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  • Wieso verlassen viele wieder GE?

    Diskussion · 57 Beiträge · 2 Gefällt mir · 1.924 Aufrufe
    Paul aus Klagenfurt

    Ich spreche hier bewusst nur jene an, die sich bereits mit dem Gedanken tragen, dieser digitalen Plattform in absehbarer Zeit den Rücken zu kehren. Was meint ihr dazu?

    20.05.26, 08:25

Beiträge

  • 20.05.26, 19:27

     

    Paul:

     

    Shaman:

     

    Haben wir nicht auch gelernt, dass Abdrängen in die "rechte" Ecke sich in den letzten Jahren zur beliebten und gerne genommenen Moralkeule gemausert hat, die bevorzugt alles, was man nicht gut findet, damit final als ganz doll böse niederknüppelt? 

    Niemand wird ins "rechte Ecke" gedrängt sondern ich dekonstruiere und sage was IST und was falsch läuft. Und wenn sich jemand darüber beklagt, wie schlimm man mit den armen Rechtspopulisten und  Faschos in den letzten Jahren umgegangen ist, dann ist demjenigen offenbar nicht klar, was sich in Österreich - auch in Deutschland - gesellschaftspolitisch verschoben hat. 

    Wenn wir uns Begegnungen wünschen, die uns untereinander näher bringen sollen, dann kann das nur in zweckfrei gestalteten öffentlichen Räumen mit transparenten Algorithmen gelingen, niemals in privatwirtschaftlichen.

     

    Was hält dich dann hier? 

  • 20.05.26, 19:23

     

    Shaman:

     

    Haben wir nicht auch gelernt, dass Abdrängen in die "rechte" Ecke sich in den letzten Jahren zur beliebten und gerne genommenen Moralkeule gemausert hat, die bevorzugt alles, was man nicht gut findet, damit final als ganz doll böse niederknüppelt? 

    Niemand wird ins "rechte Ecke" gedrängt sondern ich dekonstruiere und sage was IST und was falsch läuft. Und wenn sich jemand darüber beklagt, wie schlimm man mit den armen Rechtspopulisten und  Faschos in den letzten Jahren umgegangen ist, dann ist demjenigen offenbar nicht klar, was sich in Österreich - auch in Deutschland - gesellschaftspolitisch verschoben hat. 

    Wenn wir uns Begegnungen wünschen, die uns untereinander näher bringen sollen, dann kann das nur in zweckfrei gestalteten öffentlichen Räumen mit transparenten Algorithmen gelingen, niemals in privatwirtschaftlichen.

  • 20.05.26, 19:03

     

    Jörg:

     

    Bettina:

    Schön, dann wissen wir ja wie man unterschiedliche Kritik unterschiedlich nehmen und geben kann. Ich persönlich finde Ironie und Sarkasmus wirklich sehr gute Mittel für Kabarets, Fernsehen und auch Zeitungen. Dort, wo sich Menschen schriftlich begegnen ohne den"Ton" interpretieren zu können nach wie vor unpassend und polternd.

     

    Manche betteln halt um Kritik, wenn man freiwillig und ohne dafür zu bezahlen auf einer Freizeit!!plattform herumturnt, um sich dann über ebendiese - ach so böse, weil  kommerzielle - Pattform beschwert, irgendwelche Verschwörungstheorien über böse Algorithmen erfindet und laufend politische Statements anzettelt, die hier generell- egal welcher Richtung - nicht willkommen (um nicht zu sagen verboten) sind.

    Als Krönung gleich noch Nähe zu rechtem Gedankengut in den Text einflechtet und die User pauschal als oberflächlichen Menschenschlag abstempelt.

     

    Soll er sich einfach verrollen und gut isses. 

     

     

     

    Haben wir nicht auch gelernt, dass Abdrängen in die "rechte" Ecke sich in den letzten Jahren zur beliebten und gerne genommenen Moralkeule gemausert hat, die bevorzugt alles, was man nicht gut findet, damit final als ganz doll böse niederknüppelt? 

