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  • Tätowierungen aktuell

    Diskussion · 33 Beiträge · 2 Gefällt mir · 640 Aufrufe
    Fritz aus Edingen-Neckarhausen

    Bist du tätowiert?

    Und wenn ja, warum?

     

    Juliane Reil: Tätowierungen und Piercings – ursprünglich hat man das mit Matrosen und zwielichtigen Gestalten aus dem Rotlichtmilieu verbunden. Heute sind Nasenring und Tribal längst gesellschaftsfähig und ein Massenphänomen geworden. Wie schwer Tätowierungen und Piercings nach wie vor im Trend liegen, zeigt eine aktuelle Studie der Universität Leipzig. Ada Borkenhagen ist Psychologin und hat die Studie mit initiiert. 

     

    Willkommen zum Corso-Gespräch, Frau Borkenhagen. 

     

    Ada Borkenhagen: Ja, vielen Dank. 

     

    Reil: Laut Ihrer Studie ist jeder fünfte Deutsche tätowiert. Dabei können sich vor allem Frauen für diesen Körperschmuck begeistern. Rund die Hälfte aller Frauen zwischen 25 und 34 Jahren sind tätowiert, konnte ich da nachlesen, 19 Prozent mehr als im Jahr 2009. Wie erklären Sie sich diesen Anstieg? 

     

    Borkenhagen: Ja. Zunächst kann man sagen, dass dieser Anstieg sicherlich ein Hinweis darauf ist, dass Körpermodifikationen und vor allen Dingen Tätowierungen weiter im Trend liegen und auch noch zunehmen, und das es vor allen Dingen auch für Frauen eine besondere Attraktion hat, sich tätowieren zu lassen.

     

    Reil: Warum glauben Sie das, dass das eine besondere Attraktion für Frauen ist? 

     

    Borkenhagen: Ich denke, dass es zu einer legitimen und sehr akzeptierten Form des weiblichen Körperschmucks geworden ist, also der Form, den Körper auch schmücken zu können. Und die Selbstästhetisierung ist ja immer noch etwas, was stärker von Frauen in Anspruch genommen wird in unserer Kultur, als von Männern.

     

    Reil: Passt dieser Narzissmus gut in unsere Zeit? 

     

    Borkenhagen: Würde ich sagen. Der Körper und die Modifikation des Körpers ist heutzutage wichtiger geworden. Überhaupt das Aussehen des Körpers ist bedeutender dafür, wie ich mich als Individuum fühle und wie ich mich als Individuum darstelle. Das tue ich heute sehr viel stärker über meinen Körper und das Aussehen meines Körpers, als in früherer Zeit durch bestimmte Kleidung oder einen bestimmten Habitus. Wir konnten gut sehen, dass die jungen Frauen sich ja stark tätowieren lassen, also das wirklich ein Modetrend für die geworden ist.

    Tattoo.jpg
    25.12.25, 05:06

Beiträge

  • 25.12.25, 22:33

    Ich bin tätowiert und habe mein nächstes Tattoo schon geplant...einen großen kraftvollen Phoenix auf der Flanke. Meine Tattoos sind Schmuck für meinen Körper und ich liebe alle.

    Ich habe nie darüber nachgedacht, ob ich sie irgendwann nicht mehr schön finde oder wie sie im Alter aussehen werden. Wenn das eine Rolle spielt, ist ein Tattoo wahrscheinlich die falsche Entscheidung. Jeder Mensch hat das Recht, seinen Körper nach seinem Wunsch zu gestalten, durch Sport, durch Kosmetik und/oder eben durch Tätowierungen. Wie Elena schreibt: my body, my choice. Und wer es nicht mag, schau doch bitte einfach nicht hin.

  • 25.12.25, 18:09

     

    Fritz:

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    Heutzutage kann es wunderschön aussehen und einzigartig sein. Auf jeden Fall gilt es: mein body - my choice. 

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  •  

    Siena:

    Ich finde das Tattoo von Frau Reichinek nicht gut zu erkennnen ist ,ob es gut ist oder nicht. 

    Aber ich finde es völlig ok.

    Es gehört zu ihr .....

    Ich schau auf den Menschen 😊

     

    Ich finde auch es macht einen extremen Unterschied ob jemand etwas macht oder hat weil er provozieren oder mit der Sachen angeben will oder sich verstellt oder es nur macht "weil man es halt macht " oder ob er es ernst meint und selbst dahinter steht oder weiß warum er etwas macht. 

    Meistens merkt man das der Sache und dem Verhalten auch ganz schnell an .

     

    Die Motivation ist sicher wichtig.

    Es wäre auch eine Frage, ist es ein Zeichen nach außen, an den anderen?

    Ich hätte bis jetzt gedacht, dass es das immer ist.

    Aber das Beispiel von Andrea unten, von ihrer Klientin, spricht eher dagegen. Oder doch nicht?

  • 25.12.25, 16:08

    Ich finde das Tattoo von Frau Reichinek nicht gut zu erkennnen ist ,ob es gut ist oder nicht. 

    Aber ich finde es völlig ok.

