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  • Der grosse Widerspruch der Liebe

    Diskussion · 117 Beiträge · 6 Gefällt mir · 1.734 Aufrufe
    Tony aus Langnau im Emmental

     

    Mit diesem Thread komme ich an ein vorläufiges Ende meiner Trilogie über die Liebe.

     

    Der geneigte Leser weiss, dass meine Threads eine längere Aufmerksamkeitsspanne als 30 Sekunden benötigen. Darum lese nur weiter, wenn du Freude am Denken und Lesen hast.

     

    Im ersten Thread der ‚Zwei Arten von Liebenden‘ haben wir darüber nachgedacht, was es braucht, um in einer Beziehung das Gleichgewicht zu halten.

     

    Im zweiten Thread ‚Die Liebes - DNA deines Lebens‘ versuchte ich das grundsätzliche Liebesverständnis eines jeden Menschen von einer donativen und einer possessiven Liebe aufzuzeigen.

     

    Dieser Thread hier erachte ich als bedeutend einfacher, weil er sich nicht mit der Tiefe unserer Seelen und ihrer Beschaffenheit beschäftigt, sondern mehr in der Anwendung der Liebe im täglichen Leben einer Partnerschaft oder auch anderswo.

     

    Ich glaube die reine Liebe ist eine freiwillige Antwort meines Herzens. Sie kann nicht erzwungen werden. Und trotzdem neigen wir dazu, die Liebe in ein Korsett zu stecken, damit ich ihr sicher sein kann. Das grösste Regelwerk der Liebe ist sicher das der Ehe. Es reicht von der Gesetzgebung, über die Religion und damit der Kultur, bis in die tiefsten Ecken unseres Herzens hinein.

     

    Zwei Menschen finden und verlieben sich. Ich glaube die Grundlage des Verliebtseins ist genau diese Freiwilligkeit, die wir als Paar automatisch institutionalisieren, sei es durch unsere Gewohnheiten und Erwartungen, oder sogar durch das Gesetz vor dem Traualtar.

     

    So stecken wir die Liebe immer tiefer in Zwänge, die ihr die Freiwilligkeit rauben und daraus eine Pflicht machen.

     

    Ich erachte das als der grosse Widerspruch der Liebe, ja, er erstickt sie regelrecht, im wahrsten Sinne des Wortes. Wer kann ihm entrinnen oder in einer Partnerschaft sogar auflösen?

     

    Deswegen die Ehe zu verteufeln, scheint mir sicher zu kurz gegriffen.

     

    Ich bin gespannt, was deine Meinung dazu ist.

    02.04.26, 17:41

Beiträge

  • ✗ Dieser Inhalt wurde von Ehemaliges Mitglied wieder gelöscht.
  • Aus meiner Sicht besteht das Geheimnis darin, eine ebenbürtige Beziehung zu führen, so dass
    keiner sie als Zwang oder selbstverständlich erlebt, sondern ...

    • Respekt, Anerkennung, Interesse aneinander, die Meinung des anderen stehen lassen
    • Sich ebenbürtig fühlen, Gleichberechtigung
    • Sich ernst genommen fühlen, Absprachen einhalten, ehrliche Gespräche, nicht urteilen
    • Faire Arbeitsteilung, Aufgabenverteilung, z. B. den Haushalt betreffend
    • Bedürfnisse, Wünsche und Sehnsüchte des anderen kennen und ernst nehmen, sich nicht über den anderen stellen
    • Intellektuell ähnlich sein
    • Ähnlichen gesellschaftlichen Status haben

      Beziehung auf Augenhöhe: die 5 besten Tipps für dich
  • 04.04.26, 20:23

     

    Peter:

     

    Nino:

    Dein „Widerspruch der Liebe“ ist real – und viele Beziehungen scheitern genau daran.
    Aber:
    Die Lösung ist weder „mehr Freiheit“
    noch „mehr Struktur“
    Sondern:
    Bewusste Struktur + lebendige Freiwilligkeit

    1000197832.png

     

    🧩 Framework: Bewusste Partnerschaft


    „Struktur hält den Raum – Freiwilligkeit füllt ihn mit Leben.“


    🔹 Ebene 1: Haltung (das Fundament)
    1. Tägliche Freiwilligkeit
    „Ich entscheide mich heute für dich.“
    Nicht als Floskel, sondern als innere Ausrichtung
    Verhindert, dass Beziehung zur Selbstverständlichkeit wird
    👉 Praxis:
    1x täglich bewusst wahrnehmen:
    Wähle ich gerade – oder funktioniere ich nur?
     

