Um mitzumachen, melde dich bitte an.
  • Unterschied zwischen-Einsamkeit und Allein-sein?

    Diskussion · 1.981 Beiträge · 116 Gefällt mir · 37.502 Aufrufe
    Faunaflora aus Wilhering

    Als meine Freundin gestern, spontan zu mir sagte: 

    wie hälst du das nur aus, so alleine und einsam zu leben?

     

    Momentan wollte ich mit den üblichen "Floskeln" antworten, geht schon--

     

    Aber dann habe ich nachgedacht, und geantwortet-

     

    Allein- bin ich nicht, habe Freunde, habe meine Tiere und alles rundherum.

    Einsam - das bin ich, tatsächlich, auch wenn es mir noch nicht gleich bewußt war.

     

    Allein sein, ist meist freiwillig und kann sogar befriedigend sein!

    Einsam sein, ist unfreiwillig und kann traurig machen!

     

    Was meint ihr zu diesen Thema? 

     

     

    11.02.24, 09:54 - Zuletzt bearbeitet 11.02.24, 17:58.

Beiträge

  •  

    Eduard P.:

     


    Kurz gesagt

    Alleinsein = Ich bin für mich

    Einsamkeit = Ich fühle mich allein gelassen


    Oder als Merksatz:
    Alleinsein ist ein Zustand – Einsamkeit ein Gefühl.


     

    Na klasse Herbi - jetzt wiederholst du genau meine geschriebenen Aussagen ...
    DAS von mir ist gelebtes Wissen und Weisheit !    

    "Alleine sein ist ein ZUSTAND (Neutral) . 

    Einsamkeit ist ein GEFÜHL (--> meisten negativ empfunden)."

    Wollte ich nur Mal "gesagt" haben

    Kommt immer wieder vor, das sich verschiedene Wörter oder Begriffe, wiederholen. War sicher nicht bös gemeint.

  •  

    Andi:

     

    Katha:

     

    Die meisten Leute hier gehen immer davon aus,das eine Familie vorhanden ist!

    Wieso?

    Es gibt genug Menschen da draussen,die keine(mehr)haben!

    Schon mam daran gedacht?

    Und vielleicht auch kein enges soziales Umfeld mehr...aus welchen Gründen auch immer...

    Wem sollen die denn um Hilfe bitten?!

    Stimmt , habe mich Weihnachten also eingeladen ,bei Fremden, von Gemeinsam erleben . Das war eher Zufall und tat unheimlich gut . Solche Schritte tue ich eigentlich nie aber es kommt oft anders ,vor allem im Alter. LG an alle ,seit Dankbar ,das hilft .🕊️👍🕊️

    Das freut mich so für dich, Andi, das du ein solches positives Erlebnis hattest.

  • Gestern, 18:20

    Ein guter Spruch für das "neue Jahr"

     

    Freundlichkeit ist die Kunst, denn Menschen mehr Liebe entgegen zu bringen, als sie verdienen 💫 dann ist alles gut! 💫💌

  • Gestern, 16:39
    P1040316.JPG
  • Gestern, 15:39

    https://youtu.be/8dkRxPaiPq0?si=3zkbPh-Q4qIHGuwL

  • Gestern, 13:51
    ✗ Dieser Inhalt wurde von Faunaflora wieder gelöscht.
  • 30.12.25, 11:13

     

    Moonfeeling:

     

    Andi:

     

    Stimmt , habe mich Weihnachten also eingeladen ,bei Fremden, von Gemeinsam erleben . Das war eher Zufall und tat unheimlich gut . Solche Schritte tue ich eigentlich nie aber es kommt oft anders ,vor allem im Alter. LG an alle ,seit Dankbar ,das hilft .🕊️👍🕊️

    "Dankbar zu sein ist sicher ein wichtiger Aspekt, obwohl ich bezweifle, dass einsame Menschen das so sehen"

    Also hier ist das beispiel 😉

  •  

    Andi:

     

    Katha:

     

    Die meisten Leute hier gehen immer davon aus,das eine Familie vorhanden ist!

    Wieso?

    Es gibt genug Menschen da draussen,die keine(mehr)haben!

    Schon mam daran gedacht?

