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  • Herz gegen Verstand, um auf die Gefühlsebene zu kommen?

    Diskussion · 53 Beiträge · 4 Gefällt mir · 1.054 Aufrufe

    An sich bin ich ein Kopfmensch, der viel nachdenkt, analysiert und abwägt, dies 
    finde ich im Grunde auch gut, wenn es darum geht Situationen einzuschätzen, 
    Entscheidungen zu treffen oder Probleme und Zukunftsfragen zu bearbeiten, a-
    ber im direkten Umgang mit Menschen eher hinderlich, weil ich da schon gern
    entspannter, lockerer und spontaner wäre um Herzen zu öffnen und die Seele
    zu berühren, wie schafft ihr diesen Umschwung, dass diese Rationalität in den
    Hintergrund rückt um mehr auf die Gefühlsebene zu kommen oder ist es auch
    möglich beides zu vereinen? Würde mich über eure Erfahrungen und Perspek-
    tiven freuen und wünsche euch einen entspannten und freudigen Abend🎇🦋

     

    tanz.jpg
    05.01.26, 20:14

Beiträge

  • 08.01.26, 06:15

    Verstand und Gefühl sind Partner!

    Der Kopf bietet Struktur, Analyse und Sicherheit. Das Herz/ Gefühl liefert die Werte, die Intuition, die Vitalität. Sind beide verbunden so nennen wir das Stimmigkeit.

    Wenn Gefühle als überwältigend oder gefährlich erlebt werden, zieht sich das Bewusstsein in den "sicheren Hafen" des Denkens zurück.

    Der Kopf wird zu Festung um Schmerz und Kontrollverlust zu vermeiden.

    Versuche deine Empfindungen im Körper zu spüren und zu benennen.

    Versuche deine Emotionen als ein Signal deines Unterbewusstseins zu sehen, dass dir Infos über deine Bedürfnisse liefert.

    Bemerke zunächst deine Emotion und benenne sie.

    "Der Verstand ist ein hervorragender Diener, aber ein furchtbarer Herr".

  • 07.01.26, 23:26 - Zuletzt bearbeitet 07.01.26, 23:50.

     

    Karin:

    Ohne es zu wollen zeigt deine Reaktion, dass ich den Nagel auf dem Kopf traf, d.H. was ich allgemein meinte genau auf dich zutrifft. Tut mir leid für dich, muss echt hart sein so voller Mistrauen zu leben. Ich verstehe es nun, wie du es liest und interpretierst und weiss nun auch, dass es nichts bringt erklären zu wollen, wie ich es meinte. Selbstverständlich gab ich nur meine Erfahrungen weiter als ein weiteres Beispiel zu deinen, denn so funktioniert für mich eine Diskussion. Jeder trägt seine Erfahrungen dazu bei. 

    Schwarzgelber Mutbürger:

     

    Deine Aussage, mit dem zitieren meiner Aussage, ist eben eine direkte Kritik und eine 
    Infragestellung meiner Erfahrung und dies "In Nachhinein kann man sich das leben 
    sehr schwer machen, wenn man überall Intrigen vermutet und glaubt zu sehen.", 
    dann eben auch ein persönlicher Angriff, wonach ich mir die Sachen ja einfach nur 
    schlechte Rede, eine Kritik meinerseits an Dir wäre, mit verweis darauf, dass Du deine
    Erfahrung wieder gibst, könnte man es eben gleich so einordnen... 
     

     

    Nein, ich sitze hier ganz entspannt und lache über deinen Versuch mir etwas beweisen 
    zu wollen, letztlich hast Du nicht mal den Versuch unternommen dich zu erklären, aber
    fühlst dich im Recht, genau das versteht man unter Rechthaberei, aber klar kannst Du 
    es jetzt so auslegen, dass Du mich zitierst um deine Erfahrungen zu äußern ohne dies
    kenntlich zu machen, ungesagte Worte sind eben ungesagt und nur im Bewusstsein
    von Dir, nicht der anderen...

    nur mal so, die meisten hier formulieren "Ich- Botschaften" außer Du, für dich sind 
    scheinbar deine Erfahrungen allgemeingültig und jeder hat das gefälligst genauso
    zu sehen...

  • 07.01.26, 23:17 - Zuletzt bearbeitet 07.01.26, 23:18.

