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  • Ist dieses Diskussionsforum eine Selbsthilfegruppe? 😉

    Diskussion · 1.253 Beiträge · 44 Gefällt mir · 13.771 Aufrufe
    Marta aus Haag

    Mein Aufenthalt auf der Plattform „Gemeinsam Erleben“ jährt sich zum ersten Mal.

    Ich habe viel unternommen, einige recht feine Menschen kennen gelernt, im Diskussionsforum gelesen, geschrieben, diskutiert, gelacht,… online Kontakte geknüpft, sie ins echte Leben „getragen“. Viel von euch gelernt, Zuspruch, Kritik, Trost und Verständnis erfahren. Und oft war und ist es einfach nur mega unterhaltsam und lustig mit euch. Danke! 🙏

    Mal war ich recht viel da und dann wieder gar nicht.

     

    Irgendwann fiel mir auf, dass ALLE die sich hier im Forum aufhalten und sogar länger verbleiben eine Gemeinsamkeit eint. Ich würde mal behaupten, dass sich jeder hier in einer Übergangszeit oder sogar einer Krise seines Lebens befindet.

     

    So sind manche ernsthaft krank und schon länger zuhause, man liest von körperlichen Erkrankungen, Depressionen, Burn-Out,…

    Andere trauern um den Partner oder um eine Beziehung. Manche haben ihre Pension angetreten und kommen mit der Situation weniger gut zurecht, während andere sich noch in der „aktiven“ Phase befinden, aber gerade joblos sind.

    So manche/r bemerkt seine sinkende Leistungsfähigkeit, oder dass nicht mehr alle Lebensziele zeitlich umgesetzt werden können und man sie verabschieden muss.

    Und einige wenige sind sogar erleuchtet oder glauben zumindest alles schon durchschaut zu haben. 😉

    Viele sind aus oben genannten Gründen frustriert und ganz viele fühlen sich einsam.

     

    Jeder von uns hat eine andere Art seine inneren Spannungen auszuleben. Nicht alles kann man durch Sport bewältigen. Einige Aspekte müssen beweint, besprochen, ausgestritten, belacht… werden.

    So trifft man hier die ganze lustvolle Palette die ausgelebt werden will durch Diskussion und Streit, Spott über Ärger, Klamauk und Spaß, und nicht zu vergessen durch die Musik, … alles ist vertreten und auch gerechtfertigt.

     

    Wie schaut ihr auf die Diskussions-Ecke?

    Welchen Nutzen habt ihr von diesem Plätzchen?

    Fühlt ihr euch von den vielen Soziologen und Psychologen bzw. den stillen Mitlesern beobachtet? 😎

    Sorgen wir mit unserem „Schauspiel“ für eine gute Unterhaltung? 😉

    Wollen wir uns austauschen? 🍀

    02.08.25, 20:20

Beiträge

  • 02.12.25, 19:54

     

    Toni:

     

    Marta:

     

    Und auch das ist OK.

    Mir geht es nur darum, dass man Menschen nicht in eine Solltabelle reinpressen sollte. Denn ein Introvert und ein Extrovert funktionieren einfach anders.

    Vereinsamung ist doch ein immer grösseres Problem unserer Zeit und schlägt bei vielen Leuten auf die psychische wie auch auf die physische Gesundheit. Schlussendlich wirkt sich das doch auf die Gesellschaft aus und wir entfernen uns immer weiter voneinander. Was also tun? Ich glaube es gibt kein Patentrezept. Jeder Mensch ist ein Individuum und nicht jeder ist offen, zugänglich und kontaktfreudig. Es ist ja auch nicht nur noch ein Problem der älteren Generation, sondern zieht sich inzwischen durch alle Altersschichten. Leider fördert Social Media (nicht alles ist schlecht) das Problem in grossem Masse und solange wir uns hier nicht abgrenzen können, wird das soziale Zusammenleben immer eine Herausforderung bleiben.

     

     

    Ich denke, es wäre hilfreich, in die Beobachter-Position zu gehen und die Bewertung rauszunehmen. Ja, die Menschen vereinsamen immer mehr.

