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  • Der grosse Widerspruch der Liebe

    Diskussion · 24 Beiträge · 4 Gefällt mir · 512 Aufrufe
    Tony aus Langnau im Emmental

     

    Mit diesem Thread komme ich an ein vorläufiges Ende meiner Trilogie über die Liebe.

     

    Der geneigte Leser weiss, dass meine Threads eine längere Aufmerksamkeitsspanne als 30 Sekunden benötigen. Darum lese nur weiter, wenn du Freude am Denken und Lesen hast.

     

    Im ersten Thread der ‚Zwei Arten von Liebenden‘ haben wir darüber nachgedacht, was es braucht, um in einer Beziehung das Gleichgewicht zu halten.

     

    Im zweiten Thread ‚Die Liebes - DNA deines Lebens‘ versuchte ich das grundsätzliche Liebesverständnis eines jeden Menschen von einer donativen und einer possessiven Liebe aufzuzeigen.

     

    Dieser Thread hier erachte ich als bedeutend einfacher, weil er sich nicht mit der Tiefe unserer Seelen und ihrer Beschaffenheit beschäftigt, sondern mehr in der Anwendung der Liebe im täglichen Leben einer Partnerschaft oder auch anderswo.

     

    Ich glaube die reine Liebe ist eine freiwillige Antwort meines Herzens. Sie kann nicht erzwungen werden. Und trotzdem neigen wir dazu, die Liebe in ein Korsett zu stecken, damit ich ihr sicher sein kann. Das grösste Regelwerk der Liebe ist sicher das der Ehe. Es reicht von der Gesetzgebung, über die Religion und damit der Kultur, bis in die tiefsten Ecken unseres Herzens hinein.

     

    Zwei Menschen finden und verlieben sich. Ich glaube die Grundlage des Verliebtseins ist genau diese Freiwilligkeit, die wir als Paar automatisch institutionalisieren, sei es durch unsere Gewohnheiten und Erwartungen, oder sogar durch das Gesetz vor dem Traualtar.

     

    So stecken wir die Liebe immer tiefer in Zwänge, die ihr die Freiwilligkeit rauben und daraus eine Pflicht machen.

     

    Ich erachte das als der grosse Widerspruch der Liebe, ja, er erstickt sie regelrecht, im wahrsten Sinne des Wortes. Wer kann ihm entrinnen oder in einer Partnerschaft sogar auflösen?

     

    Deswegen die Ehe zu verteufeln, scheint mir sicher zu kurz gegriffen.

     

    Ich bin gespannt, was deine Meinung dazu ist.

    Gestern, 17:41

Beiträge

  • Heute, 18:28

    Vielleicht sollte man aufhören, mit der Liebe immer das Wort "Freiheit" verknüpfen-? Was übrigens auch einem "in ein Korsett setzen" gleich kommt. Auch da sind Erwartungen, Druck, Bilder der Gesellschaft, Zwang im entferntesten Sinn. Auch da meint man zu wissen, wie es sein müsste, was es braucht und es sich anfühlt. Liebe kann nur verknüpft mit Freiheit existieren? Das ist auch eine Bedingung!! Und somit eine Einschränkung.

     

    Ich kapiere in dem Sinne nicht, wo da der Unterschied ist zur Ehe usw..-?

     

    Nur so laut gedacht, um das Dilemma zu lösen, was mir als keines erscheint.

     

    Um das Thema Liebe wird viel Hype gemacht. 

    Woher kommt eigentlich der extrem hohe Anspruch an die Liebe? Warum wird das eigentlich nie mal tüchtig hinterfragt? Vielleicht wird einfach viiiel zu viiiiel in fiesen Thema erwartet?

     

    Vielleicht braucht es mal ein paar Schritte wieder zurück?! Zu sich.

     

    Und zu leisen Tönen. 

