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  • Echte Verbindungen in einer oberflächlichen Welt – wo finde ich sie?

    Diskussion · 15 Beiträge · 17 Gefällt mir · 801 Aufrufe
    Thomas aus Düsseldorf

    In einer Welt, die immer mehr von Oberflächlichkeit und schnellen, flüchtigen Verbindungen geprägt ist – wie beim Scrollen durch endlose Social-Media-Feeds oder beim schnellen Smalltalk auf Partys – stellt sich die Frage: Wo finden wir echte, tiefgehende Beziehungen, die uns wirklich erfüllen? 

     

    Wie schaffen wir es, aus der Masse herauszutreten und Verbindungen zu schaffen, die nicht nur wie ein flimmerndes Bild auf dem Bildschirm erscheinen, sondern wie ein fester Anker in einem stürmischen Meer von Eindrücken und Erwartungen? 

     

    Ich lade euch ein, darüber nachzudenken und eure Gedanken, Erfahrungen und Perspektiven zu teilen – wie können wir echte Verbindungen in einer zunehmend oberflächlichen Welt aufbauen, die nicht einfach verblassen, sondern Bestand haben und uns wirklich bereichern?

    Thomas Kissing

    11.03.25, 15:40

Beiträge

  • 24.03.25, 18:57 - Zuletzt bearbeitet 24.03.25, 19:00.

     

    Susy:

    .... Sozial kompetente Menschen sind doch heute schon fast wie Dinosaurier.und da liegt für mich ein Problem, es wird heute nichts mehr in Schulen, Familien u.a. gefördert, was mit Gemeinschaft, Verantwortung, Zusammenhalt zu tun hat...

     

    Guten Abend, hier möchte ich dann doch etwas Zuversicht durchschimmern lassen: in Schulen und Kitas wird durchaus soziale Kompetenz besprochen, geübt und vermittelt. Ja, ich möchte sagen - es ist ein wesentliches Thema in fast jede Unterrichtsstunde und beinahe jeder Kitabegegnung. Zudem erlebe ich Allerorts Jugendliche und junge Erwachsene, denen Gemeinschaft und Zusammenhalt ausgesprochen wichtig sind, die viele darüber sprechen und auch viel dafür tun. Auch mit Verantwortungsbewusstsein, wobei ich persönlich Letzteres von Kindern und Jugendlichen nur in einem altersgemäßen Umfang erwarten würde. Ernst und bewusst werden kommt früh genug...

     

    Und meine Frage an Susy – was lässt dich auf deine Einschätzung kommen?

    Wo und in welchem Zusammenhang erlebst du, dass davon nichts mehr gefördert wird?

     

    LG

    Silke

  • 13.03.25, 16:59

     

    Isi:

     

    Thomas:

    Wo finde ich wirklich tiefgehende /.... Ich spreche von einer Freundschaft, die viele Jahre überstanden hat, aber jetzt an einem Punkt angelangt ist, an dem ich das Gefühl habe, dass die Verbindung immer mehr auf der Strecke bleibt. Vielleicht liegt es daran, dass wir uns beide in unterschiedliche Richtungen entwickelt haben 

    Hi Thomas. Eine Anleitung dafür zu schreiben erfordert zuerst, die Mechanismen alle aufzuzählen und im Blickfeld zu haben, denn den geheimen Ort, wo sich all fiese Leute versammeln gibts nur indirekt. Er ist aber zum Glück gar nicht weit. Schau mal hier. Du hast ihn erschaffen. :)

     

    Durch genau etwas wie diesen Post finden sich genau diejenigen. Das ganze Drumherum von Hobbies und Aussehen beiseite lassend peilt der Post hier die Sache an  die für uns Priorität hat.

     

     Und du kannst an der Länge  der Antworten hier den Tiefgang sehen, den alle Einzeilerschreiber standardmässig ebenfalls für sich beanspruchen, damit sie sich in nem guten Licht präsentieren, obwohl sie Tiefe genau wie Eloquenz und Kreativität so meisterlich wie Ninjas verbergen xD

     

    Was ich meine, ist:

    Sich hinzusetzen und sich zu einem Thema auszusprechen wie alle es bisher in diesem Thread getan hsben ist bereits ein Geben, während  bekanntlich online fast alle nur schnellstmöglich kriegen( erhalten ) wollen. Erinnern wir uns, wie es üblicherweise läuft:  Alles bekundet "tolles profil" und ein angeblich grosses Interesse" an einem Kennenlernen. Die meisten lesen Profile nichtmal. Und  es wird  umgehend nicht wieder geantwortet, sobald die andere Seite mehr zu sagen hat, als auf die Frage nach Vorlieben zu antworten. Weil die angeblich Interessierten dann beginnen müssten, auf die andere Seite einzugehen und sie tatsächlich als kennenzulernen, was unwillkommenem Aufwand (Arbeit) gleichkommt. Das ist der heutige Normalzustand. Immer weniger sind gewillt, auf andere als Mensch einzugehen statt als Instanz, von der man was bekommen will und die ansonsten so wenig Mensch eie möglich sein soll. Dadurch geht auch die Übung verloren. 