     

    Vielleicht erfordern die nächsten evolutionären Entwicklungen stärkere/anpassungsfähigere Menschen? Wer die Einsamkeit einfach nur als einen momentanen Zustand ansieht, leidet nicht. Es ist ein Gefühl wie Trauer, Wut und eben auch Glück - alles nur Momente und vergänglich.

     

    Aktuell haben wir überall nur Drama und nicht ausreichend Therapieplätze. Uns gegenseitig stützen mündet nicht selten in ein gegenseitiges Benutzen. Werden wir in die Einsamkeit zurückgeworfen, müssen wir uns um uns selbst kümmern. Verantwortlichkeiten werden klarer und Abhängigkeiten lösen sich auf. Es fällt auch der Vergleich weg, so dass sich vielleicht auch die kompensatorischen Laster wie Rauchen, Trinken, Drogen, usw. erübrigen und in wirklich gesunde Selbstfürsorge wechseln.

     

    Social Media wird zunehmend langweilig werden, weil wir längst allem überdrüssig sind. Wir werden wieder mehr ins Tun kommen, kreativer sein und somit auch Lösungen für die bis dahin auch veränderten Lebensumstände (Klima, Umwelt, usw.) finden.

     

    So denke ich mir das. Spannend!

     

    .....................................

     

    "Survival of the Fittest" (Überleben des am besten Angepassten) im Sinne der Evolutionstheorie von Charles Darwin. Dabei überleben und vermehren sich Organismen am erfolgreichsten, die am besten an ihre Umwelt angepasst sind, nicht unbedingt die körperlich stärksten. Diese Anpassung kann sich durch Merkmale wie Tarnung, Widerstandsfähigkeit gegenüber Krankheiten oder einen effizienten Stoffwechsel äußern. 

  • 02.12.25, 19:49

     

    Toni:

    Vereinsamung ist doch ein immer grösseres Problem unserer Zeit und schlägt bei vielen Leuten auf die psychische wie auch auf die physische Gesundheit. 

    Bin mir nicht sicher. Früher wurde nicht so offen darüber geredet. Es wurde einfach immer gearbeitet und am Sonntag in die Kirche gegangen. Wer sich einsam fühlte, hat entweder nicht genug gearbeitet oder nicht genug gebetet.

     

    Was den Umgang mit alten Leuten und deren Einsamkeit betrifft, kenn jemand den Begriff "Auszugsstüberl"?

    Auszugshaus – Wikipedia

    (das ist die Nobelvariante - solange sie noch konnten...)

  • 02.12.25, 19:28

     

    Marta:

     

    Mandi:

     

    Vielleicht wird von manchen Menschen als Sozialkontakt einfach nicht mehr gebraucht als ein "Menschenbad"?

    Und auch das ist OK.

    Mir geht es nur darum, dass man Menschen nicht in eine Solltabelle reinpressen sollte. Denn ein Introvert und ein Extrovert funktionieren einfach anders.

     

    Marta:

     

    Mandi:

     

    Vielleicht wird von manchen Menschen als Sozialkontakt einfach nicht mehr gebraucht als ein "Menschenbad"?

    Und auch das ist OK.

    Mir geht es nur darum, dass man Menschen nicht in eine Solltabelle reinpressen sollte. Denn ein Introvert und ein Extrovert funktionieren einfach anders.

     

    Marta:

     

    Mandi:

     

    Vielleicht wird von manchen Menschen als Sozialkontakt einfach nicht mehr gebraucht als ein "Menschenbad"?

    Und auch das ist OK.

    Mir geht es nur darum, dass man Menschen nicht in eine Solltabelle reinpressen sollte. Denn ein Introvert und ein Extrovert funktionieren einfach anders.

    Vereinsamung ist doch ein immer grösseres Problem unserer Zeit und schlägt bei vielen Leuten auf die psychische wie auch auf die physische Gesundheit. Schlussendlich wirkt sich das doch auf die Gesellschaft aus und wir entfernen uns immer weiter voneinander. Was also tun? Ich glaube es gibt kein Patentrezept. Jeder Mensch ist ein Individuum und nicht jeder ist offen, zugänglich und kontaktfreudig. Es ist ja auch nicht nur noch ein Problem der älteren Generation, sondern zieht sich inzwischen durch alle Altersschichten. Leider fördert Social Media (nicht alles ist schlecht) das Problem in grossem Masse und solange wir uns hier nicht abgrenzen können, wird das soziale Zusammenleben immer eine Herausforderung bleiben.

