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  • Der grosse Widerspruch der Liebe

    Diskussion · 115 Beiträge · 6 Gefällt mir · 1.717 Aufrufe
    Tony aus Langnau im Emmental

     

    Mit diesem Thread komme ich an ein vorläufiges Ende meiner Trilogie über die Liebe.

     

    Der geneigte Leser weiss, dass meine Threads eine längere Aufmerksamkeitsspanne als 30 Sekunden benötigen. Darum lese nur weiter, wenn du Freude am Denken und Lesen hast.

     

    Im ersten Thread der ‚Zwei Arten von Liebenden‘ haben wir darüber nachgedacht, was es braucht, um in einer Beziehung das Gleichgewicht zu halten.

     

    Im zweiten Thread ‚Die Liebes - DNA deines Lebens‘ versuchte ich das grundsätzliche Liebesverständnis eines jeden Menschen von einer donativen und einer possessiven Liebe aufzuzeigen.

     

    Dieser Thread hier erachte ich als bedeutend einfacher, weil er sich nicht mit der Tiefe unserer Seelen und ihrer Beschaffenheit beschäftigt, sondern mehr in der Anwendung der Liebe im täglichen Leben einer Partnerschaft oder auch anderswo.

     

    Ich glaube die reine Liebe ist eine freiwillige Antwort meines Herzens. Sie kann nicht erzwungen werden. Und trotzdem neigen wir dazu, die Liebe in ein Korsett zu stecken, damit ich ihr sicher sein kann. Das grösste Regelwerk der Liebe ist sicher das der Ehe. Es reicht von der Gesetzgebung, über die Religion und damit der Kultur, bis in die tiefsten Ecken unseres Herzens hinein.

     

    Zwei Menschen finden und verlieben sich. Ich glaube die Grundlage des Verliebtseins ist genau diese Freiwilligkeit, die wir als Paar automatisch institutionalisieren, sei es durch unsere Gewohnheiten und Erwartungen, oder sogar durch das Gesetz vor dem Traualtar.

     

    So stecken wir die Liebe immer tiefer in Zwänge, die ihr die Freiwilligkeit rauben und daraus eine Pflicht machen.

     

    Ich erachte das als der grosse Widerspruch der Liebe, ja, er erstickt sie regelrecht, im wahrsten Sinne des Wortes. Wer kann ihm entrinnen oder in einer Partnerschaft sogar auflösen?

     

    Deswegen die Ehe zu verteufeln, scheint mir sicher zu kurz gegriffen.

     

    Ich bin gespannt, was deine Meinung dazu ist.

    02.04.26, 17:41

Beiträge

  • Heute, 01:11

     

    Peter:

     

    Nino:

     

    Wie du siehst, bin ich noch da 🙂 War nur über Ostern im Familienmodus.
    Und alles gut – ist ja kein Pflichtprogramm.

    1000162557.jpg

    Was ist heute schon Pflichtprogramm?

    Was steckt hinter dieser Zahl mit .jpg?

    Ich schaue es mir nicht an.

    Ist es bedeutend?

    Ein Foto von Schloss Benrath. Kommt drauf an. 😅

  •  

    Nino:

     

    Peter:

     

    Hallo Nino aus Düsseldorf!

    Bist du ein Geist?

    Du hast dich gestern aus der Diskussion verabschiedet.

    Was geht in dir vor, dass du jetzt wieder weiterschreibst?

    Du hast dich gestern verabschiedet und machst heute einfach weiter, wie wenn nichts wäre.

    Das verstehst womöglich nur du.

    Ich komme da nicht mit.

    Und deine Beiträge.

    Mit denen komme auch auch nicht mit.

    Es ist deine Art von Beiträgen.

    Ich vermute nur abgeschrieben, wenig persönliches.

    Und auch zu weit weg, vom eigentlichen Diskusionsthema.

    Aber, ich muss auch zugeben, mir deine ausgedehnten Texte durchzulesen und zu verstehen, ist mir zu mühsam.

     

    Ich bin sehr kritisch.

    Weil ich es nicht nachvollziehen kann.

    Du bist kritikresistent genug und findest einen passenden Spruch als Antwort.

     

    Peter

     

     

     

     

    Wie du siehst, bin ich noch da 🙂 War nur über Ostern im Familienmodus.
    Und alles gut – ist ja kein Pflichtprogramm.

    1000162557.jpg

    Was ist heute schon Pflichtprogramm?

    Was steckt hinter dieser Zahl mit .jpg?

    Ich schaue es mir nicht an.

    Ist es bedeutend?

  • Heute, 00:55

     

    Peter:

     

    Nino:

     

    Um es mit Goethes Worten, Faust, der Tragödie erster Teil, zu sagen:
    Studierzimmerszene, Vers 1867 –

    "nein.“

    Hallo Nino aus Düsseldorf!

    Bist du ein Geist?

    Du hast dich gestern aus der Diskussion verabschiedet.

    Was geht in dir vor, dass du jetzt wieder weiterschreibst?

    Du hast dich gestern verabschiedet und machst heute einfach weiter, wie wenn nichts wäre.

    Das verstehst womöglich nur du.

    Ich komme da nicht mit.

    Und deine Beiträge.

    Mit denen komme auch auch nicht mit.

    Es ist deine Art von Beiträgen.

    Ich vermute nur abgeschrieben, wenig persönliches.

    Und auch zu weit weg, vom eigentlichen Diskusionsthema.

    Aber, ich muss auch zugeben, mir deine ausgedehnten Texte durchzulesen und zu verstehen, ist mir zu mühsam.

