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  • Warum sind manche Menschen zu Weihnachten einsam und alleine

    Diskussion · 53 Beiträge · 1 Gefällt mir · 1.920 Aufrufe

    ohne Familie, Freunde  und oft auch ohne Anschluss über die Arbeit. Mich interessiert dabei vor allem die Frage: Warum kommt es überhaupt dazu?

    Mögliche Ursachen könnten fehlende oder zerbrochene Familienbeziehungen sein, auseinandergegangene Freundschaften durch Umzüge, Studium oder Jobwechsel oder auch Arbeitsstellen, bei denen über das Berufliche hinaus kaum Kontakte entstehen. Dazu kommen manchmal Krankheit, psychische Belastungen oder finanzielle Sorgen, die dazu führen, dass man sich zurückzieht oder Einladungen nicht annimmt.

    Weihnachten macht solche Situationen besonders bewusst, weil das Fest gesellschaftlich stark mit Familie und Gemeinschaft verbunden ist.

    Vielleicht  könnte es aber auch sein,  dass die Menschen selber schuld sind an dieser Situation 

    dass sie  zu Weihnachten alleine sind  !   Sie wollen ihre Freiheit genießen und sich nicht einschränken lassen mit familiären und freundschaftlichen Verpflichtungen !   Ergo zu Weihnachten bist du einsam und alleine ! 

     


     

     


     

    22.12.25, 00:18 - Zuletzt bearbeitet 22.12.25, 00:40.

Beiträge

  • 25.12.25, 19:46

    Hallo Waldgeist, es gehört sehr viel Mut, Kraft und Selbstbewußtsein dazu, Weihnachten alle zu genießen. 

    Doch es lohnt sich. 

  • 25.12.25, 18:28

     

    Elly:

    Was mir auch auffällt ist, dass sich die Menschen im zunehmenden Alter, gerade innerhalb der Familien, durch selbst geschaffene Probleme mehr schaden, statt füreinander da zu sein. Da geht es dann mal um Erbschaften, Neid, oder fehlende Wertschätzung etc. Irgendwann si d sie dann allein. 


    ich gebe dir diesbezüglich recht und was  sehr oft zu Zerwürfnissen in Familien kommt sind Erbschaft Streitigkeiten! 
    Oft gehen Eltern davon aus, dass ihre Kinder sie pflegen oder unterstützen  und vertrauen darauf, dass diese moralische Leistung automatisch auch bei der Erbschaft berücksichtigt wird. Das Problem ist, dass das rechtlich nicht der Fall ist, wenn es vorher nicht ausdrücklich geregelt wird.

     

    Viele Eltern wollen Konflikte vermeiden und erstellen deshalb kein Testament oder keine verbindlichen Regelungen. Sie hoffen darauf, dass sich die Familie richtig verhält. Das kann aber dazu führen, dass ein Kind, das besonders viel Pflege und Betreuung geleistet hat, nach dem Tod der Eltern genauso viel oder wenig erbt wie die Geschwister, die weniger beigetragen haben.

     

    Nach dem Tod der Eltern sind oft die besten Geschwister verfeindet und jeder verbringt Weihnachten für sich alleine,  obwohl es vorher immer ein geselliges Zusammensein war ! 


     

  • 25.12.25, 05:44

     

    Lea:

    Ich finde, es ist ein großer Unterschied, ob man alleine oder einsam ist. Man kann auch in einer Familie einsam sein.

    Einsamkeit hat nach meinem Empfinden nix mit Weihnachten oder so zu tun. Einsamkeit tut immer weh. 

    Ja, es gibt Menschen, die sind für ihre Einsamkeit verantwortlich; weil sie zb bösartig, hinterhältig etc. sind. Aber das ist eine andere Geschichte. 

    Mir ist bis heute NICHTS Einsameres bekannt geworden, als 'Familie" in der ich aufgewachsen bin.

    Es war ab Geburt die schlimmste HÖLLE.

    Ohne diese geht es mir seeeeeehr vieeeel besser (vorallem auch an Weihnacht)

  • 24.12.25, 14:46 - Zuletzt bearbeitet 24.12.25, 15:16.

     

    Biene:

    Schöne Weihnachten wünsche ich und ruhige Festtage! 🎄

    Und den Menschen, die unfreiwillig alleine sind, wünsche ich, dass sie zumindest jemanden haben, den sie anrufen können.
    Wenn nicht im privaten Umfeld, dann halt offizielle Stellen.