  • 02.12.25, 18:01

     

    Marta:

    Ganz viele Leute LEIDEN unter der Einsamkeit und machen es hier häufig zum Thema.

    Weil man diese Klagen so schlecht aushält (klingt da etwa was an?), propagiert man einfach den Schmerzzustand als gesund. Das ist, als bewürbe ich Heilfasten unter Unterernährten.

     

    Leiden entsteht einzig dadurch, dass ich etwas anders haben will, als es ist. Jeder Mensch wird es im Laufe des Lebens lernen, anzunehmen, was ist. Das Leben serviert uns die entsprechenden Umstände.

     

    Ich kann nur für mich sprechen:
    Das Klagen halte ich aus. Ich bin aber raus, wenn jemand nicht bereit ist, selbst seinen Teil dazu beizutragen, dass die Situation für ihn besser wird und stattdessen das Klagen wiederholt als Mittel zur Aufmerksamkeit einsetzt. You remember?

     



     

  • 02.12.25, 17:44

     

    Marta:

     

    Ute:

     

     

    Ich finde, dass dies ein Text ist, den man wirken lassen kann, darf, .... vor allem wenn da sofort etwas in einem grummelt und knirscht.

    Ich sehe darin eine innere Haltung, die überhaupt erst wirkliche Verbindung möglich macht. Eine Verbindung, in der zwei Individuen auch solche bleiben können.

    Nein, es ist eine Pauschalaussage wie „Man sollte auch mal ohne Essen auskommen können“. Und wenn ich nachfrage, in welchem Maße, sagst du, diese Feststellung löst was aus in mir und ich sollte drüber nachdenken.

     

    Ok, ich denke nach und damit wäre auch die Diskussion beendet.

     

    ODER wir stellen fest, dass ein Zuviel von beidem uns nicht förderlich ist, aber das Leben komplett ohne Essen und ohne soziale Kontakte absolut tödlich ist. Dafür gibt es genügend Nachweise aus der Vergangenheit. 
     

    Demnach können wir weiter diskutieren, wo der gesunde Bereich liegt, wenn wir es denn wollen. 🍀

     

    Liebe Marta,

     

    es scheint, als würde der Beitrag ganz schön viel in dir auszulösen und meine zurückhaltende Reaktion setzt da noch einen obendrauf.

    Es ist meine Entscheidung, ob ich auf den emotionalen Zug eines anderen Menschen aufspringe, oder ob ich bei mir bleibe.

     

    Ich kann dir nur alternativ die entgegengesetzte Sichtweise anbieten:

    Ständig wird betont, dass Menschen einander brauchen und früher ging es sogar so weit, dass wir Menschen mit nur 1 Flügel sind und unbedingt den anderen Flügel finden müssen, um überleben zu können. Liebe? Fehlanzeige! Das war ein "Ich brauche dich und du gehörst jetzt mir!"

     

    Für mich zeigt dieser Beitrag eine unglaubliche Stärke. Da ist ein Mensch, der nichts mehr braucht und dem man deshalb auch nichts mehr nehmen kann. Er muss keine sozialen Spielchen mitspielen, braucht keine Egoschmeicheleien, kein "wir gegen die anderen". Er steht allein für sich selbst. Ich habe diese Beschreibung schonmal ähnlich bei Sadguru gehört, der es so ungefähr beschreibt, dass man ihn foltern könne, und dennoch sein (ich kann mich an sein Wort nicht mehr erinnern) Sein/Kern/Selbst/Licht, usw. nicht davon berührt wird. Und dennoch steht er mit Menschen in ganz enger Verbindung und - viel wichtiger -, die Menschen fühlen sich mit ihm verbunden!

