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  • Ist das zu anspruchsvoll 😏

    Diskussion · 89 Beiträge · 1 Gefällt mir · 1.612 Aufrufe

    eine Partnersuche auf Facebook und nachdem sie selbst fragt „ ist das zu anspruchsvoll “ wären  Meinungen gefragt ? 

    Bin jetzt 63 Jahre jung, aus der östlichen Region von Brandenburg und vielleicht gibt es dich ja hier in der Nähe.

    „Zu anspruchsvoll."

    Das höre ich erstaunlich oft, sobald ich klare Kriterien nenne.

    Mir wird gern gesagt, ich sei „zu anspruchsvoll".

    Vielleicht ist „anspruchsvoll" einfach nur der Code für:

    „Ich habe Standards."

    Optik ist die Eintrittskarte-Visuelle Anziehung kommt vor allem anderen.

    Charakter ist der Vertrag.

    Chemie ist das Upgrade.

    Und Gefühl ist das, was bindet.

    Charakter bedeutet für mich: Humor, Loyalität, Ehrlichkeit, Empathie, Kommunikation und die Fähigkeit,

    Und am Ende entscheidet das Gefühl.

    Lieben ist die Champions League.

    Das ist nicht anspruchsvoll.

    Findest du dich da wieder ? 

    02.05.26, 23:12

Beiträge

  • 29.08.26, 21:17

    Genau das ist doch mein Reden!

     

    Bei einem ersten Date keine Verpflichtung -bei monatelangem oder jahrelangem Kontakt ist eine Erklärung für mich eine Frage von Respekt und Anstand.

  • 29.08.26, 21:14

    Aber eines möchte ich schon noch klarstellen , bei  einem ersten Date ist man zu nichts verpflichtet. Wenn es nicht passt, dann passt es eben nicht, und das muss oder  sollte man auch ohne weitere Erklärung akzeptieren !  Eine ehrliche Begründung wäre natürlich wünschenswert , sofern sie nicht beleidigend oder verletzend ist ! 

    Etwas ganz anderes ist es aber, wenn man über einen längeren Zeitraum  und damit meine ich Monate oder vielleicht sogar ein Jahr oder länger miteinander in Kontakt oder in einer freundschaftlichen Beziehung war und dieser Kontakt dann einfach durch Ghosting beendet wird, ohne irgendeine Begründung. Das finde ich moralisch extrem verwerflich! 

    Es geht ja nicht nur um die Interessen des einen. Ich finde sogar, dass man in so einer Situation zumindest ein moralisches Recht darauf hat, zu erfahren, warum der andere diesen Kontakt plötzlich beendet. Immerhin hat auch der „Gegostete“ nicht nur Zeit und vielleicht auch Gefühle investiert, sondern einen Teil seiner Lebenszeit.

    Einfach irgendwann ohne Erklärung entsorgt zu werden wie ein Stück Fetzen , das möchte wohl niemand, dass man mit ihm so umspringt. Gerade wenn vorher über Monate oder Jahre eine persönliche Beziehung und Vertrauen bestanden haben, sollte ein Mindestmaß an Respekt und Anstand eigentlich selbstverständlich sein 🙋‍♂️


     

  • 29.08.26, 20:51

     

    Karin:

    Bist du dir da sicher? 

    Waldgeist:

     


    Wenn jemand es mit einer Nichtigkeit begründet  und das beziehe ich jetzt ausdrücklich auf mich , dann ist der Mensch für mich ohnehin nichts wert und hat vielleicht eine lange Liste, die er durchgehen möchte! 

    Wenn 30 Minuten Entfernung schon ein Problem sind, dann müsste man ja im gleichen Haus wohnen, damit es für ihn wirklich bequem ist. Gerade in Wien wird es fast unmöglich sein, jemanden kennenzulernen, der nicht mindestens 30 Minuten entfernt wohnt.

    Dann sage ich danke und kann freiwillig darauf verzichten. Die Sache ist für mich damit erledigt, ohne dass ich darüber noch groß reflektieren muss. Denn ich kann durchaus akzeptieren, dass jemand andere Vorstellungen oder Ansprüche hat. Aber ich muss diese Vorstellungen deshalb nicht automatisch für sinnvoll halten oder sie zu meinen eigenen machen ! 


