Im Moment schaue ich hier auf GE und in diversen Social Media- Kanälen nach,
like Beiträge, lese Meinungen und teile auch meine, darüber hinaus hätte ich
höchstens noch die Wahl irgendwelche Dokus, Serien oder Filme zu schauen,
aber wirklich erfüllend ist das nicht, mir fehlt es an Halt, Geborgenheit, wirklich-
er Vertrautheit, echter Wertschätzung und dem Gefühl ernsthaft Verstanden zu
werden, kennt ihr diese innere Leere? Wie geht ihr mit diesem Gefühl um, bzw.
was macht ihr um sie zu überwinden?
P.S. wer Lust hat über irgendwelche anderen Themen zu quatschen, kann sich
gerne per PN bei mir melden, wünsche einen freudigen Abend und sende viele lG:-)
Beiträge
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Mir hilft da sehr mich über die App hier mit Menschen zu Aktivitäten zu treffen. Jedesmal gibt's es mind. eine Person, mit der man ein gutes, wenn vielleicht auch kurzes Gespräch oder einfach nur einen Moment hat.
Ich plane nicht weit im voraus, weil ich nicht weiß, ob ich Leute in einer Woche an einem bestimmten Tag um mich haben will. Ich kann nicht jeden Tag mit Leuten abhängen, aber alle paar Tage brauche ich das.
Mimik, Gestik, Augen, spielen da eine wirklich große Rolle, die ein online Austausch nicht kann. Nicht für mich.
Manchmal habe ich über hier zum zweiten Mal Leute getroffen, manchmal wusste ich nicht, dass sie bei der Aktivität auch dabei sind und dann war zack mein Herz erwärmt, nach einem Tag, der nicht cool war.
Ich habe auch schon selbst Aktivitäten für den gleichen Tag eingestellt oder habe morgens (oder einen Tag vorher) Leuten geschrieben, dass wenn für abends jemand absagt, ich bitte nachrücken möchte. Und das passiert öfter. Für mich ist das toll. Für Berlin gibt's hier aber auch viele Aktivitäten und viele Menschen. Wenn ich für heute Abend was einstellen würde, dann würde ich wahrscheinlich zwei Zusagen bekommen.
"Vertrautheit, echte Wertschätzung und dem Gefühl ernsthaft Verstanden..." Ja genau das. Meistens bei Treffen mit Frauen und einen guten hilfreichen Austausch.
Ich möchte noch dazu erwähnen, dass ich weiß, dass es für viele eine Überwindung darstellt, sich mit völlig fremden Menschen zu treffen.
Ich musste mich sehr oft überwinden, Dinge allein zu tun, Urlaub, Essen gehen, tatsächlich auch allein in eine Kneipe als Frau (ja auch in Berlin sind die meisten dort Männer und fragten 2025 auch noch "warum bist du allein hier?" Und ich hatte das Gefühl mich zu rechtfertigen. Aber davor habe ich keine Angst mehr) Technoclubs usw. Ich hatte sehr oft keine Leute, mit denen ich es zusammen machen konnte und daher bin ich allein los. Mit Bauchgrummeln.
Aber ich wusste, ich werde schon Leute treffen, mit denen ich mich unterhalten kann. Nicht immer, aber ich habe es wirklich geübt und manchmal ist da immernoch ein flaues Gefühl im Bauch. Es gibt aber für mich keine andere Lösung, weil es mir nicht gut tut täglich allein zu sein, obwohl ich das locker kann. Also gehe ich das Risiko ein, gehe mit der Einstellung hin, dass es sich nicht gut anfühlt, ich ja jeder Zeit wieder gehen kann. Das klappt bei mir gut. Aber das muss jede Person für sich testen. Ich hab gelernt, Situationen und Menschen stehen zu lassen, wenn ich ungute Gefühle habe.
Wenn ich mich von hier mit Menschen treffen, weiß ich, dass ich mich unterhalten kann. Wenn ich allein in eine Bar gehe, dann weiß ich das nicht "ob es klappt".
Auch das kann man üben, um nicht mehr aufgeregt zu sein bei fremden Menschen. Wenn man feststellt danach, abends oder am nächsten Tag, es hat etwas Positives ausgelöst, dann war es richtig. Oder wie seht ihr das?
Ich brauche dafür aber auch Pausen dazwischen. Ich frage mich immer wie andere das schaffen wirklich jeden Tag oder jeden Zweiten sich mit Menschen zu verabreden. Also mental schaffen. Wann verarbeiten sie das alles? Wahrscheinlich intuitiv bzw. jeder Mensch ist verschieden.
