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  • Der Greta Thunberg Test zum Thema Spiritualität, Achtsamkeit, Meditation

    Diskussion · 68 Beiträge · 5 Gefällt mir · 1.138 Aufrufe

    Ich sags gleich: ich stehe Menschen, die so oft über die Themen Spiritualität, Achtsamkeit, Meditation reden, eher kritisch gegenüber. Und ich denke es gibt einen guten Test, der erklärt warum, nämlich die Frage:

    Was würden diese Menschen Greta Thunberg wohl empfehlen?

    "Greta, du bist in deiner Spiritualität noch nicht so weit", oder

    "Greta, du solltest zu dir selbst finden", oder

    "Greta, du solltest dich entspannen, durch Meditation deine Mitte finden"

    "Gelassenheit ist das Wichtigste, Greta!"

    "Greta, du solltest mehr im hier und jetzt leben, einfach achtsam jeden Schritt und jeden Blick in den Himmel wahrnehmen"

    "Greta, du solltest einfach positiv denken!", oder

    "Greta wir sind doch alle mit dem Universum verbunden - du musst Dinge geschehen lassen", oder

    "Klimakrise - ist das wirklich wahr? - (Byron Katie)" oder

    "Du solltest das Thema loslassen - wie alle belastenden Dinge ..."

    "Greta, ich werde Dir ein paar Glücks-Tipps geben!"

    ... Versteht Ihr meine Kritik an den "spirituellen" Menschen ...? Meine Meinung ist: eher die, die unglücklich sind, werden die Welt zum Besseren verändern, und jene, die einen Sinn außerhalb der eigenen Person gefunden haben, sind die, die sich nicht dauernd selbst suchen müssen (denn das "Selbst" ist ja keine psychologische Konstante, wir verändern uns ja laufend - außer wir erstarren ...). LG Garfunkel

    23.09.19, 09:07 - Zuletzt bearbeitet 23.09.19, 09:16.

Beiträge

  • Ingrid:

    Alfred:

    Ingrid:

    Alfred:

     

    Insgesamt ist hier aber ein Alleingang Europas generell - bis auf Detailaspekte - sinnlos. Europa wird weder die Welt retten, noch werden sich andere Kontinente davon abhalten lassen, den gleichen Luxus anzustreben den Europa und die USA auch haben. D.h. es wird sich alles noch verschlechtern, wenn wir keine Technologien finden, die andere Staaten dann übernehmen können, und erst gar nicht in diese Abwärtsschraube kommen. Und die haben wir heute weitgehend nicht.

     

    ......vielleicht bin ich eine unverbesserliche Optimistin.

    Alfred du hast recht.....vielerorts wird man/frau versuchen unserem Lebensstandard nachzugeifern. 

    Ich hoffe und glaube aber, dass langsam in den sogenannten "armen" Ländern klar wird, dass wir uns mit unserem "Luxus" in den Abgrund stürzen

    Bei uns ist ja auch schon erkennbar, dass viele viele Menschen nicht mehr dem Geld und dem schnöden Mammon nachlaufen, sondern der freien Zeit, den Gemeinschaften und dem einfachen (!!!) Leben.

    Ingrid

    Ah geh', wie viele Leute sind denn das, die wirklich aus dieser Konsumgesellschaft aussteigen? Gerade erst wurde kolportiert, dass in den nächsten 20 Jahren 40.000 neue Flugzeuge in Betrieb gehen werden - ein Teil natürlich als Ersatz für ältere Maschinen, aber der Flugverkehr ist weiter im Steigen. Die Anzahl der Autos wird immer mehr, proportional zum Verfall des öffentlichen Verkehrs auf dem Land. Die Autos werden immer neuer, generiert durch Pickerluntersuchung und Leasing. Es wird immer mehr Müll gekauft (und der noch vorzugsweise im Ausland, um ja die Arbeitsplätze bei uns zu vernichten) .... Wo sieht man wirklich wenigstens irgendein Zeichen von Vernunft in der Gesellschaft?

    Hallo Alfred. Wir beide machen offenbar komplett unterschiedliche Erfahrungen in unserer Umwelt und mit den Menschen mit denen wir uns umgeben ?!?! 

    Es sind extrem viele Menschen, die langsam aber sicher aus dieser (scheiß) Konsumgesellschaft aussteigen. Und es werden immer mehr und mehr. Du wirst sehen ..... das geht dann ganz ganz schnell (siehe Tipping-Point :-) ).

    ....es werden dann in Zukunft viele Flugzeuge und Autos herumstehen, an denen niemand Interesse hat und die Kleidungs- usw Industrie wird auch irgendwann aufhören (müssen) zu produzieren und zu vernichten, weil es sich nicht mehr rentieren wird. JA !

    Zuversichtliche Grüße

    von Ingrid

    Na ja, Ingrid, Du bist aus Wien. Und das ist leider ein bisschen Traumtänzerei, was sich in den Städten abspielt (ja nicht nur in Wien, das Gleiche sieht man ja auch aus Berlin,Stuttgart etc. , etwas gemildert auch in den Landeshauptstädten).

    Es ist so ein bisschen - ich kann es nicht besser beschreiben - so ein "heile Welt Disneyland amerikanischer Prägung". Es geht aber nicht drum, dass die Sozialisten in Wien auf Kosten des gesamten Staates (siehe Lastenausgleich) ihren Bürgern eine U-Bahn extremsten Ausmaßes spendiert und die sogar die ganze Nacht fahren lässt (um für die SPÖ Wählerstimmen, besonders bei der Jugend zu generieren).

    Auf dem Land haben wir dafür eine ÖBB die sich ihr Defizit von den Ländern und Gemeinden bezahlen lässt, wo ein Postbus 3 Mal am Tag zu den Schulzeiten fährt, wo man nicht diskutieren braucht, wenn die Straßenbahn oder U-Bahn mal 5 Minuten später kommt, weil der Zug sowieso nur alle 1/2 Stunde oder Stunde fährt. Und man sowieso ein Auto braucht, um überhaupt zum Bahnhof zu kommen. Das ist österreichweite Realität, nicht das Happyland Stadt.

    Es geht auch nicht wirklich um die Konsumgesellschaft, sondern primär um eine Weltwirtschaft (um nicht zu sagen: US-Wirtschaft) die primär auf marktwirtschaftlichen Grundlagen basiert. Grundlagen, denen die Umwelt völlig egal ist, und wo nur irreales (weil natürlich begrenztes) Wachstum und Gewinn für Investoren zählt. Investoren, die der arbeitenden Bevölkerung letztendlich den grössten Teil ihrer Arbeitsleistung abnehmen, wo die Menschen maximal temporär etwas davon haben. Und die eben von einem unbotmäßigen Verbrauch lebt, Verbrauch an Arbeitskraft, Verbrauch an Ressourcen und damit auch Verbrauch an Umwelt.

