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  • Stiller Hilferuf bei Gewalt gegen Frauen

    Diskussion · 311 Beiträge · 31 Gefällt mir · 3.826 Aufrufe
    SonnJa aus Gelsenkirchen
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    Ich habe ihn erst heute kennengelernt, den "stillen Hilferuf ".

    Morgen, am 25.11. ist ja der Orange Day, also der internationale Tag zur Beendigung der Gewalt gegen Frauen. 

     

    Kennt Ihr diesen stillen Hilferuf schon? 

     

    Hebt die flache Hand nach oben, die Handinnenfläche zeigt dabei zum Gegenüber. Klappt den Daumen in die Handinnenfläche um. Verschließt mit den übrigen Fingern den Daumen.

     

    24.11.25, 18:34 - Zuletzt bearbeitet 24.11.25, 20:26.

Beiträge

  • 06.02.26, 18:03

     

    Karin:

    Liebe Leo

     

    Ich verstehe dich sehr gut. Mir dreht sich auch der Magen, ich muss auch zuerst durchatmen.


    Mein Fazit ist aber umso mehr dürfen wir nicht schweigen und es so stehen lassen. Genau in so Fällen ist Schweigen nicht Gold sondern ein Dulden, ein Zulassen, dass solche Stimmen gehört, bleiben und gewinnen.

     

    Wir müssen reden, für die Opfer, die es nicht mehr tun können.

    Kein dulden mehr der Gewalt, kein dulden mehr von Femiziden.

     

    Leo:

    Ich bin heute erst auf die Diskussion aufmerksam geworden und mir fehlen ehrlich gesagt die Worte. Ich bin schockiert, wie einige, vorwiegend männliche, Schreibende sich äußern und anscheinend tatsächlich denken.

    Als Frau, Mutter von Töchtern und in dem Bereich arbeitender Mensch kann ich diesen nur sagen: 

    Ihr habt keine Ahnung, wovon ihr schreibt. Ihr wisst nichts über die Dynamiken in mißbräuchlichen Beziehungen. Ihr wisst offensichtlich nichts über die Lebensrealität vieler Frauen ( in D).  Ihr kennt die Zahlen zu Femiziden nicht oder verwendet sie, um gleichzeitig noch Menschen mit Migrationshintergrund zu verumglimpfen. 

    Das ist Alles echt schwer ertragbar , weshalb ich dieser Diskussion nicht mehr folgen werde.

    Aber vielen Dank an die Verfasserin für den wichtigen Thread.  

     

    Karin:

    Ich bin ganz klar gegen Gewalt gegen Frauen und das die SVP gegen diese Gelder war, ist bei deren "Verständnis" für eine Ehe/Beziehung auch nicht verwunderlich. Dennoch habe ich ein Problem damit, wie z. B. Frau Funiciello sich verhält. Wenn diese Frau spricht, sieht man den blanken Männerhass in ihren Augen. Nicht alle Männer sind gewalttätige, perverse Sexungeheuer, es ist eher ein kleiner Teil, der aber leider existent ist, da gibt es nichts dran zu beschönigen. Aber ich störe mich einfach an diesem blanken Männerhass und toxischem Feminismus wie sie eine Funiciello verbreitet. Ich habe es, echt satt, als etwas angesehen und betitelt zu werden, das ich und Hunterttausende Männer auch, NICHT sind. Es gibt einen glaub einen Vers in der Bibel, der geht irgendwie so: "Wer Wind sät, wird Sturm ernten". Wenn diese Diskussion von Seiten der Frauen nicht wieder auf ein Niveau gebracht wird, wo eine vernünftige Diskussion möglich ist, dann kommt das, für beide Geschlechter, nicht gut. Und das fände ich absolut nicht gut. Einfach nur als Beispiel die sogenannte Manosphere und die Incels. Meiner Meinung nach, sind das "Resultate" dieses toxischen Männerhasses. Noch einmal ganz klar. Ich verabscheue Gewalt gegen Frauen und Männer die dies tun, sind für mich keine Männer sondern nur armselige Waschlappen. Aber ich und ganz viele andere Männer auf dieser Welt sind nicht so und wollen auch nicht in einen Topf mit diesen Waschlappen geworfen werden.