     

    Andererseits versuche ich nachzuempfinden, wie furchtbar es wohl für einen Menschen sein muss, der mit sich selbst zufrieden ist, wenn ihm ständig erzählt wird, dass er unter Leute muss, weil er sonst .... ja was? Die Ränkespielchen nicht mehr mitspielt? Nicht mehr ins System passt? Keine Allianzen bildet?

    Welches System? Etwa das kranke da draußen?

    Die Welt verändert sich und das alte System des "Bestand und Besitz schaffen" passt nicht mehr. Jeder Besitz kann einem genommen werden. Und ja, ich verstehe absolut, dass das Ängste auslöst, die sich in Ärger und Wut ausdrücken, denn diese Art zu leben, hat uns niemand beigebracht. Doch stell dir bitte diese wunderbar friedliche Welt vor, wenn Menschen sich nicht mehr brauchen, sondern aus Liebe - und das ist der eigentliche Ursprung der Menschlichkeit - für einander da sind und gemeinsam erschaffen. Dieser Ursprung kann nur im Individuum beginnen und sich dann ganz langsam über den engsten Kreis ausweiten.

  • 02.12.25, 16:58

     

    Marta:

    Mir geht es nur darum, dass man Menschen nicht in eine Solltabelle reinpressen sollte. 

    Wer hat das gemacht?

  • 02.12.25, 16:56

     

    Mandi:

     

    Marta:
    Denn, wie groß muss das Defizit sein, wenn ein einfaches „Menschenbad“ ohne ein echtes Gespräch schon Abhilfe schafft?

    Vielleicht wird von manchen Menschen als Sozialkontakt einfach nicht mehr gebraucht als ein "Menschenbad"?

    Und auch das ist OK.

    Mir geht es nur darum, dass man Menschen nicht in eine Solltabelle reinpressen sollte. Denn ein Introvert und ein Extrovert funktionieren einfach anders.

  • 02.12.25, 16:52 - Zuletzt bearbeitet 02.12.25, 16:53.

     

    Schwarzgelber Mutbürger:

    einfach nur unter Leute zu gehen, denn viele Menschen fühlen sich auch dort einsam,

    Die tiefste Einsamkeit gibt es vielleicht dort, wo man mit Menschen zusammenklebt, die man aus verschiedenen Gründen verabscheut.

  • 02.12.25, 16:50

     

    Marta:

    Ganz viele Leute LEIDEN unter der Einsamkeit und machen es hier häufig zum Thema.

    Weil man diese Klagen so schlecht aushält (klingt da etwa was an?), propagiert man einfach den Schmerzzustand als gesund. Das ist, als bewürbe ich Heilfasten unter Unterernährten.

    Macht niemand. Es geht um die Überwindung des Schmerzzustandes ohne oder mit nur sehr wenig Mithilfe durch andere Menschen.

  • 02.12.25, 16:47

     

    Marta:
    Denn, wie groß muss das Defizit sein, wenn ein einfaches „Menschenbad“ ohne ein echtes Gespräch schon Abhilfe schafft?

    Vielleicht wird von manchen Menschen als Sozialkontakt einfach nicht mehr gebraucht als ein "Menschenbad"?

  •  

    Marta:

    Ganz viele Leute LEIDEN unter der Einsamkeit und machen es hier häufig zum Thema.

    Weil man diese Klagen so schlecht aushält (klingt da etwa was an?), propagiert man einfach den Schmerzzustand als gesund. Das ist, als bewürbe ich Heilfasten unter Unterernährten.

    Nun, die Lösung gegen die Einsamkeit kann aber auch nicht sein, einfach nur unter Leute zu 
    gehen, denn viele Menschen fühlen sich auch dort einsam, man sollte schon auch die Gründe
    dafür kennen um Lösungsvorschläge machen zu können...

  • 02.12.25, 16:01

    Ganz viele Leute LEIDEN unter der Einsamkeit und machen es hier häufig zum Thema.

    Weil man diese Klagen so schlecht aushält (klingt da etwa was an?), propagiert man einfach den Schmerzzustand als gesund. Das ist, als bewürbe ich Heilfasten unter Unterernährten.