    Nur will der Mensch Bequemlichkeit. Was würdest Du streichen, aus der Konsumgesellschaft. Manche Dinge wie Handy oder Fernseher (das Programm wird eh immer mehr Schrott weil kaum mehr finanzierbar) sind leichter verzichtbar (es wird aber auch da schon an der Generation gearbeitet, die nicht mehr drauf verzichten kann).

    Aber wirklich auf die Konsumgesellschaft verzichten heisst auch, auf medizinische Leistungen zu verzichten, alles und mit allen Risiken selber anzubauen, ohne einen Rückhalt zu haben, auch dann nicht, wenn man krank wird und sich selber nicht mehr ernähren kann. Einführung des frühen Mittelalters. Der Stärkere nimmt dem Schwächeren alles weg. Lokale kleinere Katastropen zerstören ganze Existenzen ... ist das der ideale Weg, zurück ins Mittelalter?

    Das können sich heute Leute leisten, weil es ein Versuch mit Netz ist. Ohne Netz wäre die Sache schon etwas spannender ....

  • Es KANN aber auch ganz anders kommen. Und diesem "anderen" sollten wir auch eine Möglichkeit geben

    ... zur entspannung und frohen erwartung ... und nur fia di

    https://www.youtube.com/watch?v=uYy1qwSJsdc

  • 01.10.19, 12:54 - Zuletzt bearbeitet 01.10.19, 12:56.


    Lieber Carlo - ich trau mich auf dich zu reagieren, nachdem dein Co-Autor diesmal nicht mit dabei ist :-)

    Ich geb dir recht. So wie du die Lage beurteilst kann es auch sein.

    Es KANN aber auch ganz anders kommen. Und diesem "anderen" sollten wir auch eine Möglichkeit geben !?!

    Lieben Gruß

    von Ingrid


  • @ zuversichtliche ingrid

    ....es werden dann in Zukunft viele Flugzeuge und Autos herumstehen, an denen niemand Interesse hat und die Kleidungs- usw Industrie wird auch irgendwann aufhören (müssen) zu produzieren und zu vernichten, weil es sich nicht mehr rentieren wird. JA !

    - geh bitte sog des doch amoi den dumman tschopperl in afrika, wo chinesisches göd grod a "bessare" wöd insziniert ... de z.b. 40t flieger vom alfred werdn nämlich daunn duart oarbeitn ...!

    ajo, extrem viele menschen hier auf FS interessieren sich einen schmarrn ums klima, - extrem viele menschen in europa interessieren sich einen schmarrn ums klima, - extrem wenig menschen sonstwo interessieren sich fürs klima, - weil sie andere sorgen und mühen -, um zb. coole kleidung und wohlstands-müll, - haben.

    "klima" wie du (- und ich) es verstehst, ist ein wohlstands-problem gesättigter (großstadt)mittelständler auf der suche nach lebens-inhalt, - und ja, verantwortungsvoller eltern und weltenbürger!

    erst wenn zb. der letzte philippinische dynamit-fischer im touristen-abfall verhungert, kannst du mit der unterstützung seiner familie rechnen ... (daß tuvalu und kiribati salzwasser-ähnliches trinkwasser aus brunnen schöpft, hat ja bis heute niemand vom tv-sesserl fallen lassen, - geschweige denn australische politiker und uno-rechtbeistände)

    - bis dahin, - wohlstand und gesundheit

    .... ahhjo, - wos genau wird denn daunn "produziert? "weltfrieden! en gros, en detail! made in china"?

  • Alfred:

    Ingrid:

    Alfred:

     

    Insgesamt ist hier aber ein Alleingang Europas generell - bis auf Detailaspekte - sinnlos. Europa wird weder die Welt retten, noch werden sich andere Kontinente davon abhalten lassen, den gleichen Luxus anzustreben den Europa und die USA auch haben. D.h. es wird sich alles noch verschlechtern, wenn wir keine Technologien finden, die andere Staaten dann übernehmen können, und erst gar nicht in diese Abwärtsschraube kommen. Und die haben wir heute weitgehend nicht.

     

    ......vielleicht bin ich eine unverbesserliche Optimistin.

    Alfred du hast recht.....vielerorts wird man/frau versuchen unserem Lebensstandard nachzugeifern. 

    Ich hoffe und glaube aber, dass langsam in den sogenannten "armen" Ländern klar wird, dass wir uns mit unserem "Luxus" in den Abgrund stürzen

    Bei uns ist ja auch schon erkennbar, dass viele viele Menschen nicht mehr dem Geld und dem schnöden Mammon nachlaufen, sondern der freien Zeit, den Gemeinschaften und dem einfachen (!!!) Leben.

    Ingrid

    Ah geh', wie viele Leute sind denn das, die wirklich aus dieser Konsumgesellschaft aussteigen? Gerade erst wurde kolportiert, dass in den nächsten 20 Jahren 40.000 neue Flugzeuge in Betrieb gehen werden - ein Teil natürlich als Ersatz für ältere Maschinen, aber der Flugverkehr ist weiter im Steigen. Die Anzahl der Autos wird immer mehr, proportional zum Verfall des öffentlichen Verkehrs auf dem Land. Die Autos werden immer neuer, generiert durch Pickerluntersuchung und Leasing. Es wird immer mehr Müll gekauft (und der noch vorzugsweise im Ausland, um ja die Arbeitsplätze bei uns zu vernichten) .... Wo sieht man wirklich wenigstens irgendein Zeichen von Vernunft in der Gesellschaft?

    Hallo Alfred. Wir beide machen offenbar komplett unterschiedliche Erfahrungen in unserer Umwelt und mit den Menschen mit denen wir uns umgeben ?!?! 

    Es sind extrem viele Menschen, die langsam aber sicher aus dieser (scheiß) Konsumgesellschaft aussteigen. Und es werden immer mehr und mehr. Du wirst sehen ..... das geht dann ganz ganz schnell (siehe Tipping-Point :-) ).

    ....es werden dann in Zukunft viele Flugzeuge und Autos herumstehen, an denen niemand Interesse hat und die Kleidungs- usw Industrie wird auch irgendwann aufhören (müssen) zu produzieren und zu vernichten, weil es sich nicht mehr rentieren wird. JA !