    Und vielleicht auch kein enges soziales Umfeld mehr...aus welchen Gründen auch immer...

    Wem sollen die denn um Hilfe bitten?!

    Stimmt , habe mich Weihnachten also eingeladen ,bei Fremden, von Gemeinsam erleben . Das war eher Zufall und tat unheimlich gut . Solche Schritte tue ich eigentlich nie aber es kommt oft anders ,vor allem im Alter. LG an alle ,seit Dankbar ,das hilft .🕊️👍🕊️

    "Dankbar zu sein ist sicher ein wichtiger Aspekt, obwohl ich bezweifle, dass einsame Menschen das so sehen"

  • 30.12.25, 00:05

    Kurzgefasst:
    Ein möglichst großes soziales Umfeld mit den "richtigen" Menschen - für einen selbst - ist Überlebenswichtig... 
    + Bewegung

    + Neugier

    + ...

  • 29.12.25, 23:57

     

    Faunaflora:

     

    Aber die Frage stellt sich für mich trotzdem:

    Was können solche Menschen, dagegen tun?

    Nicht viel... denn aus meiner Sicht hängt es mit der Persönlichkeit eines JEDEN zusammen. 
    Es ist eine Persönlichkeitstypfrage ... 
    Manche können sehr gut alleine sein. Andere brauchen unbedingt "Führer" bzw. Lebensimpulsgeber, um sich nicht einsam zu Fühlen und diese empfinden das Alleinsein negativ mit dem Gefühl der Einsamkeit.

     

    Ich lasse mich gerne eines Besseren belehren...aber DAS ist meine Lebenserfahrung.


    Genauso, wie ich von vielen meinen authentischen Freunden un guten Bekannten bestätigt bekomme, daß es Führer- und Folgerpersönlichkeiten gibt.
    Rammstein singt auch nicht einfach so: "manche führen, manche folgen"
    Till ist ein hochintelligenter Mensch... 
    Aber das ist ein anderes Thema

      

  • 29.12.25, 23:46

     


    Kurz gesagt

    Alleinsein = Ich bin für mich

    Einsamkeit = Ich fühle mich allein gelassen


    Oder als Merksatz:
    Alleinsein ist ein Zustand – Einsamkeit ein Gefühl.


     

    Na klasse Herbi - jetzt wiederholst du genau meine geschriebenen Aussagen ...
    DAS von mir ist gelebtes Wissen und Weisheit !    

    "Alleine sein ist ein ZUSTAND (Neutral) . 

    Einsamkeit ist ein GEFÜHL (--> meisten negativ empfunden)."

    Wollte ich nur Mal "gesagt" haben

  • 29.12.25, 21:52

     

    Katha:

     

    Faunaflora:

     

    Ich bedanke mich für deinen Beitrag.

    " Besser kann man es nicht erklären" stimmt.

    Aber die Frage stellt sich für mich trotzdem:

    Was können solche Menschen, dagegen tun?

    Die meisten Leute hier gehen immer davon aus,das eine Familie vorhanden ist!

    Wieso?

    Es gibt genug Menschen da draussen,die keine(mehr)haben!

    Schon mam daran gedacht?

    Und vielleicht auch kein enges soziales Umfeld mehr...aus welchen Gründen auch immer...

    Wem sollen die denn um Hilfe bitten?!

    Genau Katha, das war mein Frage,in diesem Zusammenhang 

    Was können solche Menschen dagegen tun?

    Wem sollen sie um Hilfe bitten?

  • 29.12.25, 20:00

     

    Katha:

     

    Faunaflora:

     

    Ich bedanke mich für deinen Beitrag.

    " Besser kann man es nicht erklären" stimmt.

    Aber die Frage stellt sich für mich trotzdem:

    Was können solche Menschen, dagegen tun?

    Die meisten Leute hier gehen immer davon aus,das eine Familie vorhanden ist!

    Wieso?

    Es gibt genug Menschen da draussen,die keine(mehr)haben!

    Schon mam daran gedacht?

    Und vielleicht auch kein enges soziales Umfeld mehr...aus welchen Gründen auch immer...

    Wem sollen die denn um Hilfe bitten?!

