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  • Wie geht Persönlichkeitsveränderung?

    Diskussion · 28 Beiträge · 2 Gefällt mir · 534 Aufrufe
    Dieter Jakob aus Frankfurt am Main

    Durch das Lesen eines Sachbuchs wirst Du zwar dein Verhalten kognitiv ändern können, nicht aber deine Persönlichkeit. Nachhaltige Veränderung bedingt Reflexion und Erkenntnis gemischt mit starken Gefühlen und Integration. Aus meiner Erfahrung schafft man das mit Lesen alleine nicht...

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    Was ist eure Meinung dazu?

    29.04.26, 19:59

Beiträge

  • Heute, 11:19 - Zuletzt bearbeitet Heute, 11:21.

     

    Peter:

     

    Norgi:

    Warum sollte ich? 🤔🤔🤔

    Niemand hat davon gesprochen, dass du sollst!

    Die Hauptfrage hier ist, "Wie geht Persönlichkeitsveränderung?"

     

    Gehörst du zu den Menschen, die sich ihr Leben lang auf dem gleichen Persönlichkeitslevel befinden und damit gut leben?

    Dann hast du natürlich keinen Bedarf an Persönlickeitsveränderung.

    Dein Leben ist leicht, toll!!

     

     

     

    Nein, natürlich nicht. Das Leben hinterlässt Spuren und allein das verändert einen. Man entwickelt sich durch Nachdenken über das, was man erlebt, beobachtet ganz automatisch. Aber innerhalb seiner Veranlagung. Das ist ein ganz normaler Prozess genannt "Leben".

    Aber ich setze mir nicht das Ziel, meine Persönlichkeit gezielt zu verändern. 

    Wenn ich mir 70 noch so wäre sie mit 17 hätte ich aus meinen Erfahrungen nichts gelernt. Aber meine "Eigenschaften" besitze ich immer noch.

    Also hab ich meine Persönlichkeit nicht verändert sondern weiterentwickelt.

  • Heute, 06:17

    Darf ich freundlich fragen, nach genau welchen Kriterien bzw. unter genau welchen Umständen Beiträge in dieser Diskussion gelöscht werden?

  • 02.05.26, 19:50

    Ich stecke da gerade drin. Kein angenehmes Gefühl, wenn das "Alte" geht und das "Neue" noch nicht integriert . Ist mir passiert durch lesen und Meditation, vermute ich. Das ständige reflektieren hat wohl noch gefehlt um den Prozess in Gang zu setzen.  

  • ich bin perfekt geboren, und werde perfekt diese welt wieder verlassen. 

    der rest kann natürlich ein persönlichkeitsveränderung versuchen, aber werden gegen gene und va kindheit keine chance haben.

     

  •  

    Norgi:

    Warum sollte ich? 🤔🤔🤔

    Niemand hat davon gesprochen, dass du sollst!

    Die Hauptfrage hier ist, "Wie geht Persönlichkeitsveränderung?"

     

    Gehörst du zu den Menschen, die sich ihr Leben lang auf dem gleichen Persönlichkeitslevel befinden und damit gut leben?

    Dann hast du natürlich keinen Bedarf an Persönlickeitsveränderung.

    Dein Leben ist leicht, toll!!

     

     

     

  • 02.05.26, 17:45

    Warum sollte ich? 🤔🤔🤔

  • 02.05.26, 17:43

    Ich möchte noch einen Begriff als Alternative bieten: Feinjustierung.

    Mit unserem Temperament werden wir geboren und unsere Persönlichkeit wird über Jahre konditioniert. Eine Änderung würde bedeuten, wir müssten jemand anderes oder ein neuer Mensch werden. Haben wir davon überhaupt eine konkrete Vorstellung? Obendrein bestärkt dies die Ablehnung von uns selbst bis zur Selbstverleugnung und zwingt uns zu Masken. Wir glauben, mangelhaft zu sein, wie soll da der riesige Schritt zur Selbstannahme und Liebe führen?

