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  • Geht es den Menschen heute zu gut ?

    Diskussion · 175 Beiträge · 1.750 Aufrufe

    Und sie wissen sich diesen Wohlstand    nicht mehr zu schätzen !  I Es  ist alles selbstverständlich geworden und Anforderung an den Staat sind Anforderungen an die Gesellschaft !  Ist die Gesellschaft wirklich verpflichtet , für alles verantwortlich gemacht zu werden !  

    Aber  als Gesellschaft sind wir uns fremd und wir kennen uns nicht !   Wir grüßen uns auch nicht demnach frage ich mich schon , warum bin ich für dich verpflichtet..🙋‍♂️

     

    14.05.26, 00:59 - Zuletzt bearbeitet 14.05.26, 01:03.

Beiträge

  • Heute, 12:33

     

    Ute:

    Genau deshalb halte ich den neurobiologischen Aspekt für so wichtig. Unser Gehirn reagiert unter anhaltendem Stress völlig anders als in einem Zustand von Sicherheit und Kohärenz. Wer dauerhaft im Notfallmodus lebt, hat deutlich schlechtere Voraussetzungen, neue Perspektiven zu entwickeln, zu lernen oder tragfähige Lösungen zu finden.
     

    Für mich besteht deshalb eine der zentralen Aufgaben unserer Zeit darin, wieder Sicherheit zu entwickeln. Da diese im Außen immer seltener verlässlich zu finden ist, wächst zugleich die Bedeutung der inneren Sicherheit. Das ist ein Prozess, den uns weder der Staat noch der Arbeitgeber abnehmen kann. Hier sehe ich jeden Einzelnen auch in der Eigenverantwortung, die eigenen Ressourcen zu stärken und einen Umgang mit den Herausforderungen des Lebens zu finden.

    Ich finde den neurobiologischen Aspekt durchaus interessant, aber er verschiebt die Diskussion wieder ein Stück weit.


    Es ging doch ursprünglich nicht darum, ob Menschen lernen können, mit Belastungen umzugehen oder ihre Ressourcen zu stärken. Natürlich können Eigenverantwortung und eine gute innere Haltung hilfreich sein.

     

    Der entscheidende Punkt ist aber: Nicht alles im Leben lässt sich durch die eigene Einstellung, Resilienz oder Aktivierung von Ressourcen lösen. Es gibt gesundheitliche, persönliche und soziale Grenzen, auf die Menschen keinen vollständigen Einfluss haben.

     

    Und genau deshalb sollte der Wert eines Menschen nicht davon abhängig gemacht werden, wie gut er funktioniert, sich anpasst oder noch etwas leisten kann. Engagement und Entwicklung sind wertvoll - aber sie sind keine Voraussetzung dafür, wertvoll zu sein.

  • Heute, 12:29

    Genau deshalb halte ich den neurobiologischen Aspekt für so wichtig. Unser Gehirn reagiert unter anhaltendem Stress völlig anders als in einem Zustand von Sicherheit und Kohärenz. Wer dauerhaft im Notfallmodus lebt, hat deutlich schlechtere Voraussetzungen, neue Perspektiven zu entwickeln, zu lernen oder tragfähige Lösungen zu finden.
     

    Für mich besteht deshalb eine der zentralen Aufgaben unserer Zeit darin, wieder Sicherheit zu entwickeln. Da diese im Außen immer seltener verlässlich zu finden ist, wächst zugleich die Bedeutung der inneren Sicherheit. Das ist ein Prozess, den uns weder der Staat noch der Arbeitgeber abnehmen kann. Hier sehe ich jeden Einzelnen auch in der Eigenverantwortung, die eigenen Ressourcen zu stärken und einen Umgang mit den Herausforderungen des Lebens zu finden.

