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  • Ab wann hast du dich als "älter" empfunden?

    Diskussion · 61 Beiträge · 10 Gefällt mir · 2.204 Aufrufe
    Andrea aus Bad Vöslau

    Das Altern ist ein komplexer Prozess, der körperliche, soziale und psychische Herausforderungen mit sich bringt. Welche Herausforderungen siehst du mit dem Alter verbunden?

     

    Wie hat sich deine Vorstellung vom Alter im Laufe deines Lebens verändert?

    Wie definiert unsere Gesellschaft Alter?

    Welchen Einfluß haben Medien?

    Welche Möglichkeiten und Risiken bietet die plastische Chirurgie?

    Werden in Zukunft Eingriffe möglich sein, die das innere Altern beeinflussen?

    24.03.25, 11:02 - Zuletzt bearbeitet 24.03.25, 11:07.

Beiträge

  • 26.03.25, 12:44

    So kann man Alter auch definieren! Selbst würde mich erst als Alt fühlen,  wenn man mich auf mein Motorrad heben müsste! Allerdings wäre das auch nicht so schlimm , denn dann steige ich eben nimmt mehr ab! 😉

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  • 26.03.25, 12:20

    Da gab es viele Momente:

    - als mir fremde Kinder auf der Strasse siezten, 

    - als ich erkannte, der Verkehrs-polizist, der mich über die Strasse winkt, deutlich jünger war als ich

    - meine Tochter mich das erste Mal mit dem Auto herumkutschierte😍

    - die Arztin und Zahnärztin deutlich jüger sind

    - ich die Alterslimite für Weiterbildung überschritten habe

     

    es gibt Tage, da fühle ich mich mind 80, oder mein Körper fühlt sich so an, müde, erschöpft

     

    wichtiger als das Alter und das aussehen finde ich jedoch, ob dich die Neugierde begleitet, ob du neues ausprobieren/lernen willst,

    es dir Freude macht zu leben

     

    ich spreche oft mit SeniorInnen 80+, das funkeln, dass ich manchmal in ihren Augen sehe ist lebendiger und spannender als in jungen“null bock auf gar nix“Augen in einem perfekt hergerichtetes Gesicht

     

    eine bald 100 jährige sagte mir, sie fühle sich noch wie mit 17 und ich sah in ihr das 17jährige neugierige kichernde Mädchen obwohl sie im Rollstuhl sitzt und die Finger nicht mehr strecken kann, weil sie so verformt sind

     

    ich sehe gern das gelebte Leben in den faltigen Gesichter, die stolz getragenen weissen Haaren und finde die plastische Chirurgie nur dienlich nach Unfällen, sonst absolut überflüssig.

     

     

  • 26.03.25, 00:41 - Zuletzt bearbeitet 26.03.25, 00:42.

    Das Empfinden, ein fortgeschrittenes Alter erreicht zu haben, ist in hohem Maße subjektiv und kann von Person zu Person variieren. Ein bedeutender Faktor ist hierbei der Eintritt in die Rente, der bei vielen Menschen das Gefühl des Alterns auslöst. Ein weiterer Aspekt sind körperliche Veränderungen, die mit dem Alterungsprozess einhergehen. Dazu zählen beispielsweise die automatische Ausführung der fünften Symphonie der verschiedenen Körperteile nach dem Aufwachen, wie u.a. durch  Knie- und Rückentöne...

  • 26.03.25, 00:10

    Die Redewendung "Man ist so alt wie man sich fühlt" kommt nicht von ungefähr, da ist sehr viel wahres dran. Ich selbst fühle mich, sowohl mental als auch physisch, noch genauso jung wie mit 20 (nur mit etwas mehr Lebenserfahrung 😉)

     

    Am ehesten bewusst wird einem das eigene Alter aber oft im beruflichen Umfeld. War ich vor 15 Jahren noch der jüngste in meiner Abteilung, rücken heute regelmäßig frische Schul-/Uniabsolventen nach die "betreut" werden müssen.

  • 25.03.25, 14:54

    Ich fühl mich im Herzen viel jünger. Irgendwie altert zwar der Körper, aber ich selbst fühl mich noch immer jung. Zumindest jünger als mein offizielles Alter. 😅 Der Körper sagt zwar nach einer längeren Nacht "Mach das nie nie wieder!", aber mein Inneres dann "war echt ein toller Abend, mehr davon, war lustig!"

    Hat das Alter nicht auch mit dem Gefühl "alt sein" zu tun?🤔

  • Älter sein ist eher gefühlt, irgendwo um die 60 setze ich an. 