    Ohne es zu wollen zeigt deine Reaktion, dass ich den Nagel auf dem Kopf traf, d.H. was ich allgemein meinte genau auf dich zutrifft. Tut mir leid für dich, muss echt hart sein so voller Mistrauen zu leben. Ich verstehe es nun, wie du es liest und interpretierst und weiss nun auch, dass es nichts bringt erklären zu wollen, wie ich es meinte. Selbstverständlich gab ich nur meine Erfahrungen weiter als ein weiteres Beispiel zu deinen, denn so funktioniert für mich eine Diskussion. Jeder trägt seine Erfahrungen dazu bei. 

    Schwarzgelber Mutbürger:

     

    Karin:

     

    Ähm…… warum fühlst du dich immer gleich kritisiert und angegriffen? 
    Weder stelle ich deine Erfahrungen in Frage noch bewerte ich sie. 

    Ich habe lediglich allgemein meine Meinung zu Menschen und Intrigen geschrieben.

    Etwas kritisiere ich nun direkt, lass das Wort „liebe“ vor dem Namen sein, es ist unglaubwürdig Wenn du das schreibst.

     


     

    Deine Aussage, mit dem zitieren meiner Aussage, ist eben eine direkte Kritik und eine 
    Infragestellung meiner Erfahrung und dies "In Nachhinein kann man sich das leben 
    sehr schwer machen, wenn man überall Intrigen vermutet und glaubt zu sehen.", 
    dann eben auch ein persönlicher Angriff, wonach ich mir die Sachen ja einfach nur 
    schlechte Rede, eine Kritik meinerseits an Dir wäre, mit verweis darauf, dass Du deine
    Erfahrung wieder gibst, könnte man es eben gleich so einordnen... 
     

     

  • 07.01.26, 23:03 - Zuletzt bearbeitet 07.01.26, 23:15.

     

    Karin:

     

    Schwarzgelber Mutbürger:

     

    Wieso stellst Du, liebe Karin, meine Erfahrungen infrage, hast Du erlebt was ich erlebt habe, 
    bist Du in meinen Schuhen gegangen? Du könntest auch einfach annehmen, dass Du Glück 
    hattest und meine Erfahrungen akzeptieren ohne sie zu bewerten und mich als gebranntes
    Kind sehen ohne zu meinen, dass Du mich mit deiner Aussage beeinflussen könntest...

    Ähm…… warum fühlst du dich immer gleich kritisiert und angegriffen? 
    Weder stelle ich deine Erfahrungen in Frage noch bewerte ich sie. 

    Ich habe lediglich allgemein meine Meinung zu Menschen und Intrigen geschrieben.

    Etwas kritisiere ich nun direkt, lass das Wort „liebe“ vor dem Namen sein, es ist unglaubwürdig Wenn du das schreibst.

     


     

    Deine Aussage, mit dem zitieren meiner Aussage, ist eben eine direkte Kritik und eine 
    Infragestellung meiner Erfahrung und dies "In Nachhinein kann man sich das leben 
    sehr schwer machen, wenn man überall Intrigen vermutet und glaubt zu sehen.", 
    dann eben auch ein persönlicher Angriff, wonach ich mir die Sachen ja einfach nur 
    Einbilde und schlechte Rede, eine Kritik meinerseits an Dir wäre, mit verweis darauf, 
    dass Du deine Erfahrung wieder gibst, könnte man es eben gleich so einordnen... 
     
    ach und noch was, dein "immer" suggeriert, dass ich stets alles als Kritik auffasse und
    mich angegriffen fühle, was treibt dich zu solchen totalitären Aussagen? 
     

  • 07.01.26, 22:51

     

    Schwarzgelber Mutbürger:

     

    Karin:

    So viele sind es nicht die Intrigen schmieden. Die meisten Menschen tuen das nicht.

    In Nachhinein kann man sich das leben sehr schwer machen, wenn man überall Intrigen vermutet und glaubt zu sehen. 

     

    Wieso stellst Du, liebe Karin, meine Erfahrungen infrage, hast Du erlebt was ich erlebt habe, 
    bist Du in meinen Schuhen gegangen? Du könntest auch einfach annehmen, dass Du Glück 
    hattest und meine Erfahrungen akzeptieren ohne sie zu bewerten und mich als gebranntes
    Kind sehen ohne zu meinen, dass Du mich mit deiner Aussage beeinflussen könntest...

    Ähm…… warum fühlst du dich immer gleich kritisiert und angegriffen? 
    Weder stelle ich deine Erfahrungen in Frage noch bewerte ich sie. 

