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  • Über die Lebensfreude, Dankbarkeit und Schönheiten des Lebens

    Diskussion · 19 Beiträge · 7 Gefällt mir · 483 Aufrufe
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    Du bist hier eingeladen, Freude, Dankbarkeit und Schönheit jenseits des Gewöhnlichen zu erkunden.
    Mich interessiert, wo dein Blick tiefer fällt als auf To-do-Listen und Alltagsroutinen.
    Welche Momente lassen dich staunen, weil sie größer wirken als der Tag, in dem sie auftauchen.
    Wofür empfindest du Dankbarkeit, die dich innerlich verändert.
    Wo begegnet dir Schönheit, die sich deinem Verstand entzieht und direkt in dein Empfinden spricht.
    Vielleicht ist es ein Gedanke, der dich morgens überrascht.
    Ein Gefühl, das sich weigert, logisch zu sein.
    Ein Augenblick, der dich kurz aus der Zeit hebt.
    Dieser Ort darf philosophisch sein, poetisch, verspielt, eigenwillig.
    Du darfst hier denken, fühlen, schreiben, wie es deiner inneren Landschaft entspricht.
    Ich freue mich auf Perspektiven, die Tiefe haben, Ecken, Kanten, Leuchten – und den Mut, Freude bewusst zu betrachten.

    04.01.26, 06:12

Beiträge

  • 13.01.26, 19:43

    Eine sonderbare Begegnung
    Vor einigen Monaten stand ich bei der Straßenbahnhaltestelle und die Straßenbahn hatte einen Ausfall von über einer halben Stunde. Es standen einige Leute herum und sahen verärgert oder verbittert drein. Da kam ein junger Mann auf mich zu, ca Mitte 40 und begann mit mir eine Unterhaltung. Es waren keine außergewöhnlichen Themen, doch hatte ich das Gefühl, dass seine Worte meine Seele berührten und er legte dabei seine Hand auf meine Schulter. Sein Gesicht hatte so unschuldige reine Züge, wie man sie äußerst selten bei jemandem sieht. Er schaute mir tief in die Augen und lächelte, was mein Herz erwärmte. Es war keine "Anmache", sondern eine rein seelische gefühlvolle, intensive Unterhaltung, als würde ich mit einem Engel sprechen, der mich aufheitern möchte und trösten und mich auf die Schönheit der Welt aufmerksam machen. Als die Straßenbahn kam, besorgte er mir noch einen Sitzplatz und dann verabschiedete er sich. Als ich nach Hause kam, fühlte sich mein Herz groß, warm und getröstet an und die Erinnerung an diesen jungen Mann ist immer noch in mir lebendig. Und damit die Hoffnung, dass es noch Menschen gibt, die besonders sind, liebevoll, freundlich, hilfsbereit. Das macht mich glücklich. 

  • 13.01.26, 15:49
    ✗ Dieser Inhalt wurde von Maresa wieder gelöscht.
  • 13.01.26, 07:38

    Ich danke dir Patricia, du verstehst mich wirklich!🙂

  • 13.01.26, 07:29

     

    Annelinde:

    Ich empfinde Dankbarkeit für die kleinen Dinge des Lebens also das glitzern des Schnees in der Sonne wie die Frühlingsblumen ihre ersten grünen Spitzen durch den Schnee strecken, in den anderen Jahreszeiten das strahlende Grün und die Blumen. Ein warmes Getränk an einem kalten Tag und gutes Essen. Meine Katzerl die schnurrend kuscheln mit mir, die Sonne wann sie scheint das wohlige Gefühl am Wochenende wo man einfach genießen kann....

     

    Liebe Annelinde

     