  • 25.03.25, 08:35

    Bis auf paar Verschleißerscheinungen geht es eigentlich. Durch den TÜV komm ich zum Glück noch. Ich merk halt nach einem clubbing Abend, dass ich am nächsten Tag nicht so einfach aus dem Bett springen kann😬😄😄. Ich bin lieber 50+++ als wieder 30, da ich mich jetzt einfach wohler fühle und immer noch genauso deppat sein kann wie mit 17. Älter werden hat einige Vorteile. Die Kinder sind schon groß, du kannst im Prinzip tun, was du willst und Lebenserfahrung hast auch. 

     

  • 25.03.25, 01:22

    Ganz schlimm war die 60, ab da hab ich mich alt gefühlt. Ist mit der Pension zusammengefallen und das Bewusst werden: das ist jetzt der letzte Lebensabschnitt, danach kommt nichts mehr, das war heftig. Zum Glück habe ich einen wunderbaren Ehemann, er ist mein Halt und liebt mich auch mit meinen Falten ☺️

  • 24.03.25, 23:15

    Ich habe mich schon mit 17 alt gefühlt und ich habe auch mit 17 die ersten Falten gesehen zumindest dachte ich das. 

     

    Ich glaube Altern ist einfach sowas von ganzheitlich z.b fühle ich mich jetzt aktuell auch wieder ein bisschen älter als sonst. 

     

    Aber letztendlich fühle ich mich genauso wie vor 20 Jahren. 

     

    Und ich fühle mich genauso untrainiert wie vor 20 Jahren sollte ich meinen Angriff nehmen :)

  • 24.03.25, 22:21

    Das 1. Mal war vor ca. 4 Jahren in der Straßenbahn, da hat mich eine junge Dame gefragt, ob ich mich hinsetzen möchte, sie hat mir ihren Sitzplatz angeboten. Aus Stolz habe ich freundlich dankend abgelehnt.
    Ansonsten erfährt und spürt man es schleichend und ständig in vielen Alltagssituationen, auch wenn man sich nach dem Aufstehen im Spiegel sieht und erschrickt, oh Gott, wer ist denn das um diese Zeit in meinem Bad.

  • 24.03.25, 22:11

     

    Andrea:

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    Das sind gute Fragen, die auch mich umtreiben

    Wie hat sich deine Vorstellung vom Alter im Laufe deines Lebens verändert?
    Es war nie "Alter", da kommt erst jetzt. Ich bin jetzt 59 Jahre. Eine Zäsur war vor wenigen Jahren der zeitlich enge Tod meiner Schwester und meiner Mutter. Ich bin der letzte der Kernfamilie. Zeitgleich bin ich aus gesundheitlichen Gründen aus meinem Traumberuf "Unternehmer" ausgeschieden. Dazu kam eine Ehetrennung. Ich denke Alter beginnt im Körper, in der nachlassenden Optik und gesundheitlichen Einschränkungen. Es beginnt mit dem Statuswechsel in der Herkunftsfamilie und für mich in der Identifizierung mit der Leistungsfähigkeit in der Arbeit.
     

    Wie definiert unsere Gesellschaft Alter?
    Tut es, weil die anderen uns "anschauen". Sei es durch Aufstehen in Bus & Bahn (ja gibt es noch) und vor allem: Keine Chancen auf dem Arbeitsmarkt
     

    Welchen Einfluß haben Medien?
    Prägen unsere Entscheidungen. Ich finde schlimm: "endlich Ruhestand und Kreuzfahrt", warum das schlechte Image einer Vita Activa?

    Welche Möglichkeiten und Risiken bietet die plastische Chirurgie?
    Für mich keine Option. Aber es stimmt doch: der erste Eindruck ist visuell. Oft haben wir keine Chance auf eine zweite Chance.

    Werden in Zukunft Eingriffe möglich sein, die das innere Altern beeinflussen?
    Das denke ich schon. Es zwingt zu der bewußteren Frage: Was will ich in und mit meinem Leben? Wann ist es gelebt?

