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  • Das Reich Trigan: Kobra-Magazin

    Diskussion · 6 Beiträge · 113 Aufrufe
    David aus Königswinter

    Trigan steht für die englische Comicserie "The Rise and Fall of the Trigan Empire" (später auch nur "The Trigan Empire"), die von Mike Butterworth getextet und hauptsächlich von Don Lawrence gezeichnet wurde. Die Serie lief von 1965 bis 1982.

     

    Es waren insbesondere die herausragenden Bilder von Don Lawrence, die der Serie zu ihrem großen Erfolg verhalfen. Als andere Zeichner die Serie übernahmen, ließ der Erfolg schnell nach.
     

    Die Geschichten handeln von den Erlebnissen der kaiserlichen Familie im Reich Trigan, das auf dem weit entfernten Planeten Elekton liegt. Das Reich Trigan hat starke Ähnlichkeit mit dem römischen Reich, die Hauptstadt Trigan City liegt auf fünf Hügeln, der Kaiser und die Soldaten tragen römische Uniformen. Neben diesen historischen Elementen sind auch Science-Fiction-Elemente eingebaut. So kommen neben Schwertern auch Laserwaffen zum Einsatz und neben einer Kavallerie gibt es auch eine Luftwaffe mit Jets. Darüber hinaus gibt es auf Elekton auch eine exotische Fauna und Flora mit dinosaurierähnlichen Monstern, Riesenkraken usw.
     

    Das Reich und die Herrschaft des Kaisers Trigo wird immer wieder bedroht durch die grünhäutigen, schlitzäugigen Lokaner und andere wilde Völker, die die Herrschaft über Elekton anstreben. Auch außerirdische Bedrohungen oder Intriganten und Verräter bedrohen das Reich, welches jedes Mal von dem blonden Trigo, seinem Neffen Janno und dem Toga tragenden Gelehrten Peric (auch: „Perik“) gerettet wird.
     

    Auf Elekton gibt es noch ein anderes großes Reich ‚Herikon’, welches Ähnlichkeit mit dem antiken Byzanz aufweist.
     

    Die aufeinander aufbauenden Geschichten unterschiedlicher Länge hatten keine Titel, so dass sie unter ganz verschiedenen Titeln in unterschiedlichen Zusammenstellungen zu finden sind. Zuerst erschienen sie in der englischen Zeitschrift Ranger und später in Look and Learn.
     

    In Deutschland erschien 1973 die erste Geschichte beim Moewig-Verlag im „SC Super Sonderheft 7“ mit dem entstellenden Titel „Trigo – Herr über Atlantis“ und einem Text von Mike Butterworth. Darin werden in einem abgestürzten Raumschiff fremdsprachige Dokumente gefunden, die nach langwieriger Übersetzung die Geschichte des Helden Trigo erzählen.
     

    Weitere Titel wurden von 1975 bis 1978 beim Gevacur-Verlag im Kobra-Magazin unter dem Namen Das Reich Trigan veröffentlicht. Im gleichen Verlag erschienen auch fünf Alben, in denen einzelne Geschichten zusammengefasst waren.
     

    Hat jemand auf dieser Website als Kind jemals „Trigan“ gelesen? Wenn ja, möchte jemand eine der Geschichten kommentieren?
     

    01.07.23, 21:14

Beiträge

  • 04.07.23, 10:20

    Mir gefiel die Art und Weise, wie die Geschichten alte Geschichte und Science-Fiction mit starken Handlungssträngen und Charakteren vermischten. Das Kunstwerk war atemberaubend in der Menge an Farben und Details.

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  • 04.07.23, 09:56

    Meiner Meinung nach war Don Lawrence der beste Illustrator. Ich hatte das Glück, ihn in den Jahren vor seinem Tod kennenzulernen. Er war ein großartiger Charakter mit einer interessanten Geschichte.

  • 04.07.23, 09:52 - Zuletzt bearbeitet 04.07.23, 09:53.

    Wikipedia:

     

    Kobra war ein deutschsprachiges Comic-Magazin, das im Schweizer Verlag Gevacur AG zwischen 1975 und 1978 erschien. Der ursprüngliche Verkaufspreis betrug 1,20 DM (9,- ÖS, 1,50 SFr). Mit der Ausgabe 16/1978 wurde Kobra eingestellt.