    Zuversichtliche Grüße

    von Ingrid

  • Robert:

    Alfred:

    Renate:

    Da hier wie es aussieht den Sinn einer mehr als überfälligen Öko-Sozialen Steuerreform  (vor allem auch wegen der Klimakrise) https://science.orf.at/stories/2987783/  //https://www.oekonews.at/?mdoc_id=1122547   nicht begreifen, wird  auf Grüne geschimpft. Die SPÖ ist leider zu feig diese zu fordern!

    Zu Recht. Denn was hier gefordert wird, ist nichts als eine Steuer um die Völker noch besser abzocken zu können. Sie ist letztlich nur im staatlichen Interesse, um das Steueraufkommen zu erhöhen, und letztlich im Interesse der Grossinvestoren. Die Akten ihrer Unternehmen blühen auf ... bis zum Crash.

    Eine Besteuerung von CO2 ist absolut sinnlos, weil es nur eine Besteuerung fossiler Brennstoffe ist, und damit nur unwesentlich zum Umweltschutz beiträgt, aber das Leben für jeden einzelnen Menschen ungeheuer verteuert. Insofern geht die SPÖ (und auch alle anderen) einen vernünftigen Kurs, diese Unsinn weitgehend abzulehnen.

    Was gehören würde wäre eine generelle Besteuerung von Ressourcen, abhängig von ihrer gesamten Öko-Bilanz.

    Insgesamt ist hier aber ein Alleingang Europas generell - bis auf Detailaspekte - sinnlos. Europa wird weder die Welt retten, noch werden sich andere Kontinente davon abhalten lassen, den gleichen Luxus anzustreben den Europa und die USA auch haben. D.h. es wird sich alles noch verschlechtern, wenn wir keine Technologien finden, die andere Staaten dann übernehmen können, und erst gar nicht in diese Abwärtsschraube kommen. Und die haben wir heute weitgehend nicht.

    Renate:

    Eine Schulden,- Bremse ist ebenfalls ökonomisch oft nicht sinnvoll, da diese die Ankurbelung der Wirtschaft verhindern kann. Diese muss aber im Sinne Klima-schonender Technologien gefördert werden. Mit der Schuldenbremse wird Österreich die Klimakrise nicht bewältigen. Der Ausbau der Dritten Piste ist allerdings purer Irrsinn! 

    KRITIK AN DEUTSCHER „SCHULDENBREMSE“ https://kontrast.at/schuldenbremse-oesterreich/

    Als erstes europäisches Land führte Deutschland 2011 eine Schuldenbremse ein. Seitdem ist die „schwarze Null“ – ein ausgeglichenes Budget – zum wichtigsten Mantra der deutschen Politik geworden. Beschlossen wurde sie damals als Reaktion auf die Wirtschaftskrise 2008. Doch mittlerweile hat sich gezeigt, was die Folgen der strikten Sparpolitik sind: Durch die fehlenden Investitionen sind die deutschen Straßen verfallen; Zugausfälle stehen an der Tagesordnung; das Internet ist langsamer als in Ländern wie Rumänien, Ungarn oder Bulgarien. Jetzt droht die deutsche Wirtschaft in die Krise zu rutschen, und sie wird den Rest Europas mitziehen.

    DEUTSCHER EXPERTE: „WIR HABEN UNS EINGEMAUERT“

    Heute kritisieren viele deutsche Ökonomen die Schuldenbremse. Angesicht der Herausforderungen der Zukunft und den historisch niedrigen Zinsen haben viele ihre Haltung von Zuspruch zu Kritik geändert. Einer von ihnen ist Michael Hüther, der Direktor des arbeitgebernahen „Instituts der Deutschen Wirtschaft“. Früher war er Verfechter der Schuldenbremse, heute sagt er:

    „Die Verteufelung der Schulden ist nicht mehr zeitgemäß.“

    Nicht nur vom ihm hagelt es Kritik an der deutsche Schuldenbremse, sondern auch vom Ex-Chefvolkswirt des Internationalen Währungsfonds (IWF) Oliver Blanchard:

    „Was immer es für eine Notwendigkeit gegeben haben mag, die Staatsschulden zu reduzieren, so ist sie vorbei.“

    Also das ist einfach gravierender Schwachsinn. Österreich hat mittlerweile derart hohe Schulden, dass es nahezu an der Staatspleite entlangschrammt. Deutschland hat es durch eine massive "Schuldenbremse" - sprich, Verlagerung der Lasten vom normalen Budget auf den Verbraucher - grade mal geschafft, mit einigen Tricks mit einer schwarzen Null zu bilanzieren.

    Deutschland hat dank paranoiden Schuldenbremse seine Infrastruktur komplett marode - war wohl auch nicht die Lösung

    Ja, das ist leider dann die Schein-Schuldenbremse, wenn man es auf Kosten der Infrastruktur macht, wo sich die Schulden natürlich ein paar Jahre bis Jahrzehnte hinauszögern lassen, nur dann halt umso teurer wiederkommen.

    Robert:

    In Österreich dagegen ist der Verfall (dank SPÖ) schon weitaus weiter fortgeschritten (in Deutschland dauert's auf Grund der Größe und der wirtschaftlichen Potenz etwas länger). Österreich hat kaum mehr Industrie (wer kann sich noch erinnern ... Voest, Steyr, Lofag, ÖAF etc.), Österreich hat mittlerweile nahezu alles Vollkseigentum verkauft (Grundflächen, Verstaatlichte Industrie, Thema "Privatisierung", die meisten Unternehmen sind nurmehr Aussenstellen bzw. Zulieferer), um die verantwortungslos gemachten Schulden (zum Macherhalt der SPÖ, Steuergeschenke bei Wahlen die wir dann nachher 10-fach bezahlt haben) zu kaschieren, Österreich ist weitgehend nurmehr Dienstleister für das Ausland (Deutschland, Russland) und steht damit in hoher Abhängigkeit von der Wirtschaft im Ausland.

    Unsere Pensionen sind bereits an ausländische Inverstoren verkauft, derzeit wird unser Gesundheitssystem an ausländische Investoren verramscht .... Letztendlich wird das alles der Steuerzahler durch höhere Kosten bzw. nicht-Leistbarkeit spüren. Und der kleinste Einbruch bei den anderen Staaten wird Österreich in die Krise stürzen.

    Witzig - ein Großteil der Aktionen die du beschreibst sind aber von der ÖVP gemacht worden. Wir sollten das hier nicht in eine Politische Diskussion abgleiten lassen...

    Warum nicht, ist ja auch wichtig. Hat ja auch mit Achtsamkeit zu tun, sich mit der Realpolitik auseinanderzusetzen.