     

    Liebe ist eine Entscheidung zu einem Seinszustand. Und doch, man kann es manipulieren- wenn man es illusionsfrei ganz genau unter die Lupe nimmt ist das möglich. Nämlich Du selber bei Dir. So wie Du immer in jede Sekunde entscheiden kannst, was Du denken, sagen oder fühlen oder handeln möchtest. Das ist der springende Punkt. Denn allfällige Trigger kann man beherrschen lernen. Auflösen.

    Das nennt sich dann im grossen Modus "Selbstverantwortung zu übernehmen." 

     

    Du kannst in jeder Sekunde entscheiden, ob Du das Leben liebst, so wie es ist oder nicht. Ob Du selber Liebe bist oder nicht. Du entscheidest darüber, welche Kanäle bei Dir offen sind, welche Filter laufen, mit wem Du zusammen sein willst usw.. Ja, es gibt ein Zusammenspiel- ob nun mit grosser Freiheit und ohne Pläne oder ob in einer klassischen verbindlichen Partnerschaft.

     

    Wenn Du das ausdrückst, was Du wahrlich empfindest- und das so 1:1 ausleben kannst bei einem Partner, dann ist das ist für mich "bedingungslose Liebe". So angenommen zu werden ist ein wahrhaftes Geschenk in der heutigen Gesellschaft. Wenn Du das aber nicht nur beim Partner, sondern bei den Mitmenschen auch so machst, dann wird es eben immer mehr ein innerlichen "Seinszustand".

     

    Gewohnheiten, erstickt werden, Pflicht, Religion, Gesetz...- all die oben genannten Schlagwörter, das engt nicht ein, sowie auch Freiheit nicht die Sache vertieft.

     

    Es sind einfach nur leise Töne, die still mitschwingen.

     

    Schwierig zu erklären.

     

     

     

     

     

     

  • Heute, 15:56

     

    Ute:

     

    Stefan:

     

     

    Es ist tatsächlich nur mein subjektives Empfinden - ohne es z.B. auf ökonomischer Sicht gegeneinander aufzuwiegen. 

    Aber auch beim lesen dieser Zusammenfassung habe ich eher das Gefühl, dass die Vorteile für den Staat sehr überwiegen. 

     

    Könnte in der heutigen Zeit der "Großteil" der Paare auch ohne Ehe wunderbar leben? Vermutlich ja.

    Hätte der Staat ein Problem, würde es die Ehe (und den damit verbundenen "Pflichten" im wirtschaftlichen Sinn) so kaum noch geben? Vermutlich ebenfalls ja.

     

    Ich bin auf diesem Gebiet nicht sonderlich informiert, will da aber jetzt nicht vertieft mittels KI einsteigen. Sobald man aber unter einem gemeinsamen Dach wohnt, bestehen schon gegenseitige Versorgungspflichten, sobald Bürgergeld beantragt wird, oder? Insofern profitiert der Staat schon von der Liebe. Das ist mir jetzt zu schräg, so mag ich die Liebe nicht verknüpft sehen.

     

    Wie gesagt, ist eher eine subjektive Wahrnehmung, ich bin da auch nicht total informiert. 

    Für die Paare selbst scheint mir das Ehekonstrukt aber ein historisches Überbleibsel aus einer Zeit zu sein, als diese "Sicherheiten" noch sehr wichtig und notig waren. 

    Wie Mandi schon geschrieben hat, die Verknüpfung mit der Liebe ist mehr etwas neumodernes. 

  • Heute, 15:46

    Hallo Tony,

    wie Ute hier schon ausführlich die Vorteile der Ehe aufgeführt hat, finde ich diese an sich auch nicht schlecht. 

    Weil wie oft kommt es vor, dass von Liebe gesprochen wird und diese dann doch nach wenigen Jahren dahin ist?

    In der Regel wollen Paare, wenn sie sich lieben und jung sind, auch irgendwann eine Familie gründen, zusammen etwas aufbauen. Da verstehe ich schon, dass gerade Frauen sich absichern wollen und klare Verhältnisse haben möchten. 

