Glück trotz Schicksalsschlägen? Ist Glück wirklich Einstellungssache? Und wie sieht es mit Unglück aus? Ziehen wir das in unser Leben, worauf wir unsere Aufmerksamkeit richten? Manchmal fällt es schwer positiv zu denken, wenn ständig neue Probleme auftreten und kein Lichtblick am Horizont zu erkennen ist. Mir hilft in solchen Phasen wieder hoffnungsvoll in die Zukunft zu schauen, wenn ich mir andere Lebensgeschichten mit erfreulichem Ausgang betrachte. Nicht alles im Leben hat ein glückliches Ende, dennoch sollte man sich dem Leben optimistisch stellen. Ich bin da selbst hin- und hergerissen. Einerseits neige ich dazu eine negative Situation in meinem Kopf zu dramatisieren und mir das schlimmste Szenario vorzustellen. Andererseits wünsche ich mir ein positives Ergebnis durch wundersame Fügung. Mir hilft am besten jedes Problem zu relativieren indem ich einen Schlachtplan mit Plan A, B und C entwickele. So fühle ich mich sicherer, falls es zu Hindernissen kommt. Vielleicht ist alles aber auch nur Gewohnheitssache? Man gewöhnt sich daran, dass alles schief läuft, was schief laufen kann und rechnet sogar damit. Oder man sieht in allem etwas Schönes, auch wenn es nicht so ist.
Beiträge
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Fritz:
Glück wird vollkommen überschätzt. Wozu sollte das gut sein? Es ist bloß eine sinnlose Aufregung.
dem widerspreche ich jetzt mal...
ohne glück wäre ich vllt nicht mehr am leben...ohne glück wäre ich nicht zum arzt gegangen und hätte nicht gewusst, dass ich nen infarkt hatte.....(zum arzt bin ich wegen ner magensache gegangen) ......................mir sind solche "sinnlosen aufregungen" lieber, als keine 😉
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Glück ist (auch) eine Einstellung – zumindest nehme ich das so wahr. Mir passieren immer wieder Dinge von so großer Tragweite, dass ich jedes Mal denke, was ich für ein gewaltiges Pech habe. Denke ich dann über Lösungen nach, ist das Ergebnis oft bedeutend besser als die ursprüngliche Situation. Das erzeugt den skurrilen Gedanken, dass mir Schlechtes passiert, damit es mir besser geht bzw. Dinge besser laufen. Dennoch leite ich nicht anlasslos Optimierungsprozesse ein, weil ich, wenn es mir gut geht, zufrieden bin und dann auch gerne die Füße hochlege und mein Leben genieße. Diese Zufriedenheit wiederum ist für mich ein Synonym für Glück.
Andererseits kenne ich die sich selbst erfüllende Prophezeiung – was ich denke, kommt auf mich zu - im Guten, wie im Schlechten. Ich könnte ein Buch dazu schreiben. Und die meisten von uns wohl ebenso. Meinen Gedanken freien Lauf zu lassen, um mich oder Situationen zu optimieren, andererseits meine Gedanken so zu steuern, dass ich Übles umschiffen kann, stößt schnell an Grenzen - oder wie sind Extremsituationen zu verstehen? Haben alle, die z.B. bei einem Flugzeugabsturz ums Leben kommen, vorher überlegt, dass ihnen so etwas passiert, so dass ein kollektiver Gedanke zum Absturz führt? Wohl kaum. Oder doch?
Jedenfalls zeigen meine Erfahrungen, dass ich mein Glück mit meinen Gedanken und mit meiner Einstellung steuern kann. Verdanke ich das nun meiner Einstellung oder habe ich die Einstellung, weil ich entsprechende Erfahrungen gemacht habe?
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Elena:
Alica:
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JEIN. Es hängt mit dem Mindset zusammen, welches man in der Kindheit bekommt. Plus der Ausgangssituation: Land, Kultur, Familie usw.
Nein! Dazu gibt es Studien die zeigen, was man qua Geburt-, durch Prägung etc al, und aus sich selbst heraus "mitbekommt"!
"Aus sich selbst heraus" ist die größte "Kraft"!