  • Hier wird es mal konkret, während das Justizministerium ein Gesetz entwirft, hat Netzpolitik zivilgesellschaftliche Organisationen gefragt, was am meisten helfen würde, denn auch digi-
    tale Gewalt kann Menschen das Leben zur Hölle machen:

    https://netzpolitik.org/2026/fachleute-fordern-das-fehlt-beim-schutz-vor-digitaler-gewalt/

  • Keine Ahnung, ob dass hier auch erwünscht ist, um nicht Opfer zu werden, ein Bericht über 
    KO- Tropfen und andere Substanzen die auf Feierlichkeiten heimlich in Getränke getröpfelt 
    werden: Betäubt, beschämt, belächelt: Was K.o.-Tropfen für Thüringer Betroffene bedeuten | MDR.DE

  • 15.01.26, 22:50
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  • 14.01.26, 20:14

    Liebe Leo

     

    Ich verstehe dich sehr gut. Mir dreht sich auch der Magen, ich muss auch zuerst durchatmen.


    Mein Fazit ist aber umso mehr dürfen wir nicht schweigen und es so stehen lassen. Genau in so Fällen ist Schweigen nicht Gold sondern ein Dulden, ein Zulassen, dass solche Stimmen gehört, bleiben und gewinnen.

     

    Wir müssen reden, für die Opfer, die es nicht mehr tun können.

    Kein dulden mehr der Gewalt, kein dulden mehr von Femiziden.

     

    Leo:

    Ich bin heute erst auf die Diskussion aufmerksam geworden und mir fehlen ehrlich gesagt die Worte. Ich bin schockiert, wie einige, vorwiegend männliche, Schreibende sich äußern und anscheinend tatsächlich denken.

    Als Frau, Mutter von Töchtern und in dem Bereich arbeitender Mensch kann ich diesen nur sagen: 

    Ihr habt keine Ahnung, wovon ihr schreibt. Ihr wisst nichts über die Dynamiken in mißbräuchlichen Beziehungen. Ihr wisst offensichtlich nichts über die Lebensrealität vieler Frauen ( in D).  Ihr kennt die Zahlen zu Femiziden nicht oder verwendet sie, um gleichzeitig noch Menschen mit Migrationshintergrund zu verumglimpfen. 

    Das ist Alles echt schwer ertragbar , weshalb ich dieser Diskussion nicht mehr folgen werde.

    Aber vielen Dank an die Verfasserin für den wichtigen Thread.  

     

  • 14.01.26, 18:18

     

    Leo:

    Ich bin heute erst auf die Diskussion aufmerksam geworden und mir fehlen ehrlich gesagt die Worte. Ich bin schockiert, wie einige, vorwiegend männliche, Schreibende sich äußern und anscheinend tatsächlich denken.

    Als Frau, Mutter von Töchtern und in dem Bereich arbeitender Mensch kann ich diesen nur sagen: 

    Ihr habt keine Ahnung, wovon ihr schreibt. Ihr wisst nichts über die Dynamiken in mißbräuchlichen Beziehungen. Ihr wisst offensichtlich nichts über die Lebensrealität vieler Frauen ( in D).  Ihr kennt die Zahlen zu Femiziden nicht oder verwendet sie, um gleichzeitig noch Menschen mit Migrationshintergrund zu verumglimpfen. 

    Das ist Alles echt schwer ertragbar , weshalb ich dieser Diskussion nicht mehr folgen werde.

    Aber vielen Dank an die Verfasserin für den wichtigen Thread.  

    Liebe Leo!

    Ich danke Dir für Deine deutlichen und klaren Worte! 🙏

  • 14.01.26, 17:40

    Ich bin heute erst auf die Diskussion aufmerksam geworden und mir fehlen ehrlich gesagt die Worte. Ich bin schockiert, wie einige, vorwiegend männliche, Schreibende sich äußern und anscheinend tatsächlich denken.

    Als Frau, Mutter von Töchtern und in dem Bereich arbeitender Mensch kann ich diesen nur sagen: 

    Ihr habt keine Ahnung, wovon ihr schreibt. Ihr wisst nichts über die Dynamiken in mißbräuchlichen Beziehungen. Ihr wisst offensichtlich nichts über die Lebensrealität vieler Frauen ( in D).  Ihr kennt die Zahlen zu Femiziden nicht oder verwendet sie, um gleichzeitig noch Menschen mit Migrationshintergrund zu verumglimpfen. 

