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  • Warum du niemals wirklich kontrollierst, was du denkst!

    Diskussion · 30 Beiträge · 7 Gefällt mir · 685 Aufrufe
    Thomas aus Düsseldorf

    Oft denken wir, wir hätten die volle Kontrolle über unsere Gedanken – doch die Realität sieht anders aus. Unsere Gedanken entstehen nicht bewusst oder willentlich, sondern sind häufig das Ergebnis unbewusster Prozesse, die von unserem Unterbewusstsein gesteuert werden. Wir nehmen ständig neue Informationen auf, und unser Gehirn filtert und verarbeitet diese, ohne dass wir es merken.

    Aber sind wir wirklich die Herrscher über unser eigenes Denken? Wie oft denken wir an etwas, ohne zu wissen, warum, oder sind von negativen Gedanken überwältigt, die wir nicht bewusst hervorrufen wollten? In dieser Diskussion wollen wir die Illusion der Kontrolle hinterfragen und darüber nachdenken, wie viel Einfluss wir tatsächlich auf die Gedanken haben, die unser Leben prägen. Was ist der wahre Ursprung unserer Gedanken und wie viel davon können wir wirklich steuern?

    Thomas Kissing 

    02.02.25, 21:30

Beiträge

  • 06.02.25, 15:21

    Man sollte nicht alles glauben was man denkt.

  • 05.02.25, 22:24

     

    Thomas:

    Hier sind mal Beispiele, die zeigen, wie Gedanken, Gefühle und Glaube oft nicht zusammenpassen oder unkontrollierbar sind:

     

    1. Krieg und Zwang

    Ein Soldat zieht in den Krieg, obwohl er niemanden töten will. Seine Gedanken sagen ihm, dass es falsch ist, aber er wird gezwungen, zu kämpfen. Seine Gefühle sind voller Angst und Schuld, doch sein Glaube an Gehorsam oder Vaterlandspflicht zwingt ihn, weiterzumachen.

     

    2. Krankheit ohne Grund

    Jemand lebt gesund, ernährt sich gut, treibt Sport – und wird trotzdem krank. Er fragt sich: „Warum passiert das mir?“ und sucht nach einem Grund, aber es gibt keinen. Manche sagen dann „Gott sei Dank“, wenn sie wieder gesund werden, aber warum sie krank wurden, bleibt unverständlich.

     

    3. Das Leben ist unfair

    Ein fleißiger Mensch arbeitet hart, aber bleibt arm. Ein anderer, der sich kaum anstrengt, wird reich. Der Glaube, dass Gerechtigkeit existiert, wird infrage gestellt. Gedanken und Gefühle kämpfen gegeneinander: „Warum lohnt sich Anstrengung, wenn Glück wichtiger ist?“

     

    4. Handeln ohne Nachdenken

    Manche Menschen leben einfach in den Tag hinein, machen, was sie wollen, ohne sich Sorgen zu machen – und es geht ihnen gut. Andere denken viel nach, planen, sorgen sich – und sind trotzdem unglücklich. Das zeigt, dass zu viel Nachdenken nicht immer hilft und Glück oft nichts mit Logik zu tun hat.


     

    Diese Beispiele zeigen: Das Leben folgt keiner klaren Logik. Gedanken, Gefühle und Glaube sind oft widersprüchlich und nicht immer kontrollierbar.

     

    Zuerst zu dem Punkt mit der Krankheit.

    Mein erster Gedanke dazu war, der Mensch ist vielleiht nah dran, doch bei weitem nicht allmächtig. Um es einfach zu machen, 50 % liegen meinetwegen in den Genen und 50 % haben wir selbst in der Hand. Wie die genaue Verteilung aussieht, wird keiner genau sagen können. Wichtig ist, dass wir durchaus Einfluss auf unsere Gesundheit nehmen können. Mal recht plump ausgedrückt, wenn ich nicht so gute Gene habe, sterbe ich vielleicht mit 65, wenn ich dazu nicht gesund lebe werde ich nur 60 und umgekehrt vielleicht sogar 70 - 10 Jahre haben oder nicht, ist doch ein Unterschied. Ich rede von 10 guten Jahren. 

     

    Handeln ohne Nachdenken. 

     

    Vielleicht liegt die Kunst ja genau darin, nicht zu denken. Wenn in uns doch so viele negative Gedanken entstehen, wäre das doch der erste Schritt. Es soll ja Menschen geben, die intuitiv das Richtige tun. Wobei nicht zu denken schon eine hohe Kunst ist. 

     

    Das Leben ist unfair.

