Um mitzumachen, melde dich bitte an.
  • was ich noch sagen wollte….

    Diskussion · 1.076 Beiträge · 17 Gefällt mir · 13.302 Aufrufe
    Karin aus Schönenwerd

    Da es das ursprüngliche Thema schon gab und löschen nicht mehr möglich ist….

     

    Hier kannst du alles sagen, was du sagen wolltest und nicht in den anderen Thread herein passt, solange es keine Beschimpfungen und Demontage anderer Menschen sind.

    10.01.26, 17:17 - Zuletzt bearbeitet 10.01.26, 19:30.

Beiträge

  • Gestern, 19:08

     

    Elena:

     

    Nane:

     

    Ich verstehe deinen Gedanken, Elena, und natürlich sollte man übergriffiges Verhalten nicht schönreden oder einfach hinnehmen. 
     

    Aber ich finde, man kann trotzdem freundlich und bestimmt eine Grenze setzen. Freundlich zu reagieren bedeutet für mich nicht automatisch, dass ich das Verhalten akzeptiere. 

     

    Gerade heute möchte ich dem anderen nicht auch noch die Genugtuung geben, mich durch sein Verhalten aus der Ruhe bringen zu lassen.

    Das Problem ist, dass sie die Freundlichkeit nicht wie du verstehen. Sie nutzen sie für ihre Zwecke aus. 

    Ich sehe das ein bisschen anders. Gerade wenn man nicht weiß, mit wem man es zu tun hat, würde ich immer versuchen, freundlich und ruhig zu bleiben. Nicht, weil ich das Verhalten gutheiße, sondern weil ich die Situation nicht unnötig eskalieren möchte.

    Man weiß doch nie, ob man dieser Person irgendwann noch einmal begegnet - vielleicht sogar mit mehreren Leuten.

     

    Ich würde ihr deshalb niemals den Anlass geben, sich provoziert zu fühlen. Hoffentlich kommt man überhaupt nie in so eine Situation. Aber wenn doch, wäre für mich Ruhe und Freundlichkeit die bessere Reaktion als eine Konfrontation.

  • Gestern, 18:48

     

    Nane:

     

    Elena:

     

    Sein Verhalten ist aber übergriffig! Das Schönreden bringt keine Erleichterung, es braucht eine klare Linie und je mehr Frauen sie ziehen, desto weniger werden diese Männer sich in ihrem Tun wohl fühlen. Und wenn man freundlich reagiert, denkt der andere, dass sein Verhalten okay ist, ist es aber nicht. 

    Ich verstehe deinen Gedanken, Elena, und natürlich sollte man übergriffiges Verhalten nicht schönreden oder einfach hinnehmen. 
     

    Aber ich finde, man kann trotzdem freundlich und bestimmt eine Grenze setzen. Freundlich zu reagieren bedeutet für mich nicht automatisch, dass ich das Verhalten akzeptiere. 

     

    Gerade heute möchte ich dem anderen nicht auch noch die Genugtuung geben, mich durch sein Verhalten aus der Ruhe bringen zu lassen.

    Das Problem ist, dass sie die Freundlichkeit nicht wie du verstehen. Sie nutzen sie für ihre Zwecke aus. 

  • Gestern, 18:32

     

    Karin:

    Ich versteh was du meinst Nane. Mein Impuls war es ja auch ihm gegen zu brüskieren oder meine Wut voll an den Kopf zu knallen, statt dessen antwortete ich ehrlich und neutral auf seine Frage wenn auch meine Körpersprache, Gesichtsausdruck klar zeigten, das war nun deplatziert Ende des Gespräches, was er ja ignorierte und ich verabschiedete mich deutlich mit winken und weggehen. 

    sich dann in eine halb-leere Bahn ausgerechnet hinter mir Platz zu nehmen empfand ich sehr daneben, er hätte weiter hinten oder weiter vorne mit Rücken zu mir sitzen können…. Die Nähe und im Rücken fand ich sehr unangenehm, liess ich ihm aber nicht anmerken.