  • 20.05.26, 18:56

     

    Bettina:

    Schön, dann wissen wir ja wie man unterschiedliche Kritik unterschiedlich nehmen und geben kann. Ich persönlich finde Ironie und Sarkasmus wirklich sehr gute Mittel für Kabarets, Fernsehen und auch Zeitungen. Dort, wo sich Menschen schriftlich begegnen ohne den"Ton" interpretieren zu können nach wie vor unpassend und polternd.

     

    Manche betteln halt um Kritik, wenn man freiwillig und ohne dafür zu bezahlen auf einer Freizeit!!plattform herumturnt, um sich dann über ebendiese - ach so böse, weil  kommerzielle - Pattform beschwert, irgendwelche Verschwörungstheorien über böse Algorithmen erfindet und laufend politische Statements anzettelt, die hier generell- egal welcher Richtung - nicht willkommen (um nicht zu sagen verboten) sind.

    Als Krönung gleich noch Nähe zu rechtem Gedankengut in den Text einflechtet und die User pauschal als oberflächlichen Menschenschlag abstempelt.

     

    Soll er sich einfach verrollen und gut isses. 

     

     

  • 20.05.26, 18:19 - Zuletzt bearbeitet 20.05.26, 18:21.

     

    Bettina:

    Schön, dann wissen wir ja wie man unterschiedliche Kritik unterschiedlich nehmen und geben kann. Ich persönlich finde Ironie und Sarkasmus wirklich sehr gute Mittel für Kabarets, Fernsehen und auch Zeitungen. Dort, wo sich Menschen schriftlich begegnen ohne den"Ton" interpretieren zu können nach wie vor unpassend und polternd.

     

    Nun, "polternd" würde ich ein wenig anders definieren, aber ich bin ganz deiner Meinung, dass bei virtueller Kommunikation, seien es die diversen messenger, sei es hier, das zentrale Medium Stimme fehlt. 

     

    Wobei ich einen Widerspruch empfinde: wenn zb Ironie in Zeitungen zulässig ist, wie du schreibst, wo auch der Ton als Hilfsmittel fehlt, wieso dann nicht im virtuellen Raum? 

     

    Gerne können wir das weiterphilosophieren, ich könnte mir allerdings vorstellen, dass das dann den Rahmen dieses Threads sprengen würde. 

  • 20.05.26, 18:14

    Schön, dann wissen wir ja wie man unterschiedliche Kritik unterschiedlich nehmen und geben kann. Ich persönlich finde Ironie und Sarkasmus wirklich sehr gute Mittel für Kabarets, Fernsehen und auch Zeitungen. Dort, wo sich Menschen schriftlich begegnen ohne den"Ton" interpretieren zu können nach wie vor unpassend und polternd.

  • 20.05.26, 18:05 - Zuletzt bearbeitet 20.05.26, 18:07.

     

    Bettina:

    Für wie sinnvoll es ist Beiträge von anderen von oben herab zu bewerten macht deinen Beitrag sehr unattraktiv, weil er mich damit nicht bereichert und nur die unangenehmen Seiten der Kommunikation eines Besuchers zeigen, was auch ein Anlass sein könnte die Gruppe zu verlassen, lieber Shaman.

     

    Liebe Bettina, 

    das kann man so sehen wie du- oder eben anders. 

     

    Zunächst halte ich Ironie & Co nicht zwingend für "von oben herab", sondern für ein legitimes sprachliches Mittel, um Skurrilitäten zu kommentieren. 

     

    Denn, zum zweiten, halte ich es durch meine ganz subjektive Brille natürlich, für skurril und Eulen nach Athen tragen, eine jedem im realen Jetzt Lebenden bewusste und bekannte Tatsache als ganz besonders zu kritisierende Perfidie des kapitalistischen Plattformbetreibers zu skandalisieren. Ich gehe eben von der wohl durchaus plausiblen These aus, dass wir alle wissen, dass Betreiber derartiger Plattformen dies nur höchst selten aus purem Altruismus oder dito purer Nächstenliebe tun. 

