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  • Lebenserkenntnisse für die Mülltonne

    Diskussion · 39 Beiträge · 25 Gefällt mir · 920 Aufrufe
    Thomas Kissing aus Düsseldorf

    Wir alle sammeln im Laufe unseres Lebens Erkenntnisse. Über andere Menschen, über Beziehungen, über uns selbst. Wir wissen zum Beispiel, dass man Menschen nicht ändern kann – und versuchen es trotzdem. Wir wissen, dass uns bestimmte Kontakte Kraft kosten – und halten sie dennoch aufrecht. Wir wissen, dass Schlaf, Pausen und ein respektvoller Umgang mit uns selbst wichtig wären – und ignorieren genau das im Alltag.

     

    Viele dieser Erkenntnisse sind eigentlich klar. Und trotzdem landen sie im entscheidenden Moment sinnbildlich in der Mülltonne. Nicht, weil wir dumm sind, sondern weil Emotionen, alte Muster, Nähebedürfnis oder Angst oft stärker sind als der Verstand. Wir handeln zwischenmenschlich aus Gewohnheit, Hoffnung oder Schuldgefühl – und nicht aus Selbstfürsorge. Wir wissen, was uns langfristig gut tun würde, fühlen uns aber im Moment machtlos, es auch umzusetzen.

     

    Diese Diskussion soll Raum geben für genau diese Widersprüche: Welche Lebenserkenntnisse habt ihr gewonnen – über Beziehungen, über Grenzen, über euch selbst – und warum schafft ihr es trotzdem nicht immer, danach zu leben? Wo fühlt ihr euch selbstwirksam, wo gebremst? Ziel ist es, Erfahrungen zu teilen, sich wiederzuerkennen und unterschiedliche Perspektiven sichtbar zu machen – ohne Belehrung, ohne Bewertung.


    Thomas Kissing 

     

    Ein Like oder Kommentar zeigt mir, ob euch solche Themen interessieren. Ich starte hier regelmäßig neue Diskussionen – wer mag, kann mir gern folgen.

    22.01.26, 10:34

Beiträge

  • 01.02.26, 14:18

     

    Monika:

    Wie willst du das beurteilen ohne etwas langes gehabt zu haben?

    Weil mein Wertemaßstab ein anderer ist. Ich brauche nicht alles über Jahrzehnte auszuprobieren, um anschließend festzustellen, dass es mir nicht gefällt.

  • 01.02.26, 14:07

     

    Monika:

     

    Mandi:

     

    Etwas langes ist kein Wert an sich. Stabilität nur, wenn sie innen ist. Wenn es sie nur nach außen gibt, ist es nur eine Fassade für das Umfeld.

    Der Wert ist, wenn man wirklich menschlich zusammenpasst und sich ergänzt.

    Ist wie immer nur meine persönliche Meinung, auch wenn es hier absolutistisch geschrieben ist.

    Wie willst du das beurteilen ohne etwas langes gehabt zu haben ? Man muss erst mal auf 28 Jahre zurückschauen um es zu beurteilen . Die schlechten und die guten Tage . 

    Die Finger einer Hand reichen völlig aus und fast halbe habe, also entweder ich oder die andere..Kasanofa bin ich nicht, der ständig von A zum B hupft...Weitere private Info werde ich hier im Internet nicht preisgegben, und hoffe auf dein Verständnis.

  • 01.02.26, 13:55

     

    Mandi:

     

    Monika:

    Was langes und stabiles kann so nicht entstehen . 

    Etwas langes ist kein Wert an sich. Stabilität nur, wenn sie innen ist. Wenn es sie nur nach außen gibt, ist es nur eine Fassade für das Umfeld.

    Der Wert ist, wenn man wirklich menschlich zusammenpasst und sich ergänzt.

    Ist wie immer nur meine persönliche Meinung, auch wenn es hier absolutistisch geschrieben ist.

    Wie willst du das beurteilen ohne etwas langes gehabt zu haben ? Man muss erst mal auf 28 Jahre zurückschauen um es zu beurteilen . Die schlechten und die guten Tage . 

  • 01.02.26, 13:52

     

    Monika:

    Was langes und stabiles kann so nicht entstehen . 

    Etwas langes ist kein Wert an sich. Stabilität nur, wenn sie innen ist. Wenn es sie nur nach außen gibt, ist es nur eine Fassade für das Umfeld.

    Der Wert ist, wenn man wirklich menschlich zusammenpasst und sich ergänzt.

    Ist wie immer nur meine persönliche Meinung, auch wenn es hier absolutistisch geschrieben ist.