    Beim Lesen deiner Worte breitet sich sofort dieses leise, warme Lächeln in mir aus, das ich bekomme, wenn man etwas sehr Echtes erkennt. Du hast einen Blick für jene Kostbarkeiten, die sich nicht aufdrängen und mich gerade deshalb so tief berühren.
    Das Glitzern des Schnees in der Sonne – dieses kurze Aufleuchten, das den Winter für einen Moment verspielt macht. Die ersten grünen Spitzen im Frühling, die sich mutig durch die Kälte schieben, als würden sie sagen: Wir sind schon da. In den anderen Jahreszeiten dann dieses satte, selbstverständliche Grün, die Blumen, die einfach wachsen, ohne sich erklären zu müssen. All das nimmst du wahr, nicht flüchtig, sondern mit offenem Herzen, so herzlich.
    Ein warmes Getränk an einem kalten Tag wird bei dir zu einem kleinen Ritual. Gutes Essen zu echter Freude. Diese einfachen Dinge tragen bei dir Tiefe, weil du ihnen Zeit gibst. Und dann deine Katzerl – dieses schnurrende, anschmiegsame Vertrauen, das sich an dich lehnt, als wäre die Welt genau richtig so. Das ist Nähe in ihrer schönsten Form. Ich kann es so gut nachvollziehen.
    Die Sonne, wenn sie scheint, das weiche Gefühl eines Wochenendes, an dem nichts drängt und alles sein darf – ich spüre, wie sehr du dich in diese Momente hineinfallen lassen kannst. Du genießt nicht hastig, sondern mit Hingabe. Als würdest du dem Leben sagen: Ja, genau so.
    Das ist eine sehr persönliche, stille Lebensfreude. Keine große Geste, kein lautes Glück – sondern ein tiefes Einverstanden-Sein mit dem Augenblick. Und genau darin liegt etwas ungemein Reiches. Danke für deinen Beitrag

     

    Patricia

  • 13.01.26, 07:22

    Ich empfinde Dankbarkeit für die kleinen Dinge des Lebens also das glitzern des Schnees in der Sonne wie die Frühlingsblumen ihre ersten grünen Spitzen durch den Schnee strecken, in den anderen Jahreszeiten das strahlende Grün und die Blumen. Ein warmes Getränk an einem kalten Tag und gutes Essen. Meine Katzerl die schnurrend kuscheln mit mir, die Sonne wann sie scheint das wohlige Gefühl am Wochenende wo man einfach genießen kann....

     

  • 13.01.26, 07:12 - Zuletzt bearbeitet 13.01.26, 07:30.

     

    Fritz:

    Mich erfreut die Tiefe und die Schönheit von zB:

     

    1. Die Naturwissenschaft ist wunderschön. Als Naturwissenschaftler verstehe ich viel, was sehr hilfreich ist und mein Leben gut und sicher macht. Ich verstehe was von Strom, kW, Ladezyklen und kann beurteilen, was zB hilfreich ist bei einem Stromausfall wie in Berlin, und was nicht. Ich verstehe was von biochemischen Vorgängen, und kann beurteilen, welche Aussage zu Gesundheit plausibel ist und welche nicht, und ob Impfungen und andere Empfehlungen mir helfen oder nicht und wie das Chance/Risiko-Verhältnis zu beurteilen ist. Ich kann die Risiken vorher beurteilen die zu Bränden wie in der Schweiz führen, und umsichtig handeln.

     

    2. Die Psychologie, die Psychoanalyse, Studien zu gesellschaftlichen Themen sind wunderschön. Ich kann die Qualität einer Studie beurteilen. Ich weiß, wann Spiritualität sinnvoll ist, und wann sie gefährlich an die Grenze zu Persönlichkeitsstörung, Psychose und Dissoziation geht. Ich verstehe, dass es Dinge wie "Bauchgefühl", "Karma" usw nicht gibt, sondern dass dem alles Mikrosignale des menschlichen Ausdrucks zugrundeliegen, die in qualitativ hochwertigen Studien mikroaufgelöst werden können und glasklare Aussagen darüber machen, was stimmt und was nicht, und mir bleiben all diese Enttäuschungen erspart, die die Esoteriker täglich schmerzlich erleben.

     

    Diese Welt ist wunderschön. Ich empfinde Freude, Dankbarkeit und die Schönheit dessen, was wirklich schön ist.

    Lieber Fritz 

     