     

    Kann ich nur bestätigen. Andererseits wäre es sonst wohl auch sehr langweilig, gerade auch was die Kontrollierbarkeit betrifft. Was mir noch dazu einfällt, mit dem "fleißigen" Höher, Schneller, Weiter, scheinen wir in eine Sackgasse gelaufen zu sein. Mit der Umweltzerstörung, Artensterben, Kriege, Ausbeutung und Korruption, usw. kommen wir nicht wirklich weiter. Wie könnten Fleiß und Gier zusammenhängen? Fällt mir gerade so auf. Also vielleiht doch gar nicht so erstrebenswert. 

     

    Andererseits gibt es Menschen, die werden in der Gosse groß und "werden" was und andere aus bestem Hause, landen in der Gosse. Also, alles ist möglich. Hat doch auch was. 

  • 05.02.25, 21:53

    Vielen Dank Thomas für dieses tolle und wichtige Thema. 

     

    In unserer Kultur beschäftigen wir uns m. E. viel zu wenig mit unserem "Geist", also dem Denken, der Konzentration, Aufmerksamkeit, Wahrnehmung, und der Verhaltenssteuerung.

     

    Das mag ich am Buddhismus, mal ohne die ganze Folklore betrachtet. Da werden einem einfach viele gute Methoden an die Hand gegeben unseren Geist zu trainieren. Ulli hatte schon eine angesprochen, die Meditation. Das ganze ohne Rückzug, also im Alltag gelebt, ist die Achtsamkeit. Die kurch Kabat-Zinn im Westen populär gemacht wurde. Ein anderer Ansatz ist die radikale Akzeptanz. Wir können uns nicht gegen das Leben wehren. 

     

    Ein guter Spruch dazu ist folgender: "Gott gebe mir die Gelassenheit, Dinge hinzunehmen, die ich nicht ändern kann, den Mut, Dinge zu ändern, die ich ändern kann, und die Weisheit, das eine vom anderen zu unterscheiden.“ (Reinhold Niebuhr) 

     

    Die Gelassenheit ist wiederrum etwas, das im Buddhismus gelehrt wird. 

     

    Wo ich einmal bei den Sprüchen bin, greife ich noch mal den von Gina auf:
     "Glaube nicht alles, was Du denkst", finde ich klasse. 

     

    Oder auch: "Laufen die Dinge nicht so wie du denkst, denk anders." 

     

    Oder vermeintlich aus dem Talmud: 

     

    "Achte auf Deine Gedanken


    denn sie werden Worte
    Achte auf Deine Worte
    denn sie werden Handlungen
    Achte auf Deine Handlungen
    denn sie werden Gewohnheiten
    Achte auf Deine Gewohnheiten
    denn sie werden Dein Charakter
    Achte auf Deinen Charakter
    denn er bestimmt Deine Gedanken"

     

    es gibt auch noch eine Version, die endet mit, achte auf Deinen Charakter, denn er bestimmt Dein Schicksal. Dazu dann Mark Aurel:

     

    „Das Glück deines Lebens hängt von der Beschaffenheit deiner Gedanken ab.“ 

     

    Wie ich finde, gute Gründe sich mit dem eigenen Denken zu beschäftigen. 

     

  • 03.02.25, 20:51

     

    Uwe:

    Nochmal Hallo Thomas, dein heutiger Beitrag berührt mich sehr. Wenn Du mein Statement jetzt für unangebracht hälst dann lösche Ihn einfach. Ich bin nicht derjenige der gerne schreibt. Mir ist der persönliche Austausch mit Seelen - Menschen etwas ganz besonderes. Da Du dieses hier angestrahlt und heute für mich einen sehr ergreifenden Beitrag dazu geschriebe hast möchte ich, sofern es gestatte ist, einen Schritt weiter gehen. Was halten denn all die, die sich damit beschäftigen und daran glauben an einen persönliche Austausc. Einfach dich in einer kleine Gruppe tür 3 Tage treffen. Etwas Spaß haben und philosophieren?   

    Thomas:

    Stell euch vor, jeder Mensch lebt in seiner eigenen Galaxie. Ein einzigartiges Universum, geformt aus Erfahrungen, Gedanken und Gefühlen. Sterne aus Erinnerungen leuchten am Firmament, Planeten der Überzeugungen kreisen in geordneten Bahnen, während neue Kometen der Inspiration durchs All schießen. Kein Universum gleicht dem anderen. Manche Galaxien liegen nah beieinander, ihre Bahnen überschneiden sich, während andere in endloser Ferne leuchten, kaum erreichbar.

     

    Und doch – irgendwann kreuzen sich Wege. Zwei Galaxien begegnen sich, berühren sich, kollidieren vielleicht sogar. Es kann wundervoll sein, wenn neue Sterne geboren werden, wenn Ideen sich vermischen und gemeinsam etwas Neues erschaffen. Aber es kann auch chaotisch sein. Zwei Welten, die so unterschiedlich sind, dass sie einander kaum verstehen können. Missverständnisse entstehen, weil der eine in einem System aus Sonnen lebt, während der andere nur Monde kennt.

