Warum sind so viele Menschen Single? Beziehungsmüde, Beziehungsunfähig, Single eine besondere bewusste Lebensweise!? Was bedarf es an Beziehung? Katalog denken!?
Beiträge
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Alberto:
Tommy:
"...wenn überhaupt nur zwischen Kind und Eltern...."
wenn man den Lehrbüchen und den Schriften folgt Stimme ich dir zu Alberto. Da gibt es jedoch was, was dort nicht geschrieben steht und was man auch nicht beschreiben kann. Verstehe dich jedoch sehr gut - Danke für dein SEIN.
Ich bin spirituell ... da steht wohl manches nicht geschrieben ;-)
Nur weiß ich auch, je mehr davon ich kommuniziere bzw. mit einfließen lasse, sei es noch so sehr durch Erfahrungen "belegt" oder hat sich als "richtig" gezeigt, desto höher die Wahrscheinlichkeit, dass es bei der gegenwärtigen durchschnittlichen Entwicklungsebene abgelehnt wird.
Nach meiner Einschätzung läuft das "Konzept" des bedingungslosen Liebens da in eine sehr tückische Richtung.
Ok, Zweifel ist gut. Öffnet die Perspektive für neue Erkenntnisse. Danke für dein Statement .
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Tommy:
Alberto:
Dem ersten Satz stimme ich zu, weil wir bindungsbedürftige Wesen sind.
Es gibt zahlreiche Gründe weshalb Menschen Beziehungen nicht pflegen. Sonst würde es nicht geschehen.
Der Wunsch bedingungslos geliebt zu werden, setzt die Messlatte utopisch hoch und birgt ein hohes Risiko einer dysfunktionalen Beziehung. Gleiches gilt es selbst anzubieten. Funktional / gesund ist bedingte Liebe.
Sollte es ein erwachsener Mensch trotzdem wollen, könnte ein Blick auf die Beziehungsfähigkeit und Kindheit nützlich sein.
Bedingungslose Liebe gibt es, wenn überhaupt, nur zwischen Kind und Eltern. Bei gesund entwickelten Erwachsenen nicht, weil die kindliche Abhängigkeit, das frühe Entwicklungsstadium mit all seinen Hürden und die Fürsorgepflicht nicht gegeben ist. Zwischen Erwachsenen ist es bedingte Liebe.
Erwartungen hat jeder Mensch.
"...wenn überhaupt nur zwischen Kind und Eltern...."
wenn man den Lehrbüchen und den Schriften folgt Stimme ich dir zu Alberto. Da gibt es jedoch was, was dort nicht geschrieben steht und was man auch nicht beschreiben kann. Verstehe dich jedoch sehr gut - Danke für dein SEIN.
Ich bin spirituell ... da steht wohl manches nicht geschrieben ;-)
Nur weiß ich auch, je mehr davon ich kommuniziere bzw. mit einfließen lasse, sei es noch so sehr durch Erfahrungen "belegt" oder hat sich als "richtig" gezeigt, desto höher die Wahrscheinlichkeit, dass es bei der gegenwärtigen durchschnittlichen Entwicklungsebene abgelehnt wird.
Nach meiner Einschätzung läuft das "Konzept" des bedingungslosen Liebens da in eine sehr tückische Richtung.
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Alberto:
Tommy:
Auf der anderen Seite sind wir als Wesen angewiesen auf Beziehungen. Hier gibt es auch keinen Grund nicht Beziehungen zu pflegen.
Dem ersten Satz stimme ich zu, weil wir bindungsbedürftige Wesen sind.
Es gibt zahlreiche Gründe weshalb Menschen Beziehungen nicht pflegen. Sonst würde es nicht geschehen.
Tommy:
Funktionieren kann das ganze nur wenn man mit der in der Beziehung stehenden Person beidseitig eine bedingungsloses miteinander teilt...ohne jegliche Erwartungen. (Bedingungslose Liebe) Hierbei ist es egal ob es ein Paar ist oder nur eine enge Freundschaft.
