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  • Ist Mobilität wichtig

    Diskussion · 70 Beiträge · 792 Aufrufe

    Ist ein Auto in einer Beziehung wichtig !   Ist es für euch ein Kriterium,  wenn der Partner keinen Führerschein besitzt oder   Auto …🙄  

    03.04.26, 01:16 - Zuletzt bearbeitet 03.04.26, 09:45.

Beiträge

  • Gestern, 20:22

     

    Stefan:

     

    Waldgeist:

     

    dann nochmals eine Statistik aus dem Jahre 2021 mit Personenschaden ..


    🚗 Unfallverursacher nach Altersgruppen (Österreich, Unfälle mit Personenschaden)


     

    • 15–19 Jahre: ca. 2.030 Unfälle → 18 %
    • 20–24 Jahre: ca. 1.239 Unfälle → 11 %
    • 25–29 Jahre: ca. 859 Unfälle → 7,7 %
    • 30–34 Jahre: ca. 733 Unfälle → 6,5 %
    • 35–39 Jahre: ca. 591 Unfälle → 5,3 %
    • 40–44 Jahre: ca. 606 Unfälle → 5,4 %
    • 45–49 Jahre: ca. 649 Unfälle → 5,8 %
    • 50–54 Jahre: ca. 847 Unfälle → 7,6 %
    • 55–59 Jahre: ca. 872 Unfälle → 7,8 %
    • 60–64 Jahre: ca. 718 Unfälle → 6,4 %
    • 65–69 Jahre: ca. 546 Unfälle → 4,9 %
    • 70–74 Jahre: ca. 417 Unfälle → 3,7 %
    • 75–79 Jahre: ca. 340 Unfälle → 3,0 %
    • 80–84 Jahre: ca. 272 Unfälle → 2,4 %
    • 85+ Jahre: ca. 161 Unfälle → 1,4 %

    Ich will jetzt zwar auch nicht auf Statistiken rum reiten, aber um zu ermitteln, wie stark die individuelle "Gefahr" von einer spezifischen Altersgruppe ausgeht sind die gezeigten Übersichten unbrauchbar. 

    Es muss ermittelt werden, wie hoch die Unfallgefahr ist in Relation zur Anzahl der Fahrer.

    Und und und.... anzahl Stunden der sich die Fahrer der Gefahr aussetzen usw.

  • Gestern, 19:34 - Zuletzt bearbeitet Gestern, 19:35.

     

    Waldgeist:

     

    Karin:

    Das ist eine Statistik zu Blechschaden. Nimm eine Statistik mit Personenschaden.

     

    dann nochmals eine Statistik aus dem Jahre 2021 mit Personenschaden ..


    🚗 Unfallverursacher nach Altersgruppen (Österreich, Unfälle mit Personenschaden)


     

    • 15–19 Jahre: ca. 2.030 Unfälle → 18 %
    • 20–24 Jahre: ca. 1.239 Unfälle → 11 %
    • 25–29 Jahre: ca. 859 Unfälle → 7,7 %
    • 30–34 Jahre: ca. 733 Unfälle → 6,5 %
    • 35–39 Jahre: ca. 591 Unfälle → 5,3 %
    • 40–44 Jahre: ca. 606 Unfälle → 5,4 %
    • 45–49 Jahre: ca. 649 Unfälle → 5,8 %
    • 50–54 Jahre: ca. 847 Unfälle → 7,6 %
    • 55–59 Jahre: ca. 872 Unfälle → 7,8 %
    • 60–64 Jahre: ca. 718 Unfälle → 6,4 %
    • 65–69 Jahre: ca. 546 Unfälle → 4,9 %
    • 70–74 Jahre: ca. 417 Unfälle → 3,7 %
    • 75–79 Jahre: ca. 340 Unfälle → 3,0 %
    • 80–84 Jahre: ca. 272 Unfälle → 2,4 %
    • 85+ Jahre: ca. 161 Unfälle → 1,4 %

    Ich will jetzt zwar auch nicht auf Statistiken rum reiten, aber um zu ermitteln, wie stark die individuelle "Gefahr" von einer spezifischen Altersgruppe ausgeht sind die gezeigten Übersichten unbrauchbar. 

    Es muss ermittelt werden, wie hoch die Unfallgefahr ist in Relation zur Anzahl der Fahrer.

  • Gestern, 19:32

    Danke für die Zahlen, die für die Schweiz und für Österreich verblüffenderweise sehr unterschiedlich sind.

    Wichtig ist die Anzahl der Unfälle pro Million gefahrener Kilometer, aber das ist gar nicht so einfach rauszufinden.

  • Gestern, 19:26 - Zuletzt bearbeitet Gestern, 19:34.

    irgendetwas kann mit diesen statistiken nicht stimmen. meine tante ist 86, hatte noch nie einen unfall, oder zß punkte in flensburg, top gesund und wird trotzdem von der versicherung sehr hoch eingestuft.

     

    die ki antwortet auf , ab welchem alter steigen die die kfz versicherungen 

     

    Die Autoversicherung wird in der Regel ab einem Alter von

    60 bis 65 Jahren teurer. Während viele Versicherer ab 65 Jahren erste Alterszuschläge erheben, empfiehlt der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) höhere Beiträge ab 68 Jahren. Besonders ab 75 Jahren steigen die Kosten oft signifikant an, teils auf das Doppelte. 