    Es gibt auch Menschen, denen es ein Bedürfnis ist, ihrer grossen Liebe vor Anderen und vor Gott das Gelöbnis auszusprechen. Das ist nicht unbedingt verkehrt, wenn man sich 100%ig sicher ist. Außerdem glaube ich (ich kann mich auch täuschen), dass sich verheiratete Paare nicht so leicht trennen und viel mehr um die Beziehung bemüht sind. 

     

    Es hört sich immer so schön an, wenn man von reiner Liebe, Freiwilligkeit und Herzentscheidung liest. Nur leider kann es eben auch zu grossen Dramen führen, wenn eben dieser Liebe, Freiwilligkeit und Herzensangelegenheit Beständigkeit und Ausdauer fehlen. 

  • Heute, 10:57

    Ich verstehe dieses ganze "Ach und Weh" nicht: Sobald eine Liebe mit gemeinsamen Zukunftspläne tiefer einhergeht, lässt sich "ein sicherndes Netz für Beide notariell regeln!

    ABER auch hier: Ehen oder tiefe Gemeinschaften können gelöst (geschieden/getrennt) werden, eine Elternschaft jedoch ist m. E.  die tiefste Verbindung Zweier, die eingegangen werden kann, die lebenslang besteht und deshalb umso "heiliger" wahrgenommen werden sollte!

     

  • Heute, 10:51

     

    Tony:

    Vielleicht war es der grösste Fehler unserer Zivilisation, die Ehe mit der Liebe dermassen zu verbinden, dass man sie sich ausserhalb der Ehe gar nicht vorstellen konnte, ja sogar verbieten musste. Vielleicht müsste man die Liebesehe schlichtweg verbieten ... ;)

    Ehe und Liebe miteinander zu verbinden, ist das nicht eher eine sehr neumodische Sitte? 

  • Heute, 10:49

    die liebe ist oft durch sehr viele äußere umstände gesprägt-beeinflusst, die rein mit der zwischenmenschlichkeit zweier personen und zusammen passen nichts zu tun haben. 

     

    man könnte optisch und inhaltlich das perfekte paar sein, aber es passt aufgrund der og umstände nicht. wenn frauen ohne männer kinder bekommen könnten und dabei glz automatisch finanziell abgesichert wären, würden diese ganz andere partner wählen.

     

    die emanzen glauben jetzt wieder, ich will damit aussagen, frauen können nicht alleine ihre geld verdienen und brauchen deshalb einen mann. was für ein schwachsinn, mir gehts praktisch um das gegenteil dabei.

     

    sobald kinder ,häuschen bauen, heirat ,der plan für immer zusammen zu sein, die biologische uhr der frau im spiel sind, spielen plötzlich ganz viele umstnde mit rein, welche mit der eigentlichen wahren liebe nichts zu tun haben.ratio und reines überleben, abgesichert sein.

  • Heute, 10:43 - Zuletzt bearbeitet Heute, 10:45.

     

    Stefan:

     

    Ute:

     

     

    Hab jetzt grad überlegt und dann mal kurz Gemini befragt:

    Der Staat fördert die Ehe primär als stabiles Fundament der Gesellschaft, da sie rechtliche und soziale Absicherungen schafft, die öffentliche Haushalte langfristig entlasten.

    Hier sind die zentralen Vorteile für den Staat:

    Subsidiarität (Gegenseitige Unterhaltspflicht): Ehepartner sind gesetzlich verpflichtet, füreinander aufzukommen. In Notlagen (Arbeitslosigkeit, Krankheit) greift somit erst das private Vermögen des Partners, bevor staatliche Sozialleistungen (wie Bürgergeld) gezahlt werden müssen.

    Stabilität für Kinder: Die Ehe gilt statistisch als stabiler Rahmen für die Erziehung von Kindern. Da der Staat ein Interesse an gut sozialisierten künftigen Steuerzahlern hat, fördert er Lebensformen, die das Risiko von instabilen Verhältnissen minimieren.