Der Wunsch bedingungslos geliebt zu werden, setzt die Messlatte utopisch hoch und birgt ein hohes Risiko einer dysfunktionalen Beziehung. Gleiches gilt es selbst anzubieten. Funktional / gesund ist bedingte Liebe.
Sollte es ein erwachsener Mensch trotzdem wollen, könnte ein Blick auf die Beziehungsfähigkeit und Kindheit nützlich sein.
Bedingungslose Liebe gibt es, wenn überhaupt, nur zwischen Kind und Eltern. Bei gesund entwickelten Erwachsenen nicht, weil die kindliche Abhängigkeit, das frühe Entwicklungsstadium mit all seinen Hürden und die Fürsorgepflicht nicht gegeben ist. Zwischen Erwachsenen ist es bedingte Liebe.
Erwartungen hat jeder Mensch.
"...wenn überhaupt nur zwischen Kind und Eltern...."
wenn man den Lehrbüchen und den Schriften folgt Stimme ich dir zu Alberto. Da gibt es jedoch was, was dort nicht geschrieben steht und was man auch nicht beschreiben kann. Verstehe dich jedoch sehr gut - Danke für dein SEIN.
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Tommy:
Auf der anderen Seite sind wir als Wesen angewiesen auf Beziehungen. Hier gibt es auch keinen Grund nicht Beziehungen zu pflegen.
Dem ersten Satz stimme ich zu, weil wir bindungsbedürftige Wesen sind.
Es gibt zahlreiche Gründe weshalb Menschen Beziehungen nicht pflegen. Sonst würde es nicht geschehen.
Tommy:
Funktionieren kann das ganze nur wenn man mit der in der Beziehung stehenden Person beidseitig eine bedingungsloses miteinander teilt...ohne jegliche Erwartungen. (Bedingungslose Liebe) Hierbei ist es egal ob es ein Paar ist oder nur eine enge Freundschaft.
Der Wunsch bedingungslos geliebt zu werden, setzt die Messlatte utopisch hoch und birgt ein hohes Risiko einer dysfunktionalen Beziehung. Gleiches gilt es selbst anzubieten. Funktional / gesund ist bedingte Liebe.
Sollte es ein erwachsener Mensch trotzdem wollen, könnte ein Blick auf die Beziehungsfähigkeit und Kindheit nützlich sein.
Bedingungslose Liebe gibt es, wenn überhaupt, nur zwischen Kind und Eltern. Bei gesund entwickelten Erwachsenen nicht, weil die kindliche Abhängigkeit, das frühe Entwicklungsstadium mit all seinen Hürden und die Fürsorgepflicht nicht gegeben ist. Zwischen Erwachsenen ist es bedingte Liebe.
Erwartungen hat jeder Mensch.
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Karin:
So und ich gehöre zu der Fraktion die ehrlich und offen sagt: ich bin beziehungsmüde,
so ausgelaugt, verbraten und verbrannt, dass ich es schätze nach Hause zu kommen und ausser 2 Katzen die mich an der Türe begrüssen kommen : Ruhe, allein, kein Wort, alles da wo ich es hinlege. Ich kann mich entspannen, tun und lassen wie ich grad mag und will.
Ich schimpfe nicht über Ex, ich hasse nicht Menschen und bin kein Beziehungsgegner noch verteufle ich die Liebe. Ich bin einfach nur zufrieden mit mein alleine sein und geniesse es. Ich habe mir ein Freundeskreis aufgebaut, habe gute Leute, die mich auch mal aus meinen 4 Wänden raus holen, damit ich das Soziale nicht ganz sein lasse.
Vielleicht ist es nur eine Phase, für mich ist es so gerade stimmig und habe kein Bedarf etwas daran zu ändern.
ja werft nur eure Steine😂ich bleib Mandifiziert
Welcher Art von Männern wurde von dir gewählt,
- die dich (durch schädliche Einflüsse) bestimmter Bestandteile beraubt haben, dich völlig erschöpft und entkräftet und somit "ausgelaugt" haben,
- die dich zu lange, zu stark "gebraten" haben und du dadurch an Qualität verloren hast und ungenießbar wurdest, also sie dich "verbraten" haben,
- die so heiß 🔥 waren, dass sie dich "verbrannt" haben und somit verdorben und ungenießbar werden ließen?