Ich rede bei Pausen nicht von Alkohol, wenn ich von Kneipen und Technoparties spreche, sondern wirklich zu viele Menschen, Unterhaltungen, ihre Probleme (man bekommt bei vielen schnell was mit, ohne dass sie es aussprechen) oder auch Musik, Kunst, was auch immer. Die Kombination mag ich. Aber es überfordert mich auch manchmal. Aber das weiß ich ja und gehe anders damit um als früher.
Manche haben hier erwähnt, dass man sich in Gruppen so vorkommt als wäre man die einzige Person, die anders wäre. Ich habe das Gefühl, dass es jedes mal Personen gibt, die wahrscheinlich in ihren Familien oder einigen Freunden, die Seltsamen sind. Viele von uns hier. Wenn wir genau hinschauen, entdecken wir da auch Gemeinsamkeiten. Man muss nicht drüber sprechen, aber manchmal merkt man es und das verbindet viele von uns hier.
Klar fühlt man sich einsam auch in Gruppen. Klar hilft es nicht im Moment gegen Einsamkeit sich mit Menschen zu treffen. ABER: es kann funktionieren wie beim Einschlafen: bevor man schläft, ins Bett geht, legt man sich hin und tut doch erstmal so, als würde man schlafen... Und dann schläft man ein. So kann es dabei auch sein bzw. erstmal die Technik lernen. Wie bei Entspannungstechniken. Nee, die funktionieren nicht sofort. Aber vielleicht irgendwann.
Es muss dabei nicht sofort sein positives Gefühl entstehen! Viele, die depressiv sind, machen es, mit sehr sehr sehr viel Schmerz, Dinge zu verändern. Nur Änderung (natürlich mit echter Psychischotherapie, wo man die Unterstützung bekommt in Richtigungen zu schauen, die man allein nicht sah und/oder Antidepressiva) kann helfen, Stillstand nicht. Es wird nicht einfach so besser mit mal so rausgehen. Es muss an mehreren Stellen Abläufe verändert werden. Ist kennt ihr irgendjemanden, der Depressionen hatte, nichts in seinem Leben verändert hat und dann auf einmal waren die Depressionen weg? Viele sieht man nie wieder, weil sie Einiges im Leben verändert haben.
Heute Abend muss (möchte) ich mich wieder überwinden, weil ich zu einem Treffen gehe, wo die meisten englisch sprechen. Letztes Mal bin ich zwei Stunden später da gewesen als geplant, weil ich so viel Scham hatte deswegen und dachte ach nee nächstes Mal gehe ich wieder hin (1x im Monat). Naja und dann war ich da und traf Menschen wieder und das erwärmte mein Herz. Trotz meiner Aufgeregtheit und Scham wegen Englisch sprechen. Viele denken, wenn sie mich sehen oder ich ja auch Aktivitäten hier erstelle, dass ich immer mega gut drauf wäre und jeden Tag was unternehme. Aber das ist ihre Illusion. Viele wissen es doch besser und gehen trotzdem davon aus. Ich möchte damit sagen: mir hilft gegen innere Leere der Kontakt mit verschiedenen Menschen. Augenkontakt, Gesichter, Mimik, Gestik, Körpersprache, quasi sichtbare Emotionen.
Aber mir hilft auch, alleine Dinge zu tun. Für mich was schönes Kochen, dafür einkaufen zu gehen, in einer Ausstellung zu gehen. Zeit mit mir verbringen. Spazieren gehen, zu 99 Prozent gut. Sonst nicht alles. Innere Leere hab ich immer, wenn da etwas ist, das ich wirklich ändern sollte, ich es weiß und mich davor drücke. Zweimal war es bei Jobs so. Und beide Male, als ich AKTIV entschied sie zu verlassen, war es sehr gut. Wenn andere Leute Dinge für einen entscheiden und zu Veränderungen führen, uhhh, das ist oft nicht gut. Die eigenen Veränderungen sind Wertschätzung für sich allein. Hilft gegen Leere, bei mir.
