Um mitzumachen, melde dich bitte an.
  • Was versteht ihr unter einer Beziehung?

    Diskussion · 85 Beiträge · 14 Gefällt mir · 2.013 Aufrufe
    Peter aus Friedberg

    Hallo liebe Community,

    offensichtlich gibt es ganz verschiedene Meinung darüber was jeder einzelne unter dem Begriff Beziehung versteht. Mich würde daher Eure Meinung interessieren.

     

    Ich verstehe darunter besonderes Vertrauen, Offenheit zueinander, das Gefühl zusammen zu gehören, gemeinsame Unternehmungen, sich in der Arm nehmen können und für seinen Partner da sein.  Man muss nicht zusammen wohnen und ständig etwas unternehmen. Das kann sich meiner Meinung nach Nachteilig auswirken. 

    Bin gespannt was ihr dazu sagt.

    Liebe Grüße Peter

    Zwischenablage-1.jpg
    14.08.25, 17:22

Beiträge

  • 02.03.26, 17:21

     

    Daniela:

    Ist für alle ein bißchen anders also divers.....man kann sich ja darüber austauschen ohne immer eine Verteidigung für seinen Standpunkt zu haben. Man kann auch einmal sagen: Das ist in meinen Augen so, aber vlt bei dir eben aus verschiedenen Gründen? Anders. Erkläre bitte, wie du da denkst?

    Wo sind meine Beiträge, bitte keine endlostexte  - Verknüpfungen sind ok für mich - nur kein automatisches entfernen einfach so, wozu schreibe ich dann überhaupt oder wird "es" angereist nach Datum des Erscheinens?

  • 02.03.26, 16:59

     

    Daniela:

    Ist für alle ein bißchen anders also divers.....man kann sich ja darüber austauschen ohne immer eine Verteidigung für seinen Standpunkt zu haben. Man kann auch einmal sagen: Das ist in meinen Augen so, aber vlt bei dir eben aus verschiedenen Gründen? Anders. Erkläre bitte, wie du da denkst?

    Ich bin auch sehr geschlagen worden und hatte nie Männer die zuschlagen, man sollte sich ein bißchen anpassen auskennen und nicht nur reden oder eben tippen....nicht weil ich mir Weicheier geholt habe an Männern. Schlechte Eier habe ich von Geburt an und trotzdem keine Schwierigkeiten schwanger zu werden😆😆😆

    Mandi:

     

    Peter:

    Auch dass viele Frauen süchtig danach waren, vom Partner geschlagen zu werden.

    Auch wenn es hier nicht passt, hast du Einblicke, warum süchtig?

    Eben..... warum muss dieses Feld sooo lange sein?

  • 02.03.26, 16:45

     

    Gerhild:

     

    Franz:

     

    Ja der Wandel der Zeit und die Digitalisierung sind wesentliche Faktoren. 
    Ich erinnere mich an eine Podiumsdiskussion zu den Anfängen des Internets. Das Thema war die Pornoindustrie und das Internet die Gesellschaft "versaue". Dabei hat ein "Wissenschaftler" erwähnt, dass man dies so sehen könnte, aber das eigentliche Problem sei, dass sich das Internet durch die Pornoindustrie so schnell verbreitet hat, bevor es Getzte gab, die das Internet regelten oder zensurierten, weil das Internet ganz neue Möglichkeiten geschaffen hat, dass man gewisse Inhalte "anonym" auf Plattformen laden und downloaden konnte.

    Und gewisse Anbieter von Plattformen haben erwähnt, dass die Post ja auch nicht verantwortlich sei, wenn jemand Pornografische Zeitschriften versende." 

    Damals war das Smartphone noch nicht erfunden, aber dies hat nochmals eine Welle mit speziellen Selfies ausgelöst. 

    Und jetzt kommt mir in den Sinn es gab mal einen Politiker in der Schweiz, der als Selfie-Gerry bekannt wurde, weil er ein spezielles Selfie verschickt hatte, dass dann in die Hände der Medien geriet, aber öffentlich gezeigt wurde es meines Wissens nie. 