  • Heute, 12:19

     

    Nane:

     

    Ute:

    Die Gesundheit wird auch im Privatleben verbraucht – wenn nicht sogar noch mehr! Während ich in meiner Bürotätigkeit locker 7.000 Schritte auf der Uhr hatte und den Rest in der Freizeit problemlos geschafft habe, muss ich in der Rente heute aktiv dafür sorgen, überhaupt auf dieses Bewegungsniveau zu kommen – gerade bei Hitze.
     

    Es ist naiv zu glauben, dass man irgendwann gesund in die Kiste hüpft, auch wenn das wohl jeder hofft. Woher kommt eigentlich dieser hohe Bedarf an Schonung? Der Mensch ist für Aktivität ausgelegt – körperlich und geistig. Wenn heute immer mehr als Belastung oder Stress empfunden wird, sollte man vielleicht auch darüber sprechen, warum das so ist!
     

    Nein, ich sage nicht, dass Arbeit – wie bisher – die Hauptdefinition eines Menschen sein sollte. Im Gegenteil, das halte ich für bedenklich. Interessant finde ich aber, dass ehrenamtliches Engagement hier ausdrücklich gelobt wird. Das zeigt doch, dass Leistung und gesellschaftlicher Beitrag einen Wert haben. Genau deshalb verstehe ich nicht, warum Erwerbsarbeit oft fast ausschließlich als gesundheitliche Belastung dargestellt wird. Für viele Menschen bedeutet Arbeit eben auch Verantwortung, Selbstwirksamkeit und die Finanzierung unseres Sozialstaats.

    Und gleichzeitig stellt sich für mich die umgekehrte Frage: Was ist mit dem Rentner, der nach einem langen Arbeitsleben einfach seinen Ruhestand - so gut es eben geht - genießen möchte? Ist er deshalb weniger wert? Muss er sich rechtfertigen, weil er sich nicht mehr ehrenamtlich engagiert? Ich finde nicht. Der Wert eines Menschen sollte weder allein an seiner Erwerbsarbeit noch an einem Ehrenamt gemessen werden.

    Genau hier sehe ich den entscheidenden Punkt.

     

    Du schreibst selbst, dass der Wert eines Menschen nicht an Erwerbsarbeit oder Ehrenamt gemessen werden sollte - gleichzeitig stellst du aber Leistung, Aktivität und gesellschaftlichen Beitrag sehr stark in den Mittelpunkt.

     

    Natürlich sind Arbeit und ehrenamtliches Engagement wichtige Dinge und verdienen Anerkennung. Aber daraus darf kein Maßstab entstehen, an dem Menschen bewertet werden. Nicht jeder Mensch hat die gesundheitlichen oder persönlichen Möglichkeiten, sich zusätzlich einzubringen.

     

    Gerade kranke oder eingeschränkte Menschen dürfen nicht das Gefühl bekommen, weniger wert zu sein, weil sie nicht die gleichen Möglichkeiten haben.

     

    Der Wert eines Menschen hängt nicht davon ab, wie viel er leisten kann - sondern davon, dass er ein Mensch ist.

     

    Gesundheitliche Einschränkungen werden idR festgestellt, dokumentiert und führen – sofern die Voraussetzungen erfüllt sind – zu entsprechenden Sozialleistungen. Gleichzeitig muss aber immer geprüft werden, ob und in welchem Umfang eine Rehabilitation und Teilhabe am gesellschaftlichen oder beruflichen Leben möglich ist. Genau an dieser Stelle spielt für mich Eigenverantwortung eine entscheidende Rolle. 

    Und da verweise ich auf meinen früheren Beitrag über die Möglichkeiten unseres Gehirns. Gesundheit ist eben nicht nur eine Frage der körperlichen Einschränkung. Kohärenz – also das Erleben von Sinn, Verstehbarkeit und Handhabbarkeit – hat einen erheblichen Einfluss darauf, wie Menschen mit Belastungen umgehen und welche Ressourcen sie aktivieren. Deshalb sehe ich Rehabilitation nicht nur als medizinische, sondern auch als persönliche Aufgabe.