    2. Eigenverantwortung statt Projektion
    Gefühle gehören zuerst zu mir
    Der Partner ist Auslöser, nicht Ursache
    👉 Praxis:
    Bei Konflikt:
    „Was passiert gerade in mir?“ (vor „Du machst…“)


    🔹 Ebene 2: Klarheit (Missverständnisse reduzieren)
    3. Erwartungen sichtbar machen
    Unausgesprochene Erwartungen = versteckte Zwänge
    👉 Praxis (1x pro Woche, 20 Minuten):
    „Was wünsche ich mir aktuell von dir?“
    „Was davon ist realistisch / fair / freiwillig?“


    4. Sprache sauber halten
    Unklare Kommunikation zerstört Freiwilligkeit
    👉 Statt:
    „Du bist nie da“
    👉 Besser:
    „Ich wünsche mir mehr Zeit mit dir diese Woche“


    🔹 Ebene 3: Verbindung (Lebendigkeit aktiv herstellen)
    5. Räume ohne Zweck
    Beziehung stirbt im reinen Funktionsmodus
    👉 Praxis (fix einplanen):
    Zeit ohne Ziel (kein Handy, kein Plan)
    Spazieren, reden, lachen, schweigen
    → Hier entsteht echte Nähe


    6. Neugier statt Gewohnheit
    Langfristige Beziehungen leiden an „Ich kenne dich schon“
    👉 Praxis:
    Stelle Fragen, die du noch nie gestellt hast
    Höre zu, als würdest du den Menschen neu kennenlernen


    🔹 Ebene 4: Spannung halten (der Kern deiner These)
    7. Freiheit innerhalb von Bindung
    Bindung = Rahmen
    Freiheit = Entscheidung darin
    👉 Haltung:
    „Du bist frei zu gehen – und genau deshalb berührt es mich, dass du bleibst.“
    Das erhält Anziehung und Respekt.


    8. Konflikte als Klärung nutzen
    Konflikt = Energie, die gesehen werden will
    👉 Praxis:
    Ziel ist nicht „Recht haben“
    Ziel ist: Verstehen + Wachstum


    🔹 Ebene 5: Struktur (damit es im Alltag hält)

    9. Feste Check-ins
    Ohne Struktur wird alles wieder unbewusst
    👉 Wöchentlich (30–60 min):
    Was lief gut?
    Wo gab es Spannung?
    Was wünsche ich mir nächste Woche?


    10. Individuelle Räume erhalten
    Zu viel Verschmelzung tötet Anziehung
    👉 Jeder braucht:
    eigene Zeit
    eigene Entwicklung
    eigene Identität
    → Das bringt Frische in die Beziehung zurück
     

    ⚖️ Das Gleichgewicht (Essenz des Frameworks)
    Zu viel Struktur führt zu Pflicht, Enge
    Zu viel Freiheit führt zu Chaos, Unsicherheit 
    👉 Ziel:
    Bewusste Struktur + gelebte Freiwilligkeit
     

    🧭 Kurzformel für den Alltag
    Wenn du nur 3 Dinge mitnimmst:
     

    Ich wähle dich – jeden Tag neu
    Ich übernehme Verantwortung für mein Innenleben (Yoga, Meditation, unverarbeitete Lebensmittel)
    Wir schaffen bewusst Raum für echte Begegnung
     

    🔚 Ehrliche Einordnung
    Das ist kein „perfektes System“.
    Es ist ein Arbeitsmodell.
    👉 Funktioniert nur, wenn:
    beide bereit sind
    Ehrlichkeit vor Komfort steht
    Bewusstsein regelmäßig aktiviert wird

    So viele Punkte.

    Hast du dafür Tips?

    Peter

    ⚖️ Mini-Kompass (wenn du nur 1 Sache behältst)
    👉 „Wähle ich gerade bewusst – oder laufe ich im Autopilot?“
    🔚 Wichtig
    Das ist keine To-do-Liste zum Abarbeiten, sondern ein kurzer Realitäts-Check.
    Wenn du 2–3 Häkchen ehrlich setzen kannst → bist du schon auf Kurs.

    1000182299.png

    Wenn du dann noch zusätzlich Verantwortung für dein Innenleben übernimmst (Yoga, Meditation, unverarbeitete Lebensmittel selbst zubereiten), um so besser.

     

    🧭 Beziehungs-Check (praxisnah & kurz)


    🔹 Täglich (30–60 Sekunden)
    ☐ Habe ich mich heute bewusst für dich entschieden – oder nur funktioniert?
    ☐ War ich heute eher reaktiv oder bewusst?
    ☐ Habe ich kurz echte Verbindung zugelassen? (Blick, Berührung, ehrliches Gespräch)


    🔹 Im Alltag (wenn etwas kippt)
    ☐ Stopp: Was passiert gerade in mir?
    ☐ Spreche ich in Ich-Form statt Vorwurf?
    ☐ Sage ich, was ich wirklich brauche (statt Kritik)?


    🔹 1x pro Woche (10–20 Minuten)
    ☐ Was war schön zwischen uns?
    ☐ Wo gab es Spannung?
    ☐ Was wünsche ich mir für die nächste Woche?
    ☐ Was davon ist realistisch & freiwillig?


    🔹 Verbindung aktiv herstellen
    ☐ Haben wir diese Woche Zeit ohne Zweck verbracht?
    ☐ Habe ich dich mit Neugier gesehen – nicht als „selbstverständlich“?


    🔹 Balance halten
    ☐ Hatte ich genug eigene Zeit / Raum?
    ☐ Fühlt sich unsere Verbindung eher frei oder pflichtig an?