     

    Doch gibt es nicht eine übergreifende Kraft, die uns leitet? Viele Religionen sagen: „Liebe deinen Nächsten.“ Doch wie soll das gehen, wenn sein Universum ein anderes ist als unseres? Vielleicht genau deshalb. Vielleicht bedeutet Liebe, nicht nur das zu akzeptieren, was wir kennen, sondern auch das Unbekannte in anderen zu respektieren. Nicht jede Galaxie muss der eigenen gleichen, um wertvoll zu sein.

     

    Was ist, das ist. Jeder Gedanke, jedes Gefühl hat seine Berechtigung. Denn es ist echt für den, der es empfindet. Wahrheit ist nicht nur eine einzelne Sonne, die für alle scheint, sondern ein Himmel voller unzähliger Sterne, die in unterschiedlichem Licht strahlen. Wir sind alle besonders, einzigartig und doch unvollkommen – kleine leuchtende Funken in einem unendlichen Kosmos.

     

    Vielleicht sollten wir uns weniger darauf konzentrieren, wessen Universum das größere, das bessere oder das richtigere ist. Vielleicht geht es darum, Brücken aus Licht zu bauen, statt schwarze Löcher des Unverständnisses entstehen zu lassen. Und wenn wir das schaffen, dann wird aus dem Chaos der vielen Welten eine Harmonie der Vielfalt.

    Hallo Uwe,

    vielen Dank für deine Nachricht und deine Wertschätzung. Es freut mich, dass mein Beitrag dich angesprochen hat. Der persönliche Austausch über solche Themen kann bereichernd sein.

    Es gibt eine Gruppe, die sich mit Philosophie beschäftigt, und ich schicke dir gerne den Link dazu. Ein persönliches Treffen ist jedoch leider nicht möglich.

    Beste Grüße,

    Thomas Kissing

  • 03.02.25, 20:42

    Nochmal Hallo Thomas, dein heutiger Beitrag berührt mich sehr. Wenn Du mein Statement jetzt für unangebracht hälst dann lösche Ihn einfach. Ich bin nicht derjenige der gerne schreibt. Mir ist der persönliche Austausch mit Seelen - Menschen etwas ganz besonderes. Da Du dieses hier angestrahlt und heute für mich einen sehr ergreifenden Beitrag dazu geschriebe hast möchte ich, sofern es gestatte ist, einen Schritt weiter gehen. Was halten denn all die, die sich damit beschäftigen und daran glauben an einen persönliche Austausc. Einfach dich in einer kleine Gruppe tür 3 Tage treffen. Etwas Spaß haben und philosophieren?   

    Thomas:

    Stell euch vor, jeder Mensch lebt in seiner eigenen Galaxie. Ein einzigartiges Universum, geformt aus Erfahrungen, Gedanken und Gefühlen. Sterne aus Erinnerungen leuchten am Firmament, Planeten der Überzeugungen kreisen in geordneten Bahnen, während neue Kometen der Inspiration durchs All schießen. Kein Universum gleicht dem anderen. Manche Galaxien liegen nah beieinander, ihre Bahnen überschneiden sich, während andere in endloser Ferne leuchten, kaum erreichbar.

     

    Und doch – irgendwann kreuzen sich Wege. Zwei Galaxien begegnen sich, berühren sich, kollidieren vielleicht sogar. Es kann wundervoll sein, wenn neue Sterne geboren werden, wenn Ideen sich vermischen und gemeinsam etwas Neues erschaffen. Aber es kann auch chaotisch sein. Zwei Welten, die so unterschiedlich sind, dass sie einander kaum verstehen können. Missverständnisse entstehen, weil der eine in einem System aus Sonnen lebt, während der andere nur Monde kennt.

     

    Doch gibt es nicht eine übergreifende Kraft, die uns leitet? Viele Religionen sagen: „Liebe deinen Nächsten.“ Doch wie soll das gehen, wenn sein Universum ein anderes ist als unseres? Vielleicht genau deshalb. Vielleicht bedeutet Liebe, nicht nur das zu akzeptieren, was wir kennen, sondern auch das Unbekannte in anderen zu respektieren. Nicht jede Galaxie muss der eigenen gleichen, um wertvoll zu sein.

     

    Was ist, das ist. Jeder Gedanke, jedes Gefühl hat seine Berechtigung. Denn es ist echt für den, der es empfindet. Wahrheit ist nicht nur eine einzelne Sonne, die für alle scheint, sondern ein Himmel voller unzähliger Sterne, die in unterschiedlichem Licht strahlen. Wir sind alle besonders, einzigartig und doch unvollkommen – kleine leuchtende Funken in einem unendlichen Kosmos.