     

    Wichtige Fakten zu den Alterszuschlägen:

    Höheres statistisches Unfallrisiko im Alter.

    Anstieg der Kosten: Mit 65 Jahren zahlen Autofahrer im Schnitt bereits ca. 13 % bis 16 % mehr.

    Starke Erhöhung im hohen Alter: Für 75-Jährige können die Beiträge um über 60 % bis 74 % steigen. 85-Jährige zahlen teilweise über 100 % mehr im Vergleich zu 55-Jährigen

     

  • Gestern, 19:01

     

    Karin:

    Das ist eine Statistik zu Blechschaden. Nimm eine Statistik mit Personenschaden.

    Waldgeist:

     


    Verkehrsunfälle nach Altersgruppen (Österreich – vereinfacht)


     

    18–24 Jahre: ca. 20–25 % → höchstes Risiko

    25–44 Jahre: ca. 30–35 % → durchschnittlich

    45–64 Jahre: ca. 25–30 % → stabil

    65–74 Jahre: ca. 8–10 % → geringer Anteil

    75+ Jahre: ca. 3–6 % → gering, aber pro km erhöht


     

    ⚠️ Wichtige Einordnung:


     

    • Junge Fahrer haben das höchste Unfallrisiko (Tempo, Risiko, Ablenkung)
    • Ältere Fahrer verursachen deutlich weniger Unfälle insgesamt
    • ABER: pro gefahrenem Kilometer steigt das Risiko im hohen Alter wieder


     


     

    📌 Fazit:

    Das größte Unfallrisiko liegt klar bei jungen Fahrern – nicht bei älteren.

    Alter allein ist kein Unfallgrund 


     

     

    dann nochmals eine Statistik aus dem Jahre 2021 mit Personenschaden ..


    🚗 Unfallverursacher nach Altersgruppen (Österreich, Unfälle mit Personenschaden)


     

    • 15–19 Jahre: ca. 2.030 Unfälle → 18 %
    • 20–24 Jahre: ca. 1.239 Unfälle → 11 %
    • 25–29 Jahre: ca. 859 Unfälle → 7,7 %
    • 30–34 Jahre: ca. 733 Unfälle → 6,5 %
    • 35–39 Jahre: ca. 591 Unfälle → 5,3 %
    • 40–44 Jahre: ca. 606 Unfälle → 5,4 %
    • 45–49 Jahre: ca. 649 Unfälle → 5,8 %
    • 50–54 Jahre: ca. 847 Unfälle → 7,6 %
    • 55–59 Jahre: ca. 872 Unfälle → 7,8 %
    • 60–64 Jahre: ca. 718 Unfälle → 6,4 %
    • 65–69 Jahre: ca. 546 Unfälle → 4,9 %
    • 70–74 Jahre: ca. 417 Unfälle → 3,7 %
    • 75–79 Jahre: ca. 340 Unfälle → 3,0 %
    • 80–84 Jahre: ca. 272 Unfälle → 2,4 %
    • 85+ Jahre: ca. 161 Unfälle → 1,4 %


     


     

  • Gestern, 18:59 - Zuletzt bearbeitet Gestern, 19:00.

     

    Stefan:

     

    Sepp:

     

    Es ist herrlich zu erfahren wie die Globale Inflation und Zinsen steigen.

    Etwas positiveres (Corona) hat es schon lange nicht mehr gegeben

    Danke für Dein Input, auch wenn er nach Verbitterung schmeckt. Es sind Momente wie diese, die mir nahebringen, wie weit wir von paradiesischen Zuständen entfernt sind.

    Derart Paradiesische zustände wie bei Corona habe ich noch niemals erlebt und die Chance auf ähnliches ist nicht mal mehr soooo klein, wenn voraussichtlich die letzten regulären Tanker die Hormus frei passieren konnten am Zielhafen eingefahren und gelöscht wurden. Das danach ist absehbar und das ist Paradiesisch gut so

  • Gestern, 18:30

    Das ist eine Statistik zu Blechschaden. Nimm eine Statistik mit Personenschaden.

    Waldgeist:

     

    Karin:

    Die Zahlen geben der Debatte zusätzlichen Auftrieb. 2025 verursachten über 70-Jährige mehr als 5500 Unfälle als Hauptverursacher. Bei den 18- bis 24-Jährigen waren es rund 4900 Unfälle. Während in dieser Altersgruppe zehn tödliche Unfälle verzeichnet wurden, waren es bei den über 70-Jährigen 28. 

     

    Quelle https://www.beobachter.ch/gesellschaft/politik/braucht-es-strengere-fahrtests-fur-senioren-923154?srsltid=AfmBOooce_h0kPEhzoPzHsa8qK58uYylH0dtcfqwYdpWryS9BSNT4_hU

     


    Verkehrsunfälle nach Altersgruppen (Österreich – vereinfacht)


     

    18–24 Jahre: ca. 20–25 % → höchstes Risiko

    25–44 Jahre: ca. 30–35 % → durchschnittlich

    45–64 Jahre: ca. 25–30 % → stabil

    65–74 Jahre: ca. 8–10 % → geringer Anteil

    75+ Jahre: ca. 3–6 % → gering, aber pro km erhöht


     

    ⚠️ Wichtige Einordnung:


     

    • Junge Fahrer haben das höchste Unfallrisiko (Tempo, Risiko, Ablenkung)
    • Ältere Fahrer verursachen deutlich weniger Unfälle insgesamt
    • ABER: pro gefahrenem Kilometer steigt das Risiko im hohen Alter wieder


     


     

    📌 Fazit:

    Das größte Unfallrisiko liegt klar bei jungen Fahrern – nicht bei älteren.