     

    vielleicht nur kurz zu den offenen Stellen,  die man erreichen kann , nachdem mir die Zeit dafür  fehlt auf Beiträge einzeln zu antworten . 

    In  Österreich gibt es Telefonangebote, bei denen Menschen sitzen, die bewusst zuhören und Gespräche führen möchten !  Es sind nicht nur Helfende, sondern auch Menschen, die selbst die Kommunikation mit gleich gesinnten Suchen . 

     Selbst  hatte öfters zur Weihnachtszeit Telefonanrufe im Störungsdienst,  bei denen Kunden nicht nur eine Störung melden    ,   sondern auch plaudern wollten .  
    Und sofern mir die Zeit dazu blieb,  war es  immer eine willkommene Abwechslung . 


     

    Anlaufstellen:


     

    • TelefonSeelsorge: 142 oder 116 123 – 24 Stunden erreichbar
    • Plaudernetz (Caritas): 05 1776 100 – täglich, zum Plaudern gegen Einsamkeit
    • Rat auf Draht: 147 – für Kinder, Jugendliche und auch Erwachsene


     


     

    Man braucht keinen besonderen Grund, um anzurufen , manchmal reicht der Wunsch, mit jemandem zu reden.

     

     in diesem Sinne wünsche ich ebenfalls schöne Feiertage,   mit oder ohne Gesellschaft  🙋‍♂️🎄🎅 
     

     vielleicht noch das unfassbare was man nicht mehr  für möglich gehalten hätte , am Stadtrand von Wien hat es geschneit und es sind White Christmas ..
     

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  • 24.12.25, 13:51

    Schöne Weihnachten wünsche ich und ruhige Festtage! 🎄

    Und den Menschen, die unfreiwillig alleine sind, wünsche ich, dass sie zumindest jemanden haben, den sie anrufen können.
    Wenn nicht im privaten Umfeld, dann halt offizielle Stellen.

     

  • Warum hängt sich alles an Weihnachten an der Einsamkeit  fest? 

    Meiner Meinung nach schürt die Gesellschaft und die Medien es nur... das Ganze ist so ein kommerzieller Kram und hat nichts mehr mit Liebe und Gemeinsamkeit zu tun. Man wird so verpflichtet und getriggert - jetzt müssen wir uns alle lieb haben...

     

    Einsamkeit ist das ganze Jahr ein Thema bei sicherlich jedem von uns immer wieder mal. Wie bereits von anderen erwähnt,  kann man auch einsam unter Menschen und im schlimmsten Fall sogar in der eigenen Familie sein... das ist das Schlimmste überhaupt.. allein sein ist nicht schlimm, wenn man sich selbst mag und mit sich selbst beschäftigen kann.

    Liebevolle Menschen müssen nicht blutsverwandt sein... Die finden sich und tun sich einfach gut - egal zu welcher Jahreszeit und vor allem meinen die es wirklich ehrlich! Dann muss niemand einsam sein. 

     

    Die Einsamkeit zu Weihnachten wird so gesellschaftlich geschürt, dass es die Menschen,  die das ganze Jahr einsam sind es umso deutlicher gezeigt bekommen. 

     

    Jeder hat sich sicherlich schonmal einsam gefühlt, egal zu welcher Jahreszeit.. nur unter dem Jahr lässt es sich leichter ablenken.. 

    Wer genauer auf sich schaut,  sich reflektier  und an sich arbeitet, kann da eine ganze Menge für sich selbst tun. Dann ist Weihnachten auch ein normaler Tag und tut genauso mehr oder weniger weh... 

     

    Man kann auch einfach diese Zeit nutzen und mal in sich gehen, die Ruhe genießen und kann froh sein, diesen ganzen Verpflichtungen und Stress zu nicht zu haben!! Einfach mal den Blickwinkel ändern! 

     Ich bin froh, dass ich diesem ganzen Kram nicht verpflichtet bin und gehe meinen eigenen Weg.. genieße die Zeit mit mir und lass mich nicht gesellschaftlich "verpflichten", was ich alles zu Weihnachten zu tun und zu lassen habe. 

    Wer braucht schon die ganzen Geschenke und die ganze "Fresserei"? Haben wir nicht schon genug? Wäre nicht weniger mehr? 

    Und sollten wir nicht jeden Tag uns eine gute Zeit gönnen und es zu einem besonderen Tsg machen? 