     

    Zum dritten vermag nicht jede (kriische) Kommunikation, bereichernd zu sein;, sicherlich der Vielfalt von Sichtweisen und Unterschiedlichkeit der Meinungen bedingt; vielleicht mag es dich ein wenig gnädiger stimmen, dass es mir wichtig war und ist, auf deine Kritik konstruktiv einzugehen. 😉

  • 20.05.26, 17:50

    Für wie sinnvoll es ist Beiträge von anderen von oben herab zu bewerten macht deinen Beitrag sehr unattraktiv, weil er mich damit nicht bereichert und nur die unangenehmen Seiten der Kommunikation eines Besuchers zeigen, was auch ein Anlass sein könnte die Gruppe zu verlassen, lieber Shaman.

  • 20.05.26, 17:16

     

    Paul:

     

    Andrea:

    Meine Beobachtungen und Vermutungen:

    Manche stellen mit der Zeit fest,dass die bestehenden Freizeitgruppen oder die Dynamiken vor Ort nicht zu den eigenen Bedürfnissen passen. Sie fühlen sich in den bestehenden Strukturen nicht aufgehoben.

    Manche erhoffen sich tiefgehende Freundschaften zu gründen. Wenn Begegnungen dann eher zweckgebunden bleiben sind sie enttäuscht und ziehen sich zurück.

    Manchmal stößt man auf Menschen, deren Art man eher ausweichen möchte oder gerät in Situationen , indenen man sich psychisch belastet fühlt. Auch ein neuer Partner, mit dem man die Freizeit intensiv teilt, verändert Prioritäten. Gesundheitliche Einschnitte oder ein beruflicher Wechsel können dazu führen,dass der Fokus ins analoge Leben rückt.

    Digitale Übersättigung, " Konsum Charakter", die Masse an Profilen und Events kann zu einer inneren Unverbindlichkeit führen. Wenn alles austauschbar wirkt, sinkt der Wert der einzelnen Begegnungen, was zu Frustration führt.

     

    Da stimme ich dir in so ziemlich allem zu! Das Ärgerliche ist, dass diese Plattform sich nach außen den Anschein gibt, als ob es ihr um die Stiftung gelungener Begegnungen geht. Tatsächlich geht es den Betreiber :innen um ökonomische Interessen, die mit den selben ökonomischen Interessen anderer Mitglieder perfekt korrespondieren. 

    Es geht aber auch um die Ausübung sozialer Kontrolle, im Kontext von Überwachung - ähnlich einem Filtersystem, das in Übereinstimmung unserer politischen Rahmenbedingungen klarerweise ungestraft bleibt und gedeihen kann. 

    Ein aus meiner Sicht zeitgemäßes Panoptikum a la Jeremy Bentham in digitaler Form. Gesellschaftliche Themen (logisch, dass dies immer politisch ist) wird ausgeschlossen und abgewürgt, werden auf ganz unterschiedliche Weise manipuliert und unterdrückt. Zweckgebundenen Begegnungen - so wie du es oben beschreibst - wird dadurch vermehrt jener Raum gegeben, welcher anderen Menschen, die sich für zweckfremde bzw. tiefere Begegnungen interessieren, verloren geht. Die Plattform attrahiert und kultiviert einen Menschenschlag, der Oberflächlichkeit vorzieht. Somit ist das ein Kreislauf, der auf Kosten der Gesellschaft ausgetragen wird.  

    Die Krux mit dem analogen Leben ist, dass das analoge gesellschaftlche Leben in den letzten Jahren enorm gelitten hat, indem kreative Kulturtreibende immer weniger oder überhaupt gar nicht mehr unterstützt werden. An ihre Stelle tritt eine anspruchslose und unsensible Kultur zutage - Folklorismus, Ewiggestriges, Traditionelles - von dem es im deutschen Sprachraum ohnehin im Überfluss gibt. Das begünstigt und befördert wiederum ein Klima, die antidemokratische Kräfte für sich zu nützen wissen. Die Medien - dazu gehören ebenso die "Sozialen Plattformen" - sind alle in der Hand von Investoren. Sie begünstigen damit rechts-offene Menschen in ihrer Engstirnikeit und in ihrem Alltagssadismus, beispielsweise gegenüber Haltungen gegenüber Flüchtlingen.

    Die Rolle dieser Plattformen sind also keineswegs unbedeutend und tragen - wie ich es unlängst gehört habe - zur "Faschisierung der Herzen" bei.

