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  • Minimalistisch leben

    Diskussion · 10 Beiträge · 9 Gefällt mir · 461 Aufrufe
    Biggi aus Berlin

    Mich beschäftigt schon lange der Gedanke des minimalistischen Lebens,

    habe auch schon viele Dinge ausgemistet.

    Bevor ich etwas Neues kaufe, überlege ich mir sehr gut, ob ich das wirklich brauche oder es mir gerade nur bequemer erscheint, es haben zu wollen.

    Natürlich spielt da auch der Gedanke der Nachhaltigkeit mit rein. Bevor ich also ein Kleidungsstück wegschmeiße, weil es wirklich nicht mehr tragbar ist, der Reißverschluß aber noch brauchbar ist, trenne ich den heraus, um ihn eventuell mal wieder an anderer Stelle wieder einzusetzen. Das führt dazu, daß im Regal eine Kiste mit „Reserveartikeln“ steht, die vielleicht mal gebraucht werden oder nicht.

    Mir geht es gut damit, nicht so viele Dinge anzuhäufen, der Keller ist schon fast leer.

    Und ich stelle mir die Frage, wie will ich leben, wen will ich um mich haben, meide ich Menschen, die für mich „toxisch“ sind, wo es nur geht?

    Ich suche mehr persönliche Gespräche  für einen intensiven Austausch…. usw.

     

    Wie sind Eure Erfahrungen?

    Was sagt das Umfeld? Wird es akzeptiert oder als Spinnerei abgetan?

    Wo stosst Ihr an Eure Grenzen?

     

    Bin gespannt auf Eure Beiträge.

    24.02.26, 17:57

Beiträge

  • 25.02.26, 20:26

    Hallo Biggi,

    dieses Thema finde ich interessant,.

    Besonders im Frühjahr,..

    Vielleicht könnte man sich mal treffen,.

    Damit man sich motivieren kann 😉 

    Evtl nach Ostern.

    Grüße, Olga 👋 

  • 25.02.26, 19:57

    Ich denke, viele Menschen überlegen instinktiv, ob sie etwas wirklich brauchen, bevor sie es kaufen. Minimalismus macht diesen Prozess nur bewusster und systematischer!  Es geht nicht nur ums Entrümpeln oder darum, den Keller leer zu bekommen. Dass etwas im Keller landet, bedeutet ja schon, dass es keinen Einfluss mehr auf dein Leben hat. Minimalistisch leben heißt eher, zukünftige Entscheidungen bewusst zu treffen, Dinge gezielt auszuwählen und sich zu überlegen, was wirklich wertvoll ist ,  sei es materiell, sozial oder mental  und nicht alles nur horten oder sammeln ! 


     

  • 25.02.26, 19:29
    ✗ Dieser Inhalt wurde von Bianca wieder gelöscht.
  • 25.02.26, 11:22

     

    Stefan:

    Ich finde den Ansatz gut, ballast zu reduzieren. Früher habe ich auch all möglichen Krams gesammelt und irgendwann habe ich die Sachen einfach weggeschmissen, war befreiend. Immer diese Gedanken "das kannst Du noch gebrauchen, da sind noch Teile dran, die ich abbauen kann/muss". Da dachte ich mir, dass viele Messies so angefang und das wollte ich vermeiden, als abwendbares Schicksal quasi. Irgendwann war Platz mehr wert, als ein Teil, was einen Zehner neu kostet und ungenutzt im Karton seit 10 Jahren liegt. 

    angefang =  angefangen haben..

  • 25.02.26, 11:21

    Ich finde den Ansatz gut, ballast zu reduzieren. Früher habe ich auch all möglichen Krams gesammelt und irgendwann habe ich die Sachen einfach weggeschmissen, war befreiend. Immer diese Gedanken "das kannst Du noch gebrauchen, da sind noch Teile dran, die ich abbauen kann/muss". Da dachte ich mir, dass viele Messies so angefang und das wollte ich vermeiden, als abwendbares Schicksal quasi. Irgendwann war Platz mehr wert, als ein Teil, was einen Zehner neu kostet und ungenutzt im Karton seit 10 Jahren liegt. 