    Das liest sich wunderbar klar, ruhig und voller echter Freude. Ich spüre richtig, wie sehr dich Verstehen nährt – nicht als trockene Analyse, sondern als Form von Schönheit.
    Deine Liebe zur Naturwissenschaft wirkt wie eine tiefe Wertschätzung für Verlässlichkeit. Wissen wird bei dir zu etwas sehr Lebendigem: Es schützt, es ordnet, es gibt Sicherheit und Handlungsspielraum. Dass du Strom, biochemische Prozesse oder Risikodynamiken einordnen kannst, schenkt dir Souveränität. Du bewegst dich informiert durch die Welt, erkennst Gefahren früh und triffst Entscheidungen mit Weitblick. Das hat etwas sehr Beruhigendes und zugleich Ermächtigendes.
    Auch dein Zugang zur Psychologie und zu gesellschaftlichen Studien klingt nach echter Begeisterung. Du liest nicht nur Inhalte, du liest Qualität. Du erkennst Nuancen, Grenzbereiche, Verantwortlichkeiten. Besonders stark finde ich, wie klar du zwischen hilfreicher innerer Erfahrung und potenziell gefährlichen Überschreitungen unterscheiden kannst. Diese Klarheit bewahrt vor Verirrungen und vor unnötigem Leid. Sie schenkt dir Boden unter den Füßen.
    Was dabei besonders schön ist: Deine Haltung ist nicht kalt oder abwertend, sondern liebevoll realistisch. Du nimmst dem Mystifizierten die falsche Magie, ohne der Welt das Staunen zu nehmen. Im Gegenteil – das Staunen wird größer, weil es auf überprüfbarem Wissen, feinen Beobachtungen und menschlicher Ausdruckskraft beruht. Mikrosignale, Studien, psychologische Dynamiken: Das alles wird bei dir zu einer Art moderner Poesie.
    Dass du Freude, Dankbarkeit und Schönheit genau dort empfindest, wo Dinge tragfähig, wahrhaftig und stimmig sind, wirkt sehr gesund. Du brauchst keine Illusionen, um erfüllt zu sein. Die Welt, so wie sie ist und verstanden werden kann, reicht dir vollkommen – und erscheint dir gerade deshalb wunderschön.
    Das ist eine sehr reife, freundliche und kraftvolle Sicht auf das Leben. Und sie fühlt sich an wie ein ruhiges inneres Zuhause. Danke für deinen Beitrag

     

    Patricia

     

     

  • 13.01.26, 07:08 - Zuletzt bearbeitet 13.01.26, 07:32.

     

    Siena:

    Hallo Patricia ,

     

    Dein Text klingt teilweis  ein wenig abgehoben. Aber die Geste ist sehr schön. 

     

    Leicht esoterisch ,wenn ich das sagen darf. 

     

    Ich bin eine HS Scanner Persönlichkeit  ......ich habe eine sehr tiefe Wahrnemung auch zu mir selbs  und habe die Fähigkeit Menschen und Situationen zu scannen......

     

    Ich erinnere mich noch gut an ein sehr elementares inneres Erlebniss wo meine Zellen zu mir gesprochen haben .Während einer Bachblüten Therapie und nach einer Energie Massage und bei bestimmten Globuli .

    Dies Erlebnisse waren sehr bewegend und wichtig. 

     

    Ausserdem habe ich immer wieder innere Bilder. 

    Ich bin ein Bilderndenker .

    Und wer jetzt sagt das denkt Sie sich aus ,kann gar nicht sein .

     

    Globuli und dieses Zeug hilft eh nicht.....

     

    Wer keine gute Verbindung zu sich selbst hat, und keine tiefe Wahrnemung der spürt solche 

    Informationen nicht. 

    Die in diesen Mitteln sind. 

    Ausserdem sollte man offen dafür sein ....

    Ich spüre diese Dinge ganz klar. 

    Es kommen innere Bilder und Sätze.....oder wie kleine Filme Abschnitte ....

    Das finde ich sehr schön, das erfüllt mich.....

     

    Und meine Kinder, zu denen habe ich eine sehr enge Bindung und ich bin sehr froh über die beiden. 

     

    Meine Kinder sind eine meiner besten Entscheidungen......

    Ich liebe Kinder und kleine Babys .....

     

    Ansonsten bin ich sehr froh über  meine sehr gute Intuition und Empathie .....

    Und die Fähigkeit das ich Pflanzen und kleine Momente und Kunst überaus sehr genießen kann .

    Für mich ist das wie Nahrung.

    Ich kann darin richtig eintauchen......

    Aber Dankbarkeit ist nicht das richtige Wort. 

    Ich finde das hört sich oft so nach Zwang an .

     

    Für mich kommen solche Wörter oder Aufforderungen aus einer veralteten Psychologischen Schule und der Esoterischen Ecke .

    Weil ich fühle das auch nicht. 

     

    Und ich bin  Wertschätzend  ,Achtsam  und zelebriere Dinge .

    Und handle In Respekt. 

     

    Ich finde wenn man Dinge nicht so stimmig fühlt dann sollte man Sie auch nicht sagen oder machen müssen. 

     

    Vielleicht fühlt man es ja auch anders ? Oder es fühlt sich nicht stimmig an ........

