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  • Geht es den Menschen heute zu gut ?

    Diskussion · 183 Beiträge · 1.833 Aufrufe

    Und sie wissen sich diesen Wohlstand    nicht mehr zu schätzen !  I Es  ist alles selbstverständlich geworden und Anforderung an den Staat sind Anforderungen an die Gesellschaft !  Ist die Gesellschaft wirklich verpflichtet , für alles verantwortlich gemacht zu werden !  

    Aber  als Gesellschaft sind wir uns fremd und wir kennen uns nicht !   Wir grüßen uns auch nicht demnach frage ich mich schon , warum bin ich für dich verpflichtet..🙋‍♂️

     

    14.05.26, 00:59 - Zuletzt bearbeitet 14.05.26, 01:03.

Beiträge

  •  

    Ute:

     

    Schwarzgelber Mutbürger:

     

    🦉Zuerst einmal finde ich es gut, dass Du einem Ehrenamt nachgehst, 
    dadurch erfährt man ja auch Teilhabe und Wertschätzung?

    Meine wesentlichen Punkte waren, warum sollte die jetzige junge Generation, ähnlich wie 
    Du es über die ältere Generation schreibst, ihre Gesundheit für den Job aufs Spiel setzen
    und nicht gleich darauf achten, dass sie bis zur Rente gut durchhalten, was dann eben 
    auch Kosten für Gesundheitssystem spart, wenn sie auch dann noch fit sind? 

    Was sollen ältere Menschen, die einen körperlich belastenden Beruf haben, denn dann 
    bis zur Rente tun? 

    Wenn Klein- und Mittelständische Betriebe keine Verantwortung übernehmen können, 
    warum sollten sich dann die Mitarbeitenden für sie aufopfern? 

    Ich denke, es geht darum die Interessen beider Seiten in Einklang zu bringen, aber wenn
    man das BIP, bzw. den Profit zum einzigen Massstab erklärt, dann wird man dies nicht hinbekommen‼️

     

    Ich lese deine Beiträge jetzt seit rund zwei Jahren. Die Argumentation ist im Grunde immer die selbe: Zahlreiche Links stützen deine eigene Sichtweise, während wirtschaftliche Zusammenhänge oder Gegenargumente kaum berücksichtigt werden.
     

    Ich stimme dir durchaus zu, dass die wachsende Konzentration von Vermögen bei wenigen Superreichen ein Problem ist. Aber daraus folgt für mich nicht, dass kleine und mittelständische Unternehmen immer mehr Belastungen tragen können. Gerade sie kämpfen mit steigenden Lohn-, Energie- und Bürokratiekosten und müssen trotzdem wettbewerbsfähig bleiben. Die Unternehmer tragen sowohl das Risiko als auch die Verantwortung für ihre Beschäftigten und ich denke nicht, dass man erwarten kann, dass sie dies ohne Gewinnerzielungsabsicht übernehmen müssen.
     

    Für mich wirkt deine Argumentation deshalb sehr einseitig. Wer Lösungen fordert, muss auch erklären, wie diese finanziert werden sollen und welche Folgen sie für Betriebe, Beschäftigte und Verbraucher haben. 

    Nebenbei bemerkt: Niemand soll sich aufopfern und seine Gesundheit ruinieren! Es gilt, Lösungen zu finden, die diese Punkte berücksichtigen. Wer aber weniger arbeitet, erzielt weniger Einkommen und zahlt weniger in die Rente ein. 

    Ich schrieb es bereits: Es wird vermutlich wegen Reduzierung der Arbeitsplätze in die Richtung eines Grundeinkommens gehen und es werden dann nur noch die Menschen arbeiten, die ihre Fähigkeiten einbringen können und der Rest, der nicht digital und von Maschinen erledigt werden kann, wird vermutlich in Form einer allgemeinen Sozialarbeit von den restlichen Menschen erbracht werden müssen. 

    Wer gesundheitlich angeschlagen ist, kann schon heute eine Teil-EM-Rente beantragen.

    Ich bin noch gar keine 2 Jahre hier, Du lügst also nachweislich😉

    Meine Links geben durchaus wirtschaftliche Zusammenhänge, aber dafür müsstest Du sie ja 
    lesen😉

    Du rätst Arbeitern also, sich ihre Gesundheit zu ruinieren, weil sie dann Sozialleistungen be-
    kommen? Eine aktuelle Studie legt dar, dass die Menschen zwar älter werden, aber auch 
    mehr dieser Lebenszeit, besonders am Ende, mit gesundheitlichen Beeinträchtigungen ver-
    bringen, mir ist durchaus klar, dass man sicher nicht fit in die Urne springt, aber warum sollte
    das Leben hauptsächlich aus Erwerbsarbeit bestehen ? 

    Meine Aussage war, dass man Superreiche stärker besteuert, damit man den Mittelstand ent-
    lasten kann, derzeit wird, um die Lohnkosten zu drücken bei der Gesundheitsversorgung ge-
    spart, dies müssen dann einseitig die Arbeitnehmer drauf zahlen, defakto eine Lohnkürzung....

    Energiekosten? Der Emissionshandel war mal so gedacht, dass Firma durch die Verteuerung 
    von fossilen Energrien auf erneuerbare Energieträger umsteigen, haben sie nachweislich nicht
    in dem Maße getan, wie es nötig wäre, sondern sich von russischen ÖL und Gas abhängig ge-
    macht und jetzt wo das geplante Szenario eintritt, wird über Energiekosten gejammert und 
    der Klimaschutz immer weiter aufgeweicht und bezahlbare Energie zu haben, obwohl Sonnen-
    und Windenergie die günstigsten Energiequellen sind....

