Glück trotz Schicksalsschlägen? Ist Glück wirklich Einstellungssache? Und wie sieht es mit Unglück aus? Ziehen wir das in unser Leben, worauf wir unsere Aufmerksamkeit richten? Manchmal fällt es schwer positiv zu denken, wenn ständig neue Probleme auftreten und kein Lichtblick am Horizont zu erkennen ist. Mir hilft in solchen Phasen wieder hoffnungsvoll in die Zukunft zu schauen, wenn ich mir andere Lebensgeschichten mit erfreulichem Ausgang betrachte. Nicht alles im Leben hat ein glückliches Ende, dennoch sollte man sich dem Leben optimistisch stellen. Ich bin da selbst hin- und hergerissen. Einerseits neige ich dazu eine negative Situation in meinem Kopf zu dramatisieren und mir das schlimmste Szenario vorzustellen. Andererseits wünsche ich mir ein positives Ergebnis durch wundersame Fügung. Mir hilft am besten jedes Problem zu relativieren indem ich einen Schlachtplan mit Plan A, B und C entwickele. So fühle ich mich sicherer, falls es zu Hindernissen kommt. Vielleicht ist alles aber auch nur Gewohnheitssache? Man gewöhnt sich daran, dass alles schief läuft, was schief laufen kann und rechnet sogar damit. Oder man sieht in allem etwas Schönes, auch wenn es nicht so ist.
Beiträge
-
Glück ist so ein großes Wort. Jeder empfindet Glück anders. Drum mag ich auch den Satz nicht, jeder ist seines Glückes Schmied. Du kannst noch so viel tun, wenn du in deinem Umfeld Situationen hast und Menschen die dir das Leben erschweren und du nix dafür konntest, warst in der Situation nicht glücklich und du konntest aber grad nix ändern.
Ja man sagt Glück beginnt im Kopf - klar, je mehr man sich in eine sch.. Situation hineindenkt umso krasser wird es. Da hilft mal FIX umdenken!
Ich hab gelernt, dass es genug ist zufrieden zu sein.......... und das ist mein Glück.
Realistisch denken denn es kann nicht alles im Leben glatt laufen.......
-
Glück ist, seit 80min. im Stau stehen zu DÜRFEN, weil 1000m vor mir ein schwerer Unfall passiert ist und mein Schutzengel mich davor bewahrt hat, involviert zu sein 😇🙏
Meine Gedanken sind bei denen, die hier gerade schwerste Stunden durchlaufen müssen 🥺 !
-
Toni:

Ob zum Beispiel ein überlebter schwerer Unfall auch mit Glück zu tun hat oder ob dahinter andere Mächte stehen, bleibt für mich eine offene, aber brennende Frage.
Mit jedem guten Gedanken und jeder guten Tat baust einen göttlichen Schild auf, der dich vor Unheil bewahrt und wie ein Magnet für Heilbringendes wirkt.
-
Glücklich sein, würde ich als ein Zustand innerer Befriedung und Selbstliebe beschreiben (nicht zu verwechseln mit Narzissmus). Glück haben ist doch meist unerwartet, jedoch immer positiv. Man sagt, Glück könne man durch eine gesunde Lebenseinstellung fördern. Ob zum Beispiel ein überlebter schwerer Unfall auch mit Glück zu tun hat oder ob dahinter andere Mächte stehen, bleibt für mich eine offene, aber brennende Frage.
-
Glücklich sein ist für mich ein Mindset, die Denkweise eines Menschen. Die entweder im Kindesalter in der Erziehung erworben wurde oder später erlernt durch Erfahrungen bzw. Übungen.
Glück dagegen ist ein kurzer Zustand basierend auf die momentane Situation.
Vereinfacht dargestellt für mich ist Glück materialistisch und glücklich sein unmaterialistisch. -
-
Glück ist aus meiner Sicht etwas was einem passiert und ein sehr flüchtiges Erlebnis,
Glücklich sein, ist hingegen durchaus eine Einstellungssache, denn positive Menschen
sehen auch in Schicksalsschlägen etwa positives, negative Menschen suchen selbst in
glücklichen Ereignissen "den Haken" bzw. etwas was ihnen daran nicht gefällt....

-
Habe mir mal von Eckhart Tolle "Stille, die spricht" angeschaut. Würde es mit dem Wort "Achtsamkeit" zusammenfassen.
Noch ein Ansatz aus der Betriebswirtschaftslehre, um den Resilienz-Gedanken aufzugreifen.
Resilienz, Ambidextrie und Agilität
Des Weiteren sind Pareto (80/20) und das Gesetz des abnehmenden Grenznutzens (das erste Sück Schokolade schmeckt besser als das zweite usw.) hilfreich.
Der 1. Schritt zum Glück ist die eigene Gesundheit:

-
Ich habe mir diesbezüglich Eckhart Tolle zu Herzen genommen: Unglück generiert sich häufig in Gedanken über die Zukunft oder die Vergangenheit. In der Gegenwart ist man relativ selten unglücklich. Davon ausgenommen natürlich aktuell-konkrete Anlässe über persönliche Schicksale, Unglücke etc. Dazu hilft auch der Gedanke: Was habe ich vom Schwelgen im Unglück? Produktiv ist das nicht. Achtsames Wahrnehmen, wann meine innere Stimme anfängt mir Ungesundes zu soufflieren setze ich regelmäßig in Meditationen um. Dabei trainiere Fernhalten von Negativen und Groß-Machen von Positivem. Bei realen Problemen hilft auch mir das Aufschreiben. Ich kann schwere Kost am Besten bearbeiten, wenn ich sie aus dem diffusen, unlimitierten Zer-Denken herausholen und konkret zu Papier bringe und dazu konstruktiv Stellung beziehe. Dann weiß ich: Besser wird es nicht. Und der Gedanke/ das Thema ist raus aus meinem Kopf.
-
Lebend kommen wir da nicht raus, daher ist aus meiner Perspektive und meiner Lebenserfahrung eine bewusste Entscheidung glücklich zu sein. Leben ist Erfahrungen sammeln und bejahend und wohlwollend durch die Welt zu blicken. Dass ab und an auch Herausforderungen auf dem Weg liegen, ist unausweichlich. Wenn ich ins TUN komme, weiss ich ob ich es kann oder auch nicht. Für mich persönlich ist das Leben eine stetige Veränderung die mich bis zum jetzigen Dasein gelehrt hat mich in verschiedenen Facetten entwickeln zu können. Carpe Diem and enjoy your Day!
-
Goethe "Erfolg hat 3 Buchstaben: TUN."
Laozi "Beginnen können ist Kraft, vollenden können ist Stärke."
-
Mein Motto:
Es gibt keine sinnvoll Alternative zum Optimismus. Karl Popper
-
-
Glück und Unglück sind große, aufgeladene Worte. Ich bin davon überzeugt, dass das, worauf wir unsere Aufmerksamkeit richten größer wird. Für vieles, was uns im Leben widerfährt können wir nichts, wir sind aber für unseren Umgang damit verantwortlich. Und ich versuche aus den Situationen das beste zu machen - was zum einen den Blick auf die optimistischen, positiven Ausgänge lenkt und zum anderen auch auf Realismus fußt und Selbstwirksamkeit erfahrbar macht. Ich zumindest habe das Gefühl, dass ich dadurch meine Resillienz stärken kann, denn auch in den dunkelsten Momenten in meinem Leben gibt es immer noch schöne Dinge, die ich wahrnehmen kann oder die Helfende Hand, nach der ich greifen kann, wenn ich sie nur sehe.
Versteh mich nicht falsch, die unterschiedlichen Optionen wahrzunehmen und Plan B und C zu haben ist gut. Auch das kann ein Gefühl von Leichtigkeit geben, wenn man weiß, wenn der erste Versuch nicht klappt hat man noch andere Möglichkeiten. Womit ich persönlich nichts anfangen kann ist ein Wunder zu erwarten. Für mich zählt zu erkenne, welche Richtung ich einschlagen kann um die SItuation ein bisschen besser zu machen - und diesen zu gehen. Und von da dann weiter 😊. -
-
-
-
Glück ist (auch) eine Einstellung – zumindest nehme ich das so wahr. Mir passieren immer wieder Dinge von so großer Tragweite, dass ich jedes Mal denke, was ich für ein gewaltiges Pech habe. Denke ich dann über Lösungen nach, ist das Ergebnis oft bedeutend besser als die ursprüngliche Situation. Das erzeugt den skurrilen Gedanken, dass mir Schlechtes passiert, damit es mir besser geht bzw. Dinge besser laufen. Dennoch leite ich nicht anlasslos Optimierungsprozesse ein, weil ich, wenn es mir gut geht, zufrieden bin und dann auch gerne die Füße hochlege und mein Leben genieße. Diese Zufriedenheit wiederum ist für mich ein Synonym für Glück.
Andererseits kenne ich die sich selbst erfüllende Prophezeiung – was ich denke, kommt auf mich zu - im Guten, wie im Schlechten. Ich könnte ein Buch dazu schreiben. Und die meisten von uns wohl ebenso. Meinen Gedanken freien Lauf zu lassen, um mich oder Situationen zu optimieren, andererseits meine Gedanken so zu steuern, dass ich Übles umschiffen kann, stößt schnell an Grenzen - oder wie sind Extremsituationen zu verstehen? Haben alle, die z.B. bei einem Flugzeugabsturz ums Leben kommen, vorher überlegt, dass ihnen so etwas passiert, so dass ein kollektiver Gedanke zum Absturz führt? Wohl kaum. Oder doch?
Jedenfalls zeigen meine Erfahrungen, dass ich mein Glück mit meinen Gedanken und mit meiner Einstellung steuern kann. Verdanke ich das nun meiner Einstellung oder habe ich die Einstellung, weil ich entsprechende Erfahrungen gemacht habe?