     

     


    es kommt darauf an ob es nur ein Vorwand ist , oder ob es tatsächlich seine Meinung ist,  dass es daran scheitert ! 

  • 29.08.26, 20:49

    Bist du dir da sicher? 

    Waldgeist:

     

    Karin:

    Ich mag direkte Ehrlichkeit, daher verstehe ich es. Und nein es macht dich deswegen nicht weniger sympathisch wenn du Höflichkeit als Heuchelei siehst.

     

    Die andere Schwierigkeit ist es, den Grund als Absage zu akzeptieren. Was tust du, wenn es ein Grund ist, den du als nichtig ansiehst?


    Ich hörte jemand argumentieren, dass bereits jemand, mehr als 30 Minuten entfernt wohnhaft nicht geht, weil dies bereits als Fernbeziehung angesehen wurde. 
     

    Ich bekam ein Korb, weil er nicht mit einem unfertigen Menschen zusammen sein will.

    Unfertig? Mit der Erklärung konnte ich nichts anfangen, was ja egal ist, denn ein Nein ist ein Nein, da führt kein Weg vorbei und das einzig entscheidende, egal aus welchem Grund.

     

     


    Wenn jemand es mit einer Nichtigkeit begründet  und das beziehe ich jetzt ausdrücklich auf mich , dann ist der Mensch für mich ohnehin nichts wert und hat vielleicht eine lange Liste, die er durchgehen möchte! 

    Wenn 30 Minuten Entfernung schon ein Problem sind, dann müsste man ja im gleichen Haus wohnen, damit es für ihn wirklich bequem ist. Gerade in Wien wird es fast unmöglich sein, jemanden kennenzulernen, der nicht mindestens 30 Minuten entfernt wohnt.

    Dann sage ich danke und kann freiwillig darauf verzichten. Die Sache ist für mich damit erledigt, ohne dass ich darüber noch groß reflektieren muss. Denn ich kann durchaus akzeptieren, dass jemand andere Vorstellungen oder Ansprüche hat. Aber ich muss diese Vorstellungen deshalb nicht automatisch für sinnvoll halten oder sie zu meinen eigenen machen ! 


     

     

  • 29.08.26, 20:48

    Nane , ich  muss aber fairerweise auch zugeben, dass ich, wenn mich bei jemandem etwas stört, es vermutlich auch nicht direkt sagen würde. Es ist eben schwierig, wenn man einen Menschen nicht beleidigen oder verletzen möchte ! 

    Hier den richtigen Spagat zwischen ehrlicher und gleichzeitig respektvoller Antwort zu finden, ist wahrscheinlich eine Kunst. Vielleicht würde auch ich in so einem Fall einen anderen Grund heranziehen, vor allem wenn der Mensch sympathisch und nett ist und ich ihn nicht unnötig vor den Kopf stoßen möchte ! 

    Insofern kann ich schon verstehen, dass man nicht immer den tatsächlichen Grund nennt. Trotzdem finde ich eine ehrliche, aber taktvoll formulierte Rückmeldung grundsätzlich besser  ,  sofern man sie geben kann, ohne den anderen damit unnötig zu verletzen. Würde ich ihn aber zu sehr verletzen und beleidigen,  dann belasse ich es eben mit , du bist nicht mein Typ !   Vielleicht besser so ! 🙋‍♂️


     

  • 29.08.26, 19:51

     

    Karin:

    Ich mag direkte Ehrlichkeit, daher verstehe ich es. Und nein es macht dich deswegen nicht weniger sympathisch wenn du Höflichkeit als Heuchelei siehst.

     

    Die andere Schwierigkeit ist es, den Grund als Absage zu akzeptieren. Was tust du, wenn es ein Grund ist, den du als nichtig ansiehst?


    Ich hörte jemand argumentieren, dass bereits jemand, mehr als 30 Minuten entfernt wohnhaft nicht geht, weil dies bereits als Fernbeziehung angesehen wurde. 
     