    Absicherung im Alter und Krankheitsfall: Durch die gegenseitige Fürsorge und die Hinterbliebenenversorgung (Witwenrente) wird das Risiko von Altersarmut und die Abhängigkeit von staatlicher Grundsicherung verringert.

    Rechtssicherheit: Die Ehe regelt klare Verhältnisse bei Erbschaft, Sorge- und Entscheidungsrechten. Dies reduziert den Verwaltungsaufwand und gerichtliche Auseinandersetzungen über privatrechtliche Ansprüche.

    Demografischer Faktor: Auch wenn Geburten nicht an die Ehe gebunden sind, korreliert die Eheschließung oft mit der Familiengründung, was der Staat zur Sicherung der Renten- und Sozialsysteme benötigt.

    Das Ehegattensplitting oder steuerliche Vorteile werden dabei als „Investition“ des Staates betrachtet, um diese private Verantwortungsübernahme zu honorieren.


    Das ist doch ein ziemlich fairer Deal, oder? Im Grunde wollen wir doch auch ohne Ehe all diese Faktoren durch die reine Liebe abgedeckt haben, insofern ist das Ehegattensplitting ein Geschenk obendrauf.

     

    Es ist tatsächlich nur mein subjektives Empfinden - ohne es z.B. auf ökonomischer Sicht gegeneinander aufzuwiegen. 

    Aber auch beim lesen dieser Zusammenfassung habe ich eher das Gefühl, dass die Vorteile für den Staat sehr überwiegen. 

     

    Könnte in der heutigen Zeit der "Großteil" der Paare auch ohne Ehe wunderbar leben? Vermutlich ja.

    Hätte der Staat ein Problem, würde es die Ehe (und den damit verbundenen "Pflichten" im wirtschaftlichen Sinn) so kaum noch geben? Vermutlich ebenfalls ja.

     

    Ich bin auf diesem Gebiet nicht sonderlich informiert, will da aber jetzt nicht vertieft mittels KI einsteigen. Sobald man aber unter einem gemeinsamen Dach wohnt, bestehen schon gegenseitige Versorgungspflichten, sobald Bürgergeld beantragt wird, oder? Insofern profitiert der Staat schon von der Liebe. Das ist mir jetzt zu schräg, so mag ich die Liebe nicht verknüpft sehen.

  • Heute, 10:40

     

    Ute:

     

    Stefan:

     

     

    Die Vorteile die der Staat dadurch erlangt, überwiegen um ein Vielfaches.

     

    Hab jetzt grad überlegt und dann mal kurz Gemini befragt:

    Der Staat fördert die Ehe primär als stabiles Fundament der Gesellschaft, da sie rechtliche und soziale Absicherungen schafft, die öffentliche Haushalte langfristig entlasten.

    Hier sind die zentralen Vorteile für den Staat:

    Subsidiarität (Gegenseitige Unterhaltspflicht): Ehepartner sind gesetzlich verpflichtet, füreinander aufzukommen. In Notlagen (Arbeitslosigkeit, Krankheit) greift somit erst das private Vermögen des Partners, bevor staatliche Sozialleistungen (wie Bürgergeld) gezahlt werden müssen.

    Stabilität für Kinder: Die Ehe gilt statistisch als stabiler Rahmen für die Erziehung von Kindern. Da der Staat ein Interesse an gut sozialisierten künftigen Steuerzahlern hat, fördert er Lebensformen, die das Risiko von instabilen Verhältnissen minimieren.

    Absicherung im Alter und Krankheitsfall: Durch die gegenseitige Fürsorge und die Hinterbliebenenversorgung (Witwenrente) wird das Risiko von Altersarmut und die Abhängigkeit von staatlicher Grundsicherung verringert.

    Rechtssicherheit: Die Ehe regelt klare Verhältnisse bei Erbschaft, Sorge- und Entscheidungsrechten. Dies reduziert den Verwaltungsaufwand und gerichtliche Auseinandersetzungen über privatrechtliche Ansprüche.

