Um mitzumachen, melde dich bitte an.
  • Öffentliches und privates Selbst

    Diskussion · 9 Beiträge · 4 Gefällt mir · 148 Aufrufe
    Fritz aus Edingen-Neckarhausen

    Das ist es, worunter alle leiden. Und leiden lassen. Leiden und leiden lassen.

    Sicher ohne es zu spüren, zu merken, gar zu reflektieren.

    Nur ja das Bild aufrechterhalten.

    Nachts weinen alle in ihr Kopfkissen. Oder lassen ihre Verzweiflung, ihre Leere gerade an denen aus, die ihnen am nächsten stehen. Die anderen sind schuld.

    Eine andere Möglichkeit, die Leere zu füllen, ist Sucht: Alkohol, Konsum.

    Rammstein_music_video_children-3.jpg
    13.03.25, 07:02

Beiträge

  •  

    Andreas:

    Ich habe auch den Eindruck, dass viele Angst haben ihre Wünsche auszudrücken, weil sie dann verletzlich werden. Im direkten Gespräch fällt es vielen jedenfalls leichter. Das liegt halt auch an Erfahrungen in der Vergangenheit. Ich bin trotzdem der Meinung, dass man, wenn man den Wunsch tatsächlich hat, über seinen eigenen Schatten springen muss und mit offenen Karten spielen sollte. Nur so ist man authentisch. Andere zu verletzen, darf auch nicht die Lösung sein, wobei man schon bei der Wahrheit bleiben muss. Die Frage ist halt nur, wie man das kommuniziert.

    So ist es.

    Das Problem, die lage zu beschreiben, heißt noch nicht, eine lösung gefunden zu haben.

    Aber darüber zu sprechen ist sicher ein möglicher, auch nicht garantiert ungefährlicher schritt, ein schritt sich freizumachen von der unterdrückung und der fremdbestimmung derer, die sich auch nur fremdbestimmt fühlen.

  • Je schlechter es einem geht, desto mehr Energie muss darauf verwendet werden, nach außen hin eine fassade, einen anschein von normalität aufrechtzuerhalten.

    Das gilt für einzelne, für das individuum, genauso wie für schwer gestörte familien, zB Inzestfamilien.

    Es besteht eine "Pathologisierung der normalität".

  • 13.03.25, 10:00

    Ich habe auch den Eindruck, dass viele Angst haben ihre Wünsche auszudrücken, weil sie dann verletzlich werden. Im direkten Gespräch fällt es vielen jedenfalls leichter. Das liegt halt auch an Erfahrungen in der Vergangenheit. Ich bin trotzdem der Meinung, dass man, wenn man den Wunsch tatsächlich hat, über seinen eigenen Schatten springen muss und mit offenen Karten spielen sollte. Nur so ist man authentisch. Andere zu verletzen, darf auch nicht die Lösung sein, wobei man schon bei der Wahrheit bleiben muss. Die Frage ist halt nur, wie man das kommuniziert.

  • 13.03.25, 09:34

     

    Fritz:

    Abgesehen davon kann niemand mit abhängigkeit/bindung/Nähe/Unterwerfung/Selbstaufgabe und unabhängigkeit/Autonomie/Objektverlust/Autismus umgehen.

    Was willst du mit diesen Gegenüberstellungen ausdrücken?

     

    Und: Was ist dir wirklich wichtig, Fritz?

  • Abgesehen davon kann niemand mit abhängigkeit/bindung/Nähe/Unterwerfung/Selbstaufgabe und unabhängigkeit/Autonomie/Objektverlust/Autismus umgehen.

  •  

    Ulli:

     

    Fritz:

    eine rein technokratische abwicklung des Lebens. niemand schätzt den wert seines eigenen, wertvollen, begrenzten lebens. eines lebens, das mit den Leben der anderen verbunden ist, sonst wäre es kaum eins.

    Technokratie = erste Stufe der Bedürfnispyramide.

    Verbindungen = zweite Stufe der Bedürfnispyramide.

    Die Bedürfnispyramide ist soweit interessant, sie sich mal anzuschauewn

    aber dann doch sehr simpel und mechanistisch gestrickt

     

    https://de.wikipedia.org/wiki/Maslowsche_Bed%C3%BCrfnishierarchie

     

    was zB vollkommen fehlt, ist der Grund, seine Bedürfnisse eben nicht zu zeigen

    dazu gehört zB die Scham

    dann die angst vor narzisstischer kränkung

  • 13.03.25, 08:49 - Zuletzt bearbeitet 13.03.25, 08:50.

     

    Fritz:

    eine rein technokratische abwicklung des Lebens. niemand schätzt den wert seines eigenen, wertvollen, begrenzten lebens. eines lebens, das mit den Leben der anderen verbunden ist, sonst wäre es kaum eins.

    Technokratie = erste Stufe der Bedürfnispyramide.

    Verbindungen = zweite Stufe der Bedürfnispyramide.

  • 13.03.25, 08:47

    Was ist für dich wirklich wichtig, Fritz?

  • 13.03.25, 07:23 - Zuletzt bearbeitet 13.03.25, 07:25.

    Wenn es um die wirklich wichtigen dinge geht, die berühren, beschäftigen, dann ist da nur wortlosigkeit. Keiner kann kommunizieren über das, was wirklich wichtig ist. Aber jemand suchen, der den Computer repariert, der mit einem squash spielt, der mit einem ins Museum geht, das kann jeder. eine rein technokratische abwicklung des Lebens. niemand schätzt den wert seines eigenen, wertvollen, begrenzten lebens. eines lebens, das mit den Leben der anderen verbunden ist, sonst wäre es kaum eins.

Interesse geweckt? Jetzt kostenlos registrieren!

Du bist nur einen Klick entfernt. Die Registrierung dauert nur 1 Minute.