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  • Alles geht vorüber - Emotionale Einsamkeit

    Diskussion · 25 Beiträge · 6 Gefällt mir · 1.283 Aufrufe

    Ja, alles hat einen Anfang und ein Ende
    Verzweifle deshalb nicht, wenn ich in einer Emotionale Einsamkeit auch eine 
    unangenehme Situation gerate,
    führe ich  vor Augen, dass auch diese
    Situation irgendwann vorbeigehen wird auch wenn es weh tut. 
    Und wenn ich  einen schönen Moment
    erlebe, dann versuche ich , jeden Augenblick zu
    genießen und einzufangen.
     

    Bin mir  bewusst, dass jeder Tag - und sei er
    noch so schlimm - vorbeigehen wird.

     

    Wie geht ihr mit Emotionale Einsamkeit um? 

     

     

     

    04.04.24, 19:19

Beiträge

  • 24.04.24, 19:37

    Liebe Les

     

    Die Plattform verhilft nicht zu dem was Du suchst, da gehe ich mit Dir einig. Man muss schon sehr aktiv und oft mit dabei sein, um die Mitglieder etwas näher kennen zu lernen. Ich kenne Mitglieder, die haben das geschafft und sind rundum glücklich damit. Diese Personen treffen sich nicht mal privat und einige von ihnen haben privat auch keine Freunde. Ihnen reicht spontacts und sie sind happy mit ihrem Leben.

     

    Aber Du willst ja eine bereichernde, aufbauende und tiefe Freundschaft. So was baut man sich in der Regel mit viel Zeit auf.

     

    Der eine Vorschlag, es lieber mal über ein Hobby zu probieren, finde ich sehr gut. Da teilt man das gleiche Interesse und kann sich somit sofort austauschen.

     

    Auch ein Verein bietet gute Möglichkeiten. Natürlich musst Du etwas Geduld haben, bis Du drin bist.

     

    Schreiben- nun, macht Spass, ist aber echt kein Vergleich für sich live zu treffen.

    Es füllt die Leere nicht wirklich.

     

    Der Vorschlag von Ablenkung finde ich auch super. Lies ein spannendes Buch, beginn eine Serie im TV zu verfolgen, halte ein Haustier. Einfach Ausstiegsmöglichkeiten finden, um aus dem anbahnenden Gedankenkarussell ausbrechen zu ķönnen.

     

    Und diese Ratschläge sind keine Schläge 😉 und nicht als solches aufzufassen.

     

    Liebe Grüsse Nanda

     

     

     

     

  • 17.04.24, 16:52

    Hallo Zusammen,

     

    ich kenne "emotionale Einsamkeit" sehr gut. Sie gehört mindestens 2-3 die Woche zu meinem Leben. 

    Und nicht, weil ich keinen Partner oder keine Freunde habe, sondern weil ich meine Sorgen hauptsächlich mit mir selbst ausmachen möchte. Das hat natürlich Gründe.

     

    Wenn ich emotional einsam bin, gehe ich immer in den Wald oder aufs Feld und versuche herauszufinden, was mich emotional gerade so schmerzt. 

    Dieses in den "Schmerz hineingehen" ist unglaublich erkenntnisreich und bringt mich meistens weiter, d.h. ich weiß, warum es mir so schlecht geht. Abhilfe kann ich dagegen meistens nicht leisten, aber immerhin weiß ich, warum meine Seele leidet. 

     

    Also Sport, Bewegung, Natur und wertschätzend mit Anderen umgehen, hilft mir und ich sage mir, dass es mir immer noch gut geht. Ich bin gesund, habe einen schönen Job, 3 tolle Kinder....usw.

     

    Liebe Grüße aus Heidelberg

  •  

    Nanda:

    Emotionale Einsamkeit rede ich mir nicht schön, indem ich mir sage "es geht vorbei. Morgen sieht es anders aus." Das tut es nämlich nicht. Ich weinte dann und wann mal- denn meine aktiven Versuche, es umzuwandeln, fruchteten in der Vergangenheit nur bedingt. 14 Jahre alleinerziehend mit zwei Kinder und ohne Partner- das zehrte an den Kräften. Ich kenne das "sich einsam fühlen" also nur zu gut und leider auch viiiiiel zu lange.