    Demografischer Faktor: Auch wenn Geburten nicht an die Ehe gebunden sind, korreliert die Eheschließung oft mit der Familiengründung, was der Staat zur Sicherung der Renten- und Sozialsysteme benötigt.

    Das Ehegattensplitting oder steuerliche Vorteile werden dabei als „Investition“ des Staates betrachtet, um diese private Verantwortungsübernahme zu honorieren.


    Das ist doch ein ziemlich fairer Deal, oder? Im Grunde wollen wir doch auch ohne Ehe all diese Faktoren durch die reine Liebe abgedeckt haben, insofern ist das Ehegattensplitting ein Geschenk obendrauf.

     

    Es ist tatsächlich nur mein subjektives Empfinden - ohne es z.B. auf ökonomischer Sicht gegeneinander aufzuwiegen. 

    Aber auch beim lesen dieser Zusammenfassung habe ich eher das Gefühl, dass die Vorteile für den Staat sehr überwiegen. 

     

    Könnte in der heutigen Zeit der "Großteil" der Paare auch ohne Ehe wunderbar leben? Vermutlich ja.

    Hätte der Staat ein Problem, würde es die Ehe (und den damit verbundenen "Pflichten" im wirtschaftlichen Sinn) so kaum noch geben? Vermutlich ebenfalls ja.

  • Heute, 10:31

     

    Stefan:

     

     

    Die Vorteile die der Staat dadurch erlangt, überwiegen um ein Vielfaches.

     

    Hab jetzt grad überlegt und dann mal kurz Gemini befragt:

    Der Staat fördert die Ehe primär als stabiles Fundament der Gesellschaft, da sie rechtliche und soziale Absicherungen schafft, die öffentliche Haushalte langfristig entlasten.

    Hier sind die zentralen Vorteile für den Staat:

    Subsidiarität (Gegenseitige Unterhaltspflicht): Ehepartner sind gesetzlich verpflichtet, füreinander aufzukommen. In Notlagen (Arbeitslosigkeit, Krankheit) greift somit erst das private Vermögen des Partners, bevor staatliche Sozialleistungen (wie Bürgergeld) gezahlt werden müssen.

    Stabilität für Kinder: Die Ehe gilt statistisch als stabiler Rahmen für die Erziehung von Kindern. Da der Staat ein Interesse an gut sozialisierten künftigen Steuerzahlern hat, fördert er Lebensformen, die das Risiko von instabilen Verhältnissen minimieren.

    Absicherung im Alter und Krankheitsfall: Durch die gegenseitige Fürsorge und die Hinterbliebenenversorgung (Witwenrente) wird das Risiko von Altersarmut und die Abhängigkeit von staatlicher Grundsicherung verringert.

    Rechtssicherheit: Die Ehe regelt klare Verhältnisse bei Erbschaft, Sorge- und Entscheidungsrechten. Dies reduziert den Verwaltungsaufwand und gerichtliche Auseinandersetzungen über privatrechtliche Ansprüche.

    Demografischer Faktor: Auch wenn Geburten nicht an die Ehe gebunden sind, korreliert die Eheschließung oft mit der Familiengründung, was der Staat zur Sicherung der Renten- und Sozialsysteme benötigt.

    Das Ehegattensplitting oder steuerliche Vorteile werden dabei als „Investition“ des Staates betrachtet, um diese private Verantwortungsübernahme zu honorieren.


    Das ist doch ein ziemlich fairer Deal, oder? Im Grunde wollen wir doch auch ohne Ehe all diese Faktoren durch die reine Liebe abgedeckt haben, insofern ist das Ehegattensplitting ein Geschenk obendrauf.

  • Heute, 10:01

     

    Tony:

    ...

    Vielleicht müsste man die Liebesehe schlichtweg verbieten ... ;)

     

    Naja, Ehe und Liebe schließt sich ja trotz allem nicht gegenseitig aus.