     

    Ich bin sehr kritisch.

    Weil ich es nicht nachvollziehen kann.

    Du bist kritikresistent genug und findest einen passenden Spruch als Antwort.

     

    Peter

     

     

     

     

    Wie du siehst, bin ich noch da 🙂 War nur über Ostern im Familienmodus.
    Und alles gut – ist ja kein Pflichtprogramm.

    1000162557.jpg
  • Heute, 00:46 - Zuletzt bearbeitet Heute, 00:52.

     

    Nino:

     

    Leo:

    Das genannte Zitat ist nicht von Hesse. Dies hier schon:

    „Es gibt zwar Wahrheit, mein Junge. Aber die Lehre, die du begehrst, die absolute, vollkommene, die allein Weisheit spendet, die gibt es nicht."
    — Hermann Hesse, Das Glasperlenspiel (1943)

    Um es mit Goethes Worten, Faust, der Tragödie erster Teil, zu sagen:
    Studierzimmerszene, Vers 1867 –

    "nein.“

    Hallo Nino aus Düsseldorf!

    Bist du ein Geist?

    Du hast dich gestern aus der Diskussion verabschiedet.

    Was geht in dir vor, dass du jetzt wieder weiterschreibst?

    Du hast dich gestern verabschiedet und machst heute einfach weiter, wie wenn nichts wäre.

    Das verstehst womöglich nur du.

    Ich komme da nicht mit.

    Und deine Beiträge.

    Mit denen komme ich auch nicht mit.

    Ich vermute nur abgeschrieben, wenig persönliches.

    Und "gefühlt" weit weg, vom eigentlichen Diskusionsthema.

    Aber, ich muss auch zugeben, mir deine ausgedehnten Texte durchzulesen und zu verstehen, ist mir zu mühsam.

     

    Ich bin sehr kritisch.

    Weil ich es nicht nachvollziehen kann.

    Wie du duch hier einbringst.

    Ist mir fremd und unheimlich.

    Da bin ich begrenzt.

     

    Du bist kritikresistent und findest einen passenden Spruch als Antwort.

     

    Peter

     

     

     

     

  • Heute, 00:26 - Zuletzt bearbeitet Heute, 01:05.

     

    KJ:

     

    Peter:

     

    Ich meine es so, dass der Fortpflanzungstrieb in uns veranlagt ist, um uns eine Partnerin, einen Partner zu suchen, von dem wir ausgehen, dass wir ihn lieben und dann auch eine Familie gründen, und für Nachkommen sorgen.

    Also, der Fortpflanzungstrieb bringt Mann und Frau zusammen, damit sie Kinder machen und grossziehen. 

    Vielleicht gehen ja der Fortpflanzungstrieb und die Liebe eins in eins, wenn Mann und Frau "zusammengetrieben" werden.

    Ein ganz natürlicher Impuls, dem fast alle Menschen folgen "müssen". Zum einen unfrei und zum anderen auch frei.

    Welche Qualität die Beziehung des Paares hat, ist nicht immer eindeutig und das gleiche, aber zumeist wird es von den beiden als Liebesbeziehung bezeichnet und gelebt. 

    Zumindest am Anfang oder längere Zeit.

    Und sie reicht meistens, dass das Fortpflanzungsziel in uns "abgehakt" wird, wir Kinder grossziehen.

    Fortpflanzungstrieb und Liebe bedingen sich.

    Es ist natürlich provokant, wenn ich dazu sage: "Liebe ist nicht viel mehr!"

    Aber die Natur in uns ist bemüht, dass wir es immer wieder so machen.

    Mann und Frau suchen sich, tun sich zusammen, gehen davon aus, dass es Liebe ist und bringen Kinder in die Welt.

    Recht überschaubar.

    Aber der wesentlichste Grund, warum wir Leben.

    (...einer der wesentlichsten Gründe...passt auch)

     

    Mit der Liebe im Herbst mein ich es so, dass der Trieb, sich zusammenzutun, nicht mehr das "Ziel" verfolgt, Kinder in die Welt zu setzen. Dass die Lebensphase, eine Familie zu gründen, altersbedingt "eigentlich" vorbei ist.

     

    Dass wir dann ein Stück weit "freier" sind und der Fortpflanzungstrieb nicht mehr einhergeht mit der Liebe als Grund, sich mit jemand zu binden.

     

    Im Alter ist Liebe natürlich unbedingt noch möglich.

    Was anderes habe ich nicht gemeint.

    Sondern dass Mann und Frau, die das mit Kinder und Familie schon hinter sich haben, und eine neue Liebesbeziehung erleben wollen, sich anders...neu...ich habe geschrieben, weiser und aufmerksamer, eine Partnerin, eine Partner suchen "können".

    Und diese Liebe auch anders leben können.

    (Was nicht heisst, dass es leichter geworden ist)

     

    Es geht nicht mehr darum, kann Sie die Mutter meiner Kinder sein, kann er der Vater meiner Kinder sein und empfinden wir beide so, sind wir uns da einig. Der Impuls ist anders, ein Stückchen von diesem natürlichen triebhaften, dass uns zusammenbringt ist "befreit".

    Es geht im Alter "nur mehr" um sie und ihn.

    Um diese Liebe.

    Ohne das All inclusive Pakage, du+ich+Kinder.

     

    Kannst du etwas damit anfangen?

     

    Also das Verständnis der Liebe im Alter ist größtenteils ohne Kinderwunsch, da sind wir d'accord.