  • 24.03.25, 21:06

    "Altern" hört sich für mich irgendwie so gnadenlos und abrupt an. Ich werde in Kürze 70 Jahre jung und habe erst vor wenigen Monaten einige Veränderungen bewusst bei mir festgestellt. Meine Haare habe ich niemals gefärbt, sondern stehe zu diesem natürlich Prozess, dass sie halt grau geworden sind. In Sachen Sport war und bin ich immer aktiv, dazu achte ich auf eine gute und gesunde Ernährung. 
    Niemals würde ich eine Beauty-OP machen lassen, eine gute Haut- und Körperpflege haben sich durchaus bewährt. Und darüber freue ich mich auch. Am wichtigsten ist doch, dass man sich rundum wohl fühlt und zum Älterwerden steht.
    Die Medien haben schon einen großen Einfluss; sicher eher auf die jüngere Generation. Nicht ganz unschuldig ist aber nach wie vor das vorgegebene Schönheitsideal von Jugendlichkeit, Topfigur und perfektem Aussehen. Letztendlich sollte man seinen eigenen Stil und Style schon finden...
    Freiheit und Gelassenheit sind doch tolle Attribute in diesem Lebenszeitraum!
     

  • Ich war und bin immer schon ein sehr aktiver Mensch gewesen, war eine junge Mama (19) u eine junge Oma (39)  Aber Alter war trotzdem irgendwie nie ein Thema für mich.

    Ein großer Einschnitt war für mich allerdings der Pensionsantritt, als aktiver leistungsorientierter🙈 Mensch war das irgendwie schon eine eigenartige Erfahrung....🤔

    Die Reaktionen der Leute sind auch heute immer noch sehr interessant, wenn ich sage, dass ich schon in Pension bin 😄

    Seltsam finde ich dennoch, dass man ab 55 oder 60 "offiziell" ein Senior/in ist, u mit 90 noch immer...Da ist immerhin eine Generation dazwischen ist, scheint aber in der Gesellschaft u auch in den Medien noch nicht wirklich angekommen zu sein...🤔

    Plastische Chirurgie würde ich persönlich niemals in Anspruch nehmen, denn ein jugendliches Erscheinungsbild kommt nicht allein durch eine faltenlose Haut zustande. Das hat meines Erachtens wesentlich mehr mit seiner inneren Haltung, seinem Gedankengut, und der (Gesamt) Ausstrahlung zu tun! 

    Das Alter hat aber durchaus auch seine guten Seiten: ich zb. bin mir gegenüber viel ehrlicher geworden, verschwende keine Zeit mehr mit Dingen u Leuten die keine Priorität haben, somit macht Alter auch irgendwie FREI 💪

     

     

     

     

     

     

     

  • 24.03.25, 17:24

     

    Ute:

     

    Noch deutlicher war der Tod meiner Mutter. Ich bin die Nächste.

    Ja, wenn beide Elternteile gestorben sind, ist man der "Alte".

     

    Ausnahmen bei jungen Vollwaisen o.ä. aber generell gilt das.

  • 24.03.25, 13:31 - Zuletzt bearbeitet 24.03.25, 13:33.

    @Andrea:

    1. Wie hat sich deine Vorstellung vom Alter im Laufe deines Lebens verändert?

     

    Ich dachte, dass das älter werden langweilig ist. Genau jetzt macht meine persönliche Entwicklung enorme Fortschritte. Mein Leben ist jeden Tag voller Erlebnisse, von interessanten Begegnungen, bin mit den Menschen umgeben, die mir gut tun.

     

    2. Wie definiert unsere Gesellschaft Alter?

    Unterschiedlich von oberflächlichem Falten bekommen/ zunehmen/ nicht mehr körperlich oder mental nachkommen können bis das Gefühl genug gelebt zu haben.

     

    3. Welchen Einfluß haben Medien?

     

    Einen Rieseneinfluss: sogar wenn man versteht, dass das alles nicht realistisch ist, bei Partnerwahl wählen/ wünschen sich die Menschen/ reagieren auf hübschere/ jüngere Kandidaten.

     

    4. Welche Möglichkeiten und Risiken bietet die plastische Chirurgie?

     

    Wenn man es ein bisschen nutzt, dann die Verlängerung der Attraktivität. Wenn man aber übertreibt/ länger macht/ das ältere Ich nicht akzeptiert, sieht man mit der Zeit weniger ästhetisch aus als es ohne chirurgische Eingriffe gewesen wäre.

     

    5. Werden in Zukunft Eingriffe möglich sein, die das innere Altern beeinflussen?

     

    Was meinst du damit? Die körperliche Zerbrechlichkeit?

  • 24.03.25, 12:56 - Zuletzt bearbeitet 24.03.25, 12:59.

    Was ihr euch immer um Äußerlichkeiten kümmert?

    Man muss nicht allen gefallen, oder von allen geliebt werden🤩

    Mein Geheimtip ist: GLÜCKLICH SEIN,  bewusst leben.......