     

    Vielleicht sollten wir uns weniger darauf konzentrieren, wessen Universum das größere, das bessere oder das richtigere ist. Vielleicht geht es darum, Brücken aus Licht zu bauen, statt schwarze Löcher des Unverständnisses entstehen zu lassen. Und wenn wir das schaffen, dann wird aus dem Chaos der vielen Welten eine Harmonie der Vielfalt.

  • 03.02.25, 20:02

     

    Thomas:

    Stell euch vor, jeder Mensch lebt in seiner eigenen Galaxie. Ein einzigartiges Universum, geformt aus Erfahrungen, Gedanken und Gefühlen. Sterne aus Erinnerungen leuchten am Firmament, Planeten der Überzeugungen kreisen in geordneten Bahnen, während neue Kometen der Inspiration durchs All schießen. Kein Universum gleicht dem anderen. Manche Galaxien liegen nah beieinander, ihre Bahnen überschneiden sich, während andere in endloser Ferne leuchten, kaum erreichbar.

     

    Und doch – irgendwann kreuzen sich Wege. Zwei Galaxien begegnen sich, berühren sich, kollidieren vielleicht sogar. Es kann wundervoll sein, wenn neue Sterne geboren werden, wenn Ideen sich vermischen und gemeinsam etwas Neues erschaffen. Aber es kann auch chaotisch sein. Zwei Welten, die so unterschiedlich sind, dass sie einander kaum verstehen können. Missverständnisse entstehen, weil der eine in einem System aus Sonnen lebt, während der andere nur Monde kennt.

     

    Doch gibt es nicht eine übergreifende Kraft, die uns leitet? Viele Religionen sagen: „Liebe deinen Nächsten.“ Doch wie soll das gehen, wenn sein Universum ein anderes ist als unseres? Vielleicht genau deshalb. Vielleicht bedeutet Liebe, nicht nur das zu akzeptieren, was wir kennen, sondern auch das Unbekannte in anderen zu respektieren. Nicht jede Galaxie muss der eigenen gleichen, um wertvoll zu sein.

     

    Was ist, das ist. Jeder Gedanke, jedes Gefühl hat seine Berechtigung. Denn es ist echt für den, der es empfindet. Wahrheit ist nicht nur eine einzelne Sonne, die für alle scheint, sondern ein Himmel voller unzähliger Sterne, die in unterschiedlichem Licht strahlen. Wir sind alle besonders, einzigartig und doch unvollkommen – kleine leuchtende Funken in einem unendlichen Kosmos.

     

    Vielleicht sollten wir uns weniger darauf konzentrieren, wessen Universum das größere, das bessere oder das richtigere ist. Vielleicht geht es darum, Brücken aus Licht zu bauen, statt schwarze Löcher des Unverständnisses entstehen zu lassen. Und wenn wir das schaffen, dann wird aus dem Chaos der vielen Welten eine Harmonie der Vielfalt.
     

    Wenn das all Deine eigenen Überzeugungen sind dann finde ich dein geschriebenes wunderbar. Genau so sehe ich mein Universum. Danke für deine Worte

  • 03.02.25, 19:30

     

    Thomas:

    4. Handeln ohne Nachdenken

    Manche Menschen leben einfach in den Tag hinein, machen, was sie wollen, ohne sich Sorgen zu machen – und es geht ihnen gut. Andere denken viel nach, planen, sorgen sich – und sind trotzdem unglücklich. Das zeigt, dass zu viel Nachdenken nicht immer hilft und Glück oft nichts mit Logik zu tun hat.

     

    Nicht umsonst gibt es den Spruch: "Sorge dich nicht, lebe!"

  • 03.02.25, 19:08

     

    Hans:

    Man kann die Gedanken aber einfach nur beobachten ohne sich mit Ihnen zu identifizieren. Sie kommen und gehen wie Wolken am Himmel.

    Meditation auf den Punkt gebracht.

  • 03.02.25, 18:33

    Stell euch vor, jeder Mensch lebt in seiner eigenen Galaxie. Ein einzigartiges Universum, geformt aus Erfahrungen, Gedanken und Gefühlen. Sterne aus Erinnerungen leuchten am Firmament, Planeten der Überzeugungen kreisen in geordneten Bahnen, während neue Kometen der Inspiration durchs All schießen. Kein Universum gleicht dem anderen. Manche Galaxien liegen nah beieinander, ihre Bahnen überschneiden sich, während andere in endloser Ferne leuchten, kaum erreichbar.