    Aber jetzt wo ich das Schreibe, erinnert es mich an den Fall Clinton. 

    Also ich kann das für mich nicht derart pauschalisieren. 
    Im Gegenteil: 

    Ich spüre in meinem Umfeld ein Zusammenrücken, ein Unterstützen, intensivere und tiefere Gespräch, junge Menschen, die sehr sozial sind und nicht nur um sich selbst kreisen. 
    Dadurch weitet sich dieser positive Zirkel rund um uns immer weiter aus und wird größer und stärker. 
    Unser Fokus liegt darauf, was stärkt, was hält und weiterträgt. 
    Auch in schlimmsten Zeiten hat sich immer wieder gezeigt, dass es vieler solcher "Leuchttürme" gibt.

    Deshalb die Frage: 

    Worauf lenkt ihr euren Fokus?

    Was ist ein Leuchtturm? Ein Warnsignal oder ein einsamer Wächter?

  • 02.03.26, 16:34

     

    Peter:

     

     

    Mandi:

     

    Auch wenn es hier nicht passt, hast du Einblicke, warum süchtig?

    Ich hatte eine Zeitlang Frauen, die der häuslichen Gewalt ausgesetzt waren nach einem Einsatz in der sie massiv geschlagen wurden zuerst in ärztliche Behandlung und danach ins Frauenhaus gebracht. 

    Einige Zeit später hatten wir wieder den gleichen Einsatz und auf die Frage, weshalb die Frauen zurück gekommen sind, bekam ich die Antwort, dass ihnen die Gewalt abgegangen ist. Sie si d zurück nach Hause und haben ihren Partner solange provoziert bis er sie wieder verprügelt hat. Das war für sie eine Genugtuung. 

    Meine Kollegen haben ähnliches berichtet. Sicher es sind Einzelfälle...

    Aber das gehört eigentlich nicht in diese Diskussion. 

     

    Es könnte ein Versuch auf eine Änderung gewesen sein, ist auch denkbar. Aber man muss halt auch realistisch einschätzen, wann es genug ist. Da braucht man eben Hilfe in welcher Form auch immer, das weiß ich jetzt auch nicht, das glaube wissen nicht einmal Fachleute immer so genau und Eigenregie ist nicht immer passend. Männer sind im Normalfall stärker. Da hat wahrscheinlich immer schon etwas nicht gepasst..... kann auch eine andere Person sein, zB bei mir waren es immer die Schwiegermutter?🫠

  • 02.03.26, 16:13

     

    Gerhild:

    Es geht immer darum in Beziehung mit dem DU zu treten, egal in welcher äußeren Form. (Eltern/Kind, Geschwister,  Freundschaft, Partnerschaft, Ehe) Dazu fiel mir auch nach einem sehr intensiven Gespräch gestern genau zu diesem Thema, meine Zeilen wieder ein, die ich geschrieben habe und die sich auch in einem Buch von mir wiederfinden. 
    Denn nur wenn ich mir meiner bewusst bin, kann ich mich dem DU gegenüber ganz öffnen. 

    Zu sein ist Wunder genug. 

    Zu spüren, dass ich bin,

    hier, in dieser Zeit und in diesem Raum. 
    So einmalig, so besonders. 
    Auf der Erde erschienen und später erkannt:

    ICH bin ICH

    Das ist Wunder genug. 
    In leeren Räumen des Universums,

    im geheimen Wissen des Ablaufs aller Dinge,

    ist es das spätere, das größere Wunder,

    dass ich bin. 
    So die Leere ausfülle,

    mit dem Wunder des Lebens. 
    Mich bewusst selbst erfahre.

    Mich ganz unverhüllt öffne,

    um mich weiß.

    In dieser Reinheit DIR zu begegnen,

    das ist Wunder genug. 


    gb 1996

     

    Diese Zeilen entstanden damals, nachdem ich meiner Tochter immer und immer wieder aus dem Buch: "Das kleine ICH bin ICH" von Mira Lobe vorgelesen habe. 