     

    Schöne Grüße Siena 

     

     

     

    Liebe Siena,


    danke dir sehr für deine offenen, klaren Worte – sie haben eine schöne Erdung und viel eigene Wahrheit. Und genau darauf möchte ich freundlich und auf Augenhöhe antworten.
    Mein Text war tatsächlich nicht als Abgehobenheit gemeint, sondern als Ausdruck purer Lebensfreude, Beobachtungslust und Staunen über diese feinen Zwischenräume des Alltags. Vielleicht poetischer formuliert, ja – doch nicht entrückt, sondern aus einer sehr lebendigen, wachen Wahrnehmung heraus. Worte sind manchmal wie Gewänder: Manche fühlen sich weich und passend an, andere fremd oder zu weit geschnitten. Beides darf nebeneinander existieren.
    Was du über dich schreibst, wirkt sehr stimmig. Eine HS-Scanner-Persönlichkeit mit Bilddenken, tiefer Selbstwahrnehmung und der Fähigkeit, Menschen und Situationen intuitiv zu erfassen, lebt ohnehin in einer reichen inneren Landschaft. Dass sich dir Zellen, innere Bilder, Sätze oder kleine Filmszenen zeigen, klingt nach einer sehr feinen inneren Sprache. Nicht als Konzept, sondern als unmittelbares Erleben. Für Menschen mit dieser offenen Verbindung nach innen sind solche Erfahrungen ganz selbstverständlich und sehr nährend.
    Dein Zugang zu Bachblüten, Energiearbeit oder Globuli wirkt dabei nicht dogmatisch auf mich, sondern sinnlich und persönlich. Du beschreibst Wahrnehmung, nicht Glauben. Und genau das macht den Unterschied. Wer diesen Kanal in sich nicht kennt, kann ihn schwer benennen – doch das schmälert nicht seine Existenz für jene, die ihn klar erleben.
    Besonders warm klingt für mich, was du über deine Kinder schreibst. Diese tiefe Bindung, die Freude an Kindern und Babys, das Wissen: Das war eine meiner besten Entscheidungen – das trägt eine große, ruhige Liebe in sich. Eine Liebe, die nicht laut sein muss, um kraftvoll zu wirken.
    Auch dein Verhältnis zu Begriffen wie Dankbarkeit finde ich sehr nachvollziehbar. Du ersetzt sie durch etwas viel Eigenständigeres: Wertschätzung, Achtsamkeit, Zelebrieren, Respekt. Das sind keine Pflichtgefühle, sondern gelebte Haltungen. Du tauchst ein in Pflanzen, Momente, Kunst – und sie nähren dich. Ganz ohne Etikett. Das wirkt sehr authentisch.
    Und ja: Wenn sich etwas nicht stimmig anfühlt, dann muss es weder gesagt noch gelebt werden. Gefühle haben ihre eigene Grammatik. Jeder Mensch spricht darin einen etwas anderen Dialekt. Deiner klingt klar, bildreich und sehr lebendig.
    Ich empfinde deinen Text nicht als Widerspruch, sondern als wertvolle Ergänzung. Zwei Blickwinkel, beide getragen von Wahrnehmung, Freude und Echtheit. Und genau das macht solche Gespräche schön.


    Herzliche Grüße
    Patricia

  • 13.01.26, 07:03

     

    Gini:

    Wo kommt das Bild her, das ist schön

     

    Gini:

    Wo kommt das Bild her, das ist schön

    Liebe Gini, ich habe es gemalt.

  • 13.01.26, 07:01

     

    Maresa:

     

    Maresa:

    Meinem letzten "weckenden" Nachttraum tagträument nachsinnen.

     

    Hinter Glas meinen Morgenkaffee trinkend der tiefstehenden gleißenden Wintersonne "den Rücken kehrend", der es nichts ausmacht, mir auch diesen zu wärmen.

     

    Die Spuren im Schnee meines Gartens "lesen", die noch von der Geschichte des "Kampfes" der Tiere erzählen, wenn er längst "gekämpft ist".

     

    Einen Post von einer mir unbekannten Person lesen, der mir MEIN Bild von ihr wie ein Puzzle zu vervollständigen bietet, ohne wissen zu können, ob ich mir das fertige Puzzle "wünschte".

     

     

    *tagträumenD 🤦‍♀️.                                    