     

    Deswegen erläutere ich das detailliert. Ich bewege mich draussen mit einem slarmierten wenn auch nachsichtigen Gedanken wie 'Schau sie dir an, niemand lächelt, alle unzufrieden, doch keiner begreift, dass es nicht das Leben sondern die eigene Verschlossenheit ist, weshslb es nicht dchön idt. Und dass verschlossen nie etwas Schönes in ihr Leben kommen kann..so haben sie diese fantasien, das Schöne würde nur in Form von Menschen begegnen, die möglichst nahe am Sussehen von Models sind,  und so sind sie normalen Menschen und ihrem wirklichen Glück gegenüber noch blinder und verschlossener.... sie können kaum  noch auf einander eingehen, wollen es auch nicht weil sie denken, das sei Arbeit  und voller Ungewilltheit, warum sollten sie den ersten Schritt tun... so baut dich ein frustriertes Dasein auf, in dem man allen anderen die Schuld für die eigene Misere gibt."

     

    All das liest man in den Menschen  ske können auch kaum mehr reflektieren, oder ahnen, wieviel sich ändern würde, würden sie beginnen  anders miteinander umzugehen. Alle sozialen Fähigkeiten inkl. Der Sichtweite über die Folgen nehmen stetig weiter ab." 

     

    UND JETZT ENDLICH DAS GUTE :)

     

    Hier im Thread wurde nicht nach Hobbies /Vorlieben gefragt. Dein Post geht es total richtig an.  Durch die tiefgründigen  Responses erkenne  ich in diesem Post sofort,hier versammelt sich der Prozentsatz, der liefert, statt zu fordern. Der Tiefgang besitzt  statt ihn zum Hashtag zu machen. Der Kreis von Personen, den das beschäftigt, was zwischenmenschlich wirklich zählt. Im Internet wird zwar immer spezifisch gesucht (nach den aufgelisteten Hobbies und Interessen) aber der Unterschied besteht darin, dass Suchende da zu Einkäufern werden  die schauen, was sie sich in ihre  Wagen legen wollen. So verkommen andere zu Waren - "Dieses Obst hier sieht gut und süss aus, und das Produkt dort ist 35 bei 60kg und passt deshalb ja perfekt zuhause auf die Matratze." Da man sich selbst  (vom System aus) auf jeder Plattform neben dem Aussehen auch noch auf 'ne Alterszahl reduzieren muss, als prange die auf der Stirn wie ein Marktwert/Preis (etwas, das draussen

    überhaupt nicht mitreinspielt) ist die ganze Art, wie die Suche online angegangen wird, zum Scheitern verurteilt.

     

    Wenn wir das alles verinnerlichen, entsteht eine Offenheit - das Gefühl "Ja, das empfinde ich such so, und: Da kann ich dich verstehen. Und: Ja, das stört mich such, dass die Menschen sich das heutzutage selbst alles so schwermachen" - aus der das Gefühl erwächst "wir denken und fühlen da so ziemlich das gleiche, zwei Seelen gestrandet auf ner einsamen Insel sind aber bereits nicht mehr so einsam wie allein" und daraus ergibt sich dann "und was machst du heute Abend" "ach, ich geh abhängen.... wenn du  nichts zu tun hast, komm doch einfach mit. Ist doch besser, als zuhause zu sitzen."

     

    Und das ist die ganze Lösung. Es gibt niemanden, der gezielt den und den Fisch aus dem nicht einsehbaren See hersusangeln kann. Das war die Idee on profilen und interessenssticheworten. Die zu nichts führt.

     

    Die Verbindung beginnt durch Kontaktbereitschaft, die tatsächliche Offenheit dafür   im anderen ein Wesen mit Bedürfnissen und ähnlichen Gefühlen anzuerkennen ("to care about someone else"). Ich habe keine Berührungsängste, kein Problem, andere als Wesen zu begegnen. Denn Verbindungen sind wie Fäden, die man in die Welt hinaussendet um anzudocken =^-^= Die meisten in der "Sprich-mich-bloss-nicht-an"-Welt  werden von den Fäden anderer erfasst und reißen sie gleich panisch ab, weil sie bloss nicht in Kontakte verwickelt werden wollen. Dabei verwickelt man sich bildlich js nur, wenn man um sich schlägt und nicht weiss, wie man damit umgeht. Souisle Inkompetenz. Oder Antisozial - dass sie fürchten, dann wen am Hals zu haben, und das wäre ja 'Arbeit'.

     

    Man muss es als ein Ganzes sehen.

    Sinnbildlich zeige ich durch mein Lächeln an, dass ich offen bin.  mit einem Lächeln und einem Blick. Immer spontan. Offen, Schönem zu begegnen.

     

    Echte, tiefere Verbindungen entstehen durch Offenheit und Empathie, wobei es wichtig ist, sich von der oberflächlichen, konsumorientierten Denkweise zu lösen. Vielen Dank für deinen Text und deine Perspektive.