     

     

    Na das ist jetzt aber echt überraschend, dass die Betreiber der Plattform(en) damit glatt Geld verdienen wollen. Also nein, damit hätte jetzt bestimmt niemand gerechnet...

     

     

  • 20.05.26, 17:13 - Zuletzt bearbeitet 20.05.26, 17:31.

     

    Andrea:

    Meine Beobachtungen und Vermutungen:

    Manche stellen mit der Zeit fest,dass die bestehenden Freizeitgruppen oder die Dynamiken vor Ort nicht zu den eigenen Bedürfnissen passen. Sie fühlen sich in den bestehenden Strukturen nicht aufgehoben.

    Manche erhoffen sich tiefgehende Freundschaften zu gründen. Wenn Begegnungen dann eher zweckgebunden bleiben sind sie enttäuscht und ziehen sich zurück.

    Manchmal stößt man auf Menschen, deren Art man eher ausweichen möchte oder gerät in Situationen , indenen man sich psychisch belastet fühlt. Auch ein neuer Partner, mit dem man die Freizeit intensiv teilt, verändert Prioritäten. Gesundheitliche Einschnitte oder ein beruflicher Wechsel können dazu führen,dass der Fokus ins analoge Leben rückt.

    Digitale Übersättigung, " Konsum Charakter", die Masse an Profilen und Events kann zu einer inneren Unverbindlichkeit führen. Wenn alles austauschbar wirkt, sinkt der Wert der einzelnen Begegnungen, was zu Frustration führt.

     

    Da stimme ich dir in so ziemlich allem zu! Das Ärgerliche ist, dass diese Plattform sich nach außen den Anschein gibt, als ob es ihr um die Stiftung gelungener Begegnungen geht. Tatsächlich geht es den Betreiber :innen um ökonomische Interessen, die mit den selben ökonomischen Interessen anderer Mitglieder perfekt korrespondieren. 

    Es geht aber auch um die Ausübung sozialer Kontrolle, im Kontext von Überwachung - ähnlich einem Filtersystem, das in Übereinstimmung unserer politischen Rahmenbedingungen klarerweise ungestraft bleibt und gedeihen kann. 

    Ein aus meiner Sicht zeitgemäßes Panoptikum a la Jeremy Bentham in digitaler Form. Gesellschaftliche Themen (logisch, dass dies immer politisch ist) werden ausgeschlossen und abgewürgt, werden auf ganz unterschiedliche Weise manipuliert und unterdrückt. Zweckgebundenen Begegnungen - so wie du es oben beschreibst - wird dadurch vermehrt jener Raum gegeben, welcher anderen Menschen, die sich für zweckfremde bzw. tiefere Begegnungen interessieren, verloren geht. Die Plattform attrahiert und kultiviert einen Menschenschlag, der Oberflächlichkeit vorzieht. Somit ist das ein Kreislauf, der auf Kosten der Gesellschaft ausgetragen wird.  

    Die Krux mit dem analogen Leben ist, dass das analoge gesellschaftlche Leben - parallel mit Sozialabbau und Sparplanprogrammatik -  in den letzten Jahren enorm gelitten hat, indem kreative Kulturtreibende immer weniger oder überhaupt gar nicht mehr unterstützt werden. An ihre Stelle tritt eine anspruchslose und unsensible Kultur zutage - Folklorismus, Ewiggestriges, Traditionelles - von dem es im deutschen Sprachraum ohnehin im Überfluss gibt. Das begünstigt und befördert wiederum ein Klima, die antidemokratische Kräfte für sich zu nützen wissen. Die Medien - dazu gehören ebenso die "Sozialen Plattformen" - sind alle in der Hand von Investoren. Sie begünstigen damit rechts-offene Menschen in ihrer Engstirnigkeit und in ihrem Alltagssadismus, beispielsweise in Haltungen gegenüber Flüchtlingen.

    Die Rolle dieser Plattformen sind also keineswegs unbedeutend und tragen damit - so wie ich es unlängst mit folgender Bezeichnung gehört habe - zur "Faschisierung der Herzen" bei. Anstelle, dass die Leute sensibilisiert werden sollten, werden sie mit Banalität stumpf gemacht.