    Ansonsten sehe ich Liebe als reines Gedankenkonstrukt. Ob ich mit meinem Partner einmal Kinder haben möchte, kann m/ein Ziel der eingegangenen Partnerschaft sein. Liebe ist dafür nicht unbedingt notwendig, medizinisch gesehen nicht einmal der Trieb...

     

    Ich sehe Liebe in unterschiedlichen Facetten , Ausprägungen, Intensität, Zeit/Alter, Ziel.

     

    Früher war die Erbfolge wichtig (genealogische Liebe), in der Minne-Zeit gings wiederum nur um die Anbetung und Huldigung der unerreichbaren Liebsten...

     

    Heutzutage in der westlichen Gesellschaft sehe ich schon, dass Liebe leider wenig reflektiert wird. Liebe ist nicht gleichbedeutend mit Ehe, Beziehung, Partnerschaft. Liebe als Wunsch, als Ziel der Zweisamkeit? Und dann? 

    Liebe ist frei. Die Liebe ist durch Freiheit bestimmt und nicht umgekehrt. Liebe ist ein immens wichtiges Gefühl, ein Lebenselexier. Liebe ist daher nicht beschränkt auf Erwachsene, sondern bedeutet für mich ein unsichtbares aber unheimlich tragfähiges Band. Eine (heilsame) Ver-Bindung. Zu Familie (zb Kinder, Eltern), beste Freunde und manche sogar zu Haustieren.

    Liebe ist für mich zum einen einmal "verflochten" mit dem Fortpflanzungstrieb von uns Menschen.

    Das ist ein Liebes- und Lebensbereich, der einem Impuls folgt, der natürlich-funktional ist.

    Diesem Impuls müssen wir folgen und nachgeben. In diesem Sinn sind wir nicht frei.

    Hier ist Liebe nicht nur frei.

     

    Wann können wir sagen, dass Liebe frei ist?

    Strömt sie frei?

     

    Strömt sie, ist es zu spüren, nicht zu erklären und nicht zu verstehen.

    Wir "wissen" es, wenn sie da ist. 

     

    Wir können sie zulassen und ihr Raum geben.

     

    Wie können wir ihr Raum geben?

     

    Wenn wir liebevoll zu uns sind.

    Es ein Lebensziel für uns ist.

    Wenn wir versuchen, aufmerksam und liebevoll zu anderen zu sein.

    Die Natur als einen Teil von uns zu sehen. Uns als einen Teil der Natur zu sehen.

    Andere Menschen ansehen.

    Ebenbürtig.

    Usw..

     

    Liebevolles Sehen.

    Liebevoll Sehen.

    Eine Aufgabe, ein Vermögen, die einfach nur eunmal die Liebe in uns auslöst.

    Frei macht! (In uns befreit...wachruft...)

    Eine "Sehkraft" zu pflegen, zu entwickeln, zu verfeinern und zu stärken.

     

    Liebe ist höchstwahrscheinlich frei. Vielleicht wünschen wir uns das auch nur. 

    Es bleibt uns frei, sie zuzulassen und bei uns zu lassen. Sie "fordert" ihre Bedingungen.

    Da ist sie nicht bedingungslos. Sie braucht unsere aufmerksame Konsequenz und Pflege. 

     

    Wo Kräfte gegen die Liebe wirken, wo ihr die Luft genommen wird, spüren wir auch und erkennen wir.

     

    Liebe, wenn wir sie gehört haben (oder nicht?), fordert uns auf, zu reagieren und aktiv zu sein.

     

    Ist es möglich, Liebe zu pflegen, sollen wir es tun.

    Wenn Liebe gefährdet ist oder angegriffen wird, sollen wir auch etwas tun.

    Uns schützen. Uns äussern und einbringen. Ankämpfen. Uns um Frieden kümmern....

     

    Liebe passiert manchmal von ganz allein.

    Liebe benötigt aber genau so unsere Aufmerksamkeit, unsere (innere) Aktivtät,

    unsere Bereitschaft und unser Zutun.

     

    Liebe passiert nicht nur von allein.

    Zuerst dürfen wir sie schätzen lernen.

    Unsere Sehnsucht nach ihr hochhalten.

    Sie uns nicht nehmen lassen.

    Uns mit ihr einigen.

    Sie in uns lassen.

    Sie erfordert Aufmerksamkeit und Zutun.

     

    Das ist die Freiheit, die wir haben. 

    Uns für sie frei und bereit zu halten.

    Sie zu sehen...auch in uns.

    Sie nicht aus den Augen verlieren.

    Aus unserem inneren Auge.

    Aus unserem Herz.

     

    Liebe geht nicht nur einfach so, passiert nicht nur einfach so. Wie aktiv wir uns für die Liebe einsetzen, liegt uns frei. Es liegt uns nicht nur frei, sie zu erleben.

    Sie fordert uns, sie fordert unsere Verantwortung, unser Gewissen, unser Rückgrat, Konsequenz und die Bereitschaft für sie da zu sein.

    Sie zu pflegen, ihr den Raum zu bereiten ist eine Aufgabe, die mit ihr verbunden ist.

     

    Obwohl sie frei ist.

    Liebe gelingt nicht von allein.

    Sie braucht unser Entgegenkommen.

    Unser offen sein und eine Unerschütterlichkeit, eine unaufhörliche Aktivität in uns, im Versuchen, Lernen und tun.

     

    Diese Freiheit haben wir.

    Diese Freiheit sehe ich auch in der Liebe.

    Jedoch gelingt es nicht von allein.