    Ich habe lediglich allgemein meine Meinung zu Menschen und Intrigen geschrieben.

    Etwas kritisiere ich nun direkt, lass das Wort „liebe“ vor dem Namen sein, es ist unglaubwürdig Wenn du das schreibst.

     


     

  •  

    Karin:

    So viele sind es nicht die Intrigen schmieden. Die meisten Menschen tuen das nicht.

    In Nachhinein kann man sich das leben sehr schwer machen, wenn man überall Intrigen vermutet und glaubt zu sehen. 

    Schwarzgelber Mutbürger:

     

    Ich denke, mit dem Wort Intuition, das hier in vielen Kommentaren angeklungen ist, ist deine 
    Frage schon ausreichend beantwortet, liebe Karin, auch wenn Du es Bauchgefühl nennst, so
    meint es im Grunde das Gleiche, 

    letztlich musste ich im Lauf meines Lebens lernen, dass der schöne Schein oft trügerisch ist, 
    manche Menschen versuchen einen mit hohlen Phrasen oder leeren Versprechen einzulullen, 
    während sie insgeheim schon irgendwelche Intrigen planen, etc und das Herz es so nicht wahr
    haben will....
     

     

    Wieso stellst Du, liebe Karin, meine Erfahrungen infrage, hast Du erlebt was ich erlebt habe, 
    bist Du in meinen Schuhen gegangen? Du könntest auch einfach annehmen, dass Du Glück 
    hattest und meine Erfahrungen akzeptieren ohne sie zu bewerten und mich als gebranntes
    Kind sehen ohne zu meinen, dass Du mich mit deiner Aussage beeinflussen könntest...

  • 07.01.26, 22:28

    So viele sind es nicht die Intrigen schmieden. Die meisten Menschen tuen das nicht.

    In Nachhinein kann man sich das leben sehr schwer machen, wenn man überall Intrigen vermutet und glaubt zu sehen. 

    Schwarzgelber Mutbürger:

     

    Karin:

    Ist es dann nicht das Bauchgefühl, dass manchmal Kopf und Herz vereint und aus gedachten Gedanken und gefühlte Erinnerungen zusammen mischt und meist das Beste aus der Situation macht? 
    Ich lass mich häufig bei Menschen im direkt Kontakt vom Bauchgefühl leiten und bin im Nachhinein manchmal überrascht wie einfach alles war und welche eigene Grenzen  und Ängste ich übersprang ohne “falsch“ gehandelt zu haben.

     

    Das einzige, wenn mein Bauchgefühl sagt, geh, übertönt das Herz oft „wart ab“ auch wenn die Vernunft beipflichtet zugehen….. Und ganz selten hatte das Herz doch recht oder ich lernte Milde.

    Ich denke, mit dem Wort Intuition, das hier in vielen Kommentaren angeklungen ist, ist deine 
    Frage schon ausreichend beantwortet, liebe Karin, auch wenn Du es Bauchgefühl nennst, so
    meint es im Grunde das Gleiche, 

    letztlich musste ich im Lauf meines Lebens lernen, dass der schöne Schein oft trügerisch ist, 
    manche Menschen versuchen einen mit hohlen Phrasen oder leeren Versprechen einzulullen, 
    während sie insgeheim schon irgendwelche Intrigen planen, etc und das Herz es so nicht wahr
    haben will....
     

     

  •  

    Waldgeist:


     

    Ein schlechtes Gefühl den Gedanken ändern zu lassen, funktioniert nicht einfach. Das Gefühl ist manifestiert und bleibt bestehen, egal wie man denkt.

     

     


     

    Deiner Gesamtaussage stimme ich zu, lieber Waldgeist, man kann aber schlechte Gefühle 
    hervorrufen, indem man zum Beispiel Verknüpfungen schafft, wenn ein Gedanke kommt
    den man schlecht machen will, macht man eine unangenehme Tätigkeit, so dass dann 
    auch dieser Gedanke mit schlechten Gefühlen, die man bei der Tätigkeit hat, verknüpft 
    wird, etc... wenn Du verstehst? 

    Selbst finde ich es natürlich, bestimmte Ereignisse zu bewerten, aber letztlich hat der an-
    dere eventuell eben eine eigene Bewertung der Tatsachen? 