     

    Ich habe im Bad eine alte Uhr, die ständig vorgeht. Im Zweifelsfall bin ich also zu früh dran und manchmal verführt mich das Wissen um ihre Eile zu Trödelei. Bei den wirklich wichtigen Dingen bin ich pünktlich. So bleibt am Ende die Frage, was wertvoll für mich ist. Es wird aber nichts von Wert für mich sein, wenn ich mich selbst in meiner Grundausstattung nicht als wertvoll empfinde. Und so geht es nur um ein wenig Feinjustierung.

  • 01.05.26, 22:50 - Zuletzt bearbeitet 01.05.26, 22:53.

    Mein Tipp: Mit kleinen praktischen Tätigkeiten beginnen:

     

    -Sei es jeden Abend drei positive Erlebnisse des Tages zu notieren und dankbar dafür sein

    - Aufhören mit dummen Essensgewohnheiten. Sie gar nicht erst einkaufen...

    - Ausmisten aller Art

    - Sich negative Gedanken verbieten, also mehr achten, was man innerlich denkt und sofort abklemmen.

    -Überlegen, wie man selber gern hätte, wie Andere mit einem umgehen. Es selber so tun.

    - sich zeitliche Pausen mit Nichtstun gönnen

    - kleine Rituale einbauen im Alltag. Ich zum Beispiel mag einfach gern ganz klasssisch zuerst einen Kaffee beim Aufstehen.

    - Mehr Bewegung, Treppe statt Lift, vor dem Schlafen Nachtspaziergang usw..

    Bewegung erdet.

    - Wenn Groll aufsteigt oder Erinnerungen an Altlasten, sich unter Menschen begeben oder in die Natur. Und wenn ein Gedankenkarusell nie aufhört: Fachperson aufsuchen. Trauma aufarbeiten.

    - Persönliche Tankstellen sich überlegen, kreieren oder suchen: Schöner Balkon, Wohnzimmer gemütlich gestalten, Bastelecke, Waldplatz, Aussicht, Hobby usw.. Es tut einfach gut, wenn man weiss, man hat etwas, was immer funktioniert.

     

    Und schweigen. Auf dem Mund sitzen. Sich zurücknehmen. Stoppen. Selbst wenn es einem brennt unter den Nägeln. Einfach still sein obwohl man vielleicht sogar am liebsten schreien könnte oder ausrufen möchte. Oder einfach lange schweigen, um jemand ausreden zu lassen, falls man selber gern oft unterbricht. Mit der Zeit gewöhnt man sich daran. Und man erkennt so vieles: Du hast viel mehr Zeit, die Botschaften des Gegenübers zu empfangen, auch Mimik und Gesten zu erkennen. Du kannst besser fühlen,  was Du selber fühlst während des Gespräch. So was kann auch innere Einstellung ändern.

     

    Schweigen, still sein, Luft riechen, Geräusche hören, Wärme oder Kälte fühlen, beobachten. So ganz präsent sein verändert die Aufmerksamkeit im Leben. Und das verändert die Person mit.

     

    Neues Hobby suchen

    Neue Frisur, Kleidungsstil

    Ausbildung beginnen

    Kurse besuchen

    Langehegter Traum erfüllen...ect.

     

    Und manchmal ist es auch nur ein tiefes Eingeständnis, das eine Aenderung bewirkt: Jawohl, ich habe einen Fehler gemacht. Oder jawohl, mir entspricht das gar nicht mehr. Oder jawohl, ich bin zu dumm dafür. 

    Oder auch:  Jawohl, ich bin zu alt dafür.

    Entgegen Anastasia finde ich diese letzte Aussage nicht unbedingt falsch.

     

    Und noch was, dann höre ich auf mit zutexten: 

     

    Der wichtigste Punkt: Beim Wunsch, eine bessere Version von sich selbst zu werden, sollte man niemals Wert darauf legen, was Andere davon halten. Diese Freiheit hilft auch sich nachhaltig zu verändern.

  • 30.04.26, 23:18

    Das ist auch so ein oller Glaubenssatz, der gehen darf! Ich bin zu alt, ist eigentlich nur eine Ausrede seinen Hintern zu erheben, sein Leben und alles andere auf Links zu drehen und zu sehen, wie geil das Leben sein kann, wenn man alles geheilt hat!