     

    Und doch – irgendwann kreuzen sich Wege. Zwei Galaxien begegnen sich, berühren sich, kollidieren vielleicht sogar. Es kann wundervoll sein, wenn neue Sterne geboren werden, wenn Ideen sich vermischen und gemeinsam etwas Neues erschaffen. Aber es kann auch chaotisch sein. Zwei Welten, die so unterschiedlich sind, dass sie einander kaum verstehen können. Missverständnisse entstehen, weil der eine in einem System aus Sonnen lebt, während der andere nur Monde kennt.

     

    Doch gibt es nicht eine übergreifende Kraft, die uns leitet? Viele Religionen sagen: „Liebe deinen Nächsten.“ Doch wie soll das gehen, wenn sein Universum ein anderes ist als unseres? Vielleicht genau deshalb. Vielleicht bedeutet Liebe, nicht nur das zu akzeptieren, was wir kennen, sondern auch das Unbekannte in anderen zu respektieren. Nicht jede Galaxie muss der eigenen gleichen, um wertvoll zu sein.

     

    Was ist, das ist. Jeder Gedanke, jedes Gefühl hat seine Berechtigung. Denn es ist echt für den, der es empfindet. Wahrheit ist nicht nur eine einzelne Sonne, die für alle scheint, sondern ein Himmel voller unzähliger Sterne, die in unterschiedlichem Licht strahlen. Wir sind alle besonders, einzigartig und doch unvollkommen – kleine leuchtende Funken in einem unendlichen Kosmos.

     

    Vielleicht sollten wir uns weniger darauf konzentrieren, wessen Universum das größere, das bessere oder das richtigere ist. Vielleicht geht es darum, Brücken aus Licht zu bauen, statt schwarze Löcher des Unverständnisses entstehen zu lassen. Und wenn wir das schaffen, dann wird aus dem Chaos der vielen Welten eine Harmonie der Vielfalt.
     

  • 03.02.25, 18:00

     

    Julia:

     

    Ute:

     

     

    Diese Fragen sind alle schwarz/weiß. 

     

    Wir (der deutsche Durchscnittsbürger) haben in vielen kleinen Dingen die Kontrolle und vielleicht sollte man sich derer auch bewusst(er) sein, um die Dinge, die außerhalb unseres Einflusses liegen, händeln zu können. Ich glaube sogar, dass wir viel mehr Kontrolle haben, als wir oftmals denken. Mir fällt da spontan der Zahnarzt ein, wo sich die meisten Menschen ja völlig hilflos ausgeliefert fühlen. Ist das wirklich so? Man kann mit dem Arzt reden, die eigenen Probleme konkret benennen und es gibt (auch sehr kreative) Möglichkeiten, die Situation anders zu gestalten. 

     

    Der Mensch hat zwei entgegengesetzte Grundbedürfnisse: Verbundenheit und Autonomie. Diese Bedürfnisse sind nicht statisch, sondern abhängig von all unseren Lebensumständen.

     

    Wenn wir in großer Angst sind, die Kontrolle über unser Leben zu verlieren, dann steht unser "Lebenshaus" auf sehr wackeligen Füßen. Das passiert aber auch, wenn wir unseren Geist mit zu vielen (falschen?) Infos beschäftigen, denn die Medien leben davon, in uns starke Gefühle auszulösen. Besser ist, einfach mal zu machen. Damit kommen wir in die Selbstwirksamkeit, die stärkt unser Vertrauen in uns selbst und damit auch in andere.

     

    Am Ende ist das Leben aber immer wieder ein fragiles Konstrukt und da helfen weder Reichtum noch ein Partner oder gute Freunde. Wir werden immer wieder auf uns selbst zurückgeschmissen. Nicht wenigen gibt ein Glaube (an was auch immer) die Kraft, um das immer wieder zu bewältigen.

     

    Würden wir einander mehr zuhören, ich bin mir sicher, kaum jemand würde wirklich mit jemand anderem tauschen wollen.

     

    Vielleicht für die Tonne, dann sorry. Wenn man nur so allgemein ein Thema in den Raum stellt, ist jeder in seinem Film. Ich verstehe aber auch, wenn man hier nicht konkret(er) werden will. Auch wenn es sich oft so anfühlt, als diskutiere man im kleinen Kreis, so lesen eben doch sehr viele Menschen mit und man muss damit rechnen, auch noch bloßgestellt zu werden.

     

     

    Ojeee. Das klingt so nach Frustration. wieso bringst du nicht dein ganz eigenes, persönliches Thema in eine neue Diskussionsrunde? Damit man sich "um dich kümmern kann". (...sich mit DIR austauschen)

    Sorry, man kann Dinge auch einfach stehen lassen, was und wie andere denken, ohne zu korrigieren. Deine Kommentare kann ich nicht als Austausch oder Inspiration sehen. 

     

    Das  ist meine Meinung.

     

    Sag nicht "sorry", wenn es dir doch gar nicht leid tut. 