    Alter allein ist kein Unfallgrund 


     

     

  • Gestern, 18:27

    Du interpretierst wieder was nicht da steht, Martin

     

    Ok, du darfst ÖV runter machen, weil das ja alle so tun wie du, das Auto als einzige Mobilität eines Menschen anschauen…. All die Menschen ohne Auto sind immobil aus dem Sozialeben ausgeschlossen. Das ist deine Aussage, was willst du dann diskutieren wenn du keine andere Meinung und Lebensart stehen lassen kannst? Es wohnen nicht alle auf dem Land, das ist kein totaler Standart, es gäbe ja sonst kein Land mehr.

     

    In meinen Ausbildungen war das ein Masstab der Mobilität eines Menschen, nur weil du diese nicht kennst, ist sie nicht willkürlich. Frag im Gesundheitswesen nach was ein mobiler Mensch ist, niemand wird dir antworten ein Autofahrer.

     

     

     

     

    Waldgeist:

     

    Karin:

    Du hast was falsch interpretiert, Martin.

    Es hat nichts mit einer romantischen Vorstellung zu tun oder genügend Mobilität.

    Es ist eine Klassifizierung, sich 1 Stund auf den eigenen Beinen bewegen zu können = ein Mensch ist mobil,

    wenn dies nicht möglich ist, ist die Mobilität des Menschen eingeschränkt, seine Knochen, Muskeln, Bänder zu schwach.

     

    Mit ÖV kann man genau gleich an soziale Aktivitäten, Hobbies und Arbeit teilnehmen. Ist meistens pünktlicher, weil weder Stau noch fehlender Parkplatz dazwischen kommen. Unser ÖV Netz ist prezis, gut ausgebaut, pünktlich und zuverlässig. Mit GA billiger als was ein Auto mit Versicherung, Gebühren, Parkplatz, Benzin, Amortisation und Pflege sowie Service kostet. 
     

    Ich habe ja die Wahl wo ich leben will und wie ich unterwegs sein will, daher ist es für mich normal gute Anbindungen zu haben. Ich muss nie Auto putzen, Scheiben kratzen im Winter, tanken, Parkgebühren und Bussen zahlen, geht mir am Arsch vorbei wenn die Spritpreise steigen, die Leute den Reisverschluss nicht begreifen wollen und zu Kriecher werden wenn es regnet.

     

    Deine Argumentation hat gleich mehrere Schwächen.

    Erstens: Deine Definition von „Mobilität“ ist willkürlich. Mobilität bedeutet nicht, wie lange jemand zu Fuß gehen kann, sondern wie gut jemand seinen Alltag bewältigt. Nach deiner Logik wäre jemand ohne Auto, der am Land lebt und keinen Anschluss hat, „mobil“ obwohl er faktisch isoliert ist. Das ist schlicht realitätsfern ! 

     

    Zweitens: Du stellst den öffentlichen Verkehr als Universallösung dar. Das mag in gut angebundenen Städten funktionieren, aber schon außerhalb davon wird es schnell unpraktisch oder unmöglich , vor allem zeitlich. Nicht jeder hat das Privileg, seinen Wohnort nach perfekter Anbindung auszuwählen.

    Drittens: Dein Kostenargument blendet den entscheidenden Faktor aus – Zeit und Flexibilität. Ein Auto kostet Geld, aber es spart oft massiv Zeit, ermöglicht direkte Wege und macht unabhängig von Fahrplänen. Das macht im Alltag einen  Wert, den man nicht einfach wegdiskutieren kann.
     

    Und zuletzt: Deine persönliche Lebensweise ist kein Maßstab für alle. Nur weil du kein Auto brauchst, heißt das nicht, dass es für andere überflüssig ist. Für viele ist es kein Komfort, sondern Voraussetzung, um überhaupt am Leben teilzunehmen.

    Kurz gesagt: Du beschreibst deine Situation – verkaufst sie aber als allgemeingültige Wahrheit. Und genau da liegt der Denkfehler.

    Zudem kann ich mich erinnern , dass du einmal geschrieben hast über deinen Partner ,  der bei einer Weihnachtsfeier scheintot war und am nach Hause Weg im Auto kein Wort darüber gesprochen hat .   Daraus schließe ich, dass du in der Partnerschaft ein Auto hattest …Najo 


     

     

  • Gestern, 18:25

     

    In Italien zum Beispiel wird der Führerschein im Alter regelmäßig erneuert und ist an ärztliche Untersuchungen gekoppelt. Ab 80 Jahren muss man alle zwei Jahre zum Arzt und seine Fahrtauglichkeit bestätigen lassen.

     

    Das Entscheidende dabei: Es geht nicht um das Alter an sich, sondern um die individuelle körperliche und geistige Verfassung.
     