    Für mein Empfinden -  genau richtig!!!

  • Gestern, 18:29 - Zuletzt bearbeitet Gestern, 18:37.

    Ich versteh was du meinst Nane. Mein Impuls war es ja auch ihm gegen zu brüskieren oder meine Wut voll an den Kopf zu knallen, statt dessen antwortete ich ehrlich und neutral auf seine Frage wenn auch meine Körpersprache, Gesichtsausdruck klar zeigten, das war nun deplatziert Ende des Gespräches, was er ja ignorierte und ich verabschiedete mich deutlich mit winken und weggehen. 

    Sich dann, in eine halb-leere Bahn, ausgerechnet hinter mir  zu setzen, empfand ich sehr daneben, er hätte weiter hinten oder weiter vorne in der anderen Sitzreihe mit Rücken zu mir sitzen können…. Die Nähe und im Rücken fand ich sehr unangenehm, liess ich ihm aber nicht anmerken.

  • Gestern, 18:03

     

    Elena:

     

    Nane:

     

    Naja, liebe Karin, oder du drehst das Ganze einfach mal ins Positive: Du hast ihm gefallen.

    Sein Verhalten ist aber übergriffig! Das Schönreden bringt keine Erleichterung, es braucht eine klare Linie und je mehr Frauen sie ziehen, desto weniger werden diese Männer sich in ihrem Tun wohl fühlen. Und wenn man freundlich reagiert, denkt der andere, dass sein Verhalten okay ist, ist es aber nicht. 

    Ich verstehe deinen Gedanken, Elena, und natürlich sollte man übergriffiges Verhalten nicht schönreden oder einfach hinnehmen. 
     

    Aber ich finde, man kann trotzdem freundlich und bestimmt eine Grenze setzen. Freundlich zu reagieren bedeutet für mich nicht automatisch, dass ich das Verhalten akzeptiere. 

     

    Gerade heute möchte ich dem anderen nicht auch noch die Genugtuung geben, mich durch sein Verhalten aus der Ruhe bringen zu lassen.

  • Gestern, 17:54

     

    Nane:

     

    Karin:

    Nane:

    Ich bewundere dich, dass du die Situationen für dich kehren kannst… Das ist für mich für ein anderes Mal sicher eine Überlegung wert. 
    Trotzdem, eine wildfremde Person auf ihr Aussehen hin zu fragen ob sie aus einem anderen Land stamm….. was soll das?

    was spielt das für eine Rolle?

     

    Elena:

    Danke für dein Mitgefühl, Elena. Ich wurde dies schon oft gefragt und irgendwie jagt mir das Unbehagen ein. Ja, wegen dem Dialekt wurde ich schon oft gefragt und selbst auch schon, aber da ist man schon im Gespräch und es geht da mehr um die Faszination Sprache als um eine Klassifizierung der Person.

    Naja, liebe Karin, oder du drehst das Ganze einfach mal ins Positive: Du hast ihm gefallen.

    Sein Verhalten ist aber übergriffig! Das Schönreden bringt keine Erleichterung, es braucht eine klare Linie und je mehr Frauen sie ziehen, desto weniger werden diese Männer sich in ihrem Tun wohl fühlen. Und wenn man freundlich reagiert, denkt der andere, dass sein Verhalten okay ist, ist es aber nicht. 

  • Gestern, 17:26

    Nein, darum ging es nicht, seinem Blick nach nach zu beurteilen. Darum reagierte er auch kein bisschen auf meine nonverbale Ablehnung.

    Nane:

     

    Karin:

    Nane:

    Ich bewundere dich, dass du die Situationen für dich kehren kannst… Das ist für mich für ein anderes Mal sicher eine Überlegung wert. 
    Trotzdem, eine wildfremde Person auf ihr Aussehen hin zu fragen ob sie aus einem anderen Land stamm….. was soll das?

    was spielt das für eine Rolle?