    Es gehört zu ihr .....

    Ich schau auf den Menschen 😊

     

    Ich finde auch es macht einen extremen Unterschied ob jemand etwas macht oder hat weil er provozieren oder mit der Sachen angeben will oder sich verstellt oder es nur macht "weil man es halt macht " oder ob er es ernst meint und selbst dahinter steht oder weiß warum er etwas macht. 

    Meistens merkt man das der Sache und dem Verhalten auch ganz schnell an .

     

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    Andrea:

    Ich bin nicht tätowiert.

    Tattoos haben unzählige Bedeutungen. 

    Ich erinnere mich an eine meiner Klienten die sich das Wort "Bauchgefühl" auf ihren Arm tätowieren lies.Einen Begriff den sie aus unserer Zusammenarbeit von mir übernommen hatte.

    In jedem Moment des zweifelns an ihrer Wahrnehmung erinnerte die Tätowierung sie daran, ihrer Intuition den Vorzug zu geben.

    Das würde also bedeuten, dass ihr tattoo ihr sozusagen Halt gegeben hätte.

    Dass ihr Gefühl, ihr Empfinden zu unsicher war, und sie es dadurch manifestieren musste und konnte?

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    Fritz:

    Wir hätten da zum Beispiel Frau Heidi Reichinnek.

    Ist sie attraktiver mit oder ohne tattoo?

    https://www.deutschlandfunk.de/linke-bundestagswahl-2025-100.html

     

    Für sie haben ihre Tattoos Bedeutung, also sind sie mehr als chic...

  • 25.12.25, 15:59

    Ich bin nicht tätowiert.

    Tattoos haben unzählige Bedeutungen. 

    Ich erinnere mich an eine meiner Klienten die sich das Wort "Bauchgefühl" auf ihren Arm tätowieren lies.Einen Begriff den sie aus unserer Zusammenarbeit von mir übernommen hatte.

    In jedem Moment des zweifelns an ihrer Wahrnehmung erinnerte die Tätowierung sie daran, ihrer Intuition den Vorzug zu geben.

  • 25.12.25, 15:42 - Zuletzt bearbeitet 25.12.25, 15:42.

    Wir hätten da zum Beispiel Frau Heidi Reichinnek.

    Ist sie attraktiver mit oder ohne tattoo?

    https://www.deutschlandfunk.de/linke-bundestagswahl-2025-100.html

     

  • 25.12.25, 15:38

    Hallo Michael ,

     

    Ich weiß nicht ob das Bild echt ist.

    Aber das wäre für mich auch keine Kunst mehr. 

    Das sieht aus wie einfach hin gepinselt auch um zu produzieren?

    Für mich ist Kunst Stilvvoll ,Sie will etwas Aussagen.

    Gute Kunst inspiriert und "spricht " und zieht einen in sich hinein ....

    Das ist es für mich....

    Grüße Siena 

     

  • 25.12.25, 14:45

    Nicht alles ist für mich Kunst aber jeder Topf findet seinen Deckel 🙈

    56 (36).jpg
  • 25.12.25, 14:02

    Hey Fritz,

     

    Ich finde auch dein Thema interessant.

    Ich selbst habe kein Tatoo.

    Aber für mich sind Tattos Kunstwetke !

    Wenn Sie gut gemacht sind. 

     

    Ich mag Sie sehr  .

    Ich finde Sie stehen für Kunst und Kreativität und Freiheit. 

    Ich beobachte und bewundere oft Tattos wenn ich unterwegs bin. 

    Ich finde es sehr interessant und schön was es da alles gibt .....

    Ich liebe sowieso Kunst !

     

    Und ich als HS Scanner Persönlichkeit ,Empath im Aufbau einer Beratung möchte sagen ,im Zusammenhang mit diesem Thema, es fängt gespürt (gescannt ) schon an ,ich denke in nächster Zeit und den nächsten Jahren wird sich einiges ändern. 

    Auch in unseren Werten .

    Bzw dem "Wissen " ....

    Denn diese zu 90 % Rationale Welt wird denke ich erleben das Sie sich mit analytisch-intuitivenen Denken und Gehirnen kombinieren muss oder möglicherweise teilweise auch davon abgelöst wird. 

    Was auch zur Folge hat ,das vieles was wir meinen zu Wissen und uns beigebracht wurde nicht stimmt!

    Weil es nie gestimmt hat oder und längst überholt ist .

    Schöne Grüße 

    Siena 

     

  • 25.12.25, 13:31

    Mal an die alternden Leiber gedacht🧐❗️❓️ 🫢🤭

  • 25.12.25, 12:45

    Was tät ich ohne die Psychologen, ich sehe in den Schwimmbädern gleich viele Männer wie Frauen tätowiert. Für manche ist es ein Mode - Accessoire, manche wollen damit etwas ausdrücken und bei manchen ist es krankhaft. Ich selbst würde mich nie fürs Leben zeichnen, Kleidung und Schmuck kann ich wechseln wenn sich mein Geschmack und die Mode ändert, Tattoos bekommt man kaum wieder weg.

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