum die Superreichen lieber Bunker bauen, als die Welt zu retten, vielleicht 
    wollen sie ja als Maulwurf leben‼️


    Ich glaube, dass Wohlstand etwas Relatives ist und sich nicht nur auf Vermögen bezieht. Es gibt Superreiche, die mit ihrem Leben unzufrieden sind, und Menschen mit bescheidenem Einkommen, die deutlich glücklicher sind als so mancher Milliardär ! 
     

    Es ist natürlich ein Fakt , das Vermögen nicht gleichmäßig verteilt ist und das hat auch niemand bestritten . Anderseits  habe ich erwähnt, dass es allein in Europa täglich rund 30.000 bis 35.000 Flüge gibt. Das deutet, dass sich nicht nur Superreiche einen Urlaub leisten können, sondern auch eine sehr große Mittelschicht. Ich habe übrigens nirgends geschrieben, dass ich jemandem den Urlaub verbieten möchte. Ich wollte lediglich darauf hinweisen, dass man sich einen Urlaub auch erst einmal leisten Können muss ! 

    Flexible Arbeitszeiten können für Betriebe durchaus Vorteile haben. Gerade kleine und mittlere Unternehmen müssen auch dann Löhne weiterzahlen oder Ausfälle kompensieren, wenn Mitarbeiter länger krank sind oder kurzfristig fehlen. Das wirtschaftliche Risiko trägt letztlich der Unternehmer.

     

    Den Begriff „Sklaverei“ halte ich in diesem Zusammenhang für unpassend. Historisch beschreibt er etwas völlig anderes. Flexiblere Arbeitszeiten haben damit  nichts zu tun. Arbeitnehmer haben Rechte, können sich an Betriebsrat, Gewerkschaften oder andere Stellen wenden und grundsätzlich auch den Arbeitgeber wechseln, wenn die Bedingungen für sie nicht passen.

     

    Wenn es Fälle gibt, in denen Azubis oder Arbeitskräfte aus dem Ausland ausgebeutet werden, dann müssen diese konsequent verfolgt werden. Genauso kann man aber auch darauf hinweisen, dass es Menschen gibt, die in ein Sozialsystem einwandern, ohne selbst einen entsprechenden Beitrag zu leisten. Beides sind Missstände , die man aufklären sollte ! 
    Man sollte aber alles individuell betrachten und nicht über einen Kamm scheren …


     

  • 30.07.26, 23:23 - Zuletzt bearbeitet 30.07.26, 23:26.

     

    Schwarzgelber Mutbürger:

     

    Gabi:

     

    Pepe, nichts einfacher als das, Du musst es nur wirklich wollen, nicht nur sagen. 

    Nur musst Du dazu eben Deinen jetzigen Wohlstand ( ach ja, Du hast ja Deiner Meinung nach gar keinen) aufgeben und DAS willst Du nicht: 

     

    Nimm alles in Deinem Zuhause vom Strom , Kühlschrank, WM, Licht aus der Steckdose, Wasser aus der Wand, WC- Spülung, und und und UND NATÜRLICH HANDY, COMPUTER, mit allem, was dazugehört. Denn die haben einen  riesengroßen Verbrauch an Wasser und Strom!!!!

     

    Lass Taten folgen‼️

     

    Achso Gabi und was hätte ich damit erreicht?

    Ich habe nicht behauptet, keinen Wohlstand zu haben, es geht eben nur nicht einzig um mich, 
    sondern darum die Probleme und Herausforderungen zu lösen, die wenn ich mich von der
    Welt Abkoppel auch nicht gelöst sind‼️

    Willst Du nun klimaneutral leben oder nicht??? Du tust also NICHT Dein bestmögliches, wie  Du mehrmals geschrieben hast. 

    Also doch nur leere Worte 🤷‍♀️🤷‍♀️🤷‍♀️

     

     

  •  

    Gabi:

     

    Schwarzgelber Mutbürger:

    Wie ich schon sagte, ich tue sehr wohl mein bestmögliches um klimafreundlich zu handeln, aber
    "das System" muss sich ändern, damit wir als Gesellschaft klimaneutral werden, 

     

    Pepe, nichts einfacher als das, Du musst es nur wirklich wollen, nicht nur sagen. 

    Nur musst Du dazu eben Deinen jetzigen Wohlstand ( ach ja, Du hast ja Deiner Meinung nach gar keinen) aufgeben und DAS willst Du nicht: 

     

    Nimm alles in Deinem Zuhause vom Strom , Kühlschrank, WM, Licht aus der Steckdose, Wasser aus der Wand, WC- Spülung, und und und UND NATÜRLICH HANDY, COMPUTER, mit allem, was dazugehört. Denn die haben einen  riesengroßen Verbrauch an Wasser und Strom!!!!

     

    Lass Taten folgen‼️

     

    Achso Gabi und was hätte ich damit erreicht?

    Ich habe nicht behauptet, keinen Wohlstand zu haben, es geht eben nur nicht einzig um mich, 
    sondern darum die Probleme und Herausforderungen zu lösen, die wenn ich mich von der
    Welt Abkoppel auch nicht gelöst sind‼️

  • 30.07.26, 22:50 - Zuletzt bearbeitet 30.07.26, 22:51.

     

    Schwarzgelber Mutbürger:

    Wie ich schon sagte, ich tue sehr wohl mein bestmögliches um klimafreundlich zu handeln, aber
    "das System" muss sich ändern, damit wir als Gesellschaft klimaneutral werden, 

     

    Pepe, nichts einfacher als das, Du musst es nur wirklich wollen, nicht nur sagen. 