    Genau das ist der Punkt, der in dieser Diskussion oft untergeht. Statistiken zeigen klar, dass junge Fahrer das höchste Unfallrisiko haben, während ältere insgesamt deutlich seltener in Unfälle verwickelt sind. Natürlich gibt es im hohen Alter Einschränkungen, aber die gehören überprüft – und nicht pauschal verurteilt.
     

    Alter allein ist kein Unfallgrund. Entscheidend ist, wie fit jemand tatsächlich ist – egal ob 25 oder 85.


     

  • Gestern, 18:17

     

    Karin:

    Die Zahlen geben der Debatte zusätzlichen Auftrieb. 2025 verursachten über 70-Jährige mehr als 5500 Unfälle als Hauptverursacher. Bei den 18- bis 24-Jährigen waren es rund 4900 Unfälle. Während in dieser Altersgruppe zehn tödliche Unfälle verzeichnet wurden, waren es bei den über 70-Jährigen 28. 

     

    Quelle https://www.beobachter.ch/gesellschaft/politik/braucht-es-strengere-fahrtests-fur-senioren-923154?srsltid=AfmBOooce_h0kPEhzoPzHsa8qK58uYylH0dtcfqwYdpWryS9BSNT4_hU

     


    Verkehrsunfälle nach Altersgruppen (Österreich – vereinfacht)


     

    18–24 Jahre: ca. 20–25 % → höchstes Risiko

    25–44 Jahre: ca. 30–35 % → durchschnittlich

    45–64 Jahre: ca. 25–30 % → stabil

    65–74 Jahre: ca. 8–10 % → geringer Anteil

    75+ Jahre: ca. 3–6 % → gering, aber pro km erhöht


     

    ⚠️ Wichtige Einordnung:


     

    • Junge Fahrer haben das höchste Unfallrisiko (Tempo, Risiko, Ablenkung)
    • Ältere Fahrer verursachen deutlich weniger Unfälle insgesamt
    • ABER: pro gefahrenem Kilometer steigt das Risiko im hohen Alter wieder


     


     

    📌 Fazit:

    Das größte Unfallrisiko liegt klar bei jungen Fahrern – nicht bei älteren.

    Alter allein ist kein Unfallgrund 


     

  • Gestern, 18:12

     

    Karin:

    Die Zahlen geben der Debatte zusätzlichen Auftrieb. 2025 verursachten über 70-Jährige mehr als 5500 Unfälle als Hauptverursacher. Bei den 18- bis 24-Jährigen waren es rund 4900 Unfälle. Während in dieser Altersgruppe zehn tödliche Unfälle verzeichnet wurden, waren es bei den über 70-Jährigen 28. 

     

    Quelle https://www.beobachter.ch/gesellschaft/politik/braucht-es-strengere-fahrtests-fur-senioren-923154?srsltid=AfmBOooce_h0kPEhzoPzHsa8qK58uYylH0dtcfqwYdpWryS9BSNT4_hU

     

    Wie erwähnt, habe keine Lust, mich mit Statistiken zu beschäftigen, weil es alles nur halbherzig aufgelistet wird, aus der Sicht der Befürworter oder Gegner, je nachdem, welches Ziel verfolgt wird. Ich ärgere mich darüber schon einige Jahre. 

  • Gestern, 18:06 - Zuletzt bearbeitet Gestern, 18:14.

    Für Mandi wie gewünscht ….
     

    Die Zahlen geben der Debatte zusätzlichen Auftrieb. 2025 verursachten über 70-Jährige mehr als 5500 Unfälle als Hauptverursacher. Bei den 18- bis 24-Jährigen waren es rund 4900 Unfälle. Während in dieser Altersgruppe zehn tödliche Unfälle verzeichnet wurden, waren es bei den über 70-Jährigen 28. 

     

    Quelle https://www.beobachter.ch/gesellschaft/politik/braucht-es-strengere-fahrtests-fur-senioren-923154?srsltid=AfmBOooce_h0kPEhzoPzHsa8qK58uYylH0dtcfqwYdpWryS9BSNT4_hU

     

  • Gestern, 18:05

     

    Karin:

    Du hast was falsch interpretiert, Martin.

    Es hat nichts mit einer romantischen Vorstellung zu tun oder genügend Mobilität.

    Es ist eine Klassifizierung, sich 1 Stund auf den eigenen Beinen bewegen zu können = ein Mensch ist mobil,

    wenn dies nicht möglich ist, ist die Mobilität des Menschen eingeschränkt, seine Knochen, Muskeln, Bänder zu schwach.

     

    Mit ÖV kann man genau gleich an soziale Aktivitäten, Hobbies und Arbeit teilnehmen. Ist meistens pünktlicher, weil weder Stau noch fehlender Parkplatz dazwischen kommen. Unser ÖV Netz ist prezis, gut ausgebaut, pünktlich und zuverlässig. Mit GA billiger als was ein Auto mit Versicherung, Gebühren, Parkplatz, Benzin, Amortisation und Pflege sowie Service kostet. 
     

    Ich habe ja die Wahl wo ich leben will und wie ich unterwegs sein will, daher ist es für mich normal gute Anbindungen zu haben. Ich muss nie Auto putzen, Scheiben kratzen im Winter, tanken, Parkgebühren und Bussen zahlen, geht mir am Arsch vorbei wenn die Spritpreise steigen, die Leute den Reisverschluss nicht begreifen wollen und zu Kriecher werden wenn es regnet.