  • Heute, 11:55

     

    Ute:

    Die Gesundheit wird auch im Privatleben verbraucht – wenn nicht sogar noch mehr! Während ich in meiner Bürotätigkeit locker 7.000 Schritte auf der Uhr hatte und den Rest in der Freizeit problemlos geschafft habe, muss ich in der Rente heute aktiv dafür sorgen, überhaupt auf dieses Bewegungsniveau zu kommen – gerade bei Hitze.
     

    Es ist naiv zu glauben, dass man irgendwann gesund in die Kiste hüpft, auch wenn das wohl jeder hofft. Woher kommt eigentlich dieser hohe Bedarf an Schonung? Der Mensch ist für Aktivität ausgelegt – körperlich und geistig. Wenn heute immer mehr als Belastung oder Stress empfunden wird, sollte man vielleicht auch darüber sprechen, warum das so ist!
     

    Nein, ich sage nicht, dass Arbeit – wie bisher – die Hauptdefinition eines Menschen sein sollte. Im Gegenteil, das halte ich für bedenklich. Interessant finde ich aber, dass ehrenamtliches Engagement hier ausdrücklich gelobt wird. Das zeigt doch, dass Leistung und gesellschaftlicher Beitrag einen Wert haben. Genau deshalb verstehe ich nicht, warum Erwerbsarbeit oft fast ausschließlich als gesundheitliche Belastung dargestellt wird. Für viele Menschen bedeutet Arbeit eben auch Verantwortung, Selbstwirksamkeit und die Finanzierung unseres Sozialstaats.

    Und gleichzeitig stellt sich für mich die umgekehrte Frage: Was ist mit dem Rentner, der nach einem langen Arbeitsleben einfach seinen Ruhestand - so gut es eben geht - genießen möchte? Ist er deshalb weniger wert? Muss er sich rechtfertigen, weil er sich nicht mehr ehrenamtlich engagiert? Ich finde nicht. Der Wert eines Menschen sollte weder allein an seiner Erwerbsarbeit noch an einem Ehrenamt gemessen werden.

    Genau hier sehe ich den entscheidenden Punkt.

     

    Du schreibst selbst, dass der Wert eines Menschen nicht an Erwerbsarbeit oder Ehrenamt gemessen werden sollte - gleichzeitig stellst du aber Leistung, Aktivität und gesellschaftlichen Beitrag sehr stark in den Mittelpunkt.

     

    Natürlich sind Arbeit und ehrenamtliches Engagement wichtige Dinge und verdienen Anerkennung. Aber daraus darf kein Maßstab entstehen, an dem Menschen bewertet werden. Nicht jeder Mensch hat die gesundheitlichen oder persönlichen Möglichkeiten, sich zusätzlich einzubringen.

     

    Gerade kranke oder eingeschränkte Menschen dürfen nicht das Gefühl bekommen, weniger wert zu sein, weil sie nicht die gleichen Möglichkeiten haben.

     

    Der Wert eines Menschen hängt nicht davon ab, wie viel er leisten kann - sondern davon, dass er ein Mensch ist.

  • Heute, 11:45

    Die Gesundheit wird auch im Privatleben verbraucht – wenn nicht sogar noch mehr! Während ich in meiner Bürotätigkeit locker 7.000 Schritte auf der Uhr hatte und den Rest in der Freizeit problemlos geschafft habe, muss ich in der Rente heute aktiv dafür sorgen, überhaupt auf dieses Bewegungsniveau zu kommen – gerade bei Hitze.
     

    Es ist naiv zu glauben, dass man irgendwann gesund in die Kiste hüpft, auch wenn das wohl jeder hofft. Woher kommt eigentlich dieser hohe Bedarf an Schonung? Der Mensch ist für Aktivität ausgelegt – körperlich und geistig. Wenn heute immer mehr als Belastung oder Stress empfunden wird, sollte man vielleicht auch darüber sprechen, warum das so ist!
     