  • 01.02.26, 13:34

     

    Raouf:

     

    Waldgeist:

     

    Theoretisch gebe ich dir recht , aber realistisch nicht rational, nachdem man Emotionen nicht ausblenden kann …

     

     

    Natürlich gibt es ein Kleinteil als theoretische Möglichkeit, darüber kann man reden und diskutieren. Bei Themen, die von Anfang an erklärt und besprochen wurden und für später  nicht als Diskussionspunkte vereinbart sind, beende ich die Beziehung. 

    Mich würde jetzt mal interessieren wie viele Beziehungen du beendet hast ? 
    Es bleibt dann eben immer nur bei Beziehung . Was langes und stabiles kann so nicht entstehen . 

  • 01.02.26, 12:54

     

    Raouf:

     

    Monika:

     

    Interessant . In deiner Welt gibt es dann auch keine Ehe , keine Kinder und keine Familie ? 

    Ich meine, erwachsene Kinder im selben Haushalt wohnend und

    heiraten werde ich auf keinen Fall. Und Familie hat im Allgemein jerder, es ist kein Versteckspiel...

     

    Es gibt sehr viele einsame Menschen ohne Familie .

  • 01.02.26, 12:14 - Zuletzt bearbeitet 01.02.26, 12:14.

     

    Monika:

     

    Raouf:

     

    In meiner Welt. Bei mir  stellt sich die Frage, warum ich einen bekannten Ablauf unnötig in die Länge ziehen sollte.

    Interessant . In deiner Welt gibt es dann auch keine Ehe , keine Kinder und keine Familie ? 

    Ich meine, erwachsene Kinder im selben Haushalt wohnend und

    heiraten werde ich auf keinen Fall. Und Familie hat im Allgemein jerder, es ist kein Versteckspiel...

     

  • 01.02.26, 09:49

     

    Raouf:

     

    Monika:

     

    In welcher Welt ist das so?

    In meiner Welt. Bei mir  stellt sich die Frage, warum ich einen bekannten Ablauf unnötig in die Länge ziehen sollte.

    Interessant . In deiner Welt gibt es dann auch keine Ehe , keine Kinder und keine Familie ? 

  • 01.02.26, 08:57 - Zuletzt bearbeitet 01.02.26, 08:59.

     

    Monika:

     

    Raouf:

    Ich habe kurz spioniert bzw. überflogen und finde sowohl das Thema als auch die Beiträge sehr aufschlussreich. Was mich betrifft, sehe ich nur sehr geringen Spielraum, um sich maßgeblich zu ändern bzw. sich in wichtigen Fragen anzupassen. Deshalb ist es meiner Meinung nach von Anfang an sehr wichtig, eine eindeutige und unmissverständliche Sprache zu pflegen.  Sollten sich doch Konflikte im Alltag ergeben, was normal ist, müssen diese umgehend angesprochen werden. Sollte keine für beide Seiten zufriedenstellende Einigung möglich sein, trennt man sich respektvoll bzw. beendet man diese Bziehung,  ohne persönliche Angriffe und Verletzungen.

    In welcher Welt ist das so?

    In meiner Welt. Bei mir  stellt sich die Frage, warum ich einen bekannten Ablauf unnötig in die Länge ziehen sollte.

  • 01.02.26, 01:08
    ✗ Dieser Inhalt wurde von Waldgeist wieder gelöscht.
  • 01.02.26, 00:26

     

    Raouf:

    Ich habe kurz spioniert bzw. überflogen und finde sowohl das Thema als auch die Beiträge sehr aufschlussreich. Was mich betrifft, sehe ich nur sehr geringen Spielraum, um sich maßgeblich zu ändern bzw. sich in wichtigen Fragen anzupassen. Deshalb ist es meiner Meinung nach von Anfang an sehr wichtig, eine eindeutige und unmissverständliche Sprache zu pflegen.  Sollten sich doch Konflikte im Alltag ergeben, was normal ist, müssen diese umgehend angesprochen werden. Sollte keine für beide Seiten zufriedenstellende Einigung möglich sein, trennt man sich respektvoll bzw. beendet man diese Bziehung,  ohne persönliche Angriffe und Verletzungen.

    In welcher Welt ist das so?

  • 01.02.26, 00:25
    ✗ Dieser Inhalt wurde von Monika wieder gelöscht.
  • 31.01.26, 23:24

     

    Waldgeist:

     

    Jeanne:

     

    Das sind doch keine Fehler. Das ist Dein Naturell. 

     

    es sind Enttäuschungen , die man nicht akzeptieren möchte .   Ich glaube die größte Enttäuschung im Leben ist , die Enttäuschung dass man sich getäuscht hat …🙋‍♂️

    Hallo zusammen, 

     

    wie wahr und so schmerzhaft.