    Nur musst Du dazu eben Deinen jetzigen Wohlstand ( ach ja, Du hast ja Deiner Meinung nach gar keinen) aufgeben und DAS willst Du nicht: 

     

    Nimm alles in Deinem Zuhause vom Strom , Kühlschrank, WM, Licht aus der Steckdose, Wasser aus der Wand, WC- Spülung, und und und UND NATÜRLICH HANDY, COMPUTER, mit allem, was dazugehört. Denn die haben einen  riesengroßen Verbrauch an Wasser und Strom!!!!

     

    Lass Taten folgen‼️

     

  • 30.07.26, 21:32 - Zuletzt bearbeitet 30.07.26, 21:36.

     

    Waldgeist:

     

    Schwarzgelber Mutbürger:

     

    Konkrete Fragen, beantwortest Du also nicht, aber fabulierst dann direkt wieder, das Gleiche
    wie schon die ganze Zeit, derzeit geht die Schere der Ungleichheit immer weiter auseinander
    anstelle, dass sie wenigstens weniger werden würde...

    Du tust so, als ob einzig die Superreichen (die laut Greenpeacestudie zu 58% selbst eine Ver-
    mögenssteuer wollen) in der Lage wären zu Wirtschaften, dabei sind es die Arbeitenden, die 
    die Produkte herstellen und auch Nachwuchsmanagern könnte man eine Chance geben, 
    denn wirklich gute Entscheidungen haben die derzeitigen Konzernlenker ja auch nicht ge-
    macht🪄

    Du tust so, als ob ich nichts tun würde, mein Punkt war, dass ich mich anstrengen könnte, 
    wie ich wollte und würde nicht klimaneutral werden, weil sich das "System" ändern muss‼️

    Es heißt immer alle sind gleich, doch während sich die Superreichen schon Bunker bauen 
    um die drohende Apokalypse zu überstehen, ist der überwiegende Teil der Weltbevölkerung, 
    dieser ziemlich schutzlos ausgeliefert‼️

    Mir wurde mal, von meiner Vorgängergeneration, gesagt, dass es mir besser gehen soll, aus
    deiner Sicht muss man wohl schon froh sein, wenn man trotz Vollzeitjob und Engagement 
    nicht absteigt, denn genau das ist der Punkt, niemand kann allein die Welt retten, andere mit 
    sehr viel größeren Einfluss hauptberuflich Zerstören, weil sie vor allem auf Profit aus sind‼️


    Dass die Schere bei der Vermögensverteilung auseinandergeht, bedeutet aber nicht automatisch, dass der allgemeine Wohlstand gesunken ist. Das sind zwei unterschiedliche Dinge.

    Wenn tatsächlich 58 % der Superreichen eine Vermögenssteuer befürworten, spricht doch nichts dagegen, freiwillig mehr Steuern zu zahlen oder einen entsprechenden Betrag zu spenden. Was hindert sie daran?

     

    Dass Arbeitnehmer die Produkte herstellen, ist keine neue Erkenntnis. Gleichzeitig sind Beschäftigte heute durch Gewerkschaften, Kollektivverträge, Arbeitsrecht, Arbeiterkammer und viele weitere Einrichtungen geschützt und vertreten. Von einer Ausbeutung im Sinne moderner Sklaverei kann daher keine Rede sein.

    Woher möchtest du außerdem wissen, dass Unternehmen nicht bereits Nachwuchsmanager fördern und ihnen Verantwortung übertragen? Das geschieht in vielen Betrieben schon seit Jahren.

     

    Dass ein Einzelner das Weltklima nicht retten kann, ist jedem bewusst. Für mich ist das aber keine Rechtfertigung, selbst nichts zu tun. Niemand erwartet, dass ein Einzelner den Klimawandel verhindert, aber jeder kann im Rahmen seiner Möglichkeiten einen Beitrag leisten. Das ist vielleicht effektiver, als sich ausschließlich über den Klimawandel zu echauffieren ! 

     

    Und dass Unternehmen Gewinne erzielen wollen, dürfte ebenfalls selbstverständlich sein. Ohne Gewinne gibt es keine Investitionen, keine Innovationen und langfristig auch keine Arbeitsplätze. Sollte der Klimawandel die Erde tatsächlich unbewohnbar machen, dann nützt den Reichen der Superbunker auch nichts mehr , in dem sie sich  verschanzen können ! Oder möchtest du mit einem Maulwurf tauschen..


     

    Dann schau nochmal auf deine Beitragsüberschrift, dass es sehr wohl einen Unterschied macht, 
    ob der Wohlstand nun in ein paar wenigen Händen liegt oder eben relativ gerecht verteilt ist‼️

    Mag sein, dass diejenigen die eine Vermögenssteuer wollen, auch freiwillig spenden könnten, 
    aber ihre Forderung alle zu besteuern, erzeugt eben auch Druck, damit Regierende dies tun‼️

    Viele Betriebe hierzulande sind gar nicht mehr tariflich gebunden und siehe die Politik, die mit 
    Fingerschnipsen die Aufweichung des 8 Stunden- Tages aufweichen will, wie viel muss in diese
    Richtung passieren, dass Du dann von Sklaverei sprechen würdest? Story - Eingewandert, ausgebeutet: Azubis aus Drittstaaten um jeden Preis? - hier anschauen

    Wie ich schon sagte, ich tue sehr wohl mein bestmögliches um klimafreundlich zu handeln, aber
    "das System" muss sich ändern, damit wir als Gesellschaft klimaneutral werden, 

    außerdem, macht es einen Unterschied, ob man Profit über alles stellt, um Aktionäre zu befrie-
    digen, wie zum Beispiel wenn sich VW über einen Quartalgewinn von 1,5 Mrd. € ärgert oder ob
    man auch nachhaltig handelt und Profit erzielt, aber Investitionen entstehen nicht durch Ge-
    winne, wie Studien zeigen, sondern dadurch dass jemand bereit ist zu Investieren, notfalls auch
    mit Kredit, denn das Geld der einen, sind die Schulden des anderen, um dass zu verstehen müsstest Du dich mal mit Geldschöpfung auseinander setzen‼️