    Kenne ich zwar nicht, aber wäre interessant zu lesen.....

  • 02.03.26, 16:11

     

    Mandi:

     

    Daniela:

    Diese Idealbeziehung funktioniert deshalb nicht mehr, weil wir eine „Wegwerfgesellschaft“ geworden sind.. unsere Werte und Moralvorstellungen haben sich bei vielen geändert. Wer unbequem wird, nicht mehr gefällt, wird ausgetauscht. Beziehung bedeutet Arbeit - an sich vor allem, und auch mal 5 gerade sein lassen.. dazu ist heutzutage kaum noch jemand bereit.. ideal ist, was man selbst daraus macht. Und dazu braucht es zwei Menschen, die beide diesen Weg gemeinsam gehen wollen und bereit sind, immer wieder etwas zu verändern und miteinander Lösungen zu entwickeln.. dazu muss anf aber ein tragfähiges Fundament geschaffen worden sein, Akzeptanz und Vertrauen, sonst ist es schwer, Krisen gemeinsam zu überwinden.. 

    Ob "früher" diese Idealbeziehungen tatsächlich häufiger gewesen sind? Ich habe da meine Zweifel.

     

    Ich bin sehr froh, dass wir heute generell freier sind und Lebensmodelle frei wählen können, ohne schlimme Konsequenzen befürchten zu müssen.

     

    Peter, um wieder zum Thema zu kommen: Eine Beziehung in deinem Sinne ist für mich eine Verbindung in Liebe. Mit oder ohne Zusammenleben. Treue möglich, bei Abmachung und gegenseitigem Einverständnis auch ohne Treue. Einfach so, dass beide damit glücklich sind. Unaufrichtigkeiten und Heimlichkeiten also ausgeschlossen, außer es wurde abgemacht: "Ich will es nicht wissen."

    Klingt sehr interessant und vor allem ausführlich und divers. Ist ja deine Meinun oder Erfahrung

  • 02.03.26, 16:08

     

    Mandi:

     

    Peter:

    Auch dass viele Frauen süchtig danach waren, vom Partner geschlagen zu werden.

    Auch wenn es hier nicht passt, hast du Einblicke, warum süchtig?

    Das verstehe ICH jetzt nicht, bitte ausführlicher, trau dich ruhig!

  • 02.03.26, 16:05

     

    Mandi:

     

    Peter:

    Aber das gehört eigentlich nicht in diese Diskussion. 

    Nein, aber danke für die Antwort.

    Warum nicht? Was ist dein Kriterium?

  • 02.03.26, 13:34

    Ist für alle ein bißchen anders also divers.....man kann sich ja darüber austauschen ohne immer eine Verteidigung für seinen Standpunkt zu haben. Man kann auch einmal sagen: Das ist in meinen Augen so, aber vlt bei dir eben aus verschiedenen Gründen? Anders. Erkläre bitte, wie du da denkst?

  • 29.08.25, 14:06

    Es geht immer darum in Beziehung mit dem DU zu treten, egal in welcher äußeren Form. (Eltern/Kind, Geschwister,  Freundschaft, Partnerschaft, Ehe) Dazu fiel mir auch nach einem sehr intensiven Gespräch gestern genau zu diesem Thema, meine Zeilen wieder ein, die ich geschrieben habe und die sich auch in einem Buch von mir wiederfinden. 
    Denn nur wenn ich mir meiner bewusst bin, kann ich mich dem DU gegenüber ganz öffnen. 

    Zu sein ist Wunder genug. 

    Zu spüren, dass ich bin,

    hier, in dieser Zeit und in diesem Raum. 
    So einmalig, so besonders. 
    Auf der Erde erschienen und später erkannt:

    ICH bin ICH

    Das ist Wunder genug. 
    In leeren Räumen des Universums,

    im geheimen Wissen des Ablaufs aller Dinge,

    ist es das spätere, das größere Wunder,

    dass ich bin. 
    So die Leere ausfülle,

    mit dem Wunder des Lebens. 
    Mich bewusst selbst erfahre.