    Das ist richtig, die Privatisierung ist in der SPÖ/OVP Regierung so richtig ins Laufen gekommen. Allerdings war auch das Ziel der ÖVP, die Staatsschulden der SPÖ zu sanieren. Was ihnen halt dann auf den Kopf gefallen ist. Sie haben es ja dieses Mal wieder versucht, und werden es jetzt wahrscheinlich weiter versuchen. Was halt jetzt - je nach Koalititonspartner - eine ziemliche Belastung für den Steuerzahler werden kann, weil der soziale Widerpart fehlt. Und bei der SPÖ wird nach wie vor über die Gewerkschaften und die Beamten gemauert, um Einsparungen zu vermeiden (siehe Thema Zusammenlegung der SVn).

  • co²:

    ich hab mich mit schwager bei einer (rechen)aufgabe versucht .... was sieht man noch vom gepflegten garten, wenn ...

    pkw-zulassung in A/statistik, durchschnittliche co²-abgabe/km,

    https://www.co2online.de/service/klima-orakel/beitrag/wie-viel-wiegt-co2-10558/

    eigentlich wollten wir ja auch noch lkw, traktoren,  - usw ...!

    - sinnlos, alles voller verschieden bunter balloner und man sieht kein gras mehr ...

    - wir sind dann doch lieber mit de motorradl- ..., weu mia bleibm aum gas ...


  • nun, deutschland hat nach "klärung" der deutschen frage zur aufholjagd mit den kolonial-mächten angesetzt und dabei erstaunliches zuwege gebracht. ausschlaggebend waren dafür auch die heute noch vorherrschenden tugenden, - überheblichkeit, "deutsche gier", "schaffe-schaffe-biedermeier"!

    abseits schäubles schaffe-schaffe-ziel "schwarzen null" verantwortlich für nachlässige infrastruktur-projekte sollte man nicht vergessen, - eine politik, welche auch die vergangenheit "verantwortungsvoll" mit ein bezieht und hinten rum "bein-hart" scheinen will, - geschlossene kohlen-reviere, - astronomische wiedervereinungs-milliarden, - der auch anderswo übliche vorgang, sich (zumeist us-) investment-fonds auszuliefern nach dem sich bereits "bewährten" auto-leasing-system, - größenwahn-manager a la mehdorn, - eine "verwaltungs"-kanzlerin" mit erkennbarer zukunfts-ahnungslosigkeit.

    Und die Kids, die sich jeden Freitag einen Lenz auf der Straße machen, die werden es in 20 Jahren genauso machen. Sie wissen's heute nur noch nicht.

    - hmmm! zu unsara zeit hättats des jo hoit net gebm, - so gfraasta a, - ausgschamte! in meina kugl siach i eh gaunz genau so aan dings-, - terminator, - dea a gewisse dingdings-, nausa-wie haast jetzt glei, - suacht!

    Der Greta Thunberg Test zum Thema Spiritualität, Achtsamkeit, Meditation

    ?????

  • 30.09.19, 09:33 - Zuletzt bearbeitet 30.09.19, 09:58.

    Alfred:

    Ich würde nicht "nachgeifern" dazu sagen. Es ist einfach ein Automatismus, wenn ich mehr Arbeit habe, dann habe ich mehr Geld, wenn ich mehr Geld habe kann ich mir mehr Luxus leisten. Und Luxus verbraucht eben Ressourcen. Man sieht's ja sehr gut in China. China war ein armes Bauernland. Jetzt ist es eine Industrienation - und der Luxus des Einzelnen nimmt zu. Und um den zu befriedigen ist der Umweltschutz dann Nebensache. Genauso wie für die Inverstoren, die ja letztlich durch diese Arbeitsbeschaffung reich werden.
     

    Ah geh', wie viele Leute sind denn das, die wirklich aus dieser Konsumgesellschaft aussteigen? Gerade erst wurde kolportiert, dass in den nächsten 20 Jahren 40.000 neue Flugzeuge in Betrieb gehen werden - ein Teil natürlich als Ersatz für ältere Maschinen, aber der Flugverkehr ist weiter im Steigen. Die Anzahl der Autos wird immer mehr, proportional zum Verfall des öffentlichen Verkehrs auf dem Land. Die Autos werden immer neuer, generiert durch Pickerluntersuchung und Leasing. Es wird immer mehr Müll gekauft (und der noch vorzugsweise im Ausland, um ja die Arbeitsplätze bei uns zu vernichten) .... Wo sieht man wirklich wenigstens irgendein Zeichen von Vernunft in der Gesellschaft?

    Drum kann man's eben nur über den Preis machen, und daher auch nur über die Ressourcenbesteuerung. Wenn man denkt ... noch vor 50 Jahren kostete ein kleiner Fenseher etwa 2-3 Monatsgehälter. Heute kostet er 1/10 des Monatsgehalts. Und es kauft ihn keiner mehr, weil sich jeder den leistet, der wenigsten 1/2  Monatsgehalt kostet.

    Und die Kids, die sich jeden Freitag einen Lenz auf der Straße machen, die werden es in 20 Jahren genauso machen. Sie wissen's heute nur noch nicht.

    stimmt dem o.a. weitgehend zu. Deswegen "brauchen" wir Österreicher und unsere Lieblingsnachbarn in Germanistan ja unbedingt die (wieder)erstarkten GrünInnen in der Kanzlerschaft oder zumindest in der Regierung. Mit solchen Lichtfiguren eines Habeck oder Kogler als Große Vorsitzende der klimatischen Kulturrevolution in einer alternativlosen „Demokratie ohne Opposition“ (Zitat Habeck) nach dem chinesischen Modell. Und mit der absehbaren Konsequenz, dass für den Kurti-Normalverbraucher bzw. die Greta-Normalverbraucherin – ausgenommen sind davon natürlich die politischen und wirtschaftlichen Eliten – alles, aber auch wirklich ALLES verboten (werden) wird – angefangen beim Autofahren übers Fleischessen bis hin zu Urlaubsreisen uvam. Und was dann nicht generell verboten ist, wird als sog. Lenkungseffekt mit immens hohen Steuern belegt sein/werden (z.B. mit einer CO2-Kopfsteuer fürs Atmen). Selbstverständlich ausschließlich und besonders dem Klimaschutz zuliebe. Erfolgsaussichten (außer für Staatsfinanzen, Politikerdiäten, Parteienförderung und Konzerngewinne) äußerst fraglich.

    Aber auch das kapieren die jungen, ideologisch-kommunistisch vernebelten, freitäglichen Klimahüpfer von F4F und anderen NOCH nicht. Nur dass sie in 20 Jahren – selbst verschuldet – ihrem vergangenen Lebensstandard bzw. Wohlstand nachweinen werden. Die heute von ihnen so verachteten und für ihre Tristesse verantwortlich gemachten "alten weißen Männer" können sie aber dann kaum mehr in die Pflicht nehmen; denn die haben sich bis dahin schon größtenteils ins "Fegefeuer", sprich Krematorium, verabschiedet.