    Stichwort Flüge, dass liegt einzig daran, dass unsere Regierung die Flugsteuer gesenkt hat und 
    damit fossile Energien noch subventioniert, aber man könnte ja auch umweltfreundlich Reisen,
    denn Mobilität ist eben Teil "des Systems", dass sich ändern muss oder willst Du anderen den
    Urlaub verbieten?‼️

    Frag mich nicht, warum die Superreichen lieber Bunker bauen, als die Welt zu retten, vielleicht 
    wollen sie ja als Maulwurf leben‼️

  • 30.07.26, 21:32

    Vielleicht noch etwas zum Wohlstand . Nachdem  ich  erst kürzlich jemanden zum Flughafen gebracht habe herrschte dort 

     ein Gedränge wie vor einem ausverkauften Fußballstadion. Wenn man sieht, dass in Europa täglich rund 30.000 bis 35.000 Flüge stattfinden, scheint unser Wohlstand schon wirklich dramatisch gesunken zu sein , so sehr, dass die Menschen sogar in ein anderes Land in den Urlaub flüchten müssen … wirklich sehr bedenklich diese Entwicklung ..😉🙋‍♂️


     

  • 30.07.26, 21:15

     

    Schwarzgelber Mutbürger:

     

    Waldgeist:

    Generell wollte ich zu diesem Thema eigentlich nichts mehr schreiben. Nachdem ich jedoch mehrmals aufgefordert wurde, noch einmal Stellung zu nehmen, möchte ich Folgendes sagen:


    Es ist sehr einfach, Ungerechtigkeiten und Missstände aufzuzeigen, ohne selbst einen Beitrag dazu zu leisten, diese zu beseitigen. Mit dem Finger auf andere zu zeigen, kann im Prinzip jeder. Wenn man die globale Ungerechtigkeit beklagt, dann sollte es auch zulässig sein, über die eigenen Landesgrenzen hinauszublicken und die tägliche Armut in vielen Teilen der Welt mit einzubeziehen.

    Niemand wird ernsthaft bestreiten, dass es Ungleichheiten gibt. Ein Video, das diese verdeutlicht, ist für die meisten Menschen daher entbehrlich. Die entscheidende Frage ist nicht, ob Ungerechtigkeit existiert, sondern wie man ihr wirksam begegnet. Wirtschaftssysteme sind hochkomplex. Wären die Lösungen so einfach, dass man nur Vermögen enteignen oder Reiche höher besteuern müsste, dann wären viele Probleme längst gelöst. Ich habe bereits mehrfach auf die möglichen wirtschaftlichen Folgen und Risiken solcher Maßnahmen hingewiesen. Diese Argumente einfach auszublenden, macht die Realität nicht einfacher.

     

    Wenn man darauf hinweist, wie Deutschland nach dem Krieg mit Fleiß, Entbehrungen und großem Einsatz wieder aufgebaut wurde und dadurch wirtschaftlich wachsen konnte, wovon letztlich die gesamte Solidargemeinschaft profitiert hat, dann wirken Aussagen wie: „Warum sollen die Jungen heute denselben Blödsinn machen wie die Alten und sich die Gesundheit ruinieren?“ oder „Ich möchte nichts zur Solidarität der Gesellschaft beitragen, solange ich nicht klimaneutral leben kann.“ auf viele Menschen wie ein Hohn klingt ! 


    Ich kann verstehen, dass sich viele Angehörige der älteren Generation durch solche Aussagen vor den Kopf gestoßen fühlen. Ihr Leitgedanke war damals, dass es den Kindern und Enkeln einmal besser gehen sollte als ihnen selbst. Das bedeutete jedoch nicht, ihnen jede Anstrengung abzunehmen oder den Gedanken zu vermitteln, dass Wohlstand, Solidarität und gesellschaftlicher Zusammenhalt selbstverständlich seien.

    Eine Gesellschaft lebt nicht allein davon, Missstände zu benennen oder immer neue Forderungen zu stellen. Sie lebt auch davon, dass jeder bereit ist, Verantwortung zu übernehmen und im Rahmen seiner Möglichkeiten einen Beitrag zu leisten. Genau dieser Gedanke hat unseren Wohlstand mit aufgebaut und wird auch künftig entscheidend dafür sein, ihn zu erhalten.🙋‍♂️

     


     

    Konkrete Fragen, beantwortest Du also nicht, aber fabulierst dann direkt wieder, das Gleiche
    wie schon die ganze Zeit, derzeit geht die Schere der Ungleichheit immer weiter auseinander
    anstelle, dass sie wenigstens weniger werden würde...

    Du tust so, als ob einzig die Superreichen (die laut Greenpeacestudie zu 58% selbst eine Ver-
    mögenssteuer wollen) in der Lage wären zu Wirtschaften, dabei sind es die Arbeitenden, die 
    die Produkte herstellen und auch Nachwuchsmanagern könnte man eine Chance geben, 
    denn wirklich gute Entscheidungen haben die derzeitigen Konzernlenker ja auch nicht ge-
    macht🪄

    Du tust so, als ob ich nichts tun würde, mein Punkt war, dass ich mich anstrengen könnte, 
    wie ich wollte und würde nicht klimaneutral werden, weil sich das "System" ändern muss‼️

    Es heißt immer alle sind gleich, doch während sich die Superreichen schon Bunker bauen 
    um die drohende Apokalypse zu überstehen, ist der überwiegende Teil der Weltbevölkerung, 
    dieser ziemlich schutzlos ausgeliefert‼️

    Mir wurde mal, von meiner Vorgängergeneration, gesagt, dass es mir besser gehen soll, aus
    deiner Sicht muss man wohl schon froh sein, wenn man trotz Vollzeitjob und Engagement 
    nicht absteigt, denn genau das ist der Punkt, niemand kann allein die Welt retten, andere mit 
    sehr viel größeren Einfluss hauptberuflich Zerstören, weil sie vor allem auf Profit aus sind‼️


    Dass die Schere bei der Vermögensverteilung auseinandergeht, bedeutet aber nicht automatisch, dass der allgemeine Wohlstand gesunken ist. Das sind zwei unterschiedliche Dinge.