    Mich ganz unverhüllt öffne,

    um mich weiß.

    In dieser Reinheit DIR zu begegnen,

    das ist Wunder genug. 


    gb 1996

     

    Diese Zeilen entstanden damals, nachdem ich meiner Tochter immer und immer wieder aus dem Buch: "Das kleine ICH bin ICH" von Mira Lobe vorgelesen habe. 

  • 24.08.25, 13:02

     

    Peter:

    Aber das gehört eigentlich nicht in diese Diskussion. 

    Nein, aber danke für die Antwort.

  • 23.08.25, 23:07

     

     

    Mandi:

     

    Peter:

    Auch dass viele Frauen süchtig danach waren, vom Partner geschlagen zu werden.

    Auch wenn es hier nicht passt, hast du Einblicke, warum süchtig?

    Ich hatte eine Zeitlang Frauen, die der häuslichen Gewalt ausgesetzt waren nach einem Einsatz in der sie massiv geschlagen wurden zuerst in ärztliche Behandlung und danach ins Frauenhaus gebracht. 

    Einige Zeit später hatten wir wieder den gleichen Einsatz und auf die Frage, weshalb die Frauen zurück gekommen sind, bekam ich die Antwort, dass ihnen die Gewalt abgegangen ist. Sie si d zurück nach Hause und haben ihren Partner solange provoziert bis er sie wieder verprügelt hat. Das war für sie eine Genugtuung. 

    Meine Kollegen haben ähnliches berichtet. Sicher es sind Einzelfälle...

    Aber das gehört eigentlich nicht in diese Diskussion. 

     

  • 23.08.25, 17:09

     

    Peter:

    Hallo Zusammen,

     

    sicher gibt es sehr viele Aspekte die aus einer Beziehung enstehen oder Grundvoraussetzung für eine Beziehung sind, wie reflektierende Selbstliebe oder dass aus einer Liebesbeziehung eine Horrorbeziehung aus Gewalt und Unterdrückung entsteht. Im letzteren sind überwiegend Frauen die Leidtragenden. Ich habe in meinem Beruf sehr viel gesehen und erlebt. Auch dass viele Frauen süchtig danach waren, vom Partner geschlagen zu werden.

     

    Aber der Grundgedanke meiner Diskussionsrunde war, herauszufinden, was jeder Einzelne von Euch sich unter einer Beziehung vorstellt. Für die oben gennanten Themen kann ich gerne eine eigene Runde eröffnen. 😉

    ich hoffe ihr seid damit einverstanden, dass ich damit wieder zum eigentlichen Thema zurück möchte.

     

    LG Peter

    Hallo Peter, so allgemein wie deine Frage gestellt ist, kann es nur sehr viele völlig unterschiedliche Antworten geben.. “Beziehung“ ist alles, was sich zwischen zwei Individuen abspielt - wie hier schon erwähnt wurde: zwischen zwei Menschen, Mensch und Tier, Mensch und Umwelt.. mit sich selbst.. 

    Ich nehme an, dass deine Frage sich auf Partnerschaft, Ehe, Li.. bezieht? 

    Und zu deiner Anmerkung: auch ich habe beruflich schon alles erlebt - und glaube mir, keine Frau ist „süchtig“ nach Gewalt. Es ist eher so, dass sie aufgrund von Abhängigkeit auf vielfältige Weise nicht in der Lage sind, sich zu trennen.. erst recht nicht ohne Hilfe.. Eine Zeit lang hält sie noch die Hoffnung, irgendwann ist es die Angst vor schlimmerem.. es braucht sehr viel Mut und Stärke, sich aus einer solchen Beziehung zu lösen.. nicht jede Frau hat diese Ressourcen und nicht jede schafft es, sich zu trennen.. deshalb sterben auch so viele Opfer von häuslicher Gewalt..  aber das ist in der Tat ein anderes Thema..

  • 23.08.25, 17:09

     

    Peter:

    Auch dass viele Frauen süchtig danach waren, vom Partner geschlagen zu werden.

