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  • Glücklich Single, übergangsweise oder auf Dauer?

    Diskussion · 34 Beiträge · 8 Gefällt mir · 1.077 Aufrufe
    Nino aus Düsseldorf

    Auslöser dieses Threads ist die Diskussion "Wann fühlt sich Liebe in einer Partnerschaft wirklich frei an?"

     

    Ich nehme wahr, wie stark hier der Wunsch nach echter Verbindung ist – und gleichzeitig nach einem Gefühl von innerer Freiheit. Viele Gedanken kreisen um Nähe, Vertrauen, Entwicklung und auch um die Frage, wie wir als Menschen mit unseren natürlichen Impulsen umgehen.


    Wenn ich eure Beiträge auf mich wirken lasse, höre ich verschiedene Ebenen:
    👉 Da ist die Idee, dass hinter Liebe auch eine sehr ursprüngliche Kraft (Fortpflanzungstrieb) steht – etwas, das uns antreibt, verbindet und in Bewegung bringt.
    👉 Gleichzeitig spüre ich, wie wichtig euch Vertrauen, Sicherheit und emotionale Tiefe sind.
    👉 Und ich erlebe, wie sehr Verletzungen Einfluss darauf haben, wie wir heute Beziehung gestalten.
     

    In mir entsteht dabei ein Gefühl von Wertschätzung für diese Offenheit. Es zeigt, wie bewusst viele von euch auf das Thema schauen.
     

    Gleichzeitig berührt mich eine Frage besonders:
    1. Wenn wir Menschen nur unseren Impulsen (Fortpflanzungstrieb) folgen, entsteht oft Dynamik, Intensität und auch Reiz.
    2. Wenn wir diese Impulse (Fortpflanzungstrieb) bewusst halten und lenken, entsteht eher Verbindung, Ruhe und Tiefe.
     

    Beides wirkt auf mich wie zwei mögliche Wege mit derselben Energie.
    Und genau hier wird es für mich spannend:
    👉 Was passiert, wenn wir beginnen, diese Kraft bewusst zu gestalten?
    👉 Was verändert sich, wenn Verbindung wichtiger wird als reiner Reiz?
     

    Für mich öffnet sich dadurch ein neuer Blickwinkel:
    Vielleicht liegt der Schlüssel für erfüllte Beziehungen weniger darin, den „richtigen“ Partner zu finden – sondern darin, wie wir grundsätzlich mit Beziehung umgehen.
     

    Und genau daraus entsteht bei mir ein neuer Impuls für uns:
    Wie fühlt es sich an, glücklich mit sich selbst zu sein – unabhängig von Partnerschaft?
    Welche Qualität haben unsere Beziehungen jenseits von Romantik?

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    Die Grafik bringt es für mich sehr klar auf den Punkt :
    1. Beziehung zu dir selbst
    → Selbstakzeptanz, Achtsamkeit, inneres Gleichgewicht
    2. Beziehung zu anderen
    → Gemeinschaft, Unterstützung, echte Begegnung
    3. Beziehung zum größeren Ganzen
    → Sinn, Vertrauen, Verbindung zum Leben
     

    In mir entsteht dabei ein ruhiger Gedanke:
    Wenn diese drei Ebenen in Balance sind, entsteht eine Form von innerer Stabilität –
    und daraus heraus kann Beziehung entstehen, die sich leicht anfühlt.
     

    Was ich dabei besonders spannend finde:
    Vielleicht verändert sich unsere Sicht auf Partnerschaft, wenn wir zuerst lernen,
    mit uns selbst und unserem Leben in Verbindung zu sein.


    Dann wird Beziehung weniger ein „Bedürfnis“ und mehr eine bewusste Entscheidung.
    Und genau dort entsteht für mich eine neue Qualität von Freiheit.
     

    Ich bin neugierig auf euch:
    👉 Wie erlebt ihr euer Single-Sein aktuell – eher als Raum oder als Übergang?
    👉 Welche Erfahrungen habt ihr mit diesen drei Beziehungsebenen gemacht?
    👉 Wo entsteht für euch aktuell am meisten Lebendigkeit?
    Ich freue mich auf eure Perspektiven 🌿

    14.04.26, 15:27 - Zuletzt bearbeitet 14.04.26, 15:40.