    Wenn tatsächlich 58 % der Superreichen eine Vermögenssteuer befürworten, spricht doch nichts dagegen, freiwillig mehr Steuern zu zahlen oder einen entsprechenden Betrag zu spenden. Was hindert sie daran?

     

    Dass Arbeitnehmer die Produkte herstellen, ist keine neue Erkenntnis. Gleichzeitig sind Beschäftigte heute durch Gewerkschaften, Kollektivverträge, Arbeitsrecht, Arbeiterkammer und viele weitere Einrichtungen geschützt und vertreten. Von einer Ausbeutung im Sinne moderner Sklaverei kann daher keine Rede sein.

    Woher möchtest du außerdem wissen, dass Unternehmen nicht bereits Nachwuchsmanager fördern und ihnen Verantwortung übertragen? Das geschieht in vielen Betrieben schon seit Jahren.

     

    Dass ein Einzelner das Weltklima nicht retten kann, ist jedem bewusst. Für mich ist das aber keine Rechtfertigung, selbst nichts zu tun. Niemand erwartet, dass ein Einzelner den Klimawandel verhindert, aber jeder kann im Rahmen seiner Möglichkeiten einen Beitrag leisten. Das ist vielleicht effektiver, als sich ausschließlich über den Klimawandel zu echauffieren ! 

     

    Und dass Unternehmen Gewinne erzielen wollen, dürfte ebenfalls selbstverständlich sein. Ohne Gewinne gibt es keine Investitionen, keine Innovationen und langfristig auch keine Arbeitsplätze. Sollte der Klimawandel die Erde tatsächlich unbewohnbar machen, dann nützt den Reichen der Superbunker auch nichts mehr , in dem sie sich  verschanzen können ! Oder möchtest du mit einem Maulwurf tauschen..


     

  •  

    Waldgeist:

    Generell wollte ich zu diesem Thema eigentlich nichts mehr schreiben. Nachdem ich jedoch mehrmals aufgefordert wurde, noch einmal Stellung zu nehmen, möchte ich Folgendes sagen:


    Es ist sehr einfach, Ungerechtigkeiten und Missstände aufzuzeigen, ohne selbst einen Beitrag dazu zu leisten, diese zu beseitigen. Mit dem Finger auf andere zu zeigen, kann im Prinzip jeder. Wenn man die globale Ungerechtigkeit beklagt, dann sollte es auch zulässig sein, über die eigenen Landesgrenzen hinauszublicken und die tägliche Armut in vielen Teilen der Welt mit einzubeziehen.

    Niemand wird ernsthaft bestreiten, dass es Ungleichheiten gibt. Ein Video, das diese verdeutlicht, ist für die meisten Menschen daher entbehrlich. Die entscheidende Frage ist nicht, ob Ungerechtigkeit existiert, sondern wie man ihr wirksam begegnet. Wirtschaftssysteme sind hochkomplex. Wären die Lösungen so einfach, dass man nur Vermögen enteignen oder Reiche höher besteuern müsste, dann wären viele Probleme längst gelöst. Ich habe bereits mehrfach auf die möglichen wirtschaftlichen Folgen und Risiken solcher Maßnahmen hingewiesen. Diese Argumente einfach auszublenden, macht die Realität nicht einfacher.

     

    Wenn man darauf hinweist, wie Deutschland nach dem Krieg mit Fleiß, Entbehrungen und großem Einsatz wieder aufgebaut wurde und dadurch wirtschaftlich wachsen konnte, wovon letztlich die gesamte Solidargemeinschaft profitiert hat, dann wirken Aussagen wie: „Warum sollen die Jungen heute denselben Blödsinn machen wie die Alten und sich die Gesundheit ruinieren?“ oder „Ich möchte nichts zur Solidarität der Gesellschaft beitragen, solange ich nicht klimaneutral leben kann.“ auf viele Menschen wie ein Hohn klingt ! 


    Ich kann verstehen, dass sich viele Angehörige der älteren Generation durch solche Aussagen vor den Kopf gestoßen fühlen. Ihr Leitgedanke war damals, dass es den Kindern und Enkeln einmal besser gehen sollte als ihnen selbst. Das bedeutete jedoch nicht, ihnen jede Anstrengung abzunehmen oder den Gedanken zu vermitteln, dass Wohlstand, Solidarität und gesellschaftlicher Zusammenhalt selbstverständlich seien.

    Eine Gesellschaft lebt nicht allein davon, Missstände zu benennen oder immer neue Forderungen zu stellen. Sie lebt auch davon, dass jeder bereit ist, Verantwortung zu übernehmen und im Rahmen seiner Möglichkeiten einen Beitrag zu leisten. Genau dieser Gedanke hat unseren Wohlstand mit aufgebaut und wird auch künftig entscheidend dafür sein, ihn zu erhalten.🙋‍♂️

     


     

    Konkrete Fragen, beantwortest Du also nicht, aber fabulierst dann direkt wieder, das Gleiche
    wie schon die ganze Zeit, derzeit geht die Schere der Ungleichheit immer weiter auseinander
    anstelle, dass sie wenigstens weniger werden würde...