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Schwarzgelber Mutbürger:
Jens:
Einsamkeit für mich überhaupt kein Problem, ich würde mich eher in einer Gruppe unwohl fühlen 🙈
Warum fühlst Du dich denn in einer Gruppe unwohl, lieber Jens? Im Moment würde ich ver-
muten Du verwechselst Einsamkeit (wo man negative Gefühle dadurch entwickelt) mit Allein
sein (wo man gewisse Dinge, die man gern macht, halt einfach allein macht und sich trotz-
dem wohl fühlt) ? Der Unterschied zwischen Einsamkeit und AlleinseinIch bin die meiste Zeit alleine da wäre eine Gruppe etwas zu anstrengend für mich 🙈
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Jens:
Einsamkeit für mich überhaupt kein Problem, ich würde mich eher in einer Gruppe unwohl fühlen 🙈
Warum fühlst Du dich denn in einer Gruppe unwohl, lieber Jens? Im Moment würde ich ver-
muten Du verwechselst Einsamkeit (wo man negative Gefühle dadurch entwickelt) mit Allein
sein (wo man gewisse Dinge, die man gern macht, halt einfach allein macht und sich trotz-
dem wohl fühlt) ? Der Unterschied zwischen Einsamkeit und Alleinsein -
Einsamkeit für mich überhaupt kein Problem, ich würde mich eher in einer Gruppe unwohl fühlen 🙈
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Christian:
Es ist, glaube ich wirklich, dass lernen alleine zu sein (und die Zeit irgendwie sinnvoll zu nutzen) und gelegentlich die Zeit mit Menschen zu verbringen, die einem das Gefühl geben, "gesehen" zu werden.
Das ist aus meiner Sicht eine gute Zusammenfassung. Und bei zwischenmenschlichen Kontakt zählt wirklich die Qualität und nicht die Quantität. Es braucht nur sehr wenig Zeit, um das Gefühl zu haben, gesehen zu werden.
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Schwarzgelber Mutbürger:
Christian:
Hallo.
Meine Erfahrung sagt mir, dass man sehr gut unter Menschen sein kann und trotzdem einsam ist. Und man kann alleine Zuhause hocken und sich nicht einsam fühlen.
Deine Einsamkeit entsteht evtl aus fehlender Zugehörigkeit. Das ist wirklich ein Problem, weil Zugehörigkeit eben nicht einfach bei GE mal eben zu finden ist.
Wichtig wäre vermutlich, dass du herausfindest,
- was dich ausmacht (deine Werte und Interessen), was dich mit Leben füllt, deine Leere abstellt (und bitte nicht mit Alkohol oder Drogen - was häufig temporär funktioniert, aber das Leiden nur vergrößert) und dir in diesem Bereich gezielt Menschen suchst, die deine Interessen und Werte teilen... (Werte - das war/ist bei mir immer das Problem).
Man kann im Zweifelsfall auch unter Menschen sein, die das gleiche Hobby teilen, aber ein ganz anderes Wertesystem haben. Zack, wieder Fremdkörper unter Menschen, obwohl man in Teilen die gleichen Interessen hat.
- das du lernst alleine (nicht einsam) zu sein und trotzdem "gut" zu sein.
Zum Schluss:
Lieber hier alleine, als mit/neben anderen einsam.
Denn nach einem Tag/Abend mit den falschen Menschen kommt man leerer nach Hause als man losgegangen ist...
Danke für diesen Kommentar, lieber Christian, der so ziemlich genau mein Dilemma beschreibt,
ich hoffe, Du hast für dich einen Weg gefunden damit umzugehen, bzw. Lösungen ausgemacht?
Wünsche Dir einen bestmöglichen Rest des Dienstages und sende viele liebe Grüße:-)Hallo.
Joa. Ich habe für mich einen Weg gefunden der Mal besser und Mal weniger gut funktioniert.
Ich habe mich von fast allen alten Zöpfen getrennt (Freunde/Bekannte, Familie), die mir das Fremdkörper Gefühl gegeben haben. Am Ende sind zwei Freunden übrig geblieben mit denen ich mich schon ma treffe. Ich halte Augen und Ohren für "die richtigen" weiter offen. Vielleicht kommt ja irgendwann noch jemand dazu... Vielleicht auch irgendwann eine Partnerin. Abwarten.
Ich habe bis auf GE sämtliche Social Media Plattformen verlassen... Das ist, glaube ich auch ein wesentlicher Schritt in die richtige Richtung. Und selbst hier (auf GE) komme ich mir häufig wie ein Fremdkörper vor... Wenn das überhand nimmt, bin ich hier auch weg... ;)
Ich hab mir überlegt was mir wichtig ist und Spaß macht. Deshalb hab ich mich in die Musik gestürzt, weil es das ist, was mich am meisten erfüllt. Außerdem mache ich Sport und gehe Wandern um vor die Tür zu kommen. All das allerdings so, dass keine "Abhängigkeiten" entstehen. Ich bin da wo ich bin genau so lange, wie es sich gut anfühlt. Sollte sich das ändern, gehe ich. Dauerhaft.