  • 04.04.26, 20:17

     

    Nino:

    Dein „Widerspruch der Liebe“ ist real – und viele Beziehungen scheitern genau daran.
    Aber:
    Die Lösung ist weder „mehr Freiheit“
    noch „mehr Struktur“
    Sondern:
    Bewusste Struktur + lebendige Freiwilligkeit

    1000197832.png

     

    🧩 Framework: Bewusste Partnerschaft


    „Struktur hält den Raum – Freiwilligkeit füllt ihn mit Leben.“


    🔹 Ebene 1: Haltung (das Fundament)
    1. Tägliche Freiwilligkeit
    „Ich entscheide mich heute für dich.“
    Nicht als Floskel, sondern als innere Ausrichtung
    Verhindert, dass Beziehung zur Selbstverständlichkeit wird
    👉 Praxis:
    1x täglich bewusst wahrnehmen:
    Wähle ich gerade – oder funktioniere ich nur?
     

    2. Eigenverantwortung statt Projektion
    Gefühle gehören zuerst zu mir
    Der Partner ist Auslöser, nicht Ursache
    👉 Praxis:
    Bei Konflikt:
    „Was passiert gerade in mir?“ (vor „Du machst…“)


    🔹 Ebene 2: Klarheit (Missverständnisse reduzieren)
    3. Erwartungen sichtbar machen
    Unausgesprochene Erwartungen = versteckte Zwänge
    👉 Praxis (1x pro Woche, 20 Minuten):
    „Was wünsche ich mir aktuell von dir?“
    „Was davon ist realistisch / fair / freiwillig?“


    4. Sprache sauber halten
    Unklare Kommunikation zerstört Freiwilligkeit
    👉 Statt:
    „Du bist nie da“
    👉 Besser:
    „Ich wünsche mir mehr Zeit mit dir diese Woche“


    🔹 Ebene 3: Verbindung (Lebendigkeit aktiv herstellen)
    5. Räume ohne Zweck
    Beziehung stirbt im reinen Funktionsmodus
    👉 Praxis (fix einplanen):
    Zeit ohne Ziel (kein Handy, kein Plan)
    Spazieren, reden, lachen, schweigen
    → Hier entsteht echte Nähe


    6. Neugier statt Gewohnheit
    Langfristige Beziehungen leiden an „Ich kenne dich schon“
    👉 Praxis:
    Stelle Fragen, die du noch nie gestellt hast
    Höre zu, als würdest du den Menschen neu kennenlernen


    🔹 Ebene 4: Spannung halten (der Kern deiner These)
    7. Freiheit innerhalb von Bindung
    Bindung = Rahmen
    Freiheit = Entscheidung darin
    👉 Haltung:
    „Du bist frei zu gehen – und genau deshalb berührt es mich, dass du bleibst.“
    Das erhält Anziehung und Respekt.


    8. Konflikte als Klärung nutzen
    Konflikt = Energie, die gesehen werden will
    👉 Praxis:
    Ziel ist nicht „Recht haben“
    Ziel ist: Verstehen + Wachstum


    🔹 Ebene 5: Struktur (damit es im Alltag hält)

    9. Feste Check-ins
    Ohne Struktur wird alles wieder unbewusst
    👉 Wöchentlich (30–60 min):
    Was lief gut?
    Wo gab es Spannung?
    Was wünsche ich mir nächste Woche?


    10. Individuelle Räume erhalten
    Zu viel Verschmelzung tötet Anziehung
    👉 Jeder braucht:
    eigene Zeit
    eigene Entwicklung
    eigene Identität
    → Das bringt Frische in die Beziehung zurück
     

    ⚖️ Das Gleichgewicht (Essenz des Frameworks)
    Zu viel Struktur führt zu Pflicht, Enge
    Zu viel Freiheit führt zu Chaos, Unsicherheit 
    👉 Ziel:
    Bewusste Struktur + gelebte Freiwilligkeit
     

    🧭 Kurzformel für den Alltag
    Wenn du nur 3 Dinge mitnimmst:
     

    Ich wähle dich – jeden Tag neu
    Ich übernehme Verantwortung für mein Innenleben (Yoga, Meditation, unverarbeitete Lebensmittel)
    Wir schaffen bewusst Raum für echte Begegnung
     

    🔚 Ehrliche Einordnung
    Das ist kein „perfektes System“.
    Es ist ein Arbeitsmodell.
    👉 Funktioniert nur, wenn:
    beide bereit sind
    Ehrlichkeit vor Komfort steht
    Bewusstsein regelmäßig aktiviert wird

     

    Sehr gut! Ich kenne auch Paare, die das umsetzen. Es hat einen Preis: Zeit. Zeit, die viele nicht haben, weil sie hart für ihr Auskommen arbeiten müssen, viele familiäre Belastungen haben und Freunde wollen auch getroffen werden. Sonst schafft man es vielleicht als Paar, aber wehe, einer von beiden wird krank und verstirbt. Wenn man da nicht auch Familie und Freunde gepflegt hat, steht man alleine da.

    Zu diesem Teil

    Ich wähle dich – jeden Tag neu
    Ich übernehme Verantwortung für mein Innenleben (Yoga, Meditation, unverarbeitete Lebensmittel)
    Wir schaffen bewusst Raum für echte Begegnung

    möchte ich anmerken:

    Viele Menschen wählen noch nicht einmal jeden Tag neu, ihn zu ERLEBEN. Wir gehen selbstverständlich davon aus, morgen Früh wieder aufzuwachen.