  • Wer sagt, dass er zu alt ist für Veränderung, hat einfach keine Lust auf Veränderung. In unserer Gruppe sind viele Ü60 die total heiss 🔥 auf Veränderung sind 🫶🙌❤️

    Matthias:

    Was ist eure Meinung dazu?

    Der entscheidende Faktor ist der, ob Du selber einsiehst, dass Du mit Dir nicht zufrieden bist. 

     

    Eine Persönlichkeitsänderung benötigt vor allem eines... Zeit und kleine Schritte! 

     

    Viele verstehen Reflexion als großes Ganzes. Eine Änderung Deiner Persönlichkeit fängt aber schon mit Deiner eigenen Einstellung an. Wenn die Reflexion Teil deines Tages ist, in dem Du Dich am Ende des Tages ganz kurz fragst "Was war heute gut, was war schlecht, was können wir besser machen", änderst Du Dich von Tag zu Tag... und da ist es egal, ob Du 20 oder 80 Jahre alt bist. 

     

    dein Verhalten kognitiv ändern können, nicht aber deine Persönlichkeit

    Wo ist denn da der Unterschied!?

    Wie ich bin, so verhalte ich mich... und so wie ich mich verhalte so bin ich. 

     

    Es gibt Beispiele wie "Alex Loyd - Der Healing Code", der Bilder in Deinem Kopf dauerhaft austauscht und sich dadurch deine Persönlichkeit dauerhaft ändert... und dein Verhalten. 

    Sehr häufig wird unser Verhalten durch Ängste gesteuert. Angst löst in Dir ein Fluchtreflex aus. Diese Ängste sind in Deiner Persönlichkeit. 
    Das fängt vom Bindungstyp an, der sich - so geht die Forschung aus - in der Kindheit festlegt, sich aber durch negative Ereignisse auch verändern kann... und duch schlecht Erfahrungen, die z.B. Bindungsängste oder Verlustängste auslösen... oder angeborene Ängste (neurodivergent, AD(H)S). 
    Wenn du die Wurzel dieser Angst kennst, diese bekämpfst, verändert sich dauerhaft nicht nur Dein Verhalten, sondern auch deine Persönlichkeit. 

    Übrigens ist es auch ein Schutzmechanismus oder Vermeidungstaktik zu sagen "In unserem Alter verändert sich derjenige nicht mehr". 
    "Wer will findet Wege, wer nicht findet Gründe" ;-)

     

    In diesem Sinne viel Spaß bei der Weiterentwicklung 

     

  •  

    Peter:

    Warum möchte ich mich verändern?

     

    Weil ich mit mir nicht zufrieden bin?

    Weil mir ein bestimmtes Verhalten von mir nicht gut tut?

    Weil ich ein Bedürfnis in mir spüre, mich weiterzuentwickeln?

    Da gibt es viele unterschiedlichen Zugänge.

     

    Wenn ich aufmerksam mit mir bin, spüre und erlebe ich immer wieder wo ich begrenzt bin.

    Das darf ich einsehen und annehmen.

    Macht mich u.a. auch unzufrieden.

    Ist gut!

     

    Wie ich es jetzt "mache", hat Gründe und habe ich mir angeeignet.

    Es hilft, da hinzuspüren, warum ich genau so bin.

    Wenn ich mir, dem gegenüber, ein anderes Verhalten vorstelle, das das Bisherige verbessert, "muss" ich bisherige Verhaltensmuster gerne, freiwillig und mit immer wieder üben und dran bleiben, durch anderes Verhalten ersetzen.

     

    (mit Druck, Zwang und Disziplin geht auch einiges....aber wie...)

     

    Ich bin mir wichtig, kenne mich und weiss...ein "neues" Lebensgefühl, Können, ein Anders sein  tut mir gut.

     

    Diese Wünsche sind in uns veranlagt.

    Wir können uns gar nicht im Kreis drehen und stagnieren. Wir wollen lernen.

    Einiges geht von allein. Einiges nicht.