     

    Ansonsten kümmere DU dich bitte NICHT um mich, danke!

  • 03.02.25, 17:34

     

    Ute:

     

    Thomas:

     

    Das ist wirklich ein schwieriges Thema, und sogar die Grammatik stößt hier an ihre Grenzen. Zu meinem ersten Punkt: Ich finde, das passt genau zu  der Überschrift, die ich gewählt habe.

    Haben wir überhaupt noch eigene Kontrolle über unser Leben? Oder werden wir von der Gesellschaft gelenkt, ohne es zu merken? Oft übernehmen wir die Überzeugungen anderer, ohne sie zu hinterfragen. Kann es sein, dass Glaube stärker ist als Wissen? Was denkst du?

     

    Diese Fragen sind alle schwarz/weiß. 

     

    Wir (der deutsche Durchscnittsbürger) haben in vielen kleinen Dingen die Kontrolle und vielleicht sollte man sich derer auch bewusst(er) sein, um die Dinge, die außerhalb unseres Einflusses liegen, händeln zu können. Ich glaube sogar, dass wir viel mehr Kontrolle haben, als wir oftmals denken. Mir fällt da spontan der Zahnarzt ein, wo sich die meisten Menschen ja völlig hilflos ausgeliefert fühlen. Ist das wirklich so? Man kann mit dem Arzt reden, die eigenen Probleme konkret benennen und es gibt (auch sehr kreative) Möglichkeiten, die Situation anders zu gestalten. 

     

    Der Mensch hat zwei entgegengesetzte Grundbedürfnisse: Verbundenheit und Autonomie. Diese Bedürfnisse sind nicht statisch, sondern abhängig von all unseren Lebensumständen.

     

    Wenn wir in großer Angst sind, die Kontrolle über unser Leben zu verlieren, dann steht unser "Lebenshaus" auf sehr wackeligen Füßen. Das passiert aber auch, wenn wir unseren Geist mit zu vielen (falschen?) Infos beschäftigen, denn die Medien leben davon, in uns starke Gefühle auszulösen. Besser ist, einfach mal zu machen. Damit kommen wir in die Selbstwirksamkeit, die stärkt unser Vertrauen in uns selbst und damit auch in andere.

     

    Am Ende ist das Leben aber immer wieder ein fragiles Konstrukt und da helfen weder Reichtum noch ein Partner oder gute Freunde. Wir werden immer wieder auf uns selbst zurückgeschmissen. Nicht wenigen gibt ein Glaube (an was auch immer) die Kraft, um das immer wieder zu bewältigen.

     

    Würden wir einander mehr zuhören, ich bin mir sicher, kaum jemand würde wirklich mit jemand anderem tauschen wollen.

     

    Vielleicht für die Tonne, dann sorry. Wenn man nur so allgemein ein Thema in den Raum stellt, ist jeder in seinem Film. Ich verstehe aber auch, wenn man hier nicht konkret(er) werden will. Auch wenn es sich oft so anfühlt, als diskutiere man im kleinen Kreis, so lesen eben doch sehr viele Menschen mit und man muss damit rechnen, auch noch bloßgestellt zu werden.

     

     

    Ojeee. Das klingt so nach Frustration. wieso bringst du nicht dein ganz eigenes, persönliches Thema in eine neue Diskussionsrunde? Damit man sich "um dich kümmern kann". (...sich mit DIR austauschen)

    Sorry, man kann Dinge auch einfach stehen lassen, was und wie andere denken, ohne zu korrigieren. Deine Kommentare kann ich nicht als Austausch oder Inspiration sehen. 

     

    Das  ist meine Meinung.

  • 03.02.25, 16:46 - Zuletzt bearbeitet 03.02.25, 17:24.

     

    Thomas:

     

    Ute:

     

     

    Ich will noch nicht einmal darüber nachdenken. Deine Beispiele passen für mich überhaupt nicht zur Grundfrage. Ich will mich nicht in den Beispielthemen verlieren.

     

    Das ist wirklich ein schwieriges Thema, und sogar die Grammatik stößt hier an ihre Grenzen. Zu meinem ersten Punkt: Ich finde, das passt genau zu  der Überschrift, die ich gewählt habe.

    Haben wir überhaupt noch eigene Kontrolle über unser Leben? Oder werden wir von der Gesellschaft gelenkt, ohne es zu merken? Oft übernehmen wir die Überzeugungen anderer, ohne sie zu hinterfragen. Kann es sein, dass Glaube stärker ist als Wissen? Was denkst du?

     

    Diese Fragen sind alle schwarz/weiß. 