  • 20.05.26, 17:10

    Gute Frage!! Für meinen Teil hab ich bemerkt, dass mich das Überangebot stresst. Außerdem eine Kontaktanfrage abzulehnen spürt sich nicht so toll an.

    Dann war auch noch der Wunsch doch wen kennenzulernen und bei den vielen tollen Fotos von Gleichaltrigen ist die Auswahl von der Optik sooooo ....anstrengend, vor allem, wenn man sich Zeit nehmen möchte. Und aus diesem Grund bin ich mal dabei und dann auch wieder weg, weil das Andocken eine Arbeit ist, die neben dem Job schon eine Herausförderung für mich bedeutet, weil ich zwar ziemlich fröhlich bin, aber gerne etwas in die Tiefe mag und da sind Menschen unterschiedlich bereit. Das wars fürs Erste🤭

  • 20.05.26, 15:36

     

    Paul:

     

    Lucia:

    Hallo Paul...vielleicht liegt es daran, dass vieles an Übersicht und echter Gemeinschaft verloren hat. Diskussionen wirken oft beliebig, manchmal fast wie auf Dating-Plattformen oder sozialen Netzwerken mit Facebook-Charakter. Digitale Communities sind zur Massenware geworden. Zuviele Menschen, zuviel Oberflächlichkeit, zu wenig echtes Interesse. Viele haben inzwischen andere Wege gefunden, ihre Freizeit zu gestalten oder echte Freundschaften ausserhalb solcher Plattformen aufzubauen. Und vielleicht ist es für manche schlicht langweilig geworden.

    Genau, Lucia! So wie du es beschreibst! Die "Diskussionen" wirken beliebig. Mir ist aufgefallen, wenn man eine Diskussion oder einen Beitrag eröffnet bzw. absetzt, die substanziell etwas kritischer ausfallen, werden kurz danach andere Beiträge oder Diskussion in relativ hoher Zahl abgesetzt, die man selbst wegen ihrer Belanglosigkeit eigentlich nicht erfinden könnte. Hier passiert es. 

    Was mir hier gerade noch dazu einfällt: wir wissen ja gar nicht mit wem wir untereinander kommunzieren. Ist es ein Bot, ist es ein Sockenpuppen-Account, ist es ein :e Content-Manager :in etc. Daher auch meine grundsätzliche Abneigung gegenüber jener Plattform-Ökonomie, die sich unter der Rubrik "Soziale Medien" einreiht. Sie sind unreguliert und arbeiten nach Belieben mit sozialen Datensätzen und versuchen aus denselben noch ökonomischen Profit zu schlagen. 

    Das was hier bestehen bleibt und sich durchaus abei noch wohl fühlt ist das was du u. a. mit "zuviel Oberflächlichkeit, zu wenig echtes Interesse" beschreibst. Nicht zu vergessen, was ich eigentlich bereits weiter oben anführen wollte: hier gibt es auch ein Meer an Entrepreneuren und Entrepreneurinnen die im Dienstleistungssektor der Lebensberatung, Esoterik, Religion, Astrologie etc. ihre Kunden und Kundinnen aquirieren. Ich finde es jammerschade, dass diese Ökonomisierung unserer sozialen Bedürfnisse derart unter die Räder kommt.

     

    https://youtu.be/UXKr4HSPHT8?is=MeHVkb3KfgSBwtHE

  • 20.05.26, 15:21 - Zuletzt bearbeitet 20.05.26, 15:45.

    Meine Beobachtungen und Vermutungen:

    Manche stellen mit der Zeit fest,dass die bestehenden Freizeitgruppen oder die Dynamiken vor Ort nicht zu den eigenen Bedürfnissen passen. Sie fühlen sich in den bestehenden Strukturen nicht aufgehoben.

    Manche erhoffen sich tiefgehende Freundschaften zu gründen. Wenn Begegnungen dann eher zweckgebunden bleiben sind sie enttäuscht und ziehen sich zurück.