(das bisher Geschriebene ist nur die Definition der von dir genannten Worte im ersten Absatz)
Dein zweite Absatz zeigt Reflexion, dass die Männer waren, wie sie waren, und zeigt Verantwortung für deine Wahl. Das die Folgen gravierend persönlichkeitseinschneidend und nachhaltig sind, allerdings auch.
Steine sollte keiner werfen, denn wie sollen wir eine vernünftige und gute Wahl treffen, wenn wir nie in diesem Bereich geschult wurden. Weder die Männer noch die Frauen - ggf. nicht von den Eltern, nicht von dem Umfeld, und von der Schule schon mal gar nicht.
„Wer unter uns je ohne falsche Wahl gewesen ist, der werfe den ersten Stein“
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Jaro:
Dass heute viele Menschen Single sind, hat weniger mit Beziehungsunfähigkeit zu tun als mit veränderten Erwartungen. Beziehungsmüdigkeit entsteht oft aus Erfahrungen, in denen Nähe mehr gekostet als getragen hat. Alleinsein ist dann kein Mangel, sondern eine bewusste Form von Selbstachtung.
Single sein ist gesellschaftlich akzeptiert und ermöglicht ein erfülltes Leben jenseits der Paarbeziehung. Beziehungen werden nicht mehr aus Notwendigkeit eingegangen, sondern aus innerer Stimmigkeit.
Beziehung braucht heute vor allem emotionale Reife, Selbstkenntnis und Kommunikationsfähigkeit. Katalogdenken kann Orientierung geben, verhindert aber echte Begegnung, wenn es wichtiger wird als Resonanz.
Viele Menschen sind nicht gegen Beziehung, sondern gegen eine, die sich nicht richtig anfühlt.
Das kann ich zu 100 % so unterschreiben.
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Stefan:
Nico:
...wieso, wenn man als Mensch angekommen ist, noch die Aufmerksamkeit auf das Kennenlernen eines Partners lenken, der statistisch gesehen wohl eher funktioniert als zu fühlen?
Weil gerade dann, wenn man mit sich selbst im Reinen ist, eine Beziehung mit dem richtigen Menschen, einem dem es ebenso geht, das eigene Glück noch steigern kann. Am Ende ist und bleibt der Mensch doch ein soziales Wesen, mit allen Sehnsüchten und Bedürfnissen, die dazu gehören.
Ich denke, dass das "ebenso" nur dann existiert, wenn der Mensch halt funktioniert. Und genau an dieser egonzentrischen Suche nach dem deckungsgleichen Ich scheitert es, weil Sehnsüchte eben Unentdecktes erfordern, welches wir selbst gerade nicht abdecken.
Und am Ende erfordert gerade diese Suche nach uns selbst gar kein soziales Wesen.
Es ist die Offenheit fürs Andersdenken, die dies tun könnte. Und genau diese ist uns als Schubladenmensch inmitten der Eitelkeiten und Oberflächlichkeiten abhanden gekommen.
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Bin kein Single aus Überzeugung,ist aber in einem gewissen Alter schwierig. Die Kommunikation ist anders als vor 30 Jahren. Als man in der Jugend weg ging hat man immer mal Menschen getroffen und kam irgendwie ins Gespräch.Im Zeitalter von Internet und Handy sind viele so damit beschäftigt das sie für Aktivitäten kaum noch Kraft haben.Die Menschen sind auch nicht mehr so aufmerksam,es ist Distanz entstanden.Es ist ok Single zu sein,wobei manche Sachen zu zweit auch schöner sind oder wären.Man sucht nicht,sondern lässt alles auf sich zukommen, ohne Zeitdruck und man genießt die Zeit die man auch alleine hat.Alles in allem ist alles zu seiner Zeit und Hauptsache man kommt gut damit zurecht.Heilung von Altlasten dauert auch seine Zeit...