     

    Unterdessen habe ich die emotionale Einsamkeit vollumfänglich akzeptiert als einen Teil vom Leben, der mich schlussendlich weise gemacht hat. Manchmal kann ich anderen Menschen helfen mit dem Erfahrungsschatz, den ich machte in den stillen dunklen Stunden.

     

    Ich habe auch akzeptiert, dass ich mit meiner Art alleine da stehe und noch nie wahre Gleichgesinnte getroffen habe. Gut sichtbar zum Beispiel im Bereich Spiritualität, was doch meine Werthaltung mitbestimmt im Leben, aber eben .nicht nur-. Aber das war schon immer so, schon als Kind: Ich passte nie in eine Gruppe, da ich nicht pauschalisierte und einfach eine grosse Akzeptanz habe allen und allem gegenüber.

     

    Anders hätt ich es trotzdem lieber. 

    Ich weiss das. Aber ich kann nicht zaubern.

    Darum habe ich aufgegeben, was ändern zu wollen diesbezüglich, nach so langer im Grunde genommen "Singel- Zeit".

    In diesem Leben gehört es bei mir offenbar mit dazu. Ich habe gelernt, damit umzugehen.

    Es brennt nicht mehr in den Gefühlen- diese Emotionale Einsamkeit- aber äusserlich gesehen hat es natürlich nach wie vor Konsequenzen.

     

    Mir hat es einfach geholfen, dass ich den Weg zu mir gefunden habe- weil ich mir alles selbst geben musste, um trotzdem ein zufriedenes und erfülltes Leben zu führen. Aber es sind zwei verschiedene Paar Schuhe.

     

    Emotionale Einsamkeit verstehe ich auf drei Arten:

     

    1. Man ist alleine und niemand ist da, um Gefühle zu teilen und auszutauschen.

     

    2. Man fühlt sich missverstanden. Oder man denkt, man steht mit seiner Ansicht alleine da.

     

    3. Man vertritt Werte und Ansichten und eine Lebensführung- die niemand sonst hat. Auch das kann das Gefühl von emotionaler Einsamkeit auslösen- obwohl man immer wieder Menschen trifft, die einen Teil davon gleich haben.

    Das nennt sich dann wohl "Bereicherung" und "Horizont erweitern". 

     

    Yepp. Trotzdem tief verankert der Wunsch, die Emotionalität möge nicht mehr einsam sein ;-))

     

    Seit Corona habe ich  keinen realen tiefgründigen Kontakt mit einer Person, wo ich habe mich verständigen können.  Als es zum Thema kam durch Dick und Dünn, wurde ich fallen gelassen.  

     

    Ist das eine 🚩 danke im Voraus 🤷‍♀️

     

     

     

     

  • ✗ Dieser Inhalt wurde von Ehemaliges Mitglied wieder gelöscht.
  • 10.04.24, 08:50
    ✗ Dieser Inhalt wurde von Enzo wieder gelöscht.
  • Auch wenn alles vorüber geht, ist lebenslange Einsamkeit nicht angenehm.

     

    Situationen werden dann besonders unangenehm, wenn man Emotionalität zulässt. Sofern Selbstliebe rationalisiert wird, ist auch die Kehrseite der Selbstempathie weniger stark.

    Alleinsein kann also vor Einsamkeit schützen.

  • 06.04.24, 23:33

    Emotionale Einsamkeit rede ich mir nicht schön, indem ich mir sage "es geht vorbei. Morgen sieht es anders aus." Das tut es nämlich nicht. Ich weinte dann und wann mal- denn meine aktiven Versuche, es umzuwandeln, fruchteten in der Vergangenheit nur bedingt. 14 Jahre alleinerziehend mit zwei Kinder und ohne Partner- das zehrte an den Kräften. Ich kenne das "sich einsam fühlen" also nur zu gut und leider auch viiiiiel zu lange.

     

    Unterdessen habe ich die emotionale Einsamkeit vollumfänglich akzeptiert als einen Teil vom Leben, der mich schlussendlich weise gemacht hat. Manchmal kann ich anderen Menschen helfen mit dem Erfahrungsschatz, den ich machte in den stillen dunklen Stunden.