  • 07.01.26, 21:37

     

    Waldgeist:

     

    Maggie:

     

    ja das mit dem „Schutzreflex“ habe ich ja (indirekt) erwähnt: wo hast du gelernt (bekommen/also auch von aussen), nicht auf deine Gefühle zu 

    IMG_9629.jpeg

    hören? bzw woher kommt die Angst vor Verletzung?

     

    und vielleicht hilft es manchmal auch, wenn du es nicht als Kritik darlegst sondern als deine Wahrnehung… und dem Gegenüber seine lässt. 

    Dieses Zitat würde ich nicht so vorbehaltlos übernehmen , denn eine verlorene Liebe kann oft extrem schmerzlich , verletzend , enttäuschend und auch traumatisch sein .  Schlussendlich fragt man sich danach , war es diese Liebe wirklich wert ? 

    was IST Liebe? das ist wohl die Grundfrage…

  • 07.01.26, 21:36

     

    Waldgeist:

     

    Schwarzgelber Mutbürger:

     

    Soweit gebe ich Dir Recht, lieber Waldgeist, nur denke ich, dass Herz und Verstand nicht 
    untrennbar miteinander verbunden sind, metaphorisch sind sie eher wie Hard- und Soft-
    ware eines Computers, zwei unabhängige Systeme die aber im Zusammenspiel am bes-
    ten funktionieren...


     

    Also ich Meine , dass  Gedanken  Gefühle beeinflussen Können .  Wenn man seine Einstellung oder Interpretation einer Situation ändert, kann sich das Gefühl wandeln. Positive Gedanken können also ein schlechtes Gefühl abmildern oder umkehren. Umgekehrt funktioniert es nicht in derselben direkten Weise. Ein schlechtes Gefühl den Gedanken ändern zu lassen, funktioniert nicht einfach. Das Gefühl ist manifestiert und bleibt bestehen, egal wie man denkt.

     

    In deiner Computer-Metapher könnte man sagen: der Verstand ist die aktive Software, die das System steuert, das Herz oder das Gefühl ist die Hardware, die fest verdrahtet ist und von allein nicht einfach umprogrammiert werden kann. Der Gedanke hat also die Macht zur Veränderung, das Gefühl empfängt nur Impulse.


     

    Das Gefühl ist manifestiert und bleibt bestehen, egal wie man denkt.

     

    dieser Satz gefällt mir… ja, das Gefühl ist da, man darf es aber auch (irgendwann mal) stehen lassen. wir SIND NICHT das Gefühl 

  • 07.01.26, 21:31

     

    Maggie:

     

    Schwarzgelber Mutbürger:

     

    Ich gebe Dir zwar Recht, liebe Maggie, dass ein Knopfdruck nicht zur Veränderung reicht, 
    man aber schon lernen kann lockerer, humorvoller etc zu werden...

    bei mir ist die Analyse eher ein Schutzreflex, aber letztlich hindert einen der Versuch, sich
    wie in einem Kokon vor Verletzungen zu schützen, tatsächlich am Leben teilzunehmen, a-
    ber im Endeffekt bin ich immer aufgeschlossen für andere Menschen und versuche sie 
    auch so anzunehmen wie sie sind, nur sollte man, meiner Meinung nach, eben auch Kritik 
    äußern dürfen, ohne das sie gleich als persönlicher Angriff ausgelegt wird, sende viele lG:-)

    ja das mit dem „Schutzreflex“ habe ich ja (indirekt) erwähnt: wo hast du gelernt (bekommen/also auch von aussen), nicht auf deine Gefühle zu 

    IMG_9629.jpeg

    hören? bzw woher kommt die Angst vor Verletzung?

     

    und vielleicht hilft es manchmal auch, wenn du es nicht als Kritik darlegst sondern als deine Wahrnehung… und dem Gegenüber seine lässt. 

    Dieses Zitat würde ich nicht so vorbehaltlos übernehmen , denn eine verlorene Liebe kann oft extrem schmerzlich , verletzend , enttäuschend und auch traumatisch sein .  Schlussendlich fragt man sich danach , war es diese Liebe wirklich wert ? 

  • 07.01.26, 21:29

     

    Schwarzgelber Mutbürger:

     

    Maggie:

     

    ja das mit dem „Schutzreflex“ habe ich ja (indirekt) erwähnt: wo hast du gelernt (bekommen/also auch von aussen), nicht auf deine Gefühle zu 

    IMG_9629.jpeg

    hören? bzw woher kommt die Angst vor Verletzung?