    Liebe fordert uns auf, etwas für sie zu tun, aufmerksam und bereit für sie zu sein.

     

    Liebe ist frei!

    Sie fordert uns jedoch heraus!

    Sie lässt es uns aber über, wie wir ihr entgegenkommen.

     

     

     

     

  • Heute, 00:06

     

    Leo:

    Das genannte Zitat ist nicht von Hesse. Dies hier schon:

    „Es gibt zwar Wahrheit, mein Junge. Aber die Lehre, die du begehrst, die absolute, vollkommene, die allein Weisheit spendet, die gibt es nicht."
    — Hermann Hesse, Das Glasperlenspiel (1943)

    Um es mit Goethes Worten, Faust, der Tragödie erster Teil, zu sagen:
    Studierzimmerszene, Vers 1867 –

    "nein.“

  • Gestern, 22:55

    Das genannte Zitat ist nicht von Hesse. Dies hier schon:

    „Es gibt zwar Wahrheit, mein Junge. Aber die Lehre, die du begehrst, die absolute, vollkommene, die allein Weisheit spendet, die gibt es nicht."
    — Hermann Hesse, Das Glasperlenspiel (1943)

  • Gestern, 21:57

    Eine kurze Zusammenfassung

    Im Thread geht es eigentlich um die Anwendung der Liebe im täglichen Leben einer Partnerschaft. 

    ➡️Dieses Thema haben wir ausführlich besprochen. 

    Wenn ich mir die Beiträge von heute ansehe, geht es aktuell um die Fragestellungen "was ist Liebe im Allgemeinen, was ist Liebe in der Partnerschaft und was hat das mit dem Fortpflanzungstrieb zu tun?"

     

    Liebe ist positives Denken in Reinkultur. Liebe ist die universelle Schöpfungsenergie.

     

    Als Beispiel für die gestern thematisierten Folgen des akademischen Verfalls möchte ich erwähnen: 

    ➡️Die Reduktion der komplexen und vielschichtigen Anziehungs-Beziehung zwischen den (polaren, also zwei) Geschlechtern auf „Sexualität“, die wiederum reduziert wird auf „Sex“. (Das Idiom „Liebe machen“ als Bezeichnung für sexuellen Verkehr ist das alltagssprachliche Pendant zu dieser Begriffs-Regression auf unmittelbares Erleben und Handeln.)

     

    Ich möchte in diesem Zusammenhang noch auf das Thema Karezza eingehen. Wenn du neue Energie reinbringen willst, leb das mal mit deinem Partner, deiner Partnerin aus. Wenn Ihr ein Paar seid, beschäftigt euch damit. Das ist auf der physischen Ebene die höchstmögliche Annäherung an das göttliche Prinzip. Die etwas andere Art zu lieben - das ist magisch guter Sex ohne Orgasmus. Für Paare ist das genial, weil du dich dort mit dem anderen Wesen verbinden kannst. Der physische Akt/ Geschlechtsakt ist nur das Nebenprodukt, weil du dich auf allen anderen Ebenen verbindest. Geistig, mental, seelisch, alles das beziehst du in diesen Prozess ein. Es wird ein Punkt kommen, wo du jegliches Körperbewusstsein verlierst. Du kannst nicht mehr unterscheiden, bist du das oder dein Partner oder umgekehrt. Du hast eine Verbindung vom absoluten Eins. Selbst wenn du willst, kannst du keinen Körper mehr wahrnehmen. Das ist wie, wenn Yin und Yang zu einem werden. Es ist ein Vollkommenheitserlebnis. Diesen Zustand kannst du aufrechterhalten, indem du bewusst auf den Orgasmus verzichtest. Es ist in diesem Moment gar nicht das Ziel einen Orgasmus zu haben. Das ist eine Erfahrung, die weit über das hinaus geht, was uns draußen als Sex propagiert wird

     

    Nur durch Liebe kann man die vom System vorgegebenen Grenzen sprengen.

     

    Khalil Gibran: "Die begrenzte Liebe sucht den Besitz des anderen. Doch die grenzenlose Liebe verlangt nichts anderes als zu lieben."
    Hermann Hesse hat das noch schöner zusammengefasst: "Geliebt zu werden ist nichts, zu lieben jedoch alles."

     

    Dabei bedeutet Liebe eigentlich, die Bejahung des Lebens und der Freiheit.

     

    Weil wir Menschen soziale Wesen sind, ist es wichtig zu untermauern wie wichtig soziale Beziehungen für uns sind.

    Die s.g. Grant-Langzeitstudie läuft seit 1938, wird von Havard durchgeführt und hat sich zur Aufgabe gemacht die Frage zu klären, was macht uns gesund und glücklich? Welche positiven Auswirkungen hat die Liebe auf unsere emotionale Stabilität und die Gesundheit? Im Kern zusammengefasst: Menschen, die sich lange Zeit sehr einsam fühlten und keine stabilen zwischenmenschlichen Beziehungen führten, fühlten sich nicht nur unglücklich, ihre Gesundheit wurde im Alter merklich schlechter, ihre Gehirnfunktionen nahmen eher ab und sie starben früher, als die, die ihre Beziehungen als gut stabil einschätzten.

    Soziale Einsamkeit nicht nur unter älteren-, sondern heutzutage auch vermehrt unter jüngeren Menschen, obwohl man sich natürlich tagtäglich mit irgendwelchen Social Media Portalen ablenken kann. Aber wir brauchen gute Beziehungen zu unseren Mitmenschen.