  • Alfred:

    Renate:

    Da hier wie es aussieht den Sinn einer mehr als überfälligen Öko-Sozialen Steuerreform  (vor allem auch wegen der Klimakrise) https://science.orf.at/stories/2987783/  //https://www.oekonews.at/?mdoc_id=1122547   nicht begreifen, wird  auf Grüne geschimpft. Die SPÖ ist leider zu feig diese zu fordern!

    Zu Recht. Denn was hier gefordert wird, ist nichts als eine Steuer um die Völker noch besser abzocken zu können. Sie ist letztlich nur im staatlichen Interesse, um das Steueraufkommen zu erhöhen, und letztlich im Interesse der Grossinvestoren. Die Akten ihrer Unternehmen blühen auf ... bis zum Crash.

    Eine Besteuerung von CO2 ist absolut sinnlos, weil es nur eine Besteuerung fossiler Brennstoffe ist, und damit nur unwesentlich zum Umweltschutz beiträgt, aber das Leben für jeden einzelnen Menschen ungeheuer verteuert. Insofern geht die SPÖ (und auch alle anderen) einen vernünftigen Kurs, diese Unsinn weitgehend abzulehnen.

    Was gehören würde wäre eine generelle Besteuerung von Ressourcen, abhängig von ihrer gesamten Öko-Bilanz.

    Insgesamt ist hier aber ein Alleingang Europas generell - bis auf Detailaspekte - sinnlos. Europa wird weder die Welt retten, noch werden sich andere Kontinente davon abhalten lassen, den gleichen Luxus anzustreben den Europa und die USA auch haben. D.h. es wird sich alles noch verschlechtern, wenn wir keine Technologien finden, die andere Staaten dann übernehmen können, und erst gar nicht in diese Abwärtsschraube kommen. Und die haben wir heute weitgehend nicht.

    Renate:

    Eine Schulden,- Bremse ist ebenfalls ökonomisch oft nicht sinnvoll, da diese die Ankurbelung der Wirtschaft verhindern kann. Diese muss aber im Sinne Klima-schonender Technologien gefördert werden. Mit der Schuldenbremse wird Österreich die Klimakrise nicht bewältigen. Der Ausbau der Dritten Piste ist allerdings purer Irrsinn! 

    KRITIK AN DEUTSCHER „SCHULDENBREMSE“ https://kontrast.at/schuldenbremse-oesterreich/

    Als erstes europäisches Land führte Deutschland 2011 eine Schuldenbremse ein. Seitdem ist die „schwarze Null“ – ein ausgeglichenes Budget – zum wichtigsten Mantra der deutschen Politik geworden. Beschlossen wurde sie damals als Reaktion auf die Wirtschaftskrise 2008. Doch mittlerweile hat sich gezeigt, was die Folgen der strikten Sparpolitik sind: Durch die fehlenden Investitionen sind die deutschen Straßen verfallen; Zugausfälle stehen an der Tagesordnung; das Internet ist langsamer als in Ländern wie Rumänien, Ungarn oder Bulgarien. Jetzt droht die deutsche Wirtschaft in die Krise zu rutschen, und sie wird den Rest Europas mitziehen.

    DEUTSCHER EXPERTE: „WIR HABEN UNS EINGEMAUERT“

    Heute kritisieren viele deutsche Ökonomen die Schuldenbremse. Angesicht der Herausforderungen der Zukunft und den historisch niedrigen Zinsen haben viele ihre Haltung von Zuspruch zu Kritik geändert. Einer von ihnen ist Michael Hüther, der Direktor des arbeitgebernahen „Instituts der Deutschen Wirtschaft“. Früher war er Verfechter der Schuldenbremse, heute sagt er:

    „Die Verteufelung der Schulden ist nicht mehr zeitgemäß.“

    Nicht nur vom ihm hagelt es Kritik an der deutsche Schuldenbremse, sondern auch vom Ex-Chefvolkswirt des Internationalen Währungsfonds (IWF) Oliver Blanchard:

    „Was immer es für eine Notwendigkeit gegeben haben mag, die Staatsschulden zu reduzieren, so ist sie vorbei.“

    Also das ist einfach gravierender Schwachsinn. Österreich hat mittlerweile derart hohe Schulden, dass es nahezu an der Staatspleite entlangschrammt. Deutschland hat es durch eine massive "Schuldenbremse" - sprich, Verlagerung der Lasten vom normalen Budget auf den Verbraucher - grade mal geschafft, mit einigen Tricks mit einer schwarzen Null zu bilanzieren.

    Deutschland hat dank paranoiden Schuldenbremse seine Infrastruktur komplett marode - war wohl auch nicht die Lösung

    In Österreich dagegen ist der Verfall (dank SPÖ) schon weitaus weiter fortgeschritten (in Deutschland dauert's auf Grund der Größe und der wirtschaftlichen Potenz etwas länger). Österreich hat kaum mehr Industrie (wer kann sich noch erinnern ... Voest, Steyr, Lofag, ÖAF etc.), Österreich hat mittlerweile nahezu alles Vollkseigentum verkauft (Grundflächen, Verstaatlichte Industrie, Thema "Privatisierung", die meisten Unternehmen sind nurmehr Aussenstellen bzw. Zulieferer), um die verantwortungslos gemachten Schulden (zum Macherhalt der SPÖ, Steuergeschenke bei Wahlen die wir dann nachher 10-fach bezahlt haben) zu kaschieren, Österreich ist weitgehend nurmehr Dienstleister für das Ausland (Deutschland, Russland) und steht damit in hoher Abhängigkeit von der Wirtschaft im Ausland.

    Unsere Pensionen sind bereits an ausländische Inverstoren verkauft, derzeit wird unser Gesundheitssystem an ausländische Investoren verramscht .... Letztendlich wird das alles der Steuerzahler durch höhere Kosten bzw. nicht-Leistbarkeit spüren. Und der kleinste Einbruch bei den anderen Staaten wird Österreich in die Krise stürzen.

    Witzig - ein Großteil der Aktionen die du beschreibst sind aber von der ÖVP gemacht worden. Wir sollten das hier nicht in eine Politische Diskussion abgleiten lassen...

  • Ingrid:

    Alfred:

     

    Insgesamt ist hier aber ein Alleingang Europas generell - bis auf Detailaspekte - sinnlos. Europa wird weder die Welt retten, noch werden sich andere Kontinente davon abhalten lassen, den gleichen Luxus anzustreben den Europa und die USA auch haben. D.h. es wird sich alles noch verschlechtern, wenn wir keine Technologien finden, die andere Staaten dann übernehmen können, und erst gar nicht in diese Abwärtsschraube kommen. Und die haben wir heute weitgehend nicht.

