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  • Gefährlicher Unsinn zum Thema Umweltschutz

    Diskussion · 66 Beiträge · 4 Gefällt mir · 1.262 Aufrufe
    Frederik aus Wuppertal

    Die Motivation ist Ärger und Wut! Vielleicht nicht die besten Voraussetzungen für eine fruchtbare Diskussion.

    Aber ich kann nicht still sitzen, wenn da z.B. der sog. DAC- Technologie (CO2 aus der Luft holen) das Potenzial zur wirksamen Klimawandelbremse zu gedichtet wird.

    ES IST ZUM HIMMEL SCHREIENDER BLÖDSINN !!

     

    Meine Vorstellung ist die, dass sich hier Leute (am Besten mit naturwissenschaftlicher Neigung) zusammenfinden, um die Kernpunkte solcher Irrwege heraus zu arbeiten und überlegen, wie man sich Gehör verschafft. Bekanntlich ist es 5 nach 12 und man darf keine Kapazitäten für fruchtlose Ansätze verschwenden!

     

    Ich würde mich sehr über Kontaktmeldungen und kritische Beiträge freuen!

     

    Frederik von der Düsseler Höhe

    16.08.23, 18:20

Beiträge

  • 22.08.23, 10:38

    Frederik:

    Trotzdem resigniere ich auch mit 73 nicht. Ich hab' nämlich gerade die Idee, dass ich eine Aktionsgruppe "Bäumchen pflanzen" gründen werde. Jo, dass mach' ich!

     

    Damit möchte ich aber diese wertvolle Diskussion nicht abwürgen. Bitte weiter so!
     

    Danke Frederik, etwas Konkretes zu tun finde ich toll, kennt jemand das App TooGoodToGo gegen Food Waste?

    https://www.toogoodtogo.com/de-ch
     

    Ob das wirklich gut ist, weiss ich nicht, will das mal aber ausprobieren. 

  • 22.08.23, 07:24

    Frederik, worum es dir eigentlich geht - wenn ich es richtig verstanden habe - ist die Ressourcenallokation. Die Nutzung oder Verschwendung von Geld. Also eigentlich ein wirtschaftswissenschaftliches Thema.

     

    Der marktwirtschaftliche Ansatz wäre ja eigentlich den Staat durch Fiskalpolitik CO2 verteuern und so den Ordnungsrahmen setzen zu lassen, und dann diese Entscheidungen welche Technologien und Massnahmen zur CO2 Reduktion am geeignetsten sind vollständig dem Privatsektor zu überlassen. 

     

    Ich sehe keinen Grund anzunehmen dass der Marktansatz nicht auch für dieses Problem die beste Lösung des Allokationsproblems wäre. Der aktuelle Kollaps des „Marktes“ für batterieelektrische Autos in China bestätigt mich in meiner Grundannahme dass massive Industriepolitik und Steuerungsversuche der Politik mehr Probleme schaffen als sie lösen. Von der Erosion der politischen Freiheit, die ein expansiver Staat unausweichlich mit sich bringen zu scheint, ganz zu schweigen.

  • 21.08.23, 23:52 - Zuletzt bearbeitet 21.08.23, 23:55.

    Ich möchte noch sagen dass Direct Air Capture ja eigentlich gar keine so schlechte Idee ist. Es ist sicher sehr viel interessante Technik darin. Meine Vorstellung ist dass einige Technologien die dafür entwickelt werden sicher auch teilweise für das Filtern von Kohlenstoff direkt an den Abgas-Erzeugern genutzt werden kann wo es vielleicht effizienter wäre. Also was ich sagen möchte ist dass es da sicherlich Schnittpunkte gibt was Technologien angeht.

     

    Als komplett verschwendet sehe ich das Geld also nicht. CO2 zu reduzieren ist an und für sich ja etwas positives. Nur weil DAC aktuell vielleicht nicht der effizienteste Weg ist Geld in CO2-Reduzierung zu investieren ist es vielleicht trotzdem noch besser als Geld in beispielsweise Waffen, Kriege, Ölfirmen, Zigaretten, etc. zu investieren.

     

    Falls tatsächlich mal der Zeitpunkt erreicht wird zu dem Energie fast nur noch sauber produziert wird, dann kann man Direct Air Capture Technologie sicher gut nutzen um die entstandene Luftverschmutzung aus vergangenen Zeiten aufzusaugen.

     

    Trotzdem sind Greenwashing und Irreführung natürlich Dinge vor denen man sich in Acht nehmen sollte.