    Stimmt , habe mich Weihnachten also eingeladen ,bei Fremden, von Gemeinsam erleben . Das war eher Zufall und tat unheimlich gut . Solche Schritte tue ich eigentlich nie aber es kommt oft anders ,vor allem im Alter. LG an alle ,seit Dankbar ,das hilft .🕊️👍🕊️

  • 29.12.25, 19:54

     

    Faunaflora:

     

    Herbi:

    Alleinsein

    beschreibt einen objektiven Zustand: Man ist gerade ohne andere Menschen

    kann frei gewählt sein

    wird oft als angenehm, ruhig oder stärkend erlebt

    Beispiel:
    „Ich bin heute allein zu Hause und genieße die Ruhe.“

    👉 Alleinsein kann erholsam, kreativ und sogar notwendig sein.


    Einsamkeit

    beschreibt ein subjektives Gefühl: Man fühlt sich innerlich verlassen oder nicht verbunden

    kann auch auftreten, wenn andere Menschen anwesend sind

    ist meist schmerzhaft und nicht freiwillig


    Beispiel:
    „Ich bin unter Leuten, fühle mich aber trotzdem allein.“

    👉 Einsamkeit entsteht, wenn Beziehung, Nähe oder Verständnis fehlen, nicht durch das bloße Alleinsein.


    Kurz gesagt

    Alleinsein = Ich bin für mich

    Einsamkeit = Ich fühle mich allein gelassen


    Oder als Merksatz:
    Alleinsein ist ein Zustand – Einsamkeit ein Gefühl.

    Quelle: ChatGPT
    Oder ausführlich mit Perplexity-Pro: https://www.perplexity.ai/search/unterschied-zwischen-einsamkei-.LDSCoZeTI2RMsecXcLwhQ#0
     
    Besser kann man es nicht erklären, oder?

    Ich bedanke mich für deinen Beitrag.

    " Besser kann man es nicht erklären" stimmt.

    Aber die Frage stellt sich für mich trotzdem:

    Was können solche Menschen, dagegen tun?

    Die meisten Leute hier gehen immer davon aus,das eine Familie vorhanden ist!

    Wieso?

    Es gibt genug Menschen da draussen,die keine(mehr)haben!

    Schon mam daran gedacht?

    Und vielleicht auch kein enges soziales Umfeld mehr...aus welchen Gründen auch immer...

    Wem sollen die denn um Hilfe bitten?!

  • 29.12.25, 18:12

     

    Herbi:

    Alleinsein

    beschreibt einen objektiven Zustand: Man ist gerade ohne andere Menschen

    kann frei gewählt sein

    wird oft als angenehm, ruhig oder stärkend erlebt

    Beispiel:
    „Ich bin heute allein zu Hause und genieße die Ruhe.“

    👉 Alleinsein kann erholsam, kreativ und sogar notwendig sein.


    Einsamkeit

    beschreibt ein subjektives Gefühl: Man fühlt sich innerlich verlassen oder nicht verbunden

    kann auch auftreten, wenn andere Menschen anwesend sind

    ist meist schmerzhaft und nicht freiwillig


    Beispiel:
    „Ich bin unter Leuten, fühle mich aber trotzdem allein.“

    👉 Einsamkeit entsteht, wenn Beziehung, Nähe oder Verständnis fehlen, nicht durch das bloße Alleinsein.


    Kurz gesagt

    Alleinsein = Ich bin für mich

    Einsamkeit = Ich fühle mich allein gelassen


    Oder als Merksatz:
    Alleinsein ist ein Zustand – Einsamkeit ein Gefühl.

    Quelle: ChatGPT
    Oder ausführlich mit Perplexity-Pro: https://www.perplexity.ai/search/unterschied-zwischen-einsamkei-.LDSCoZeTI2RMsecXcLwhQ#0
     
    Besser kann man es nicht erklären, oder?

    Ich bedanke mich für deinen Beitrag.

    " Besser kann man es nicht erklären" stimmt.

    Aber die Frage stellt sich für mich trotzdem:

    Was können solche Menschen, dagegen tun?