Beiträge

  • 16.04.26, 08:54

     

    Elke:

    Was heisst mandifiziert? Gibt es das Wort nur in Graz? Drück Dich mal deutlich aus und sprich am besten deutsch mit mir!

    Oh je Elke, fühl dich doch nicht direkt so angegriffen. Das mit der "mandifizierung" ist hier im Disskusionsforum ein kleiner Insider. Mandi hat einfach nicht dran gedacht, dass dieser Begriff hier noch nicht ganz so populär ist😅 Mandifiziert sein bedeutet einfach, als Single trotzdem glücklich und zufrieden zu sein. 

    Und wenn jemand kurz kein profilfoto hat oder generell keins möchte, dann ist das doch nicht schlimm. Manche sind hier bei GE oder spontacts hauptsächlich in den Disskusionsecken unterwegs und kaum oder gar nicht bei treffen dabei. Ist doch egal wer was hier macht. Vorausgesetzt man benimmt sich. Und mir ist Mandi noch nicht arg negativ aufgefallen. Also das was ich hier bis jetzt so wahrgenommen habe. Aber kann sein, dass du andere Erfahrungen gemacht hast.

     

    Doch das ist ein anderes Thema.

     

    Ich will jetzt auch nicht zu sehr Ninos Thread stören🙂

  • 16.04.26, 07:24

    Wenn ich eure letzten Beiträge auf mich wirken lasse, entsteht in mir ein sehr lebendiges Bild von dem, was euch jeweils wichtig ist.


    Ich lese bei Elke eine tiefe Zufriedenheit mit dem eigenen Leben und die Klarheit, den eigenen Weg gefunden zu haben – mit viel Selbstbestimmung, Leichtigkeit und einem starken Gespür dafür, was wirklich zählt. Gleichzeitig nehme ich bei Mandi einen spielerischen Ausdruck wahr, der aus einer eigenen inneren Logik und vielleicht auch aus Freude am Wort entsteht.

     

    In mir entsteht dabei der Wunsch nach einem Miteinander (Thread Beschreibung 2. Beziehung zu anderen), in dem unterschiedliche Ausdrucksformen ihren Platz haben und gleichzeitig eine gewisse Nähe und Verständlichkeit wachsen kann. Ein Profilbild kann dabei tatsächlich helfen, Verbindung leichter entstehen zu lassen, weil es den Menschen hinter den Worten sichtbarer macht.

     

    Mir ist außerdem wichtig, dass jede Perspektive als ein Ausdruck der eigenen inneren Welt gesehen werden kann. Was auf den ersten Blick vielleicht distanziert oder anders wirkt, kann auch eine eigene Art sein, sich mit dem Leben auseinanderzusetzen.

     

    Mein Gedanke dazu: Wie könnte ein Rahmen aussehen, in dem sowohl Klarheit und Präsenz als auch unterschiedliche Sichtweisen ihren Raum finden und sich gut verbinden?
    Ich bin gespannt, wie ihr das erlebt 🌿

     

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  • 15.04.26, 23:23

    Und Mandi aus Graz, Dich nehme ich leider nicht ernst, da Du 1. ein Phantom bist (ohne Foto) und 2. öfter so einen Quatsch schreibst, was keiner versteht. Wahrscheinlich Du selbst nicht!!!

  • 15.04.26, 23:19

    Was heisst mandifiziert? Gibt es das Wort nur in Graz? Drück Dich mal deutlich aus und sprich am besten deutsch mit mir!

  • 15.04.26, 21:40
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  • 15.04.26, 21:01

     

    Elke:

    sondern nur Gesundheit und Zufriedenheit mit dem was man gerade hat. Also zufrieden und glücklich mit sich selbst. Mein Sohn, 41 Jahre jung, denkt auch so und ist sehr glücklich und zufrieden. Allerdings hat er nur 1 schlechte Erfahrung gemacht und nach dem Schmerz festgestellt, dass man auch sehr gut als Single durchs Leben gehen kann. 