    Nein, ich sage nicht, dass Arbeit – wie bisher – die Hauptdefinition eines Menschen sein sollte. Im Gegenteil, das halte ich für bedenklich. Interessant finde ich aber, dass ehrenamtliches Engagement hier ausdrücklich gelobt wird. Das zeigt doch, dass Leistung und gesellschaftlicher Beitrag einen Wert haben. Genau deshalb verstehe ich nicht, warum Erwerbsarbeit oft fast ausschließlich als gesundheitliche Belastung dargestellt wird. Für viele Menschen bedeutet Arbeit eben auch Verantwortung, Selbstwirksamkeit und die Finanzierung unseres Sozialstaats.

    Und gleichzeitig stellt sich für mich die umgekehrte Frage: Was ist mit dem Rentner, der nach einem langen Arbeitsleben einfach seinen Ruhestand - so gut es eben geht - genießen möchte? Ist er deshalb weniger wert? Muss er sich rechtfertigen, weil er sich nicht mehr ehrenamtlich engagiert? Ich finde nicht. Der Wert eines Menschen sollte weder allein an seiner Erwerbsarbeit noch an einem Ehrenamt gemessen werden.

  • Heute, 10:36

    Guten Morgen! Ich finde, genau hier liegt der Kern der Diskussion.

     

    Es ist wichtig, dass Menschen sich auch außerhalb des Berufs engagieren und Verantwortung übernehmen. Aber daraus darf nicht folgen, dass Beschäftigte ihre Gesundheit im Arbeitsleben einfach verbrauchen müssen.

     

    Die entscheidende Frage ist doch: Wie schaffen wir es, dass Menschen länger gesund arbeiten können? Und wie verhindern wir, dass vor allem Beschäftigte in körperlich belastenden Berufen irgendwann vor der Wahl stehen: weiterarbeiten um jeden Preis oder gesundheitlich aussteigen?

     

    Natürlich kosten solche Lösungen Geld. Deshalb kann die Verantwortung nicht allein bei einzelnen Betrieben liegen.

     

    Denkbar wäre ein Zusammenspiel aus staatlicher Unterstützung, gezielten Förderprogrammen und einer stärkeren gemeinsamen Verantwortung von Unternehmen und Gesellschaft. Unternehmen, die in altersgerechte Arbeitsplätze, Prävention und Weiterbildung investieren, könnten unterstützt werden, damit solche Maßnahmen nicht zur untragbaren Belastung werden.

     

    Denn auch die Alternative hat ihren Preis: Krankheit, Fachkräfteverlust, Frühverrentung und der Verlust von Erfahrung belasten am Ende ebenfalls die Gesellschaft.

     

    Die Frage ist deshalb nicht nur, was eine Lösung kostet, sondern auch, was es kostet, keine zu finden.

  • Heute, 09:58

     

    Schwarzgelber Mutbürger:

     

    Waldgeist:

     


    ich habe es nicht vergessen und auch genau begründet,  warum ältere Menschen keine Möglichkeit mehr haben ihren Job zu wechseln ! 
     

    selbst bringe mich noch als freiwilliger Mitarbeiter im sozialen Dienst ein , wie heute wieder einer unheilbar an Darmkrebs erkranken 70-jährigen alten Frau , ein wenig Hoffnung und Lebensmut zugesprochen …

    🦉Zuerst einmal finde ich es gut, dass Du einem Ehrenamt nachgehst, 
    dadurch erfährt man ja auch Teilhabe und Wertschätzung?

    Meine wesentlichen Punkte waren, warum sollte die jetzige junge Generation, ähnlich wie 
    Du es über die ältere Generation schreibst, ihre Gesundheit für den Job aufs Spiel setzen
    und nicht gleich darauf achten, dass sie bis zur Rente gut durchhalten, was dann eben 
    auch Kosten für Gesundheitssystem spart, wenn sie auch dann noch fit sind? 

    Was sollen ältere Menschen, die einen körperlich belastenden Beruf haben, denn dann 
    bis zur Rente tun? 