     

    Elena:

    Danke für dein Mitgefühl, Elena. Ich wurde dies schon oft gefragt und irgendwie jagt mir das Unbehagen ein. Ja, wegen dem Dialekt wurde ich schon oft gefragt und selbst auch schon, aber da ist man schon im Gespräch und es geht da mehr um die Faszination Sprache als um eine Klassifizierung der Person.

    Naja, liebe Karin, oder du drehst das Ganze einfach mal ins Positive: Du hast ihm gefallen.

     

  • Gestern, 17:23

     

    Karin:

    Nane:

    Ich bewundere dich, dass du die Situationen für dich kehren kannst… Das ist für mich für ein anderes Mal sicher eine Überlegung wert. 
    Trotzdem, eine wildfremde Person auf ihr Aussehen hin zu fragen ob sie aus einem anderen Land stamm….. was soll das?

    was spielt das für eine Rolle?

     

    Elena:

    Danke für dein Mitgefühl, Elena. Ich wurde dies schon oft gefragt und irgendwie jagt mir das Unbehagen ein. Ja, wegen dem Dialekt wurde ich schon oft gefragt und selbst auch schon, aber da ist man schon im Gespräch und es geht da mehr um die Faszination Sprache als um eine Klassifizierung der Person.

    Naja, liebe Karin, oder du drehst das Ganze einfach mal ins Positive: Du hast ihm gefallen.

  • Gestern, 17:21

    Nane:

    Ich bewundere dich, dass du die Situationen für dich kehren kannst… Das ist für mich für ein anderes Mal sicher eine Überlegung wert. 
    Trotzdem, eine wildfremde Person auf ihr Aussehen hin zu fragen ob sie aus einem anderen Land stamm….. was soll das?

    was spielt das für eine Rolle?

     

    Elena:

    Danke für dein Mitgefühl, Elena. Ich wurde dies schon oft gefragt und irgendwie jagt mir das Unbehagen ein. Ja, wegen dem Dialekt wurde ich schon oft gefragt und selbst auch schon, aber da ist man schon im Gespräch und es geht da mehr um die Faszination Sprache als um eine Klassifizierung der Person.

  • Gestern, 17:21

     

    Nane:

     

    Elena:

     

    Da bin ich anderer Meinung. Ich will bestimmt nicht höflich bleiben, da er die Grenzen offensichtlich überschritten hat, aber „verpiss dich“ kann man respektvoller formulieren 😁

    Gerade wenn ich Angst habe oder mich in einer Situation unwohl fühle, würde ich bewusst höflich bleiben.

    Denn wenn jemand tatsächlich darauf aus ist, einen anderen Menschen zu erschrecken oder ihm Angst zu machen, würde ich ihm diesen Triumph nicht gönnen.

     

    Ich würde mir meine Angst nicht anmerken lassen und ihm damit auch nicht das Gefühl geben, dass er Macht über mich hat.

     

    Ruhig, freundlich und selbstbewusst zu bleiben, wäre für mich die stärkere Reaktion.

    Wenn man das kann, dann auf jeden Fall. Wir sind aber nicht auf jede Situation perfekt vorbereitet, deswegen finde ich absolut in Ordnung so zu reagieren wie es geht. Beim nächsten Mal reagiert man dann besser darauf. Meiner Erfahrung nach erlebe ich immer wieder neue Situationen 😬

  • Gestern, 17:20 - Zuletzt bearbeitet Gestern, 17:28.

     

    Nane:

     

    Elena:

     

    Das hatte ich noch nie glaube ich, nur wenn ich zu sprechen beginne, fragen manche, aus welchem Land ich komme, aber eher seltener.

    Das musste sich fürchterlich anfühlen und sehr schockierend/ lähmend gewesen sein. Tut mir so leid Katrin, dass du so etwas heute durchmachen musstest. 🫤

     

    Ich weiss gar nicht, wie ich mich dabei verhalten hätte, aber falls mich so ein Benehmen nicht in Schockzustand versetzen sollte, würde ich höchstwahrscheinlich auf deinem perfekten Deutsch „das geht Sie nicht an!“ antworten.