     

    ......vielleicht bin ich eine unverbesserliche Optimistin.

    Alfred du hast recht.....vielerorts wird man/frau versuchen unserem Lebensstandard nachzugeifern. 

    Ich hoffe und glaube aber, dass langsam in den sogenannten "armen" Ländern klar wird, dass wir uns mit unserem "Luxus" in den Abgrund stürzen

    Bei uns ist ja auch schon erkennbar, dass viele viele Menschen nicht mehr dem Geld und dem schnöden Mammon nachlaufen, sondern der freien Zeit, den Gemeinschaften und dem einfachen (!!!) Leben.

    Ingrid


    Ich würde nicht "nachgeifern" dazu sagen. Es ist einfach ein Automatismus, wenn ich mehr Arbeit habe, dann habe ich mehr Geld, wenn ich mehr Geld habe kann ich mir mehr Luxus leisten. Und Luxus verbraucht eben Ressourcen. Man sieht's ja sehr gut in China. China war ein armes Bauernland. Jetzt ist es eine Industrienation - und der Luxus des Einzelnen nimmt zu. Und um den zu befriedigen ist der Umweltschutz dann Nebensache. Genauso wie für die Inverstoren, die ja letztlich durch diese Arbeitsbeschaffung reich werden.

    Ah geh', wie viele Leute sind denn das, die wirklich aus dieser Konsumgesellschaft aussteigen? Gerade erst wurde kolportiert, dass in den nächsten 20 Jahren 40.000 neue Flugzeuge in Betrieb gehen werden - ein Teil natürlich als Ersatz für ältere Maschinen, aber der Flugverkehr ist weiter im Steigen. Die Anzahl der Autos wird immer mehr, proportional zum Verfall des öffentlichen Verkehrs auf dem Land. Die Autos werden immer neuer, generiert durch Pickerluntersuchung und Leasing. Es wird immer mehr Müll gekauft (und der noch vorzugsweise im Ausland, um ja die Arbeitsplätze bei uns zu vernichten) .... Wo sieht man wirklich wenigstens irgendein Zeichen von Vernunft in der Gesellschaft?

    Drum kann man's eben nur über den Preis machen, und daher auch nur über die Ressourcenbesteuerung. Wenn man denkt ... noch vor 50 Jahren kostete ein kleiner Fenseher etwa 2-3 Monatsgehälter. Heute kostet er 1/10 des Monatsgehalts. Und es kauft ihn keiner mehr, weil sich jeder den leistet, der wenigsten 1/2  Monatsgehalt kostet.

    Und die Kids, die sich jeden Freitag einen Lenz auf der Straße machen, die werden es in 20 Jahren genauso machen. Sie wissen's heute nur noch nicht.

  • Alfred:

     

    Insgesamt ist hier aber ein Alleingang Europas generell - bis auf Detailaspekte - sinnlos. Europa wird weder die Welt retten, noch werden sich andere Kontinente davon abhalten lassen, den gleichen Luxus anzustreben den Europa und die USA auch haben. D.h. es wird sich alles noch verschlechtern, wenn wir keine Technologien finden, die andere Staaten dann übernehmen können, und erst gar nicht in diese Abwärtsschraube kommen. Und die haben wir heute weitgehend nicht.

     

    ......vielleicht bin ich eine unverbesserliche Optimistin.

    Alfred du hast recht.....vielerorts wird man/frau versuchen unserem Lebensstandard nachzugeifern. 

    Ich hoffe und glaube aber, dass langsam in den sogenannten "armen" Ländern klar wird, dass wir uns mit unserem "Luxus" in den Abgrund stürzen

    Bei uns ist ja auch schon erkennbar, dass viele viele Menschen nicht mehr dem Geld und dem schnöden Mammon nachlaufen, sondern der freien Zeit, den Gemeinschaften und dem einfachen (!!!) Leben.

    Ingrid

  • Ida:

    Ein Zitat der Spiritualität

    Das ENDE ist wichtig in allen Dingen 🙏

    🤔


    ja liebe Ida - danke für diesen wichtigen Satz! :-)

  • Renate:

    Da hier wie es aussieht den Sinn einer mehr als überfälligen Öko-Sozialen Steuerreform  (vor allem auch wegen der Klimakrise) https://science.orf.at/stories/2987783/  //https://www.oekonews.at/?mdoc_id=1122547   nicht begreifen, wird  auf Grüne geschimpft. Die SPÖ ist leider zu feig diese zu fordern!

    Zu Recht. Denn was hier gefordert wird, ist nichts als eine Steuer um die Völker noch besser abzocken zu können. Sie ist letztlich nur im staatlichen Interesse, um das Steueraufkommen zu erhöhen, und letztlich im Interesse der Grossinvestoren. Die Akten ihrer Unternehmen blühen auf ... bis zum Crash.

    Eine Besteuerung von CO2 ist absolut sinnlos, weil es nur eine Besteuerung fossiler Brennstoffe ist, und damit nur unwesentlich zum Umweltschutz beiträgt, aber das Leben für jeden einzelnen Menschen ungeheuer verteuert. Insofern geht die SPÖ (und auch alle anderen) einen vernünftigen Kurs, diese Unsinn weitgehend abzulehnen.

    Was gehören würde wäre eine generelle Besteuerung von Ressourcen, abhängig von ihrer gesamten Öko-Bilanz.

    Insgesamt ist hier aber ein Alleingang Europas generell - bis auf Detailaspekte - sinnlos. Europa wird weder die Welt retten, noch werden sich andere Kontinente davon abhalten lassen, den gleichen Luxus anzustreben den Europa und die USA auch haben. D.h. es wird sich alles noch verschlechtern, wenn wir keine Technologien finden, die andere Staaten dann übernehmen können, und erst gar nicht in diese Abwärtsschraube kommen. Und die haben wir heute weitgehend nicht.

    Renate:

    Eine Schulden,- Bremse ist ebenfalls ökonomisch oft nicht sinnvoll, da diese die Ankurbelung der Wirtschaft verhindern kann. Diese muss aber im Sinne Klima-schonender Technologien gefördert werden. Mit der Schuldenbremse wird Österreich die Klimakrise nicht bewältigen. Der Ausbau der Dritten Piste ist allerdings purer Irrsinn! 