    Du und dein Sohn seid beide mandifiziert.

  • 15.04.26, 20:55

    Hallo Nino, bei Deinem Namen denke ich sofort an den Song "Jenseits von Eden". Naja der hat nicht direkt mit dem Thema zu tun🙃Also meine Meinung ist eindeutig dazu. Man muss sich selbst lieben und mit sich und dem Leben alleine klar kommen, achtsam etc.Ansonsten funktioniert keine Beziehung. Leider habe ich diese Erkenntnis sehr spät erlangt...ich musste erst meine Erfahrungen sammeln. 2 geschiedene Ehen, 1 Lebensgefährten und nichts hat gehalten. Aus heutiger Sicht war das gut so denn ich bin jetzt 65 und so glücklich wie nie. Ich bin zufrieden mit mir und meinem Leben obwohl ich nur eine kleine Rente habe, einen 29 Jahren alten Corsa fahre und das wichtigste auch gesund bin. Ich umgebe mich nur noch mit Leuten die mir gut tun, alle anderen haben keine Chance. Ausserdem lache ich gerne (auch über mich selbst), mache was ich will und entscheide alles allein. Und was viele vielleicht meinen, dass Sex das wichtigste in einer Beziehung ist, nein, das ist totaler Quatsch. Frauen und Männer ticken eh anders gerade beim Sex und wenn alles andere nicht stimmt dann brauche ich auch keinen Sex oder Freundschaft plus. Leute hört auf dem/der Richtigen hinterher zu jagen, Geld darf keine Rolle spielen überhaupt der Status mein Haus, mein Auto, mein Boot, mein Geld ist unter meiner Würde. Luxus braucht kein Mensch, sondern nur Gesundheit und Zufriedenheit mit dem was man gerade hat. Also zufrieden und glücklich mit sich selbst. Mein Sohn, 41 Jahre jung, denkt auch so und ist sehr glücklich und zufrieden. Allerdings hat er nur 1 schlechte Erfahrung gemacht und nach dem Schmerz festgestellt, dass man auch sehr gut als Single durchs Leben gehen kann. Also Nino danke für das spannende Thema und bleib vor allem gesund.

  • 14.04.26, 16:43

    Danke euch für eure offenen und starken Perspektiven.


    Ich nehme aus euren Beiträgen viel Klarheit, Lebenserfahrung und Tiefe mit.
     

    Was bei mir besonders ankommt: Jeder von euch beschreibt auf seine Weise, was ein erfülltes Leben ausmacht. Bei Mandi spüre ich eine klare innere Ausrichtung und eine starke Verbundenheit mit dem Moment. Bei Matthias nehme ich den Gedanken mit, dass eine erfüllte Partnerschaft aus innerer Stabilität und gegenseitigem Verstehen wächst.
     

    In mir entsteht dabei vor allem Wertschätzung für die Vielfalt eurer Sichtweisen. Genau diese Unterschiede machen den Austausch hier für mich lebendig und bereichernd.
     

    Mich berührt besonders der Gedanke, dass Liebe, Nähe und Selbstverbundenheit für jeden Menschen eine eigene Form annehmen dürfen. Für den einen ist das bewusste Single-Sein Ausdruck von Freiheit und Kraft, für den anderen entfaltet sich Erfüllung stärker in einer Partnerschaft. Beides wirkt für mich stimmig, sobald es aus innerer Klarheit entsteht.
     

    Aus euren Worten nehme ich auch mit, dass echte Nähe aus Vertrauen, Akzeptanz und dem Gefühl entsteht, gesehen zu werden. Darin liegt für mich eine große Qualität.
     

    Mein Impuls an euch: 

    Wo erlebt ihr aktuell am stärksten dieses Gefühl von innerer Stimmigkeit — in euch selbst, im Kontakt mit anderen oder im Leben als Ganzes?
    Ich freue mich sehr auf eure weiteren Gedanken 🌿

  • 14.04.26, 16:27

    Bevor das hier alle zu idealistisch wird: 'S menschelt überall und all das tolle Wissen ist noch nicht bei jedem angekommen 😅

    ...................