  • 21.08.23, 23:22

    Daniel, denke, Sie haben Recht. Werde mich besser an Hochschulen richten. Ob ich dort nicht unter die Walze des "mainstreams", der von Technologiefirmen befeuert wird, gerate, ist eine andere Frage. Schützenhilfe erhoffe ich mir von unabhängigen Investigativ- Medien wie "correctiv".

     

    Im Verlaufe der Diskussion durfte ich erfahren, wie beherrschend diese anglizistische Abkürzungen wie CCS und DAC sind. Man nimmt widerspruchslos zur Kenntnis, dass das jetzt angesagt ist, steht ja auch in Wiki, sind ja auch schon Milliarden € investiert worden. (Ja, Milliarden, in eine Furz- Idee.) (Furz gefällt mir. Sehr treffend).

     

    Die Tragödie ist, dass das Geld weg ist, Zeit wurde verschwendet und die Menschen wurden in die Irre geführt. Politiker können sich gut dahinter verstecken ("Wir haben was getan!"). Irgendwann wird eine Meldung die Runde machen, dass DAC doch ziemlich teuer und nicht so effizient ist. Zu spät!

     

    Trotzdem resigniere ich auch mit 73 nicht. Ich hab' nämlich gerade die Idee, dass ich eine Aktionsgruppe "Bäumchen pflanzen" gründen werde. Jo, dass mach' ich!

     

    Damit möchte ich aber diese wertvolle Diskussion nicht abwürgen. Bitte weiter so!

     

    Frederik von der Düsseler Höhe.

    Daniel:

    Dieter:

    Warum gehen Sie nicht raus aus der Diskusion, wenn Sie das Thema nicht interessiert oder Sie es nicht verstehen. Ist schon krass, dem Initiator zu sagen das er in seiner eigenen Initiative falsch ist.

     

    Ich bin mir ziemlich sicher das "nicht verstehen" passt eher auf dieses Kommentar als auf meines. Es werden falsche Annahmen gemacht und dann darauf aufbauend falsche Behauptungen aufgestellt. Das kann denke ich nur an einem großen Missverständnis liegen. Und genau solche falschen Behauptungen und Missverständnisse sind der Grund dafür dass ich darauf hingewiesen hab dass dieser Ort hier den Wunsch des Authors nicht erfüllen kann.

     

    Meine erste Aussage im zitierten Post trifft hier perfekt zu.

     

    Um etwas Licht in die Dunkelheit zu bringen:

    Die Unterstellung dass mich das Thema nicht interessiert ist falsch.

    Die Unterstellung dass ich dem Author gesagt hab seine Initiative sei falsch ist falsch.

     

    Die Tatsache dass mich das Thema interessiert sollte durch meinen vorletzten Post bewiesen sein.

    Ich habe dem Author gesagt dass es bessere Orte für diese Diskussion gibt genau WEIL ich seine Initiative für richtig und wichtig halte. Wenn man ein Problem lösen will dann sollte man das effizient tun. Diese Platform ist dafür gemacht Menschen für Aktivitäten zu finden. SIe ist nicht der effizienteste Weg "um die Kernpunkte solcher Irrwege heraus zu arbeiten und überlegen, wie man sich Gehör verschafft" was sich der Author allerdings wünscht.

     

  • 21.08.23, 22:20 - Zuletzt bearbeitet 21.08.23, 22:30.

    Dieter:

    Warum gehen Sie nicht raus aus der Diskusion, wenn Sie das Thema nicht interessiert oder Sie es nicht verstehen. Ist schon krass, dem Initiator zu sagen das er in seiner eigenen Initiative falsch ist.

     

    Ich bin mir ziemlich sicher das "nicht verstehen" passt eher auf dieses Kommentar als auf meines. Es werden falsche Annahmen gemacht und dann darauf aufbauend falsche Behauptungen aufgestellt. Das kann denke ich nur an einem großen Missverständnis liegen. Und genau solche falschen Behauptungen und Missverständnisse sind der Grund dafür dass ich darauf hingewiesen hab dass dieser Ort hier den Wunsch des Authors nicht erfüllen kann.

     

    Meine erste Aussage im zitierten Post trifft hier perfekt zu.

     

    Um etwas Licht in die Dunkelheit zu bringen:

    Die Unterstellung dass mich das Thema nicht interessiert ist falsch.

    Die Unterstellung dass ich dem Author gesagt hab seine Initiative sei falsch ist falsch.

     

    Die Tatsache dass mich das Thema interessiert sollte durch meinen vorletzten Post bewiesen sein.