    KRITIK AN DEUTSCHER „SCHULDENBREMSE“ https://kontrast.at/schuldenbremse-oesterreich/

    Als erstes europäisches Land führte Deutschland 2011 eine Schuldenbremse ein. Seitdem ist die „schwarze Null“ – ein ausgeglichenes Budget – zum wichtigsten Mantra der deutschen Politik geworden. Beschlossen wurde sie damals als Reaktion auf die Wirtschaftskrise 2008. Doch mittlerweile hat sich gezeigt, was die Folgen der strikten Sparpolitik sind: Durch die fehlenden Investitionen sind die deutschen Straßen verfallen; Zugausfälle stehen an der Tagesordnung; das Internet ist langsamer als in Ländern wie Rumänien, Ungarn oder Bulgarien. Jetzt droht die deutsche Wirtschaft in die Krise zu rutschen, und sie wird den Rest Europas mitziehen.

    DEUTSCHER EXPERTE: „WIR HABEN UNS EINGEMAUERT“

    Heute kritisieren viele deutsche Ökonomen die Schuldenbremse. Angesicht der Herausforderungen der Zukunft und den historisch niedrigen Zinsen haben viele ihre Haltung von Zuspruch zu Kritik geändert. Einer von ihnen ist Michael Hüther, der Direktor des arbeitgebernahen „Instituts der Deutschen Wirtschaft“. Früher war er Verfechter der Schuldenbremse, heute sagt er:

    „Die Verteufelung der Schulden ist nicht mehr zeitgemäß.“

    Nicht nur vom ihm hagelt es Kritik an der deutsche Schuldenbremse, sondern auch vom Ex-Chefvolkswirt des Internationalen Währungsfonds (IWF) Oliver Blanchard:

    „Was immer es für eine Notwendigkeit gegeben haben mag, die Staatsschulden zu reduzieren, so ist sie vorbei.“

    Also das ist einfach gravierender Schwachsinn. Österreich hat mittlerweile derart hohe Schulden, dass es nahezu an der Staatspleite entlangschrammt. Deutschland hat es durch eine massive "Schuldenbremse" - sprich, Verlagerung der Lasten vom normalen Budget auf den Verbraucher - grade mal geschafft, mit einigen Tricks mit einer schwarzen Null zu bilanzieren.

    In Österreich dagegen ist der Verfall (dank SPÖ) schon weitaus weiter fortgeschritten (in Deutschland dauert's auf Grund der Größe und der wirtschaftlichen Potenz etwas länger). Österreich hat kaum mehr Industrie (wer kann sich noch erinnern ... Voest, Steyr, Lofag, ÖAF etc.), Österreich hat mittlerweile nahezu alles Vollkseigentum verkauft (Grundflächen, Verstaatlichte Industrie, Thema "Privatisierung", die meisten Unternehmen sind nurmehr Aussenstellen bzw. Zulieferer), um die verantwortungslos gemachten Schulden (zum Macherhalt der SPÖ, Steuergeschenke bei Wahlen die wir dann nachher 10-fach bezahlt haben) zu kaschieren, Österreich ist weitgehend nurmehr Dienstleister für das Ausland (Deutschland, Russland) und steht damit in hoher Abhängigkeit von der Wirtschaft im Ausland.

    Unsere Pensionen sind bereits an ausländische Inverstoren verkauft, derzeit wird unser Gesundheitssystem an ausländische Investoren verramscht .... Letztendlich wird das alles der Steuerzahler durch höhere Kosten bzw. nicht-Leistbarkeit spüren. Und der kleinste Einbruch bei den anderen Staaten wird Österreich in die Krise stürzen.

  • Ein Zitat der Spiritualität

    Das ENDE ist wichtig in allen Dingen 🙏

    🤔

  • Renate:

     

    Auf der Osterinsel im südöstlichen Pazifik standen einmal die grössten Palmen der Erde. Doch dann gerieten die Dorfsippen in einen Prestigewettstreit und bauten immer grössere Steinstatuen, für deren Bau sie viel Holz brauchten. Irgendwann gab es keinen Wald mehr. Eine ökologische und soziale Katastrophe war die Folge, von Jared Diamond in «Kollaps. Warum Gesellschaften untergehen oder überleben» (deutsch 2006) eindrucksvoll beschrieben. Die einst blühende Inselkultur hatte abgewirtschaftet.

    Hat wirklich niemand den Untergang kommen sehen?

    das ist eines der besten Beispiele ever! Genau so schaut´s mit uns aus.

    Einzig Positive: der Natur und unserer Mutter Erde wird´s besser gehen ohne uns !

  • 27.09.19, 18:05

    Da hier wie es aussieht den Sinn einer mehr als überfälligen Öko-Sozialen Steuerreform  (vor allem auch wegen der Klimakrise) https://science.orf.at/stories/2987783/  //https://www.oekonews.at/?mdoc_id=1122547   nicht begreifen, wird  auf Grüne geschimpft. Die SPÖ ist leider zu feig diese zu fordern!  Eine Schulden,- Bremse ist ebenfalls ökonomisch oft nicht sinnvoll, da diese die Ankurbelung der Wirtschaft verhindern kann. Diese muss aber im Sinne Klima-schonender Technologien gefördert werden. Mit der Schuldenbremse wird Österreich die Klimakrise nicht bewältigen. Der Ausbau der Dritten Piste ist allerdings purer Irrsinn! 

    KRITIK AN DEUTSCHER „SCHULDENBREMSE“ https://kontrast.at/schuldenbremse-oesterreich/

    Als erstes europäisches Land führte Deutschland 2011 eine Schuldenbremse ein. Seitdem ist die „schwarze Null“ – ein ausgeglichenes Budget – zum wichtigsten Mantra der deutschen Politik geworden. Beschlossen wurde sie damals als Reaktion auf die Wirtschaftskrise 2008. Doch mittlerweile hat sich gezeigt, was die Folgen der strikten Sparpolitik sind: Durch die fehlenden Investitionen sind die deutschen Straßen verfallen; Zugausfälle stehen an der Tagesordnung; das Internet ist langsamer als in Ländern wie Rumänien, Ungarn oder Bulgarien. Jetzt droht die deutsche Wirtschaft in die Krise zu rutschen, und sie wird den Rest Europas mitziehen.