    Ich bekam ein Korb, weil er nicht mit einem unfertigen Menschen zusammen sein will.

    Unfertig? Mit der Erklärung konnte ich nichts anfangen, was ja egal ist, denn ein Nein ist ein Nein, da führt kein Weg vorbei und das einzig entscheidende, egal aus welchem Grund.

     

    Erich:

     

    Seltsam - es war sogar eine Frau (Ingeborg Bachmann), die sagte: "Die Wahrheit ist den Menschen zumutbar". Ich ärgere mich jedenfalls deutlich mehr, wenn ich mit einer Floskel abgespeist werde, als wenn mir jemand die Wahrheit sagt, auch wenn diese vielleicht unangenehm ist. Ich empfinde das nicht als "Rücksichtnahme" auf die Gefühle des anderen - ihn nicht verletzten zu wollen, sondern einfach als Heuchelei. ( Mir ist schon bewusst, dass ich mich damit wieder der Sympathie mancher Leute entzogen habe.)

     


    Wenn jemand es mit einer Nichtigkeit begründet  und das beziehe ich jetzt ausdrücklich auf mich , dann ist der Mensch für mich ohnehin nichts wert und hat vielleicht eine lange Liste, die er durchgehen möchte! 

    Wenn 30 Minuten Entfernung schon ein Problem sind, dann müsste man ja im gleichen Haus wohnen, damit es für ihn wirklich bequem ist. Gerade in Wien wird es fast unmöglich sein, jemanden kennenzulernen, der nicht mindestens 30 Minuten entfernt wohnt.

    Dann sage ich danke und kann freiwillig darauf verzichten. Die Sache ist für mich damit erledigt, ohne dass ich darüber noch groß reflektieren muss. Denn ich kann durchaus akzeptieren, dass jemand andere Vorstellungen oder Ansprüche hat. Aber ich muss diese Vorstellungen deshalb nicht automatisch für sinnvoll halten oder sie zu meinen eigenen machen ! 


     

  • 29.08.26, 19:33

     

    Nane:

     

    Waldgeist:

     


    Generell möchte ich bei einer Ablehnung ebenfalls gerne die Begründung wissen ! Gegen etwas Optisches , kann man kaum etwas dagegen tun. Allerdings bei  anderen Gründen  , könnte  man vielleicht daran arbeiten oder vielleicht sogar einen Kompromiss finden! 

    Außerdem sind einem gewisse Verhaltensweisen oder Eigenschaften an sich selbst manchmal gar nicht bewusst. Deshalb würde ich eine ehrliche und aufrichtige Begründung durchaus schätzen. Nicht, weil ich damit die Entscheidung des anderen infrage stellen möchte, sondern weil ich gerne verstehen würde, woran es letztlich gescheitert ist ! 


     

    Eine ehrliche Begründung kann man sich wünschen.

     

    Aber man kann sie nicht einfordern.

     

    Eine Ablehnung ist keine Verhandlung und schon gar keine Aufforderung, dem anderen zu erklären, was er an sich ändern sollte.

     

    Ich habe nirgends geschrieben, dass man eine Begründung einfordern kann ! 

    Wenn es allerdings um ein ernsthaftes Date geht, bei dem beide wirklich interessiert waren, finde ich es fair und auch respektvoll, eine Ablehnung zumindest kurz zu begründen. Nicht, um daraus eine Verhandlung zu machen oder dem anderen vorzuschreiben, was er an sich ändern sollte, sondern um nachvollziehen zu können, woran es gescheitert ist ! 

    Ich lese in Profilen sehr oft, dass sich Frauen  einen reflektierten Mann wünschen. Aber wie soll jemand über  sein Verhalten reflektieren , wenn er überhaupt nicht weiß, was beim Gegenüber zur Ablehnung geführt hat?

    Natürlich kann der Grund etwas sein, das man nicht ändern kann,  wie die Optik oder fehlende Chemie.  Das kann man nicht ändern und muss man akzeptieren ! Aber wenn es etwas ist, dessen man sich selbst vielleicht gar nicht bewusst ist, kann eine ehrliches Feedback durchaus sinnvoll sein. 