    Ich habe dem Author gesagt dass es bessere Orte für diese Diskussion gibt genau WEIL ich seine Initiative für richtig und wichtig halte. Wenn man ein Problem lösen will dann sollte man das effizient tun. Diese Platform ist dafür gemacht Menschen für Aktivitäten zu finden. SIe ist nicht der effizienteste Weg "um die Kernpunkte solcher Irrwege heraus zu arbeiten und überlegen, wie man sich Gehör verschafft" was sich der Author allerdings wünscht.

  • 21.08.23, 14:05

     

    Daniel:

    @Frederik ich glaub mit deinem Wunsch nach "Leuten (mit naturwissenschaftlicher Neigung), um die Kernpunkte von Irrwegen heraus zu arbeiten" bist du hier nicht ganz richtig. Die Stärke der Platform ist dass sich Leute mit gleichen Interessen treffen können und nicht DIskussionen mit unvoreingenommen Leuten zu führen.

     

    Wäre es nicht effizienter nach Leuten mit wissenschaftlichem Interesse in wissenschaftlich angehauteren Umgebungen zu suchen? Fürs Thema "sich Gehör verschaffen" setzt man sich dann vermutlich am besten mit Marketingleuten zusammen, oder nutzt Mundpropaganda.

     

    Meiner Erfahrung nach führen Diskussionen über Politik/Weltanschauungen in assozialen Medien oft zu Schubladendenken, Gruppenbildung und übertriebenen Argumenten. Ich bezweifle dass das eine gute Voraussetzung für dieses Thema ist.

    Warum gehen Sie nicht raus aus der Diskusion, wenn Sie dasThema nicht interessiert oder Sie es nicht verstehen. Ist schon krass, dem Initiator zu sagen das er in seiner eigenen Initiative falsch ist.

  • 20.08.23, 12:04 - Zuletzt bearbeitet 20.08.23, 12:14.

    Die Deutschen dürfen ja bald kiffen, dann haben sie die selben Probleme wie vorher aber sie regen sich gar nicht mehr darüber auf 😅

  • 20.08.23, 09:47 - Zuletzt bearbeitet 20.08.23, 09:57.
    ✗ Dieser Inhalt wurde von Ehemaliges Mitglied wieder gelöscht.
  • 20.08.23, 09:18

    @Ingrid: So sehr viele deiner Punkte valide sind, aber dass durch Whatsapp oder andere internetbasierte Kommunikationsdienste Insekten gegrillt werden kann ich mir nicht vorstellen. Kabelloses Internet braucht nach meinem Verständnis deutlich weniger Strom als ein Handymast und im Optimalfall hat man das Gerät dafür sogar selbst zu Hause, wodurch die notwendige Sendereichweite und dadurch die Menge an Energie die eingesetzt werden muss noch weiter reduziert wird. Textnachrichten statt Telefonieren brauchen dann nochmal deutlich weniger Strom.

     

    Schön, daß sich junge Leute für die Umwelt interessieren. Aber haben sie auch Vorschläge, was sich ändern muß? Davon hab ich noch nichts gehört! Die kleben sich lediglich auf der Straße fest und schreien laut heraus, was sie alles nicht wollen.

     

    Darüber kann man sich extrem leicht informieren. Es ist ja nicht so als wäre das ein gut gehütetes Geheimnis. Lösungsvorschläge gibt es tausende, du selbst hast ja auch schon geschrieben dass zB ein Tempolimit und andere Änderungen hilfreich sind. Vorschläge und Lösungen gibt es wie Sand am Meer.

     

    Und ganz zuletzt: Mit jedem Ausatmen stoßen wir CO2 aus - wie jedes Tier. Wenn alle Maßnahmen nichts nützen, was wahrscheinlich ist, kommt irgendwann mit tödlicher Sicherheit das letzte Verbot: ATMEN VERBOTEN

     

    Aaaber der Politik unterstellen dass sie Panik macht? 😋

  • 20.08.23, 08:47 - Zuletzt bearbeitet 20.08.23, 09:06.

    Ingrid: 

     

    Wir sollen nicht mehr Auto fahren, im Winter frieren, und diejenigen, die uns das zum Schutz des Klimas einreden, spielen munter Krieg. 

     

    Ingrid, so sehr ich Ihren Frust verstehe über die unausgegorenen und ihr Land und seine Bevölkerung benachteiligenden sogenannten KlimaSchutzmassnahmen ihrer Regierung(en) , so sehr muss ich Ihnen doch gleichzeitig widersprechen wenn Sie Ihrer Regierung vorwerfen Krieg zu spielen. Dem ist mitnichten so. Die Unterstellung ist infam. Ihr Land unterstützt ein anderes Land dabei sich gegen einen Angriffskrieg einer aggressiven imperialistischen Macht zu wehren. Diesen Krieg hat einzig und allein Russland zu verantworten. Einzig und alleine Russland „spielt Krieg“.