    Auch wenn es hier nicht passt, hast du Einblicke, warum süchtig?

  • 23.08.25, 17:03 - Zuletzt bearbeitet 23.08.25, 17:08.

     

    Daniela:

    Diese Idealbeziehung funktioniert deshalb nicht mehr, weil wir eine „Wegwerfgesellschaft“ geworden sind.. unsere Werte und Moralvorstellungen haben sich bei vielen geändert. Wer unbequem wird, nicht mehr gefällt, wird ausgetauscht. Beziehung bedeutet Arbeit - an sich vor allem, und auch mal 5 gerade sein lassen.. dazu ist heutzutage kaum noch jemand bereit.. ideal ist, was man selbst daraus macht. Und dazu braucht es zwei Menschen, die beide diesen Weg gemeinsam gehen wollen und bereit sind, immer wieder etwas zu verändern und miteinander Lösungen zu entwickeln.. dazu muss anf aber ein tragfähiges Fundament geschaffen worden sein, Akzeptanz und Vertrauen, sonst ist es schwer, Krisen gemeinsam zu überwinden.. 

    Ob "früher" diese Idealbeziehungen tatsächlich häufiger gewesen sind? Ich habe da meine Zweifel.

     

    Ich bin sehr froh, dass wir heute generell freier sind und Lebensmodelle frei wählen können, ohne schlimme Konsequenzen befürchten zu müssen.

     

    Peter, um wieder zum Thema zu kommen: Eine Beziehung in deinem Sinne ist für mich eine Verbindung in Liebe. Mit oder ohne Zusammenleben. Treue möglich, bei Abmachung und gegenseitigem Einverständnis auch ohne Treue. Einfach so, dass beide damit glücklich sind. Unaufrichtigkeiten und Heimlichkeiten also ausgeschlossen, außer es wurde abgemacht: "Ich will es nicht wissen."

  • 23.08.25, 16:06

    Hallo Zusammen,

     

    sicher gibt es sehr viele Aspekte die aus einer Beziehung enstehen oder Grundvoraussetzung für eine Beziehung sind, wie reflektierende Selbstliebe oder dass aus einer Liebesbeziehung eine Horrorbeziehung aus Gewalt und Unterdrückung entsteht. Im letzteren sind überwiegend Frauen die Leidtragenden. Ich habe in meinem Beruf sehr viel gesehen und erlebt. Auch dass viele Frauen süchtig danach waren, vom Partner geschlagen zu werden.

     

    Aber der Grundgedanke meiner Diskussionsrunde war, herauszufinden, was jeder Einzelne von Euch sich unter einer Beziehung vorstellt. Für die oben gennanten Themen kann ich gerne eine eigene Runde eröffnen. 😉

    ich hoffe ihr seid damit einverstanden, dass ich damit wieder zum eigentlichen Thema zurück möchte.

     

    LG Peter

  • 23.08.25, 14:08 - Zuletzt bearbeitet 23.08.25, 14:15.

     

    Gerhild:

     

    Also ich kann das für mich nicht derart pauschalisieren. 
    Im Gegenteil: 

    Ich spüre in meinem Umfeld ein Zusammenrücken, ein Unterstützen, intensivere und tiefere Gespräch, junge Menschen, die sehr sozial sind und nicht nur um sich selbst kreisen. 
    Dadurch weitet sich dieser positive Zirkel rund um uns immer weiter aus und wird größer und stärker. 
    Unser Fokus liegt darauf, was stärkt, was hält und weiterträgt. 
    Auch in schlimmsten Zeiten hat sich immer wieder gezeigt, dass es vieler solcher "Leuchttürme" gibt.

    Deshalb die Frage: 

    Worauf lenkt ihr euren Fokus?

    Danke Gerhild für den Hinweis - 
    Auf einen ähnlichen Gedanken sind wir kommen, als in einer Diskussion zum Thema Beziehungen, auf das Thema: "Was ist wenn, aus Liebe Gewalt entsteht" gekommen sind. Keine der teilnehmenden Personen hatte einen konkreten Bezug dazu, aber in den Medien, war das Thema "Gewalt an Frauen" öfters present. 
    Wir haben uns dann auch die Frage gestellt, was soll überhaupt öffentlich diskutiert werden - 
    und welche Probleme werden durchs diskutieren gelöst, oder wäre es sinnvoller sich in einer Organisation zu engagieren. 
     