    Viele Menschen haben nie gelernt, Verantwortung für sich selbst zu übernehmen. Sie übernehmen Verantwortung für die Gefühle anderer und Dinge im Außen, um sich unbewusst ablenken zu können.

     

    Den Raum für echte Begegnung zu schaffen, erfordert ein hohes Maß an Bewusstheit. Sind wir alle VOR dem Bildschirm, real sieht es da meistens ganz anders aus.



     

  • Schlussendlich ist jeder Mensch voller Widersprüche. Wenn meine Widersprüche nun auf die Widersprüche des Lebens, oder eben der Liebe prallen, ist das Chaos vorprogrammiert.

     

    Wir werden ohne zu fragen in diese Widersprüche hinein geboren. Ich sehe es als eine Lebensaufgabe jedes Menschen an, sich diesen Widersprüchen zu stellen und wenn möglich aufzulösen. Das ist es ja gerade, was den Menschen und das Leben so spannend machen.

     

    Manchmal beneide ich Menschen, denen die Widersprüche egal sind und sie in ihrem Herzen und Leben einfach dulden. Jeder Widerspruch fordert aber seinen Preis. Solange dieser Preis nicht zu hoch ist, bin ich versucht ihn zu dulden.

     

    Uns fehlen in dieser Diskussion noch zwei ganz wichtige Begriffe: Wahrheit und Gerechtigkeit.

     

    Für wahrheits- und gerechtigkeitsliebende Menschen ist es unmöglich, Widersprüche zu dulden. Sie pisaken und bringen mich um schlaflose Nächte. Schlussendlich zwingt mich jeder Widerspruch genau an diesen zwei Werten Abstriche zu machen. Wenn ich mich nun den Widersprüchen nicht stelle, bin ich am Schluss eine leere Hülle, ohne Gewissen und Moral, bereit anderen Menschen ihre Freiheit zu nehmen, weil ich schlussendlich auf ihre Freiheit neidisch bin, die sie sich manchmal bis aufs Blut erkämpfen mussten.

     

    Die Kapitulation vor unseren Widersprüchen ist die Ausgangslage jedes Faschismus, genau dieser Kraft, die jetzt scheinbar ungehindert unsere Zivilisation durchdringt, in einem Ausmass, wie es unsere Welt noch nie erlebt hat.

  • 04.04.26, 20:03

    Quelle schaut nach KI-output aus.

    Habe ja Erfahrung damit...

  •  

    Nino:

    Dein „Widerspruch der Liebe“ ist real – und viele Beziehungen scheitern genau daran.
    Aber:
    Die Lösung ist weder „mehr Freiheit“
    noch „mehr Struktur“
    Sondern:
    Bewusste Struktur + lebendige Freiwilligkeit

    1000197832.png

     

    🧩 Framework: Bewusste Partnerschaft


    „Struktur hält den Raum – Freiwilligkeit füllt ihn mit Leben.“


    🔹 Ebene 1: Haltung (das Fundament)
    1. Tägliche Freiwilligkeit
    „Ich entscheide mich heute für dich.“
    Nicht als Floskel, sondern als innere Ausrichtung
    Verhindert, dass Beziehung zur Selbstverständlichkeit wird
    👉 Praxis:
    1x täglich bewusst wahrnehmen:
    Wähle ich gerade – oder funktioniere ich nur?
     

    2. Eigenverantwortung statt Projektion
    Gefühle gehören zuerst zu mir
    Der Partner ist Auslöser, nicht Ursache
    👉 Praxis:
    Bei Konflikt:
    „Was passiert gerade in mir?“ (vor „Du machst…“)


    🔹 Ebene 2: Klarheit (Missverständnisse reduzieren)
    3. Erwartungen sichtbar machen
    Unausgesprochene Erwartungen = versteckte Zwänge
    👉 Praxis (1x pro Woche, 20 Minuten):
    „Was wünsche ich mir aktuell von dir?“
    „Was davon ist realistisch / fair / freiwillig?“


    4. Sprache sauber halten
    Unklare Kommunikation zerstört Freiwilligkeit
    👉 Statt:
    „Du bist nie da“
    👉 Besser:
    „Ich wünsche mir mehr Zeit mit dir diese Woche“


    🔹 Ebene 3: Verbindung (Lebendigkeit aktiv herstellen)
    5. Räume ohne Zweck
    Beziehung stirbt im reinen Funktionsmodus
    👉 Praxis (fix einplanen):
    Zeit ohne Ziel (kein Handy, kein Plan)
    Spazieren, reden, lachen, schweigen
    → Hier entsteht echte Nähe


    6. Neugier statt Gewohnheit
    Langfristige Beziehungen leiden an „Ich kenne dich schon“
    👉 Praxis:
    Stelle Fragen, die du noch nie gestellt hast
    Höre zu, als würdest du den Menschen neu kennenlernen


    🔹 Ebene 4: Spannung halten (der Kern deiner These)
    7. Freiheit innerhalb von Bindung
    Bindung = Rahmen
    Freiheit = Entscheidung darin
    👉 Haltung:
    „Du bist frei zu gehen – und genau deshalb berührt es mich, dass du bleibst.“
    Das erhält Anziehung und Respekt.