     

    Aber wenn wir es nüchten betrachten:

     

    Insbesondere in modernen Gesellschaften ist das Konstrukt Ehe mehr oder weniger überholt und dient in erster Linie dem Staat...oder? Dafür gibt's dann z.B. ein paar steuerliche Anreize. 

    Die Vorteile die der Staat dadurch erlangt, überwiegen um ein Vielfaches.

  • Heute, 09:38 - Zuletzt bearbeitet Heute, 09:40.

    Liebe ist ein Kind der Freiheit.
    Freiheit braucht Sicherheit.
    Sicherheit braucht Regeln.
    Regeln sind nur in kleinsten Kreisen verhandelbar.
    Verhandlungen kosten Zeit und Energie.

    Lebenszeit ist kostbar,
    Energien sind begrenzt.
    Also liebe dich selbst, das "kostet" am wenigsten 🙈😅😉

  •  

    Mandi:

     

    Tony:

    Das grösste Regelwerk der Liebe ist sicher das der Ehe. Es reicht von der Gesetzgebung, über die Religion und damit der Kultur, bis in die tiefsten Ecken unseres Herzens hinein.

     

    So stecken wir die Liebe immer tiefer in Zwänge, die ihr die Freiwilligkeit rauben und daraus eine Pflicht machen.

     

    Ich finde, die Ehe ist kein Regelwerk der Liebe. Sondern ein Gesetz, das das Zusammenleben regelt, vor allem auch materielle Aspekte. Ob Liebe oder nicht, ist irrelevant.

     

    Ja, die Liebe ist ein Kind der Freiheit. Unfreiheit erstickt und tötet sie.

    Hallo Mandi,
     

    Vielen Dank für deinen Eintrag. Er scheint mir bis jetzt der vielversprechendste zu sein, um den Widerspruch aufzulösen. Er deckt zumindest mal das Dilemma der Ehe auf. Die Begriffe wie Zweckehe, Liebesehe, Zwangsehe, etc. sind uns geläufig. Vielleicht war es der grösste Fehler unserer Zivilisation, die Ehe mit der Liebe dermassen zu verbinden, dass man sie sich ausserhalb der Ehe gar nicht vorstellen konnte, ja sogar verbieten musste. Vielleicht müsste man die Liebesehe schlichtweg verbieten ... ;)