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Karin:
So und ich gehöre zu der Fraktion die ehrlich und offen sagt: ich bin beziehungsmüde,
so ausgelaugt, verbraten und verbrannt, dass ich es schätze nach Hause zu kommen und ausser 2 Katzen die mich an der Türe begrüssen kommen : Ruhe, allein, kein Wort, alles da wo ich es hinlege. Ich kann mich entspannen, tun und lassen wie ich grad mag und will.
Ich schimpfe nicht über Ex, ich hasse nicht Menschen und bin kein Beziehungsgegner noch verteufle ich die Liebe. Ich bin einfach nur zufrieden mit mein alleine sein und geniesse es. Ich habe mir ein Freundeskreis aufgebaut, habe gute Leute, die mich auch mal aus meinen 4 Wänden raus holen, damit ich das Soziale nicht ganz sein lasse.
Vielleicht ist es nur eine Phase, für mich ist es so gerade stimmig und habe kein Bedarf etwas daran zu ändern.
ja werft nur eure Steine😂ich bleib Mandifiziert
Das ist nur eine Phase, 🐰. 😂😂😆
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ChrisTine:
Wer kennt sie nicht: „Die gute alte Schule“ und ich halte daran fest. Ich habe viele offene Fragen und vielleicht 🤔 beantworten sich diese durch diese Diskussion und kommende Beiträge. Ist das Thema Beziehung ein Auslauf Modell?
Nein für mich nicht. Es kommt darauf an wie eine Person Beziehung definiert und was diese Person damit in Verbindung bringt. Beziehungen sind universell und Überlebens notwendig (hier bitte die Zeit ausser Betracht lassen)... daraus folgt die Menschheit rottet sich selber aus. Etwas gross ich weiß vielleicht mal etwas wirken lassen.
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Wenn die Beziehung zu sich selber in bedingungsloser Liebe stattfindet.
Ist ein Singel leben ohne das einem etwas fehlt sehr gut möglich. Auf der anderen Seite sind wir als Wesen angewiesen auf Beziehungen. Hier gibt es auch keinen Grund nicht Beziehungen zu pflegen. Funktionieren kann das ganze nur wenn man mit der in der Beziehung stehenden Person beidseitig eine bedingungsloses miteinander teilt...ohne jegliche Erwartungen. (Bedingungslose Liebe) Hierbei ist es egal ob es ein Paar ist oder nur eine enge Freundschaft.
Sexualität ist die bedingungslose universelle Lebensenergie...leider wissen das die wenigsten.
Ein Bild hierzu ist z.b. die Mengenlehre.
2 Kreise die sich überlappen. Nur im überlappende Bereich funktioniert die Beziehung in der Regel ohne Probleme.
In den nicht überlappenden Bereichen werden Erwartungen an den Beziehungspartner gestellt, die normalerweise zu einem Emotionalen Ping-Pong führen in dem sich die in Beziehung stehenden generell beidseitig ihre Energien berauben.
Es ist wie in der Natur - alles ist harmonisch- wenn man auch alles betrachtet und nicht nur einzelne Aspekte. (SINGEL, SEX, PARTNER ....)
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So und ich gehöre zu der Fraktion die ehrlich und offen sagt: ich bin beziehungsmüde,
so ausgelaugt, verbraten und verbrannt, dass ich es schätze nach Hause zu kommen und ausser 2 Katzen die mich an der Türe begrüssen kommen : Ruhe, allein, kein Wort, alles da wo ich es hinlege. Ich kann mich entspannen, tun und lassen wie ich grad mag und will.
Ich schimpfe nicht über Ex, ich hasse nicht Menschen und bin kein Beziehungsgegner noch verteufle ich die Liebe. Ich bin einfach nur zufrieden mit mein alleine sein und geniesse es. Ich habe mir ein Freundeskreis aufgebaut, habe gute Leute, die mich auch mal aus meinen 4 Wänden raus holen, damit ich das Soziale nicht ganz sein lasse.
Vielleicht ist es nur eine Phase, für mich ist es so gerade stimmig und habe kein Bedarf etwas daran zu ändern.
ja werft nur eure Steine😂ich bleib Mandifiziert
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Dass heute viele Menschen Single sind, hat weniger mit Beziehungsunfähigkeit zu tun als mit veränderten Erwartungen. Beziehungsmüdigkeit entsteht oft aus Erfahrungen, in denen Nähe mehr gekostet als getragen hat. Alleinsein ist dann kein Mangel, sondern eine bewusste Form von Selbstachtung.