    ➡️Gesundheit ist also die Qualität unserer Beziehungen. Was ganz entscheidend ist für unsere Lebensqualität und das Lebensglück.

    1. Die Beziehung zu dir selbst. Da geht's um die Aspekte Gewissen, Geist, Seele, Psyche und Körper. Also inwieweit du mit dir selbst im Reinen bist.

    Kannst du dich mit all diesen Eigenschaften akzeptieren, die andere vielleicht als negativ empfinden? Da fängt die Selbstliebe an. Wir haben Ecken und Kanten. Das macht uns 
    zu was Besonderen. Aber, wenn ich Dinge habe, die ich selber oder im Zusammenleben mit anderen Menschen als störend empfinde, dann ist es doch sinnvoll, man geht die Dinge ganz tief in der Wurzel an und löst eine Schicht nach der anderen ab.

    ➡️Was willst du auf jeden Fall erlebt haben, bevor du stirbst?

    2. Beziehung zu anderen Menschen, aber auch anderen Lebewesen. Das sind in erster Linie natürlich die unmittelbaren Menschen in unserer Umgebung, also sprich die Familie, die eigenen Kinder, die Eltern, die Lebenspartnerin, der Lebenspartner, aber auch Freunde, Bekannte, Mitmenschen, aber auch Tiere und andere Geschöpfe.

    3. Beziehung zu Gott, dem Schöpfer, der Natur, dem großen Kosmos und man könnte auch sagen alles, was ist. Letztendlich die Frage nach dem Sinn. Die Frage wie wir in ein großes Gefüge namens Kosmos gleich Ordnung eingebunden sind. Dass wir Teil einer Ordnung sind und dieser tiefe Glaube schafft natürlich auch Urvertrauen in's Leben

    Viele Menschen, die atheistisch denken, also sprich gottlos und geistlos, versuchen sich die Welt rein materialistisch zu erklären und haben meistens das Problem, dass sie dann stärker Angst vor dem physischen Tod haben, weil sie sich mit ihrem Verständnis nicht erklären können, was danach kommt. Das macht ihnen Angst. Dabei weiß man natürlich von entsprechenden Nahtod-Erfahrungen, dass das Leben dann nicht zu Ende geht. Im Gegenteil. Es verlagert sich nur auf eine andere Daseinsebene.

     

    Liebe wird oft mit diesem Gefühl von verliebt sein/ romantische Liebe falsch verstanden und "wenn du mich lieben würdest, würdest du das nicht machen". Aber Liebe ist das Erkennen des Göttlichen/ tieferen Mechanismus dahinter. Zu erkennen, dass alles einem höheren Plan dient. Auch, wenn man es nicht sieht. Der Mensch denkt, Gott lenkt.

     

    Exkurs (Ende 3. Teil der Matrix-Triologie) 
    In der Mitte des Kampfes als es total hoffnungslos für Neo aussieht, nachdem Smith ihn aus tausenden Metern in den Asphalt geworfen hat, sagt Smith zu Neo "wieso Mr. Anderson? Wieso? Wieso tun Sie das? Warum aufstehen? Warum weiterkämpfen? Glauben Sie wirklich Sie kämpfen hier etwa für mehr als Ihr Überleben? Können Sie mir sagen was es ist? Wissen Sie es überhaupt? Ist es Freiheit? Vielleicht Wahrheit. Vielleicht Frieden. Könnte es für die Liebe sein. Illusionen Mr. Anderson. Launen der Wahrnehmung. Vorrübergehende Konstrukte eines schwächlichen menschlichen Intellekts, der verzweifelt versucht eine Existenz zu rechtfertigen, die ohne Bedeutung oder Bestimmung ist. Und sie alle sind so künstlich wie die Matrix selbst. Allerdings nur ein menschlicher Verstand kann so etwas geschmackloses erfinden wie die Liebe. Sie können nicht gewinnen. 
    Es ist zwecklos weiterzukämpfen. Wieso Mr. Anderson? Wieso? Wieso bestehen 
    Sie darauf?" 

    ➡️Smith versucht verzweifelt Neo das einzutrichtern, was uns die 
    Mächtigen heute verkaufen wollen. Dass es vollkommen sinnlos ist zu kämpfen. 

     

    Aber Neo gibt die machtvolle Antwort "weil ich mich so entschieden habe". 

    Smith probiert also, ihn mit diesem psychopathischen nihilistischen Weltbild zu infizieren. Aber egal, was er tut, er prallt an Neo's Willen ab. 

    Und das ist die Antwort darauf, wie die Menschheit aus der Matrix (dem Unrechts-System) herauskommt.

    ➡️ Um eine Welt zu erschaffen, die den Menschen dient (wo Liebe und echte Werte gelebt werden)

     

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    1000202710.png

     

  • Gestern, 21:45

     

    Peter:

     

    KJ:

    Hallo Peter,

    Ich glaube ich habe deinen Betrag immer noch nicht ganz verstanden. Vielleicht kannst du mir da weiterhelfen. Du schreibst, dass der Fortpflanzungstrieb für die Liebe zweier Menschen grundgelegt sein müsse. Ich denke da nun an mir bekannte Pärchen, sagen wir der Einfachheit halber LGTBQ+ Pärchen. Die wollen sich gar nicht miteinander fortpflanzen. Sie sind kinderlos. Deinen Ausführungen nach würden sich die beiden nicht "lieben" können . 

    Ähnliches gilt für Liebe im Herbst, also im Alter 50+, wenn die Kinderplanung abgeschlossen ist.