    Wenn Klein- und Mittelständische Betriebe keine Verantwortung übernehmen können, 
    warum sollten sich dann die Mitarbeitenden für sie aufopfern? 

    Ich denke, es geht darum die Interessen beider Seiten in Einklang zu bringen, aber wenn
    man das BIP, bzw. den Profit zum einzigen Massstab erklärt, dann wird man dies nicht hinbekommen‼️

     

    Ich lese deine Beiträge jetzt seit rund zwei Jahren. Die Argumentation ist im Grunde immer die selbe: Zahlreiche Links stützen deine eigene Sichtweise, während wirtschaftliche Zusammenhänge oder Gegenargumente kaum berücksichtigt werden.
     

    Ich stimme dir durchaus zu, dass die wachsende Konzentration von Vermögen bei wenigen Superreichen ein Problem ist. Aber daraus folgt für mich nicht, dass kleine und mittelständische Unternehmen immer mehr Belastungen tragen können. Gerade sie kämpfen mit steigenden Lohn-, Energie- und Bürokratiekosten und müssen trotzdem wettbewerbsfähig bleiben. Die Unternehmer tragen sowohl das Risiko als auch die Verantwortung für ihre Beschäftigten und ich denke nicht, dass man erwarten kann, dass sie dies ohne Gewinnerzielungsabsicht übernehmen müssen.
     

    Für mich wirkt deine Argumentation deshalb sehr einseitig. Wer Lösungen fordert, muss auch erklären, wie diese finanziert werden sollen und welche Folgen sie für Betriebe, Beschäftigte und Verbraucher haben. 

    Nebenbei bemerkt: Niemand soll sich aufopfern und seine Gesundheit ruinieren! Es gilt, Lösungen zu finden, die diese Punkte berücksichtigen. Wer aber weniger arbeitet, erzielt weniger Einkommen und zahlt weniger in die Rente ein. 

    Ich schrieb es bereits: Es wird vermutlich wegen Reduzierung der Arbeitsplätze in die Richtung eines Grundeinkommens gehen und es werden dann nur noch die Menschen arbeiten, die ihre Fähigkeiten einbringen können und der Rest, der nicht digital und von Maschinen erledigt werden kann, wird vermutlich in Form einer allgemeinen Sozialarbeit von den restlichen Menschen erbracht werden müssen. 

    Wer gesundheitlich angeschlagen ist, kann schon heute eine Teil-EM-Rente beantragen.

  • Heute, 03:13
    ✗ Dieser Inhalt wurde von Waldgeist wieder gelöscht.
  •  

    Waldgeist:

     

    Schwarzgelber Mutbürger:

     

    Du schreibst hier sehr viel von gesundheitlichen Problem, vielleicht nicht direkt bei Dir, 
    aber zumindest in Bezug auf die ältere Generation, schon vergessen? 

    Auch Rentner können sich noch in die Gesellschaft einbringen, Du erwartest doch schließ-
    lich auch von anderen, dass sie etwas zurückgeben....


    ich habe es nicht vergessen und auch genau begründet,  warum ältere Menschen keine Möglichkeit mehr haben ihren Job zu wechseln ! 
     

    selbst bringe mich noch als freiwilliger Mitarbeiter im sozialen Dienst ein , wie heute wieder einer unheilbar an Darmkrebs erkranken 70-jährigen alten Frau , ein wenig Hoffnung und Lebensmut zugesprochen …

    🦉Zuerst einmal finde ich es gut, dass Du einem Ehrenamt nachgehst, 
    dadurch erfährt man ja auch Teilhabe und Wertschätzung?

    Meine wesentlichen Punkte waren, warum sollte die jetzige junge Generation, ähnlich wie 
    Du es über die ältere Generation schreibst, ihre Gesundheit für den Job aufs Spiel setzen
    und nicht gleich darauf achten, dass sie bis zur Rente gut durchhalten, was dann eben 
    auch Kosten für Gesundheitssystem spart, wenn sie auch dann noch fit sind? 