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Alica:
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JEIN. Es hängt mit dem Mindset zusammen, welches man in der Kindheit bekommt. Plus der Ausgangssituation: Land, Kultur, Familie usw.
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Rena:
Glück u Zufall ist mMn die eine Sache.
Einstellung die andere.
"Der Zufall ist das Mittel, was DER Liebe Gott wählt, wenn er inkognito bleiben will "
- Albert Schweizer -
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Torsten:
Es ist sicherlich nicht einfach, sich diesem Thema Wert-, Vorurteils-, Und Glaubensneutral zu nähern.....
Die Frage ist, was ist Glück oder ist es eher wie erschaffe ich meine Realtät? Trage ich die Verantwortung für all die Dinge die in meinem Leben geschehen?
Je nach Glaubenssystem kann ich meine Ausrichtung ändern und mir das Glück neu erschaffen oder ich lasse mein Leben durch mein Schicksal bestimmen. (Wer bestimmt es dann wirklich?)
Wenn es soetwas wie selbsterfüllende Prophezeiung gibt, woher kam die Information der Prophezeiung?
Ich denke das kann eine Abendfüllende Diskussion werden, je nachdem woran die Teilnehmer glauben.
Das mit der "sich selbsterfüllenden Prophezeiung" ist in diesem Zusammenhang sehr interessant! ... und auch, warum "ich "geleitet wurde", 5 Min. später das Haus verlassen zu haben ... ! Wer oder was leitet uns?
Ich "glaube" an einen Faden, an dem wir uns unser Leben lang entlang"hangeln", ohne ihn zu "sehen"!
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Es ist sicherlich nicht einfach, sich diesem Thema Wert-, Vorurteils-, Und Glaubensneutral zu nähern.....
Die Frage ist, was ist Glück oder ist es eher wie erschaffe ich meine Realtät? Trage ich die Verantwortung für all die Dinge die in meinem Leben geschehen?
Je nach Glaubenssystem kann ich meine Ausrichtung ändern und mir das Glück neu erschaffen oder ich lasse mein Leben durch mein Schicksal bestimmen. (Wer bestimmt es dann wirklich?)
Wenn es soetwas wie selbsterfüllende Prophezeiung gibt, woher kam die Information der Prophezeiung?
Ich denke das kann eine Abendfüllende Diskussion werden, je nachdem woran die Teilnehmer glauben.
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Allem voran sollte man m. E. Glück nicht mit Optimismus/Pessimismus in Kontext stellen, denn das spiegelt "lediglich" eine Perspektive wider, die durch die BlickRICHTUNG bestimmt wird !
Glück ist etwas, was uns ohne unser Zutun widerfährt, aber erkannt werden muss: Ich bin 5 Min. später abgefahren, und sehe nun den schweren Unfall auf der AB, dem ich entkommen bin!
Das Glück im Unglück ist m. E. das viel wahrere und größere 🍀🙏❗️
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Glück wird vollkommen überschätzt. Wozu sollte das gut sein? Es ist bloß eine sinnlose Aufregung.
Das einzige, was anzustreben ist, ist ein klares erkennen der Realität.
Nur kaum einer oder eine kann das. Alle leben in ihrer inneren Welt, bevölkert von den Figuren ihrer Erfahrung die sie, ohne den geringsten zweifel, für real halten.
Man sieht es überall; überall nur Angst, Misstrauen, Vorsicht, Verletzung, Gekränktsein, Scham, Rückzug, Einsamkeit, Verbitterung, Angst vor Kritik und vor dem Ausschluss in die Isolation, Suche nach Akzeptanz in der Gemeinschaft für einen zu hohen Preis.
Nichts, nichts davon wäre, würden die Leute es schaffen die Realität zu sehen. Sie können es nicht, es ist ihnen unvorstellbar, sie suchen das Glück und finden eben das: Angst, Misstrauen, Vorsicht, Verletzung, Gekränktsein, Scham, Rückzug, Einsamkeit, Verbitterung, Angst vor Kritik und vor dem Ausschluss in die Isolation, Suche nach Akzeptanz in der Gemeinschaft für einen zu hohen Preis.