     

    Geschichte
     

    Am Dienstag, den 11. Februar 1975 erschien mit der Heftnummer 7 das erste Kobra Comicheft im deutschen Zeitschriftenhandel. Die Hefte wurden nach der Kalenderwoche des Erscheinens nummeriert, so dass jeder Jahrgang im Dezember mit der Nummer 52 endete und im neuen Jahr im Januar wieder mit der Nummer 1 begann. Das Erscheinungsjahr ist ab Heft 14 des Jahrgangs 1976 bei den meisten Heften auf Seite 4 im Impressum am unteren Seitenrand vermerkt, bisweilen fehlt es aber auch, so dass dann nur über den Kontext (Heftpreis, Geschichten) eine Zuordnung zu einem Jahrgang möglich ist. Dieses führte bei Käufern von Gebrauchtheften nicht selten zu Fehlkäufen und Verwirrung (die Serie beginnt mit der Nummer 7, daneben gibt es jeweils 3 unterschiedliche Hefte mit den Nummern 1–6 und 17–52, 4 Hefte mit den Nummern 7–16), daher findet sich in der späteren Heftrubrik Kobra-Markt, wo Hefte unter den Lesern gehandelt wurden, stets der redaktionelle Hinweis, in Anzeigen neben der Heftnummer auch das Erscheinungsjahr anzugeben. Erst unmittelbar vor dem Aus der Serie im Jahr 1978 entschloss sich der Verlag auf dem Titelblatt neben der Heftnummer auch den Jahrgang anzugeben.

     

    Ab Heft 10/1975 wich die halbseitige Werbung auf Seite 4 einem redaktionellen Teil mit einer kleinen Leserbriefecke namens Kobra-Leser schreiben Ihre Meinung. Die Leserbriefecke variierte im Umfang und konnte zugunsten anderer redaktioneller Rubriken in späteren Heften auch mal ganz fehlen. In einigen Ausgaben nahm dieser Bereich auch mal eine komplette Seite oder noch viel seltener eine Doppelseite ein. Ab Heft 49/1976 wurde die Rubrik Kobra-Leser schreiben Ihre Meinung durch die Bereiche Kobra-Diskussion und Kobra-Markt ersetzt, die auf getrennten Seiten gedruckt waren. Im Jahr 1977 wurde der Leserbereich umbenannt in Kobra-Aktuell.

     

    Einigen wenigen Heften lag ein Gimmick bei, z. B. ein Wackelgespenst mit Leuchtfarbenapplikation, ein Daumenkino oder ein Bumerang. Spätere Ausgaben hatten häufig ein Poster in der Heftmitte.

    Die Heftpreise wurden in den ersten 2 Jahren des Erscheinungszeitraums stetig erhöht, einzig in Italien wurde der Preis 1975 zwei Wochen nach einer Erhöhung von 400 Lit auf 450 Lit kurzzeitig wieder zurück auf 400 Lit gesenkt. Die erste Ausgabe des Heftes im Jahr 1975 kostete in Deutschland 1,20 DM, die letzte Ausgabe im Jahr 1978 kostete 1,50 DM. Wie seinerzeit üblich konnten Hefte per Brief direkt beim Verlag nachbestellt werden, das Geld musste der Bestellung in Briefmarken passend beigelegt werden.

     

    Die Serie erschien insgesamt etwas über drei Jahre. Mit dem Heft Nummer 16 des 4. Jahrgangs endete sie im April 1978 ohne Ankündigung. Die letzten Hefte zeigen Versuche, durch eine geänderte thematische Ausrichtung neue Leser zu gewinnen. So ändert sich das Design der Titelseite, und neben den phantastischen Abenteuergeschichten gibt es nun auch witzige Comics. Um die Leser der als Fortsetzungsgeschichten ausgelegten Comics mit dem abrupten Ende nicht zu sehr vor den Kopf zu stoßen, gibt es in der letzten Ausgabe am Ende jeder Geschichte eine kurze Zusammenfassung des weiteren Verlaufs der Handlung.

     

    Zielgruppe von Kobra waren junge Leser phantastischer Abenteuer- und Superheldencomics. Zu den Zeichnern gehörte unter anderem Don Lawrence mit den Serien Das Reich Trigan, Die Kämpfe der Seewölfe und Storm, Eric Bradbury mit der Serie Mytek – Das Monster und Francisco Solano López mit der Serie Das magische Auge sowie in späteren Jahrgängen auch mit der Serie Pit und die Wunderknirpse.