    Was sollen ältere Menschen, die einen körperlich belastenden Beruf haben, denn dann 
    bis zur Rente tun? 

    Wenn Klein- und Mittelständische Betriebe keine Verantwortung übernehmen können, 
    warum sollten sich dann die Mitarbeitenden für sie aufopfern? 

    Ich denke, es geht darum die Interessen beider Seiten in Einklang zu bringen, aber wenn
    man das BIP, bzw. den Profit zum einzigen Massstab erklärt, dann wird man dies nicht hinbekommen‼️

  • Gestern, 22:34

     

    Nane:

     

    Waldgeist:

     


    ich habe es nicht vergessen und auch genau begründet,  warum ältere Menschen keine Möglichkeit mehr haben ihren Job zu wechseln ! 
     

    selbst bringe mich noch als freiwilliger Mitarbeiter im sozialen Dienst ein , wie heute wieder einer unheilbar an Darmkrebs erkranken 70-jährigen alten Frau , ein wenig Hoffnung und Lebensmut zugesprochen …

    Waldgeist, ich glaube, dein Beispiel mit dem Ehrenamt zeigt, dass du dich weiterhin engagierst.

     

    Darum ging es aber, glaube ich, gar nicht.

     

    Die Diskussion drehte sich eher um die Frage, welche Verantwortung Unternehmen für ihre Mitarbeitenden übernehmen.

    Das habe ich schon mehrmals beantwortet , dass  klein und Mittelbetriebe keine Verantwortung übernehmen können ! ..Wer übernimmt die Verantwortung für diese Betriebe…

  • Gestern, 22:23

     

    Waldgeist:

     

    Schwarzgelber Mutbürger:

     

    Du schreibst hier sehr viel von gesundheitlichen Problem, vielleicht nicht direkt bei Dir, 
    aber zumindest in Bezug auf die ältere Generation, schon vergessen? 

    Auch Rentner können sich noch in die Gesellschaft einbringen, Du erwartest doch schließ-
    lich auch von anderen, dass sie etwas zurückgeben....


    ich habe es nicht vergessen und auch genau begründet,  warum ältere Menschen keine Möglichkeit mehr haben ihren Job zu wechseln ! 
     

    selbst bringe mich noch als freiwilliger Mitarbeiter im sozialen Dienst ein , wie heute wieder einer unheilbar an Darmkrebs erkranken 70-jährigen alten Frau , ein wenig Hoffnung und Lebensmut zugesprochen …

    Waldgeist, ich glaube, dein Beispiel mit dem Ehrenamt zeigt, dass du dich weiterhin engagierst.

     

    Darum ging es aber, glaube ich, gar nicht.

     

    Die Diskussion drehte sich eher um die Frage, welche Verantwortung Unternehmen für ihre Mitarbeitenden übernehmen.

  • Gestern, 21:46 - Zuletzt bearbeitet Gestern, 22:03.

     

    Schwarzgelber Mutbürger:

     

    Waldgeist:

     


    interessant ,  und mit einem Dienstrad und Abo für das Fitness Center hält man bis zur Rente durch ! 
     

     Selbst habe bis zur Rente durchgehalten , ohne diese Bonitäten und jetzt unterstellst du mir , mich auf den Lorbeeren auszuruhen… 

     

    Du schreibst hier sehr viel von gesundheitlichen Problem, vielleicht nicht direkt bei Dir, 
    aber zumindest in Bezug auf die ältere Generation, schon vergessen? 

    Auch Rentner können sich noch in die Gesellschaft einbringen, Du erwartest doch schließ-
    lich auch von anderen, dass sie etwas zurückgeben....


    ich habe es nicht vergessen und auch genau begründet,  warum ältere Menschen keine Möglichkeit mehr haben ihren Job zu wechseln ! 
     

    selbst bringe mich noch als freiwilliger Mitarbeiter im sozialen Dienst ein , wie heute wieder einer unheilbar an Darmkrebs erkranken 70-jährigen alten Frau , ein wenig Hoffnung und Lebensmut zugesprochen …

  • Gestern, 21:26 - Zuletzt bearbeitet Gestern, 21:33.