    ALLES beginnt bei uns selbst. Wir sind so 'ne Ansammlung von Zellen, es gibt immer wieder welche, die entarten und unser Immunsystem leistet die Reparaturarbeit. Und so bleiben auch unsere Beziehungen (auch die zu uns selbst) immer auch ein Stück Arbeit, wenn sie nicht entarten sollen. Selbstfürsorge erfordert Zeit und zuweilen auch Stille und Zurückgezogenheit.

    Nino, ich danke dir für deine wertvollen Impulse!

  • 14.04.26, 16:10 - Zuletzt bearbeitet 14.04.26, 16:11.

    Wie fühlt es sich an, glücklich mit sich selbst zu sein – unabhängig von Partnerschaft?

    Mit sich selber im Reinen zu sein, ist die Voraussetzung überhaupt eine "glückliche" Partnerschaft führen zu können. 

    "Im Reinen sein", heißt sich selbst so zu akzeptieren wie man ist, sich selbst lieben zu können, sein Bedürfnisse zu kennen und diese in seiner freien Zeit selbst planen, gestalten und definieren zu können. 

     

    Wer eine Beziehung braucht, um zu leben, lebt in einer toxischen Beziehung und macht sich sofort abhängig vom Partner. 

     

    Vielleicht liegt der Schlüssel für erfüllte Beziehungen weniger darin, den „richtigen“ Partner zu finden – sondern darin, wie wir grundsätzlich mit Beziehung umgehen.

    => Also ist nicht der Partner entscheidend für das Glück, sondern der Umgang mit der Beziehung?!

    (Zu einer Beziehung gibt es immer zwei Menschen. Beide definieren gemeinsame Regeln... jeder definiert eigene Regeln. Wenn einer Regeln definiert, welche nicht mit den Regeln des Anderen kompatibel sind (=einseitiger Umgang mit der Beziehung), ist es toxisch... SO FUNKTIONIERT BEZIEHUNG NICHT!)

    Wenn wir Menschen nur unseren Impulsen (Fortpflnzungstrieb) folgen, entsteht oft Dynamik, Intensität und auch Reiz.

    Wenn wir diese Impulse (Fortpflanzungstrieb)bewusst halten und lenken, entsteht eher Verbindung, Ruhe und Tiefe.

    => Warum muss sich "körperliche Nähe" und "Tiefe" ausschließen? Warum muss ich etwas "lenken" und damit "kontrollieren"? 
    (Kommen wir zurück zu Deiner letzten Diskussion: Lenken und Kontrollieren ist das Gegenteil von "frei" ;-) )

     

    "Echte Nähe" geht Vertrauen, Mitgefühl, Wertschätzung und den anderen zu "sehen" (=verstehen) voraus. Nur wenn diese "echte" Nähe vorhanden ist, sich die Partnerin richtig "fallen lassen" kann und "frei" ist, entsteht "körperliche Nähe" wie sich jede Frau wünscht (und die meisten Männer nicht verstehen). 

    Wenn diese Nähe da ist, warum muss ich dann die "Impulse" bewußt halten und lenken? Impulse sind dafür da sie auszuleben, wenn Nähe vorhanden ist... es gibt nichts schöneres. 
     

    Wichtig ist, dass ein Partner einen "ergänzt", d.h. ich bleibe weiterhin "ich" und sie bleibt auch "sie". Wenn allerdings eine Partnerschaft dazu da ist, dass ich den A... von der Couch hoch bekomme ... oder ... mich ein Partner "aufwertet" (und mein Umfeld mir egal ist), dann trage ich ein Problem in mir. 

     

    Ein glücklicher Single ist ein Mensch, der sein Leben selbst im Griff hat, auf eigenen Beinen steht, seine Freizeit selbst bestimmt, ein eigenes Umfeld und Freundeskreis hat... und eine Partnerin die Kirsche auf der Sahnetorte ist. 
    Ohne die Sahnetorte als Fundament... kann es nicht funktionieren. 