    Gruß Maggie 

     

  • 31.01.26, 22:47

     

    Waldgeist:

     

    Raouf:

    Ich habe kurz spioniert bzw. überflogen und finde sowohl das Thema als auch die Beiträge sehr aufschlussreich. Was mich betrifft, sehe ich nur sehr geringen Spielraum, um sich maßgeblich zu ändern bzw. sich in wichtigen Fragen anzupassen. Deshalb ist es meiner Meinung nach von Anfang an sehr wichtig, eine eindeutige und unmissverständliche Sprache zu pflegen.  Sollten sich doch Konflikte im Alltag ergeben, was normal ist, müssen diese umgehend angesprochen werden. Sollte keine für beide Seiten zufriedenstellende Einigung möglich sein, trennt man sich respektvoll bzw. beendet man diese Bziehung,  ohne persönliche Angriffe und Verletzungen.

    Theoretisch gebe ich dir recht , aber realistisch nicht rational, nachdem man Emotionen nicht ausblenden kann …

     

     

    Natürlich gibt es ein Kleinteil als theoretische Möglichkeit, darüber kann man reden und diskutieren. Bei Themen, die von Anfang an erklärt und besprochen wurden und für später  nicht als Diskussionspunkte vereinbart sind, beende ich die Beziehung. 

  • 31.01.26, 22:29

     

    Raouf:

    Ich habe kurz spioniert bzw. überflogen und finde sowohl das Thema als auch die Beiträge sehr aufschlussreich. Was mich betrifft, sehe ich nur sehr geringen Spielraum, um sich maßgeblich zu ändern bzw. sich in wichtigen Fragen anzupassen. Deshalb ist es meiner Meinung nach von Anfang an sehr wichtig, eine eindeutige und unmissverständliche Sprache zu pflegen.  Sollten sich doch Konflikte im Alltag ergeben, was normal ist, müssen diese umgehend angesprochen werden. Sollte keine für beide Seiten zufriedenstellende Einigung möglich sein, trennt man sich respektvoll bzw. beendet man diese Bziehung,  ohne persönliche Angriffe und Verletzungen.

    Theoretisch gebe ich dir recht , aber realistisch nicht rational, nachdem man Emotionen nicht ausblenden kann …

     

     

  • 31.01.26, 22:22

     

    Jeanne:

     

    Waldgeist:

     

     

    Drei Fehler..

    Ich vertraue zu schnell,

    bleibe zu lange,

    und glaube zu oft, dass sich Dinge doch noch zum positiven ändern ..😏



     

    Das sind doch keine Fehler. Das ist Dein Naturell. 

     

    es sind Enttäuschungen , die man nicht akzeptieren möchte .   Ich glaube die größte Enttäuschung im Leben ist , die Enttäuschung dass man sich getäuscht hat …🙋‍♂️

  • 31.01.26, 14:54

    Ich habe kurz spioniert bzw. überflogen und finde sowohl das Thema als auch die Beiträge sehr aufschlussreich. Was mich betrifft, sehe ich nur sehr geringen Spielraum, um sich maßgeblich zu ändern bzw. sich in wichtigen Fragen anzupassen. Deshalb ist es meiner Meinung nach von Anfang an sehr wichtig, eine eindeutige und unmissverständliche Sprache zu pflegen.  Sollten sich doch Konflikte im Alltag ergeben, was normal ist, müssen diese umgehend angesprochen werden. Sollte keine für beide Seiten zufriedenstellende Einigung möglich sein, trennt man sich respektvoll bzw. beendet man diese Bziehung,  ohne persönliche Angriffe und Verletzungen.

  • 31.01.26, 10:07

     

    Waldgeist:

     

    Jeanne:

     

    Magst du uns drei Fehler preisgeben, die du immer wieder machst? ;)

     

    Drei Fehler..

    Ich vertraue zu schnell,

    bleibe zu lange,

    und glaube zu oft, dass sich Dinge doch noch zum positiven ändern ..😏



     

    Das sind doch keine Fehler. Das ist Dein Naturell. 

  • 30.01.26, 13:54

     

    Waldgeist:

     

     "glaube "
     

    Glaube, Hoffnung und Träume sind Fallen in dieser "Welt", lässt sich alles durch Akzeptanz ersetzen, macht die Dinge m.A.n. leichter.
    ProTip: Es ist wichtig aufkommende Frustration auf eine Art zu lösen, so dass dadurch keine neue Frustration in der Zukunft entsteht.
    mfg Feierabendguru ^.^

  • 30.01.26, 12:32

     

    Waldgeist:

     

    Jeanne:

     

    Magst du uns drei Fehler preisgeben, die du immer wieder machst? ;)

     

    Drei Fehler..

    Ich vertraue zu schnell,

    bleibe zu lange,

    und glaube zu oft, dass sich Dinge doch noch zum positiven ändern ..😏



     

    Damit bist Du nicht allein… 

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