    Waldgeist:

     


    Bei solchen Forderungen geht es nicht mehr nur um Verkehrssicherheit, sondern auch um Würde ! 

    Menschen generell ab 80 den Führerschein zu entziehen, bedeutet im Grunde, ihnen ihre Selbstständigkeit abzusprechen. Wer entscheidet denn bitte, ab wann ein Mensch „nicht mehr geeignet“ ist einfach nur aufgrund seines Geburtsdatums?

    Interessant zudem , die meisten, die so etwas fordern, sind selbst noch meilenweit von diesem Alter entfernt. Es ist immer leicht, anderen etwas wegzunehmen, solange man selbst nicht betroffen ist. Aber ich bin überzeugt ,  wenn man dieses Alter einmal erreicht, wird man die Sache plötzlich ganz anders sehen.

    Und diese romantische Vorstellung von „eine Stunde zu Fuß gehen reicht als Mobilität“ ist schlicht realitätsfern. Es gibt genug Menschen, die Verpflichtungen haben, Termine einhalten müssen oder schlicht nicht die Zeit haben, ihren Alltag nach Busfahrplänen auszurichten.

    Nicht jeder lebt in der Stadt mit perfekter Anbindung, nicht jeder ist körperlich topfit, und nicht jeder hat den Luxus, seinen Tag frei zu gestalten ! 

     

    Für viele ist ein Auto kein Komfort, sondern die Grundlage dafür, überhaupt am Leben teilzunehmen  sozial, beruflich und menschlich.

     

    Wenn man wirklich über Sicherheit sprechen will, dann  fair und differenziert. Aber pauschale Altersgrenzen sind der einfachste  und gleichzeitig der ungerechteste Weg ! 🙋‍♂️


     

     

    Deine Argumentation hat gleich mehrere Schwächen.

    Erstens: Deine Definition von „Mobilität“ ist willkürlich. Mobilität bedeutet nicht, wie lange jemand zu Fuß gehen kann, sondern wie gut jemand seinen Alltag bewältigt. Nach deiner Logik wäre jemand ohne Auto, der am Land lebt und keinen Anschluss hat, „mobil“ obwohl er faktisch isoliert ist. Das ist schlicht realitätsfern ! 

     

    Zweitens: Du stellst den öffentlichen Verkehr als Universallösung dar. Das mag in gut angebundenen Städten funktionieren, aber schon außerhalb davon wird es schnell unpraktisch oder unmöglich , vor allem zeitlich. Nicht jeder hat das Privileg, seinen Wohnort nach perfekter Anbindung auszuwählen.

    Drittens: Dein Kostenargument blendet den entscheidenden Faktor aus – Zeit und Flexibilität. Ein Auto kostet Geld, aber es spart oft massiv Zeit, ermöglicht direkte Wege und macht unabhängig von Fahrplänen. Das macht im Alltag einen  Wert, den man nicht einfach wegdiskutieren kann.
     

    Und zuletzt: Deine persönliche Lebensweise ist kein Maßstab für alle. Nur weil du kein Auto brauchst, heißt das nicht, dass es für andere überflüssig ist. Für viele ist es kein Komfort, sondern Voraussetzung, um überhaupt am Leben teilzunehmen.

    Kurz gesagt: Du beschreibst deine Situation – verkaufst sie aber als allgemeingültige Wahrheit. Und genau da liegt der Denkfehler.

    Zudem kann ich mich erinnern , dass du einmal geschrieben hast über deinen Partner ,  der bei einer Weihnachtsfeier scheintot war und am nach Hause Weg im Auto kein Wort darüber gesprochen hat .   Daraus schließe ich, dass du in der Partnerschaft ein Auto hattest …Najo 


     

  • Gestern, 18:01

    Ich frag mich nicht ob ich in einer Beziehung ein Auto brauche sondern ob ich mit meinem neuen Auto noch eine Beziehung brauche 😅

    20260319_014259a.jpg
  • Gestern, 17:52 - Zuletzt bearbeitet Gestern, 18:00.

     

    Karin:

    Liebe Gabi

    Wäre ich in Deutschland, wo die Distanzen viel weiter sind und die ÖV nicht so zuverlässig, hätte ich wohl die selbe Meinung wie du. Ich wohnte in Zürich, in 7 min Takt ein Tram, lauter Einbahnen und unzählige Blitzer aufgestellt, da mag niemand Autofahren, der da wohnt.

     

    Das mit 80…. Mit 50 beginnt die Sehschärfe abzunehmen, die Reaktion schwindet… Bei uns hat erst kürzlich ein Senior die Bremse mit dem Gas verwechselt, in eine Schulklasse gebrettert und die Lehrerin wie auch 2 Schüler vor Ort getötet und einige Verletzt. Fast jedes Jahr ist eine Schlagzeile wo ein Senior jemand umfährt auf einem Zebrastreifen…..

     

    Aus der Sicht der Senioren ein Einschnitt in ihrer Freiheit, aber für die Opfer und deren Angehörigen einfach nur Wut, dass sie noch fahren dürfen. Ich verstehe beide Seiten.