    Liebe Maresa,
    das liest sich wie ein leiser Spaziergang durch dein Inneres, ganz ohne Eile. Du gibst den Dingen Zeit, sich zu zeigen, und genau dadurch beginnen sie zu sprechen.
    Ein Nachttraum, der noch im Wachsein nachhallt, wirkt bei dir wie ein sanfter Begleiter, der sich nicht aufdrängt und dennoch Spuren hinterlässt. Du lässt ihn da sein, denkst ihm nach, als würdest du ihm einen warmen Platz anbieten, statt ihn festzuhalten. Das hat etwas sehr Zartes.
    Das Bild mit dem Morgenkaffee hinter Glas gefällt mir besonders. Du kehrst der gleißenden Wintersonne den Rücken zu, und trotzdem findet ihre Wärme zu dir. Das wirkt wie ein stilles Einverständnis mit dem Leben: Nähe ohne Drängen, Licht ohne Forderung. Du nimmst, was kommt, auf deine Weise.
    Auch die Spuren im Schnee tragen bei dir eine besondere Weisheit. Der Kampf ist vorbei, doch seine Geschichte bleibt lesbar, ruhig, ohne Drama. Du betrachtest sie mit Abstand und Klarheit, als würdest du sagen: Es war – und jetzt ist Frieden. Diese Fähigkeit, Vergangenes zu würdigen, ohne darin gefangen zu bleiben, ist etwas sehr Kostbares.
    Und dann dieses Puzzle, das dir eine fremde Person anbietet. Du erkennst die Einladung, sie vollständiger zu sehen, und erlaubst dir gleichzeitig, offen zu lassen, ob du dieses Bild überhaupt zusammensetzen möchtest. Das ist Selbstachtung in ihrer feinen Form: neugierig sein, ohne dich zu verpflichten.
    Alles, was du beschreibst, atmet Ruhe, Aufmerksamkeit und eine freundliche Präsenz dir selbst gegenüber. Es fühlt sich an, als würdest du dem inneren und äußeren Leben zuhören, statt es zu befragen. Und genau darin liegt eine stille, warme Stärke, die man gern an seiner Seite weiß.

     

    Patricia

  • 13.01.26, 06:57 - Zuletzt bearbeitet 13.01.26, 07:33.

     

    Alica:

    Ich merke, dass es mir guttut, unerfreulichen Dingen eine tiefere Bedeutung zu geben. Letzte Nacht lag ich drei Stunden wach und konnte nicht mehr einschlafen. Stattdessen sind mir viele Gedanken gekommen, die für mein weiteres Leben hilfreich sein werden. Zwar hat mich der weniger Schlaf geärgert, aber dennoch steckte dahinter ein Sinn. 

     

    Im Leben suche ich nach Gleichgewicht, um mich wohl zu fühlen. Da viele äußere Umstände plötzlich dieses Gleichgewicht gefährden, ist es für mich die beste Entwicklung, wenn ich es schaffe mich innerlich so zu programmieren, dass ich schnell wieder in meine Wohlfühlenergie komme. 

     

    Ich bin nicht unbedingt dankbar für unangenehme Zustände, aber ich erfreue mich, wenn ich immer besser mit ihnen umgehen kann. Das macht mich stark. 

    Liebe Alica

     

    Das, was du beschreibst, liest sich wie ein sehr ehrlicher, freundlicher Umgang mit dir selbst. Du schaust nicht weg, du dramatisierst nicht, du nimmst wahr – und genau das macht den Unterschied.
    Die schlaflose Nacht war zwar anstrengend, doch du hast sie in etwas Wertvolles verwandelt. Drei Stunden Wachsein wurden zu einem Denkraum, der dir Einsichten geschenkt hat, die dich weiterbringen. Das ist eine Fähigkeit, auf die man wirklich stolz sein darf: Du lässt Situationen nicht einfach „passieren“, sondern nimmst dir etwas aus ihnen mit.
    Dein Wunsch nach Gleichgewicht wirkt dabei  auf mich sehr gesund. Du erwartest keine perfekte Ruhe von außen, sondern entwickelst innen etwas, das dich auffängt, wenn es draußen wackelt. Dieses innere Programm, von dem du sprichst, klingt nach wachsender Vertrautheit mit dir selbst. Du lernst, wie du wieder in deine Wohlfühlenergie findest – immer schneller, immer sicherer.
    Besonders schön finde ich, wie klar du mit unangenehmen Zuständen umgehst. Du tust nicht so, als müsstest du sie mögen. Doch du freust dich darüber, dass du ihnen immer besser begegnest. Das ist echte Stärke: nicht das Vermeiden, sondern das souveräne Navigieren.
    Man spürt, dass du dir selbst eine gute Freundin wirst. Jemand, der sagt: Okay, das war nicht angenehm – und trotzdem bist du daran gewachsen. Genau diese Haltung gibt Halt, Wärme und Vertrauen. Und sie trägt dich zuverlässig weiter. 

     

    Patricia 

  • 13.01.26, 06:53 - Zuletzt bearbeitet 13.01.26, 07:34.