  • 13.03.25, 14:40

     

    Thomas:

    Wo finde ich wirklich tiefgehende /.... Ich spreche von einer Freundschaft, die viele Jahre überstanden hat, aber jetzt an einem Punkt angelangt ist, an dem ich das Gefühl habe, dass die Verbindung immer mehr auf der Strecke bleibt. Vielleicht liegt es daran, dass wir uns beide in unterschiedliche Richtungen entwickelt haben 

    Hi Thomas. Eine Anleitung dafür zu schreiben erfordert zuerst, die Mechanismen alle aufzuzählen und im Blickfeld zu haben, denn den geheimen Ort, wo sich all fiese Leute versammeln gibts nur indirekt. Er ist aber zum Glück gar nicht weit. Schau mal hier. Du hast ihn erschaffen. :)

     

    Durch genau etwas wie diesen Post finden sich genau diejenigen. Das ganze Drumherum von Hobbies und Aussehen beiseite lassend peilt der Post hier die Sache an  die für uns Priorität hat.

     

     Und du kannst an der Länge  der Antworten hier den Tiefgang sehen, den alle Einzeilerschreiber standardmässig ebenfalls für sich beanspruchen, damit sie sich in nem guten Licht präsentieren, obwohl sie Tiefe genau wie Eloquenz und Kreativität so meisterlich wie Ninjas verbergen xD

     

    Was ich meine, ist:

    Sich hinzusetzen und sich zu einem Thema auszusprechen wie alle es bisher in diesem Thread getan hsben ist bereits ein Geben, während  bekanntlich online fast alle nur schnellstmöglich kriegen( erhalten ) wollen. Erinnern wir uns, wie es üblicherweise läuft:  Alles bekundet "tolles profil" und ein angeblich grosses Interesse" an einem Kennenlernen. Die meisten lesen Profile nichtmal. Und  es wird  umgehend nicht wieder geantwortet, sobald die andere Seite mehr zu sagen hat, als auf die Frage nach Vorlieben zu antworten. Weil die angeblich Interessierten dann beginnen müssten, auf die andere Seite einzugehen und sie tatsächlich als kennenzulernen, was unwillkommenem Aufwand (Arbeit) gleichkommt. Das ist der heutige Normalzustand. Immer weniger sind gewillt, auf andere als Mensch einzugehen statt als Instanz, von der man was bekommen will und die ansonsten so wenig Mensch eie möglich sein soll. Dadurch geht auch die Übung verloren. 

     

    Deswegen erläutere ich das detailliert. Ich bewege mich draussen mit einem slarmierten wenn auch nachsichtigen Gedanken wie 'Schau sie dir an, niemand lächelt, alle unzufrieden, doch keiner begreift, dass es nicht das Leben sondern die eigene Verschlossenheit ist, weshslb es nicht dchön idt. Und dass verschlossen nie etwas Schönes in ihr Leben kommen kann..so haben sie diese fantasien, das Schöne würde nur in Form von Menschen begegnen, die möglichst nahe am Sussehen von Models sind,  und so sind sie normalen Menschen und ihrem wirklichen Glück gegenüber noch blinder und verschlossener.... sie können kaum  noch auf einander eingehen, wollen es auch nicht weil sie denken, das sei Arbeit  und voller Ungewilltheit, warum sollten sie den ersten Schritt tun... so baut dich ein frustriertes Dasein auf, in dem man allen anderen die Schuld für die eigene Misere gibt."

     

    All das liest man in den Menschen  ske können auch kaum mehr reflektieren, oder ahnen, wieviel sich ändern würde, würden sie beginnen  anders miteinander umzugehen. Alle sozialen Fähigkeiten inkl. Der Sichtweite über die Folgen nehmen stetig weiter ab." 

     

    UND JETZT ENDLICH DAS GUTE :)

     

    Hier im Thread wurde nicht nach Hobbies /Vorlieben gefragt. Dein Post geht es total richtig an.  Durch die tiefgründigen  Responses erkenne  ich in diesem Post sofort,hier versammelt sich der Prozentsatz, der liefert, statt zu fordern. Der Tiefgang besitzt  statt ihn zum Hashtag zu machen. Der Kreis von Personen, den das beschäftigt, was zwischenmenschlich wirklich zählt. Im Internet wird zwar immer spezifisch gesucht (nach den aufgelisteten Hobbies und Interessen) aber der Unterschied besteht darin, dass Suchende da zu Einkäufern werden  die schauen, was sie sich in ihre  Wagen legen wollen. So verkommen andere zu Waren - "Dieses Obst hier sieht gut und süss aus, und das Produkt dort ist 35 bei 60kg und passt deshalb ja perfekt zuhause auf die Matratze." Da man sich selbst  (vom System aus) auf jeder Plattform neben dem Aussehen auch noch auf 'ne Alterszahl reduzieren muss, als prange die auf der Stirn wie ein Marktwert/Preis (etwas, das draussen

    überhaupt nicht mitreinspielt) ist die ganze Art, wie die Suche online angegangen wird, zum Scheitern verurteilt.