    Ich "schwimme" gegen den Strom und entziehe mich dem ganzen Zwang.. und freue mich, wenn Menschen das ganze Jahr über an mich denken und nicht nur an Weihnachten...

     

    Ich hab hier über spontacts tolle liebevolle Menschen um mich herum mit denen ich mein Leben gestalte und genieße und das das ganze Jahr über ... und dafür bin ich wirklich dankbar - für all die tollen Menschen in meinem Leben... es ist ein Geben und nehmen

     

    Liebe Grüße an alle,  die mich kennen und mögen.. Habt ne gute Zeit jeden Tag 

     

    Ich freu mich auf euch und viele unvergessliche Momente und dann genieße ich auch die Ruhe mit mir selbst...

     

    Eure Anja 😊

  • 24.12.25, 10:11

    Ich finde, es ist ein großer Unterschied, ob man alleine oder einsam ist. Man kann auch in einer Familie einsam sein.

    Einsamkeit hat nach meinem Empfinden nix mit Weihnachten oder so zu tun. Einsamkeit tut immer weh. 

    Ja, es gibt Menschen, die sind für ihre Einsamkeit verantwortlich; weil sie zb bösartig, hinterhältig etc. sind. Aber das ist eine andere Geschichte. 

  • 24.12.25, 09:29

     

    Larissa:

    Da muss ich dir leider Recht geben. Besonders schlimm und unverständlich ist es, wenn diese Ignoranz aus der eigenen Familie kommt...

    "Warum funktionierst du nicht mehr? Man sieht doch gar nichts!"

  • 24.12.25, 09:28

     

    Waldgeist:

    Und den Zusammenhang mit „falschen Freunden“ sehe ich persönlich nicht. Nur weil man sich etwas nicht leisten kann, wenden sich echte Freunde ja nicht ab. 

    Das ist natürlich richtig. 

    Ich drehe es um: Wer (zu) großzügig gibt, zieht falsche Freunde an.

    War auch schon immer so.

  •  

    Waldgeist:

    Vielleicht habe ich noch etwas vergessen: das Ghosting, ein Phänomen unserer heutigen Zeit.

    Damit meine ich die Haltung, nicht einmal mehr bereit zu sein, jemandem mitzuteilen, warum man einen Kontakt abbricht – man beendet ihn einfach kommentarlos.


     

    Für mich zeigt das, wie stark man auf sich selbst und den eigenen Nutzen fokussiert ist: Was mir dieser Kontakt bringt, zählt – und wenn nicht mehr, ist er mir egal. Ohne Erklärung, ohne Verantwortung gegenüber dem anderen.


     

    Auch das kann letztlich zur unfreiwilligen Einsamkeit führen. Denn wenn dieses Verhalten zur Normalität wird, baut man vielleicht Freundschaften auf – und bekommt dann plötzlich ein Stoppsignal, ohne jeden Grund zu erfahren. Das hinterlässt Unsicherheit und verletzt Vertrauen.


     

    Ich will hier keine Grundsatzdebatte über Ghosting führen, sondern nur festhalten: Auch diese Form von Rückzug und Egoismus kann ein weiterer Baustein dafür sein, warum Menschen am Ende einsam werden.


     

    Ghosting habe ich vor ein paar Wochen selbst erfahren und leide immer noch darunter, weil ich gerne erfahren hätte, warum man mir den Laufpass gegeben hat. Die Person, um die es geht, ist mir sogar grundlos aus dem Weg gegangen als wir uns zufällig begegnet waren. Alles lief nur noch über WhatsApp

  • Was mir auch auffällt ist, dass sich die Menschen im zunehmenden Alter, gerade innerhalb der Familien, durch selbst geschaffene Probleme mehr schaden, statt füreinander da zu sein. Da geht es dann mal um Erbschaften, Neid, oder fehlende Wertschätzung etc. Irgendwann si d sie dann allein. 

  • Wenn man Freundschaften nicht pflegt, Familienangehörige versterben und auch der eigene Partner mit dem man mehr als die Hälfte seines Lebens verbracht hat, zudem kinderlos ist, dann ist man an Weihnachten schon mal einsam. Es spielt aber auch eine Rolle, ob Einsamkeit an solchen Tagen selbstgewählt ist, oder ob es Schicksalsschläge sind, die dazu geführt haben. Ich glaube, es gibt viele Gründe für Einsamkeit. Wenn man bevorzugt, an solchen Tagen lieber für sich zu sein, dann ist man nicht unbedingt einsam und man ansonsten Kontakt zu anderen Menschen hat und unternehmungslustig ist. Weihnachten ist eben ein Fest, dass die Stimmung beinflusst, wenn Familien zusammenkommen und man sieht, dass man keine eigene mehr hat.