    Das ist Alles echt schwer ertragbar , weshalb ich dieser Diskussion nicht mehr folgen werde.

    Aber vielen Dank an die Verfasserin für den wichtigen Thread.  

  • 14.01.26, 14:42 - Zuletzt bearbeitet 14.01.26, 15:47.

     

    Marta:

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    Punkt 2 würde ich auf Frauen ganz allgemein erweitern, 

    Im Haushalt helfen bzw. selbständig und eigenverantwortlich sein...

    Respektvoller, höflicher und aufmerksamer Umgang...

    Frauen nicht zu sexualisieren: Digitale Gewalt: Wie Regierungen gegen Grok und X vorgehen

  • 14.01.26, 11:28

    Unisex Witze machen.

    Die Partnerin trösten, motivieren, loben.

    Freiheit geben.

    Freiheit geben.

    Alles besprechen können und sanft sein.

  • 14.01.26, 10:28
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  • 14.01.26, 10:27

     

    Mandi:

    Was für ein Elend!

    Heuer bereits zwei (2) Morde an Frauen in Beziehungen in Österreich, einer gleich ganz in der Nähe: Verheirateter Polizist (30) mit Kindern, fremdgehen auf Dating-App, schwängert eine Frau und bringt sie später dann um. Er hat sie erwürgt, verscharrt die Leiche im Wald rechtfertigt sich mit Sex-Unfall.

    Ansonsten fehlen mir die Worte!

     

    Kann ich nicht liken, obwohl ich die Erwähnung wichtig finde.

  • 14.01.26, 09:44

    Was für ein Elend!

    Heuer bereits zwei (2) Morde an Frauen in Beziehungen in Österreich, einer gleich ganz in der Nähe: Verheirateter Polizist (30) mit Kindern, fremdgehen auf Dating-App, schwängert eine Frau und bringt sie später dann um. Er hat sie erwürgt, verscharrt die Leiche im Wald rechtfertigt sich mit Sex-Unfall.

    Ansonsten fehlen mir die Worte!

  • 20.12.25, 11:01

    Marta:

    Ich meine, solche Kurse sind wichtig um überhaupt auf den Gedanken zu kommen man könnte sich wehren, verteidigen, lauthals schreien und um Hilfe rufen, flüchten usw.
     

    Ganz genau liebe Marta! Zu trauen sich zu wehren ist entscheidend. Das kann den Täter überraschen und die wertvolle Zeit zum Fliehen verschaffen.

    Ich bin aber der Meinung dass Frauen als Gruppe sehr wohl gegen einen Mann überlegen ist. Deswegen nicht die Sauna verlassen, sondern andere Frauen holen und den Täter verscheuchen, Lärm machen wäre das Richtige. Dann würden die anderen Männer auch dazu kommen, um zu helfen, da bin ich mir sicher.

    @Karin: ich war sehr erstaunt, was die Solidarität in so einer kurzen Zeit bewirken kann 😉

  • 20.12.25, 08:38 - Zuletzt bearbeitet 20.12.25, 09:05.

    Fortsetzung zu diesem Beitrag von Elena:

     

    Für viel Stunk sorgte auch eine zusätzliche Million für den Schutz von Frauen vor Gewalt: Nachdem der Nationalrat diese zuerst streichen wollte, riefen SP-Frauen via Social Media zum Protest auf. Innert kurzer Zeit kamen dadurch Hunderttausende Unterschriften für eine Petition zusammen, bürgerliche Ständeräte wurden mit Tausenden Mails geflutet. Der Protest zeigte Wirkung: Der Ständerat billigte wenig später die zusätzliche Million, der Nationalrat knickte letztendlich ebenfalls ein.

     


     


     

    Elena:

    Für die Schweiz 

    Gestern Abend hat der Nationalrat mit Stichentscheid des SVP-Präsidenten Gelder für die Bekämpfung der Gewalt an Frauen abgelehnt, obwohl es dieses Jahr bereits 27 Femizide gab. Es bleiben uns weniger als 24 Stunden, um diesen Entscheid im Ständerat zu korrigieren. Unterzeichne jetzt den Appell an den Ständerat und rette Frauenleben!