    Gabi:

     

    Liebe Karin , hier muss ich Dir eindeutig widersprechen. Du gehst von dem ÖV in der Schweiz aus. Da liegen Welten dazwischen zu D.

    Wer in ländlicher Gegend wohnt ( zB ich) und auf die Öffis angewiesen ist, dann gute Nacht.

    Da brauchst Du einen ganzen Tag, um irgendeinen Termin wahrzunehmen. Und ich bin gut zu Fuss, also mobil in Deinem Sinne. Und mit 80 den Führerschein wegnehmen??? Das greift aber sehr in die Privatsphäre ein, sehr pauschal. 

    Ich fahre zB mind. 2x im Jahr in die Schweiz, bin auch bei Regen kein Verkehrshindernis und kenne das Reissverschlussverfahren.

    Das bedeutet für mich Mobilität, uneingeschränkt am sozialen Leben teilnehmen dürfen. Und das betrifft auch hunderttausende,  die NICHT die Öffis vor der Haustür haben.

    Ein Kriterium für eine Beziehung ist es natürlich nicht, das muss jeder mit sich selbst ausmachen.

     

     

    Auch hier muss ich Dir leider widersprechen. Unfälle mit Senioren werden reisserisch auf der Titelseite der Zeitungen präsentiert. Denn es verfolgt genau Dein Ziel. So schlimm es auch  ist für die Beteiligten, das ist keine Frage, aber wieviel Unfälle weitaus jüngere Menschen aufgrund von Selbstüberschätzung zB fabrizieren ( auch mit Opfern, nicht nur Blechschaden) wird nur am Rande erwähnt. An dieser Stelle muss jetzt hier niemand mit irgendwelchen Statistiken kommen. 

    Wenn ich Strichlisten darüber führen  müsste, käme ich nicht mehr zum schlafen.

  • Gestern, 17:51

     

    Karin:

    Bei uns hat erst kürzlich ein Senior die Bremse mit dem Gas verwechselt, in eine Schulklasse gebrettert und die Lehrerin wie auch 2 Schüler vor Ort getötet und einige Verletzt. Fast jedes Jahr ist eine Schlagzeile wo ein Senior jemand umfährt auf einem Zebrastreifen…..

     

    Aus der Sicht der Senioren ein Einschnitt in ihrer Freiheit, aber für die Opfer und deren Angehörigen einfach nur Wut, dass sie noch fahren dürfen. Ich verstehe beide Seiten.

    Karin, versuche bitte herauszufinden, wie viele Unfälle unterschiedlichen Schweregrades pro Altersklasse pro Million gefahrener Kilometer passieren.

     

    Vor längerer Zeit sah ich irgendwo Zahlen dazu, sie waren nicht sehr spektakulär, deshalb habe ich mir nichts gemerkt. Vermutung möchte ich auch keine anstellen.

     

    Hier in meinem Umfeld fahren viele Ü80er. Es ist eine deutliche Minderheit, die mit diesem Alter nicht mehr mit dem Auto fährt. Und ja, bei manchen denke ich mir auch - Hoppala! Aber auch bei manchen Jüngeren, die ohne Rücksicht auf Verluste durch die Gasse brettern. Die "Alten" schleichen eher durch die Gasse.

  • Gestern, 17:44

    Liebe Gabi

    Wäre ich in Deutschland, wo die Distanzen viel weiter sind und die ÖV nicht so zuverlässig, hätte ich wohl die selbe Meinung wie du. Ich wohnte in Zürich, in 7 min Takt ein Tram, lauter Einbahnen und unzählige Blitzer aufgestellt, da mag niemand Autofahren, der da wohnt.

     

    Das mit 80…. Mit 50 beginnt die Sehschärfe abzunehmen, die Reaktion schwindet… Bei uns hat erst kürzlich ein Senior die Bremse mit dem Gas verwechselt, in eine Schulklasse gebrettert und die Lehrerin wie auch 2 Schüler vor Ort getötet und einige Verletzt. Fast jedes Jahr ist eine Schlagzeile wo ein Senior jemand umfährt auf einem Zebrastreifen…..

     

    Aus der Sicht der Senioren ein Einschnitt in ihrer Freiheit, aber für die Opfer und deren Angehörigen einfach nur Wut, dass sie noch fahren dürfen. Ich verstehe beide Seiten.

    Gabi:

     

    Karin:

    Du hast was falsch interpretiert, Martin.

    Es hat nichts mit einer romantischen Vorstellung zu tun oder genügend Mobilität.

    Es ist eine Klassifizierung, sich 1 Stund auf den eigenen Beinen bewegen zu können = ein Mensch ist mobil,

    wenn dies nicht möglich ist, ist die Mobilität des Menschen eingeschränkt, seine Knochen, Muskeln, Bänder zu schwach.

     

    Mit ÖV kann man genau gleich an soziale Aktivitäten, Hobbies und Arbeit teilnehmen. Ist meistens pünktlicher, weil weder Stau noch fehlender Parkplatz dazwischen kommen. Unser ÖV Netz ist prezis, gut ausgebaut, pünktlich und zuverlässig. Mit GA billiger als was ein Auto mit Versicherung, Gebühren, Parkplatz, Benzin, Amortisation und Pflege sowie Service kostet. 
     