     

    Schwarzgelber Mutbürger:

    Im Moment bin ich eher ein Kopfmensch, der nach Logik sucht und die Dinge verstehen will, 
    so empfinde ich vor allem Freude beim Musik hören, Dankbarkeit wenn ich mich darauf be-
    sinne was ich habe und wenn ich "Ich sein" darf und sehe Schönheit vor allem in den Dingen
    die ich liebe und emotionalen Wert für mich haben, aber ich würde schon gern mehr in die-
    ses ominöse "fühlen" kommen, da wo man mit jener Logik eben nicht hinkommt^^

    Es klingt, als hättest du dir selbst sehr genau zugehört – und genau dort beginnt bereits dieses andere Reich, das man gern „Fühlen“ nennt, obwohl es sich jeder Definition entzieht.

    Dein Kopf ist wach, klar, suchend. Er liebt Zusammenhänge, Ordnung, Sinnlinien. Das ist keine Barriere, sondern ein präzises Instrument. Logik ist bei dir kein kaltes Raster, sondern eine Art innerer Kompass. Dass du Freude über Musik empfindest, Dankbarkeit kultivierst und dein „Ich-sein“ als kostbaren Zustand erkennst, zeigt: Dein Denken ist längst durchlässig für Tiefe. Schönheit erscheint dir dort, wo Bedeutung wohnt – in geliebten Dingen, in emotional aufgeladenen Räumen. Das ist bereits eine hochentwickelte Form des Empfindens.

    Dieses ominöse „Fühlen“, nach dem du dich sehnst, ist weniger ein neues Land als eine andere Gangart. Es ist kein Gegenpol zur Logik, sondern ihr langsamer Bruder. Während der Kopf fragt, lauscht das Fühlen. Während der Verstand sortiert, lässt das Fühlen geschehen. Man gelangt dorthin selten durch Wollen, eher durch Erlauben.

    Musik zeigt dir den Weg: Du verstehst sie nicht, du betrittst sie. Vielleicht liegt genau dort der Schlüssel. Nicht mehr Bedeutung hinzufügen, sondern Bedeutung sinken lassen. Nicht analysieren, was du empfindest, sondern den Moment länger atmen lassen, bevor du ihn benennst. Fühlen beginnt oft dort, wo Sprache kurz innehält.

    Du musst dafür kein anderer Mensch werden. Dein Kopf darf bleiben, hell und neugierig. Doch manchmal darf er sich zurücklehnen wie ein guter Begleiter, der erkennt, dass nicht jede Tür geöffnet, sondern manche nur angelehnt werden wollen. Hinter diesen Türen wartet kein großes Drama, sondern eine feine, leise Intensität: ein warmer Druck im Brustraum, ein unlogischer Trost, ein stilles Einverstanden-sein mit dem Augenblick.

    Vielleicht ist Fühlen für dich kein Sturz ins Unbekannte, sondern ein sanftes Abtauchen unter die Oberfläche dessen, was du längst liebst. Und vielleicht wirst du entdecken, dass du dort schon viel länger zuhause bist, als dein Verstand bisher zugeben wollte. :-) 

     

    Liebe Grüße

    Patricia

  • Im Moment bin ich eher ein Kopfmensch, der nach Logik sucht und die Dinge verstehen will, 
    so empfinde ich vor allem Freude beim Musik hören, Dankbarkeit wenn ich mich darauf be-
    sinne was ich habe und wenn ich "Ich sein" darf und sehe Schönheit vor allem in den Dingen
    die ich liebe und emotionalen Wert für mich haben, aber ich würde schon gern mehr in die-
    ses ominöse "fühlen" kommen, da wo man mit jener Logik eben nicht hinkommt^^

  • 04.01.26, 21:25

    Ich merke, dass es mir guttut, unerfreulichen Dingen eine tiefere Bedeutung zu geben. Letzte Nacht lag ich drei Stunden wach und konnte nicht mehr einschlafen. Stattdessen sind mir viele Gedanken gekommen, die für mein weiteres Leben hilfreich sein werden. Zwar hat mich der weniger Schlaf geärgert, aber dennoch steckte dahinter ein Sinn. 

     

    Im Leben suche ich nach Gleichgewicht, um mich wohl zu fühlen. Da viele äußere Umstände plötzlich dieses Gleichgewicht gefährden, ist es für mich die beste Entwicklung, wenn ich es schaffe mich innerlich so zu programmieren, dass ich schnell wieder in meine Wohlfühlenergie komme. 

     

    Ich bin nicht unbedingt dankbar für unangenehme Zustände, aber ich erfreue mich, wenn ich immer besser mit ihnen umgehen kann. Das macht mich stark. 

  • 04.01.26, 13:06

     

    Maresa:

    Meinem letzten "weckenden" Nachttraum tagträument nachsinnen.