     

    Wenn wir das alles verinnerlichen, entsteht eine Offenheit - das Gefühl "Ja, das empfinde ich such so, und: Da kann ich dich verstehen. Und: Ja, das stört mich such, dass die Menschen sich das heutzutage selbst alles so schwermachen" - aus der das Gefühl erwächst "wir denken und fühlen da so ziemlich das gleiche, zwei Seelen gestrandet auf ner einsamen Insel sind aber bereits nicht mehr so einsam wie allein" und daraus ergibt sich dann "und was machst du heute Abend" "ach, ich geh abhängen.... wenn du  nichts zu tun hast, komm doch einfach mit. Ist doch besser, als zuhause zu sitzen."

     

    Und das ist die ganze Lösung. Es gibt niemanden, der gezielt den und den Fisch aus dem nicht einsehbaren See hersusangeln kann. Das war die Idee on profilen und interessenssticheworten. Die zu nichts führt.

     

    Die Verbindung beginnt durch Kontaktbereitschaft, die tatsächliche Offenheit dafür   im anderen ein Wesen mit Bedürfnissen und ähnlichen Gefühlen anzuerkennen ("to care about someone else"). Ich habe keine Berührungsängste, kein Problem, andere als Wesen zu begegnen. Denn Verbindungen sind wie Fäden, die man in die Welt hinaussendet um anzudocken =^-^= Die meisten in der "Sprich-mich-bloss-nicht-an"-Welt  werden von den Fäden anderer erfasst und reißen sie gleich panisch ab, weil sie bloss nicht in Kontakte verwickelt werden wollen. Dabei verwickelt man sich bildlich js nur, wenn man um sich schlägt und nicht weiss, wie man damit umgeht. Souisle Inkompetenz. Oder Antisozial - dass sie fürchten, dann wen am Hals zu haben, und das wäre ja 'Arbeit'.

     

    Man muss es als ein Ganzes sehen.

    Sinnbildlich zeige ich durch mein Lächeln an, dass ich offen bin.  mit einem Lächeln und einem Blick. Immer spontan. Offen, Schönem zu begegnen.

     

  • 13.03.25, 08:22 - Zuletzt bearbeitet 13.03.25, 08:28.

    Guten Morgen, meiner Erfahrung nach bleiben gute Freundschaften so lange, so lange man ehrlich und respektvoll miteinander umgeht. Sozial kompetente Menschen sind doch heute schon fast wie Dinosaurier.und da liegt für mich ein Problem, es wird heute nichts mehr in Schulen, Familien u.a. gefördert, was mit Gemeinschaft, Verantwortung, Zusammenhalt zu tun hat. Schein statt sein, hauptsache man ist toll, auch was Partner und Freunde betrifft.Passt nicht, kann weg.

    Oder man hat etwas, was dem anderen nicht in eigene Vorstllungen passt ( ich bin z.B. Ehrenamtlerin, wohl auch schon ein Dino) , passt auch nicht, weil man ja nicht immer Zeit hat...Kann auch weg.....

      

    Und dann entstehen Erwartungshaltungen ,zuviel, zu einseitig, zu egoistisch , Gründe warum eine Freundschaft, eine Beziehung und auch Familienbande zerbrechen kann. Auch dieses - Missverständnisse, Konflikte und auch Dinge die schief laufen, nicht mehr klären zu wollen, sondern einfach gehen....oft das Ende. 

     

     

    Echte, ehrliche Beziehungen zwischen 2 Menschen ,sind im Zeitalter von Schnellverfügbaren neuen Partnern sehr grazil geworden. Bisschen schön schreiben,dafür ist jede Plattform....von Qiuz bis zum Autoreperaturchat alles geeignet, ohne den anderen zu kennen, ein paar schöne Fotos hin und her schicken und emotionale Affären beginnen. Die Partner zu Hause merken oft nichts, das ganze kann ja gut wärend Arbeitszeiten und Abwesenheit des anderen gelebt werden. Spätestens wennn Telefonnummern ausgetauscht und Date s verabredet werden, um sich kennen zu lernen.....kann ein Teufelskreis von Betrug und Verrat beginnen. Gelegenheit macht Liebe und das Potential an willigen Gegenübern ist enorm .

    Da fahren Menschen auch schon mal 250km, weil der Gegenüber so gefühlvoll und toll auf einen eingeht und man diesen Schreibpartner unbedingt live sehen möchte. Verliebtsein geht heute sehr schnell. Langjährige Partnerschaften die darunter zerbrechen, haben dann auch keine Chance mehr. Das Jagdfieber ist eröffnet. Und wenn es nicht passt, auf zum nächsten Kontakt...so werden Menschen, ihr Vertrauen, ihre soziale Einstellung zu anderen einfach verpraßt. Die Menschen verschliessen sich vor ehrlichem und lassen sich in diesen oberflächlichen Strudel ziehen ....

     

    Wenn man dann auf Menschen trifft, die an ehrlichen Kontakten interessiert sind, merkt man erst,

    wir sehr das soziale Umfeld von diesem Verhalten geprägt ist. 

    Es fängt schon bei der jugend an, da ist eine Schreibkontakt weit weg interessanter , als alles was im Umfeld anwesend ist.

     

    Manchmal wünsche ich mir das Internet würde mal einige Zeit nicht funktionieren, damit die Menschen wieder aufwachen. 