    Was ist mir wichtig?

    Was möchte ich hinter mir lasden?

    Was möchte ich lernen?

     

    Sehr schön geschrieben 🙌🫶

  • 30.04.26, 17:06 - Zuletzt bearbeitet 30.04.26, 17:08.

    Warum möchte ich mich verändern?

     

    Weil ich mit mir nicht zufrieden bin?

    Weil mir ein bestimmtes Verhalten von mir nicht gut tut?

    Weil ich ein Bedürfnis in mir spüre, mich weiterzuentwickeln?

    Da gibt es viele unterschiedlichen Zugänge.

     

    Wenn ich aufmerksam mit mir bin, spüre und erlebe ich immer wieder wo ich begrenzt bin.

    Das darf ich einsehen und annehmen.

    Macht mich u.a. auch unzufrieden.

    Ist gut!

     

    Wie ich es jetzt "mache", hat Gründe und habe ich mir angeeignet.

    Es hilft, da hinzuspüren, warum ich genau so bin.

    Wenn ich mir, dem gegenüber, ein anderes Verhalten vorstelle, das das Bisherige verbessert, "muss" ich bisherige Verhaltensmuster gerne, freiwillig und mit immer wieder üben und dran bleiben, durch anderes Verhalten ersetzen.

     

    (mit Druck, Zwang und Disziplin geht auch einiges....aber wie...)

     

    Ich bin mir wichtig, kenne mich und weiss...ein "neues" Lebensgefühl, Können, ein Anders sein  tut mir gut.

     

    Diese Wünsche sind in uns veranlagt.

    Wir können uns gar nicht im Kreis drehen und stagnieren. Wir wollen lernen.

    Einiges geht von allein. Einiges nicht.

    Was ist mir wichtig?

    Was möchte ich hinter mir lasden?

    Was möchte ich lernen?

     

  • 30.04.26, 16:15

     

    Matthias:

    Was ist eure Meinung dazu?

    Der entscheidende Faktor ist der, ob Du selber einsiehst, dass Du mit Dir nicht zufrieden bist. 

     

    Eine Persönlichkeitsänderung benötigt vor allem eines... Zeit und kleine Schritte! 

     

    Viele verstehen Reflexion als großes Ganzes. Eine Änderung Deiner Persönlichkeit fängt aber schon mit Deiner eigenen Einstellung an. Wenn die Reflexion Teil deines Tages ist, in dem Du Dich am Ende des Tages ganz kurz fragst "Was war heute gut, was war schlecht, was können wir besser machen", änderst Du Dich von Tag zu Tag... und da ist es egal, ob Du 20 oder 80 Jahre alt bist. 

     

    dein Verhalten kognitiv ändern können, nicht aber deine Persönlichkeit

    Wo ist denn da der Unterschied!?

    Wie ich bin, so verhalte ich mich... und so wie ich mich verhalte so bin ich. 

     

    Es gibt Beispiele wie "Alex Loyd - Der Healing Code", der Bilder in Deinem Kopf dauerhaft austauscht und sich dadurch deine Persönlichkeit dauerhaft ändert... und dein Verhalten. 

    Sehr häufig wird unser Verhalten durch Ängste gesteuert. Angst löst in Dir ein Fluchtreflex aus. Diese Ängste sind in Deiner Persönlichkeit. 
    Das fängt vom Bindungstyp an, der sich - so geht die Forschung aus - in der Kindheit festlegt, sich aber durch negative Ereignisse auch verändern kann... und duch schlecht Erfahrungen, die z.B. Bindungsängste oder Verlustängste auslösen... oder angeborene Ängste (neurodivergent, AD(H)S). 
    Wenn du die Wurzel dieser Angst kennst, diese bekämpfst, verändert sich dauerhaft nicht nur Dein Verhalten, sondern auch deine Persönlichkeit. 

    Übrigens ist es auch ein Schutzmechanismus oder Vermeidungstaktik zu sagen "In unserem Alter verändert sich derjenige nicht mehr". 
    "Wer will findet Wege, wer nicht findet Gründe" ;-)

     

    In diesem Sinne viel Spaß bei der Weiterentwicklung 

    Du kannst eine Angst nicht bekämpfen, sondern nur durch sie hindurch gehen. 😉 

  • 30.04.26, 16:00

    Was ist eure Meinung dazu?