     

    Wir (der deutsche Durchschnittsbürger) haben in vielen kleinen Dingen die Kontrolle und vielleicht sollte man sich derer auch bewusst(er) sein, um die Dinge, die außerhalb unseres Einflusses liegen, händeln zu können. Ich glaube sogar, dass wir viel mehr Kontrolle haben, als wir oftmals denken. Mir fällt da spontan der Zahnarzt ein, wo sich die meisten Menschen ja völlig hilflos ausgeliefert fühlen. Ist das wirklich so? Man kann mit dem Arzt reden, die eigenen Probleme konkret benennen und es gibt (auch sehr kreative) Möglichkeiten, die Situation anders zu gestalten. 

     

    Der Mensch hat zwei entgegengesetzte Grundbedürfnisse: Verbundenheit und Autonomie. Diese Bedürfnisse sind nicht statisch, sondern abhängig von all unseren Lebensumständen.

     

    Wenn wir in großer Angst sind, die Kontrolle über unser Leben zu verlieren, dann steht unser "Lebenshaus" auf sehr wackeligen Füßen. Das passiert aber auch, wenn wir unseren Geist mit zu vielen (falschen?) Infos beschäftigen, denn die Medien leben davon, in uns starke Gefühle auszulösen. Besser ist, einfach mal zu machen. Damit kommen wir in die Selbstwirksamkeit, die stärkt unser Vertrauen in uns selbst und damit auch in andere.

     

    Am Ende ist das Leben aber immer wieder ein fragiles Konstrukt und da helfen weder Reichtum noch ein Partner oder gute Freunde. Wir werden immer wieder auf uns selbst zurückgeschmissen. Nicht wenigen gibt ein Glaube (an was auch immer) die Kraft, um das immer wieder zu bewältigen.

     

    Würden wir einander mehr zuhören, ich bin mir sicher, kaum jemand würde wirklich mit jemand anderem tauschen wollen.

     

    Vielleicht für die Tonne, dann sorry. Wenn man nur so allgemein ein Thema in den Raum stellt, ist jeder in seinem Film. Ich verstehe aber auch, wenn man hier nicht konkret(er) werden will. Auch wenn es sich oft so anfühlt, als diskutiere man im kleinen Kreis, so lesen eben doch sehr viele Menschen mit und man muss damit rechnen, auch noch bloßgestellt zu werden.

     

     

  • 03.02.25, 15:28

     

    Thomas:

     

    Ute:

     

     

    Ich will noch nicht einmal darüber nachdenken. Deine Beispiele passen für mich überhaupt nicht zur Grundfrage. Ich will mich nicht in den Beispielthemen verlieren.

     

    Das ist wirklich ein schwieriges Thema, und sogar die Grammatik stößt hier an ihre Grenzen. Zu meinem ersten Punkt: Ich finde, das passt genau zu  der Überschrift, die ich gewählt habe.

    Haben wir überhaupt noch eigene Kontrolle über unser Leben? Oder werden wir von der Gesellschaft gelenkt, ohne es zu merken? Oft übernehmen wir die Überzeugungen anderer, ohne sie zu hinterfragen. Kann es sein, dass Glaube stärker ist als Wissen? Was denkst du?

     

    Mein Hirn verweigert :) Du zerfledderst in zig Themen und ich müsste erstmal für mich jedes Einzelthema formulieren, um dann am Ende wahrscheinlich ein kleines Buch zu schreiben :)

     

    Aber ich bin stolz auf mich, denn ich habe offensichtlich mein Hirn gut im Griff :D 

     

    Vielleicht ist das der Sinn von der Kröte vom letzten Montag? Angst, Panik, ich ergebe mich der Situation gleich, nein, ich schiebe auf, vielleicht wollen die auch nur eine unnötige OP?, Krieg ich das doch selbst in den Griff?, Ja, gegoogelt, gefragt, wie es andere gemacht haben, etwas im Lebenstil geändert, etwas Neues integriert, tut gut, spontanen Impulsen gefolgt, einen Preis gewonnen, der auch wieder mein Leben verändert, ich warte erstmal ab - und LEBE! 

  • 03.02.25, 15:17

     

    Ute:

     

    Thomas:

     

     

    Ute, was genau stört dich an meinem Ansatz?

     

    Ich will noch nicht einmal darüber nachdenken. Deine Beispiele passen für mich überhaupt nicht zur Grundfrage. Ich will mich nicht in den Beispielthemen verlieren.

     

    Das ist wirklich ein schwieriges Thema, und sogar die Grammatik stößt hier an ihre Grenzen. Zu meinem ersten Punkt: Ich finde, das passt genau zu  der Überschrift, die ich gewählt habe.

    Haben wir überhaupt noch eigene Kontrolle über unser Leben? Oder werden wir von der Gesellschaft gelenkt, ohne es zu merken? Oft übernehmen wir die Überzeugungen anderer, ohne sie zu hinterfragen. Kann es sein, dass Glaube stärker ist als Wissen? Was denkst du?

