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  • Wenn die Einsamkeit von dir Besitz ergreift

    Diskussion · 34 Beiträge · 8 Gefällt mir · 1.263 Aufrufe
    Bradd aus Essen

    Ich denke jeder kennt dieses Gefühl. Bei mir ist es so,  dass wenn ich morgens wach werde und man sich fragt wie es weiter geht. 

    08.02.26, 20:25

Beiträge

  • 11.02.26, 20:23

     

    Frank:

    Ja, Einsamkeit kann einen auffressen. Aber ganz ehrlich: Du wirst morgens wach, fragst dich wie es weiter geht...das heißt: Du erkennst das Problem. Und du bist auf eine Plattform, wo es tatsächlich möglich ist, im realen Leben Mneschen zu treffen und etwas gemeinsam zu unternehmen. Du musst nur den Mut haben, entweder ad a) dich auf eine Aktivität hin zu melden oder b) selber etwas regelmäßig hier einzustellen.

    Du wirst jetzt vielleicht denken, der Kerl hat gut reden/schreiben. Ich selber habe eine Ataxie, die mein Leben bestimmt, bin EU-Rentner und und bin in so manche tiefe Löcher damit gefallen. Aber jedesmal. wenn ich erkannt habe, dass ich in ein Loch gefallen bin, habe ich nach Wegen gesucht, wieder heraus zu kommen. 

    Und ich habe tatsächlich über diese Plattform zwei Menschen kennengelernt, die ich heute als Freunde bezeichne. Es geht also. Oder was hat eine Bekannte, die seit Jahren im Rollstuhl sitzt, mir immer gepredigt: "Hinfallen, aufstehen, Krone richten, weitergehen". Klingt wie ein abgedroschener Spruch, trifft es aber auf dem Punkt. Und wenn diese "Selbstmotivation" überhaupt nicht mehr funktioniert, solltest du dir professionelle Hilfe suchen. Macht gerade ein Bekannter von mir: Ist auch nicht einfach, aber ein Lösungsansatz.

    Dankeschön....

    .....

  • 11.02.26, 20:19

     

    Björn:

     

    Schwarzgelber Mutbürger:

    Ich kenne zwar das Gefühl der Einsamkeit, aber wenn ich morgens aufstehe habe ich eigentlich
    etwas zu tun, das Gefühl stellt sich bei mir erst dann ein wenn ich einen ruhigen Moment habe, 
    durch den ich zum Nachdenken über mich und mein Wirken in der Umgebung komme...

    ...letztlich will wohl jede*r eine gewisse Teilhabe und oft ist es die eigene Begrenztheit und Kom-
    fortzone die einen hindert offen auf andere zuzugehen?

    Ich arbeite auch Vollgas..und wie du sagst..es kommt erst wenn man nicht mehr abgelenkt ist....

    Aktuell habe ich so viel zu tun das der Kopf gut beschäftigt ist 

  • 11.02.26, 15:07

     

    Schwarzgelber Mutbürger:

    Ich kenne zwar das Gefühl der Einsamkeit, aber wenn ich morgens aufstehe habe ich eigentlich
    etwas zu tun, das Gefühl stellt sich bei mir erst dann ein wenn ich einen ruhigen Moment habe, 
    durch den ich zum Nachdenken über mich und mein Wirken in der Umgebung komme...

    ...letztlich will wohl jede*r eine gewisse Teilhabe und oft ist es die eigene Begrenztheit und Kom-
    fortzone die einen hindert offen auf andere zuzugehen?

    Ich arbeite auch Vollgas..und wie du sagst..es kommt erst wenn man nicht mehr abgelenkt ist....

  • Ich kenne zwar das Gefühl der Einsamkeit, aber wenn ich morgens aufstehe habe ich eigentlich
    etwas zu tun, das Gefühl stellt sich bei mir erst dann ein wenn ich einen ruhigen Moment habe, 
    durch den ich zum Nachdenken über mich und mein Wirken in der Umgebung komme...

    ...letztlich will wohl jede*r eine gewisse Teilhabe und oft ist es die eigene Begrenztheit und Kom-
    fortzone die einen hindert offen auf andere zuzugehen?

  • 11.02.26, 15:03

     

    Mandi:

     

    Björn:

    Wenn man die Sinnlosigkeit erkennt 

    Kannst du das näher beschreiben?