    Oder siehst du die von mir genannten  Pärchen als Ausnahme und doch "liebesfähig" bzw "liebesbedürftig"?

    Ich meine es so, dass der Fortpflanzungstrieb in uns veranlagt ist, um uns eine Partnerin, einen Partner zu suchen, von dem wir ausgehen, dass wir ihn lieben und dann auch eine Familie gründen, und für Nachkommen sorgen.

    Also, der Fortpflanzungstrieb bringt Mann und Frau zusammen, damit sie Kinder machen und grossziehen. 

    Vielleicht gehen ja der Fortpflanzungstrieb und die Liebe eins in eins, wenn Mann und Frau "zusammengetrieben" werden.

    Ein ganz natürlicher Impuls, dem fast alle Menschen folgen "müssen". Zum einen unfrei und zum anderen auch frei.

    Welche Qualität die Beziehung des Paares hat, ist nicht immer eindeutig und das gleiche, aber zumeist wird es von den beiden als Liebesbeziehung bezeichnet und gelebt. 

    Zumindest am Anfang oder längere Zeit.

    Und sie reicht meistens, dass das Fortpflanzungsziel in uns "abgehakt" wird, wir Kinder grossziehen.

    Fortpflanzungstrieb und Liebe bedingen sich.

    Es ist natürlich provokant, wenn ich dazu sage: "Liebe ist nicht viel mehr!"

    Aber die Natur in uns ist bemüht, dass wir es immer wieder so machen.

    Mann und Frau suchen sich, tun sich zusammen, gehen davon aus, dass es Liebe ist und bringen Kinder in die Welt.

    Recht überschaubar.

    Aber der wesentlichste Grund, warum wir Leben.

    (...einer der wesentlichsten Gründe...passt auch)

     

    Mit der Liebe im Herbst mein ich es so, dass der Trieb, sich zusammenzutun, nicht mehr das "Ziel" verfolgt, Kinder in die Welt zu setzen. Dass die Lebensphase, eine Familie zu gründen, altersbedingt "eigentlich" vorbei ist.

     

    Dass wir dann ein Stück weit "freier" sind und der Fortpflanzungstrieb nicht mehr einhergeht mit der Liebe als Grund, sich mit jemand zu binden.

     

    Im Alter ist Liebe natürlich unbedingt noch möglich.

    Was anderes habe ich nicht gemeint.

    Sondern dass Mann und Frau, die das mit Kinder und Familie schon hinter sich haben, und eine neue Liebesbeziehung erleben wollen, sich anders...neu...ich habe geschrieben, weiser und aufmerksamer, eine Partnerin, eine Partner suchen "können".

    Und diese Liebe auch anders leben können.

    (Was nicht heisst, dass es leichter geworden ist)

     

    Es geht nicht mehr darum, kann Sie die Mutter meiner Kinder sein, kann er der Vater meiner Kinder sein und empfinden wir beide so, sind wir uns da einig. Der Impuls ist anders, ein Stückchen von diesem natürlichen triebhaften, dass uns zusammenbringt ist "befreit".

    Es geht im Alter "nur mehr" um sie und ihn.

    Um diese Liebe.

    Ohne das All inclusive Pakage, du+ich+Kinder.

     

    Kannst du etwas damit anfangen?

     

    Also das Verständnis der Liebe im Alter ist größtenteils ohne Kinderwunsch, da sind wir d'accord.

    Ansonsten sehe ich Liebe als reines Gedankenkonstrukt. Ob ich mit meinem Partner einmal Kinder haben möchte, kann m/ein Ziel der eingegangenen Partnerschaft sein. Liebe ist dafür nicht unbedingt notwendig, medizinisch gesehen nicht einmal der Trieb...

     

    Ich sehe Liebe in unterschiedlichen Facetten , Ausprägungen, Intensität, Zeit/Alter, Ziel.

     

    Früher war die Erbfolge wichtig (genealogische Liebe), in der Minne-Zeit gings wiederum nur um die Anbetung und Huldigung der unerreichbaren Liebsten...

     

    Heutzutage in der westlichen Gesellschaft sehe ich schon, dass Liebe leider wenig reflektiert wird. Liebe ist nicht gleichbedeutend mit Ehe, Beziehung, Partnerschaft. Liebe als Wunsch, als Ziel der Zweisamkeit? Und dann? 

    Liebe ist frei. Die Liebe ist durch Freiheit bestimmt und nicht umgekehrt. Liebe ist ein immens wichtiges Gefühl, ein Lebenselexier. Liebe ist daher nicht beschränkt auf Erwachsene, sondern bedeutet für mich ein unsichtbares aber unheimlich tragfähiges Band. Eine (heilsame) Ver-Bindung. Zu Familie (zb Kinder, Eltern), beste Freunde und manche sogar zu Haustieren.

  • Gestern, 21:03 - Zuletzt bearbeitet Gestern, 21:19.

     

    KJ:

    Hallo Peter,

    Ich glaube ich habe deinen Betrag immer noch nicht ganz verstanden. Vielleicht kannst du mir da weiterhelfen. Du schreibst, dass der Fortpflanzungstrieb für die Liebe zweier Menschen grundgelegt sein müsse. Ich denke da nun an mir bekannte Pärchen, sagen wir der Einfachheit halber LGTBQ+ Pärchen. Die wollen sich gar nicht miteinander fortpflanzen. Sie sind kinderlos. Deinen Ausführungen nach würden sich die beiden nicht "lieben" können . 