  • 29.12.25, 17:57

     

    Marie:

     

    Mandi:

    Gestern stand eine Definition von Einsamkeit der Caritas-Präsidentin in der Zeitung:

    "Einsam ist, wer niemanden um Hilfe bitten kann und/oder [weiß nicht mehr] niemanden zum reden hat."

    Wenn man niemanden mehr um Hilfe bitten mag , ist vllt einfach zu oft verletzt worden .  Man kann im Kreise der Familie /Freunde sein und sich trotzdem einsam fühlen .  Weil man nicht wahr genommen wird , nicht für Ernst genommen wird oder man einfach für jemanden egal geworden ist.  ...  Der Aussage " Einsam sein ,weil man niemanden um Hilfe bitten kann"  bin ich weniger der Meinung, eher muss/kann/ sollte  man hinterfragen ,was passiert ist/war warum eine Person nicht um Hilfe bitten mag oder auch nicht will . 

    Ich danke dir für deinen Beitrag.

    Es ist tatsächlich so, das einsame Menschen, die ganz besonderes sensibel und leicht verletz bar sind, sich durch zugefügte Enttäuschungen, niemanden mehr um Hilfe bitten wollen oder können.

     

    Das Gefühl nicht wahrgenommen zu werden, das Gefühl nicht ernst genommen zu werden (genau so wie du es beschrieben hast)

     

    Ist für diese Menschen dann ein Grund, sich total zurück zu ziehen und die dann dadurch entstehende selbst Isolierung, führt dazu, dass sie sich unverstanden fühlen und letztendlich dieser schmerzvolles Gefühl der "Einsamkeit" hervorruft oder verstärkt.

  • 29.12.25, 17:22 - Zuletzt bearbeitet 29.12.25, 17:24.

     

    Marie:

     

    Biene:

    Es gibt Menschen, die tatsächliche keine Familie mehr haben.
    Auch keine, der diese Menschen egal (geworden) sind.

     Der Aussage " Einsam sein ,weil man niemanden um Hilfe bitten kann"  bin ich weniger der Meinung, eher muss/kann/ sollte  man hinterfragen ,was passiert ist/war warum eine Person nicht um Hilfe bitten mag oder auch nicht will . 

    Besonders wenn man der Jüngste in der Familie ist: Alle fragen einen um Hilfe, aber selber hat man niemanden, den man fragen könnte, wenn mal Not ist.

     

    Wir reden hier nicht über reden und gesehen werden, sondern über einfach Handreichungen wie Wege zum Arzt, einkaufen und ähnliches. Allen anderen in der Familie geht es noch viel schlechter und auch die wenigen Freunde sind - alle deutlich älter.

  • 29.12.25, 16:37

    Es gibt Menschen, die tatsächliche keine Familie mehr haben.
    Auch keine, der diese Menschen egal (geworden) sind.

  •  

    Mandi:

    Gestern stand eine Definition von Einsamkeit der Caritas-Präsidentin in der Zeitung:

    "Einsam ist, wer niemanden um Hilfe bitten kann und/oder [weiß nicht mehr] niemanden zum reden hat."

    Wenn man niemanden mehr um Hilfe bitten mag , ist vllt einfach zu oft verletzt worden .  Man kann im Kreise der Familie /Freunde sein und sich trotzdem einsam fühlen .  Weil man nicht wahr genommen wird , nicht für Ernst genommen wird oder man einfach für jemanden egal geworden ist.  ...  Der Aussage " Einsam sein ,weil man niemanden um Hilfe bitten kann"  bin ich weniger der Meinung, eher muss/kann/ sollte  man hinterfragen ,was passiert ist/war warum eine Person nicht um Hilfe bitten mag oder auch nicht will . 

  • 29.12.25, 16:02

     

    Mandi:

    Gestern stand eine Definition von Einsamkeit der Caritas-Präsidentin in der Zeitung:

    "Einsam ist, wer niemanden um Hilfe bitten kann und/oder [weiß nicht mehr] niemanden zum reden hat."

    Gefällt mir natürlich nicht, stimme nur der Aussage zu.

Interesse geweckt? Jetzt kostenlos registrieren!

Du bist nur einen Klick entfernt. Die Registrierung dauert nur 1 Minute.