     

    Das Schlimmste am Krieg ist eine total zerstörte Natur, verbrannte Erde bis zum Horizont, Wälder, die aus verbrannten Baumskeletten bestehen.

     

    Das Schlimmste am Krieg sind getötete und körperlich und seelisch verletzte Menschen.

  • 20.08.23, 01:25 - Zuletzt bearbeitet 20.08.23, 01:53.

    Lieber Frederik, 

    ich bin ebenso grundgenervt wie Du.

    Da wird zunächst mal wieder Panik geschürt: Wie furchtbar!!! Die Menschheit wird aussterben! Ja und??? Die Erde hat vor unserem Erscheinen existiert und wird es nach unserem Verschwinden weiter tun. Das alles incl. gelegentlichem Klimawandel.

    Wir sollen nicht mehr Auto fahren, im Winter frieren, und diejenigen, die uns das zum Schutz des Klimas einreden, spielen munter Krieg. Ist der etwa CO2-neutral und umweltverträglich? Das Schlimmste am Krieg ist eine total zerstörte Natur, verbrannte Erde bis zum Horizont, Wälder, die aus verbrannten Baumskeletten bestehen. Werden Häuser in Brand gesetzt, entsteht nicht nur CO2, sondern durch das Verbrennen von Kabeln Dioxin, beim Verbrennen von Federbetten Blausäure. Das alles gelangt in die Atemluft incl. dem giftigen Kohlenmonoxid. Aber das ist alternativlos.

    Sterben muß ich ohnehin irgendwann, aber wenn das schöne Naturschutzgebiet, in dessen Nähe ich lebe, zerstört würde, DAS wäre für mich schlimm.

    Es ist ja toll, daß es in Wien offenbar einen funktionierenden ÖPNV gibt. Aber wenn man wie ich in Deutschland auf dem platten Land wohnt, dann kommt man ohne Auto nicht zur Arbeit, nicht zum Arzt und nicht zum Einkaufen. Und die Deutsche Bahn ist verläßlich unzuverlässig.

    In diesem Zusammenhang wäre es interessant zu erfahren, ob unsere Entscheidungsträger demnächst selber ihre Bude putzen. Oder wie haben die sich vorgestellt, daß deren Putzfrau ihren Arbeitsplatz erreicht? Diese wichtigen Leute wohnen ganz sicher nicht in einer Wohngegend, die von einem Makler mit „guter Verkehrsanbindung“ beworben wird. So wird die Putzfrau wohl künftig in einem zugigen, ungeheizten Mansardenzimmer untergebracht, Feudalherrschaft wie vor hundert Jahren. Dann klappt es mit dem Putzen im Homeoffice. Ein E-Auto kann die Putzfrau sich bei den Anschaffungskosten sicherlich nicht leisten. Und wenn - Strom kommt bekanntlich aus der Steckdose! Das neue Tesla-Werk in Deutschland braucht jede Menge Wasser. Die Anwohner in dem Gebiet sind total begeistert ... Was passiert mit den Batterien, wenn die E-Karre mal Schrott ist? Batterien sind Umweltgift pur. Die Förderung der Rohstoffe zerstört ebenfalls die Umwelt. Aber das ist ja weit weg. 

    Einkaufen möchte ich doch bitteschön selber. Ich möchte nicht, daß ein Online-Lieferant meine Lebensmittel aussucht. Es ist ohnehin schon ärgerlich genug, daß der Supermarkt, der angeblich Lebensmittel liebt, unreifes Obst anbietet. Pfirsiche und Nektarinen sind seit Jahren steinhart, auch andere Sachen sind komplett geschmacksneutral. Und jetzt sollen fremde Leute, denen ich nicht vertraue, weil sie von frischen Lebensmitteln keine Ahnung haben, für mich meine Lebensmittelkiste zusammenstellen??? DANKE, NEIN!!!

    Und wie soll ich bestellen? Natürlich mit dem neuesten Smartphone über die neueste Technik 4G oder 5G. Es besteht allerdings der dringende Verdacht, daß in den Niederlanden und in Frankreich die von den Sendemasten ausgehende Strahlung die Seevogelkolonien massiv schädigt. Andere Vögel verlieren ihren Orientierungssinn, Insekten werden durch die elektromagnetische Aufladung praktisch in der Luft gegrillt.