    Bürokratie, man kann sich sicher fragen, wo Bürokratieabbau sinnvoll ist, aber defakto läuft 
    zum Beispiel auch die Abschaffung des IFG darunter und da beisst sich die Katze in den Schwanz 
    wenn am Ende vor allem Transparenz verloren geht und die Bürger*innen keine Skandale 
    mehr aufdecken können....

    Die Solarzellenfertigung haben wir schon mal verloren, mit Reiches Gesetze für Gaskraftwerke 
    statt Stromspeichern und Einspeisevergütung, droht nun auch der Windenergiebranche der Kolaps, am Frauenhoferinstitut wurden zudem Mehrlagige Solarzellen entwickelt, die effektiver
    sind als "normale Solarzellen", die deutsche Industrie und Gesellschaft hat ihren Wohlstand 
    vor allem über Innovation und Produktivität erreicht, nicht einzig über die Stunden die sie auf Arbeit anwesend waren...

    Ich habe nicht gesagt, dass Unternehmen keinen Profit machen sollen, sondern nur das Profit 
    nicht alles ist, ich kenne einige Firmen die wenig auf die Gesundheit ihrer Mitarbeitenden ach-
    ten und für die Arbeitsschutz ein Fremdwort ist, einzig vor Kontrollen wird da mal wert drauf 
    gelegt...

    Du schlägst also vor, dass weil wir weniger Arbeit haben, ein Grundeinkommen kommt, sagst 
    mir aber, dass ich erklären soll, wie ich meine Forderungen finanzieren will? Du sagst weniger
    Arbeit bringt weniger Rentenpunkte, derzeit zwar richtig und sollte man sicher berücksichtigen, 
    aber mit Grundeinkommen wäre dies ja auch egal 😁😉🍀

    Aus meiner Sicht, ist die Grundsicherung schon ein Grundeinkommen, wenn gleich es derzeit
    noch mit zahlreichen Sanktion verbunden ist, da es theoretisch genug Arbeit gibt, aber dieses
    wird allerhöchstens weiter entwickelt, weniger Sanktionen etc. und ein paar Euro mehr...

    Wie Du schon erwähnt hast, gibt es eine Konzentration von Vermögen und man wird wohl nicht
    drum herum kommen, dieser entgegen zu wirken, wenn man die Wirtschaft in die Richtung len-
    ken will wie es erforderlich ist und soziale Versprechung zum Erhalt der Demokratie erfüllen will‼️

  • Heute, 14:47

     

    Ute:

    Wir alle profitieren täglich von der Arbeit anderer, vom Bäcker über den Handwerker bis zur Pflegekraft, der Energiegewinnung und dem Straßenbau. Gerade deshalb sollten wir anerkennen, dass belastende Berufe notwendig sind. Die Konsequenz kann für mich nicht sein, Arbeit grundsätzlich zu problematisieren, sondern sie dort zu verbessern, wo es möglich ist.

    Mich beschäftigt die Frage, ob unser wachsendes Bedürfnis nach Sicherheit manchmal Ausdruck einer tieferliegenden Angst vor Krankheit, Scheitern oder Kontrollverlust ist. Vielleicht sogar die Angst vor einem frühzeitigen Tod?

    Letztlich gehören auch Begrenzungen, Risiken und Veränderungen zum Leben. Die entscheidende Frage ist für mich deshalb nicht, wie wir jede Belastung vermeiden können, sondern wie wir Menschen dazu befähigen, mit den unvermeidbaren Herausforderungen des Lebens umzugehen und dabei handlungsfähig zu bleiben.

     

    Ich musste mich schon früh mit diesen Themen auseinandersetzen und sehe deshalb manche Aspekte auch unter dem Blickwinkel: Vieles gehört zum Leben dazu! Das bedeutet nicht, Belastungen zu ignorieren oder Leid kleinzureden. Es bedeutet aber auch, den Blick wieder auf das zu richten, was möglich ist.
     

    Vielleicht entsteht gerade daraus etwas Wichtiges: Dankbarkeit für das, was da ist, und die Fähigkeit, das eigene Leben im Jetzt bewusst wahrzunehmen und zu gestalten.

    Ich denke dass Sicherheit nicht nur aus Angst entsteht, sondern auch aus dem berechtigten Wunsch, Menschen vor vermeidbaren Belastungen und Schäden zu schützen.


    Vielleicht geht es tatsächlich um die Balance: die eigenen Möglichkeiten zu stärken und gleichzeitig dort Verantwortung zu übernehmen, wo Belastungen durch äußere Bedingungen entstehen.

     

    Denn Dankbarkeit für das, was da ist, und der Wunsch nach Verbesserungen schließen sich für mich nicht aus.

  • Heute, 14:42

    Wir alle profitieren täglich von der Arbeit anderer, vom Bäcker über den Handwerker bis zur Pflegekraft, der Energiegewinnung und dem Straßenbau. Gerade deshalb sollten wir anerkennen, dass belastende Berufe notwendig sind. Die Konsequenz kann für mich nicht sein, Arbeit grundsätzlich zu problematisieren, sondern sie dort zu verbessern, wo es möglich ist.

    Mich beschäftigt die Frage, ob unser wachsendes Bedürfnis nach Sicherheit manchmal Ausdruck einer tieferliegenden Angst vor Krankheit, Scheitern oder Kontrollverlust ist. Vielleicht sogar die Angst vor einem frühzeitigen Tod?