     

        

  • 13.03.25, 07:12

    Echte Verbindungen enstehen wenn man sich und sein Gegenüber so sein lässt und so annimmt wie man und wie es ist und sich auch genauso authentisch zeigt.. dazu gehört für mich Loyalität, Ehrlichkeit und mit dem Herzen zuhören können. Dazu kommt die Bereitschaft von einander lernen zu wollen und miteinander zu wachsen. Was für mich bedeutet, dass man ungfähr auf dem gleichen Level Lebenserfahrung sein sollte.

     

    Ich schreibe bewusst zuerst "sich selber" ohne zu wissen wer man ist, wird es schwierg passende Menschen zu finden.

     

    Mir fällt auf, das ich online fast keine Chance mehr habe Menschen für egal was kennenzulernen, vor der Transition haben sie mir "als Frau" die Türen eingerannt. 

    Ich glaube, es gibt mittlerweile zuviele Vorurteile und auch Freunde werden nach partnerschaftlichen Kriterien ausgesucht. So hörte ich von einer  rundlichen Bekannten, ihr Kumpel würde nicht mit ihr in die Sauna gehen wollen "da er sich schämen würde, wenn andere die beiden für ein Paar hielten"

     

    Auf der anderen Seite bietet der Alltag aber sehr viele Möglichkeiten kurz mit anderen Personen in Verbindung zu treten. Ein ehrliches Lächeln an der Kasse, ein herzliches Danke beim Arzt. einem fremden Menschen der vorbeiläuft kurz freundlich in die Augen schauen. Erwartungslose Herz-Offenheit gegenüber Fremden schafft Raum für Freundlichkeit und vielleicht entwickelt sich daraus dann auch eine Freundschaft und wenn nicht ist es nur ein geschenkter warmer Moment in einer aktuell sehr kalten Zeit und auch das ist wertvoll.

  • 13.03.25, 06:07

    ... authentisch sein!

     

    rund und eckig, spontan und strukturiert, laut und leise, impulsiv und ruhend, lachend und still, tiefgründig und oberflächlich...

     

    wir haben all dies in uns, nehmen wir uns selbst an? 

    nehmen wir unser Gegenüber an, der auch all die Werte und Eigenschaften hat?

     

    Wir sind - und ziehen damit Menschen in unser Leben,

    die ähnlich denken, fühlen, leben -

    es wird sich zeigen, 

    ob man zusammen ein Stück des (Lebens-)Weges geht oder nicht.

     

    Selbstannahme, Selbstverantwortung und Selbstliebe authentisch leben, 

    ist für mich die Basis für Beziehungen/ Freundschaften, 

    die berühren, die bleiben!

     

    immer wieder neu - denn jeder hat mal 'ungute' Phasen... 

    Wichtig ist für mich: ehrlich sein, offen miteinander reden, wie jeder die Beziehung erlebt... 

    was jeder möchte und in die Beziehung schenken möchte... 

    wie man sich zusammen oder alleine weiter entwickelt...

     

    ...in Akzeptanz und Wertschätzung!

    denn es mag/ liebt nicht einer mehr oder weniger als der andere -

    sondern: individuell! 

     

    Ein wunderbares Buch hierzu von Jorge Buca: 

    Drei Fragen - Wer bin ich? Wohin gehe ich? und mit wem?

  • .

    💚

    Leben. Lächeln.
    Viel weniger denken.
    Weniger über mich.
    Nicht über andere grübeln.
    Viel Leben leben.
    Ganz viel Lächeln.
    Es ist, wie es ist.
    Oder auch nicht.
    Ich bin ich.
    Nicht erstarren. Wachsen.
    Du bist du. Ihr seid ihr.
    Gestern. Heute. Morgen.
    Doch egal, alles ist gut so.
    So, wie es ist.
    Oder auch nicht.

    AJD

    💚

    .

  • 12.03.25, 23:15

    Guten Abend, ich habe vor zwei Jahren eine Beziehung beendet und alle oberflächlichen Freundschaften beendet, denn wenn es einem schlecht geht, bleiben die echten Freunde. Die wenigen, die in meinem Leben geblieben sind, sind auch in meinem Herzen und diese Freundschaften muss man pflegen. Wen du liebst, den lasse frei und wenn er zurück kommt, bleibt er für immer in deinem Leben. Damit meine ich, daß die Wege sich aufgrund der Lebensumstände auch mal trennen, aber wenn einem was an dem Menschen liegt, finde man wieder zueinander. Das fühlt man einfach und kann es nicht benennen. Allerdings sind auch neue Menschen in mein Leben getreten. Wenn man offen ist, findet man sich und ich freue mich, diese Lieben gefunden zu haben. Auch nach vielen Enttäuschungen habe ich den Glauben an Liebe und Ehrlichkeit nicht verloren und wenn man sich selbst treu bleibt, findet man auch noch Menschen, die die gleichen Werte schätzen. Augen und Herzen auf und glücklich sein ... ich wünsche euch eine gute Nacht... Silvia 