    Ich habe ja die Wahl wo ich leben will und wie ich unterwegs sein will, daher ist es für mich normal gute Anbindungen zu haben. Ich muss nie Auto putzen, Scheiben kratzen im Winter, tanken, Parkgebühren und Bussen zahlen, geht mir am Arsch vorbei wenn die Spritpreise steigen, die Leute den Reisverschluss nicht begreifen wollen und zu Kriecher werden wenn es regnet.

     

    Liebe Karin , hier muss ich Dir eindeutig widersprechen. Du gehst von dem ÖV in der Schweiz aus. Da liegen Welten dazwischen zu D.

    Wer in ländlicher Gegend wohnt ( zB ich) und auf die Öffis angewiesen ist, dann gute Nacht.

    Da brauchst Du einen ganzen Tag, um irgendeinen Termin wahrzunehmen. Und ich bin gut zu Fuss, also mobil in Deinem Sinne. Und mit 80 den Führerschein wegnehmen??? Das greift aber sehr in die Privatsphäre ein, sehr pauschal. 

    Ich fahre zB mind. 2x im Jahr in die Schweiz, bin auch bei Regen kein Verkehrshindernis und kenne das Reissverschlussverfahren.

    Das bedeutet für mich Mobilität, uneingeschränkt am sozialen Leben teilnehmen dürfen. Und das betrifft auch hunderttausende,  die NICHT die Öffis vor der Haustür haben.

    Ein Kriterium für eine Beziehung ist es natürlich nicht, das muss jeder mit sich selbst ausmachen.

     

     

  • Gestern, 17:39 - Zuletzt bearbeitet Gestern, 17:41.

     

    Karin:

    Ich bin Tagsüber auch nicht harmloser unterwegs…. Aber du hast Recht, am liebsten bin ich mit meinen Gurkenglasgang unterwegs, das macht Spass.

    Hier, zur Stelle! Welchen Unfug treiben wir heute?

     

    Ernsthaft:

    Ich habe und will keine Beziehung. Aber ohne Auto wär vieles komplizierter. Machbar, aber komplizierter, aufwändiger, länger dauernd. Ein Auto ist ein Luxus, den ich mir leiste.

     

    Wenn ich mal nicht mehr fahren kann oder darf, fahre ich mit dem Taxi. Da ich nicht allzu viel und allzu weit mit dem Auto fahre, geht sich das finanziell aus, der Tausch eigenes Auto gegen Taxi.

  • Gestern, 17:25 - Zuletzt bearbeitet Gestern, 17:44.

     

    Karin:

    Du hast was falsch interpretiert, Martin.

    Es hat nichts mit einer romantischen Vorstellung zu tun oder genügend Mobilität.

    Es ist eine Klassifizierung, sich 1 Stund auf den eigenen Beinen bewegen zu können = ein Mensch ist mobil,

    wenn dies nicht möglich ist, ist die Mobilität des Menschen eingeschränkt, seine Knochen, Muskeln, Bänder zu schwach.

     

    Mit ÖV kann man genau gleich an soziale Aktivitäten, Hobbies und Arbeit teilnehmen. Ist meistens pünktlicher, weil weder Stau noch fehlender Parkplatz dazwischen kommen. Unser ÖV Netz ist prezis, gut ausgebaut, pünktlich und zuverlässig. Mit GA billiger als was ein Auto mit Versicherung, Gebühren, Parkplatz, Benzin, Amortisation und Pflege sowie Service kostet. 
     

    Ich habe ja die Wahl wo ich leben will und wie ich unterwegs sein will, daher ist es für mich normal gute Anbindungen zu haben. Ich muss nie Auto putzen, Scheiben kratzen im Winter, tanken, Parkgebühren und Bussen zahlen, geht mir am Arsch vorbei wenn die Spritpreise steigen, die Leute den Reisverschluss nicht begreifen wollen und zu Kriecher werden wenn es regnet.

    Waldgeist:

     


    Bei solchen Forderungen geht es nicht mehr nur um Verkehrssicherheit, sondern auch um Würde ! 

    Menschen generell ab 80 den Führerschein zu entziehen, bedeutet im Grunde, ihnen ihre Selbstständigkeit abzusprechen. Wer entscheidet denn bitte, ab wann ein Mensch „nicht mehr geeignet“ ist einfach nur aufgrund seines Geburtsdatums?

    Interessant zudem , die meisten, die so etwas fordern, sind selbst noch meilenweit von diesem Alter entfernt. Es ist immer leicht, anderen etwas wegzunehmen, solange man selbst nicht betroffen ist. Aber ich bin überzeugt ,  wenn man dieses Alter einmal erreicht, wird man die Sache plötzlich ganz anders sehen.

    Und diese romantische Vorstellung von „eine Stunde zu Fuß gehen reicht als Mobilität“ ist schlicht realitätsfern. Es gibt genug Menschen, die Verpflichtungen haben, Termine einhalten müssen oder schlicht nicht die Zeit haben, ihren Alltag nach Busfahrplänen auszurichten.

    Nicht jeder lebt in der Stadt mit perfekter Anbindung, nicht jeder ist körperlich topfit, und nicht jeder hat den Luxus, seinen Tag frei zu gestalten ! 