Single sein ist gesellschaftlich akzeptiert und ermöglicht ein erfülltes Leben jenseits der Paarbeziehung. Beziehungen werden nicht mehr aus Notwendigkeit eingegangen, sondern aus innerer Stimmigkeit.
Beziehung braucht heute vor allem emotionale Reife, Selbstkenntnis und Kommunikationsfähigkeit. Katalogdenken kann Orientierung geben, verhindert aber echte Begegnung, wenn es wichtiger wird als Resonanz.
Viele Menschen sind nicht gegen Beziehung, sondern gegen eine, die sich nicht richtig anfühlt.
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Für mich ich das Partner-lose Leben eine Entscheidung. Als Alleinerziehende liegt der Fokus für mich persönlich im Wohlergehen meines Kindes und parallel dazu auf meinem eigenen. Hier Energie, Emotionen, Zeit u.a. abzuziehen, kommt für mich nicht infrage. Zudem habe ich ja andere zwischenmenschliche Beziehungen: Familie und Freunde; im größeren Kontext Arbeitskollegin, Sportfreunde, Bekannte. Ich liebe meine Me-Time. Wie das in ein paar Jahren aussieht, interessiert mich nicht
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Nico:
...wieso, wenn man als Mensch angekommen ist, noch die Aufmerksamkeit auf das Kennenlernen eines Partners lenken, der statistisch gesehen wohl eher funktioniert als zu fühlen?
Weil gerade dann, wenn man mit sich selbst im Reinen ist, eine Beziehung mit dem richtigen Menschen, einem dem es ebenso geht, das eigene Glück noch steigern kann. Am Ende ist und bleibt der Mensch doch ein soziales Wesen, mit allen Sehnsüchten und Bedürfnissen, die dazu gehören.
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Unter Beziehung versteht jeder etwas anderes, ich habe immer nur Liebesbeziehungen gehabt, die sich beim persönlichen Kennenlernen zufällig ergeben haben. Dann ergibt sich auch der Sex von selbst, sexuelle Treue ist für mich selbstverständlich und alles weitere kann man besprechen. Ansonsten kann ich auch alleine mit ein paar ehrlichen Freundinnen gut leben. Eine rationale Zweck - Nutzen Beziehung interessiert mich nicht.
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Weil es glücklicherweise sehr viel andere schöne Dinge auf der Welt gibt, für die jedes halbwegs kluge Wesen nur bei wahrer Geborgenheit und Nähe einen Kompromiss findet. Und die entsteht eben nur dort, wo bewusst Zeit genommen wird, dass jeder erst einmal in sich selbst sein Zuhause findet. Und mal ehrlich...wieso, wenn man als Mensch angekommen ist, noch die Aufmerksamkeit auf das Kennenlernen eines Partners lenken, der statistisch gesehen wohl eher funktioniert als zu fühlen?
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Ich stamme aus einer Generation, wo die Eltern noch auf Gedeih und Verderb zusammenblieben. Das hatte viele abschreckende Aspekte für mich, vor allem als Frau. Andererseits lernte ich, dass Beziehung Abeit ist. Jeden Tag. Und dass der Partner, mit dem mensch 20 , 30, 50 Jahre zufrieden verheiratet ist, nicht unbedingt von Anfang an 'der Richtige' war. Was ist denn richtig ? Für mich ? Für sich ? Klar müssen bestimmte Dinge passen, wichtige Werte übereinstimmen. Aber alles Weitere entwickelt sich doch.
Ich dage nicht, dass wir nicht Menschen begegnen, die sofort was in uns auslösen. Ein Garant für eine funktionierende Beziehung ist das noch lange nicht.
Ich glaube, mit zunehmendem Alter richten wir uns in unserem Leben relativ rigide ein und sind nicht mehr kompromissbereit. Nur so kann ich mir diese, oft vergebliche, Suche nach der / dem Richtigen erklären.