     

    und vielleicht hilft es manchmal auch, wenn du es nicht als Kritik darlegst sondern als deine Wahrnehung… und dem Gegenüber seine lässt. 

    Ich denke, die Angst vor Verletzungen ist ein natürlicher Schutzreflex um Schmerzen zu verhindern, 
    weil man einfach keine Schmerzen erleben will, da es weh tut....

    Ich würde zwar so nicht sagen, dass mir beigebracht wurde meine Gefühle zu ignorieren, 
    sondern meine Erfahrungen mir gesagt haben, dass Gefühle oft flüchtig und trügerisch 
    sind.... 

    ja das ist für mich das Leben hier auf diesem Planeten, ohne das Fühlen geht gar nichts, wär ja eh langweilig😉 so ist die ganze Bandbreite von Himmelhoch-jauchzend bis zum-Boden-betrübt dabei… und die Erfahrung lernt/zeigt uns, dass alle irgendwie vorbei gehen, dh. wollte man beinahe noch sterben nach dem Verlust der ersten Liebe und dachte man, dies wird’s nie mehr geben… peng flattern die Schmetterlinge vielleicht noch heftiger. 

     

    für mich ist das wunderbare an der Erfahrung, das Wissen/Vertrauen/der Glaube, dass alles wieder mal anders sein/werden kann. wie im Angenehmen so auch im weniger Angenehmen…. alles bewegt und verändert sich. auch ein Schmerz geht vorbei, wenn ich es zulasse und mich nicht daran klammere.

    Sperre dich nicht gegen Erfahrungen, sie machen das Leben aus.

     

  • 07.01.26, 21:25

     

    Schwarzgelber Mutbürger:

     

    Waldgeist:

    Ich Meine , dass sich Gefühle nicht steuern oder von der Rationalität abkoppeln lassen. Das Einzige, was wir bewusst beeinflussen können, sind unsere Gedanken und Bewertungen etwa durch positives Denken, Perspektivwechsel oder Affirmationen.
     

    Das Bauchgefühl hingegen entsteht unabhängig davon. Es meldet sich oft spontan und basiert auf Erfahrungen und unbewussten Prozessen. Man kann lernen, es einzuordnen oder nicht automatisch danach zu handeln, aber man kann es weder ausschalten noch gezielt formen.
     

    Der Verstand kann Gefühle erklären und moderieren, doch er erzeugt oder kontrolliert sie nicht. Deshalb sind Herz und Verstand aus meiner Sicht untrennbar miteinander verbunden


     

    Soweit gebe ich Dir Recht, lieber Waldgeist, nur denke ich, dass Herz und Verstand nicht 
    untrennbar miteinander verbunden sind, metaphorisch sind sie eher wie Hard- und Soft-
    ware eines Computers, zwei unabhängige Systeme die aber im Zusammenspiel am bes-
    ten funktionieren...


     

    Also ich Meine , dass  Gedanken  Gefühle beeinflussen Können .  Wenn man seine Einstellung oder Interpretation einer Situation ändert, kann sich das Gefühl wandeln. Positive Gedanken können also ein schlechtes Gefühl abmildern oder umkehren. Umgekehrt funktioniert es nicht in derselben direkten Weise. Ein schlechtes Gefühl den Gedanken ändern zu lassen, funktioniert nicht einfach. Das Gefühl ist manifestiert und bleibt bestehen, egal wie man denkt.

     

    In deiner Computer-Metapher könnte man sagen: der Verstand ist die aktive Software, die das System steuert, das Herz oder das Gefühl ist die Hardware, die fest verdrahtet ist und von allein nicht einfach umprogrammiert werden kann. Der Gedanke hat also die Macht zur Veränderung, das Gefühl empfängt nur Impulse.


     

  •  

    Waldgeist:

    Ich Meine , dass sich Gefühle nicht steuern oder von der Rationalität abkoppeln lassen. Das Einzige, was wir bewusst beeinflussen können, sind unsere Gedanken und Bewertungen etwa durch positives Denken, Perspektivwechsel oder Affirmationen.
     

    Das Bauchgefühl hingegen entsteht unabhängig davon. Es meldet sich oft spontan und basiert auf Erfahrungen und unbewussten Prozessen. Man kann lernen, es einzuordnen oder nicht automatisch danach zu handeln, aber man kann es weder ausschalten noch gezielt formen.
     