Ich verbringe viel Zeit alleine, aber eben musizierend (meine armen Nachbarn), lesend, beim Sport, entspannend oder wandernd. Wandern zum Beispiel auch mal über GE, so dass ich ein wenig unter Menschen komme und die Chance besteht Menschen kennenzulernen. Evtl ergibt sich da irgendwann eine "tiefe" Freundschaft...
Manchmal ist es schon auch nicht ganz so einfach, weil man dann doch gerne jemanden zum Reden da hätte, aber nur um nicht alleine zu sein, die Zeit mit "irgendjemand" zu verbringen macht die Lage kein bisschen besser.
Es ist, glaube ich wirklich, dass lernen alleine zu sein (und die Zeit irgendwie sinnvoll zu nutzen) und gelegentlich die Zeit mit Menschen zu verbringen, die einem das Gefühl geben, "gesehen" zu werden.
Ich hoffe, dass es dir mit deiner Situation bald besser geht und du einen für dich funktionierenden Weg findest die Einsamkeit zu besiegen. Die Antwort darauf liegt auf jeden Fall in dir...
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Michael:
Meine Güte, wenn ihr nicht einsam sein wollt, versinkt nicht in Selbstmitleid sondern nehmt an Gruppentreffen teil. Gibt hier auch Gruppen für Hochsensible, Introvertrierte und vieles mehr !
Hochsensible, wie Oberlehrer Matthias?
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Mandi:
Schwarzgelber Mutbürger:
wenn man gelangweilt ist und nichts so recht
mit sich anzufangen weis...Könnten das auch zwei unterschiedliche Aspekte sein?
Also ich sehe das als Einheit, aber klar, man kann auch gelangweilt sein, wenn man sich mit
Dingen beschäftigt, die einen nicht fordern... -
Christian:
Hallo.
Meine Erfahrung sagt mir, dass man sehr gut unter Menschen sein kann und trotzdem einsam ist. Und man kann alleine Zuhause hocken und sich nicht einsam fühlen.
Deine Einsamkeit entsteht evtl aus fehlender Zugehörigkeit. Das ist wirklich ein Problem, weil Zugehörigkeit eben nicht einfach bei GE mal eben zu finden ist.
Wichtig wäre vermutlich, dass du herausfindest,
- was dich ausmacht (deine Werte und Interessen), was dich mit Leben füllt, deine Leere abstellt (und bitte nicht mit Alkohol oder Drogen - was häufig temporär funktioniert, aber das Leiden nur vergrößert) und dir in diesem Bereich gezielt Menschen suchst, die deine Interessen und Werte teilen... (Werte - das war/ist bei mir immer das Problem).
Man kann im Zweifelsfall auch unter Menschen sein, die das gleiche Hobby teilen, aber ein ganz anderes Wertesystem haben. Zack, wieder Fremdkörper unter Menschen, obwohl man in Teilen die gleichen Interessen hat.
- das du lernst alleine (nicht einsam) zu sein und trotzdem "gut" zu sein.
Zum Schluss:
Lieber hier alleine, als mit/neben anderen einsam.
Denn nach einem Tag/Abend mit den falschen Menschen kommt man leerer nach Hause als man losgegangen ist...
Danke für diesen Kommentar, lieber Christian, der so ziemlich genau mein Dilemma beschreibt,
ich hoffe, Du hast für dich einen Weg gefunden damit umzugehen, bzw. Lösungen ausgemacht?
Wünsche Dir einen bestmöglichen Rest des Dienstages und sende viele liebe Grüße:-) -
Georg:
Hallo, als jemand der selbst eine klinische Depression durchgemacht hat, ich empfehle dir, geh zuerst zu einem Psychiater, der verschreibt dir passende Antidepressiva. Die wirken relativ bald (1-2 Wochen) und halten dich mal über Wasser. Ich weiß nicht wie deine finanzielle Situation ist, aber bei einem Kassenarzt hat man leider oft lange Wartezeiten, weil die ganze Thematik noch immer nicht ernst genommen wird. Aber wenn du es dir leisten kannst, nimm einen Wahlarzt und erspar dir die Wartezeit.