    Letztlich gehören auch Begrenzungen, Risiken und Veränderungen zum Leben. Die entscheidende Frage ist für mich deshalb nicht, wie wir jede Belastung vermeiden können, sondern wie wir Menschen dazu befähigen, mit den unvermeidbaren Herausforderungen des Lebens umzugehen und dabei handlungsfähig zu bleiben.

     

    Ich musste mich schon früh mit diesen Themen auseinandersetzen und sehe deshalb manche Aspekte auch unter dem Blickwinkel: Vieles gehört zum Leben dazu! Das bedeutet nicht, Belastungen zu ignorieren oder Leid kleinzureden. Es bedeutet aber auch, den Blick wieder auf das zu richten, was möglich ist.
     

    Vielleicht entsteht gerade daraus etwas Wichtiges: Dankbarkeit für das, was da ist, und die Fähigkeit, das eigene Leben im Jetzt bewusst wahrzunehmen und zu gestalten.

  • Heute, 14:14

    Es gibt Berufe die die menschen krank machen. Ich denke da an die Maurer, Maler die stets Dämpfe einatmen und ein Grossteil der Arbeit auch auf Knie ausführen. An Bäcker und Köche  die mit ihren Arbeitszeiten sozial isoliert werden und Während die einen Mehlallergien entwickeln können, leiden die anderen an Rückenschmerzen oder anderes…

    es gibt viele weitere Beispiele…..

  • Heute, 13:50

     

    Ute:

     

    Nane:

     

    Ute, ich glaube nicht, dass wir beim Wert des Menschen auseinanderliegen. 
     

    Mein Punkt war ein anderer: Eigenverantwortung und innere Stärke sind wichtig, aber sie dürfen nicht dazu führen, dass strukturelle, gesundheitliche oder soziale Grenzen allein dem Einzelnen zugerechnet werden. Beides gehört zusammen.


    Wenn wir die Diskussion im bisherigen Rahmen weiterführen, landen wir zwangsläufig bei der Politik. Selbst wenn wir hier gemeinsam Lösungsansätze entwickeln würden, haben wir darauf kaum Einfluss. Außerdem sind politische Grundsatzdiskussionen hier erfahrungsgemäß der sicherste Weg, dass ein Thema geschlossen wird.
     

    Deshalb lege ich den Fokus immer wieder auf die Frage, welche Handlungsmöglichkeiten der Einzelne innerhalb der bestehenden Rahmenbedingungen hat.
     

    Ich finde es ermüdend, immer wieder über Rahmenbedingungen zu diskutieren, die wir hier nicht verändern können. Nach 20 Beiträgen drehen wir uns dann meist nur noch im Kreis.
     

    Obendrein lautete die ursprüngliche Frage doch, ob es dem Menschen heute zu gut geht. Das ist für mich durchaus auch eine psychologische Fragestellung wert.
     

    Ich weiß, dass viele beim Thema Psychologie sofort aussteigen, weil sie eine persönliche Analyse befürchten. Darum geht es mir aber gar nicht. Mich interessiert viel mehr, warum Menschen auf eine bestimmte Weise denken und welche Annahmen oder Erfahrungen ihrer Sichtweise zugrunde liegen.
     

    „Glaub nicht alles, was du denkst!“ ist dabei meine Devise – und die gilt ausdrücklich auch für mich!

    Die Frage, welche Handlungsmöglichkeiten der Einzelne innerhalb der bestehenden Bedingungen hat, ist sicher wichtig.

     

    Auch der psychologische Blick darauf, warum Menschen bestimmte Sichtweisen entwickeln und welche Erfahrungen dahinterstehen, gehört für mich dazu.


    Ich habe aber nicht den Eindruck, dass wir uns im Kreis drehen. Für mich geht es nicht darum, nur über Rahmenbedingungen zu diskutieren oder Verantwortung abzuschieben. Mein Punkt ist vielmehr, dass Eigenverantwortung und äußere Bedingungen zusammen betrachtet werden müssen.

     

    Menschen können viel beeinflussen, aber nicht alles liegt in ihrer Hand. Genau diese Balance finde ich wichtig.

  • Heute, 13:32

     

    Nane:

     

    Ute:

     

     

    ... und wieder abgebogen 🫤
     

    Du argumentierst gerade gegen eine absolute Position, die ich gar nicht vertreten habe. 

    🤷‍♀️

    Ute, ich glaube nicht, dass wir beim Wert des Menschen auseinanderliegen. 
     

    Mein Punkt war ein anderer: Eigenverantwortung und innere Stärke sind wichtig, aber sie dürfen nicht dazu führen, dass strukturelle, gesundheitliche oder soziale Grenzen allein dem Einzelnen zugerechnet werden. Beides gehört zusammen.


    Wenn wir die Diskussion im bisherigen Rahmen weiterführen, landen wir zwangsläufig bei der Politik. Selbst wenn wir hier gemeinsam Lösungsansätze entwickeln würden, haben wir darauf kaum Einfluss. Außerdem sind politische Grundsatzdiskussionen hier erfahrungsgemäß der sicherste Weg, dass ein Thema geschlossen wird.
     

    Deshalb lege ich den Fokus immer wieder auf die Frage, welche Handlungsmöglichkeiten der Einzelne innerhalb der bestehenden Rahmenbedingungen hat.
     