  • Gestern, 23:57

    Lieber Toni

    Das ist ein wichtiger Punkt, den du da ansprichst. Schon als Teenager floh ich, wenn mich jemand besitzen wollte oder wie besessen war. Ich wollte meine Freiheit. Ich wollte wahre Liebe finden. Ich habe sie gefunden. Sie war einfach bedingungslos. Wir hatten viel Spass zusammen und gemeinsame Hobbys und Aktivitäten. Wir konnten über alles reden. Jeder lebte den anderen, wie er ist. Es war ein Vergnügen, den andern zu sehen oder hören es war viel Bewunderung da und auch gegenseitige Unterstützung. Mein Ziel ist es immer, den anderen zu verstehen. Wenn ich das nicht kann, frage ich. Erst, als er in Paris gewesen war und paar Aktivitäten unternahm, die ich nicht in Ordnung fand mir gegenüber, wie Pornofilm schauen etc., da war ich gekränkt und enttäuscht. Da fühlte ich eine Bedrohung, dass ich ihn verlieren könnte und dass ich ihm nicht genüge. Er sagte, dass das gar nicht so sei. Er liebe mich über alles sie seien als Gruppe in den Film gegangen… Er wollte es mal erleben - es gehöre zu Paris. Es störte mich, dass er sich rechtfertigte. andererseits hatte ich ihn ja auch gedrängt und bewertet. Später küsste er mal eine andere Frau. Ich hatte gemerkt, dass etwas nicht stimmt. Zwei Wochen hatte er mich etwa angelogen. Danach hat er es zugegeben. Sich entschuldigt. Versprochen es nicht mehr zu tun. Er lebe nur mich. Jetzt hatte ich echt ein Problem, ihm noch voll zu vertrauen. Mein Vertrauen war gebrochen. Ich war so traurig und am Boden zerstört. Wir hatten doch vor, später zu heiraten und vier Kinder zu haben… von da an war ich nicht mehr so glücklich und fröhlich mit ihm. Ich fühlte mich nicht frei. Ich begann ihn zu kontrollieren, wenn eine besonders schöne Frau in der Nähe war. Ich begann, seine Blicke zu beobachten. Wenn die Frau da war, die er geküsst hatte, die eine verlogene und ehrliche Person ist oder war, dann wurde ich ganz grollig und wollte sie nicht in meiner Nähe haben. Dummerweise sang sie im selben Chor. Er war der Dirigent und Organist. Ich kriegte das nicht einfach wieder weg. Es störte mich enorm. Ich hatte das Gefühl, ich bin nicht mehr ganz normal. Warum reagiere ich wie ein Sherlock Holmes. Eigentlich liebte ich ihn immer noch. Das erzähle ich, weil ich da erlebt habe, wie un ethisches Verhalten von einem Partner zu einem Bruch führen kann. So ein Bruch kann für längere Zeit die Kommunikation blockieren oder behindern. Anstatt fröhliche positive Kommunikation kommen giftige Bemerkungen. Ich fand das total daneben. Aber ich fand dann auch eine Rechtfertigung. durch richtiges aussprechen und immer wieder gegenseitiges Verstehen, konnte der Zustand unserer Beziehung wieder verbessert werden. Zwang ist keine Liebe! Jemanden kontrollieren, um zu verhindern, dass er weggeht, ist Anstrengung. Liebe ist keine Anstrengung. Liebe ist Bewunderung mit viel Affinität. Liebe lässt Freiraum. Liebe schenkt viel verstehen. Liebe lässt jeden wachsen. Liebe kann auch verzeihen. ich habe erlebt, dass es ganz wichtig ist, wenn jemand einen Fehler oder eine Sünde begangen hat, darf man danach nicht darauf herum reiten! Man darf es ihm nachher nicht wieder übel nehmen oder ihm das vorwerfen. Das macht den anderen kaputt. Vergeben und loslassen! weitergehen und wieder aufbauen! Zusammen sind wir stark! Die gemeinsame Kreation Tag für Tag ist das Grundlegende, um eine schöne Beziehung zu leben. Fatal ist zu glauben, weil man verheiratet ist, sei es jetzt gemacht. jetzt kann ich mich hinlehnen, Jetzt sind wir eine Einheit, jetzt sind wir sicher. 💯 genau falsch! Wenn ich ein Haus gebaut habe, ist es sicher und wird beständig existieren im perfekten Zustand? Richtig: es beginnt hier und da zu zerbröckeln, Risse, Zerfall… Also nur, wer sein Haus regelmässig prüft und poliert und streicht und renoviert, und auch investiert. Dafür, wird ein schönes, zufrieden stellendes zu Hause haben. Genauso ist es in der Ehe! Also, er schaffe sie Tag für Tag! Sagt die guten Bestätigungen und Bewunderung schreibt kleine Liebesbriefe oder Nachrichten per SMS… Meldet euch auch unerwartet, um zu wissen, wie es dem anderen geht. Kleine Überraschungen… Wer bleibt da nicht gerne zu Hause? Ist da Zwang nötig? noch kurz etwas: das Schlimmste, was ein Ehepaar tun kann oder ein Paar: einander zu bewerten oder abwerten. Recht haben müssen, ist eine irrationale Berechnung. Man zwingt dem anderen eine Realität auf oder bringt ihn dazu das zu tun, was man will. Und kritisiert ihn danach, wenn er es nicht so macht. Wenn ich zwanghaft Recht haben muss ist das automatisch eine Abwertung für den anderen. Das ist sehr anstrengend und echt Scheisse! Ich erlaube mir das Wort. Weil es einfach so viel schlechte Emotionen und Ladung in eine Beziehung hinein ballert, dass ihr sie so kaputt macht. Das gibt Stress. Wenn jemand schlecht gemacht wird oder abwertet wird, weil das Essen angebrannt ist, dann hat die Person ein Problem und kann unter Umständen immer wieder das Essen anbrennen lassen. Ein cleverer Partner, sagt der Person: das ist doch nicht so schlimm. Das kann jedem passieren. Wollen wir uns eine Pizza bestellen ? oder er könnte sagen: du bist halt so heiss, dass die Karotten angebrannt sind. Auch ich kann dir nicht widerstehen. Und er küsst sie heiss.( Kleine Beispiele). Ich hoffe ich habe zu dieser Frage beigetragen und konnte euch Lesern ein bisschen helfen oder Ansporn geben, eure Beziehung glücklich zu leben. LG, béatrice