     

    Waldgeist:

     

    Schwarzgelber Mutbürger:

     

    Gesunderhalt der Mitarbeitende und Mobilität ist Luxus, okay, gleichzeitig sollen die 
    Mitarbeitenden dann aber selbst dafür sorgen, dass sie bis zur Rente durchhalten? 


    interessant ,  und mit einem Dienstrad und Abo für das Fitness Center hält man bis zur Rente durch ! 
     

     Selbst habe bis zur Rente durchgehalten , ohne diese Bonitäten und jetzt unterstellst du mir , mich auf den Lorbeeren auszuruhen… 

     

    Du schreibst hier sehr viel von gesundheitlichen Problem, vielleicht nicht direkt bei Dir, 
    aber zumindest in Bezug auf die ältere Generation, schon vergessen? 

    Desweitern war das eine Frage, ob Du dich nun auf deinen Lorbeeren ausruhst, denn
    auch Rentner können sich noch in die Gesellschaft einbringen, Du erwartest doch schließ-
    lich auch von anderen, dass sie etwas zurückgeben....

    /community/friendseek/forum/freizeit/sonstiges/9128/geht-es-den-menschen-heute-zu-gut?reply=196615&page=6

  • Gestern, 21:21

     

    Schwarzgelber Mutbürger:

     

    Waldgeist:

     

    Es zeigt nur , wie weltfremd manche Menschen ticken!  Ein klein  und Mittelbetrieb,  kann sich diesen Luxus für seine Mitarbeiter nicht leisten ! 
     

    ich könnte jetzt ein paar Beispiele aufzählen ,  aber ich erspare mir die Mühe …

     

     

    Gesunderhalt der Mitarbeitende und Mobilität ist Luxus, okay, gleichzeitig sollen die 
    Mitarbeitenden dann aber selbst dafür sorgen, dass sie bis zur Rente durchhalten? 


    interessant ,  und mit einem Dienstrad und Abo für das Fitness Center hält man bis zur Rente durch ! 
     

     Selbst habe bis zur Rente durchgehalten , ohne diese Bonitäten und jetzt unterstellst du mir , mich auf den Lorbeeren auszuruhen… 

     

  •  

    Franz:

     

    Schwarzgelber Mutbürger:

    Gesunderhalt der Mitarbeitende und Mobilität ist Luxus, okay, gleichzeitig sollen die 
    Mitarbeitenden dann aber selbst dafür sorgen, dass sie bis zur Rente durchhalten? 

     

    Man kann VW nicht mit einem Dreipersonen-Betrieb vergleichen.

    Das sind komplett verschiedene Welten.

    🦉Wo habe ich das getan? Der Punkt ist, dass auch kleinere Firmen ihren Mitarbeitenden 
    etwas bieten sollten, wie zum Beispiel Perspektiven wie Nane schrieb, aber sich eben vor-
    allem auch für die Gesundheit ihrer Mitarbeiter einsetzen sollten, auch da gibt es viele 
    Firmen die spezielle Programme für ältere Mitarbeitende haben...

    ..meine VW Kritik sollte nur eine andere Perspektive aus der Unternehmenswelt spiegeln, 
    wo hier ja so viel von Verantwortung der jungen Menschen geschrieben‼️

  • Gestern, 21:08

     

    Schwarzgelber Mutbürger:

    Gesunderhalt der Mitarbeitende und Mobilität ist Luxus, okay, gleichzeitig sollen die 
    Mitarbeitenden dann aber selbst dafür sorgen, dass sie bis zur Rente durchhalten? 

     

    Man kann VW nicht mit einem Dreipersonen-Betrieb vergleichen.

    Das sind komplett verschiedene Welten.

  •  

    Waldgeist:

     

    Nane:

     

    Das stimmt.

     

    Solche Angebote wie Jobticket, Dienstrad oder Firmenfitness sind sicher attraktive Zusatzleistungen und können einen Betrieb interessanter machen.