     

    Ich habe auch akzeptiert, dass ich mit meiner Art alleine da stehe und noch nie wahre Gleichgesinnte getroffen habe. Gut sichtbar zum Beispiel im Bereich Spiritualität, was doch meine Werthaltung mitbestimmt im Leben, aber eben .nicht nur-. Aber das war schon immer so, schon als Kind: Ich passte nie in eine Gruppe, da ich nicht pauschalisierte und einfach eine grosse Akzeptanz habe allen und allem gegenüber.

     

    Anders hätt ich es trotzdem lieber. 

    Ich weiss das. Aber ich kann nicht zaubern.

    Darum habe ich aufgegeben, was ändern zu wollen diesbezüglich, nach so langer im Grunde genommen "Singel- Zeit".

    In diesem Leben gehört es bei mir offenbar mit dazu. Ich habe gelernt, damit umzugehen.

    Es brennt nicht mehr in den Gefühlen- diese Emotionale Einsamkeit- aber äusserlich gesehen hat es natürlich nach wie vor Konsequenzen.

     

    Mir hat es einfach geholfen, dass ich den Weg zu mir gefunden habe- weil ich mir alles selbst geben musste, um trotzdem ein zufriedenes und erfülltes Leben zu führen. Aber es sind zwei verschiedene Paar Schuhe.

     

    Emotionale Einsamkeit verstehe ich auf drei Arten:

     

    1. Man ist alleine und niemand ist da, um Gefühle zu teilen und auszutauschen.

     

    2. Man fühlt sich missverstanden. Oder man denkt, man steht mit seiner Ansicht alleine da.

     

    3. Man vertritt Werte und Ansichten und eine Lebensführung- die niemand sonst hat. Auch das kann das Gefühl von emotionaler Einsamkeit auslösen- obwohl man immer wieder Menschen trifft, die einen Teil davon gleich haben.

    Das nennt sich dann wohl "Bereicherung" und "Horizont erweitern". 

     

    Yepp. Trotzdem tief verankert der Wunsch, die Emotionalität möge nicht mehr einsam sein ;-))

  • 06.04.24, 11:21

     

    Les:

     

    Ute:

     

    Liebe Les,

     

    vielleicht ist es ein Insider, mich verwirrt diese Reaktion.

     

    Was GENAU hilft und tut dir gut?

     

    Lesen und Schreiben!  Lesen und Schreiben sind der Schlüssel zu gesellschaftlicher Teilhabe (auch hier). 

    Doch immer mehr Menschen  fällt es schwer richtig zulesen insbesondere auch den Inhalt zulesen was ich geschrieben habe. 

     

    Es hilft mir zu verstehen und tut gut  auch zulesen wenn  mein Inhalt  richtig gelesen wird nur so können wir GEmeinsam schriftlich kommunizieren.

     

    Vermutlich bin ich in die Falle getappt, dass ich eine andere Reaktion von dir erwartet habe und dann hinkt mein Hirn hinter deinen Worten hinterher. Deshalb frage ich nach und das ist anstrengend für dich und mich, wobei du dich dann schon gleich nicht mehr verstanden fühlst.

     

    Btw., du stellst viele Fragen, aber es kommt für mein Empfinden wenig Reaktion von dir. Ich gehe dann davon aus, dass du mit meinen Gedanken nichts anfangen kannst und so kann natürlich keine Verbundenheit entstehen. Und so etwas ist unabhängig von Alter, Nationalität, usw. 

     

    "Wer immer nur fragt, will keine Antworten."

    Hab ich mal irgendwo gelesen und mir gemerkt.

     

    Mein Eindruck ist, dass auch du sehr in deinen Vorstellungen verstrickt bist und somit nicht wirklich offen für andere Gedankenkonstrukte. Fatal daran ist, dass der Mensch unglaublich viele Denkschleifen täglich fährt und damit Denkmuster-Autobahnen erschafft, gegen die ein neuer Denk-Trampelpfad dann kaum eine Chance hat.

     

     

  •  

    Ute:

     

    Les:

     

     

    Dein Versuch ist gut.

    Ein Grund mehr, warum du unbedingt nochmal Lesen solltest!

    Es hilft und tut gut .. :))

     

    Herzliche Grüße, Les 

     

    Liebe Les,

     

    vielleicht ist es ein Insider, mich verwirrt diese Reaktion.

     

    Was GENAU hilft und tut dir gut?