    Schön, daß sich junge Leute für die Umwelt interessieren. Aber haben sie auch Vorschläge, was sich ändern muß? Davon hab ich noch nichts gehört! Die kleben sich lediglich auf der Straße fest und schreien laut heraus, was sie alles nicht wollen. Derweil kommunizieren sie munter weiter über Whats-App (Folgen s.o.), bestellen hippe Klamotten, die schnell entsorgt werden und fliegen nach Südostasien in den Urlaub. Das neueste Smartphone ist natürlich auch ein Must-have, man will ja dazugehören. Das alte wird entsorgt ...

    Die Politik verbreitet Panik pur und serviert uns fertige Lösungen, deren Umsetzung angeblich alternativlos ist. Für uns Normalverbraucher sind diese Lösungen zwar nicht praxistauglich, füllen aber die Kassen der großen Konzerne und deren Manager. 

    Warum werden keine sparsamen Autos hergestellt? Weil es sich für die Hersteller nicht lohnt!

    Warum gibt es kein Tempolimit auf deutschen Autobahnen? Wenn ich 100 statt 120 km/h fahre, sinkt mein Verbrauch drastisch - und der CO2-Ausstoß ebenfalls.

    Warum ist Flugbenzin immer noch steuerfrei? Fliegen ist sogar billiger als Bahnfahren. Was soll das? Was wäre so schlimm daran, wenn ein innereuropäischer Flug mindestens so viel kostete wie der Sprit, führe ich mit dem Auto zu meinem Reiseziel. Mal ganz davon abgesehen, daß ich innerdeutsche Flüge für komplett unnötig befinde.

    Wie wäre es, wenn die Bahn an ihrer Zuverlässigkeit arbeiten würde? Und überhaupt der ÖPNV ausgebaut und die Verbindungen sinnvoll aufeinander abgestimmt würden? Im letzten Jahr hab ich es mit der Bahn versucht. Ein einziger Horrortrip!

    Wie wäre es mit einem funktionierenden Pfandsystem? Eines, das wirklich Recycling und Müllvermeidung im Blick hat! Es gibt jede Menge Dokus, die über ein riesiges Müllproblem berichten. Warum muß meine Zahnpastatube noch einen Umkarton haben? Wie so viele Dinge, die doppelt und dreifach verpackt sind! Es ist allerdings vermessen zu glauben, daß die, die sich am System "Grüner Punkt" dumm und dämlich verdienen, ihre Lizenz zum Gelddrucken einfach aufgeben.

    Was nützt mir mein Recht auf Reparatur eines defekten Gerätes, wenn ein neues Gerät (natürlich mit geplanter Obsoleszenz) billiger ist als die Reparatur? Auf diese Weise wird das Müllaufkommen nicht reduziert.

    Warum müssen Reinigungsmittel wie insbesondere Toilettenreiniger solch grelle Farben haben? Wird die Farbe in der Kläranlage abgebaut? Ich weiß es nicht. Wenn nicht, hab ich die Chemie im Trinkwasser.

    Und ganz zuletzt: Mit jedem Ausatmen stoßen wir CO2 aus - wie jedes Tier. Wenn alle Maßnahmen nichts nützen, was wahrscheinlich ist, kommt irgendwann mit tödlicher Sicherheit das letzte Verbot: ATMEN VERBOTEN

    Nur - wenn kein CO2 mehr produziert wird, wovon leben dann die Pflanzen?

  • 19.08.23, 19:16

     

    Maximilian:

     

    In dem Zusammenhang auch gerne noch einmal die Frage an Sawwas hier wiederholt:

    Sawwas:

     

    Das waren meine Worte:

    "OK, mind. 95% der Wissenschaft ist davon überzeugt, dass der aktuelle Klimawandel menschengemacht ist (durch das Verbrennen fossiler Brennstoffe). 95%..!!

     

    Die Wissenschaft ist also definitiv NICHT der Meinung, dass die Sonnenaktivität massgebend für den zur Zeit stattfindenden Wandel ist."

     

    Wer sind jetzt also diese ominösen 95%, auf die du dich jetzt schon das zweite Mal ohne verlässliche Angabe beziehst? Deine eigene Meinung? Die lasse ich dir gerne, aber dann kennzeichne das auch als Meinung und nicht als haltbaren Fakt. "Wissenschaftliches Arbeiten", 1. Semester, 3 ECTS
     

    Und auch hier noch einmal zur Erinnerung: Wissenschaft ist keine Demokratie, in der die Mehrheit Recht hat.

     

     

    Weshalb sollte ich dir die Arbeit abnehmen und für dich eine Suchmaschine bedienen? Du würdest das Ergebnis ja eh nicht glauben.