  • 12.03.25, 22:25

    Lebe Dein leben nach Deinen Werten. Tue nichts um andere zu beeindrucken, sondern tue es um dich Glücklich zu machen. "Du bist was du denkst, was du denkst, strahlst du aus, was du ausstrahlst, ziehst du an und was du anziehst bestimmt dein Leben". Wenn du aus tiefstem Inneren nicht zur Masse gehören willst, wirst du die Masse nicht anziehen, sondern Menschen die zu dir passen. Z.B. mein bester Freund und ich wissen, dass sich unsere Wege in 5 Jahren wieder Trennen werden. Das ist nun mal der Lauf des Lebens. Egal ob Bekanntschaft, Freundschaft oder Beziehung, wenn Lebensziele auseinander driften, sollte man ohne Groll loslassen. Echte und Tiefe Beziehungen entstehen von selbst. 

  • 11.03.25, 18:42

     

    Thomas:

    Ich möchte mal eine Frage in den Raum werfen, die mich gerade beschäftigt: Wo finde ich wirklich tiefgehende Verbindungen, wenn selbst Freundschaften, die seit dem Sandkasten bestehen, irgendwann nicht mehr das bieten, was ich mir erhoffe? Ich spreche von einer Freundschaft, die viele Jahre überstanden hat, aber jetzt an einem Punkt angelangt ist, an dem ich das Gefühl habe, dass die Verbindung immer mehr auf der Strecke bleibt. Vielleicht liegt es daran, dass wir uns beide in unterschiedliche Richtungen entwickelt haben – oder vielleicht auch daran, dass wir uns zu lange mit oberflächlichen Themen und unausgesprochenen Konflikten aufgehalten haben.

     

    Ich frage mich, ob es möglich ist, diese langjährige Freundschaft zu retten, oder ob es an der Zeit ist, Platz für Beziehungen zu schaffen, die mir wirklich Tiefgang und Sicherheit bieten – Beziehungen, in denen ich mich nicht ständig fragen muss, ob alles wirklich noch stimmt. Ist es ein natürlicher Prozess, dass sich solche Freundschaften im Laufe der Jahre verändern oder sogar auseinandergehen? Und wie finde ich in einer Welt, die so oft von schnellen, oberflächlichen Verbindungen geprägt ist, die echten Verbindungen, die uns wirklich tragen?

    Thomas Kissing

    So stell dir vor, du bist ein Fenster in einem alten Haus. Jahrelang hast du den Blick auf denselben Garten gewährt, die gleichen Bäume, den gleichen Himmel. Du hast all die Veränderungen draußen gesehen – den Sommer, der in den Herbst übergeht, den Winter, der den Frühling umarmt. Aber irgendwann bemerkst du, dass du nicht mehr so klar bist wie früher. Der Staub der Jahre hat sich auf dir abgesetzt, die Zeit hat ihre Spuren hinterlassen. Der Blick, den du einst klar und weit geöffnet hast, ist nun milchig, unscharf.

    Es kommt der Moment, in dem du dich fragst: „Brauche ich wirklich noch jemanden, der durch mich hindurch sieht?“ Vielleicht ist es nicht der Blick, der zählt, sondern der Raum, den du bietest; Vielleicht ist es Zeit, sich selbst zu öffnen, um die frische Luft von draußen hereinzulassen.Nnicht nur die, die du immer gekannt hast, sondern auch die, die du noch nicht erahnst. Denn manchmal ist es das Loslassen des alten Blicks, das den Raum für etwas Neues schafft, das dir zeigt, wie viel mehr es da draußen zu entdecken gibt, als du je gewusst hast.

  • 11.03.25, 18:25

    Es scheint  fast wie ein Akt der Rebellion, sich auf etwas wirklich Echtes einzulassen. Doch wo finden wir diese tiefen Verbindungen, die nicht nur an der Oberfläche kratzen, sondern in einem tiefen Verständnis wurzeln?

    Vielleicht liegt der Schlüssel nicht in der Suche nach einer perfekten Verbindung, sondern in der Bereitschaft, sich in der Unvollständigkeit des Moments zu verlieren. Die besten Beziehungen entstehen nicht in idealisierten Vorstellungen, sondern in den unscheinbaren, unerforschten Ecken, wo man wirklich wagt, sich zu zeigen – mit all seinen Fehlern, Ängsten und Hoffnungen. Es ist diese Fähigkeit, nicht nur nach dem zu greifen, was uns in der Oberfläche gefällt, sondern das Unausgesprochene zu hören, das von den leisen Stellen im Leben kommt.

    Echte Nähe entsteht im Unmittelbaren, im Austausch der leisen Gedanken, die nicht ständig geprüft oder bewertet werden müssen. Es ist dieser scharfsinnige Blick, der mehr sieht als das Offensichtliche, der hinter das Bild schaut und erkennt, dass wahre Tiefe nicht in der Perfektion, sondern in der Komplexität der Seelen zu finden ist. Was wäre, wenn wir beginnen würden, die flimmernden, oberflächlichen Erwartungen abzustreifen und uns erlauben, tieferzu tauchen, ohne zu wissen, was uns erwartet? Vielleicht ist es gerade diese Offenheit gegenüber dem Unbekannten, die wahre Verbindung schafft – -- nicht als ein Zustand, sondern als ein fortwährender Prozess, der niemals vollständig abgeschlossen ist.