     

    https://tel.sp-ps.ch/formular.php

     

     

  • 20.12.25, 02:01

     

    Schwarzgelber Mutbürger:

     

    Waldgeist:

     

    woher willst du eigentlich wissen, wie die österreichische Presse in solchen Fällen berichtet? In den mir bekannten Artikeln wird sehr wohl über das Motiv geschrieben und nicht einfach nur verharmlosend von einem „Drama“! 

    Und nur zur Klarstellung: Thüringen liegt nicht in Österreich, sondern in Deutschland. Dieses Beispiel taugt daher kaum, um Aussagen über die österreichische Berichterstattung zu treffen.

    Unabhängig davon bleibt für mich entscheidend:

    Nicht das Etikett ist wichtig, sondern warum so eine Tat passiert ist. Das Motiv , Kontrolle, Besitzdenken, angebliche „Ehre“ – muss klar benannt werden. Denn nur dann kann man verstehen, wo die Gefahr liegt und wie man sie bekämpfen muss.


     

    In Zeiten des Internets erfährt man auch schnell wie in Österreich berichtet wird^^, Du meinst
    also in diesem Fall geht es nicht um Kontrolle, Besitzdenken und Ehre? Trotzdem heißt es Familiendrama Familiendrama in Österreich endet mit tödlichem Ausgang

    Ob man es „Familiendrama“ nennt oder anders, ändert nichts an der Schwere der Tat , ein Tötungsdelikt bleibt ein Verbrechen. Gleichzeitig ist nicht jede Tat innerhalb einer Familie ein Ehrenmord. Dieser Begriff passt nur, wenn tatsächlich aus dem Motiv der „Ehre“ gehandelt wird. Die Medien in Österreich berichten sehr unterschiedlich, je nachdem, was man liest oder konsumiert und die Hintergründe kennen wir oft  nicht. Deshalb weder relativieren noch vorschnell etikettieren. 


     

  • 20.12.25, 01:06 - Zuletzt bearbeitet 20.12.25, 01:08.

     

    Waldgeist:

     

    Schwarzgelber Mutbürger:

     

    Soso, lieber Waldgeist, Du lenkst also nicht um auf Familienclans sondern benennst nur, um dann
    lang und ausführlich genau darüber zu schreiben und zu unterstellen, dass es noch viel mehr 
    Fälle gibt....

    wenn es zu sowas in österreichischen Familien kommt, wird in der Presse oft von Familiendrama
    gesprochen, klingt gleich viel ungefährlicher ob wohl es genau das Gleiche ist, nicht wahr? 

    Familiendrama in Thüringen: Vierköpfige Familie tot – Vater als Tatverdächtiger

    woher willst du eigentlich wissen, wie die österreichische Presse in solchen Fällen berichtet? In den mir bekannten Artikeln wird sehr wohl über das Motiv geschrieben und nicht einfach nur verharmlosend von einem „Drama“! 

    Und nur zur Klarstellung: Thüringen liegt nicht in Österreich, sondern in Deutschland. Dieses Beispiel taugt daher kaum, um Aussagen über die österreichische Berichterstattung zu treffen.

    Unabhängig davon bleibt für mich entscheidend:

    Nicht das Etikett ist wichtig, sondern warum so eine Tat passiert ist. Das Motiv , Kontrolle, Besitzdenken, angebliche „Ehre“ – muss klar benannt werden. Denn nur dann kann man verstehen, wo die Gefahr liegt und wie man sie bekämpfen muss.


     

    In Zeiten des Internets erfährt man auch schnell wie in Österreich berichtet wird^^, Du meinst
    also in diesem Fall geht es nicht um Kontrolle, Besitzdenken und Ehre? Trotzdem heißt es Familiendrama Familiendrama in Österreich endet mit tödlichem Ausgang

  • 20.12.25, 00:54

     

    Schwarzgelber Mutbürger:

     

    Waldgeist:

     

     Ich  lenke nicht nur auf Familienclans um , aber man darf sie auch benennen, nachdem es in  
    Wien leider schon mehrere  Fälle, in denen Frauen und Mädchen von männlichen Angehörigen getötet wurden, angeblich, um „die Ehre der Familie“ zu retten. Diese Fälle zeigen, wie stark die Entscheidungsfreiheit von Frauen in manchen Familienclans eingeschränkt sein kann.