  • 02.12.25, 15:56

    Hier mal ein etwas anderer Adventskalender.

    Kann man kopieren, ausschneiden und so hinhängen, dass man ihn jeden Tag sieht

    Viel Freude damit

    1000148636.jpg
  • Ich für meinen Teil denke, dass man sicher nicht zwanghaft versuchen oder gar sich verbiegen
    sollte um anderen zu gefallen, nur um nicht allein zu sein, so dass es durchaus Sinn machen 
    kann, mit sich selbst ins reine zu kommen und eine gewisse Einsamkeit ertragen zu können, 
    aber soziale Kontakt bzw. der Austausch mit anderen ist so viel schöner als wenn man alles 
    was man erlebt lediglich alleine durchstehen bzw. genießen muss... 

  • 02.12.25, 15:26

     

    Mandi:

     

    Marta:

    Könnte ich ein ganzes Jahr ohne soziale Kontakte sein? Wahrscheinlich schon!

    Könnte ich einen Nutzen daraus ziehen? Wahrscheinlich schon.

    Würde es mir schaden? Kann ich mir vorstellen.

    Mein Zugang zum Thema ist: Alle Extreme sind zu vermeiden!

    Es geht nicht um eine bestimmte Dosis oder um eine Null-Dosis oder um eine Über-Dosis.

    Es geht darum, nicht von tiefen Sozialkontakten abhängig zu sein, sein Wohlbefinden nicht davon abhängig zu machen.

     

    Wobei ich hier natürlich professionelle Kontakte wie Arztbesuche, einkaufen etc. nicht meine. Aber wie viele Leute gehen eigentlich zum Hausarzt oder "unnötig" oft einkaufen, um ihrer Einsamkeit zu entfliehen?

    Nachdem der förderliche Wohlfühlbereich bei jedem anders ist, begrüße ich es, wenn die Betroffenen auf ihre Wahrnehmung hören und ihre Bedürfnisse selbständig abdecken, bevor sie in ihren eigenen 4 Wänden Amok laufen. 
    Denn, wie groß muss das Defizit sein, wenn ein einfaches „Menschenbad“ ohne ein echtes Gespräch schon Abhilfe schafft?

  • 02.12.25, 15:20

     

    Schwarzgelber Mutbürger:

    Wie kann man das Gedächtnis verbessern und leistungsfähiger machen und was können wir tun um es fit und gesund zu halten? Die Doku "Mein Körper, Mein Gedächtnis" gibt da Hintergründe
    Mein Körper | ARD Wissen: Mein Körper. Mein Gedächtnis. - Wie wir es verbessern können - hier anschauen

     

    Danke, en sehr interessanter Bericht🙏

  • 02.12.25, 15:18

     

    Ute:

     

    Marta:

     

    Hallo Ute,

    ja, bin auch der Meinung, dass man leichter durchs Leben kommt, wenn man gut mit sich allein auskommt.

    Es geht aber mehr um die Definition des gesunden Maßes.

    Von welchem Ausmaß an allein sein reden wir? Geht es um ein Singleleben, tagsüber arbeiten unter Menschen, abends alleine in der Wohnung, Wochenenden mal einigeln und mal mit Freunden/Verwandtschaft verbringen?

     

    Könnte ich ein ganzes Jahr ohne soziale Kontakte sein? Wahrscheinlich schon!

    Könnte ich einen Nutzen daraus ziehen? Wahrscheinlich schon.

    Würde es mir schaden? Kann ich mir vorstellen.

     

    Mein Zugang zum Thema ist: Alle Extreme sind zu vermeiden!

     

    Ich finde, dass dies ein Text ist, den man wirken lassen kann, darf, .... vor allem wenn da sofort etwas in einem grummelt und knirscht.

    Ich sehe darin eine innere Haltung, die überhaupt erst wirkliche Verbindung möglich macht. Eine Verbindung, in der zwei Individuen auch solche bleiben können.

    Nein, es ist eine Pauschalaussage wie „Man sollte auch mal ohne Essen auskommen können“. Und wenn ich nachfrage, in welchem Maße, sagst du, diese Feststellung löst was aus in mir und ich sollte drüber nachdenken.

