Von deinen Sinnen hinausgesandt,
geh bis an deiner Sehnsucht Rand;
gib mir Gewand.
Hinter den Dingen wachse als Brand,
dass ihre Schatten, ausgespannt,
immer mich ganz bedecken.
Lass dir Alles geschehn: Schönheit und Schrecken.
Man muss nur gehn: Kein Gefühl ist das fernste.
Lass dich von mir nicht trennen.
Nah ist das Land,
das sie das Leben nennen.
Du wirst es erkennen
an seinem Ernste.
Gib mir die Hand.

Schönheit und Schrecken haben wir ja hier auch.
Schönheit hat sich gut versteckt.
Den Schrecken haben wir hier reichlich.
Das Grauen, das Elend, die Zwerge des Daseins.
Aber wir lassen uns alles geschehen.
und das Land, das sie Leben nennen, ist nah.