     

    Lesen und Schreiben!  Lesen und Schreiben sind der Schlüssel zu gesellschaftlicher Teilhabe (auch hier). 

    Doch immer mehr Menschen  fällt es schwer richtig zulesen insbesondere auch den Inhalt zulesen was ich geschrieben habe. 

     

    Es hilft mir zu verstehen und tut gut  auch zulesen wenn  mein Inhalt  richtig gelesen wird nur so können wir GEmeinsam schriftlich kommunizieren.

     

  • 05.04.24, 11:32

     

    Les:

     

    Lucie:

     

    Genau...alles geht mal zu Ende!...aber nicht von alleine...Liebe!

    Da du sehr aktiv hier in Diskussionen bist, traue ich dir zu, dass du auch aktiv eine Veranstaltung wie zb. 'Spaziergang gegen die Einsamkeit' in deiner Gegend auf die Beine stellen könntest. 

    Dazu dient diese App ...dafür sind wir hier...um gemeinsam Spass zu haben und Begleitung zu finden.

    Versuch es doch.

    Ansonsten kann ich dich leider nicht mehr ernst nehmen, irgendwann ist der pfiff aus, bei allem respekt.

     

    Dein Versuch ist gut.

    Ein Grund mehr, warum du unbedingt nochmal Lesen solltest!

    Es hilft und tut gut .. :))

     

    Herzliche Grüße, Les 

     

    Liebe Les,

     

    vielleicht ist es ein Insider, mich verwirrt diese Reaktion.

     

    Was GENAU hilft und tut dir gut?

  • 05.04.24, 11:30 - Zuletzt bearbeitet 05.04.24, 11:34.

    Mein Moto ist:

    When Life Hands You Lemons, Start An Organic Lemonade Company :-)

    Life Is A Game - Never Give Up.

  •  

    Lucie:

     

    Les:

    Ich hab als Mensch keinen Rückhalt. Ich fühle mit niemanden mit niemanden verbunden, oder jedenfalls nicht so, dass ich sagen kann, hätte wirklich tiefgründige und gute Kontakte auf den auch verlass ist. Es mangelt an einem bereichernden Freundeskreis der seit Corona nicht mehr da ist. Dadurch verspüre ich auch die Emotionale Einsamkeit und fühle mich isoliert und allein und das tut weh- es schmerzt mich zu tiefst. 

     

    Ich bin gut alleine, hab ein schönes Leben und das Leben ist wunderschön doch irgendwann hab ich keinen Bock mehr auf das alleine immer.. 

    Genau...alles geht mal zu Ende!...aber nicht von alleine...Liebe!

    Da du sehr aktiv hier in Diskussionen bist, traue ich dir zu, dass du auch aktiv eine Veranstaltung wie zb. 'Spaziergang gegen die Einsamkeit' in deiner Gegend auf die Beine stellen könntest. 

    Dazu dient diese App ...dafür sind wir hier...um gemeinsam Spass zu haben und Begleitung zu finden.

    Versuch es doch.

    Ansonsten kann ich dich leider nicht mehr ernst nehmen, irgendwann ist der pfiff aus, bei allem respekt.

     

    Dein Versuch ist gut.

    Ein Grund mehr, warum du unbedingt nochmal Lesen solltest!

    Es hilft und tut gut .. :))

     

    Herzliche Grüße, Les 

     

  • 05.04.24, 09:52 - Zuletzt bearbeitet 05.04.24, 09:54.

     

    Lucie:

     

    Les:

    Ich hab als Mensch keinen Rückhalt. Ich fühle mit niemanden mit niemanden verbunden, oder jedenfalls nicht so, dass ich sagen kann, hätte wirklich tiefgründige und gute Kontakte auf den auch verlass ist. Es mangelt an einem bereichernden Freundeskreis der seit Corona nicht mehr da ist. Dadurch verspüre ich auch die Emotionale Einsamkeit und fühle mich isoliert und allein und das tut weh- es schmerzt mich zu tiefst. 

     

    Ich bin gut alleine, hab ein schönes Leben und das Leben ist wunderschön doch irgendwann hab ich keinen Bock mehr auf das alleine immer.. 

    Genau...alles geht mal zu Ende!...aber nicht von alleine...Liebe!