     

    Ok, ich denke nach und damit wäre auch die Diskussion beendet.

     

    ODER wir stellen fest, dass ein Zuviel von beidem uns nicht förderlich ist, aber das Leben komplett ohne Essen und ohne soziale Kontakte absolut tödlich ist. Dafür gibt es genügend Nachweise aus der Vergangenheit. 
     

    Demnach können wir weiter diskutieren, wo der gesunde Bereich liegt, wenn wir es denn wollen. 🍀

  • 02.12.25, 14:56

     

    Marta:

     

    Ute:

    Hab's von der KI prüfen lassen. Ergebnis:


    Zusammenfassend lässt sich sagen: 

    Die Idee ist dostojewskisch, die Formulierung höchstwahrscheinlich nicht.

     

    Screenshot_20251130_214409_Opera.jpg

    Hallo Ute,

    ja, bin auch der Meinung, dass man leichter durchs Leben kommt, wenn man gut mit sich allein auskommt.

    Es geht aber mehr um die Definition des gesunden Maßes.

    Von welchem Ausmaß an allein sein reden wir? Geht es um ein Singleleben, tagsüber arbeiten unter Menschen, abends alleine in der Wohnung, Wochenenden mal einigeln und mal mit Freunden/Verwandtschaft verbringen?

     

    Könnte ich ein ganzes Jahr ohne soziale Kontakte sein? Wahrscheinlich schon!

    Könnte ich einen Nutzen daraus ziehen? Wahrscheinlich schon.

    Würde es mir schaden? Kann ich mir vorstellen.

     

    Mein Zugang zum Thema ist: Alle Extreme sind zu vermeiden!

     

    Ich finde, dass dies ein Text ist, den man wirken lassen kann, darf, .... vor allem wenn da sofort etwas in einem grummelt und knirscht.

    Ich sehe darin eine innere Haltung, die überhaupt erst wirkliche Verbindung möglich macht. Eine Verbindung, in der zwei Individuen auch solche bleiben können.

  • 02.12.25, 14:32

     

    Marta:

    Könnte ich ein ganzes Jahr ohne soziale Kontakte sein? Wahrscheinlich schon!

    Könnte ich einen Nutzen daraus ziehen? Wahrscheinlich schon.

    Würde es mir schaden? Kann ich mir vorstellen.

    Mein Zugang zum Thema ist: Alle Extreme sind zu vermeiden!

    Es geht nicht um eine bestimmte Dosis oder um eine Null-Dosis oder um eine Über-Dosis.

    Es geht darum, nicht von tiefen Sozialkontakten abhängig zu sein, sein Wohlbefinden nicht davon abhängig zu machen.

     

    Wobei ich hier natürlich professionelle Kontakte wie Arztbesuche, einkaufen etc. nicht meine. Aber wie viele Leute gehen eigentlich zum Hausarzt oder "unnötig" oft einkaufen, um ihrer Einsamkeit zu entfliehen?

  • 02.12.25, 13:55

     

    Ute:

    Hab's von der KI prüfen lassen. Ergebnis:


    Zusammenfassend lässt sich sagen: 

    Die Idee ist dostojewskisch, die Formulierung höchstwahrscheinlich nicht.

     

    Screenshot_20251130_214409_Opera.jpg

    Hallo Ute,

    ja, bin auch der Meinung, dass man leichter durchs Leben kommt, wenn man gut mit sich allein auskommt.

    Es geht aber mehr um die Definition des gesunden Maßes.

    Von welchem Ausmaß an allein sein reden wir? Geht es um ein Singleleben, tagsüber arbeiten unter Menschen, abends alleine in der Wohnung, Wochenenden mal einigeln und mal mit Freunden/Verwandtschaft verbringen?

     

    Könnte ich ein ganzes Jahr ohne soziale Kontakte sein? Wahrscheinlich schon!

    Könnte ich einen Nutzen daraus ziehen? Wahrscheinlich schon.

    Würde es mir schaden? Kann ich mir vorstellen.

     

    Mein Zugang zum Thema ist: Alle Extreme sind zu vermeiden!

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