Jedenfalls so mal Medikamentös über Wasser zu sein, kann dir die Energie geben, die Sachen auch anzugehen (Treffen usw.) Übrigens neben GE gibts auch andere Angebote - die ich hier wohl nicht listen darf - aber schau dich mal um. Weiters, und das wird dir der Psychiater auch sagen, nimm wöchentliche Gesprächstherapie bei einem Psychotherapeut der/die sympathisch wirkt und du glaubst dich voll und ehrlich öffnenen zu können. Das geht leider auch nur realistisch als Privatleistung. Das ist notwendig, weil die Antidepressive helfen bei den Symptomen aber nicht bei den zugrundeliegenden Ursachen.
Wenn die Symptome nur leicht sind (also z.B. nur Niedergeschlagenheit, ohne universalen Freudensverlust, plötzliche Gewichtsveränderungen, zuwenig oder zuviel Schlaf, Hitze/Kältewallungen) kann auch Johanniskrautextrakt helfen, das bekommst du Rezeptfrei in der Apotheke. Aber ich bin kein Arzt, daher, wirklich Psychiater ist die erste Anlaufstelle.
Eine gesunde Beziehung kann zwar enorm helfen, ist aber nicht die einzige Möglichkeit, und eher nicht sicher mal so zu bekommen. Vor allem, wenn man gerade down ist. Weitere Sachen sind zumindest tägliche Spaziergänge (auch wenn dich nicht danach fühlst, nachher gehts einem meist besser), wenn nicht mehr Sport. Eine Gewichtsdecke. Eine Lichttherapielampe. Vermeide alle "Social" Media. (Facebook und Instagram Account kann man still legen, wenn man wegen manchen Kontakten nicht gleich löschen möchte)
Bitte ignoriere hier alle die einen aggressiven Unterton and den Tag legen, das ist sowas von kontraproduktiv und verletzend für jemand der gerade am Boden liegt. Kein ausgebildeter Therapeut würde so reden...
Fühl dich gedrückt und alles Gute.Danke für diese Aufklärung, aber selbst sehe ich mich nicht als depressiv, sondern nur dieses
gewisse Einsamkeitsgefühl am Ende des Tages, wenn man gelangweilt ist und nichts so recht
mit sich anzufangen weis... -
Mandi
Du scheltest mich zurecht, in Grunde nicht meine Art und unpassend in diesem Thread, trotzdem musste es sein…. Beachte, die Formulierung ist bewusst allgemein gehalten ohne du und Zeigefinger. Trotzdem bezeichnend dass sich die passende Person angesprochen fühlte.
Es nervt mich zutiefst wenn aus der Frage nach Einsamkeit eine Depression gesehen wird und die dann als „Der muss nur an Anlässe teilnehmen und weg ist sie“ Behauptung weggewischt wird.
Nur unser geschätzter 🐝 (gelbschwarzer MB) weiss, wo er gesundheitlich steht und sich Einsam fühlen, nicht gesehen noch wertgeschätzt fühlen tut weh, mutig von ihm da zu stehen und diesen Thread zu eröffnen. Klar das so…. Ewig-gleiche-Leier-Typen, die meinen als einzige das richtige Rezept zum Leben haben und es allen überstülpen wollen ihre Repeats darlegen müssen und andere Stunker einfach Stunk machen müssen.
Zum Glück gibt es da Beiträge wie von Christian denen man mehr als nur ein like geben möchte.
Danke Christian.Mandi:
Karin:
Aber wenn es durch Alc weggesoffen ist,
Muss das sein?
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Interessant, inzwischen erscheint es so, als ob der Schwarzgelbe in einer tiefen Depression steckt. Dabei gingt es um Einsamkeit. Da sieht man, die schnell das gehen kann *Scherz*.
Schwarzgelber, ich habe schon mal die Frage gestellt nach Kreativität. Weiters frage ich nach Begeisterung, Sinn und Werten. Wie schaut es da aus bei dir?
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Schwarzgelber Mutbürger:
undefined
Pepe, probiere zuerst mit einem anderen Profilbild, welches Optimismus ausstrahlt, dein Gesicht/ Augen/ Lächeln ans Licht bringt.
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Christian:
Deine Einsamkeit entsteht evtl aus fehlender Zugehörigkeit. Das ist wirklich ein Problem, weil Zugehörigkeit eben nicht einfach bei GE mal eben zu finden ist.
Wichtig wäre vermutlich, dass du herausfindest,
- was dich ausmacht (deine Werte und Interessen), was dich mit Leben füllt, deine Leere abstellt (und bitte nicht mit Alkohol oder Drogen - was häufig temporär funktioniert, aber das Leiden nur vergrößert) und dir in diesem Bereich gezielt Menschen suchst, die deine Interessen und Werte teilen... (Werte - das war/ist bei mir immer das Problem).