    Da du sehr aktiv hier in Diskussionen bist, traue ich dir zu, dass du auch aktiv eine Veranstaltung wie zb. 'Spaziergang gegen die Einsamkeit' in deiner Gegend auf die Beine stellen könntest. 

    Dazu dient diese App ...dafür sind wir hier...um gemeinsam Spass zu haben und Begleitung zu finden.

    Versuch es doch.

    Ansonsten kann ich dich leider nicht mehr ernst nehmen, irgendwann ist der pfiff aus, bei allem respekt.

     

    Les hat eine Gruppe gegründet und auch Veranstaltungen erstellt. 

     

    Diese App bietet die Möglichkeit, mit anderen Menschen in Kontakt zu kommen. Kontakt bedeutet aber noch lange nicht Verbundenheit. Wenn man verletzt und bedürftig ist, fühlt man sich sogar unter Menschen noch einsamer! Man sucht etwas, man will etwas haben, aber das ist - wenn überhaupt - nur mal kurz im Angebot. Dann muss das "Gejammere" vorbei sein, der Helfer will geholfen haben und sich gut fühlen. Klappt das nicht, nun dann wird der eh schon verletzte Mensch bei allem Respekt nicht mehr ernst genommen.

     

    Finde den Fehler.

  • 05.04.24, 09:34 - Zuletzt bearbeitet 05.04.24, 09:42.

     

    Les:

     

    Ute:

     

    Weißt du, warum es so schmerzt?

     

    Bin hier aktiv, doch gehöre und fühle mich nicht wirklich verbunden. Es gibt mir keine nicht wirklich Kraft - weil es nicht real ist. Selbst ich, die intensive Interaktionen mit einigen Menschen schlauchen können, ziehe ich Positives aus dem Kontakt mit anderen – und dem Wissen, dass da jemand ist, der für da ist aber nicht real. 

     

    Verstehst du? 

     

     

    Ja, Les, ich verstehe dich sehr gut!

     

    Das Problem ist, dass RatSCHLÄGE eben auch Schläge sind. Manchmal vergesse ich das, meine es gut und ernte dann Reaktionen, die mich (nur noch kurz) verletzen. Ich habe dann geerntet, was ich gesät habe.

     

    Ratschläge wollen das Problem schnell weghaben. Fachleute sprechen von Lust-Maximierung und Unlust-Vermeidung. Das will unser Bauch. Da fehlt dann das Herz.

     

    Herz-Verbundenheit haben die wenigsten Menschen (früh)kindlich gelernt und unsere Gesellschaft hat uns das Wenige abtrainiert. Vor lauter Funktionieren-Müssen haben wir es verdrängt und vergessen. Der Schmerz erinnert uns daran!

     

    Aber - ich wiederhole mich: Lust-Maximierung und Unlust-Vermeidung. 
    Der Schmerz muss weg! Schnell!

     

    Was uns dabei nicht bewusst ist, dass sich alles gegenseitig bedingt: Ohne Schmerz auch keine Glücksgefühle! 

    Der Mensch will nur die "guten" Gefühle, aber wenn wir die "schlechten" Gefühle verdrängen, spüren wir irgendwann gar nichts mehr und das führt dann zu diesem Unverbundenheitsgefühl.

     

    Diese ganzen unangenehmen Gefühle wie Schmerz, Trauer, Neid, Missgunst, usw. wollen gesehen werden, denn sie haben ihre Daseinsberechtigung. Sie wollen getröstet und angenommen werden und führen uns damit auf den Weg zur Selbstverbundenheit und am Ende eben auch der Selbstliebe.

     

    Das zu lernen, oder nein, wir müssen uns ja nur erinnern, in unserer Kindheit durften diese Gefühle ja sein, weil da im besten Fall jemand war, der uns getröstet hat (das nennt man Co-Regulation des Nervensystems), ist ein Prozess, für den wir uns Zeit nehmen dürfen.

    Das Problem an der Sache ist, dass Verstehen nur die halbe Miete ist, aber dennoch hat mir dieses Wissen immer geholfen. Auf dem Weg der Heilung brauchen wir Menschen, die unsere Gefühle co-regulieren und die fehlen dir. Leider mangelt es bei den meisten an dieser Fähigkeit und deshalb sind die Wartelisten bei den Profis so lang.