    Der Verstand kann Gefühle erklären und moderieren, doch er erzeugt oder kontrolliert sie nicht. Deshalb sind Herz und Verstand aus meiner Sicht untrennbar miteinander verbunden


     

    Soweit gebe ich Dir Recht, lieber Waldgeist, nur denke ich, dass Herz und Verstand nicht 
    untrennbar miteinander verbunden sind, metaphorisch sind sie eher wie Hard- und Soft-
    ware eines Computers, zwei unabhängige Systeme die aber im Zusammenspiel am bes-
    ten funktionieren...

  •  

    Maggie:

     

    Schwarzgelber Mutbürger:

     

    Ich gebe Dir zwar Recht, liebe Maggie, dass ein Knopfdruck nicht zur Veränderung reicht, 
    man aber schon lernen kann lockerer, humorvoller etc zu werden...

    bei mir ist die Analyse eher ein Schutzreflex, aber letztlich hindert einen der Versuch, sich
    wie in einem Kokon vor Verletzungen zu schützen, tatsächlich am Leben teilzunehmen, a-
    ber im Endeffekt bin ich immer aufgeschlossen für andere Menschen und versuche sie 
    auch so anzunehmen wie sie sind, nur sollte man, meiner Meinung nach, eben auch Kritik 
    äußern dürfen, ohne das sie gleich als persönlicher Angriff ausgelegt wird, sende viele lG:-)

    ja das mit dem „Schutzreflex“ habe ich ja (indirekt) erwähnt: wo hast du gelernt (bekommen/also auch von aussen), nicht auf deine Gefühle zu 

    IMG_9629.jpeg

    hören? bzw woher kommt die Angst vor Verletzung?

     

    und vielleicht hilft es manchmal auch, wenn du es nicht als Kritik darlegst sondern als deine Wahrnehung… und dem Gegenüber seine lässt. 

    Ich denke, die Angst vor Verletzungen ist ein natürlicher Schutzreflex um Schmerzen zu verhindern, 
    weil man einfach keine Schmerzen erleben will, da es weh tut....

    Ich würde zwar so nicht sagen, dass mir beigebracht wurde meine Gefühle zu ignorieren, 
    sondern meine Erfahrungen mir gesagt haben, dass Gefühle oft flüchtig und trügerisch 
    sind.... 

  • 07.01.26, 20:36 - Zuletzt bearbeitet 07.01.26, 20:37.

     

    Schwarzgelber Mutbürger:

     

    Maggie:

    lieber SG MUTbürger

    vieles ist hier schon geschrieben, welches ich auch so unterschreiben würde…

     

    bleibe echt (authentisch) und dich selber, alles andere merkt das Gegenüber (jedenfalls die Viele😉) du kannst nicht auf Knopfdruck lockerer und humorvoller sein, wenn dies nicht deinem Naturell entspricht.

     

    für mich kam noch der Input, wann/wo hast du „gelernt“(bekommen), nicht auf der Gefühlsebene zu agieren? vielleicht kann diese Analyse für dich selber auch noch einen Einblick geben.

     

    wir können (zum Glück❣️) nicht alle gleich sein, aber wir können lernen, andere anzunehmen, wie sie sind OHNE dies zu beWERTen.

    Ich gebe Dir zwar Recht, liebe Maggie, dass ein Knopfdruck nicht zur Veränderung reicht, 
    man aber schon lernen kann lockerer, humorvoller etc zu werden...

    bei mir ist die Analyse eher ein Schutzreflex, aber letztlich hindert einen der Versuch, sich
    wie in einem Kokon vor Verletzungen zu schützen, tatsächlich am Leben teilzunehmen, a-
    ber im Endeffekt bin ich immer aufgeschlossen für andere Menschen und versuche sie 
    auch so anzunehmen wie sie sind, nur sollte man, meiner Meinung nach, eben auch Kritik 
    äußern dürfen, ohne das sie gleich als persönlicher Angriff ausgelegt wird, sende viele lG:-)

    ja das mit dem „Schutzreflex“ habe ich ja (indirekt) erwähnt: wo hast du gelernt (bekommen/also auch von aussen), nicht auf deine Gefühle zu 

    IMG_9629.jpeg

    hören? bzw woher kommt die Angst vor Verletzung?

     

    und vielleicht hilft es manchmal auch, wenn du es nicht als Kritik darlegst sondern als deine Wahrnehung… und dem Gegenüber seine lässt. 