     

    Hinter Glas meinen Morgenkaffee trinkend der tiefstehenden gleißenden Wintersonne "den Rücken kehrend", der es nichts ausmacht, mir auch diesen zu wärmen.

     

    Die Spuren im Schnee meines Gartens "lesen", die noch von der Geschichte des "Kampfes" der Tiere erzählen, wenn er längst "gekämpft ist".

     

    Einen Post von einer mir unbekannten Person lesen, der mir MEIN Bild von ihr wie ein Puzzle zu vervollständigen bietet, ohne wissen zu können, ob ich mir das fertige Puzzle "wünschte".

     

     

    *tagträumenD 🤦‍♀️.                                    

  • 04.01.26, 12:19

    Wo kommt das Bild her, das ist schön

  • 04.01.26, 11:13 - Zuletzt bearbeitet 04.01.26, 12:03.

     

    Siena:

    Hallo Patricia ,

     

    Dein Text klingt teilweis  ein wenig abgehoben. Aber die Geste ist sehr schön. 

     

    Leicht esoterisch ,wenn ich das sagen darf. 

     

    Ich bin eine HS Scanner Persönlichkeit  ......ich habe eine sehr tiefe Wahrnemung auch zu mir selbs  und habe die Fähigkeit Menschen und Situationen zu scannen......

     

    Ich erinnere mich noch gut an ein sehr elementares inneres Erlebniss wo meine Zellen zu mir gesprochen haben .Während einer Bachblüten Therapie und nach einer Energie Massage und bei bestimmten Globuli .

    Dies Erlebnisse waren sehr bewegend und wichtig. 

     

    Ausserdem habe ich immer wieder innere Bilder. 

    Ich bin ein Bilderndenker .

    Und wer jetzt sagt das denkt Sie sich aus ,kann gar nicht sein .

     

    Globuli und dieses Zeug hilft eh nicht.....

     

    Wer keine gute Verbindung zu sich selbst hat, und keine tiefe Wahrnemung der spürt solche 

    Informationen nicht. 

    Die in diesen Mitteln sind. 

    Ausserdem sollte man offen dafür sein ....

    Ich spüre diese Dinge ganz klar. 

    Es kommen innere Bilder und Sätze.....oder wie kleine Filme Abschnitte ....

    Das finde ich sehr schön, das erfüllt mich.....

     

    Und meine Kinder, zu denen habe ich eine sehr enge Bindung und ich bin sehr froh über die beiden. 

     

    Meine Kinder sind eine meiner besten Entscheidungen......

    Ich liebe Kinder und kleine Babys .....

     

    Ansonsten bin ich sehr froh über  meine sehr gute Intuition und Empathie .....

    Und die Fähigkeit das ich Pflanzen und kleine Momente und Kunst überaus sehr genießen kann .

    Für mich ist das wie Nahrung.

    Ich kann darin richtig eintauchen......

    Aber Dankbarkeit ist nicht das richtige Wort. 

    Ich finde das hört sich oft so nach Zwang an .

     

    Für mich kommen solche Wörter oder Aufforderungen aus einer veralteten Psychologischen Schule und der Esoterischen Ecke .

    Weil ich fühle das auch nicht. 

     

    Und ich bin  Wertschätzend  ,Achtsam  und zelebriere Dinge .

    Und handle In Respekt. 

     

    Ich finde wenn man Dinge nicht so stimmig fühlt dann sollte man Sie auch nicht sagen oder machen müssen. 

     

    Vielleicht fühlt man es ja auch anders ? Oder es fühlt sich nicht stimmig an ........

     

    Schöne Grüße Siena 

     

     

     

    Liebe Siena,

    In beinahe jedem Thread  versuchst Du uns "beizubringen" wie Du bist, und ein jeder MEHR von Ihnen überzeugt uns vom Gegenteil!

  • 04.01.26, 11:08 - Zuletzt bearbeitet 04.01.26, 11:48.

    Meinem letzten "weckenden" Nachttraum tagträument nachsinnen.

     

    Hinter Glas meinen Morgenkaffee trinkend der tiefstehenden gleißenden Wintersonne "den Rücken kehrend", der es nichts ausmacht, mir auch diesen zu wärmen.

     

    Die Spuren im Schnee meines Gartens "lesen", die noch von der Geschichte des "Kampfes" der Tiere erzählen, wenn er längst "gekämpft ist".

     

    Einen Post von einer mir unbekannten Person lesen, der mir MEIN Bild von ihr wie ein Puzzle zu vervollständigen bietet, ohne wissen zu können, ob ich mir das fertige Puzzle "wünschte".