    Du tust so, als ob einzig die Superreichen (die laut Greenpeacestudie zu 58% selbst eine Ver-
    mögenssteuer wollen) in der Lage wären zu Wirtschaften, dabei sind es die Arbeitenden, die 
    die Produkte herstellen und auch Nachwuchsmanagern könnte man eine Chance geben, 
    denn wirklich gute Entscheidungen haben die derzeitigen Konzernlenker ja auch nicht ge-
    macht🪄

    Du tust so, als ob ich nichts tun würde, mein Punkt war, dass ich mich anstrengen könnte, 
    wie ich wollte und würde nicht klimaneutral werden, weil sich das "System" ändern muss‼️

    Es heißt immer alle sind gleich, doch während sich die Superreichen schon Bunker bauen 
    um die drohende Apokalypse zu überstehen, ist der überwiegende Teil der Weltbevölkerung, 
    dieser ziemlich schutzlos ausgeliefert‼️

    Mir wurde mal, von meiner Vorgängergeneration, gesagt, dass es mir besser gehen soll, aus
    deiner Sicht muss man wohl schon froh sein, wenn man trotz Vollzeitjob und Engagement 
    nicht absteigt, denn genau das ist der Punkt, niemand kann allein die Welt retten, andere mit 
    sehr viel größeren Einfluss hauptberuflich Zerstören, weil sie vor allem auf Profit aus sind‼️

  • 30.07.26, 19:44

     

    Bine:

    Diese Diskussion hat eine Dimension angenommen, dass mittlerweile viel am Thema vorbei geht.

    Ich denke man sollte sie beenden!

    Keiner weiß wie Waldgeist aussieht was ich seltsam finde.

    Und lieber Waldgeist für mich bist du nicht verpflichtet. 

    Habe 42 Dienstjahre, eine gute Pension und war mein ganzes Leben nicht abhängig!

    Egal GSD geht es vielen gu, aber anderen Menschen ganz und gar nicht!

    Danke dass ich meinen Beitrag hier posten durfte.

    20241216_123514.jpg


    mit verpflichtet habe ich eigentlich unsere Solidaritätsgemeinschaft gemeint und habe es  etwas überspitzt formuliert .  Der Generationenvertrag verpflichtet  unsere heutigen  Berufstätigen oder Steuerzahler uns die Pensionen zu garantieren  ! Das finde ich völlig in Ordnung , denn so funktioniert eben unser System! 
    Es wird vermutlich immer Menschen geben, denen es nicht gut geht. Die entscheidende Frage ist aber, was man darunter versteht. Ich spreche hier ausschließlich von der finanziellen Situation  gesundheitliche Schicksale oder andere persönliche Umstände kann und möchte ich dabei nicht berücksichtigen.

     

    Andererseits stellt sich auch die Frage, inwieweit jemand selbst Einfluss auf seine finanzielle Lage hat. Und von welchem Ausgangsniveau gehen wir überhaupt aus? Im historischen Vergleich bin ich der Meinung, dass es den Menschen heute materiell so gut geht wie noch nie. Mir fällt jedenfalls keine Epoche ein, in der der allgemeine Lebensstandard für die breite Bevölkerung höher gewesen wäre.

     

    Ich nehme an, das Foto zeigt den Neusiedler See. Zufällig war ich gestern  in Mörbisch . Auf der Fahrt bin ich gefühlt an ungefähr 200 Windrädern vorbeigekommen!  Finde , dass sie die Landschaft stark verunstalten. Zudem  scheinen sie so viel Wind zu erzeugen, dass ich mit dem Motorrad ständig Probleme hatte, die Spur zu halten. 😉🙋‍♂️
     

     


     

  • Diese Diskussion hat eine Dimension angenommen, dass mittlerweile viel am Thema vorbei geht.

    Ich denke man sollte sie beenden!

    Keiner weiß wie Waldgeist aussieht was ich seltsam finde.

    Und lieber Waldgeist für mich bist du nicht verpflichtet. 

    Habe 42 Dienstjahre, eine gute Pension und war mein ganzes Leben nicht abhängig!

    Egal GSD geht es vielen gu, aber anderen Menschen ganz und gar nicht!

    Danke dass ich meinen Beitrag hier posten durfte.

    20241216_123514.jpg
  • 30.07.26, 18:24

     

    Waldgeist:

     

    Nane:

     

    Ich denke, dass beide Seiten ihre Berechtigung haben: Eigenverantwortung und die Bereitschaft jedes Einzelnen, seinen Beitrag zu leisten, sind wichtige Grundlagen einer Gesellschaft.

    Gleichzeitig gehört auch dazu, über Ungleichheiten und gesellschaftliche Herausforderungen zu sprechen und gemeinsam nach Lösungen zu suchen.

     

    Wichtig finde ich, dass man sich mit verschiedenen Gedanken auseinandersetzt und dadurch vielleicht auch neue Perspektiven gewinnt.


    Ich glaube nicht, dass wir in Diskussionen  hier Lösungen finden werden. Die Ausarbeitung konkreter wirtschaftlich und politischer  Lösungen überlasse ich den Experten . Dafür sind wirtschaftliche Zusammenhänge viel zu komplex, als dass sie sich mit einfachen Schlagworten oder vermeintlich simplen Rezepten erklären oder lösen ließen ! 

    Ich habe bereits mehrfach erwähnt , 

    wären  die Lösungen tatsächlich so einfach, wie sie manchmal dargestellt werden , etwa durch höhere Besteuerung oder Enteignung , dann wären viele dieser Maßnahmen schon längst umgesetzt oder die Probleme bereits gelöst. So einfach ist die Realität jedoch nicht!   


     

    Mein Punkt war lediglich, dass es in einer Gesellschaft wichtig ist, sowohl über persönliche Verantwortung als auch über bestehende Herausforderungen und Ungleichheiten zu sprechen. Das eine schließt das andere nicht aus.