    8. Konflikte als Klärung nutzen
    Konflikt = Energie, die gesehen werden will
    👉 Praxis:
    Ziel ist nicht „Recht haben“
    Ziel ist: Verstehen + Wachstum


    🔹 Ebene 5: Struktur (damit es im Alltag hält)

    9. Feste Check-ins
    Ohne Struktur wird alles wieder unbewusst
    👉 Wöchentlich (30–60 min):
    Was lief gut?
    Wo gab es Spannung?
    Was wünsche ich mir nächste Woche?


    10. Individuelle Räume erhalten
    Zu viel Verschmelzung tötet Anziehung
    👉 Jeder braucht:
    eigene Zeit
    eigene Entwicklung
    eigene Identität
    → Das bringt Frische in die Beziehung zurück
     

    ⚖️ Das Gleichgewicht (Essenz des Frameworks)
    Zu viel Struktur führt zu Pflicht, Enge
    Zu viel Freiheit führt zu Chaos, Unsicherheit 
    👉 Ziel:
    Bewusste Struktur + gelebte Freiwilligkeit
     

    🧭 Kurzformel für den Alltag
    Wenn du nur 3 Dinge mitnimmst:
     

    Ich wähle dich – jeden Tag neu
    Ich übernehme Verantwortung für mein Innenleben (Yoga, Meditation, unverarbeitete Lebensmittel)
    Wir schaffen bewusst Raum für echte Begegnung
     

    🔚 Ehrliche Einordnung
    Das ist kein „perfektes System“.
    Es ist ein Arbeitsmodell.
    👉 Funktioniert nur, wenn:
    beide bereit sind
    Ehrlichkeit vor Komfort steht
    Bewusstsein regelmäßig aktiviert wird

    So viele Punkte.

    Aus welcher Quelle hast du sie.

    Er/lebst du danach.

    Wenn ja, wie machst du das? Wer merkt sich s

    denn so viele Punkte in einer Beziehung.

    Und das dann praktisch umsetzen. Wie kann das gelingen.

    Das wäre für mich nicht mehr nur theoretisch, sondern praktisch.

    Hast du dafür Tips?

    Peter

  • 04.04.26, 19:54

    Dein „Widerspruch der Liebe“ ist real – und viele Beziehungen scheitern genau daran.
    Aber:
    Die Lösung ist weder „mehr Freiheit“
    noch „mehr Struktur“
    Sondern:
    Bewusste Struktur + lebendige Freiwilligkeit

    1000197832.png

     

    🧩 Framework: Bewusste Partnerschaft


    „Struktur hält den Raum – Freiwilligkeit füllt ihn mit Leben.“


    🔹 Ebene 1: Haltung (das Fundament)
    1. Tägliche Freiwilligkeit
    „Ich entscheide mich heute für dich.“
    Nicht als Floskel, sondern als innere Ausrichtung
    Verhindert, dass Beziehung zur Selbstverständlichkeit wird
    👉 Praxis:
    1x täglich bewusst wahrnehmen:
    Wähle ich gerade – oder funktioniere ich nur?
     

    2. Eigenverantwortung statt Projektion
    Gefühle gehören zuerst zu mir
    Der Partner ist Auslöser, nicht Ursache
    👉 Praxis:
    Bei Konflikt:
    „Was passiert gerade in mir?“ (vor „Du machst…“)


    🔹 Ebene 2: Klarheit (Missverständnisse reduzieren)
    3. Erwartungen sichtbar machen
    Unausgesprochene Erwartungen = versteckte Zwänge
    👉 Praxis (1x pro Woche, 20 Minuten):
    „Was wünsche ich mir aktuell von dir?“
    „Was davon ist realistisch / fair / freiwillig?“


    4. Sprache sauber halten
    Unklare Kommunikation zerstört Freiwilligkeit
    👉 Statt:
    „Du bist nie da“
    👉 Besser:
    „Ich wünsche mir mehr Zeit mit dir diese Woche“


    🔹 Ebene 3: Verbindung (Lebendigkeit aktiv herstellen)
    5. Räume ohne Zweck
    Beziehung stirbt im reinen Funktionsmodus
    👉 Praxis (fix einplanen):
    Zeit ohne Ziel (kein Handy, kein Plan)
    Spazieren, reden, lachen, schweigen
    → Hier entsteht echte Nähe


    6. Neugier statt Gewohnheit
    Langfristige Beziehungen leiden an „Ich kenne dich schon“
    👉 Praxis:
    Stelle Fragen, die du noch nie gestellt hast
    Höre zu, als würdest du den Menschen neu kennenlernen


    🔹 Ebene 4: Spannung halten (der Kern deiner These)
    7. Freiheit innerhalb von Bindung
    Bindung = Rahmen
    Freiheit = Entscheidung darin
    👉 Haltung:
    „Du bist frei zu gehen – und genau deshalb berührt es mich, dass du bleibst.“
    Das erhält Anziehung und Respekt.