    Ich finde es ermüdend, immer wieder über Rahmenbedingungen zu diskutieren, die wir hier nicht verändern können. Nach 20 Beiträgen drehen wir uns dann meist nur noch im Kreis.
     

    Obendrein lautete die ursprüngliche Frage doch, ob es dem Menschen heute zu gut geht. Das ist für mich durchaus auch eine psychologische Fragestellung wert.
     

    Ich weiß, dass viele beim Thema Psychologie sofort aussteigen, weil sie eine persönliche Analyse befürchten. Darum geht es mir aber gar nicht. Mich interessiert viel mehr, warum Menschen auf eine bestimmte Weise denken und welche Annahmen oder Erfahrungen ihrer Sichtweise zugrunde liegen.
     

    „Glaub nicht alles, was du denkst!“ ist dabei meine Devise – und die gilt ausdrücklich auch für mich!

  • Heute, 13:15

     

    Ute:

     

    Nane:

     

    Ich finde den neurobiologischen Aspekt durchaus interessant, aber er verschiebt die Diskussion wieder ein Stück weit.


    Es ging doch ursprünglich nicht darum, ob Menschen lernen können, mit Belastungen umzugehen oder ihre Ressourcen zu stärken. Natürlich können Eigenverantwortung und eine gute innere Haltung hilfreich sein.

     

    Der entscheidende Punkt ist aber: Nicht alles im Leben lässt sich durch die eigene Einstellung, Resilienz oder Aktivierung von Ressourcen lösen. Es gibt gesundheitliche, persönliche und soziale Grenzen, auf die Menschen keinen vollständigen Einfluss haben.

     

    Und genau deshalb sollte der Wert eines Menschen nicht davon abhängig gemacht werden, wie gut er funktioniert, sich anpasst oder noch etwas leisten kann. Engagement und Entwicklung sind wertvoll - aber sie sind keine Voraussetzung dafür, wertvoll zu sein.

     

    ... und wieder abgebogen 🫤
     

    Du argumentierst gerade gegen eine absolute Position, die ich gar nicht vertreten habe. 

    🤷‍♀️

    Ute, ich glaube nicht, dass wir beim Wert des Menschen auseinanderliegen. 
     

    Mein Punkt war ein anderer: Eigenverantwortung und innere Stärke sind wichtig, aber sie dürfen nicht dazu führen, dass strukturelle, gesundheitliche oder soziale Grenzen allein dem Einzelnen zugerechnet werden. Beides gehört zusammen.

  • Heute, 13:05

     

    Nane:

     

    Ute:

    Genau deshalb halte ich den neurobiologischen Aspekt für so wichtig. Unser Gehirn reagiert unter anhaltendem Stress völlig anders als in einem Zustand von Sicherheit und Kohärenz. Wer dauerhaft im Notfallmodus lebt, hat deutlich schlechtere Voraussetzungen, neue Perspektiven zu entwickeln, zu lernen oder tragfähige Lösungen zu finden.
     

    Für mich besteht deshalb eine der zentralen Aufgaben unserer Zeit darin, wieder Sicherheit zu entwickeln. Da diese im Außen immer seltener verlässlich zu finden ist, wächst zugleich die Bedeutung der inneren Sicherheit. Das ist ein Prozess, den uns weder der Staat noch der Arbeitgeber abnehmen kann. Hier sehe ich jeden Einzelnen auch in der Eigenverantwortung, die eigenen Ressourcen zu stärken und einen Umgang mit den Herausforderungen des Lebens zu finden.

    Ich finde den neurobiologischen Aspekt durchaus interessant, aber er verschiebt die Diskussion wieder ein Stück weit.


    Es ging doch ursprünglich nicht darum, ob Menschen lernen können, mit Belastungen umzugehen oder ihre Ressourcen zu stärken. Natürlich können Eigenverantwortung und eine gute innere Haltung hilfreich sein.

     

    Der entscheidende Punkt ist aber: Nicht alles im Leben lässt sich durch die eigene Einstellung, Resilienz oder Aktivierung von Ressourcen lösen. Es gibt gesundheitliche, persönliche und soziale Grenzen, auf die Menschen keinen vollständigen Einfluss haben.

     

    Und genau deshalb sollte der Wert eines Menschen nicht davon abhängig gemacht werden, wie gut er funktioniert, sich anpasst oder noch etwas leisten kann. Engagement und Entwicklung sind wertvoll - aber sie sind keine Voraussetzung dafür, wertvoll zu sein.

     

    ... und wieder abgebogen 🫤
     

    Du argumentierst gerade gegen eine absolute Position, die ich gar nicht vertreten habe. 

    🤷‍♀️

  • Heute, 12:33

     

    Ute:

    Genau deshalb halte ich den neurobiologischen Aspekt für so wichtig. Unser Gehirn reagiert unter anhaltendem Stress völlig anders als in einem Zustand von Sicherheit und Kohärenz. Wer dauerhaft im Notfallmodus lebt, hat deutlich schlechtere Voraussetzungen, neue Perspektiven zu entwickeln, zu lernen oder tragfähige Lösungen zu finden.
     

    Für mich besteht deshalb eine der zentralen Aufgaben unserer Zeit darin, wieder Sicherheit zu entwickeln. Da diese im Außen immer seltener verlässlich zu finden ist, wächst zugleich die Bedeutung der inneren Sicherheit. Das ist ein Prozess, den uns weder der Staat noch der Arbeitgeber abnehmen kann. Hier sehe ich jeden Einzelnen auch in der Eigenverantwortung, die eigenen Ressourcen zu stärken und einen Umgang mit den Herausforderungen des Lebens zu finden.