  • 07.01.26, 20:17

    Ich Meine , dass sich Gefühle nicht steuern oder von der Rationalität abkoppeln lassen. Das Einzige, was wir bewusst beeinflussen können, sind unsere Gedanken und Bewertungen etwa durch positives Denken, Perspektivwechsel oder Affirmationen.
     

    Das Bauchgefühl hingegen entsteht unabhängig davon. Es meldet sich oft spontan und basiert auf Erfahrungen und unbewussten Prozessen. Man kann lernen, es einzuordnen oder nicht automatisch danach zu handeln, aber man kann es weder ausschalten noch gezielt formen.
     

    Der Verstand kann Gefühle erklären und moderieren, doch er erzeugt oder kontrolliert sie nicht. Deshalb sind Herz und Verstand aus meiner Sicht untrennbar miteinander verbunden


     

  •  

    Maggie:

    lieber SG MUTbürger

    vieles ist hier schon geschrieben, welches ich auch so unterschreiben würde…

     

    bleibe echt (authentisch) und dich selber, alles andere merkt das Gegenüber (jedenfalls die Viele😉) du kannst nicht auf Knopfdruck lockerer und humorvoller sein, wenn dies nicht deinem Naturell entspricht.

     

    für mich kam noch der Input, wann/wo hast du „gelernt“(bekommen), nicht auf der Gefühlsebene zu agieren? vielleicht kann diese Analyse für dich selber auch noch einen Einblick geben.

     

    wir können (zum Glück❣️) nicht alle gleich sein, aber wir können lernen, andere anzunehmen, wie sie sind OHNE dies zu beWERTen.

    Ich gebe Dir zwar Recht, liebe Maggie, dass ein Knopfdruck nicht zur Veränderung reicht, 
    man aber schon lernen kann lockerer, humorvoller etc zu werden...

    bei mir ist die Analyse eher ein Schutzreflex, aber letztlich hindert einen der Versuch, sich
    wie in einem Kokon vor Verletzungen zu schützen, tatsächlich am Leben teilzunehmen, a-
    ber im Endeffekt bin ich immer aufgeschlossen für andere Menschen und versuche sie 
    auch so anzunehmen wie sie sind, nur sollte man, meiner Meinung nach, eben auch Kritik 
    äußern dürfen, ohne das sie gleich als persönlicher Angriff ausgelegt wird, sende viele lG:-)

  •  

    Karin:

    Ist es dann nicht das Bauchgefühl, dass manchmal Kopf und Herz vereint und aus gedachten Gedanken und gefühlte Erinnerungen zusammen mischt und meist das Beste aus der Situation macht? 
    Ich lass mich häufig bei Menschen im direkt Kontakt vom Bauchgefühl leiten und bin im Nachhinein manchmal überrascht wie einfach alles war und welche eigene Grenzen  und Ängste ich übersprang ohne “falsch“ gehandelt zu haben.

     

    Das einzige, wenn mein Bauchgefühl sagt, geh, übertönt das Herz oft „wart ab“ auch wenn die Vernunft beipflichtet zugehen….. Und ganz selten hatte das Herz doch recht oder ich lernte Milde.

    Ich denke, mit dem Wort Intuition, das hier in vielen Kommentaren angeklungen ist, ist deine 
    Frage schon ausreichend beantwortet, liebe Karin, auch wenn Du es Bauchgefühl nennst, so
    meint es im Grunde das Gleiche, 

    letztlich musste ich im Lauf meines Lebens lernen, dass der schöne Schein oft trügerisch ist, 
    manche Menschen versuchen einen mit hohlen Phrasen oder leeren Versprechen einzulullen, 
    während sie insgeheim schon irgendwelche Intrigen planen, etc und das Herz es so nicht wahr
    haben will....
     

  • 07.01.26, 19:39

    lieber SG MUTbürger

    vieles ist hier schon geschrieben, welches ich auch so unterschreiben würde…

     

    bleibe echt (authentisch) und dich selber, alles andere merkt das Gegenüber (jedenfalls die Viele😉) du kannst nicht auf Knopfdruck lockerer und humorvoller sein, wenn dies nicht deinem Naturell entspricht.

     

    für mich kam noch der Input, wann/wo hast du „gelernt“(bekommen), nicht auf der Gefühlsebene zu agieren? vielleicht kann diese Analyse für dich selber auch noch einen Einblick geben.

     

    wir können (zum Glück❣️) nicht alle gleich sein, aber wir können lernen, andere anzunehmen, wie sie sind OHNE dies zu beWERTen.

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