     

    Am Ende geht es aber nicht nur um einzelne Benefits, sondern darum, ob ein Beruf insgesamt Perspektiven bietet und sich Menschen dort langfristig wohlfühlen.

    Es zeigt nur , wie weltfremd manche Menschen ticken!  Ein klein  und Mittelbetrieb,  kann sich diesen Luxus für seine Mitarbeiter nicht leisten ! 
     

    ich könnte jetzt ein paar Beispiele aufzählen ,  aber ich erspare mir die Mühe …

     

     

    Gesunderhalt der Mitarbeitende und Mobilität ist Luxus, okay, gleichzeitig sollen die 
    Mitarbeitenden dann aber selbst dafür sorgen, dass sie bis zur Rente durchhalten? 

  • Gestern, 21:01

     

    Nane:

     

    Schwarzgelber Mutbürger:

     

    Manche Betriebe bieten ja sogar Mobilität (Fahrräder, Autos, ÖPNV- Tickets) , Gesundheits-
    leistungen, wie Fitnessstudioabos oder andere Benefits an um Fachkräfte zu überzeugen😉

    Das stimmt.

     

    Solche Angebote wie Jobticket, Dienstrad oder Firmenfitness sind sicher attraktive Zusatzleistungen und können einen Betrieb interessanter machen.

     

    Am Ende geht es aber nicht nur um einzelne Benefits, sondern darum, ob ein Beruf insgesamt Perspektiven bietet und sich Menschen dort langfristig wohlfühlen.

    Es zeigt nur , wie weltfremd manche Menschen ticken!  Ein klein  und Mittelbetrieb,  kann sich diesen Luxus für seine Mitarbeiter nicht leisten ! 
     

    ich könnte jetzt ein paar Beispiele aufzählen ,  aber ich erspare mir die Mühe …

     

     

  • Gestern, 20:57 - Zuletzt bearbeitet Gestern, 20:57.

    🦉Ein Konzernbeispiel, der VW- Konzern hat im 2. Quartal (3Monate) "nur" 1,5Mrd €
    Gewinn gemacht, nun kann man sich sicher fragen, was gerade schlechter läuft, als 
    in der Zeit, wo sie noch mehr Gewinn gemacht haben, aber pauschal ein "Sparpro-
    gramm" aufzulegen, wo 50.000 Mitarbeiter gekündigt werden, hat aus meiner Sicht
    wenig mit unternehmerischer Verantwortung zu tun, von der immer wieder die Rede
    ist, gleichzeitig finden sie dann immer noch irgendwo ein paar Milliarden, kurz vor der

     Auszahlung der Boni an die Manager, so dass diese sich üppigen Vergüten können‼️

    Autoindustrie.jpg
  • Gestern, 20:42

     

    Schwarzgelber Mutbürger:

     

    Nane:

     

    SM, natürlich träumen viele junge Menschen zeitweise von Berufen mit Bekanntheit und schnellem Erfolg. Das ist nichts Neues und sagt wenig darüber aus, wie sie später ihre berufliche Entscheidung treffen.

     

    Entscheidend ist doch, wie attraktiv ein Beruf tatsächlich ist: Arbeitsbedingungen, Wertschätzung, Bezahlung und Zukunftsperspektiven spielen eine große Rolle.

    Manche Betriebe bieten ja sogar Mobilität (Fahrräder, Autos, ÖPNV- Tickets) , Gesundheits-
    leistungen, wie Fitnessstudioabos oder andere Benefits an um Fachkräfte zu überzeugen😉

    Das stimmt.

     

    Solche Angebote wie Jobticket, Dienstrad oder Firmenfitness sind sicher attraktive Zusatzleistungen und können einen Betrieb interessanter machen.

     

    Am Ende geht es aber nicht nur um einzelne Benefits, sondern darum, ob ein Beruf insgesamt Perspektiven bietet und sich Menschen dort langfristig wohlfühlen.

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