    Ich finde den neurobiologischen Aspekt durchaus interessant, aber er verschiebt die Diskussion wieder ein Stück weit.


    Es ging doch ursprünglich nicht darum, ob Menschen lernen können, mit Belastungen umzugehen oder ihre Ressourcen zu stärken. Natürlich können Eigenverantwortung und eine gute innere Haltung hilfreich sein.

     

    Der entscheidende Punkt ist aber: Nicht alles im Leben lässt sich durch die eigene Einstellung, Resilienz oder Aktivierung von Ressourcen lösen. Es gibt gesundheitliche, persönliche und soziale Grenzen, auf die Menschen keinen vollständigen Einfluss haben.

     

    Und genau deshalb sollte der Wert eines Menschen nicht davon abhängig gemacht werden, wie gut er funktioniert, sich anpasst oder noch etwas leisten kann. Engagement und Entwicklung sind wertvoll - aber sie sind keine Voraussetzung dafür, wertvoll zu sein.

  • Heute, 12:29

    Genau deshalb halte ich den neurobiologischen Aspekt für so wichtig. Unser Gehirn reagiert unter anhaltendem Stress völlig anders als in einem Zustand von Sicherheit und Kohärenz. Wer dauerhaft im Notfallmodus lebt, hat deutlich schlechtere Voraussetzungen, neue Perspektiven zu entwickeln, zu lernen oder tragfähige Lösungen zu finden.
     

    Für mich besteht deshalb eine der zentralen Aufgaben unserer Zeit darin, wieder Sicherheit zu entwickeln. Da diese im Außen immer seltener verlässlich zu finden ist, wächst zugleich die Bedeutung der inneren Sicherheit. Das ist ein Prozess, den uns weder der Staat noch der Arbeitgeber abnehmen kann. Hier sehe ich jeden Einzelnen auch in der Eigenverantwortung, die eigenen Ressourcen zu stärken und einen Umgang mit den Herausforderungen des Lebens zu finden.

  • Heute, 12:19

     

    Nane:

     

    Ute:

    Die Gesundheit wird auch im Privatleben verbraucht – wenn nicht sogar noch mehr! Während ich in meiner Bürotätigkeit locker 7.000 Schritte auf der Uhr hatte und den Rest in der Freizeit problemlos geschafft habe, muss ich in der Rente heute aktiv dafür sorgen, überhaupt auf dieses Bewegungsniveau zu kommen – gerade bei Hitze.
     

    Es ist naiv zu glauben, dass man irgendwann gesund in die Kiste hüpft, auch wenn das wohl jeder hofft. Woher kommt eigentlich dieser hohe Bedarf an Schonung? Der Mensch ist für Aktivität ausgelegt – körperlich und geistig. Wenn heute immer mehr als Belastung oder Stress empfunden wird, sollte man vielleicht auch darüber sprechen, warum das so ist!
     

    Nein, ich sage nicht, dass Arbeit – wie bisher – die Hauptdefinition eines Menschen sein sollte. Im Gegenteil, das halte ich für bedenklich. Interessant finde ich aber, dass ehrenamtliches Engagement hier ausdrücklich gelobt wird. Das zeigt doch, dass Leistung und gesellschaftlicher Beitrag einen Wert haben. Genau deshalb verstehe ich nicht, warum Erwerbsarbeit oft fast ausschließlich als gesundheitliche Belastung dargestellt wird. Für viele Menschen bedeutet Arbeit eben auch Verantwortung, Selbstwirksamkeit und die Finanzierung unseres Sozialstaats.

    Und gleichzeitig stellt sich für mich die umgekehrte Frage: Was ist mit dem Rentner, der nach einem langen Arbeitsleben einfach seinen Ruhestand - so gut es eben geht - genießen möchte? Ist er deshalb weniger wert? Muss er sich rechtfertigen, weil er sich nicht mehr ehrenamtlich engagiert? Ich finde nicht. Der Wert eines Menschen sollte weder allein an seiner Erwerbsarbeit noch an einem Ehrenamt gemessen werden.

    Genau hier sehe ich den entscheidenden Punkt.

     

    Du schreibst selbst, dass der Wert eines Menschen nicht an Erwerbsarbeit oder Ehrenamt gemessen werden sollte - gleichzeitig stellst du aber Leistung, Aktivität und gesellschaftlichen Beitrag sehr stark in den Mittelpunkt.

     

    Natürlich sind Arbeit und ehrenamtliches Engagement wichtige Dinge und verdienen Anerkennung. Aber daraus darf kein Maßstab entstehen, an dem Menschen bewertet werden. Nicht jeder Mensch hat die gesundheitlichen oder persönlichen Möglichkeiten, sich zusätzlich einzubringen.

     

    Gerade kranke oder eingeschränkte Menschen dürfen nicht das Gefühl bekommen, weniger wert zu sein, weil sie nicht die gleichen Möglichkeiten haben.

     

    Der Wert eines Menschen hängt nicht davon ab, wie viel er leisten kann - sondern davon, dass er ein Mensch ist.

     

    Gesundheitliche Einschränkungen werden idR festgestellt, dokumentiert und führen – sofern die Voraussetzungen erfüllt sind – zu entsprechenden Sozialleistungen. Gleichzeitig muss aber immer geprüft werden, ob und in welchem Umfang eine Rehabilitation und Teilhabe am gesellschaftlichen oder beruflichen Leben möglich ist. Genau an dieser Stelle spielt für mich Eigenverantwortung eine entscheidende Rolle. 