    Ähnliches gilt für Liebe im Herbst, also im Alter 50+, wenn die Kinderplanung abgeschlossen ist.

    Oder siehst du die von mir genannten  Pärchen als Ausnahme und doch "liebesfähig" bzw "liebesbedürftig"?

    Ich meine es so, dass der Fortpflanzungstrieb in uns veranlagt ist, um uns eine Partnerin, einen Partner zu suchen, von dem wir ausgehen, dass wir ihn lieben und dann auch eine Familie gründen, und für Nachkommen sorgen.

    Also, der Fortpflanzungstrieb bringt Mann und Frau zusammen, damit sie Kinder machen und grossziehen. 

    Vielleicht gehen ja der Fortpflanzungstrieb und die Liebe eins in eins, wenn Mann und Frau "zusammengetrieben" werden.

    Ein ganz natürlicher Impuls, dem fast alle Menschen folgen "müssen". Zum einen unfrei und zum anderen auch frei.

    Welche Qualität die Beziehung des Paares hat, ist nicht immer eindeutig und das gleiche, aber zumeist wird es von den beiden als Liebesbeziehung bezeichnet und gelebt. 

    Zumindest am Anfang oder längere Zeit.

    Und sie reicht meistens, dass das Fortpflanzungsziel in uns "abgehakt" wird, wir Kinder grossziehen.

    Fortpflanzungstrieb und Liebe bedingen sich.

    Es ist natürlich provokant, wenn ich dazu sage: "Liebe ist nicht viel mehr!"

    Aber die Natur in uns ist bemüht, dass wir es immer wieder so machen.

    Mann und Frau suchen sich, tun sich zusammen, gehen davon aus, dass es Liebe ist und bringen Kinder in die Welt.

    Recht überschaubar.

    Aber der wesentlichste Grund, warum wir Leben.

    (...einer der wesentlichsten Gründe...passt auch)

     

    Mit der Liebe im Herbst mein ich es so, dass der Trieb, sich zusammenzutun, nicht mehr das "Ziel" verfolgt, Kinder in die Welt zu setzen. Dass die Lebensphase, eine Familie zu gründen, altersbedingt "eigentlich" vorbei ist.

     

    Dass wir dann ein Stück weit "freier" sind und der Fortpflanzungstrieb nicht mehr einhergeht mit der Liebe als Grund, sich mit jemand zu binden.

     

    Im Alter ist Liebe natürlich unbedingt noch möglich.

    Was anderes habe ich nicht gemeint.

    Sondern dass Mann und Frau, die das mit Kinder und Familie schon hinter sich haben, und eine neue Liebesbeziehung erleben wollen, sich anders...neu...ich habe geschrieben, weiser und aufmerksamer, eine Partnerin, eine Partner suchen "können".

    Und diese Liebe möglicherweise auch anders leben können.

    (Was nicht heisst, dass es leichter geworden ist)

    (gant realistisch: eine Klette bleibt eine Klette und eine narzistische Haut lässt sich wahrscheinlich auch nie ganz abstreifen)

     

    Es geht nicht mehr darum, kann Sie die Mutter meiner Kinder sein, kann er der Vater meiner Kinder sein und empfinden wir beide so, sind wir uns da einig. Der Impuls ist anders, ein Stückchen von diesem natürlichen triebhaften, dass uns zusammenbringt ist "befreit".

    Es geht im Alter "nur mehr" um sie und ihn?

    Natürlich auch um Liebe.

    (vermutlich etwas dosierter und achtsamer)

    Ohne das All inclusive Pakage, du+ich+Kinder.

     

    Kannst du etwas damit anfangen?

     

  • Gestern, 19:35

    Hallo Peter,

    Ich glaube ich habe deinen Betrag immer noch nicht ganz verstanden. Vielleicht kannst du mir da weiterhelfen. Du schreibst, dass der Fortpflanzungstrieb für die Liebe zweier Menschen grundgelegt sein müsse. Ich denke da nun an mir bekannte Pärchen, sagen wir der Einfachheit halber LGTBQ+ Pärchen. Die wollen sich gar nicht miteinander fortpflanzen. Sie sind kinderlos. Deinen Ausführungen nach würden sich die beiden nicht "lieben" können . 

    Ähnliches gilt für Liebe im Herbst, also im Alter 50+, wenn die Kinderplanung abgeschlossen ist.

    Oder siehst du die von mir genannten  Pärchen als Ausnahme und doch "liebesfähig" bzw "liebesbedürftig"?

  • Gestern, 18:18 - Zuletzt bearbeitet Gestern, 18:21.

     

    Nanda:

    Also die heutige Gesellschaft zeigt doch sehr deutlich auf, dass es für den Fortpflanzungstrieb keine Liebe braucht?!

     

    Erinnert mich irgendwie an die Diskussion, ob das Huhn oder das Ei zuerst da war :-)))

    Hallo Nanda! 

    Um sich fortzupflanzen ist natürlich nicht Liebe zwischen den zwei Menschen "nötig".

    (...man kommt (zu) spät darauf, dass es nicht Liebe war, frau wird vergewaltigt, Mann und Frau hatten "einfach Lust", usw.)

    Was möchtest du hier in dieser Diskussion damit einbringen? Dass es etwas besonderes ist, wenn wir Kinder in die Welt setzen, aus Liebe?

    In dieser Diskussion geht es, wie ich sie empfinde, um die Liebe, die in der Begegnung zwischen 2 Menschen möglich ist und welche Qualität sie haben könnte, was eine Freiwilligkeit, ein Gefühl das freiwillig da ist, betrifft.