     

     

  • Waldgeist:

     

    Bei unsichtbaren oder psychischen Erkrankungen sieht das ganz anders aus. Diese werden oft nicht erkannt oder ernst genommen
     

    Da muss ich dir leider Recht geben. Besonders schlimm und unverständlich ist es, wenn diese Ignoranz aus der eigenen Familie kommt...

  • 23.12.25, 20:48

     

    Sepp:

    Warum es bei mir dazu kam ist einfach.

    Seit Geburt eine unheilbare Krankheit, von der 0.03% der gesamten Bevölkerung betroffen ist.

    Also bin ich für den Pöbel ein Simulant, genauso für 'Familie" usw.

    Was der Pöbel nicht kennt, noch nie davon gehört hat, das gibt es nicht.

    Deshalb muss ich seit Geburt mehr oder weniger völlig alleine schauen wie ich überleben kann.

    Bisher ist mir das erstaunlich gut gelungen, auch an Weihnachten, Ostern, Pfingsten, Sommerferien, Silvester, Neujahr und auch morgen....

    Dabei  kann ich dir sicher zustimmen und 

    mir ist aufgefallen, dass Menschen mit sichtbaren körperlichen Behinderungen oft viel mehr Rücksicht und Unterstützung von der Gesellschaft bekommen. Ein Beispiel: Auf einer Kreuzfahrt, bei der meine Partnerin plötzlich auf einen Rollstuhl angewiesen war, wurden wir vom Personal und auch von anderen Gästen unglaublich freundlich unterstützt.

    Bei unsichtbaren oder psychischen Erkrankungen sieht das ganz anders aus. Diese werden oft nicht erkannt oder ernst genommen, wodurch Betroffene deutlich weniger Verständnis und Hilfe erfahren. Ich glaube, gerade deshalb ist es für Menschen mit psychischen Problemen viel schwieriger, gesellschaftlich akzeptiert zu werden und Unterstützung zu bekommen.

    Abee  ich glaube schon,  dass die Gesellschaft immer mehr sensibilisiert wird auf psychische Krankheiten. 
     

  • 23.12.25, 20:30

     

    Mandi:

    Einsamkeit ist ein großes Thema zu Weihnachten in den Medien. Beispielsweise hier, ganz aktuell:

    Einsamkeit nimmt zu: Oft Junge betroffen - steiermark.ORF.at

     

    Aber besonders erschütternd finde ich diesen Ausschnitt:

    "In ärmeren Haushalten liegt der Anteil der immer oder meistens einsamen Personen bei 35 Prozent, während er in weniger belasteten Haushalten nur sechs Prozent beträgt."

     

    Dazu ein passender Spruch aus meinem Umfeld:

    "Wennst was bist und wennst was hast,

     ist man gern bei dir zu Gast.

    Wenn du einmal bist pasé, 

    sagn auch die besten Freunde dir Ade."

     

    Wer kann aus diesen Angaben den Prozentsatz an falschen Freunden errechnen?

    Ich tue mir mit solchen Studien und Zahlen ehrlich gesagt schwer. Einsamkeit ist ein subjektives Empfinden und lässt sich nicht wirklich in Prozent oder Millionen messen.

    „Gelegentlich einsam“ fühlen sich wohl sehr viele Menschen, das heißt aber noch lange nicht, dass sie dauerhaft einsam sind.

    Dass Armut soziale Teilhabe erschwert, war außerdem nie anders – ka Geld, ka Musi gilt nicht erst heute.

    Und den Zusammenhang mit „falschen Freunden“ sehe ich persönlich nicht. Nur weil man sich etwas nicht leisten kann, wenden sich echte Freunde ja nicht ab. Einsamkeit hat viele Ursachen und lässt sich nicht auf so einfache Erklärungen reduzieren.


     

  • 23.12.25, 19:33

     

    rd-do:

     

    Waldgeist:

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    Hallo! Die Verknüpfung "UND", also Einsam UND Alleine ist schon mal kritscih zu sehen. Wer alleine ist, ist nicht zwangsläufig einsam. Alleinsein kann durchaus auch befreiend sein und erholsam - oder wie es in diese zeit passt - besinnlich ;-)) . Richtig wäre also ein ODER.  Ebenfalls ist "selber schuld  sind an dieser Situation" ein kritischer Ausdruck. Was hat da die "Schuld" zu suchen. Hier müsste "verantwortlich" stehen. Wer sich an so ein Thema wagt, sollte vorsichtig sein mit den Worten die er / sie / es nutzt und sich mal an den Duden / Bedeutungswörterbuch wenden.