    Manchmal stößt man auf Menschen, deren Art man eher ausweichen möchte oder gerät in Situationen , indenen man sich psychisch belastet fühlt. Auch ein neuer Partner, mit dem man die Freizeit intensiv teilt, verändert Prioritäten. Gesundheitliche Einschnitte oder ein beruflicher Wechsel können dazu führen,dass der Fokus ins analoge Leben rückt.

    Digitale Übersättigung, " Konsum Charakter", die Masse an Profilen und Events kann zu einer inneren Unverbindlichkeit führen. Wenn alles austauschbar wirkt, sinkt der Wert der einzelnen Begegnungen, was zu Frustration führt.

  • 20.05.26, 14:51

     

    Ute:

     

    Maresa:

     

    Erich, Mmmmmm 🫦, ...  "perfider" ☝️❗️... auf nach Augsburg 😃❗️🤣🤣🤣

    😉

     

    Ich lade dich ein zur Krötensuppe!

    ... 🐸 sind doch streng geschützt☝️❗️Das ist doch wiiiiiieder so 'was perfides 🤔❗️🤣🤣🤣

  • Ganz einfach....

    ...weil wir es können😁😉Ich für meinen Teil finde in meinem Umkreis kaum Treffen die mich 
    interessieren und die Gespräche, abgesehen davon das die Funktion bald eingestellt wird, dre-
    hen sich scheinbar auch nur noch im Kreis, es ist erschöpfend und mühselig, dann doch lieber 
    gleich mehr Teilhaben im echten Leben🦉🎉

  • 20.05.26, 14:43

     

    Maresa:

     

    Ute:

     

     

    Muss korrigieren: Ich bin perfider, denn real garniere ich meine Worte noch mit einem Lächeln, was aber oft auch in meinen Augen zu sehen ist und manchmal auch mit einer Umarmung gemildert wird 😊

    Erich, Mmmmmm 🫦, ...  "perfider" ☝️❗️... auf nach Augsburg 😃❗️🤣🤣🤣

    😉

     

    Ich lade dich ein zur Krötensuppe!

  • 20.05.26, 14:29

     

    Paul:

    Entschuldigung und nur zur Erinnerung: ich eröffnete diesen Thread weder für Statements von synexit Kooperationspartner :innen, noch für jene, die sich hier pudelwohl fühlen. 😉

     

    Sorry, du hast Recht, das war respektlos und ignorant. Ich habe meinen unpassenden Beitrag wieder entfernt.

  • 20.05.26, 13:54

     

    Ute:

     

    Maresa:

     

     

    ☝️ DER Post des Tages, und er ist noch lang - es kann NICHT 🙂‍↔️ besser werden ❗️🤣🤣🤣

     

    Muss korrigieren: Ich bin perfider, denn real garniere ich meine Worte noch mit einem Lächeln, was aber oft auch in meinen Augen zu sehen ist und manchmal auch mit einer Umarmung gemildert wird 😊

    Erich, Mmmmmm 🫦, ...  "perfider" ☝️❗️... auf nach Augsburg 😃❗️🤣🤣🤣

    😉

  • 20.05.26, 13:40

     

    Maresa:

     

    Ute:

     

     

    Ach, real bist du also ganz anders?

    Ich nicht.

     

    ☝️ DER Post des Tages, und er ist noch lang - es kann NICHT 🙂‍↔️ besser werden ❗️🤣🤣🤣

     

    Muss korrigieren: Ich bin perfider, denn real garniere ich meine Worte noch mit einem Lächeln, was aber oft auch in meinen Augen zu sehen ist und manchmal auch mit einer Umarmung gemildert wird 😊

  • 20.05.26, 13:28

     

    Ute:

     

    Erich:

     

    Ess  fehlt einfach an Ernsthaftigkeit - im digitalen Raum ist alles etwas distanzierter und hat daher wenig unmittelbare Auswirkungen im richtigen Leben.  Viele würden so manches, das sie sich hier erlauben  im realen Leben niemals tun, vergessen aber dabei, dass am anderen Ende sehrwohl auch reale Menschen sind und keine elektronischen Fabelwesen.

     

    Ach, real bist du also ganz anders?

    Ich nicht.

     

    ☝️ DER Post des Tages, und er ist noch lang - es kann NICHT 🙂‍↔️ besser werden ❗️🤣🤣🤣

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