  • 30.07.26, 18:18

     

    Nane:

     

    Waldgeist:

    Generell wollte ich zu diesem Thema eigentlich nichts mehr schreiben. Nachdem ich jedoch mehrmals aufgefordert wurde, noch einmal Stellung zu nehmen, möchte ich Folgendes sagen:


    Es ist sehr einfach, Ungerechtigkeiten und Missstände aufzuzeigen, ohne selbst einen Beitrag dazu zu leisten, diese zu beseitigen. Mit dem Finger auf andere zu zeigen, kann im Prinzip jeder. Wenn man die globale Ungerechtigkeit beklagt, dann sollte es auch zulässig sein, über die eigenen Landesgrenzen hinauszublicken und die tägliche Armut in vielen Teilen der Welt mit einzubeziehen.

    Niemand wird ernsthaft bestreiten, dass es Ungleichheiten gibt. Ein Video, das diese verdeutlicht, ist für die meisten Menschen daher entbehrlich. Die entscheidende Frage ist nicht, ob Ungerechtigkeit existiert, sondern wie man ihr wirksam begegnet. Wirtschaftssysteme sind hochkomplex. Wären die Lösungen so einfach, dass man nur Vermögen enteignen oder Reiche höher besteuern müsste, dann wären viele Probleme längst gelöst. Ich habe bereits mehrfach auf die möglichen wirtschaftlichen Folgen und Risiken solcher Maßnahmen hingewiesen. Diese Argumente einfach auszublenden, macht die Realität nicht einfacher.

     

    Wenn man darauf hinweist, wie Deutschland nach dem Krieg mit Fleiß, Entbehrungen und großem Einsatz wieder aufgebaut wurde und dadurch wirtschaftlich wachsen konnte, wovon letztlich die gesamte Solidargemeinschaft profitiert hat, dann wirken Aussagen wie: „Warum sollen die Jungen heute denselben Blödsinn machen wie die Alten und sich die Gesundheit ruinieren?“ oder „Ich möchte nichts zur Solidarität der Gesellschaft beitragen, solange ich nicht klimaneutral leben kann.“ auf viele Menschen wie ein Hohn klingt ! 


    Ich kann verstehen, dass sich viele Angehörige der älteren Generation durch solche Aussagen vor den Kopf gestoßen fühlen. Ihr Leitgedanke war damals, dass es den Kindern und Enkeln einmal besser gehen sollte als ihnen selbst. Das bedeutete jedoch nicht, ihnen jede Anstrengung abzunehmen oder den Gedanken zu vermitteln, dass Wohlstand, Solidarität und gesellschaftlicher Zusammenhalt selbstverständlich seien.

    Eine Gesellschaft lebt nicht allein davon, Missstände zu benennen oder immer neue Forderungen zu stellen. Sie lebt auch davon, dass jeder bereit ist, Verantwortung zu übernehmen und im Rahmen seiner Möglichkeiten einen Beitrag zu leisten. Genau dieser Gedanke hat unseren Wohlstand mit aufgebaut und wird auch künftig entscheidend dafür sein, ihn zu erhalten.🙋‍♂️

     


     

    Ich denke, dass beide Seiten ihre Berechtigung haben: Eigenverantwortung und die Bereitschaft jedes Einzelnen, seinen Beitrag zu leisten, sind wichtige Grundlagen einer Gesellschaft.

    Gleichzeitig gehört auch dazu, über Ungleichheiten und gesellschaftliche Herausforderungen zu sprechen und gemeinsam nach Lösungen zu suchen.

     

    Wichtig finde ich, dass man sich mit verschiedenen Gedanken auseinandersetzt und dadurch vielleicht auch neue Perspektiven gewinnt.


    Ich glaube nicht, dass wir in Diskussionen  hier Lösungen finden werden. Die Ausarbeitung konkreter wirtschaftlich und politischer  Lösungen überlasse ich den Experten . Dafür sind wirtschaftliche Zusammenhänge viel zu komplex, als dass sie sich mit einfachen Schlagworten oder vermeintlich simplen Rezepten erklären oder lösen ließen ! 

    Ich habe bereits mehrfach erwähnt , 

    wären  die Lösungen tatsächlich so einfach, wie sie manchmal dargestellt werden , etwa durch höhere Besteuerung oder Enteignung , dann wären viele dieser Maßnahmen schon längst umgesetzt oder die Probleme bereits gelöst. So einfach ist die Realität jedoch nicht!   


     

  • 30.07.26, 17:57

     

    Waldgeist:

    Generell wollte ich zu diesem Thema eigentlich nichts mehr schreiben. Nachdem ich jedoch mehrmals aufgefordert wurde, noch einmal Stellung zu nehmen, möchte ich Folgendes sagen:


    Es ist sehr einfach, Ungerechtigkeiten und Missstände aufzuzeigen, ohne selbst einen Beitrag dazu zu leisten, diese zu beseitigen. Mit dem Finger auf andere zu zeigen, kann im Prinzip jeder. Wenn man die globale Ungerechtigkeit beklagt, dann sollte es auch zulässig sein, über die eigenen Landesgrenzen hinauszublicken und die tägliche Armut in vielen Teilen der Welt mit einzubeziehen.

    Niemand wird ernsthaft bestreiten, dass es Ungleichheiten gibt. Ein Video, das diese verdeutlicht, ist für die meisten Menschen daher entbehrlich. Die entscheidende Frage ist nicht, ob Ungerechtigkeit existiert, sondern wie man ihr wirksam begegnet. Wirtschaftssysteme sind hochkomplex. Wären die Lösungen so einfach, dass man nur Vermögen enteignen oder Reiche höher besteuern müsste, dann wären viele Probleme längst gelöst. Ich habe bereits mehrfach auf die möglichen wirtschaftlichen Folgen und Risiken solcher Maßnahmen hingewiesen. Diese Argumente einfach auszublenden, macht die Realität nicht einfacher.