    Klar, das ist eine unangenehme Situation. Aber ich würde ihm meine Angst oder mein Unwohlsein nicht zeigen.

     

    Wenn er mich fragen würde, ob ich Türkin bin, würde ich ganz ruhig sagen: „Nein, ich bin keine Türkin. Aber schön, dass Sie mich für eine Türkin gehalten haben - das ehrt mich sehr.“

     

    Dann würde ich ihm noch einen schönen Tag wünschen und einfach gehen. Damit würde ich die Situation für mich umdrehen: selbstbewusst bleiben, freundlich reagieren und mir nicht anmerken lassen, dass er mich verunsichert.


    Es besteht über kein Grund für Unwohlsein,  wenn  jemand  in der Öffentlichkeit fragt , ob man Italienerin ist !  In Wien werden Frauen oft in gewissen Brennpunktbezirken ganz anders angesprochen und Frauen fühlen sich am Abend nicht mehr  sicher !  Melissa Naschenweng hat einmal darüber berichtet , als sie in Wien unterwegs war und danach hat man sie  in den Medien  durch den Dreck gezogen !  Allerdings,  hat sie von der Bevölkerung sehr viel Zustimmung bekommen !    

  • Gestern, 17:10

     

    Elena:

     

    Nane:

     

    Klar, das ist eine unangenehme Situation. Aber ich würde ihm meine Angst oder mein Unwohlsein nicht zeigen.

     

    Wenn er mich fragen würde, ob ich Türkin bin, würde ich ganz ruhig sagen: „Nein, ich bin keine Türkin. Aber schön, dass Sie mich für eine Türkin gehalten haben - das ehrt mich sehr.“

     

    Dann würde ich ihm noch einen schönen Tag wünschen und einfach gehen. Damit würde ich die Situation für mich umdrehen: selbstbewusst bleiben, freundlich reagieren und mir nicht anmerken lassen, dass er mich verunsichert.

    Da bin ich anderer Meinung. Ich will bestimmt nicht höflich bleiben, da er die Grenzen offensichtlich überschritten hat, aber „verpiss dich“ kann man respektvoller formulieren 😁

    Gerade wenn ich Angst habe oder mich in einer Situation unwohl fühle, würde ich bewusst höflich bleiben.

    Denn wenn jemand tatsächlich darauf aus ist, einen anderen Menschen zu erschrecken oder ihm Angst zu machen, würde ich ihm diesen Triumph nicht gönnen.

     

    Ich würde mir meine Angst nicht anmerken lassen und ihm damit auch nicht das Gefühl geben, dass er Macht über mich hat.

     

    Ruhig, freundlich und selbstbewusst zu bleiben, wäre für mich die stärkere Reaktion.

  • Gestern, 17:07

     

    Nane:

     

    Elena:

     

    Das hatte ich noch nie glaube ich, nur wenn ich zu sprechen beginne, fragen manche, aus welchem Land ich komme, aber eher seltener.

    Das musste sich fürchterlich anfühlen und sehr schockierend/ lähmend gewesen sein. Tut mir so leid Katrin, dass du so etwas heute durchmachen musstest. 🫤

     

    Ich weiss gar nicht, wie ich mich dabei verhalten hätte, aber falls mich so ein Benehmen nicht in Schockzustand versetzen sollte, würde ich höchstwahrscheinlich auf deinem perfekten Deutsch „das geht Sie nicht an!“ antworten.

    Klar, das ist eine unangenehme Situation. Aber ich würde ihm meine Angst oder mein Unwohlsein nicht zeigen.