     

    Ich brauche hier drin gar nichts kennzeichnen. Dies ist ein Forum, welches der Unterhaltung dient.

     

    Hiermit beende ich meine Konversation mit dir. Dazu ist mir meine Zeit schlicht zu schade 😊

  • 19.08.23, 19:08 - Zuletzt bearbeitet 19.08.23, 19:08.

    Maximilian:

     

    Der "gesunde Menschenverstand" ist ein ebenso wissenschaftlich haltbares Argument wie "Es ist allgemein bekannt, dass..." oder gerne auch "Wir wissen doch alle, dass...". Nämlich pure Semantik ohne jede haltbare Untermauerung. Ist ein vielgenutztes rhetorisches Mittel, um völligen Unsinn als allgemeingültig zu verkaufen. Ein für komplexe Modelle unbrauchbares Prinzip kann nicht auf komplexe Modelle angewandt werden, auch wenn der "gesunde Menschenverstand" das gerne hätte. Ist so.

     

    Maximilian, es werden hier zwei Themen diskutiert:

     

    1. Welche Massnahmen und Technologien die CO2 Emissionen am besten senken können.

    2. Ob diese CO2 Senkungen überhaupt notwendig sind bzw. ob sie irgendetwas bringen.

     

    Punkt 2 ist reine Naturwissenschaft und da hast du recht.

     

    Im Punkt 1 geht es um Ingenieurswesen und Wirtschaft Und das Verhaltenvon Menschen. Da hast du nicht recht. Für diese Ziele ist 80:20 sehr sinnvolles Werkzeug. Und, ja, auch der „Gesunde Menschenverstand„ hilft uns. Weil uns er lehrt wie Menschen sich verhalten.

  • 19.08.23, 16:25 - Zuletzt bearbeitet 19.08.23, 16:30.

    Dieter:

    DAC ist nichts anderes als eine Ausrede, selber nichts für den Umweltschutz tuen zu müssen. Wir saugen den Dreck jetzt einfach weg und speichern ihn in der Erde, Toll.

     

    Ich bin mir nicht sicher ob du den Hauptkritikpunkt an "Direct air capture" verstanden hast. Ich würde es nicht als Ausrede bezeichnen. Wenn es tatsächlich rentabel wär "den Dreck einfach weg zu saugen und zu speichern", dann wär das ja keine Ausrede sondern tatsächlich eine sehr schöne valide Strategie.

     

    Allerdings kostet 1. das Trennen von CO2 in Kohlenstoff und Sauerstoff nach meinem Verständnis mindestens genauso viel Energie wie durch das Zusammenfügen der Elemente freigesetzt wird (-> sehr viel) und 2. befindet sich in Luft durchschnittlich nur etwa 0,04% CO2 (< 100g pro Kubikmeter), was das Filtern daraus sehr ineffizient macht.

     

    Für den 1. Punkt fehlt die saubere Energie - da wäre es eindeutig besser existierende schmutzige Kraftwerke durch saubere Alternativen auszutauschen als zu versuchen Abgase im Nachhinein aufzusaugen und wieder zurückzuwandeln, wofür ja erst wieder Energie eingesetzt werden muss.

     

    Für den 2. Punkt ein Vergleich: Wenn man viel Wasser auffangen und speichern möchte ist es besser einen Eimer direkt unter einem laufenden Wasserhahn zu befüllen als mit einer Maschine das verdunstete Wasser aus der Luft zu kondensieren. Genauso sollte Kohlenstoff also nicht dort herausgefiltert werden wo es kaum vorkommt, sondern eher dort wo es noch stark konzentriert ist, zB direkt bei den Abgas-Erzeugern.

  • 19.08.23, 15:27 - Zuletzt bearbeitet 19.08.23, 15:28.

     

    Frederik:

     

    Danke, Till, 

    im Cicero- Artikel ist DAC tatsächlich nicht direkt angesprochen. Wollte damit  auf die universelle Anwendbarkeit der 20/80- Regel auch für komplexe technologische/ oekologische Zusammenhänge hinweisen. Hier hilft auch oft der "gesunde Menschenverstand".

     

     

    Der "gesunde Menschenverstand" ist ein ebenso wissenschaftlich haltbares Argument wie "Es ist allgemein bekannt, dass..." oder gerne auch "Wir wissen doch alle, dass...". Nämlich pure Semantik ohne jede haltbare Untermauerung. Ist ein vielgenutztes rhetorisches Mittel, um völligen Unsinn als allgemeingültig zu verkaufen. Ein für komplexe Modelle unbrauchbares Prinzip kann nicht auf komplexe Modelle angewandt werden, auch wenn der "gesunde Menschenverstand" das gerne hätte. Ist so.