     

    Wenn man darauf hinweist, wie Deutschland nach dem Krieg mit Fleiß, Entbehrungen und großem Einsatz wieder aufgebaut wurde und dadurch wirtschaftlich wachsen konnte, wovon letztlich die gesamte Solidargemeinschaft profitiert hat, dann wirken Aussagen wie: „Warum sollen die Jungen heute denselben Blödsinn machen wie die Alten und sich die Gesundheit ruinieren?“ oder „Ich möchte nichts zur Solidarität der Gesellschaft beitragen, solange ich nicht klimaneutral leben kann.“ auf viele Menschen wie ein Hohn klingt ! 


    Ich kann verstehen, dass sich viele Angehörige der älteren Generation durch solche Aussagen vor den Kopf gestoßen fühlen. Ihr Leitgedanke war damals, dass es den Kindern und Enkeln einmal besser gehen sollte als ihnen selbst. Das bedeutete jedoch nicht, ihnen jede Anstrengung abzunehmen oder den Gedanken zu vermitteln, dass Wohlstand, Solidarität und gesellschaftlicher Zusammenhalt selbstverständlich seien.

    Eine Gesellschaft lebt nicht allein davon, Missstände zu benennen oder immer neue Forderungen zu stellen. Sie lebt auch davon, dass jeder bereit ist, Verantwortung zu übernehmen und im Rahmen seiner Möglichkeiten einen Beitrag zu leisten. Genau dieser Gedanke hat unseren Wohlstand mit aufgebaut und wird auch künftig entscheidend dafür sein, ihn zu erhalten.🙋‍♂️

     


     

    Ich denke, dass beide Seiten ihre Berechtigung haben: Eigenverantwortung und die Bereitschaft jedes Einzelnen, seinen Beitrag zu leisten, sind wichtige Grundlagen einer Gesellschaft.

    Gleichzeitig gehört auch dazu, über Ungleichheiten und gesellschaftliche Herausforderungen zu sprechen und gemeinsam nach Lösungen zu suchen.

     

    Wichtig finde ich, dass man sich mit verschiedenen Gedanken auseinandersetzt und dadurch vielleicht auch neue Perspektiven gewinnt.

  • 30.07.26, 17:19

    Generell wollte ich zu diesem Thema eigentlich nichts mehr schreiben. Nachdem ich jedoch mehrmals aufgefordert wurde, noch einmal Stellung zu nehmen, möchte ich Folgendes sagen:


    Es ist sehr einfach, Ungerechtigkeiten und Missstände aufzuzeigen, ohne selbst einen Beitrag dazu zu leisten, diese zu beseitigen. Mit dem Finger auf andere zu zeigen, kann im Prinzip jeder. Wenn man die globale Ungerechtigkeit beklagt, dann sollte es auch zulässig sein, über die eigenen Landesgrenzen hinauszublicken und die tägliche Armut in vielen Teilen der Welt mit einzubeziehen.

    Niemand wird ernsthaft bestreiten, dass es Ungleichheiten gibt. Ein Video, das diese verdeutlicht, ist für die meisten Menschen daher entbehrlich. Die entscheidende Frage ist nicht, ob Ungerechtigkeit existiert, sondern wie man ihr wirksam begegnet. Wirtschaftssysteme sind hochkomplex. Wären die Lösungen so einfach, dass man nur Vermögen enteignen oder Reiche höher besteuern müsste, dann wären viele Probleme längst gelöst. Ich habe bereits mehrfach auf die möglichen wirtschaftlichen Folgen und Risiken solcher Maßnahmen hingewiesen. Diese Argumente einfach auszublenden, macht die Realität nicht einfacher.

     

    Wenn man darauf hinweist, wie Deutschland nach dem Krieg mit Fleiß, Entbehrungen und großem Einsatz wieder aufgebaut wurde und dadurch wirtschaftlich wachsen konnte, wovon letztlich die gesamte Solidargemeinschaft profitiert hat, dann wirken Aussagen wie: „Warum sollen die Jungen heute denselben Blödsinn machen wie die Alten und sich die Gesundheit ruinieren?“ oder „Ich möchte nichts zur Solidarität der Gesellschaft beitragen, solange ich nicht klimaneutral leben kann.“ auf viele Menschen wie ein Hohn klingt ! 


    Ich kann verstehen, dass sich viele Angehörige der älteren Generation durch solche Aussagen vor den Kopf gestoßen fühlen. Ihr Leitgedanke war damals, dass es den Kindern und Enkeln einmal besser gehen sollte als ihnen selbst. Das bedeutete jedoch nicht, ihnen jede Anstrengung abzunehmen oder den Gedanken zu vermitteln, dass Wohlstand, Solidarität und gesellschaftlicher Zusammenhalt selbstverständlich seien.

    Eine Gesellschaft lebt nicht allein davon, Missstände zu benennen oder immer neue Forderungen zu stellen. Sie lebt auch davon, dass jeder bereit ist, Verantwortung zu übernehmen und im Rahmen seiner Möglichkeiten einen Beitrag zu leisten. Genau dieser Gedanke hat unseren Wohlstand mit aufgebaut und wird auch künftig entscheidend dafür sein, ihn zu erhalten.🙋‍♂️

     


     

  • 28.07.26, 14:34 - Zuletzt bearbeitet 28.07.26, 15:15.

     

    Waldgeist:

     

    Nane:

     

    Maresa, du schreibst selbst von „Reibung“. 
     

    Unterschiedliche Meinungen können durchaus eine lebendige Diskussion bereichern.

     

    Was eine Diskussion jedoch nicht weiterbringt, sind persönliche Spitzen und Abwertungen. 

     

    Dein Beitrag zeigt wieder einmal für viele Mitlesende, wie ein Austausch nicht vonstattengehen sollte.