Man kann im Zweifelsfall auch unter Menschen sein, die das gleiche Hobby teilen, aber ein ganz anderes Wertesystem haben. Zack, wieder Fremdkörper unter Menschen, obwohl man in Teilen die gleichen Interessen hat.
- das du lernst alleine (nicht einsam) zu sein und trotzdem "gut" zu sein.
Dieser Beitrag braucht mehr als ein "Gefällt mir".
Dieser Beitrag braucht ein ganz dickes Dankeschön!
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Hallo, als jemand der selbst eine klinische Depression durchgemacht hat, ich empfehle dir, geh zuerst zu einem Psychiater, der verschreibt dir passende Antidepressiva. Die wirken relativ bald (1-2 Wochen) und halten dich mal über Wasser. Ich weiß nicht wie deine finanzielle Situation ist, aber bei einem Kassenarzt hat man leider oft lange Wartezeiten, weil die ganze Thematik noch immer nicht ernst genommen wird. Aber wenn du es dir leisten kannst, nimm einen Wahlarzt und erspar dir die Wartezeit.
Jedenfalls so mal Medikamentös über Wasser zu sein, kann dir die Energie geben, die Sachen auch anzugehen (Treffen usw.) Übrigens neben GE gibts auch andere Angebote - die ich hier wohl nicht listen darf - aber schau dich mal um. Weiters, und das wird dir der Psychiater auch sagen, nimm wöchentliche Gesprächstherapie bei einem Psychotherapeut der/die sympathisch wirkt und du glaubst dich voll und ehrlich öffnenen zu können. Das geht leider auch nur realistisch als Privatleistung. Das ist notwendig, weil die Antidepressive helfen bei den Symptomen aber nicht bei den zugrundeliegenden Ursachen.
Wenn die Symptome nur leicht sind (also z.B. nur Niedergeschlagenheit, ohne universalen Freudensverlust, plötzliche Gewichtsveränderungen, zuwenig oder zuviel Schlaf, Hitze/Kältewallungen) kann auch Johanniskrautextrakt helfen, das bekommst du Rezeptfrei in der Apotheke. Aber ich bin kein Arzt, daher, wirklich Psychiater ist die erste Anlaufstelle.
Eine gesunde Beziehung kann zwar enorm helfen, ist aber nicht die einzige Möglichkeit, und eher nicht sicher mal so zu bekommen. Vor allem, wenn man gerade down ist. Weitere Sachen sind zumindest tägliche Spaziergänge (auch wenn dich nicht danach fühlst, nachher gehts einem meist besser), wenn nicht mehr Sport. Eine Gewichtsdecke. Eine Lichttherapielampe. Vermeide alle "Social" Media. (Facebook und Instagram Account kann man still legen, wenn man wegen manchen Kontakten nicht gleich löschen möchte)
Bitte ignoriere hier alle die einen aggressiven Unterton and den Tag legen, das ist sowas von kontraproduktiv und verletzend für jemand der gerade am Boden liegt. Kein ausgebildeter Therapeut würde so reden...
Fühl dich gedrückt und alles Gute. -
Hallo.
Wer von einem depressiven Menschen erwartet "er soll sich halt mal aufraffen", hat vermutlich noch nie eine Depression gehabt. Übrigens sind solche wertvollen "Tipps" eher kontraproduktiv.
Das ist als würde man einem Rollstuhlfahrer, der vor einem Hindernis steht, sagen "Steh auf und Steig drüber. Easy."...
Trotzdem wäre es natürlich gut (und im Zweifelsfall notwendig), sich Hilfe zu suchen. Die Hürde wird dann überwunden, bzw umfahren, wenn derjenige dazu bereit ist und die Möglichkeit des umfahrens auch sehen kann oder entsprechende Unterstützung aus seinem Umfeld bekommt.
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Karin:
Dass du wieder einmal unterwegs bist Martin….
Ich bin nicht frustriert, nur genervt von den dümmlichen pauschalen Plattitüden der ewigen defekten Schallplatte des Forums…. Larissa hat es bestens in Worte gefasst was ich denke.
Statt zu lachen könntest du was zum Thema Einsamkeit beitragen.
Waldgeist:
Muss lachen , schon so frustriert Karin..! Vielleicht hilft es dir 🤗 … Lg 🙋♂️
Vielleicht solltest du einmal nachlesen was ich schon alles zum Thema Einsamkeit beigetragen habe..