  • 23.08.25, 13:34

     

    Franz:

     

    Daniela:

     

    Das stimmt, die Gesellschaft entwickelt sich immer mehr zu einer „unsozialen„ Digitalisierung entfremdet, man verliert den Bezug zu sich selbst und zu den Mitmenschen.. Unse Gefühlsleben stumpft ab - ganz im Allgemeinein.. di Kriege um uns herum spiegeln das ganz deutlich. Auch wenn sie ganz nah sind, so berührt uns das nicht mehr.. weil es sich zu weit weg „anfühlt„.. 

    Wenn man sich die „geklonte“ Jugend anschaut, sieht man deutlich wie das Individuum verloren geht.. wir alle verlieren den Bezug zu uns selbst und zu den wichtigen Dingen im Leben. Konsum in jeder Hinsicht beherrscht die Welt und die Gesellschaft.. und nur jeder einzelne kann das bei sich ändern.

    Ja der Wandel der Zeit und die Digitalisierung sind wesentliche Faktoren. 
    Ich erinnere mich an eine Podiumsdiskussion zu den Anfängen des Internets. Das Thema war die Pornoindustrie und das Internet die Gesellschaft "versaue". Dabei hat ein "Wissenschaftler" erwähnt, dass man dies so sehen könnte, aber das eigentliche Problem sei, dass sich das Internet durch die Pornoindustrie so schnell verbreitet hat, bevor es Getzte gab, die das Internet regelten oder zensurierten, weil das Internet ganz neue Möglichkeiten geschaffen hat, dass man gewisse Inhalte "anonym" auf Plattformen laden und downloaden konnte.

    Und gewisse Anbieter von Plattformen haben erwähnt, dass die Post ja auch nicht verantwortlich sei, wenn jemand Pornografische Zeitschriften versende." 

    Damals war das Smartphone noch nicht erfunden, aber dies hat nochmals eine Welle mit speziellen Selfies ausgelöst. 

    Und jetzt kommt mir in den Sinn es gab mal einen Politiker in der Schweiz, der als Selfie-Gerry bekannt wurde, weil er ein spezielles Selfie verschickt hatte, dass dann in die Hände der Medien geriet, aber öffentlich gezeigt wurde es meines Wissens nie. 

    Aber jetzt wo ich das Schreibe, erinnert es mich an den Fall Clinton. 

    Also ich kann das für mich nicht derart pauschalisieren. 
    Im Gegenteil: 

    Ich spüre in meinem Umfeld ein Zusammenrücken, ein Unterstützen, intensivere und tiefere Gespräch, junge Menschen, die sehr sozial sind und nicht nur um sich selbst kreisen. 
    Dadurch weitet sich dieser positive Zirkel rund um uns immer weiter aus und wird größer und stärker. 
    Unser Fokus liegt darauf, was stärkt, was hält und weiterträgt. 
    Auch in schlimmsten Zeiten hat sich immer wieder gezeigt, dass es vieler solcher "Leuchttürme" gibt.

    Deshalb die Frage: 

    Worauf lenkt ihr euren Fokus?

  • 23.08.25, 12:59

     

    Daniela:

     

    Das stimmt, die Gesellschaft entwickelt sich immer mehr zu einer „unsozialen„ Digitalisierung entfremdet, man verliert den Bezug zu sich selbst und zu den Mitmenschen.. Unse Gefühlsleben stumpft ab - ganz im Allgemeinein.. di Kriege um uns herum spiegeln das ganz deutlich. Auch wenn sie ganz nah sind, so berührt uns das nicht mehr.. weil es sich zu weit weg „anfühlt„.. 