    Und da verweise ich auf meinen früheren Beitrag über die Möglichkeiten unseres Gehirns. Gesundheit ist eben nicht nur eine Frage der körperlichen Einschränkung. Kohärenz – also das Erleben von Sinn, Verstehbarkeit und Handhabbarkeit – hat einen erheblichen Einfluss darauf, wie Menschen mit Belastungen umgehen und welche Ressourcen sie aktivieren. Deshalb sehe ich Rehabilitation nicht nur als medizinische, sondern auch als persönliche Aufgabe.

  • Heute, 11:55

     

    Ute:

    Die Gesundheit wird auch im Privatleben verbraucht – wenn nicht sogar noch mehr! Während ich in meiner Bürotätigkeit locker 7.000 Schritte auf der Uhr hatte und den Rest in der Freizeit problemlos geschafft habe, muss ich in der Rente heute aktiv dafür sorgen, überhaupt auf dieses Bewegungsniveau zu kommen – gerade bei Hitze.
     

    Es ist naiv zu glauben, dass man irgendwann gesund in die Kiste hüpft, auch wenn das wohl jeder hofft. Woher kommt eigentlich dieser hohe Bedarf an Schonung? Der Mensch ist für Aktivität ausgelegt – körperlich und geistig. Wenn heute immer mehr als Belastung oder Stress empfunden wird, sollte man vielleicht auch darüber sprechen, warum das so ist!
     

    Nein, ich sage nicht, dass Arbeit – wie bisher – die Hauptdefinition eines Menschen sein sollte. Im Gegenteil, das halte ich für bedenklich. Interessant finde ich aber, dass ehrenamtliches Engagement hier ausdrücklich gelobt wird. Das zeigt doch, dass Leistung und gesellschaftlicher Beitrag einen Wert haben. Genau deshalb verstehe ich nicht, warum Erwerbsarbeit oft fast ausschließlich als gesundheitliche Belastung dargestellt wird. Für viele Menschen bedeutet Arbeit eben auch Verantwortung, Selbstwirksamkeit und die Finanzierung unseres Sozialstaats.

    Und gleichzeitig stellt sich für mich die umgekehrte Frage: Was ist mit dem Rentner, der nach einem langen Arbeitsleben einfach seinen Ruhestand - so gut es eben geht - genießen möchte? Ist er deshalb weniger wert? Muss er sich rechtfertigen, weil er sich nicht mehr ehrenamtlich engagiert? Ich finde nicht. Der Wert eines Menschen sollte weder allein an seiner Erwerbsarbeit noch an einem Ehrenamt gemessen werden.

    Genau hier sehe ich den entscheidenden Punkt.

     

    Du schreibst selbst, dass der Wert eines Menschen nicht an Erwerbsarbeit oder Ehrenamt gemessen werden sollte - gleichzeitig stellst du aber Leistung, Aktivität und gesellschaftlichen Beitrag sehr stark in den Mittelpunkt.

     

    Natürlich sind Arbeit und ehrenamtliches Engagement wichtige Dinge und verdienen Anerkennung. Aber daraus darf kein Maßstab entstehen, an dem Menschen bewertet werden. Nicht jeder Mensch hat die gesundheitlichen oder persönlichen Möglichkeiten, sich zusätzlich einzubringen.

     

    Gerade kranke oder eingeschränkte Menschen dürfen nicht das Gefühl bekommen, weniger wert zu sein, weil sie nicht die gleichen Möglichkeiten haben.

     

    Der Wert eines Menschen hängt nicht davon ab, wie viel er leisten kann - sondern davon, dass er ein Mensch ist.

  • Heute, 11:45

    Die Gesundheit wird auch im Privatleben verbraucht – wenn nicht sogar noch mehr! Während ich in meiner Bürotätigkeit locker 7.000 Schritte auf der Uhr hatte und den Rest in der Freizeit problemlos geschafft habe, muss ich in der Rente heute aktiv dafür sorgen, überhaupt auf dieses Bewegungsniveau zu kommen – gerade bei Hitze.
     

    Es ist naiv zu glauben, dass man irgendwann gesund in die Kiste hüpft, auch wenn das wohl jeder hofft. Woher kommt eigentlich dieser hohe Bedarf an Schonung? Der Mensch ist für Aktivität ausgelegt – körperlich und geistig. Wenn heute immer mehr als Belastung oder Stress empfunden wird, sollte man vielleicht auch darüber sprechen, warum das so ist!
     

    Nein, ich sage nicht, dass Arbeit – wie bisher – die Hauptdefinition eines Menschen sein sollte. Im Gegenteil, das halte ich für bedenklich. Interessant finde ich aber, dass ehrenamtliches Engagement hier ausdrücklich gelobt wird. Das zeigt doch, dass Leistung und gesellschaftlicher Beitrag einen Wert haben. Genau deshalb verstehe ich nicht, warum Erwerbsarbeit oft fast ausschließlich als gesundheitliche Belastung dargestellt wird. Für viele Menschen bedeutet Arbeit eben auch Verantwortung, Selbstwirksamkeit und die Finanzierung unseres Sozialstaats.

    Und gleichzeitig stellt sich für mich die umgekehrte Frage: Was ist mit dem Rentner, der nach einem langen Arbeitsleben einfach seinen Ruhestand - so gut es eben geht - genießen möchte? Ist er deshalb weniger wert? Muss er sich rechtfertigen, weil er sich nicht mehr ehrenamtlich engagiert? Ich finde nicht. Der Wert eines Menschen sollte weder allein an seiner Erwerbsarbeit noch an einem Ehrenamt gemessen werden.