     

    Wenn er mich fragen würde, ob ich Türkin bin, würde ich ganz ruhig sagen: „Nein, ich bin keine Türkin. Aber schön, dass Sie mich für eine Türkin gehalten haben - das ehrt mich sehr.“

     

    Dann würde ich ihm noch einen schönen Tag wünschen und einfach gehen. Damit würde ich die Situation für mich umdrehen: selbstbewusst bleiben, freundlich reagieren und mir nicht anmerken lassen, dass er mich verunsichert.

    Da bin ich anderer Meinung. Ich will bestimmt nicht höflich bleiben, da er die Grenzen offensichtlich überschritten hat, aber „verpiss dich“ kann man respektvoller formulieren 😁

  • Gestern, 17:00

    Ich habe dazu auch ein gutes Beispiel, das allerdings schon viele Jahre zurückliegt.

     

    Ich bin abends durch den Bahnhof gegangen und hörte plötzlich Schritte hinter mir. Immer wenn ich langsamer wurde, wurden auch die Schritte langsamer.

    Irgendwann habe ich mich umgedreht, bin auf den Mann zugegangen und habe ihn ganz direkt gefragt: „Würden Sie mich bitte durch den Bahnhof begleiten? Ich fühle mich hier gerade unwohl und habe Angst.“

     

    Ich glaube, er war im ersten Moment ziemlich verdattert. 😄

    Aber tatsächlich ist er dann mit mir bis zur nächsten Straßenbahn gegangen

    .

    Manchmal kann es also auch ganz anders laufen, wenn man die Situation selbst in die Hand nimmt.

    Es gibt eben nicht nur die eine Reaktion auf solche Situationen.

  • Gestern, 16:57

     

    Elena:

     

    Karin:

    Seid ihr auf offener Strasse schon angesprochen worden ob ihr aus einem bestimmten Land stammt?

    … ich wartete auf die ÖV und merkte angestarrt zu werden von einem Mann. Das gab mir schon ein mummeliges Gefühl, ich tat so, als hätte ich es nicht bemerkt. Im Augenwinkel sah ich wie er näher kam. 
    So entschied ich mich gut 5 m weiter weg zu stehen in die anderen Richtung an ihn vorbei.

    Wieder bewegte er sich auf mich zu bis er neben mir stand, schaute und dann fragte ob ich Italienerin sei mit einem sehr deutschen Akzent. 
    Ich erschreck angesprochen zu werden und wurde richtig wütend über die Frage. Ich schüttelte den Kopf und blickte so abweisend wie ich konnte. Erwartete, dass er sich verzieht.


    Er fragte dann dasselbe auf Englisch und schob nach ob ich kein deutsch spreche. 

    Ich hätte ihn hauen können. Wie hättet ihr reagiert?


    Wollte schon ganz genervt fragen ob er Eugeniker ist,  antwortete aber in Dialekt wahrheitsgetreu nein, ich bin Schweizerin.

     

    Dies passte nicht in sein Konzept, er schüttelte den Kopf und stammelte“ wie bitte?“.

    Nicht bereit ihm zu helfen schmiss ich ihm nochmals mein Dialektsatz an seinen Kopf, winkte und stieg in die eingefahrene Bahn.

    Im Augenwinkel sah ich, dass er auch einstieg und durch die Scheibe, dass er hinter mir Platz nahm. Ich sass kerzengerade und verspannt da und nahm das Handy in der Hand um den Notruf wählen zu können… 2 Stationen später stieg er aus und schien zurück zu laufen…Phuuu

    Wer kennt das?

    Das hatte ich noch nie glaube ich, nur wenn ich zu sprechen beginne, fragen manche, aus welchem Land ich komme, aber eher seltener.

    Das musste sich fürchterlich anfühlen und sehr schockierend/ lähmend gewesen sein. Tut mir so leid Katrin, dass du so etwas heute durchmachen musstest. 🫤

     

    Ich weiss gar nicht, wie ich mich dabei verhalten hätte, aber falls mich so ein Benehmen nicht in Schockzustand versetzen sollte, würde ich höchstwahrscheinlich auf deinem perfekten Deutsch „das geht Sie nicht an!“ antworten.