    8. Konflikte als Klärung nutzen
    Konflikt = Energie, die gesehen werden will
    👉 Praxis:
    Ziel ist nicht „Recht haben“
    Ziel ist: Verstehen + Wachstum


    🔹 Ebene 5: Struktur (damit es im Alltag hält)

    9. Feste Check-ins
    Ohne Struktur wird alles wieder unbewusst
    👉 Wöchentlich (30–60 min):
    Was lief gut?
    Wo gab es Spannung?
    Was wünsche ich mir nächste Woche?


    10. Individuelle Räume erhalten
    Zu viel Verschmelzung tötet Anziehung
    👉 Jeder braucht:
    eigene Zeit
    eigene Entwicklung
    eigene Identität
    → Das bringt Frische in die Beziehung zurück
     

    ⚖️ Das Gleichgewicht (Essenz des Frameworks)
    Zu viel Struktur führt zu Pflicht, Enge
    Zu viel Freiheit führt zu Chaos, Unsicherheit 
    👉 Ziel:
    Bewusste Struktur + gelebte Freiwilligkeit
     

    🧭 Kurzformel für den Alltag
    Wenn du nur 3 Dinge mitnimmst:
     

    Ich wähle dich – jeden Tag neu
    Ich übernehme Verantwortung für mein Innenleben (Yoga, Meditation, unverarbeitete Lebensmittel)
    Wir schaffen bewusst Raum für echte Begegnung
     

    🔚 Ehrliche Einordnung
    Das ist kein „perfektes System“.
    Es ist ein Arbeitsmodell.
    👉 Funktioniert nur, wenn:
    beide bereit sind
    Ehrlichkeit vor Komfort steht
    Bewusstsein regelmäßig aktiviert wird

  • 04.04.26, 19:48 - Zuletzt bearbeitet 04.04.26, 19:48.

     

    Peter:

    Hat sie gesetzlich dafür Anspruch odef höngt das von bestimmten Dingen ab?

    Vom Einkommensunterschied aber auch von anderen Dingen.

    Das wichtige ist: Es ist geschlechtsunabhängig. Hält der Mann der Frau den Rücken frei, bekommt er ebenso Ausgleich.

    Die Ehe ist und bleibt ein Vertrag vor und mit dem Staat.

  • 04.04.26, 19:46

     

    Marianne:

     Für mich ist die Ehe kein Käfig, sondern Sicherheit.

    Ein Käfig bietet Sicherheit, keine Frage.

  •  

    Marianne:

    Zur Ehe: wenn ich verheiratet bin und meinem Mann zuliebe- damit er Karriere machen kann- den Großteil der unbezahlten Care Arbeit leiste, deshalb nur Teilzeit arbeite und in Folge dessen eine geringere Pension erhalte- da macht es einen Riesen Unterschied bei einer Trennung ob ich verheiratet bin oder nicht. Ich kann bei einer Scheidung einen Ausgleich beanspruchen, bei einer Lebensgemeinschaft aber nicht. Einfach zu sagen, ich brauch keinen Trauschein, ich bin auch so seine Frau und darauf bauen, das die Beziehung ein Leben lang hält ist- freundlich gesagt- riskant. Es gibt einfach keine Garantien im Leben. Für mich ist die Ehe kein Käfig, sondern Sicherheit.

    Den Ausgleich find ich wichtig.

    Da bekäme die Frau eine Summe Geld.

    Hat sie gesetzlich dafür Anspruch odef höngt das von bestimmten Dingen ab?

  •  

    Eva:

     

    Peter:

     

    Ab und zu würd ich das Korsett wieder vom Nagel nehmen.

    …und wann würdest dies gerne tun lieber Peter?

    Ach, war nur so dahergeredet.

    Solche Zeitpunkte ergeben sich?

    Spontan.

    Wann ist da nicht zu sagen.

    Diese Momente dürfen einfach kommen.

     

     

  • 04.04.26, 19:36

    Zur Ehe: wenn ich verheiratet bin und meinem Mann zuliebe- damit er Karriere machen kann- den Großteil der unbezahlten Care Arbeit leiste, deshalb nur Teilzeit arbeite und in Folge dessen eine geringere Pension erhalte- da macht es einen Riesen Unterschied bei einer Trennung ob ich verheiratet bin oder nicht. Ich kann bei einer Scheidung einen Ausgleich beanspruchen, bei einer Lebensgemeinschaft aber nicht. Einfach zu sagen, ich brauch keinen Trauschein, ich bin auch so seine Frau und darauf bauen, das die Beziehung ein Leben lang hält ist- freundlich gesagt- riskant. Es gibt einfach keine Garantien im Leben. Für mich ist die Ehe kein Käfig, sondern Sicherheit.

  • 04.04.26, 19:28

     

    Tony:

     

    Mandi:

     

    Wenn du wahrscheinlich die persönliche Entwicklung meinst, so sehe ich darin die Menschheitsentwicklung.

    "Viele Jahrtausende es noch wird dauern".

    Aber es wird.

    Die Hoffnung lebt am längsten.

    "Der Sinn des Lebens ist es, weiterzugeben".

    Und sei es auch nur mal ein Osterei!

     

    Frohe Ostern!