     

    Enthaltene Comics
    In der Anfangsausgabe (Heft 7/1975) waren folgende Comics als Fortsetzungsgeschichten enthalten (Originaltitel in Klammern):

    Mytek – Das Monster (Mytek the Mighty, Zeichner: Eric Bradbury)
    Das Reich Trigan (The Trigan Empire, Zeichner: Don Lawrence)
    Das magische Auge (Kelly's Eye, Zeichner: Francisco Solano López)
    Archie – Der Mann aus Stahl (Robot Archie, Zeichner: Bert Bus)
    Spiderman (The Spider, Zeichner: Reg Bunn, Texter: Ted Cowan)
    Die Eiserne Hand (The Steel Claw, Zeichner: Jesus Blasco)
    Sabor – Der Dschungelkönig (Saber – King of the Jungle, Zeichner: Denis McLoughlin)
    Spätere Jahrgänge enthielten unter anderem auch folgende Geschichten (Originaltitel in Klammern):

    Die Kämpfe der Seewölfe (Karl the Viking, Zeichner: Don Lawrence)
    Billy und die Fussballschuhe (Billy's Boots, Zeichner: John Gillatt)
    Deckname Tigerhai (Codename Barracuda)
    Storm (Zeichner: Don Lawrence, die Serie Storm ersetzte die Serie Trigan ab Heft 9/1978)
    Spinn den Faden mit Zip Nolan, ab 1977 mit geändertem Titel: Krimi zum Mitdenken – Zip Nolan (Zip Nolan – Highway Patrol)
    Martins Super-Mini
    Johnny Puma – Der Mann mit dem stählernen Griff (Johnny Cougar)
    Pit und die Wunderknirpse (Pete's Pocket Army, Zeichner: Francisco Solano López)
    Lefty mit dem Superbums (Look out for Leafty!)
    Bob Scott
    Heisse Räder
    Mick und Mack (The Wild Wonders)
    Dr. Karnaks Rache

  • 03.07.23, 21:34

    ... die Kobra-Magazine ... etwas besser: "Das magische Auge", "Die eiserne Hand", "Mytek"...

     

    Ach ja stimmt, "Kobra", so hieß das Magazin. "Mytek" kam mir bekannt vor und ich habe gleich mal nachgeschlagen: Yay, das war dieser riesige Affenroboter, in dessen Kopf ein ganzes Team saß und ihn steuerte. Der Comic hat mich damals ziemlich geflasht. Ich weiß noch, dass ich auf dem Weg zur Schule (zu Fuß, mit Ranzen auf dem Rücken) manchmal Mytek gespielt habe, also ich habe mir vorgestellt, ich selber sei diese turmhohe Riesenaffenmaschine, und habe mich total riesig und schwer gefühlt. Ich bin dann (äh, wenn ich mich unbeobachtet fühlte) ein bisschen schwerfällig-steifbeinig rumstolziert und habe komische Wromm-Wromm-Geräusche bei jedem Schritt gemacht, denn natürlich bebte ja die Erde unter meinen Schritten. :-)))

  • 03.07.23, 20:38

    O ja, ich war nie ein echter Comic-Junkie, aber das kenne ich sehr wohl. Neben Asterix waren die Kobra-Magazine die einzigen Hefte, die ich mir damals regelmäßig gekauft und dann verschlungen hatte. Und ich bin recht sicher, dass ich die von Beginn an hatte. Die vor allem zeichnerisch vollendeten Trigan-Episoden waren stets das Zugpferd dieses Magazins, denn es gab darin natürlich auch eher durchwachsene bis schwache Geschichten. Ich erinnere mich an "Archie" oder "Billy mit den Fußballschuhen". Oder etwas besser: "Das magische Auge", "Die eiserne Hand", "Mytek"...

  • 03.07.23, 08:33

    Hier (fingerschnipp) :-) ! Ja, ich habe als Kind hin und wieder "Trigan" gelesen. In welchem Magazin, weiß ich nicht mehr sicher - könnte "Zack" gewesen sein. Stimmt, Trigan war wirklich außergewöhnlich schön gezeichnet, sehr eindrucksvoll. An die Geschichten selbst erinnere ich mich nicht mehr, habe auch selbst nichts, da ich die Zack-Hefte von meinem Cousin nur geliehen hatte. Allzu viel "Trigan"-Nachschub  gab es auch nicht. Vor einigen Jahren fielen sie mir wieder ein, aber den Namen wusste ich nicht mehr und musste lange recherchieren, bis ich dann schließlich darauf gestoßen bin: "Trigan", genau. :-)

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