    Klar, das ist eine unangenehme Situation. Aber ich würde ihm meine Angst oder mein Unwohlsein nicht zeigen.

     

    Wenn er mich fragen würde, ob ich Türkin bin, würde ich ganz ruhig sagen: „Nein, ich bin keine Türkin. Aber schön, dass Sie mich für eine Türkin gehalten haben - das ehrt mich sehr.“

     

    Dann würde ich ihm noch einen schönen Tag wünschen und einfach gehen. Damit würde ich die Situation für mich umdrehen: selbstbewusst bleiben, freundlich reagieren und mir nicht anmerken lassen, dass er mich verunsichert.

  • Gestern, 16:52

     

    Karin:

    Seid ihr auf offener Strasse schon angesprochen worden ob ihr aus einem bestimmten Land stammt?

    … ich wartete auf die ÖV und merkte angestarrt zu werden von einem Mann. Das gab mir schon ein mummeliges Gefühl, ich tat so, als hätte ich es nicht bemerkt. Im Augenwinkel sah ich wie er näher kam. 
    So entschied ich mich gut 5 m weiter weg zu stehen in die anderen Richtung an ihn vorbei.

    Wieder bewegte er sich auf mich zu bis er neben mir stand, schaute und dann fragte ob ich Italienerin sei mit einem sehr deutschen Akzent. 
    Ich erschreck angesprochen zu werden und wurde richtig wütend über die Frage. Ich schüttelte den Kopf und blickte so abweisend wie ich konnte. Erwartete, dass er sich verzieht.


    Er fragte dann dasselbe auf Englisch und schob nach ob ich kein deutsch spreche. 

    Ich hätte ihn hauen können. Wie hättet ihr reagiert?


    Wollte schon ganz genervt fragen ob er Eugeniker ist,  antwortete aber in Dialekt wahrheitsgetreu nein, ich bin Schweizerin.

     

    Dies passte nicht in sein Konzept, er schüttelte den Kopf und stammelte“ wie bitte?“.

    Nicht bereit ihm zu helfen schmiss ich ihm nochmals mein Dialektsatz an seinen Kopf, winkte und stieg in die eingefahrene Bahn.

    Im Augenwinkel sah ich, dass er auch einstieg und durch die Scheibe, dass er hinter mir Platz nahm. Ich sass kerzengerade und verspannt da und nahm das Handy in der Hand um den Notruf wählen zu können… 2 Stationen später stieg er aus und schien zurück zu laufen…Phuuu

    Wer kennt das?

    Das hatte ich noch nie glaube ich, nur wenn ich zu sprechen beginne, fragen manche, aus welchem Land ich komme, aber eher seltener.

    Das musste sich fürchterlich anfühlen und sehr schockierend/ lähmend gewesen sein. Tut mir so leid Katrin, dass du so etwas heute durchmachen musstest. 🫤

     

    Ich weiss gar nicht, wie ich mich dabei verhalten hätte, aber falls mich so ein Benehmen nicht in Schockzustand versetzen sollte, würde ich höchstwahrscheinlich auf deinem perfekten Deutsch „das geht Sie nicht an!“ antworten.

  • Gestern, 16:30

     

    Karin:

    Seid ihr auf offener Strasse schon angesprochen worden ob ihr aus einem bestimmten Land stammt?

    … ich wartete auf die ÖV und merkte angestarrt zu werden. von einem Mann. Das gab mir schon ein mummeliges Gefühl Und tat so als hätte ich es nicht bemerkt. Im Augenwinkel sah ich wie er näher kam. 
    So entschied ich mich gut 5 m weiter weg zu stehen in die anderen Richtung An ihn vorbei.