     

    Dass sich Menschen auch ohne Liebe fortpflanzen, ist leider auch Realität, aber betrifft diese Diskussionsthema nur sehr am Rande, meine ich.

  • Gestern, 17:31

    Also die heutige Gesellschaft zeigt doch sehr deutlich auf, dass es für den Fortpflanzungstrieb keine Liebe braucht?!

     

    Erinnert mich irgendwie an die Diskussion, ob das Huhn oder das Ei zuerst da war :-)))

  •  

    Mandi:

     

    Peter:

    Wir haben die Fähigkeit, "anderes" "aus ihr zu "machen". Sie sozusagen zu kultivieren. Sie anders "verknüpft" zu empfinden und zu leben.

    Ich glaube, ich verstehe jetzt, was du meinst:

    Ohne Fortpflanzungstrieb keine Liebe, dieser ist der Urgrund für die Liebe. Andere Liebesformen sind "kultivierte" Formen davon.

    Ja...so könnte es mal umrissen werden, im groben. Wahrscheinlich gibt es noch feinere Zugänge.

    Aber ob Liebe noch viel mehr ist, wer weiss? 

     

     

     

  • Gestern, 17:14

     

    Peter:

    Wir haben die Fähigkeit, "anderes" "aus ihr zu "machen". Sie sozusagen zu kultivieren. Sie anders "verknüpft" zu empfinden und zu leben.

    Ich glaube, ich verstehe jetzt, was du meinst:

    Ohne Fortpflanzungstrieb keine Liebe, dieser ist der Urgrund für die Liebe. Andere Liebesformen sind "kultivierte" Formen davon.

  • Gestern, 16:09 - Zuletzt bearbeitet Gestern, 16:35.

     

    Mandi:

     

    Peter:

    Meiner Meinung nach "passiert" Liebe "auch nur", weil wir uns fortpflanzen ...müssen oder wollen.

    Oh, andere Formen von Liebe gibt es also für dich nicht. Nur die an die Fortpflanzung geknüpfte.

    Sehe ich das richtig?

    Ich glaube du siehst es nicht richtig.

    Die Liebe ist auch noch mehr.

    Nur ein Entweder oder genügt nicht. Dann ist jede Auseinandersetzung sehr schnell zu Ende und in der Sackgasse. 

     

    Vielleicht habe ich mich noch zu wenig klar ausgedrückt, wie ich es meine?

     

    Ich bleibe davon überzeugt: Liebe ist als erstes einmal "funktional", also sehr und unbedingt mit dem Fortpflanzungstrieb verknüpft.

    Das bestimmt uns in unserer Liebe und unserem Liebesverhalten sehr.

    Auch (nicht nur, aber auch) in der Partnerwahl.

    Da sind wir unfreiwillig (zweck-)eingebunden (getrieben).

    Ist das Natürlichste und überlebens/wichtig!

    Deshalb hab ich von dieser Seite angefangen.

     

    Aber die Liebe ist natürlich "auch" mehr.

     

    Wir haben die Fähigkeit, "anderes" "aus ihr zu "machen". Sie sozusagen zu kultivieren. Sie anders "verknüpft" zu empfinden und zu leben.

     

    Aber wir bleiben immer Tiere "und"...bzw. Menschen.

     

  • Gestern, 15:34

     

    Peter:

    Meiner Meinung nach "passiert" Liebe "auch nur", weil wir uns fortpflanzen ...müssen oder wollen.

    Oh, andere Formen von Liebe gibt es also für dich nicht. Nur die an die Fortpflanzung geknüpfte.

    Sehe ich das richtig?

  •  

    Mandi:

    Peter, ich schaffe es im Kopf nicht, "Fortpflanzungstrieb" mit "Liebe" zu verknüpfen. Ist das nicht +/- unser derzeitiges gesellschaftliches Ideal, eine Konstruktion?

     

    Ich denke an sehr alte menschliche Lebensweisen in Gruppen, wo nur die Mutter bekannt gewesen ist. Gab es damals Liebe? Mutterliebe auf alle Fälle. Liebe zwischen Mann und Frau? Keine Ahnung.

     

    Nicht so schnell losschiessen.

    Ist im Kopf auch nicht so einfach zu schaffen.

    Liebe kann mit vielem "vefknüpft" werden.

    Meiner Meinung nach "passiert" Liebe "auch nur", weil wir uns fortpflanzen ...müssen oder wollen.

    Darüber können wir uns gerne austauschen.

    Auch über unsere unterschiedlichen Meinungen.

    Peter

  • Gestern, 15:21

    Peter, ich schaffe es im Kopf nicht, "Fortpflanzungstrieb" mit "Liebe" zu verknüpfen. Ist das nicht +/- unser derzeitiges gesellschaftliches Ideal, eine Konstruktion?

     

    Ich denke an sehr alte menschliche Lebensweisen in Gruppen, wo nur die Mutter bekannt gewesen ist. Gab es damals Liebe? Mutterliebe auf alle Fälle. Liebe zwischen Mann und Frau? Keine Ahnung.

     

  • Gestern, 15:17

     

    Mia:

    Nachtrag: man sollte achtsam mit der Seele seines Partners umgehen die Liebe ist doch ein nehmen und ein geben!

    Genau so achtsam wie mit der eigenen.

    "Liebe deinen Nächsten wie dich selbst."

     

    Frage: Gibt es zu viel oder zu wenig Eigenliebe auf der Welt? Oder wird sie gründlich mißverstanden?

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