    Eine  Begründung ist   kein Anspruch, sondern eine Frage von Fairness und gegenseitigem Respekt  zumindest dann, wenn zuvor echtes persönliches Interesse und ein ernsthaftes Kennenlernen vorhanden waren ! 🙋‍♂️


     

  • 29.08.26, 17:22

    ☝️

    Erich:

    Ich lege hier nur meinen persönlichen Standpunkt dar, ohne die andern abzukanzeln, aber 
    warum gibt´s bei solchen Diskussionen immer jemanden, der glaubt  alleine die Wahrheit gepachtet zu haben.

    Pssssst Erich 🤫, wir sind froh, dass 

    wir sie #anderswo los sind : WEITERMACHEN🙏 🤗❗️

    🤣🤣🤣

     

  • 29.08.26, 17:13

     

    Erich:

    Ich lege hier nur meinen persönlichen Standpunkt dar, ohne die andern abzukanzeln, aber 
    warum gibt´s bei solchen Diskussionen immer jemanden, der glaubt  alleine die Wahrheit gepachtet zu haben.

    Was stimmt denn nun?

     

    Vielleicht sollten wir uns erst einmal darauf einigen, welche Variante du eigentlich vertreten möchtest: die bewusst zugespitzte hier in der Diskussion oder die, nach der du in der Realität tatsächlich handelst.

  • 29.08.26, 17:06

    Ich lege hier nur meinen persönlichen Standpunkt dar, ohne die andern abzukanzeln, aber 
    warum gibt´s bei solchen Diskussionen immer jemanden, der glaubt  alleine die Wahrheit gepachtet zu haben.

  • 29.08.26, 16:46

     

    Waldgeist:

     

    Erich:

     

     

    Nur zur Klarstellung: ich vertrete HIER in der DISKUSSION klar einen Standpunkt, teils bewuss in zugespitzter Formulierung.  Das bedeute nicht nicht, dass ich in der REALITÄT eine Frau nötige, mir die Wahrheit zu sagen. Ich gebe mich da mit den diffusen Antworten zufrieden und denke mir meinen Teil. 


    Generell möchte ich bei einer Ablehnung ebenfalls gerne die Begründung wissen ! Gegen etwas Optisches , kann man kaum etwas dagegen tun. Allerdings bei  anderen Gründen  , könnte  man vielleicht daran arbeiten oder vielleicht sogar einen Kompromiss finden! 

    Außerdem sind einem gewisse Verhaltensweisen oder Eigenschaften an sich selbst manchmal gar nicht bewusst. Deshalb würde ich eine ehrliche und aufrichtige Begründung durchaus schätzen. Nicht, weil ich damit die Entscheidung des anderen infrage stellen möchte, sondern weil ich gerne verstehen würde, woran es letztlich gescheitert ist ! 


     

    Eine ehrliche Begründung kann man sich wünschen.

     

    Aber man kann sie nicht einfordern.

     

    Eine Ablehnung ist keine Verhandlung und schon gar keine Aufforderung, dem anderen zu erklären, was er an sich ändern sollte.

  • 29.08.26, 16:41

     

    Erich:

     

    Nane:

     

    Vielleicht solltest du dich einmal fragen, ob dein vehementes Drängen auf die schonungslose Wahrheit nicht selbst ein Grund dafür sein könnte, dass sich Menschen zurückziehen. 

     

     

    Nur zur Klarstellung: ich vertrete HIER in der DISKUSSION klar einen Standpunkt, teils bewuss in zugespitzter Formulierung.  Das bedeute nicht nicht, dass ich in der REALITÄT eine Frau nötige, mir die Wahrheit zu sagen. Ich gebe mich da mit den diffusen Antworten zufrieden und denke mir meinen Teil. 


    Generell möchte ich bei einer Ablehnung ebenfalls gerne die Begründung wissen ! Gegen etwas Optisches , kann man kaum etwas dagegen tun. Allerdings bei  anderen Gründen  , könnte  man vielleicht daran arbeiten oder vielleicht sogar einen Kompromiss finden! 