  • 11.03.25, 17:10

     

    Thomas:

    Ich möchte mal eine Frage in den Raum werfen, die mich gerade beschäftigt: Wo finde ich wirklich tiefgehende Verbindungen, wenn selbst Freundschaften, die seit dem Sandkasten bestehen, irgendwann nicht mehr das bieten, was ich mir erhoffe? Ich spreche von einer Freundschaft, die viele Jahre überstanden hat, aber jetzt an einem Punkt angelangt ist, an dem ich das Gefühl habe, dass die Verbindung immer mehr auf der Strecke bleibt. Vielleicht liegt es daran, dass wir uns beide in unterschiedliche Richtungen entwickelt haben – oder vielleicht auch daran, dass wir uns zu lange mit oberflächlichen Themen und unausgesprochenen Konflikten aufgehalten haben.

     

    Ich frage mich, ob es möglich ist, diese langjährige Freundschaft zu retten, oder ob es an der Zeit ist, Platz für Beziehungen zu schaffen, die mir wirklich Tiefgang und Sicherheit bieten – Beziehungen, in denen ich mich nicht ständig fragen muss, ob alles wirklich noch stimmt. Ist es ein natürlicher Prozess, dass sich solche Freundschaften im Laufe der Jahre verändern oder sogar auseinandergehen? Und wie finde ich in einer Welt, die so oft von schnellen, oberflächlichen Verbindungen geprägt ist, die echten Verbindungen, die uns wirklich tragen?

    Thomas Kissing

    Aus meinen Jahrzehntlangen Freundschaften lerne ich mittlerweile zu erkennen, dass sie einer steten Dynamik unterliegen. diese Flexibilität ist die Voraussetzung dafür, dass die Freundschaft hält. Und das gilt für beide Seiten. Wenn eine Seite sich durch Lebensumstände oder Lebensprozesse innerer Art verändert, gilt es für die andere Seite ein Stück mitzugehen. Denn es ist aus meiner Erfahrung tatsächlich so: ändert sich ein Teil, ändert sich alles. Man kann mitgehen, oder verharren und dann zerbricht es. umgekehrt ebenso. Wenn ich in Veränderungsprozessen bin, mein Umfeld jedoch bei dem bisherigen inneren Ort verbleibt, wird es schwierig. für mich gibt es da zwei Werkzeuge, die eine heißt Elastizität, die zweite heißt transparente Kommunikation. Sich wirklich von Herz zu Herz begegnen und von Herz zu Herz sprechen. Transparent. Aus meiner Erfahrung ist das die wahrhafte Brücke für eine Jahrzehnte lange Freundschaft.

  • 11.03.25, 16:18

     

    Boris:

    Die Sandkasten- / und Schulfreunde können zwar mit "Zeit" und "Erlebnissen" punkten, doch nach und nach kommt die wichtigste Ebene zum Tragen, und zwar die "spirituelle Ebene". Was sind die jeweiligen Werte, Prinzipen, Ansichten und Lebenseinstellungen? Wenn das nicht passt, und das wird es in den meisten Fällen nicht, hinzu kommt eine stätige Entwicklung der Persönlichkeit, nutzen sich die gemeinsamen "Erfahrungen" und verbrachte "Zeit" der Kindheit und Jugend ab. 

     

    Hinzu kommt nun, dass wir tiefgründige Freundschaften nicht einfach so "finden". Wichtig sind bei der Freundschaft drei Ebenen, die Wichtigste, wie bereits geschrieben, ist hierbei die "spirituelle Ebene", neben "Sach-" und "Emotionaler Ebene". Die "Aussehens-Ebene" spielt quasi bei Freundschaft keine Rolle. 

    Deshalb sollte man sich seinen Werten, Prinzipien und Ansichten bewusst sein und dann gezielt Menschen daraufhin prüfen, und am besten dort hingehen, wo Menschen mit diesen Werten sich am ehesten Aufhalten. Hat man einen Menschen gefunden, deren Spiritualität kongruent mit der eigenen ist, dann wird man sich wahrscheinlich symphytisch sein und dann gilt es, viel Zeit miteinander zu verbringen. Ab 60 Stunden (Netto) geht´s langsam Richtung Freundschaft. 

     

    Jetzt, wo wir wissen, wie entscheidend die Faktoren "Spiritualität" und "Zeit" sind, ist es wichtig, mit der Ressource "Zeit" gut umzugehen und keine Zeit in Menschen zu investieren, die nicht auf der gleichen Ebene sind. 

     

    Und, wer hätte das gedacht: In Beziehungen zwischen Mann und Frau ist die Ebene der Spiritualität natürlich ebenso enorm wichtig, neben vielen anderen Dingen (Charaktereigenschaften, Softskills, Beziehungstyp, Empathie, Kommunikationsfähigkeit, soziale Intelligenz, Frau-Mann Dynamiken uvm.), wenn die Beziehung von Dauer sein soll. 