     

    Für viele ist ein Auto kein Komfort, sondern die Grundlage dafür, überhaupt am Leben teilzunehmen  sozial, beruflich und menschlich.

     

    Wenn man wirklich über Sicherheit sprechen will, dann  fair und differenziert. Aber pauschale Altersgrenzen sind der einfachste  und gleichzeitig der ungerechteste Weg ! 🙋‍♂️


     

     

    Liebe Karin , hier muss ich Dir eindeutig widersprechen. Du gehst von dem ÖV in der Schweiz aus. Da liegen Welten dazwischen zu D.

    Wer in ländlicher Gegend wohnt ( zB ich) und auf die Öffis angewiesen ist, dann gute Nacht.

    Da brauchst Du einen ganzen Tag, um irgendeinen Termin wahrzunehmen. Und ich bin gut zu Fuss,  also mobil in Deinem Sinne. Und mit 80 den Führerschein wegnehmen??? Das greift aber sehr in die Privatsphäre ein, sehr pauschal. 

    Ich fahre zB mind. 2x im Jahr in die Schweiz, mit dem Auto,  bin auch bei Regen kein Verkehrshindernis und kenne das Reissverschlussverfahren.

    Das bedeutet für mich Mobilität, uneingeschränkt am sozialen Leben teilnehmen dürfen. Und das betrifft auch hunderttausende,  die NICHT die Öffis vor der Haustür haben.

    Ein Kriterium für eine Beziehung ist es natürlich nicht, das muss jeder mit sich selbst ausmachen.

     

     

  • Gestern, 13:38 - Zuletzt bearbeitet Gestern, 13:44.

    Du hast was falsch interpretiert, Martin.

    Es hat nichts mit einer romantischen Vorstellung zu tun oder genügend Mobilität.

    Es ist eine Klassifizierung, sich 1 Stund auf den eigenen Beinen bewegen zu können = ein Mensch ist mobil,

    wenn dies nicht möglich ist, ist die Mobilität des Menschen eingeschränkt, seine Knochen, Muskeln, Bänder zu schwach.

     

    Mit ÖV kann man genau gleich an soziale Aktivitäten, Hobbies und Arbeit teilnehmen. Ist meistens pünktlicher, weil weder Stau noch fehlender Parkplatz dazwischen kommen. Unser ÖV Netz ist prezis, gut ausgebaut, pünktlich und zuverlässig. Mit GA billiger als was ein Auto mit Versicherung, Gebühren, Parkplatz, Benzin, Amortisation und Pflege sowie Service kostet. 
     

    Ich habe ja die Wahl wo ich leben will und wie ich unterwegs sein will, daher ist es für mich normal gute Anbindungen zu haben. Ich muss nie Auto putzen, Scheiben kratzen im Winter, tanken, Parkgebühren und Bussen zahlen, geht mir am Arsch vorbei wenn die Spritpreise steigen, die Leute den Reisverschluss nicht begreifen wollen und zu Kriecher werden wenn es regnet.

    Waldgeist:

     

    Karin:

    Ich bin dafür, dass der Führerschein mit 80 Jahren abgegeben wird, strengere Kontrollen und Führerscheinentzug bei Alkohol am Steuer.

     

    Mobilität hat für mich eine Person, die sich mindestens eine Stunde mühelos zu Fuss bewegen kann. Viele Autofahrer können das nicht mehr.
     

    Fahrrad oder ÖV sind für mich Mobilität genug. Klar habe ich es geschätzt, wenn in der Beziehung ein Auto oder Motorrad dazu kam, aber es geht ganz gut ohne.

     


    Bei solchen Forderungen geht es nicht mehr nur um Verkehrssicherheit, sondern auch um Würde ! 

    Menschen generell ab 80 den Führerschein zu entziehen, bedeutet im Grunde, ihnen ihre Selbstständigkeit abzusprechen. Wer entscheidet denn bitte, ab wann ein Mensch „nicht mehr geeignet“ ist einfach nur aufgrund seines Geburtsdatums?

    Interessant zudem , die meisten, die so etwas fordern, sind selbst noch meilenweit von diesem Alter entfernt. Es ist immer leicht, anderen etwas wegzunehmen, solange man selbst nicht betroffen ist. Aber ich bin überzeugt ,  wenn man dieses Alter einmal erreicht, wird man die Sache plötzlich ganz anders sehen.

    Und diese romantische Vorstellung von „eine Stunde zu Fuß gehen reicht als Mobilität“ ist schlicht realitätsfern. Es gibt genug Menschen, die Verpflichtungen haben, Termine einhalten müssen oder schlicht nicht die Zeit haben, ihren Alltag nach Busfahrplänen auszurichten.

    Nicht jeder lebt in der Stadt mit perfekter Anbindung, nicht jeder ist körperlich topfit, und nicht jeder hat den Luxus, seinen Tag frei zu gestalten ! 

     

    Für viele ist ein Auto kein Komfort, sondern die Grundlage dafür, überhaupt am Leben teilzunehmen  sozial, beruflich und menschlich.

     

    Wenn man wirklich über Sicherheit sprechen will, dann  fair und differenziert. Aber pauschale Altersgrenzen sind der einfachste  und gleichzeitig der ungerechteste Weg ! 🙋‍♂️


     

     

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