    Außerdem sind einem gewisse Verhaltensweisen oder Eigenschaften an sich selbst manchmal gar nicht bewusst. Deshalb würde ich eine ehrliche und aufrichtige Begründung durchaus schätzen. Nicht, weil ich damit die Entscheidung des anderen infrage stellen möchte, sondern weil ich gerne verstehen würde, woran es letztlich gescheitert ist ! 


     

  • 29.08.26, 15:48

    Dann finde ich deine Klarstellung eher noch problematischer.

     

    Wenn du hier bewusst eine Haltung vertrittst und sie zugespitzt formulierst, obwohl du selbst sagst, dass du dich in der Realität mit genau diesen „diffusen Antworten“ zufriedengibst, dann ist das für mich keine bloße Zuspitzung mehr.

     

    Dann provozierst du bewusst mit einer Haltung, die du selbst im Alltag gar nicht so lebst. 

  • 29.08.26, 15:47

     

    Nane:

     

    Erich:

     

    Unklarheit hilft definitv nicht weiter.   Aber ein (zugegeben banales) Beispiel: Wenn Frau der Meinung ist "Mann mit Bart geht für mich gar nicht" ,  kann ich darüber nachdenken was ich mache - ob ich mich künftig rasiere, weil mir selbst das nicht so wichtig ist, oder umgekehrt zu meinem Bart stehe und vielleicht denke, wenn dir das so wichtig ist, dann ist es es wohl besser so.
    Es ändert also vielleicht nichts am konkreten Lauf der Dinge, aber ich habe wenigsten die Möglichkeit, eine Entscheidung zu treffen. 

    Ich glaube, genau da liegt dein Denkfehler.

     

    Du möchtest selbst nach einer Ablehnung noch wissen, was der Grund war und ob du etwas daran ändern kannst.

     

    Aber so funktionieren zwischenmenschliche Beziehungen nicht. Man bekommt nicht immer eine Begründung geliefert, anhand derer man sich anschließend optimieren darf.

     

    Und dein Bart - Beispiel macht die Sache eher zu einer Checkliste als zu einer Begegnung zwischen zwei Menschen.

    Das Bart-Beispiel entstammt durchaus der Realität ( ob das jetzt Checkliste ist oder nicht) es war zwar keine 2-er-Begegnung, aber ein sehr überschaubarer Rahmen.

  • 29.08.26, 15:39

    Ich mag direkte Ehrlichkeit, daher verstehe ich es. Und nein es macht dich deswegen nicht weniger sympathisch wenn du Höflichkeit als Heuchelei siehst.

     

    Die andere Schwierigkeit ist es, den Grund als Absage zu akzeptieren. Was tust du, wenn es ein Grund ist, den du als nichtig ansiehst?


    Ich hörte jemand argumentieren, dass bereits jemand, mehr als 30 Minuten entfernt wohnhaft nicht geht, weil dies bereits als Fernbeziehung angesehen wurde. 
     

    Ich bekam ein Korb, weil er nicht mit einem unfertigen Menschen zusammen sein will.

    Unfertig? Mit der Erklärung konnte ich nichts anfangen, was ja egal ist, denn ein Nein ist ein Nein, da führt kein Weg vorbei und das einzig entscheidende, egal aus welchem Grund.

     

    Erich:

     

    Karin:

    nein, du willst es nicht wirklich wissen, bei einer Dame sind es vielleicht deine Zähne/Lippen die Ekel beim Küssen hervorrufen, bei einer anderen zu viel Gewicht bei der dritten zu wenig Gewicht, der vierten erinnerst du sie an den Ex, die 5 mag dein Rasierwasser/Kleiderstil nicht, deine politische Einstellung, zu wenig Solvent, nicht witzig, zu dumm, zu rechthaberisch, zu geschwätzig, zu stumm, zu wenig initiativ, zu bestimmend….

    All das zu hören würde dir gar nichts nutzen…

    sei einfach froh, wenn jemand höflich sagt die Chemie stimmt nicht, alles andere verletzt, denn selten wäre es eine konstruktive Rückmeldung aus der du eine Lehre ziehen kannst. 