    In dem Zusammenhang auch gerne noch einmal die Frage an Sawwas hier wiederholt:

    Sawwas:

     

    Das waren meine Worte:

    "OK, mind. 95% der Wissenschaft ist davon überzeugt, dass der aktuelle Klimawandel menschengemacht ist (durch das Verbrennen fossiler Brennstoffe). 95%..!!

     

    Die Wissenschaft ist also definitiv NICHT der Meinung, dass die Sonnenaktivität massgebend für den zur Zeit stattfindenden Wandel ist."

     

    Wer sind jetzt also diese ominösen 95%, auf die du dich jetzt schon das zweite Mal ohne verlässliche Angabe beziehst? Deine eigene Meinung? Die lasse ich dir gerne, aber dann kennzeichne das auch als Meinung und nicht als haltbaren Fakt. "Wissenschaftliches Arbeiten", 1. Semester, 3 ECTS
     

    Und auch hier noch einmal zur Erinnerung: Wissenschaft ist keine Demokratie, in der die Mehrheit Recht hat.

     

    Elena79:
     

    Das wirst du auch nicht. Die Wissenschaftler, Social Media, Influencer werden von „Bigwigs„ finanziert. Es ist nicht in ihrem Interesse.

     

    Hier muss ich dir widersprechen. Die meisten Forschungsgelder, die für eine andauernde Existenz an einer Universität überlebenswichtig sind, werden vom BMBF (Bundesministerium für Bildung und Forschung) bewilligt. Dein Dienstherr in dieser "Branche" ist ebenfalls Politiker. Aber du hast Recht, die haben natürlich sehr wohl auch ihre eigenen Interessen.

  • 19.08.23, 15:07

    DAC ist nichts anderes als eine Ausrede, selber nichts für den Umweltschutz tuen zu müssen. Wir saugen den Dreck jetzt einfach weg und speichern ihn in der Erde, Toll.

  • 19.08.23, 13:14

     

    Till:

     

    Frederik:

    Zunächst mal lieben Dank, dass Ihr das Thema so lebhaft aufgenommen habt. Mein Auftakt war wirklich etwas erklärungsbedürftig. Meine Aufgeregtheit ist natürlich auch unangebracht und hinderlich, wenn man zu fruchtbaren Ansätzen gelangen möchte.

     

    Konkret und direkt: Ich möchte "Irrwege" wie diese DAC- Geschichte auf einer naturwissenschaftlichen Basis als teure und nutzlose "Technologien" entlarven. Wichtiger noch ist für mich die Schärfung des Bewusstseins in der Bevölkerung, dass wir uns nicht mit solchem Unfug chloroformieren lassen sondern den Fokus auf Maßnahmen richten, die (gemäß der 20 / 80- Regel) sowohl kurzfristig als auch nachhaltig 

    viel bewirken.

     

    Hier wird's kompliziert. Das "Bewusstsein der Bevölkerung" erreicht man nicht über Abhandlungen zum Nernst'schen Verteilungssatz, der hier anwendbar ist. Das musste ich jetzt lernen.

     

    Viel treffender sind bildhafte Vergleiche: Macht es Sinn, eine Feuerwehrleiter auszufahren, um die letzte Pflaume im Baumwipfel zu ernten? Nein. Deshalb lassen wir es, lachen mal kopfschüttelnd und gehen Bäumchen pflanzen. 

     

    Mehr zum Thema: https://www.cicero.de/innenpolitik/energiekrise-ist-robert-habeck-deutschlands-grosster-klimasunder

     

    Ich freue mich auf euren Gegenwind!

     

    Grüße

    Frederik

     

    ein ausgezeichnete Artikel Im Cicero. Ich bin froh dass auch die Deutschen langsam aus ihren grünen, klimaschädlichen, moralinsauren Phantastereien aufwachen und auf Leute mit wirtschaftlichem Sachverstand hören.

     

    ABER: im Artikel geht es doch gar nicht um DAC. Sowieso weiss ich gar nicht wer DAC propagiert oder wo das ein grosses Thema ist.

     

    Ich verstehe nach wie vor nicht worum es dirgeht und wen du zu was bekehren möchtest.

    Danke, Till, 

    im Cicero- Artikel ist DAC tatsächlich nicht direkt angesprochen. Wollte damit  auf die universelle Anwendbarkeit der 20/80- Regel auch für komplexe technologische/ oekologische Zusammenhänge hinweisen. Hier hilft auch oft der "gesunde Menschenverstand".

    Siehe bitte auch meine "Sortierhilfe" CCS / DAC.