    Allein“ und „einsam“ schließen sich nicht aus  , man kann sehr wohl allein und einsam sein. Dass du das kritisch siehst, ist deine persönliche Meinung, nicht allgemeingültig.

    Abgesehen von reiner Wortklauberei hast du zum Thema absolut nichts beigetragen.

    Ich schreibe hier als Forumsteilnehmer, wage mich an jedes Thema und brauche keinen Duden, um mich zu äußern. Mir geht es um den Inhalt, nicht um semantische Spitzfindigkeiten. 


     

  • 23.12.25, 19:22

    Warum es bei mir dazu kam ist einfach.

    Seit Geburt eine unheilbare Krankheit, von der 0.03% der gesamten Bevölkerung betroffen ist.

    Also bin ich für den Pöbel ein Simulant, genauso für 'Familie" usw.

    Was der Pöbel nicht kennt, noch nie davon gehört hat, das gibt es nicht.

    Deshalb muss ich seit Geburt mehr oder weniger völlig alleine schauen wie ich überleben kann.

    Bisher ist mir das erstaunlich gut gelungen, auch an Weihnachten, Ostern, Pfingsten, Sommerferien, Silvester, Neujahr und auch morgen....

  • 23.12.25, 18:58

     

    Waldgeist:

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    Hallo! Die Verknüpfung "UND", also Einsam UND Alleine ist schon mal kritscih zu sehen. Wer alleine ist, ist nicht zwangsläufig einsam. Alleinsein kann durchaus auch befreiend sein und erholsam - oder wie es in diese zeit passt - besinnlich ;-)) . Richtig wäre also ein ODER.  Ebenfalls ist "selber schuld  sind an dieser Situation" ein kritischer Ausdruck. Was hat da die "Schuld" zu suchen. Hier müsste "verantwortlich" stehen. Wer sich an so ein Thema wagt, sollte vorsichtig sein mit den Worten die er / sie / es nutzt und sich mal an den Duden / Bedeutungswörterbuch wenden.

  • 23.12.25, 13:09

    Einsamkeit ist ein großes Thema zu Weihnachten in den Medien. Beispielsweise hier, ganz aktuell:

    Einsamkeit nimmt zu: Oft Junge betroffen - steiermark.ORF.at

     

    Aber besonders erschütternd finde ich diesen Ausschnitt:

    "In ärmeren Haushalten liegt der Anteil der immer oder meistens einsamen Personen bei 35 Prozent, während er in weniger belasteten Haushalten nur sechs Prozent beträgt."

     

    Dazu ein passender Spruch aus meinem Umfeld:

    "Wennst was bist und wennst was hast,

     ist man gern bei dir zu Gast.

    Wenn du einmal bist pasé, 

    sagn auch die besten Freunde dir Ade."

     

    Wer kann aus diesen Angaben den Prozentsatz an falschen Freunden errechnen?

  • 23.12.25, 08:26

    Vielleicht habe ich noch etwas vergessen: das Ghosting, ein Phänomen unserer heutigen Zeit.

    Damit meine ich die Haltung, nicht einmal mehr bereit zu sein, jemandem mitzuteilen, warum man einen Kontakt abbricht – man beendet ihn einfach kommentarlos.


     

    Für mich zeigt das, wie stark man auf sich selbst und den eigenen Nutzen fokussiert ist: Was mir dieser Kontakt bringt, zählt – und wenn nicht mehr, ist er mir egal. Ohne Erklärung, ohne Verantwortung gegenüber dem anderen.


     

    Auch das kann letztlich zur unfreiwilligen Einsamkeit führen. Denn wenn dieses Verhalten zur Normalität wird, baut man vielleicht Freundschaften auf – und bekommt dann plötzlich ein Stoppsignal, ohne jeden Grund zu erfahren. Das hinterlässt Unsicherheit und verletzt Vertrauen.


     

    Ich will hier keine Grundsatzdebatte über Ghosting führen, sondern nur festhalten: Auch diese Form von Rückzug und Egoismus kann ein weiterer Baustein dafür sein, warum Menschen am Ende einsam werden.


     

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