    Der entscheidende Faktor ist der, ob Du selber einsiehst, dass Du mit Dir nicht zufrieden bist. 

     

    Eine Persönlichkeitsänderung benötigt vor allem eines... Zeit und kleine Schritte! 

     

    Viele verstehen Reflexion als großes Ganzes. Eine Änderung Deiner Persönlichkeit fängt aber schon mit Deiner eigenen Einstellung an. Wenn die Reflexion Teil deines Tages ist, in dem Du Dich am Ende des Tages ganz kurz fragst "Was war heute gut, was war schlecht, was können wir besser machen", änderst Du Dich von Tag zu Tag... und da ist es egal, ob Du 20 oder 80 Jahre alt bist. 

     

    dein Verhalten kognitiv ändern können, nicht aber deine Persönlichkeit

    Wo ist denn da der Unterschied!?

    Wie ich bin, so verhalte ich mich... und so wie ich mich verhalte so bin ich. 

     

    Es gibt Beispiele wie "Alex Loyd - Der Healing Code", der Bilder in Deinem Kopf dauerhaft austauscht und sich dadurch deine Persönlichkeit dauerhaft ändert... und dein Verhalten. 

    Sehr häufig wird unser Verhalten durch Ängste gesteuert. Angst löst in Dir ein Fluchtreflex aus. Diese Ängste sind in Deiner Persönlichkeit. 
    Das fängt vom Bindungstyp an, der sich - so geht die Forschung aus - in der Kindheit festlegt, sich aber durch negative Ereignisse auch verändern kann... und duch schlecht Erfahrungen, die z.B. Bindungsängste oder Verlustängste auslösen... oder angeborene Ängste (neurodivergent, AD(H)S). 
    Wenn du die Wurzel dieser Angst kennst, diese bekämpfst, verändert sich dauerhaft nicht nur Dein Verhalten, sondern auch deine Persönlichkeit. 

    Übrigens ist es auch ein Schutzmechanismus oder Vermeidungstaktik zu sagen "In unserem Alter verändert sich derjenige nicht mehr". 
    "Wer will findet Wege, wer nicht findet Gründe" ;-)

     

    In diesem Sinne viel Spaß bei der Weiterentwicklung 

  • 30.04.26, 12:43 - Zuletzt bearbeitet 30.04.26, 12:48.

    Ich musste mich mit Händen und Füßen, gegen die angezüchtete Finsternis in mir wehren.
    Mein Hauptantrieb dafür war, dass ich nicht zu etwas werden wollte, was ich verabscheue.
    Ich habe ein paar unkonventionelle Dinge getan, um meinen Moralkompass zu justieren, das meiste dazu, kam aus mir selbst heraus, ohne Literatur/Anweisung.
    Z.B. in einen Spiegel sehen, sich tief und lange in die Augen blicken und mir selbst zu sagen, dass ich mich liebe. Mehrfach und mehrfach täglich. Impulskontrolle war nicht leicht zu lernen, aber es gelang/gelingt mir ganz gut. Intrusive Gedanken, werden von den Meisten im Autopilot, ohne Selbstreflexion befolgt. Dinge wie das Psychomanteum habe ich auch praktiziert, sind aber mit Vorsicht zu geniessen, wenngleich ich sie als ausserordentlich "wirksam bzw. tiefgreifend" bezeichne.
    Mediation war nur hilfreich um festzustellen dass Meditation eine Illusion ist und dass man keine Meditation braucht, um das zu tun, was man tut, wenn man meditiert.
    Aus sich "herauszuzoomen" wie ich es nenne, ist auch hilfreich gewesen.
    Mein Leben verlief sehr merkwürdig und ohne mich zu beschweren ist unklar, ob ich darauf trainiert wurde, ein Monster zu werden, oder eben um es darum ging, mich dagegen zu entscheiden.
    Was ich tat, hat tiefgreifende Änderungen in mir herbeigeführt, für die ich dankbar bin.
    Selbst die Vorstellungskraft funktioniert anders.
    Bestimmte Worte sind bei mir verbannt und ich muss sie nur in der Kommunikation nutzen.
    Glauben, Hoffnung und Wünsche, sind Fallen in dieser Welt. <3
     