    DEUTSCHER EXPERTE: „WIR HABEN UNS EINGEMAUERT“

    Heute kritisieren viele deutsche Ökonomen die Schuldenbremse. Angesicht der Herausforderungen der Zukunft und den historisch niedrigen Zinsen haben viele ihre Haltung von Zuspruch zu Kritik geändert. Einer von ihnen ist Michael Hüther, der Direktor des arbeitgebernahen „Instituts der Deutschen Wirtschaft“. Früher war er Verfechter der Schuldenbremse, heute sagt er:

    „Die Verteufelung der Schulden ist nicht mehr zeitgemäß.“

    Nicht nur vom ihm hagelt es Kritik an der deutsche Schuldenbremse, sondern auch vom Ex-Chefvolkswirt des Internationalen Währungsfonds (IWF) Oliver Blanchard:

    „Was immer es für eine Notwendigkeit gegeben haben mag, die Staatsschulden zu reduzieren, so ist sie vorbei.“

  • 27.09.19, 17:43

    carlo:

    Reisen19:

    Ich wünsche Greta, dass sie erstmal ihre Kindheit genießen DARF --- ist schon vorbei

    und dann erwachsen werden darf ---OHNE von wem auch immer -  manipuliert zu werden ! Ist ja   MOMENTAN  alles gut und schön -bringt einen  GROSSEN Bekanntheitsgrad  und V I E L   Geld --- woher weißt du das

    - - doch WO  bleibt ihre Jugend  ???? --- -  die vergeht ebenso schnell wie danach das Geld !!! Doch darauf  wird sie/werden ihre " Befürworter "  - ihre ELTERN !!  ???  VIEL   ZU  SPÄT   KOMMEN !!!  S I E   ist doch   NUR  manipuliert  von ...... ???

    Sehen  Sie sich doch einmal genau ihre Augen, ihren Blick an --- ist der von einer glücklichen Jugendlichen ? --- siehst du das aus den karten oder aus der glaskugel? es hat in mitteleuropa mal eine zeit gegeben, da wurde mit solchem gewäsch denunziert ...

    nu schau ich schon ein zeitl den beitrag an und frag mich, ob ich dünnhäutig geworden bin -, s´oita vielleicht ...!

    Reisen19 - echt unglaublich! Auf die Idee, dass Greta traurig schaut weil Leute wie Sie und vor allem die meisten PolitikerInnen Fakten ignorieren und sie, als denkender Mensch sich Sorgen macht, auf die Idee kommen sie natürlich nicht! Dieses Mädchen steckt uns mit ihrem Weitblick und ihrer Intelligent alle in den Sack. Gerade aufgrund ihrer Krankheit ist sie ein kleines Genie und braucht niemanden der sie manipuliert. https://www.srf.ch/news/international/kritik-an-greta-thunberg-die-haeufigsten-vorwuerfe-und-was-von-ihnen-zu-halten-ist Sie kann, im Gegensatz zu Ihnen und vielen anderen die Zeichen lesen die uns die Wissenschaft, bereits seit Jahrzehnten zeigt und die aus Egoismus, Geldgier, Ignoranz, wegen WählerInnenstimmen von Leute wie Ihnen, verdrängt, geleugnet und schön geredet werden! Jeder Mensch, der sich mit der Thematik befasst ist dankbar, dass es Menschen wie Greta gibt, die mit unglaublichem Engagement  und Beharrlichkeit auf die uns drohende Katastrophe hinweisen. Informieren wäre angesagt! https://www.t-online.de/nachrichten/deutschland/gesellschaft/id_86260084/bekommt-greta-thunberg-den-friedensnobelpreis-.html - Ich empfehle auch dieses Video von einem jungen Mann, der ebenfalls begriffen hat wo die Ignoranz zu Hause ist https://youtu.be/hM6oGkgQJss  und zum Abschluss die ZDD-Doku Welt unter Wasser - wer dann noch immer nicht begreift was der Menschheit droht, der ist hoffnungslos manipuliert (und nicht Greta) und ignorant! https://youtu.be/rtrr60br5Kk - Greta ist wegen der Ausbeutung der Tiere, was extreme Auswirkungen auf den Klimawandel hat, vegan geworden und wirkt diesbezüglich auf die Eltern ein. - nicht umgekehrt! https://www.vegpool.de/magazin/greta-thunberg-vegan.html                                                    

  • Reisen19:

    Ich wünsche Greta, dass sie erstmal ihre Kindheit genießen DARF --- ist schon vorbei

    und dann erwachsen werden darf ---OHNE von wem auch immer -  manipuliert zu werden ! Ist ja   MOMENTAN  alles gut und schön -bringt einen  GROSSEN Bekanntheitsgrad  und V I E L   Geld --- woher weißt du das

    - - doch WO  bleibt ihre Jugend  ???? --- -  die vergeht ebenso schnell wie danach das Geld !!! Doch darauf  wird sie/werden ihre " Befürworter "  - ihre ELTERN !!  ???  VIEL   ZU  SPÄT   KOMMEN !!!  S I E   ist doch   NUR  manipuliert  von ...... ???

    Sehen  Sie sich doch einmal genau ihre Augen, ihren Blick an --- ist der von einer glücklichen Jugendlichen ? --- siehst du das aus den karten oder aus der glaskugel? es hat in mitteleuropa mal eine zeit gegeben, da wurde mit solchem gewäsch denunziert ...

    nu schau ich schon ein zeitl den beitrag an und frag mich, ob ich dünnhäutig geworden bin -, s´oita vielleicht ...!

  • 27.09.19, 17:12

    Greta Thunberg ist keine alarmistische Übertreiberin. Im Gegenteil

    Unsere Lebensgrundlagen sind durch den menschengemachten Klimawandel ernsthaft bedroht. Die Klimatologen agieren nicht alarmistisch, sondern besonnen. Und auch Greta Thunberg hält sich, bei Lichte besehen, ziemlich zurück.

    Auf der Osterinsel im südöstlichen Pazifik standen einmal die grössten Palmen der Erde. Doch dann gerieten die Dorfsippen in einen Prestigewettstreit und bauten immer grössere Steinstatuen, für deren Bau sie viel Holz brauchten. Irgendwann gab es keinen Wald mehr. Eine ökologische und soziale Katastrophe war die Folge, von Jared Diamond in «Kollaps. Warum Gesellschaften untergehen oder überleben» (deutsch 2006) eindrucksvoll beschrieben. Die einst blühende Inselkultur hatte abgewirtschaftet.

    Hat wirklich niemand den Untergang kommen sehen? Stellen wir uns einen aufgeweckten Teenager vor, der abseits des Machtkampfes stand und die Torheit des ganzen Treibens einsah. Dieser Teenager stellte seinen Dorfpriester zur Rede. Dessen Antwort? Die Ahnenverehrung folge unantastbaren Gesetzen, das Nachbardorf besitze eine grössere Statue, neue Bäume würden sich schon finden. Ohnehin: Ein törichtes Kind solle sich nicht in so wichtige Dinge einmischen.

    Ausschnitt aus:  https://www.nzz.ch/feuilleton/klimawandel-warum-thunberg-richtig-liegt-und-ferguson-falsch-ld.1507906

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