    Selbst Konfrontation hilft 

  • 11.02.26, 15:02

    Einsamkeit..Habe ich durch die erlebte Zeit allein zu sein als Herausforderung erlebt.

    Heute kann ich behaupten das ich stärker geworden bin...

    Wer durch die Hölle geht...und sich ohne fremde Hilfe rauszieht....der ist bald geheilt 

  • 11.02.26, 09:48

     

    Björn:

    Wenn man die Sinnlosigkeit erkennt 

    Kannst du das näher beschreiben?

  • 11.02.26, 02:37

     

    Roc:

    Stark von dir offen darüber zu sprechen 💪🏻

     

    Und ja, sind bekannte gefühle. Habe mich mit diesem Thema lange auseinander gesetzt. Habe mich selber über Jahre zurück gezogen aber musste mir eingestehen, dass ich so nicht glücklich werde. Menschen brauchen Verbundenheit/soziales Umfeld und in unserer aktuellen Gesellschaft ist das nicht ganz einfach.

     

    Wie von anderen empfohlen, würde ich dir auch empfehlen einen Psychotherapeuten aufzusuchen. 

     

    Ich denke wenn wir einsam sind, verlieren wir oft die Verbindung zu uns selbst und so wird es auch nicht einfacher sich mit anderen zu verbinden. 

     

    Was vielleicht auch interessant sein könnte, in einem Verein/Club rein schauen welche sich mit deinen Interessen/Hobbies deckt.

     

    Und wenn du jeden Morgen diese Gedanken hast, probier vielleicht eine neue Routine aus (Sport, Meditieren, Lesen, Atem Übungen, irgendwas für die Selbstfürsorge was du fühlst dass dir gut tut). So geräts du nicht gleich bei Tagesbeginn in unangenehme Gedankensspiralen.

     

    Wünsche dir auf deinem Weg alles Gute 🍀

    Manchmal denke ich...ihr nützt für eure Antwort. AI...Künstliche Intelligenz 

  • 11.02.26, 02:35

    Danke für die offene Kommunikation und die vorgeschlagenen Lösungsansätze.

    Besonders hat es mir gut getan wieder in Erinnerung bekommen zu haben, dass es gilt den Moment zu schätzen und das was man hat und nicht das was einem vermeintlich fehlt.

  • 11.02.26, 00:23

    Stark von dir offen darüber zu sprechen 💪🏻

     

    Und ja, sind bekannte gefühle. Habe mich mit diesem Thema lange auseinander gesetzt. Habe mich selber über Jahre zurück gezogen aber musste mir eingestehen, dass ich so nicht glücklich werde. Menschen brauchen Verbundenheit/soziales Umfeld und in unserer aktuellen Gesellschaft ist das nicht ganz einfach.

     

    Wie von anderen empfohlen, würde ich dir auch empfehlen einen Psychotherapeuten aufzusuchen. 

     

    Ich denke wenn wir einsam sind, verlieren wir oft die Verbindung zu uns selbst und so wird es auch nicht einfacher sich mit anderen zu verbinden. 

     

    Was vielleicht auch interessant sein könnte, in einem Verein/Club rein schauen welche sich mit deinen Interessen/Hobbies deckt.

     

    Und wenn du jeden Morgen diese Gedanken hast, probier vielleicht eine neue Routine aus (Sport, Meditieren, Lesen, Atem Übungen, irgendwas für die Selbstfürsorge was du fühlst dass dir gut tut). So geräts du nicht gleich bei Tagesbeginn in unangenehme Gedankensspiralen.

     

    Wünsche dir auf deinem Weg alles Gute 🍀

  • 10.02.26, 23:29 - Zuletzt bearbeitet 10.02.26, 23:32.

    Und 3,5 Jahre isolationshaft kommen grad noch oben drauf....das war brutal 

  • 10.02.26, 23:03

    Lieber Björn… das berührt mich sehr… deine Einsamkeit klingt für mich wie ein wirklicher Hilferuf und ich möchte dir gerne ans Herz legen dir Unterstützung in Form von Psychotherpie zu suchen, bei dem, was du erlebt hast. Wenn du nicht weisst wohin, geh zu deinem Hausarzt, deiner Hausärztin, mach es wirklich dringend und geh erst wieder weg, wenn du eine Adresse hast, an die du dich wenden kannst. Am besten wäre, wenn dich dein Hausarzt parallel anmelde, das unterstreicht die Dringlichkeit. 
     