  • 30.04.26, 11:32

    Meine Erkenntnis nach einem langen Weg:
    Man kann noch so viel verstehen (das ist definitiv hilfreich), es braucht neue und bessere Erfahrungen. Die kann man aber nur schwer machen, wenn man sich in Kreisen von "Menschen-Konsum" bewegt, wo es an Tiefe und Verbundenheit fehlt.

    Man lernt Menschen über den fortlaufenden Prozess kennen. Wer bleibt, wenn's schwierig und eng wird? Es ist hilfreich, sich gerade auch dazu selbst zu  prüfen. Bleibe ich denn, wenn's schwierig und eng wird?

    Wir müssen das Gummiband-Prinzip anwenden: Mal enger, mal mehr Distanz. Es ist wie mit diesen Fitness-Trainingsbändern, die es in unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden gibt. Eine gestärkte Muskulatur lässt sich dann mit der erhöhten Resilienz vergleichen.

    Meine Sicht, meine Empfindung.

  • 30.04.26, 11:22

    Ich glaube, es braucht den sogenannten "Aha-Moment", um wirklich im Inneren was bei sich zu ändern. Es muss unsere neue Überzeugung werden. Denn wieso werden einige konsequent vegan und andere nicht, obwohl sie dieselben Argumente als einleuchtend empfinden? Der eine kann die neuen Werte mit seiner Persönlichkeit in Einklang bringen, der andere nicht. 

  • 30.04.26, 10:15

    Hallo Dieter ,

     

    Das was du schreibst ,das man Selbsterkenntnisse ,Bewusstseins und innere Arbeit sowie psychologische Arbeit und Lebenspraxis nicht nur durch lesen erreicht,kann ich absolut bestätigten als Autodidakt .

     

    Ich erlebe das viele Menschen Schulen und Unis Lebenrealität und Praxis fehlt .

    Heisst auch das .schätze ich 60 % von dem was beigebracht wird und im Interner steht meiner Erfahrung nach totes Wissen ist nicht stimmt und in der Praxis nicht funktioniert .

     

    Und innerer Arbeit kann sehr hart sein .

    Aber auch sehr schön und geil.

     

    Bewusstsein zu erarbeiten  und Gefühle zu spuren ,wenn man das nicht kann, ist schwerst Arbeit und  fallt nicht vom Himmel.

    Das ist mit Prozessen verbunden ,mit Übung das Zeit brauchen kann .

    Innere Zustände zu spüren Unterschieden zu spuren und zu verstehen  und Gefühl Management. Das Dinge bewusst werden das ist Übung und das sind Prozesse .

    Und Geduld dabei zu haben selbst das ist Übung .

     

    In sich hin ein spüren können das ist auch Übung .

     

    Das passiert nicht „einfach so ".

     

    Und das bringt kein Zertifikat und kein Buch einfach mit sich .

     

    Ein Buch liest und verstehst du ( Verstand Analyse ,Ratio ) aber man muss es auch spüren und innerlich erleben durchleben .

    Für sich innerlich spüren und heraus finden .

    Riesen Unterschied ! .

     

    Es braucht viel Wille und ist Arbeit.

     

    Ich muss dabei an einen Spruch denken der so in der Art geht ....  .

     

    Wer immer gut drauf ist unterliegt einer Illusion ....  

     

    Grüße

     

    Siena 

     

     

     

     

     

     

     

  • 29.04.26, 22:25

    Ein Medium hilt und Unterstützt u.a. auf der Quanten und Frequenzheilung und man erhält Handwerkzeug zur Unterstützung.  Man bekommt z.B. Aufgaben, die Dich in dem jeweiligen Prozess unterstützen und die täglich wiederholt und steigerst, bis Du da bist, wo Du sein möchtest.

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