  • 25.02.26, 09:50

     

    'ela':

    Weil zuviel Material besitzt dann plötzlich uns🤯

    Ist meine Meinung🤩

    Das ist der Kernpunkt für mich. So lange die Dinge mich nicht besitzen, ist es gut für mich.

     

    Ich möchte noch unterscheiden zwischen

    - Minimalkonsum, heißt, auskommen und zufrieden sein mit dem, was man "angehäuft" hat.

    - Und Minimal-Leben, das heißt, wirklich nur sehr wenig Gegenstände, Möbel, Werkzeuge etc. zu besitzen.

     

    Bei mir ist es Minimalkonsum. In meinem Alter hat man üblicherweise viel angehäuft, aber es kommt praktisch nichts mehr dazu - aber auch nicht viel weg. Es gibt sozusagen nur sehr wenig "Umsatz".

  • 24.02.26, 22:38

    Hallo Biggi, ich mache es genau so wie du. Es fehlt mir an nichts, aber ich habe nur die Dinge, welche ich benötige, alles andere wird verkauft, verschenkt oder in die Brockenstube gebracht. Allerdings lagere ich auch keine Reserveartikel, was nicht benötigt wird, geht weg. Ich geniesse den Freiraum, welchen ich dadurch gewinne. Und das Umfeld? Kein Problem, im Gegenteil, eine Freundin geht immer zum Ausmisten top motiviert nach Hause :-)

  • 24.02.26, 22:14

    Ich denke wie mit vielen guten Dingen muss man es nicht bis aufs äußerste übertreiben, im Idealfall hat man eben doch genug Dinge auf Reserve wie in deinem Beispiel mit dem Reißverschluss damit man nicht vermeidbar neue kaufen muss aber keine die man wirklich nicht braucht.

     

    Ich habe den Idealismus Ansatz schon aber ich habe Dinge die ich wirklich brauche auch gerne auf Vorrat, manchmal kollidiert das miteinander.

    Dann gibt es noch so Sachen das ich manchmal Kleidung aufhebe die aussortiert gehört weil ich zu wenig habe die wirklich in Ordnung ist.

     

    Gänzlich Kippen tut es mit dem Kind. Meine Mutter hat immer gesagt (und tut es noch) es sei nicht gut für Kinder zu viel Spielzeug zu haben und wir hätten ja immer so viel gehabt, sie hat Geschenke abgewiesen (wozu sie kein Recht hatte) und in Wirklichkeit hatten wir sehr wenig im Vergleich mit allen anderen die ich kannte. Ich habe mich als Kind betrogen und im Mangel gefühlt... In meinen Bedürfnissen ungesehen so wie so.

    Ich denke mit Kindern ist es sehr schwierig Minimalismus sinnvoll zu leben weil das Kind selbst entscheiden muss und eine andere Meinung haben dürfen muss oder so.

    Ich neige jedenfalls dazu viel für mein Kind zu wollen, wohl wissend dass ich damit eigene Kindheitswünsche kompensiere.

     

    Ich denke es ist auch irgendwo ein Luxus Thema. Wenn ich jetzt übertrieben gesagt nur die Dinge besitze die ich wirklich gerade brauche und nichts darüber hinaus mag das ein angenehmes aufgeräumtes Gefühl sein, aber nur dann wenn ich einfach was neues kaufen kann wenn etwas kaputt geht oder ich doch noch was brauche.

     

    An welcher Stelle es Akzeptanz von anderen braucht ist mir jetzt nicht nachvollziehbar.

  • Meine Erfahrungen damit sind eigentlich ganz gut und das Umfeld akzeptiert dies auch, macht 
    teilweise sogar mit, solange es eben im Alltag kein Hindernis darstellt, denn da ist es schon oft
    so, dass man sich einengt, weil man nicht jeden Trend gleich hinterherjagt....

  • 24.02.26, 18:40

    Ich finde, weniger ist mehr...😉

    Weil zuviel Material besitzt dann plötzlich uns🤯

    Ist meine Meinung🤩

     

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