    Ein Beispiel ist der Fall einer jungen Frau in Favoriten: Ihr Bruder wurde zu lebenslanger Haft verurteilt, nachdem er seine Schwester getötet hatte. Die Tat rechtfertigte er laut Gericht mit einem „ehrbezogenen Gefühl“. Auch jüngere Mädchen sind betroffen: Vor einiger Zeit verletzte ein Vater seine Tochter schwer, ebenfalls aus dem Kontext eines Ehrenkults.

    Diese Fälle sind leider nur die Spitze des Eisbergs. Es gibt viele weitere Vorfälle, die nicht an die Öffentlichkeit gelangen, weil die Frauen unter extremem Druck stehen. Sie dürfen die Täter nicht anzeigen, da sie sich sonst gegen die gesamte Familie stellen und dadurch noch größeren Gefahren ausgesetzt wären.

    Beide Beispiele verdeutlichen: Es handelt sich nicht um Einzelfälle, sondern um strukturelle Gewalt, bei der Mädchen und Frauen kaum eigene Entscheidungen treffen können. Solche Realitäten müssen ernst genommen werden , unabhängig davon, wie die Medien darüber berichten. 


     

    Soso, lieber Waldgeist, Du lenkst also nicht um auf Familienclans sondern benennst nur, um dann
    lang und ausführlich genau darüber zu schreiben und zu unterstellen, dass es noch viel mehr 
    Fälle gibt....

    wenn es zu sowas in österreichischen Familien kommt, wird in der Presse oft von Familiendrama
    gesprochen, klingt gleich viel ungefährlicher ob wohl es genau das Gleiche ist, nicht wahr? 

    Familiendrama in Thüringen: Vierköpfige Familie tot – Vater als Tatverdächtiger

    woher willst du eigentlich wissen, wie die österreichische Presse in solchen Fällen berichtet? In den mir bekannten Artikeln wird sehr wohl über das Motiv geschrieben und nicht einfach nur verharmlosend von einem „Drama“! 

    Und nur zur Klarstellung: Thüringen liegt nicht in Österreich, sondern in Deutschland. Dieses Beispiel taugt daher kaum, um Aussagen über die österreichische Berichterstattung zu treffen.

    Unabhängig davon bleibt für mich entscheidend:

    Nicht das Etikett ist wichtig, sondern warum so eine Tat passiert ist. Das Motiv , Kontrolle, Besitzdenken, angebliche „Ehre“ – muss klar benannt werden. Denn nur dann kann man verstehen, wo die Gefahr liegt und wie man sie bekämpfen muss.


     

  •  

    Waldgeist:

     

    Schwarzgelber Mutbürger:

     

    Es ist sicher richtig, lieber Waldgeist, dass es keine 100%ige Sicherheit gibt, aber Spanien 
    zum Beispiel hat gute Erfahrungen mit der Fussfessel gemacht, aber mir stellt sich die 
    Frage, warum Du bei dem Thema einzig auf Familienclans umlenkst, so als ob es nur 
    dort Bedrohungen für Frauen gäbe: Wie dich die Medien jahrelang über „Arabische Clans“ belogen haben - Volksverpetzer

     Ich  lenke nicht nur auf Familienclans um , aber man darf sie auch benennen, nachdem es in  
    Wien leider schon mehrere  Fälle, in denen Frauen und Mädchen von männlichen Angehörigen getötet wurden, angeblich, um „die Ehre der Familie“ zu retten. Diese Fälle zeigen, wie stark die Entscheidungsfreiheit von Frauen in manchen Familienclans eingeschränkt sein kann.

    Ein Beispiel ist der Fall einer jungen Frau in Favoriten: Ihr Bruder wurde zu lebenslanger Haft verurteilt, nachdem er seine Schwester getötet hatte. Die Tat rechtfertigte er laut Gericht mit einem „ehrbezogenen Gefühl“. Auch jüngere Mädchen sind betroffen: Vor einiger Zeit verletzte ein Vater seine Tochter schwer, ebenfalls aus dem Kontext eines Ehrenkults.