  • 03.02.25, 15:09

     

    Thomas:

     

    Ute:

    Nee Thomas, so machste mir nen Knoten ins Hirn! Willst du weiterhin die KI befragen und hier einfach nur Behauptungen aufstellen und vielleicht sogar nur Recht haben, oder möchtest du MIT anderen in einen Austausch gehen?

     

    Ute:

    Nee Thomas, so machste mir nen Knoten ins Hirn! Willst du weiterhin die KI befragen und hier einfach nur Behauptungen aufstellen und vielleicht sogar nur Recht haben, oder möchtest du MIT anderen in einen Austausch gehen?

    Ute, was genau stört dich an meinem Ansatz?

     

    Ich will noch nicht einmal darüber nachdenken. Deine Beispiele passen für mich überhaupt nicht zur Grundfrage. Ich will mich nicht in den Beispielthemen verlieren.

     

  • 03.02.25, 15:09

     

    Thomas:

     

    Ute:

    Nee Thomas, so machste mir nen Knoten ins Hirn! Willst du weiterhin die KI befragen und hier einfach nur Behauptungen aufstellen und vielleicht sogar nur Recht haben, oder möchtest du MIT anderen in einen Austausch gehen?

     

    Ute:

    Nee Thomas, so machste mir nen Knoten ins Hirn! Willst du weiterhin die KI befragen und hier einfach nur Behauptungen aufstellen und vielleicht sogar nur Recht haben, oder möchtest du MIT anderen in einen Austausch gehen?

    Ute, was genau stört dich an meinem Ansatz?

    Ute, ich nutze die KI nur für meine Rechtschreibung und Grammatik – der Inhalt sind meine eigenen Gedanken.

  • 03.02.25, 15:05

     

    Ute:

    Nee Thomas, so machste mir nen Knoten ins Hirn! Willst du weiterhin die KI befragen und hier einfach nur Behauptungen aufstellen und vielleicht sogar nur Recht haben, oder möchtest du MIT anderen in einen Austausch gehen?

     

    Ute:

    Nee Thomas, so machste mir nen Knoten ins Hirn! Willst du weiterhin die KI befragen und hier einfach nur Behauptungen aufstellen und vielleicht sogar nur Recht haben, oder möchtest du MIT anderen in einen Austausch gehen?

    Ute, was genau stört dich an meinem Ansatz?

  • 03.02.25, 14:56

    Nee Thomas, so machste mir nen Knoten ins Hirn! Willst du weiterhin die KI befragen und hier einfach nur Behauptungen aufstellen und vielleicht sogar nur Recht haben, oder möchtest du MIT anderen in einen Austausch gehen?

  • 03.02.25, 14:27

    Hier sind mal Beispiele, die zeigen, wie Gedanken, Gefühle und Glaube oft nicht zusammenpassen oder unkontrollierbar sind:

     

    1. Krieg und Zwang

    Ein Soldat zieht in den Krieg, obwohl er niemanden töten will. Seine Gedanken sagen ihm, dass es falsch ist, aber er wird gezwungen, zu kämpfen. Seine Gefühle sind voller Angst und Schuld, doch sein Glaube an Gehorsam oder Vaterlandspflicht zwingt ihn, weiterzumachen.

     

    2. Krankheit ohne Grund

    Jemand lebt gesund, ernährt sich gut, treibt Sport – und wird trotzdem krank. Er fragt sich: „Warum passiert das mir?“ und sucht nach einem Grund, aber es gibt keinen. Manche sagen dann „Gott sei Dank“, wenn sie wieder gesund werden, aber warum sie krank wurden, bleibt unverständlich.

     

    3. Das Leben ist unfair

    Ein fleißiger Mensch arbeitet hart, aber bleibt arm. Ein anderer, der sich kaum anstrengt, wird reich. Der Glaube, dass Gerechtigkeit existiert, wird infrage gestellt. Gedanken und Gefühle kämpfen gegeneinander: „Warum lohnt sich Anstrengung, wenn Glück wichtiger ist?“

     

    4. Handeln ohne Nachdenken

    Manche Menschen leben einfach in den Tag hinein, machen, was sie wollen, ohne sich Sorgen zu machen – und es geht ihnen gut. Andere denken viel nach, planen, sorgen sich – und sind trotzdem unglücklich. Das zeigt, dass zu viel Nachdenken nicht immer hilft und Glück oft nichts mit Logik zu tun hat.


     

    Diese Beispiele zeigen: Das Leben folgt keiner klaren Logik. Gedanken, Gefühle und Glaube sind oft widersprüchlich und nicht immer kontrollierbar.

  • 03.02.25, 14:19
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