    Nane ,  die Feststellung, dass Superreiche sehr große Vermögen besitzen, ist für mich keine Meinung, sondern eine Tatsache! 

    Außerdem habe ich  schon mehrfach auf mögliche Konsequenzen hingewiesen, die eine übermäßige Besteuerung, Gewinnabschöpfung oder Enteignung von Vermögen haben könnte.

     

    Und wenn  jemand Forderungen an die Gesellschaft stellt, halte ich es für legitim, auch zu hinterfragen, welchen eigenen Beitrag diese Person für die Gesellschaft leistet. Das ist  eine zulässige Frage und keine persönliche Wertung ! 

     

    Ich glaube auch nicht, dass du die Anwältin von irgendjemandem bist , denn es ist niemand Angeklagt !   


     

    Ja genau, man macht hier darauf aufmerksam vor welch gewaltigen Herausforderungen wir 
    als Gesellschaft stehen und dass dafür sehr viel Kapital benötigt wird und Du meinst man soll
    doch dankbar sein für dass was ist, weil es Menschen in anderen Länder sehr viel schlechter
    geht, als ob dass die Herausforderungen löst,

    Du erklärst die Debatte zur Neiddebatte, offenbar hast Du selbst die 6min. Video nicht gesehen, 
    wer reich geboren wird, hat sehr viel mehr Ressourcen, als ein Arbeiterkind um erfolgreich zu 
    sein und wer kauft eigentlich noch die Produkte der Konzerne, wenn die Bosse und Aktionäre
    die Gewinne in erster Linie unter sich aufteilen, während die Arbeitenden, via Lohndrückerei, 
    Inflation, Gebühren und Umweltkosten immer weniger Kaufkraft haben? 

    Du sagst Du hast drauf hingewiesen, was deiner Meinung nach passieren würde, wenn man 
    Wohlhabende mehr zu Verantwortung zieht, ohne dabei die Gegenargumente bzw. die tat-
    sächlichen Fakten via Studien zu berücksichtigen, so als ob deine Meinung die Wahrheit wäre, 
    ist es nicht....

    Du fragst nach dem was der Einzelne tut? Hier in Deutschland ist es zum Beispiel nicht möglich
    klimaneutral zu Leben, weil sich "das System" dafür ändern muss....

    Deutschlands Stärke bestand nach dem Krieg nicht nur aus Fabriken, Maschinen und Exporten. 
    Sie beruhte ebenso auf einer politischen Ordnung, die Demokratie, Menschenwürde, Rechts-
    staatlichkeit, Vielfalt, Toleranz und gesellschaftlichen Ausgleich zu ihren Grundpfeilern machte. Genau diese Grundlagen werden heute angegriffen, lächerlich gemacht oder als Schwäche dargestellt‼️

  • 28.07.26, 14:03

     

    Ute:

     

    Nane:

     

    Ich habe niemanden als dumm oder unbedarft bezeichnet.

    Lediglich wurde angesprochen, dass manche Spitzen und persönliche Bemerkungen einer sachlichen Diskussion nicht guttun.

     

    Schade finde ich, dass daraus immer wieder eine Bewertung von Personen gemacht wird, anstatt sich mit dem eigentlichen Punkt auseinanderzusetzen.

     

    Ein empathischer Mensch würde sagen: "Tut mir leid, dieses Gefühl wollte ich euch nicht vermitteln!" 

    Die Frage nach Autismus ist keine Bewertung und auch keine Stigmatisierung. Ich brauche aber keine Antwort.

    Wir fühlen uns miteinander unwohl und sollten es deshalb beim gegenseitigen Überlesen lassen.

    Ute, ich sehe es eher umgekehrt: Wenn die Diskussionen sachlich bleiben würden und es keine Spitzen oder persönlichen Bemerkungen gäbe, müsste ich darauf auch nicht reagieren.

  • 28.07.26, 13:42

     

    Nane:

     

    Ute:

     

     

    Das muss in der Tat wirklich sehr anstrengend sein, wenn man glaubt, nur von Doofen umgeben zu sein. 

    Ich habe niemanden als dumm oder unbedarft bezeichnet.

    Lediglich wurde angesprochen, dass manche Spitzen und persönliche Bemerkungen einer sachlichen Diskussion nicht guttun.

     

    Schade finde ich, dass daraus immer wieder eine Bewertung von Personen gemacht wird, anstatt sich mit dem eigentlichen Punkt auseinanderzusetzen.

     

    Ein empathischer Mensch würde sagen: "Tut mir leid, dieses Gefühl wollte ich euch nicht vermitteln!" 

    Die Frage nach Autismus ist keine Bewertung und auch keine Stigmatisierung. Ich brauche aber keine Antwort.

    Wir fühlen uns miteinander unwohl und sollten es deshalb beim gegenseitigen Überlesen lassen.

  • 28.07.26, 13:19

     

    Ute:

     

    Gabi:

     

    Ja 🤫                    

     

    Das muss in der Tat wirklich sehr anstrengend sein, wenn man glaubt, nur von Doofen umgeben zu sein. 

    Ich habe niemanden als dumm oder unbedarft bezeichnet.

    Lediglich wurde angesprochen, dass manche Spitzen und persönliche Bemerkungen einer sachlichen Diskussion nicht guttun.

     

    Schade finde ich, dass daraus immer wieder eine Bewertung von Personen gemacht wird, anstatt sich mit dem eigentlichen Punkt auseinanderzusetzen.

  • 28.07.26, 12:58

     

    Gabi:

     

    Ute:

     

     

    Wieso glaubst du, mir und anderen das ständig sagen zu müssen? Wirken wir wirklich so unbedarft und dumm? Ist das DEINE Wahrnehmung von uns?

    Ja 🤫                    

     

    Das muss in der Tat wirklich sehr anstrengend sein, wenn man glaubt, nur von Doofen umgeben zu sein. 

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