    An alle, die hier mitlesen: Niemand darf sich so einsam fühlen über längere Zeit, dass der Sinn im Leben verloren geht… das ist eine sehr ernste Sache… wenn es euch betrifft, bitte holt euch, wie ja schon paar mal gesagt, professionelle Unterstützung… ich spreche aus sehr viel Erfahrung.

     

    Alles Liebe, Jasmin
     

    Björn:

    Ich bin schon mein ganzes Leben allein..

    Adoptiv Mutter hat Suizid gemacht als ich sieben Jahre alt war...und meine leibliche ist ermordet worden...

    Für mich ist alleine sein zur Gewohnheit geworden 

     

  • 10.02.26, 22:26

    Ja, Einsamkeit kann einen auffressen. Aber ganz ehrlich: Du wirst morgens wach, fragst dich wie es weiter geht...das heißt: Du erkennst das Problem. Und du bist auf eine Plattform, wo es tatsächlich möglich ist, im realen Leben Mneschen zu treffen und etwas gemeinsam zu unternehmen. Du musst nur den Mut haben, entweder ad a) dich auf eine Aktivität hin zu melden oder b) selber etwas regelmäßig hier einzustellen.

    Du wirst jetzt vielleicht denken, der Kerl hat gut reden/schreiben. Ich selber habe eine Ataxie, die mein Leben bestimmt, bin EU-Rentner und und bin in so manche tiefe Löcher damit gefallen. Aber jedesmal. wenn ich erkannt habe, dass ich in ein Loch gefallen bin, habe ich nach Wegen gesucht, wieder heraus zu kommen. 

    Und ich habe tatsächlich über diese Plattform zwei Menschen kennengelernt, die ich heute als Freunde bezeichne. Es geht also. Oder was hat eine Bekannte, die seit Jahren im Rollstuhl sitzt, mir immer gepredigt: "Hinfallen, aufstehen, Krone richten, weitergehen". Klingt wie ein abgedroschener Spruch, trifft es aber auf dem Punkt. Und wenn diese "Selbstmotivation" überhaupt nicht mehr funktioniert, solltest du dir professionelle Hilfe suchen. Macht gerade ein Bekannter von mir: Ist auch nicht einfach, aber ein Lösungsansatz.

  • 10.02.26, 20:33

     

    Bradd:

     

    Björn:

    Ich bin schon mein ganzes Leben allein..

    Adoptiv Mutter hat Suizid gemacht als ich sieben Jahre alt war...und meine leibliche ist ermordet worden...

    Für mich ist alleine sein zur Gewohnheit geworden 

    Unglaublich und unfassba  

    Ist leider die Wahrheit 

     

  • 10.02.26, 20:15

     

    Björn:

    Ich bin schon mein ganzes Leben allein..

    Adoptiv Mutter hat Suizid gemacht als ich sieben Jahre alt war...und meine leibliche ist ermordet worden...

    Für mich ist alleine sein zur Gewohnheit geworden 

    Unglaublich und unfassba  

  • 10.02.26, 20:00

    Ich bin schon mein ganzes Leben allein..

    Adoptiv Mutter hat Suizid gemacht als ich sieben Jahre alt war...und meine leibliche ist ermordet worden...

    Für mich ist alleine sein zur Gewohnheit geworden 

  • 10.02.26, 19:39

     

    Björn:

     

    Bradd:

    undefined

    Ich kenne dieses Gefühl nur zu gut...

    Wenn man die Sinnlosigkeit erkennt 

    Ja leider ist es so

  • 10.02.26, 19:16

     

    Bradd:

    undefined

    Ich kenne dieses Gefühl nur zu gut...

    Wenn man die Sinnlosigkeit erkennt 

  • 10.02.26, 18:42

     

    Bradd:

     

    Björn:

    Hallo..

    Viele Menschen sterben an Einsamkeit...

    Einsam zu sein ist hart...

    Ich bin es schon lange. 

    Das klingt auch nicht gut 

    Ist aber leider die Wahrheit 

  • 10.02.26, 18:40

     

    Björn:

    Hallo..

    Viele Menschen sterben an Einsamkeit...

    Einsam zu sein ist hart...

    Ich bin es schon lange. 

    Das klingt auch nicht gut 

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