    Wieder bewegte er sich auf mich zu bis er neben mir stand, schaute und dann fragte ob ich Italienerin sei mit einem sehr deutschen Akzent. 
    Ich erschreck angesprochen zu werden und wurde richtig wütend über die Frage. Ich schüttelte den Kopf und blickte so abweisend Wie ich konnte. Erwartete, dass er sich verzieht.
    Er fragte dann dasselbe auf Englisch und schob nach ob ich kein deutsch spreche. 

    Ich hätte ihn hauen können. Wie hättet ihr reagiert?
    Wollte schon ganz genervt fragen ob er Eugeniker ist,  antwortete aber in Dialekt wahrheitsgetreu nein, ich bin Schweizerin.

    Dies passte nicht in sein Konzept, er schüttelte den Kopf und stammelte wie bitte.

    Nicht bereit ihm zu helfen schmiss ich ihm nochmals mein Dialektsatz an seinen Kopf, winkte und stieg in die eingefahrene Bahn.

    Im Augenwinkel sah ich dass er auch einstieg und durch die Scheibe dass er hinter mir Platz nahm. Ich sass kerzengerade und verspannt da und nahm das Handy in der Hand dass ich den Notruf wählen könnte… 2 Stationen später stieg er aus und schien zurück zu laufen…Phuuu

    Wer kennt das?

    Ja, sowas kenne ich auch. 😄 Bei mir wird allerdings immer gefragt, ob ich Türkin bin.

  • Gestern, 16:27 - Zuletzt bearbeitet Gestern, 16:31.

    Seid ihr auf offener Strasse schon angesprochen worden ob ihr aus einem bestimmten Land stammt?

    … ich wartete auf die ÖV und merkte angestarrt zu werden von einem Mann. Das gab mir schon ein mummeliges Gefühl, ich tat so, als hätte ich es nicht bemerkt. Im Augenwinkel sah ich wie er näher kam. 
    So entschied ich mich gut 5 m weiter weg zu stehen in die anderen Richtung an ihn vorbei.

    Wieder bewegte er sich auf mich zu bis er neben mir stand, schaute und dann fragte ob ich Italienerin sei mit einem sehr deutschen Akzent. 
    Ich erschreck angesprochen zu werden und wurde richtig wütend über die Frage. Ich schüttelte den Kopf und blickte so abweisend wie ich konnte. Erwartete, dass er sich verzieht.


    Er fragte dann dasselbe auf Englisch und schob nach ob ich kein deutsch spreche. 

    Ich hätte ihn hauen können. Wie hättet ihr reagiert?


    Wollte schon ganz genervt fragen ob er Eugeniker ist,  antwortete aber in Dialekt wahrheitsgetreu nein, ich bin Schweizerin.

     

    Dies passte nicht in sein Konzept, er schüttelte den Kopf und stammelte“ wie bitte?“.

    Nicht bereit ihm zu helfen schmiss ich ihm nochmals mein Dialektsatz an seinen Kopf, winkte und stieg in die eingefahrene Bahn.

    Im Augenwinkel sah ich, dass er auch einstieg und durch die Scheibe, dass er hinter mir Platz nahm. Ich sass kerzengerade und verspannt da und nahm das Handy in der Hand um den Notruf wählen zu können… 2 Stationen später stieg er aus und schien zurück zu laufen…Phuuu

    Wer kennt das?

  • Gestern, 12:09 - Zuletzt bearbeitet Gestern, 12:10.

    Nein leider noch keinen einzigen Tropfen, aber eine Wolkenfront rückt hier (in Basel bin ich gerade)doch langsam an…..

     

    IMG_6439.jpeg

    oh ja bitte ein Apfelschorle🤩herzlichen Dank Marta🤗

  • Gestern, 12:00

    Bei mir regnet es gerade, ich geb einen aus! 🥳

    Mit und ohne Alkohol, wie es euch beliebt. 😉

    IMG_0648.jpeg

     

Interesse geweckt? Jetzt kostenlos registrieren!

Du bist nur einen Klick entfernt. Die Registrierung dauert nur 1 Minute.