  • Heute, 10:36

    Guten Morgen! Ich finde, genau hier liegt der Kern der Diskussion.

     

    Es ist wichtig, dass Menschen sich auch außerhalb des Berufs engagieren und Verantwortung übernehmen. Aber daraus darf nicht folgen, dass Beschäftigte ihre Gesundheit im Arbeitsleben einfach verbrauchen müssen.

     

    Die entscheidende Frage ist doch: Wie schaffen wir es, dass Menschen länger gesund arbeiten können? Und wie verhindern wir, dass vor allem Beschäftigte in körperlich belastenden Berufen irgendwann vor der Wahl stehen: weiterarbeiten um jeden Preis oder gesundheitlich aussteigen?

     

    Natürlich kosten solche Lösungen Geld. Deshalb kann die Verantwortung nicht allein bei einzelnen Betrieben liegen.

     

    Denkbar wäre ein Zusammenspiel aus staatlicher Unterstützung, gezielten Förderprogrammen und einer stärkeren gemeinsamen Verantwortung von Unternehmen und Gesellschaft. Unternehmen, die in altersgerechte Arbeitsplätze, Prävention und Weiterbildung investieren, könnten unterstützt werden, damit solche Maßnahmen nicht zur untragbaren Belastung werden.

     

    Denn auch die Alternative hat ihren Preis: Krankheit, Fachkräfteverlust, Frühverrentung und der Verlust von Erfahrung belasten am Ende ebenfalls die Gesellschaft.

     

    Die Frage ist deshalb nicht nur, was eine Lösung kostet, sondern auch, was es kostet, keine zu finden.

  • Heute, 09:58

     

    Schwarzgelber Mutbürger:

     

    Waldgeist:

     


    ich habe es nicht vergessen und auch genau begründet,  warum ältere Menschen keine Möglichkeit mehr haben ihren Job zu wechseln ! 
     

    selbst bringe mich noch als freiwilliger Mitarbeiter im sozialen Dienst ein , wie heute wieder einer unheilbar an Darmkrebs erkranken 70-jährigen alten Frau , ein wenig Hoffnung und Lebensmut zugesprochen …

    🦉Zuerst einmal finde ich es gut, dass Du einem Ehrenamt nachgehst, 
    dadurch erfährt man ja auch Teilhabe und Wertschätzung?

    Meine wesentlichen Punkte waren, warum sollte die jetzige junge Generation, ähnlich wie 
    Du es über die ältere Generation schreibst, ihre Gesundheit für den Job aufs Spiel setzen
    und nicht gleich darauf achten, dass sie bis zur Rente gut durchhalten, was dann eben 
    auch Kosten für Gesundheitssystem spart, wenn sie auch dann noch fit sind? 

    Was sollen ältere Menschen, die einen körperlich belastenden Beruf haben, denn dann 
    bis zur Rente tun? 

    Wenn Klein- und Mittelständische Betriebe keine Verantwortung übernehmen können, 
    warum sollten sich dann die Mitarbeitenden für sie aufopfern? 

    Ich denke, es geht darum die Interessen beider Seiten in Einklang zu bringen, aber wenn
    man das BIP, bzw. den Profit zum einzigen Massstab erklärt, dann wird man dies nicht hinbekommen‼️

     

    Ich lese deine Beiträge jetzt seit rund zwei Jahren. Die Argumentation ist im Grunde immer die selbe: Zahlreiche Links stützen deine eigene Sichtweise, während wirtschaftliche Zusammenhänge oder Gegenargumente kaum berücksichtigt werden.
     

    Ich stimme dir durchaus zu, dass die wachsende Konzentration von Vermögen bei wenigen Superreichen ein Problem ist. Aber daraus folgt für mich nicht, dass kleine und mittelständische Unternehmen immer mehr Belastungen tragen können. Gerade sie kämpfen mit steigenden Lohn-, Energie- und Bürokratiekosten und müssen trotzdem wettbewerbsfähig bleiben. Die Unternehmer tragen sowohl das Risiko als auch die Verantwortung für ihre Beschäftigten und ich denke nicht, dass man erwarten kann, dass sie dies ohne Gewinnerzielungsabsicht übernehmen müssen.
     

    Für mich wirkt deine Argumentation deshalb sehr einseitig. Wer Lösungen fordert, muss auch erklären, wie diese finanziert werden sollen und welche Folgen sie für Betriebe, Beschäftigte und Verbraucher haben. 

    Nebenbei bemerkt: Niemand soll sich aufopfern und seine Gesundheit ruinieren! Es gilt, Lösungen zu finden, die diese Punkte berücksichtigen. Wer aber weniger arbeitet, erzielt weniger Einkommen und zahlt weniger in die Rente ein. 

    Ich schrieb es bereits: Es wird vermutlich wegen Reduzierung der Arbeitsplätze in die Richtung eines Grundeinkommens gehen und es werden dann nur noch die Menschen arbeiten, die ihre Fähigkeiten einbringen können und der Rest, der nicht digital und von Maschinen erledigt werden kann, wird vermutlich in Form einer allgemeinen Sozialarbeit von den restlichen Menschen erbracht werden müssen. 

    Wer gesundheitlich angeschlagen ist, kann schon heute eine Teil-EM-Rente beantragen.