    Vielen Dank für deinen Beitrag. Du hast völlig recht, dass sich Beziehungen im Laufe der Zeit weiterentwickeln und die spirituelle Ebene dabei eine entscheidende Rolle spielt. Auch in romantischen Beziehungen ist es wichtig, gemeinsame Werte und Prinzipien zu teilen, wenn die Beziehung langfristig bestehen soll. Zeit ist ebenfalls ein wichtiger Faktor, um tiefere Verbindungen zu schaffen.

  • 11.03.25, 16:05 - Zuletzt bearbeitet 11.03.25, 16:55.

    Die Sandkasten- / und Schulfreunde können zwar mit "Zeit" und "Erlebnissen" punkten, doch nach und nach kommt die wichtigste Ebene zum Tragen, und zwar die 

    • "spirituelle Ebene". 

    Was sind die jeweiligen Werte, Prinzipen, Ansichten und Lebenseinstellungen? Wenn das nicht passt, und das wird es in den meisten Fällen nicht, hinzu kommt eine stätige Entwicklung der Persönlichkeit, nutzen sich die gemeinsamen "Erfahrungen" und verbrachte "Zeit" der Kindheit und Jugend ab. Bei Kindheits- und Jungendfreunden passt oft nur die "Sach-" und "Emotionale- Ebene". "Spirituell" gibt es ggf. überhaupt keine Verbindung / Übereinstimmung. 

     

    Hinzu kommt nun, dass wir tiefgründige Freundschaften nicht einfach so "finden". Wichtig sind bei der Freundschaft drei Ebenen, die Wichtigste, wie bereits geschrieben, ist hierbei die "spirituelle Ebene", neben "Sach-" und "emotionaler Ebene". Die "Aussehens-Ebene" spielt quasi bei Freundschaft keine Rolle. 

    Deshalb sollte man sich seinen Werten, Prinzipien sowie Ansichten bewusst 🧠 sein und zukünftig gezielt Menschen sofort daraufhin prüfen. Optimalerweise Veranstaltungen und Orte besuchen, wo Menschen mit den bevorzugten Werten sich am ehesten aufhalten

    Hat man einen Menschen gefunden, deren "Spiritualität" kongruent mit der eigenen ist, dann wird man sich wahrscheinlich symphytisch sein und dann gilt es, viel Zeit miteinander zu verbringen. Ab ~60 Stunden (Netto) soll´s langsam Richtung Freundschaft gehen. 

     

    Jetzt, wo wir wissen, wie entscheidend die Faktoren "Spiritualität" und "Zeit" sind, ist es wichtig, mit der Ressource "Zeit" gut umzugehen und keine Zeit in Menschen zu investieren, die nicht auf der gleichen spirituellen Ebene sind. Denn die Verbindungen auf spiritueller Ebene sind i.d.R. die harmonischsten sowie gedeihlichsten 🌱. 

     

    Und, wer hätte es gedacht: In partnerschaftlichen Beziehungen zwischen Mann und Frau ist die Ebene der "Spiritualität" natürlich enorm wichtig, neben vielen anderen Dingen (Charaktereigenschaften, Softskills, Empathie, Kommunikationsfähigkeit, soziale Intelligenz, Frau-Mann-Dynamiken uvm. - die selbstverständlich teils bei Freundschaften auch eine bedeutende Rolle spielen), wenn die Partner-Beziehung von wundervoller Art und vielleicht auch Dauer sein soll. 

     

    Edit: Ich glaube, das essentiell wichtige Thema hinsichtlich Lebenskunst muss in der Schule irgendwie zwischen unzähligen Stunden Geographie, Geschichte, Mathe, Physik und Chemie untergegangen sein... 🤔

  • 11.03.25, 15:42

    Ich möchte mal eine Frage in den Raum werfen, die mich gerade beschäftigt: Wo finde ich wirklich tiefgehende Verbindungen, wenn selbst Freundschaften, die seit dem Sandkasten bestehen, irgendwann nicht mehr das bieten, was ich mir erhoffe? Ich spreche von einer Freundschaft, die viele Jahre überstanden hat, aber jetzt an einem Punkt angelangt ist, an dem ich das Gefühl habe, dass die Verbindung immer mehr auf der Strecke bleibt. Vielleicht liegt es daran, dass wir uns beide in unterschiedliche Richtungen entwickelt haben – oder vielleicht auch daran, dass wir uns zu lange mit oberflächlichen Themen und unausgesprochenen Konflikten aufgehalten haben.

     

    Ich frage mich, ob es möglich ist, diese langjährige Freundschaft zu retten, oder ob es an der Zeit ist, Platz für Beziehungen zu schaffen, die mir wirklich Tiefgang und Sicherheit bieten – Beziehungen, in denen ich mich nicht ständig fragen muss, ob alles wirklich noch stimmt. Ist es ein natürlicher Prozess, dass sich solche Freundschaften im Laufe der Jahre verändern oder sogar auseinandergehen? Und wie finde ich in einer Welt, die so oft von schnellen, oberflächlichen Verbindungen geprägt ist, die echten Verbindungen, die uns wirklich tragen?

    Thomas Kissing

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