  • Gestern, 19:34 - Zuletzt bearbeitet Gestern, 19:34.

     

    Tony:

    Das grösste Regelwerk der Liebe ist sicher das der Ehe. Es reicht von der Gesetzgebung, über die Religion und damit der Kultur, bis in die tiefsten Ecken unseres Herzens hinein.

     

    So stecken wir die Liebe immer tiefer in Zwänge, die ihr die Freiwilligkeit rauben und daraus eine Pflicht machen.

     

    Ich finde, die Ehe ist kein Regelwerk der Liebe. Sondern ein Gesetz, das das Zusammenleben regelt, vor allem auch materielle Aspekte. Ob Liebe oder nicht, ist irrelevant.

     

    Ja, die Liebe ist ein Kind der Freiheit. Unfreiheit erstickt und tötet sie.

  •  

    Maresa:

     

    Fritz:

     

    Wenigstens die aus Merzig nicht!

    Natüüüürlich nicht! .... UND auch keine Österreicherin 😅❗️

    So ist es.

    Aber hier um mich wohnen 2 Mio Menschen. Die Hälfte frauen, mindestens 100.000 grundsätzlich geeignet.

    20 hab ich heute schon angeschrieben. Die restlichen 99.980 werde ich nicht schaffen, aber ich bemühe mich.

  • Gestern, 18:31 - Zuletzt bearbeitet Gestern, 18:47.

     

    Fritz:

     

    Maresa:

     

    Ach Fritz, wenn sich Dir doch wenigsten EINE erbarmte 🙏😇❗️

    Wenigstens die aus Merzig nicht!

    Natüüüürlich nicht! .... UND auch keine Österreicherinnen 😅❗️

  • Gestern, 18:25

     

    Yvonne:

    Am besten ist es,mMn, wenn Frau mehrere Männer hat und sie dafür liebt, was sie gut können. Männer freuen sich ja auch, wenn sie dafür geliebt werden.  
    Ironie off 

    ☝️😅❗️🤣🤣🤣                                         

  •  

    Yvonne:

    Am besten ist es,mMn, wenn Frau mehrere Männer hat und sie dafür liebt, was sie gut können. Männer freuen sich ja auch, wenn sie dafür geliebt werden. 

    wow vielen dank.jpg
  • Gestern, 18:21 - Zuletzt bearbeitet Gestern, 18:23.

    Am besten ist es,mMn, wenn Frau mehrere Männer hat und sie dafür liebt, was sie gut können. Männer freuen sich ja auch, wenn sie dafür geliebt werden.  
    Ironie off 

  •  

    Maresa:

     

    Fritz:

    Am besten ist es, meine ich, mehrere frauen zu haben. Und sie jeweils darin zu lieben, in was sie gut sind. Und sie freuen sich ja auch, wenn sie dafür geliebt werden.

    Ach Fritz, wenn sich Dir doch wenigsten EINE erbarmte 🙏😇❗️

    Wenigstens die aus Merzig nicht!

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