    Auf meinem langen Weg ist mir u. a. irgendwann Verena König bei YT begegnet und zuerst konnte ich ihre Sanftheit nicht ertragen, weil mein neuronales Netzwerk das nicht kannte. Es hat dann nochmal 2 Jahre gebraucht, aber heute kann ich sie gut empfehlen, weil sie einem auch wirklich Übungen an die Hand gibt, mit denen man sich selbst helfen kann. Trotzdem wage ich es, den Eintrag auf die Warteliste zu empfehlen, auch wenn mir das sicher wieder Unmut einbringt. 

  • 05.04.24, 08:33 - Zuletzt bearbeitet 05.04.24, 08:39.

     

    Les:

    Ich hab als Mensch keinen Rückhalt. Ich fühle mit niemanden mit niemanden verbunden, oder jedenfalls nicht so, dass ich sagen kann, hätte wirklich tiefgründige und gute Kontakte auf den auch verlass ist. Es mangelt an einem bereichernden Freundeskreis der seit Corona nicht mehr da ist. Dadurch verspüre ich auch die Emotionale Einsamkeit und fühle mich isoliert und allein und das tut weh- es schmerzt mich zu tiefst. 

     

    Ich bin gut alleine, hab ein schönes Leben und das Leben ist wunderschön doch irgendwann hab ich keinen Bock mehr auf das alleine immer.. 

    Genau...alles geht mal zu Ende!...aber nicht von alleine...Liebe!

    Da du sehr aktiv hier in Diskussionen bist, traue ich dir zu, dass du auch aktiv eine Veranstaltung wie zb. 'Spaziergang gegen die Einsamkeit' in deiner Gegend auf die Beine stellen könntest. 

    Dazu dient diese App ...dafür sind wir hier...um gemeinsam Spass zu haben und Begleitung zu finden.

    Versuch es doch.

    Ansonsten kann ich dich leider nicht mehr ernst nehmen, irgendwann ist der pfiff aus, bei allem respekt.

  • 05.04.24, 07:30

    Als ich diese Phase mal vor längerer Zeit hatte, bin ich sehr intensiv in meine Hobbys eingetaucht. Das hatte den damaligen Schmerz gelindert, bzw. abgestellt. Beim ausleben des damaligen Hobbys (Modellflug), hatte ich nebenbei einen Freund gefunden, mit dem ich über viele Jahre durch dick und dünn gehen konnte.

  • Ich hab als Mensch keinen Rückhalt. Ich fühle mit niemanden mit niemanden verbunden, oder jedenfalls nicht so, dass ich sagen kann, hätte wirklich tiefgründige und gute Kontakte auf den auch verlass ist. Es mangelt an einem bereichernden Freundeskreis der seit Corona nicht mehr da ist. Dadurch verspüre ich auch die Emotionale Einsamkeit und fühle mich isoliert und allein und das tut weh- es schmerzt mich zu tiefst. 

     

    Ich bin gut alleine, hab ein schönes Leben und das Leben ist wunderschön doch irgendwann hab ich keinen Bock mehr auf das alleine immer.. 

  •  

    Ute:

     

    Les:

     

     

     

    Ich danke Dir für Deine aufrichtigen Worte. Ich weiss genau was Du meinst und es  tut gut aber das und diese Gefühl wenn das doch nicht so weh tun würde.  

    Weißt du, warum es so schmerzt?

     

    Bin hier aktiv, doch gehöre und fühle mich nicht wirklich verbunden. Es gibt mir keine nicht wirklich Kraft - weil es nicht real ist. Selbst ich, die intensive Interaktionen mit einigen Menschen schlauchen können, ziehe ich Positives aus dem Kontakt mit anderen – und dem Wissen, dass da jemand ist, der für da ist aber nicht real. 

     

    Verstehst du? 

     

     

  • ✗ Dieser Inhalt wurde von Ehemaliges Mitglied wieder gelöscht.
  • 04.04.24, 22:04

    Mir macht es nichts aus, alleine zu sein, im Gegenteil, ich geniesse es manchmal alleine zu sein, zu entspannen und seinen Gedanken nachzuhängen. Wenn ich Hilfe brauche, habe ich meine Kontakte. Um auf andere Gedanken zu kommen, gehe ich wandern oder unternehme sonst etwas.

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