     

    Seltsam - es war sogar eine Frau (Ingeborg Bachmann), die sagte: "Die Wahrheit ist den Menschen zumutbar". Ich ärgere mich jedenfalls deutlich mehr, wenn ich mit einer Floskel abgespeist werde, als wenn mir jemand die Wahrheit sagt, auch wenn diese vielleicht unangenehm ist. Ich empfinde das nicht als "Rücksichtnahme" auf die Gefühle des anderen - ihn nicht verletzten zu wollen, sondern einfach als Heuchelei. ( Mir ist schon bewusst, dass ich mich damit wieder der Sympathie mancher Leute entzogen habe.)

     

  • 29.08.26, 15:36 - Zuletzt bearbeitet 29.08.26, 15:37.

     

    Nane:

     

    Erich:

     

    Seltsam - es war sogar eine Frau (Ingeborg Bachmann), die sagte: "Die Wahrheit ist den Menschen zumutbar". Ich ärgere mich jedenfalls deutlich mehr, wenn ich mit einer Floskel abgespeist werde, als wenn mir jemand die Wahrheit sagt, auch wenn diese vielleicht unangenehm ist. Ich empfinde das nicht als "Rücksichtnahme" auf die Gefühle des anderen - ihn nicht verletzten zu wollen, sondern einfach als Heuchelei. ( Mir ist schon bewusst, dass ich mich damit wieder der Sympathie mancher Leute entzogen habe.)

    Vielleicht solltest du dich einmal fragen, ob dein vehementes Drängen auf die schonungslose Wahrheit nicht selbst ein Grund dafür sein könnte, dass sich Menschen zurückziehen. 

     

     

    Nur zur Klarstellung: ich vertrete HIER in der DISKUSSION klar einen Standpunkt, teils bewuss in zugespitzter Formulierung.  Das bedeute nicht nicht, dass ich in der REALITÄT eine Frau nötige, mir die Wahrheit zu sagen. Ich gebe mich da mit den diffusen Antworten zufrieden und denke mir meinen Teil. 

  • 29.08.26, 15:32

     

    Erich:

     

    Nane:

     

    Da stimme ich Karin zu.

     

    Manches muss man nicht bis ins kleinste Detail wissen, vor allem wenn es niemandem wirklich weiterhilft.

    Unklarheit hilft definitv nicht weiter.   Aber ein (zugegeben banales) Beispiel: Wenn Frau der Meinung ist "Mann mit Bart geht für mich gar nicht" ,  kann ich darüber nachdenken was ich mache - ob ich mich künftig rasiere, weil mir selbst das nicht so wichtig ist, oder umgekehrt zu meinem Bart stehe und vielleicht denke, wenn dir das so wichtig ist, dann ist es es wohl besser so.
    Es ändert also vielleicht nichts am konkreten Lauf der Dinge, aber ich habe wenigsten die Möglichkeit, eine Entscheidung zu treffen. 

    Ich glaube, genau da liegt dein Denkfehler.

     

    Du möchtest selbst nach einer Ablehnung noch wissen, was der Grund war und ob du etwas daran ändern kannst.

     

    Aber so funktionieren zwischenmenschliche Beziehungen nicht. Man bekommt nicht immer eine Begründung geliefert, anhand derer man sich anschließend optimieren darf.

     

    Und dein Bart - Beispiel macht die Sache eher zu einer Checkliste als zu einer Begegnung zwischen zwei Menschen.

  • 29.08.26, 15:26

     

    Nane:

     

    Karin:

    nein, du willst es nicht wirklich wissen, bei einer Dame sind es vielleicht deine Zähne/Lippen die Ekel beim Küssen hervorrufen, bei einer anderen zu viel Gewicht bei der dritten zu wenig Gewicht, der vierten erinnerst du sie an den Ex, die 5 mag dein Rasierwasser/Kleiderstil nicht, deine politische Einstellung, zu wenig Solvent, nicht witzig, zu dumm, zu rechthaberisch, zu geschwätzig, zu stumm, zu wenig initiativ, zu bestimmend….