  • 19.08.23, 12:07

     

    Sawwas:

     

    Till:

     

     

    Hier ist die Vorstellung dass alles hilft, jede Kleine Nichtnutzung von Energie durch Individuen sich aufsummiert . In dem Sinne wären tatsächlich alle gefragt und die moralischen Appelle gerechtfertigt.

     

    Es ist aber nicht so! Die Energie, die du nicht nutzt, nutzt dann einfach ein anderer. Die Energie, die Europa nicht nutzt, nutzt dann eben Asien. Eine klimaschonende Wirkung gibt es praktisch nicht. Das ist eben das Kooperationsproblem.

     

    Klimaschutz ist keine Aufgabe für Individuen. Das Individuum hat keinen Hebel, um das Klima zu schützen. Klimaschutz kann nur global geschehen und nur von Regierungen in Kooperation vereinbart werden. Individuen können nur etwas beitragen wenn sie Forscher sind und Technologien entwickeln.

     

    Das, lieber Till, ist Quatsch.

     

    Das würde voraussetzen, dass Produkte und Energie (zu deren Herstellung und Transport, oder für unsere persönliche Fortbewegung) hergestellt würden, unabhängig davon ob wir diese kaufen.

    So funktioniert Wirtschaft nicht. 

    Wenn ich z. B. eine Kreuzfahrt nicht antrete, dann heisst das nicht, dass dann automatisch ein Asiate meinen Platz einnimmt. Es ändert aber auch nicht viel. Wenn aber nun in der Gesellschaft langsam durchsickert, dass Kreuzfahrten auf den aktuellen Schiffen jetzt nicht sooo prickelnd für die Umwelt ist und deshalb mehr Wanderferien in der Umgebung gebucht werden - dann, ja dann würde die Schiffchenbranche ihr Angebot wohl überdenken und anpassen...

     

    Energie ist nicht einfach "da" - und nutze ich sie nicht, dann tut es halt ein anderer. Energie wird in eine von uns gerade benötigte Form transformiert. Erdöl --> Brum Brum. Fahren wir weniger Brum Brum, dann wird die Förderung von Öl und deren Raffinierung irgendwann zurückgehen.

     

    Das Individuum hat sehr wohl einen Hebel. Er ist der Konsument. Nichts würde hergestellt werden, wenn es nicht konsumiert würde (ausser in der Planwirtschaft - funktioniert aber eher mässig).

     

    Auch dein Einwand, dass es die Aufgaben der Regierungen ist. Grundsätzlich stimme ich dir da zu.

    Nur heisst es dann wieder "die da oben bestimmen über unser Leben", oder "die wollen uns eh nur klein halten", oder "es geht nur um unser Geld."

     

    Auch das ist wieder nur die Verantwortung auf jemand anderen abschieben. Hauptsache ich muss nichts tun.


    Der Markt für Fossile ist ein globaler Markt. Wenn die Europäer im Alleingang aus religiösen bzw moralischen Gründen nicht mehr Schiffe fahren und damit die Nachfrage nach Schweröl verringern, sinkt der Preis. Mit der Konsequenz dass andere mehr konsumieren. Dem Klima ist damit nicht genutzt. 
     

    Fossile Treibstoffe werden seit Jahrzehnten künstlich verteuert. Ihr Verbrauch steigt global trotzdem. 

     

    wo ist der Quatsch

  • 19.08.23, 11:26

    @Frederik ich glaub mit deinem Wunsch nach "Leuten (mit naturwissenschaftlicher Neigung), um die Kernpunkte von Irrwegen heraus zu arbeiten" bist du hier nicht ganz richtig. Die Stärke der Platform ist dass sich Leute mit gleichen Interessen treffen können und nicht DIskussionen mit unvoreingenommen Leuten zu führen.

     

    Wäre es nicht effizienter nach Leuten mit wissenschaftlichem Interesse in wissenschaftlich angehauteren Umgebungen zu suchen? Fürs Thema "sich Gehör verschaffen" setzt man sich dann vermutlich am besten mit Marketingleuten zusammen, oder nutzt Mundpropaganda.

     

    Meiner Erfahrung nach führen Diskussionen über Politik/Weltanschauungen in assozialen Medien oft zu Schubladendenken, Gruppenbildung und übertriebenen Argumenten. Ich bezweifle dass das eine gute Voraussetzung für dieses Thema ist.

  • 19.08.23, 10:46 - Zuletzt bearbeitet 19.08.23, 10:47.
    ✗ Dieser Inhalt wurde von Ehemaliges Mitglied wieder gelöscht.

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