  • Heute, 03:13
    ✗ Dieser Inhalt wurde von Waldgeist wieder gelöscht.
  •  

    Waldgeist:

     

    Schwarzgelber Mutbürger:

     

    Du schreibst hier sehr viel von gesundheitlichen Problem, vielleicht nicht direkt bei Dir, 
    aber zumindest in Bezug auf die ältere Generation, schon vergessen? 

    Auch Rentner können sich noch in die Gesellschaft einbringen, Du erwartest doch schließ-
    lich auch von anderen, dass sie etwas zurückgeben....


    ich habe es nicht vergessen und auch genau begründet,  warum ältere Menschen keine Möglichkeit mehr haben ihren Job zu wechseln ! 
     

    selbst bringe mich noch als freiwilliger Mitarbeiter im sozialen Dienst ein , wie heute wieder einer unheilbar an Darmkrebs erkranken 70-jährigen alten Frau , ein wenig Hoffnung und Lebensmut zugesprochen …

    🦉Zuerst einmal finde ich es gut, dass Du einem Ehrenamt nachgehst, 
    dadurch erfährt man ja auch Teilhabe und Wertschätzung?

    Meine wesentlichen Punkte waren, warum sollte die jetzige junge Generation, ähnlich wie 
    Du es über die ältere Generation schreibst, ihre Gesundheit für den Job aufs Spiel setzen
    und nicht gleich darauf achten, dass sie bis zur Rente gut durchhalten, was dann eben 
    auch Kosten für Gesundheitssystem spart, wenn sie auch dann noch fit sind? 

    Was sollen ältere Menschen, die einen körperlich belastenden Beruf haben, denn dann 
    bis zur Rente tun? 

    Wenn Klein- und Mittelständische Betriebe keine Verantwortung übernehmen können, 
    warum sollten sich dann die Mitarbeitenden für sie aufopfern? 

    Ich denke, es geht darum die Interessen beider Seiten in Einklang zu bringen, aber wenn
    man das BIP, bzw. den Profit zum einzigen Massstab erklärt, dann wird man dies nicht hinbekommen‼️

  • Gestern, 22:34

     

    Nane:

     

    Waldgeist:

     


    ich habe es nicht vergessen und auch genau begründet,  warum ältere Menschen keine Möglichkeit mehr haben ihren Job zu wechseln ! 
     

    selbst bringe mich noch als freiwilliger Mitarbeiter im sozialen Dienst ein , wie heute wieder einer unheilbar an Darmkrebs erkranken 70-jährigen alten Frau , ein wenig Hoffnung und Lebensmut zugesprochen …

    Waldgeist, ich glaube, dein Beispiel mit dem Ehrenamt zeigt, dass du dich weiterhin engagierst.

     

    Darum ging es aber, glaube ich, gar nicht.

     

    Die Diskussion drehte sich eher um die Frage, welche Verantwortung Unternehmen für ihre Mitarbeitenden übernehmen.

    Das habe ich schon mehrmals beantwortet , dass  klein und Mittelbetriebe keine Verantwortung übernehmen können ! ..Wer übernimmt die Verantwortung für diese Betriebe…

  • Gestern, 22:23

     

    Waldgeist:

     

    Schwarzgelber Mutbürger:

     

    Du schreibst hier sehr viel von gesundheitlichen Problem, vielleicht nicht direkt bei Dir, 
    aber zumindest in Bezug auf die ältere Generation, schon vergessen? 

    Auch Rentner können sich noch in die Gesellschaft einbringen, Du erwartest doch schließ-
    lich auch von anderen, dass sie etwas zurückgeben....


    ich habe es nicht vergessen und auch genau begründet,  warum ältere Menschen keine Möglichkeit mehr haben ihren Job zu wechseln ! 
     

    selbst bringe mich noch als freiwilliger Mitarbeiter im sozialen Dienst ein , wie heute wieder einer unheilbar an Darmkrebs erkranken 70-jährigen alten Frau , ein wenig Hoffnung und Lebensmut zugesprochen …

    Waldgeist, ich glaube, dein Beispiel mit dem Ehrenamt zeigt, dass du dich weiterhin engagierst.

     

    Darum ging es aber, glaube ich, gar nicht.

     

    Die Diskussion drehte sich eher um die Frage, welche Verantwortung Unternehmen für ihre Mitarbeitenden übernehmen.

  • Gestern, 21:46 - Zuletzt bearbeitet Gestern, 22:03.

     

    Schwarzgelber Mutbürger:

     

    Waldgeist:

     


    interessant ,  und mit einem Dienstrad und Abo für das Fitness Center hält man bis zur Rente durch ! 
     

     Selbst habe bis zur Rente durchgehalten , ohne diese Bonitäten und jetzt unterstellst du mir , mich auf den Lorbeeren auszuruhen… 

     

    Du schreibst hier sehr viel von gesundheitlichen Problem, vielleicht nicht direkt bei Dir, 
    aber zumindest in Bezug auf die ältere Generation, schon vergessen? 

    Auch Rentner können sich noch in die Gesellschaft einbringen, Du erwartest doch schließ-
    lich auch von anderen, dass sie etwas zurückgeben....


    ich habe es nicht vergessen und auch genau begründet,  warum ältere Menschen keine Möglichkeit mehr haben ihren Job zu wechseln ! 
     

    selbst bringe mich noch als freiwilliger Mitarbeiter im sozialen Dienst ein , wie heute wieder einer unheilbar an Darmkrebs erkranken 70-jährigen alten Frau , ein wenig Hoffnung und Lebensmut zugesprochen …

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