    Diese Fälle sind leider nur die Spitze des Eisbergs. Es gibt viele weitere Vorfälle, die nicht an die Öffentlichkeit gelangen, weil die Frauen unter extremem Druck stehen. Sie dürfen die Täter nicht anzeigen, da sie sich sonst gegen die gesamte Familie stellen und dadurch noch größeren Gefahren ausgesetzt wären.

    Beide Beispiele verdeutlichen: Es handelt sich nicht um Einzelfälle, sondern um strukturelle Gewalt, bei der Mädchen und Frauen kaum eigene Entscheidungen treffen können. Solche Realitäten müssen ernst genommen werden , unabhängig davon, wie die Medien darüber berichten. 


     

    Soso, lieber Waldgeist, Du lenkst also nicht um auf Familienclans sondern benennst nur, um dann
    lang und ausführlich genau darüber zu schreiben und zu unterstellen, dass es noch viel mehr 
    Fälle gibt....

    wenn es zu sowas in österreichischen Familien kommt, wird in der Presse oft von Familiendrama
    gesprochen, klingt gleich viel ungefährlicher ob wohl es genau das Gleiche ist, nicht wahr? 

    Familiendrama in Thüringen: Vierköpfige Familie tot – Vater als Tatverdächtiger

  • 19.12.25, 23:42

     

    Schwarzgelber Mutbürger:

     

    Waldgeist:

     

    Es gibt keinen 100-prozentigen Schutz für die Frauen und es wurden  schon Frauen auf offener Straße abgestochen oder nachdem sie ihre Kinder vom Kindergarten abgeholt haben ! 

     Die  Frauen leben in ständiger Angst und  in Familien Clans , wobei die  Ehre eine große Rolle spielt , wird ebenfalls Druck ausgeübt .  Wenn man die Vorstrafen liest von einigen Tätern , dann fragt man sich doch oft , wieso der  überhaupt noch auf freien Fuß ist beziehungsweise war!  
     

    Es ist sicher richtig, lieber Waldgeist, dass es keine 100%ige Sicherheit gibt, aber Spanien 
    zum Beispiel hat gute Erfahrungen mit der Fussfessel gemacht, aber mir stellt sich die 
    Frage, warum Du bei dem Thema einzig auf Familienclans umlenkst, so als ob es nur 
    dort Bedrohungen für Frauen gäbe: Wie dich die Medien jahrelang über „Arabische Clans“ belogen haben - Volksverpetzer

     Ich  lenke nicht nur auf Familienclans um , aber man darf sie auch benennen, nachdem es in  
    Wien leider schon mehrere  Fälle, in denen Frauen und Mädchen von männlichen Angehörigen getötet wurden, angeblich, um „die Ehre der Familie“ zu retten. Diese Fälle zeigen, wie stark die Entscheidungsfreiheit von Frauen in manchen Familienclans eingeschränkt sein kann.

    Ein Beispiel ist der Fall einer jungen Frau in Favoriten: Ihr Bruder wurde zu lebenslanger Haft verurteilt, nachdem er seine Schwester getötet hatte. Die Tat rechtfertigte er laut Gericht mit einem „ehrbezogenen Gefühl“. Auch jüngere Mädchen sind betroffen: Vor einiger Zeit verletzte ein Vater seine Tochter schwer, ebenfalls aus dem Kontext eines Ehrenkults.

    Diese Fälle sind leider nur die Spitze des Eisbergs. Es gibt viele weitere Vorfälle, die nicht an die Öffentlichkeit gelangen, weil die Frauen unter extremem Druck stehen. Sie dürfen die Täter nicht anzeigen, da sie sich sonst gegen die gesamte Familie stellen und dadurch noch größeren Gefahren ausgesetzt wären.

    Beide Beispiele verdeutlichen: Es handelt sich nicht um Einzelfälle, sondern um strukturelle Gewalt, bei der Mädchen und Frauen kaum eigene Entscheidungen treffen können. Solche Realitäten müssen ernst genommen werden , unabhängig davon, wie die Medien darüber berichten. 


     

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