    Selbstverständlich meine ich die persönliche Persönlichkeit. 

    Den Glauben an die Menschheit habe ich vor langer, langer Zeit in einer Geschichtsstunde im Gymnasium verloren. Mir wurde hyper super klar, dass wir es als Menschheit nicht schaffen werden. Jede Generation muss die gleichen Fehler wieder machen, doch diesmal betrifft es zum ersten Mal in der Geschichte unseres Erdballs die ganze Kugel.

    Bin ich der Einzige der sieht, dass wir geradewegs auf eine Wand zu fahren?

     

    Ich denke, es wird eine Auslese stattfinden. Der Planet ist zu voll, die Ressourcen werden knapp, die Böden entweder leer oder verseucht.

    Die Genforschung halte ich durchaus für wichtig, denn in veränderten Lebensumständen muss der Mensch extrem schnelle Anpassungsleistungen bringen.

    Ich spare nicht großartig, was ich hatte, kann mir keiner mehr nehmen.

     

    Vielleicht heute noch ein Bäumchen pflanzen?

  • 04.04.26, 19:12 - Zuletzt bearbeitet 04.04.26, 19:30.

     

    Tony:

    Bin ich der Einzige der sieht, dass wir geradewegs auf eine Wand zu fahren?

    Nö, aber die Hoffnung lebt am längsten.

     

    Um auf Nanda einzugehen: Ich meine die aktive Hoffnung, in dem durch eigenes tun eine Vorbildwirkung statt findet, ohne jedoch zu belehren oder beherrschen zu wollen.

     

    Jeder kennt wahrscheinlich stille Vorbilder, die das eigene Sein mehr oder weniger geprägt haben. Das meine ich mit der Hoffnung, aktiv Hoffnung geben durch vorleben und tun.

  • 04.04.26, 18:52

    Tony, niemand nimmt Deine innere Freiheit. Es sei denn Du lässt Dich zu sehr beeinflussen und lässt es zu.

     

    Freiheit ist in der Tat streng genommen illusorisch. Es gibt einige Prozesse, die alle betreffen und einfach unwiderruflich gegeben sind, wie zum Beispiel körperlichen Wachstum und Zerfall.

     

    Und was das an die Wand fahren betrifft: Das geschieht wirklich auch nicht zum ersten Mal in der Weltgeschichte.

    Auch ich fragte mich schon oft, warum die Menschheit nie daraus lernt?

    Es gibt sogar Verfechter welche behaupten, dass seltsamerweise genau die KI uns da raus führen wird. Es ist spannend, ihre Argumente zu hören. Längst nicht alles ist von der Hand zu weisen...

     

    Ich frage mich auch oft, warum immer gegen die natürlichen Begebenheiten, die eben einfach sind, angegangen wird. Man möchte klonen, Gene verändern, nie altern, ohne sich zu anstrengen klug, allwissend und reich sein, auf anderen Planeten leben, Dimensionen erzeugen... usw..

     

    Es ist wie mit der Liebe: Man möchte alles haben mit minimsten Aufwand. Optimieren. Die Faulheit ist offenbar auch eine Triebfeder und treibt die Menschen an zum Forschen und Erfinden. Oder Wertschätzung bekommen und als Grosser gelten. Manche dürsten auch nach Macht.

     

    Es fehlt Akzeptanz. Dankbarkeit. Und manchmal Weitsicht.

     

    Ich weiss ja auch nicht wo die Lösung liegt. Ist es besser zu akzeptieren, dass eigentlich alles bereits bestimmt und vorgegeben ist- oder braucht es das Wehren und die Opposition?

     

    Das Dumme ist, dass das Ziel unklar ist. Daran scheitert die Menschheit. Aber bringe mal 8,3 Milliarden Menschen auf einen Nenner... wir kriegen ja nicht mal im Land selber ein einheitliches Schulsystem, Krankenkasse usw. hin.

    Die Globalisierung brachte auch etliche Schattenseite mit.

     

    Und noch eine Bemerkung zu einem Beitrag: Um Liebe kämpft man nicht. Die Rechnung geht doch meistens so eh nicht auf-? Ich lasse mich gern überzeugen von positiven Erlebnisse, falls jemand dazu was weiss? Ich würde es mit grossem Interesse lesen.

     

    Wobei ich mich zwar auch dafür einsetze, dass menschliche Werte wie Anstand, Höflichkeit, Zuhören usw.. wieder mehr bewusst gelebt werden. Ist ja eigentlich auch ein "lieb sein miteinander." In dem Sinne "kämpfe" ich ja auch irgendwie und irgendwo für mehr Liebe. Toleranz ist ein Schlüssel.

     

    Hoffnung? Damit habe ich aufgehört. Ich plädiere für Taten. Hoffnung hilft mir meine wahren Bedürfnisse oder versteckte Aengste zu erkennen.

    Aber hoffen, etwas ändere sich einfach so... nö. Schön wenn doch, aber das ist doch sehr, sehr selten... zumindest bei mir. Das zu Mandis Worte: Die Hoffnung lebe am längsten, oder wie die Redewendung sagt "die Hoffnung stirbt zuletzt".