    Eine Erwachsene Frau möchte nämlich keinen weiteres "Kind" was sie noch groß ziehen will, sondern einen Mann der ihr eine Schulter zum Anlehnen gibt. 

     

    Liebe wird oft mit diesem Gefühl von verliebt sein/ romantische Liebe falsch verstanden

    Lieber Nino... JEDER definiert Liebe auf andere Weise. Da gibt es kein "falsch" oder "richtig". 

     

    "Liebe" kann auch nicht durch eine Studie an der Havard University erklärt werden... oder durch sonst irgendwelche Wissenschaftlichen Grundlagen. 

    "Liebe" ist emotional und genauso wie "Glaube" frei und individuell. 

  • 14.04.26, 15:58

    Ich könnte auch schreiben "Single, Situationship, Beziehung, am Ende geht es doch einfach nur darum glücklich zu sein". Aber das wäre zu einfach. Deshalb: 😅

    1000222750.png

     

    Ich nehme aus dem Thread vor allem mit, wie unterschiedlich erfülltes Leben und Liebe erlebt werden können – und wie sehr sich der Blick darauf gerade verändert.


    Single-Sein wirkt hier für mich zunehmend als bewusste, kraftvolle Lebensform. Es entsteht ein Raum, in dem Selbstliebe wachsen kann – als stabile Basis, aus der heraus Beziehungen überhaupt erst entstehen. Dabei fühlt sich Selbstliebe wie ein innerer Anker an: eine Verbindung zu sich selbst, die unabhängig von äußeren Konstellationen trägt.
     

    Gleichzeitig passen dazu auch moderne Formen wie Situationships. Sie spiegeln für mich den Wunsch nach Nähe und Austausch, verbunden mit einem hohen Wert auf Freiheit und Eigenständigkeit. Darin zeigt sich eine neue Art, Beziehung zu gestalten – offener, individueller, weniger festgelegt.
    Spannend finde ich, dass sich darin eine zentrale Frage bündelt:
    Wie entsteht echte Liebe?
    Wirkt Liebe stärker, wenn sie aus einem inneren Gefühl von Ganzheit heraus entsteht?
    Und verändert sich ihre Qualität, wenn sie Raum bekommt, sich frei zu entfalten – ohne Erwartungen, dafür mit Bewusstheit?
     
    Für mich verbindet sich daraus ein Gedanke:
    Selbstliebe bildet die Grundlage.
    Single-Sein kann ein bewusster Ausdruck davon sein.
    Situationships zeigen neue Wege, Nähe zu leben.
    Und Liebe entfaltet ihre Tiefe besonders dann, wenn sie aus innerer Klarheit entsteht.
     

    Mich interessiert, wie ihr das seht:
    Erlebt ihr Liebe eher als etwas, das durch einen anderen Menschen entsteht – oder als etwas, das in euch beginnt und sich dann im Außen zeigt?

  • 14.04.26, 15:47

    die ki schätzt an nino sehr, dass seine statements immer kurz und prägnant sind mit bunten bildern.

  • 14.04.26, 15:40 - Zuletzt bearbeitet 14.04.26, 15:42.

    Die Eingangsfrage ist mir ein wenig zu komplex, mein Kopf raucht wie immer. Aber vielleicht schaffe ich es einigermaßen:

     

    - Ich bin zufriedener und glücklicher Dauersingle und das soll und wird auch so bleiben.

     

    - Ich bin kein Beziehungsmensch betreffend einzelne Menschen oder Gruppen.

    Meine Beziehung zum großen Ganzen drückt jedoch dieses Mantra aus:

    "Der Sinn des Lebens ist, es weiterzugeben.

    Der Sinn des Lebens ist es, weiterzugeben.

    Und nicht wieder zu leben.

    Und nicht ewig zu leben."

     

    - Lebendigkeit entsteht im tun im hier und jetzt.

