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  • Therapie und/oder Coaching

    Diskussion · 24 Beiträge · 4 Gefällt mir · 698 Aufrufe
    Maria aus Frankfurt am Main

    Wer von euch hat mal eine Therapie und/oder Coaching besucht? Wie hilfreich war es? 😊

    07.02.25, 19:34

Beiträge

  • 08.02.25, 00:45 - Zuletzt bearbeitet 08.02.25, 01:49.

    Hallo Maria,

    seit gestern bin ich in Kenntnis, dass Du eine schwierige Kindheit und Jugend hattest und seit langem in Therapie bist.  Parallel dazu hast Du das Studium der Psychologie abgeschlossen und unterziehst Dich selbst anhaltend verschiedenster Therapien. Seit gestern eröffnetet Du 12 Threads, die sich eigentlich alle mehr oder weniger um diesen Themenkomplex drehen. Bist du berufstätig und trägst mit Deinem von der Allgemeinheit finanzierten  Studium zum Gemeinwohl bei?

    In einem Deiner Threads: "Über welches Thema könntest du ohne Vorbereitung 1 Stunde lang sprechen?": Ich könnte mehr als eine Stunde über meine große Sorge, dass es gerade unter jungen Menschen immer mehr psychisch Kranke gibt, "philosophieren", denn sie sollen zukünftig "die Geschicke unseres Landes gestalten".

    Wie denkst Du darüber?

    Beste Grüße

    Nicki

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    PS.: Auszug aus unserer vorangegangenen Unterhaltung:

    Hallo Nicki, 

    man kann anderen auch gar nicht helfen oder auf dem „schmerzhaften“ Weg begleiten, solange man selbst keine Schmerzen erlebt hat. Das haben wir im Studium gelernt. Von daher.. in diesem Fall wäre ja nur „Theorie“, wie Sie schön sagen. Ein guter Therapeut ist der, der selbst Trauma hatte und es geheilt hat. So kann man Empathie haben, die Schmerzen verstehen.

    Was mich als „junge Frau“ betrifft … Ich habe schon mehr als genug gelitten..das Leben war auch mein bester Lehrer, auch wenn viel zu streng.. meistens mit mir als Kind...

     

    Liebe Maria,

    ich halte Dein Statement für mehr als ⚠️bedenklich⚠️:

    Kein Arzt sollte -  wünschenswerterweise - an einer Erkrankung leiden, die durch sein Fach "abdeckt" wird! Einem Patienten stabil und gesund begegnen zu können, setzt unabdingbar psychische-, als auch physische Gesundheit voraus und erst ein "gesunder Abstand" läßt es zu, dem Patienten professionell begegnen zu können, ohne Empathie missen lassen zu müssen!

    Ich hätte Dir diese Nachricht gern per PN gesendet, aber leider verschließt Du dich dieser Funktion. Sei es drum - Deine Threads sind öffentlich!

    Freundliche Grüße

    Nicki

     

     

     

     

  • Ich bin seit 2022 in Therapie und mir hat es viel mehr Lebensqualität gegeben. Klar ist es schwer am Anfang die Probleme, die man hat anzugehen und es gibt auch Rückschritte. Es kostet Unmengen an Ressourcen am Anfang. Aber wenn man mit sich selber zufriedener ist, dann wirkt sich das sehr auf das eigene Wohlbefinden aus. So eine starke Veränderung braucht seine Zeit und die sollte man sich geben. Manche zwischenmenschlichen Beziehung müssen auch " dran glauben", falls diese einem nicht gut tun aber das merkt man selbst, wenn man sich in der Therapie öffnet und die Unterstützung annimmt. Nicht jeder Therapeut ist für jede Person geeignet. Man sollte auf sein Bauchgefühl hören ob es der richtige Therapeut ist bei dem man momentan ist, wenn man einen hat. 

  •  

    Maria:

    Ich besuche seit Jahren eine analytische Therapie (nach C.G. Jung). Habe parallel auch eine SE Therapie gemacht (Somatic Experiencing). Und auch Coaching, da ich selbst eine auch Coaching Ausbildung gemacht habe. Ich fand alle 3 sehr sehr hilfreich. Unterschiedlich hilfreich. Haben sich auch sehr gut ergänzen können. Habe auch vor, ein „lebenslang„ es weiterhin zu machen (auch wenn weniger oder beim Bedarf). Es ist einfach alles viel leichter. 😊

     lieber Self-Learning und mehr praktische Lebenserfahrung als viele Theorie.

  • Ich besuche seit Jahren eine analytische Therapie (nach C.G. Jung). Habe parallel auch eine SE Therapie gemacht (Somatic Experiencing). Und auch Coaching, da ich selbst eine auch Coaching Ausbildung gemacht habe. Ich fand alle 3 sehr sehr hilfreich. Unterschiedlich hilfreich. Haben sich auch sehr gut ergänzen können. Habe auch vor, ein „lebenslang„ es weiterhin zu machen (auch wenn weniger oder beim Bedarf). Es ist einfach alles viel leichter. 😊

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