  • 04.04.26, 18:18 - Zuletzt bearbeitet 04.04.26, 19:05.

    ich "kenne " elena schon lange aus diesem forum, in der wortwahl stets freundlich aber glz meist mit kritik verbunden, ohne bösartig zu sein.

     

    elena liebt die diskussion an sich -thema egal . sie möchte eigentlich gar keine gemeinsame-n

    lösung -weg-etc finden, sie sucht eher die widersprüche etc  in praktisch jedem satz-thema ,aber nicht um zu streiten, sondern damit die diskussion durch einen gemeinsamen nenner nie endet.

     

    wer das nicht erkennt, und mit ihr diskutiert, muss sehr viel geduld und ausdauer haben, und wird früher oder später aufgeben müssen, weil der weg-der thread- die diskussion nie enden wird.

     

    eins vorweg, ich hatte nie probleme mit elena, eine grundsätzlich nette-freundliche person. ich analysiere sie nur bei diesem verhalten, und könnte vollkommen falsch liegen.

    bitteeeee seid jetzt nicht nicht so naiv, und schreibt hobbypsychologe oder bist du psychiater.

  • 04.04.26, 18:00 - Zuletzt bearbeitet 04.04.26, 18:04.

     

    Tony:

     

    Elena:

     

    Ob Ehe oder Liebe, diese zwei Begriffe haben sich aus dem Luxusleben der Menschen ergeben. Freiheit ist eine Illusion. Eine Beziehung eingehen bedeutet eine Verantwortung zu übernehmen und erwachsen zu handeln, ob es einem persönlich gerade passt oder nicht. 

    Liebe Elena,

     

    ich glaube zwischen den Zeilen deiner Kommentaren herauslesen zu können, dass du eine entschiedene Verfechterin der individuellen Freiheit bist. Die Freiheit als Illusion zu bezeichnen, führt wohl geradewegs in den Fatalismus.

     

    Freiheit und Liebe sind seit jeher die grossen Triebfedern der Menschheit. Sie sind keineswegs veraltet, waren schon immer da und die Menschen werden immer bis zum Ganzen gehen, damit sie erlebt werden können.

     

    Du inspirierst mich zu einem Sprichwort:

     

    Der Kampf um die Freiheit ist ein ganz anderer, als der um die Liebe.

    Da liegst du falsch: ich habe mir einige Freiheiten erkämpft und geniesse auch verschiedene Liebesarten in meinem Leben. Bleibe immer noch der Meinung dass diese Begriffe von uns selbst erschaffen worden sind, um unsere Triebe und Sinne regulieren zu können, damit die Gesellschaft und wir als Spezies überleben. Der realistische Blick macht mich gerade deswegen so glücklich und zufrieden. Du kannst nicht enttäuscht werden.

  •  

    Elena:

     

    Tony:

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    Ob Ehe oder Liebe, diese zwei Begriffe haben sich aus dem Luxusleben der Menschen ergeben. Freiheit ist eine Illusion. Eine Beziehung eingehen bedeutet eine Verantwortung zu übernehmen und erwachsen zu handeln, ob es einem persönlich gerade passt oder nicht. 

    Liebe Elena,

     

    ich glaube zwischen den Zeilen deiner Kommentaren herauslesen zu können, dass du eine entschiedene Verfechterin der individuellen Freiheit bist. Die Freiheit als Illusion zu bezeichnen, führt wohl geradewegs in den Fatalismus.

     

    Freiheit und Liebe sind seit jeher die grossen Triebfedern der Menschheit. Sie sind keineswegs veraltet, waren schon immer da und die Menschen werden immer bis zum Ganzen gehen, damit sie erlebt werden können.

     

    Du inspirierst mich zu einem Sprichwort:

     

    Der Kampf um die Freiheit ist ein ganz anderer, als der um die Liebe.

  •  

    Mandi:

     

    Tony:

    Und das wäre meine Vision:

     

    Irgendwann einmal werden wir das Korsett an einem Hacken aufhängen und uns gemeinsam köstlich darüber amüsieren, wie naiv wir in unseren Anfängen gewesen sind. Denn unterdessen haben wir einander die Freiheit gegönnt, unsere Persönlichkeiten zu entwickeln und auch die Angst verloren, dass wir uns jemals verlieren könnten.

    Wenn du wahrscheinlich die persönliche Entwicklung meinst, so sehe ich darin die Menschheitsentwicklung.

    "Viele Jahrtausende es noch wird dauern".

    Aber es wird.

    Die Hoffnung lebt am längsten.

    "Der Sinn des Lebens ist es, weiterzugeben".

    Und sei es auch nur mal ein Osterei!

     

    Frohe Ostern!

    Selbstverständlich meine ich die persönliche Persönlichkeit. 

    Den Glauben an die Menschheit habe ich vor langer, langer Zeit in einer Geschichtsstunde im Gymnasium verloren. Mir wurde hyper super klar, dass wir es als Menschheit nicht schaffen werden. Jede Generation muss die gleichen Fehler wieder machen, doch diesmal betrifft es zum ersten Mal in der Geschichte unseres Erdballs die ganze Kugel.

    Bin ich der Einzige der sieht, dass wir geradewegs auf eine Wand zu fahren?

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