     

     

  • 04.01.26, 10:14

    Hallo Patricia ,

     

    Dein Text klingt teilweis  ein wenig abgehoben. Aber die Geste ist sehr schön. 

     

    Leicht esoterisch ,wenn ich das sagen darf. 

     

    Ich bin eine HS Scanner Persönlichkeit  ......ich habe eine sehr tiefe Wahrnemung auch zu mir selbs  und habe die Fähigkeit Menschen und Situationen zu scannen......

     

    Ich erinnere mich noch gut an ein sehr elementares inneres Erlebniss wo meine Zellen zu mir gesprochen haben .Während einer Bachblüten Therapie und nach einer Energie Massage und bei bestimmten Globuli .

    Dies Erlebnisse waren sehr bewegend und wichtig. 

     

    Ausserdem habe ich immer wieder innere Bilder. 

    Ich bin ein Bilderndenker .

    Und wer jetzt sagt das denkt Sie sich aus ,kann gar nicht sein .

     

    Globuli und dieses Zeug hilft eh nicht.....

     

    Wer keine gute Verbindung zu sich selbst hat, und keine tiefe Wahrnemung der spürt solche 

    Informationen nicht. 

    Die in diesen Mitteln sind. 

    Ausserdem sollte man offen dafür sein ....

    Ich spüre diese Dinge ganz klar. 

    Es kommen innere Bilder und Sätze.....oder wie kleine Filme Abschnitte ....

    Das finde ich sehr schön, das erfüllt mich.....

     

    Und meine Kinder, zu denen habe ich eine sehr enge Bindung und ich bin sehr froh über die beiden. 

     

    Meine Kinder sind eine meiner besten Entscheidungen......

    Ich liebe Kinder und kleine Babys .....

     

    Ansonsten bin ich sehr froh über  meine sehr gute Intuition und Empathie .....

    Und die Fähigkeit das ich Pflanzen und kleine Momente und Kunst überaus sehr genießen kann .

    Für mich ist das wie Nahrung.

    Ich kann darin richtig eintauchen......

    Aber Dankbarkeit ist nicht das richtige Wort. 

    Ich finde das hört sich oft so nach Zwang an .

     

    Für mich kommen solche Wörter oder Aufforderungen aus einer veralteten Psychologischen Schule und der Esoterischen Ecke .

    Weil ich fühle das auch nicht. 

     

    Und ich bin  Wertschätzend  ,Achtsam  und zelebriere Dinge .

    Und handle In Respekt. 

     

    Ich finde wenn man Dinge nicht so stimmig fühlt dann sollte man Sie auch nicht sagen oder machen müssen. 

     

    Vielleicht fühlt man es ja auch anders ? Oder es fühlt sich nicht stimmig an ........

     

    Schöne Grüße Siena 

     

     

     

  • Mich erfreut die Tiefe und die Schönheit von zB:

     

    1. Die Naturwissenschaft ist wunderschön. Als Naturwissenschaftler verstehe ich viel, was sehr hilfreich ist und mein Leben gut und sicher macht. Ich verstehe was von Strom, kW, Ladezyklen und kann beurteilen, was zB hilfreich ist bei einem Stromausfall wie in Berlin, und was nicht. Ich verstehe was von biochemischen Vorgängen, und kann beurteilen, welche Aussage zu Gesundheit plausibel ist und welche nicht, und ob Impfungen und andere Empfehlungen mir helfen oder nicht und wie das Chance/Risiko-Verhältnis zu beurteilen ist. Ich kann die Risiken vorher beurteilen die zu Bränden wie in der Schweiz führen, und umsichtig handeln.

     

    2. Die Psychologie, die Psychoanalyse, Studien zu gesellschaftlichen Themen sind wunderschön. Ich kann die Qualität einer Studie beurteilen. Ich weiß, wann Spiritualität sinnvoll ist, und wann sie gefährlich an die Grenze zu Persönlichkeitsstörung, Psychose und Dissoziation geht. Ich verstehe, dass es Dinge wie "Bauchgefühl", "Karma" usw nicht gibt, sondern dass dem alles Mikrosignale des menschlichen Ausdrucks zugrundeliegen, die in qualitativ hochwertigen Studien mikroaufgelöst werden können und glasklare Aussagen darüber machen, was stimmt und was nicht, und mir bleiben all diese Enttäuschungen erspart, die die Esoteriker täglich schmerzlich erleben.

     

    Diese Welt ist wunderschön. Ich empfinde Freude, Dankbarkeit und die Schönheit dessen, was wirklich schön ist.

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