  • 14.04.26, 15:32 - Zuletzt bearbeitet 14.04.26, 15:34.

    Erläuterung der Grafik:

     

    Weil wir Menschen soziale Wesen sind, ist es wichtig zu untermauern wie wichtig soziale Beziehungen für uns sind.
    Die s.g. Grant-Langzeitstudie läuft seit 1938, wird von Havard durchgeführt und hat sich zur Aufgabe gemacht die Frage zu klären, was macht uns gesund und glücklich? Welche positiven Auswirkungen hat die Liebe auf unsere emotionale Stabilität und die Gesundheit? 

    Im Kern zusammengefasst: Menschen, die sich lange Zeit sehr einsam fühlten und keine stabilen zwischenmenschlichen Beziehungen führten, fühlten sich nicht nur unglücklich, ihre Gesundheit wurde im Alter merklich schlechter, ihre Gehirnfunktionen nahmen eher ab und sie starben früher, als die, die ihre Beziehungen als gut stabil einschätzten.
    Soziale Einsamkeit nicht nur unter älteren-, sondern heutzutage auch vermehrt unter jüngeren Menschen, obwohl man sich natürlich tagtäglich mit irgendwelchen Social Media Portalen ablenken kann. Aber wir brauchen gute Beziehungen zu unseren Mitmenschen.
    ➡️Gesundheit ist also die Qualität unserer Beziehungen. Was ganz entscheidend ist für unsere Lebensqualität und das Lebensglück.
    1. Die Beziehung zu dir selbst. Da geht's um die Aspekte Gewissen, Geist, Seele, Psyche und Körper. Also inwieweit du mit dir selbst im Reinen bist.
    Kannst du dich mit all diesen Eigenschaften akzeptieren, die andere vielleicht als negativ empfinden? Da fängt die Selbstliebe an. Wir haben Ecken und Kanten. Das macht uns 
    zu was Besonderen. Aber, wenn ich Dinge habe, die ich selber oder im Zusammenleben mit anderen Menschen als störend empfinde, dann ist es doch sinnvoll, man geht die Dinge ganz tief in der Wurzel an und löst eine Schicht nach der anderen ab.
    ➡️Was willst du auf jeden Fall erlebt haben, bevor du stirbst?
     2. Beziehung zu anderen Menschen, aber auch anderen Lebewesen. Das sind in erster Linie natürlich die unmittelbaren Menschen in unserer Umgebung, also sprich die Familie, die eigenen Kinder, die Eltern, die Lebenspartnerin, der Lebenspartner, aber auch Freunde, Bekannte, Mitmenschen, aber auch Tiere und andere Geschöpfe.
    3. Beziehung zu Gott, dem Schöpfer, der Natur, dem großen Kosmos und man könnte auch sagen alles, was ist. Letztendlich die Frage nach dem Sinn. Die Frage wie wir in ein großes Gefüge namens Kosmos gleich Ordnung eingebunden sind. Dass wir Teil einer Ordnung sind und dieser tiefe Glaube schafft natürlich auch Urvertrauen in's Leben. 
    Viele Menschen, die atheistisch denken, also sprich gottlos und geistlos, versuchen sich die Welt rein materialistisch zu erklären und haben meistens das Problem, dass sie dann stärker Angst vor dem physischen Tod haben, weil sie sich mit ihrem Verständnis nicht erklären können, was danach kommt. Das macht ihnen Angst. Dabei weiß man natürlich von entsprechenden Nahtod-Erfahrungen, dass das Leben dann nicht zu Ende geht. Im Gegenteil. Es verlagert sich nur auf eine andere Daseinsebene.
     

    Liebe wird oft mit diesem Gefühl von verliebt sein/ romantische Liebe falsch verstanden und "wenn du mich lieben würdest, würdest du das nicht machen". Aber Liebe ist das Erkennen des Göttlichen/ tieferen Mechanismus dahinter. Zu erkennen, dass alles einem höheren Plan dient. Auch, wenn man es nicht sieht. 

    Der Mensch denkt, Gott lenkt.

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