    Wenn man sich die „geklonte“ Jugend anschaut, sieht man deutlich wie das Individuum verloren geht.. wir alle verlieren den Bezug zu uns selbst und zu den wichtigen Dingen im Leben. Konsum in jeder Hinsicht beherrscht die Welt und die Gesellschaft.. und nur jeder einzelne kann das bei sich ändern.

    Ja der Wandel der Zeit und die Digitalisierung sind wesentliche Faktoren. 
    Ich erinnere mich an eine Podiumsdiskussion zu den Anfängen des Internets. Das Thema war die Pornoindustrie und das Internet die Gesellschaft "versaue". Dabei hat ein "Wissenschaftler" erwähnt, dass man dies so sehen könnte, aber das eigentliche Problem sei, dass sich das Internet durch die Pornoindustrie so schnell verbreitet hat, bevor es Getzte gab, die das Internet regelten oder zensurierten, weil das Internet ganz neue Möglichkeiten geschaffen hat, dass man gewisse Inhalte "anonym" auf Plattformen laden und downloaden konnte.

    Und gewisse Anbieter von Plattformen haben erwähnt, dass die Post ja auch nicht verantwortlich sei, wenn jemand Pornografische Zeitschriften versende." 

    Damals war das Smartphone noch nicht erfunden, aber dies hat nochmals eine Welle mit speziellen Selfies ausgelöst. 

    Und jetzt kommt mir in den Sinn es gab mal einen Politiker in der Schweiz, der als Selfie-Gerry bekannt wurde, weil er ein spezielles Selfie verschickt hatte, dass dann in die Hände der Medien geriet, aber öffentlich gezeigt wurde es meines Wissens nie. 

    Aber jetzt wo ich das Schreibe, erinnert es mich an den Fall Clinton. 

  • 23.08.25, 12:12

     

    Franz:

     

    Daniela:
     

    Da hast du vollkommen recht Franz, Wertschätzung ist in jedem Fall das Schlüsselwort. Wenn wir uns selbst wie auch unsere Umwelt nicht mehr wertschätzen, sind wir auch nicht mehr in der Lage, eine tragfähige Beziehung zu führen..

    Das mit der Wertschätzung ist mir eigentlich schon aufgefallen, als ich im Erwachsenenalter den Heidi-Film noch einmal mit anderen Augen gesehen habe, wie Heidi sich an den einfachen Dingen erfreuen kann und sich im Luxus der Grossstadt eher unwohl fühlt. 

    Was mir im Moment eher auffällt, ist die Beziehung zu mir selbst oder zu meinen Inneren. 
    Ich habe ja den gleichen Namen, wie ein bekannter sCHweizer Grafiker, der über 100 Jahre alt geworden ist. Und dieser hat in einem Interview erwähnt: "Er habe gar nicht so viel Zeit zum Feiern, er müsse ja für seinen inneren Frieden malen, in der Hoffnung, dass sich dies auf den Weltfrieden auswirkt." 

    Beim Schreiben ist mir spontan in den Sinn gekommen: was sagt dieses Zitat aus, wenn wir es auf den aktuellen Weltfrieden beziehen? nur so als Gedankenexperiment 

    Das stimmt, die Gesellschaft entwickelt sich immer mehr zu einer „unsozialen„ Digitalisierung entfremdet, man verliert den Bezug zu sich selbst und zu den Mitmenschen.. Unse Gefühlsleben stumpft ab - ganz im Allgemeinein.. di Kriege um uns herum spiegeln das ganz deutlich. Auch wenn sie ganz nah sind, so berührt uns das nicht mehr.. weil es sich zu weit weg „anfühlt„.. 

    Wenn man sich die „geklonte“ Jugend anschaut, sieht man deutlich wie das Individuum verloren geht.. wir alle verlieren den Bezug zu uns selbst und zu den wichtigen Dingen im Leben. Konsum in jeder Hinsicht beherrscht die Welt und die Gesellschaft.. und nur jeder einzelne kann das bei sich ändern.

Interesse geweckt? Jetzt kostenlos registrieren!

Du bist nur einen Klick entfernt. Die Registrierung dauert nur 1 Minute.