    Ausstrahlung ist alles, bzw. Wie du über andere denkst,  (nicht umgekehrt) bzw. Wie sich eine Person ANFÜHLT🥰

    Transparenz und Authentizität sind wertvoll.......

    Das ist aber wohl eher wenigen vorbehalten. Ich meine, so lange du noch Wünsche hast, dich um altmodisches Paarverhalten bemühst, dich nach  Anerkennung oder Bewunderung sehnst, bleibst du abhängig davon.

    Die Befreiung fängt bei der Reise nach Innen an.

    Fragen, wie: Was ist der Mensch?

    Was läuft hier auf diesem Planeten?

    Was ist Realität? Was Illusion? etc.

    Ist hilfreich.

    + beantwortet das Internet (u.a.)😁

     

    PS. Andrea, in deinem Profiltext beschreibst du das doch so schön. 

    Schade, wenn das die Menschen nicht "sehen"👀🥰

  • 24.03.25, 12:23

    Hab' Cher diesen Thread gesendet und gebe Rückmeldung - je nach dem, welches Körperteil von ihr antwortet😉

  • 24.03.25, 12:09
    ✗ Dieser Inhalt wurde von Martin wieder gelöscht.
  • 24.03.25, 11:42 - Zuletzt bearbeitet 24.03.25, 11:44.

    Elke Heidenreich hat erst kürzlich ein Buch über das Altern  geschrieben und nachdem eine ältere Freundin von mir das Buch gelesen, hat sie mir mitgeteilt , genauso geht es mir auch, im Kopf bleibt man jung , aber der Körper spielt nicht mehr mit!  Das altern ist ein schleichender Prozess und man kann nicht genau definieren wenn es einem bewusst wird! 
     

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  • 24.03.25, 11:41 - Zuletzt bearbeitet 24.03.25, 11:47.

    Ab wann hast du dich als "älter" empfunden?

     

    Als ich mit Mitte 50 aufgehört habe, meine Haare zu färben. Plötzlich wurde ich von Männern übersehen, denn graue Haare signalisieren in deren Köpfen „nicht mehr fruchtbar“. Mit der Zeit trennte sich die Spreu vom Weizen: Männer, die glaubten, noch junge Stiere zu sein, übersahen mich und die Männer, die eine realistische Selbstwahrnehmung hatten, nahmen mich wahr. Die hatte ich selbst aber vorher übersehen. Das war eine spannende Zeit 😊

     

    Noch deutlicher war der Tod meiner Mutter. Ich bin die Nächste.

     

    Welche Herausforderungen siehst du mit dem Alter verbunden?

     

    Wenn man Hilfe braucht und es entweder keine Familie gibt oder diese aus welchen Gründen auch immer nicht verfügbar ist. Ich hatte nach meinem Unfall kurzzeitig 2 x täglich 20 Min. häusliche Pflege und habe einen Vorgeschmack zum Prozedere bekommen. Der Umbau des Gesundheitssystems macht da wenig Hoffnung. 

     

    Wie hat sich deine Vorstellung vom Alter im Laufe deines Lebens verändert?

     

    Ich wollte immer gesund und fit in die Kiste springen. Das ist nicht selbstverständlich. Die Einschränkungen sind schleichend.

     

    Wie definiert unsere Gesellschaft Alter?

     

    Damit beschäftige ich mich nicht, denn "die Gesellschaft" lebt nicht mein Leben.

     

    Welchen Einfluß haben Medien?

     

    Dto. Ich blende das wirklich aus.

     

    Welche Möglichkeiten und Risiken bietet die plastische Chirurgie?

     

    Ich habe schon immer gesagt, dass ich nicht ohne zwingenden Grund in den OP gehe. 

     

    Werden in Zukunft Eingriffe möglich sein, die das innere Altern beeinflussen?

     

    Was ist das "innere Altern"?

    Aber ich zitiere mal einen Arzt: „Dann hätten Sie ganz andere Probleme!“ 

     

    *****************************

     

    Psychologisch ist erwiesen, dass man im Kopf irgendwo bei Mitte 30 stehen bleibt. An guten (fitten) Tagen ist das so und dann mag ich die Welt aus den Angeln heben. Dann wird mir auch gespiegelt, dass ich viel jünger wirke und ich frage mich dann immer, ob die keine Brille haben ;) An schlechten Tagen fühlt es sich so an, als sollte ich mal dringend meinen Nachlass regeln. GsD habe ich das schon mit Mitte 30 gemacht, so versinke ich nicht in solchen Gedanken.

     

     

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