    All das zu hören würde dir gar nichts nutzen…

    sei einfach froh, wenn jemand höflich sagt die Chemie stimmt nicht, alles andere verletzt, denn selten wäre es eine konstruktive Rückmeldung aus der du eine Lehre ziehen kannst. 

     

    Da stimme ich Karin zu.

     

    Manches muss man nicht bis ins kleinste Detail wissen, vor allem wenn es niemandem wirklich weiterhilft.

    Unklarheit hilft definitv nicht weiter.   Aber ein (zugegeben banales) Beispiel: Wenn Frau der Meinung ist "Mann mit Bart geht für mich gar nicht" ,  kann ich darüber nachdenken was ich mache - ob ich mich künftig rasiere, weil mir selbst das nicht so wichtig ist, oder umgekehrt zu meinem Bart stehe und vielleicht denke, wenn dir das so wichtig ist, dann ist es es wohl besser so.
    Es ändert also vielleicht nichts am konkreten Lauf der Dinge, aber ich habe wenigsten die Möglichkeit, eine Entscheidung zu treffen. 

  • 29.08.26, 15:21

     

    Erich:

     

    Karin:

    nein, du willst es nicht wirklich wissen, bei einer Dame sind es vielleicht deine Zähne/Lippen die Ekel beim Küssen hervorrufen, bei einer anderen zu viel Gewicht bei der dritten zu wenig Gewicht, der vierten erinnerst du sie an den Ex, die 5 mag dein Rasierwasser/Kleiderstil nicht, deine politische Einstellung, zu wenig Solvent, nicht witzig, zu dumm, zu rechthaberisch, zu geschwätzig, zu stumm, zu wenig initiativ, zu bestimmend….

    All das zu hören würde dir gar nichts nutzen…

    sei einfach froh, wenn jemand höflich sagt die Chemie stimmt nicht, alles andere verletzt, denn selten wäre es eine konstruktive Rückmeldung aus der du eine Lehre ziehen kannst. 

     

    Seltsam - es war sogar eine Frau (Ingeborg Bachmann), die sagte: "Die Wahrheit ist den Menschen zumutbar". Ich ärgere mich jedenfalls deutlich mehr, wenn ich mit einer Floskel abgespeist werde, als wenn mir jemand die Wahrheit sagt, auch wenn diese vielleicht unangenehm ist. Ich empfinde das nicht als "Rücksichtnahme" auf die Gefühle des anderen - ihn nicht verletzten zu wollen, sondern einfach als Heuchelei. ( Mir ist schon bewusst, dass ich mich damit wieder der Sympathie mancher Leute entzogen habe.)

    Vielleicht solltest du dich einmal fragen, ob dein vehementes Drängen auf die schonungslose Wahrheit nicht selbst ein Grund dafür sein könnte, dass sich Menschen zurückziehen. 

  • 29.08.26, 15:14

     

    Karin:

    nein, du willst es nicht wirklich wissen, bei einer Dame sind es vielleicht deine Zähne/Lippen die Ekel beim Küssen hervorrufen, bei einer anderen zu viel Gewicht bei der dritten zu wenig Gewicht, der vierten erinnerst du sie an den Ex, die 5 mag dein Rasierwasser/Kleiderstil nicht, deine politische Einstellung, zu wenig Solvent, nicht witzig, zu dumm, zu rechthaberisch, zu geschwätzig, zu stumm, zu wenig initiativ, zu bestimmend….

    All das zu hören würde dir gar nichts nutzen…

    sei einfach froh, wenn jemand höflich sagt die Chemie stimmt nicht, alles andere verletzt, denn selten wäre es eine konstruktive Rückmeldung aus der du eine Lehre ziehen kannst. 

    Erich:

     

    Selbst wenn es so eine "Checkliste" gibt, niemand sagt dir, bei welchem Punkt(en) du durchgefallen bist.  Da kommen bestenfalls so Standardsager wie " Die Chemie stimmt nicht" etc.  Ich hätte gerne mal eine ehrliche konkrete Auskunft. 

     

    Da stimme ich Karin zu.

     

    Manches muss man nicht bis ins kleinste Detail wissen, vor allem wenn es niemandem wirklich weiterhilft.

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