Ein Single kann Nähe brauchen, weil sie emotional nährt – unabhängig von sexuellen Bedürfnissen. Das ist normal, gesund und sehr menschlich. Wie seht ihr das und wie verschafft man sich als Single Nähe ?
Beiträge
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Ola:
[...] Ecstatic Dance [...] Körperliche Nähe ist hier aber optional, aber wohl keineswegs ausgeschlossen.Ecstatic dance wird alleine getantzt. Eher selten kommt es zum Kontakt mit anderen.
Du meinst bestimmt contact improvisation, das wird mit sehr sehr viel körperlichen Kontakt getanzt.
Ich meinte schon Ecstatic Dance. Ich habe auf deine Nachfrage hin meine Aussage nochmal überprüft und will ergänzen, dass es wohl stark von der jeweiligen Community abhängt, wie viel Interaktion und Kontakt untereinander stattfindet. International und auch in manchen deutschen Communities wird Ecstatic Dance wohl stärker mit Interaktion (z.b. Spiegelung der Tanzbewegung) sowie eye- und bodycontact getanzt.
Grundsätzlich liegt der Fokus aber zunächst auf sich selbst und dem, was der Rhythmus und die Musik in einem auslöst. Man kann selbst entscheiden, ob man in Interaktion treten will oder lieber für sich tanzen will. Diese Freiheit und die Natürlichkeit der Bewegung erleichtern Anfängern womöglich den Zugang, weshalb ich es als Beispiel angeführt habe - auch wenn es etwas spirituell-exotisch wirken mag.
Wohlgemerkt: Bislang keine eigene Erfahrung, sondern zunächst Beobachtungen in div. Videos. (Vielleicht hat jemand Erfahrungen damit?)
Contact Impro beinhaltet jedoch, wie der Name schon sagt, natürlich noch mehr Körperkontakt. Jedoch ist der körperliche Kontakt mit fremden Menschen - dies zeigen auch die Beiträge hier - für viele schwierig oder schlicht nicht erwünscht.
Zouk ist toll, aber technisch anspruchsvoll. Gerade für Frauen ist Stabilität, Beweglichkeit und Balance durchaus eine Herausforderung. Zouk gehört zu den neueren Sensual-Tänzen beinhaltet damit natürlich mehr Körperkontakt und eine stärkere Form der Verbindung.
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Toby:
Elena:
Körperliche Nähe ist Sex, das Geschlechtsverkehr ist nur ein kleiner Teil davon. Es gibt Menschen, die das Geschlechtsverkehr nicht schön finden, Küsse, Umarmungen, die körperliche Wärme aber schon. Warum sollte man sich verbieten das auszuleben, was am meisten Freude bereitet?
Verbietet natürlich keiner. Man muss nur mit offenen Karten spielen und das passende Gegenstück finden.
Wird aber sehr schwierig, denke ich. Vor allem zusätzlich zu den anderen Ansprüchen, die man an diesen Menschen wahrscheinlich noch hat.
Das ist auf jeden Fall nicht unser Problem dann. Die Gleichgesinnten finden sich eines Tages oder auch nicht. Auf alle Fälle diese Vorstellungen verändern sich und so die Korrelation zukünftig.
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Elena:
Toby:
Und da frage ich mich: Wieso sollte ich unbedingt *körperliche* Nähe zum *anderen* Geschlecht suchen, wenn ich Sex nicht will?
Körperliche Nähe ist Sex, das Geschlechtsverkehr ist nur ein kleiner Teil davon. Es gibt Menschen, die das Geschlechtsverkehr nicht schön finden, Küsse, Umarmungen, die körperliche Wärme aber schon. Warum sollte man sich verbieten das auszuleben, was am meisten Freude bereitet?
Verbietet natürlich keiner. Man muss nur mit offenen Karten spielen und das passende Gegenstück finden.
Wird aber sehr schwierig, denke ich. Vor allem zusätzlich zu den anderen Ansprüchen, die man an diesen Menschen wahrscheinlich noch hat.
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Toby:
Und da frage ich mich: Wieso sollte ich unbedingt *körperliche* Nähe zum *anderen* Geschlecht suchen, wenn ich Sex nicht will?
Körperliche Nähe ist Sex, das Geschlechtsverkehr ist nur ein kleiner Teil davon. Es gibt Menschen, die das Geschlechtsverkehr nicht schön finden, Küsse, Umarmungen, die körperliche Wärme aber schon. Warum sollte man sich verbieten das auszuleben, was am meisten Freude bereitet?
Die Diskussion hat sich aber auf den letzten Seiten dahin verlagert über körperliche Nähe ohne Sex zu sprechen.
Warum ist das so? Es ging doch um die emotionale Nähe?
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Elena:
Toby:
Tja, warum wird hier dann überhaupt über Sex diskutiert? 😂
Das frage ich mich auch. Vielleicht manche fühlen sich diskriminiert und ausgeschlossen, sehen diejenigen, die keinen Sex wollen, in ihrer Entwicklung gestört und problematisch.
Wie gesagt: emotionale Nähe ohne Sex kein Problem.
Die Diskussion hat sich aber auf den letzten Seiten dahin verlagert über körperliche Nähe ohne Sex zu sprechen.
Und da frage ich mich: Wieso sollte ich unbedingt *körperliche* Nähe zum *anderen* Geschlecht suchen, wenn ich Sex nicht will? Und warum mache ich daraus schon vorher so ein großes Thema, obwohl sich die Frage danach noch gar nicht stellt? Also noch bevor ich überhaupt Nähe zu irgendjemandem habe?
Ja, das ist in meinen Augen problematisch und sollte therapeutisch erörtert werden. Im Endeffekt steckt nichts anderes dahinter als Angst, vorausgesetzt ich bin nicht komplett asexuell. Und Angst ist nichts, mit dem man dauerhaft leben muss/sollte.
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Mandi:
Toby:
Die Frage ist also eher, wieso man Sex so krampfhaft ausschließen will, anstatt zu schauen, was passiert. Das kann man ja dann in einer Therapie erörtern.
- Schwangerschaft bis zu einem gewissen Alter.
- Sexuell übertragbare Krankheiten.
- Schlechte Erfahrungen aller möglichen Art.
- Stress, Trauer, Krankheit.
Und vielleicht das wichtigste, die grundlegende Biologie:
- Nähe und Sexualität sind bei Frauen im Durchschnitt weniger stark verknüpfte Gehirnbereiche als bei Männern. Für Männer ist es anstrengend, bei körperlicher Nähe nicht zum Sex zu kommen; für Frauen ist es anstrengend, einen erregten Mann abweisen zu müssen, wenn sie selber keine Lust haben.
- Und nicht vergessen das Testosteron! Viel Testosteron = leichtere Erregbarkeit.
Es ist weder bei Frauen noch bei Männern "krampfhaft", sie sind einfach im Durchschnitt unterschiedlich "gewickelt".
- Mit über 40 Jahren ist das Thema Schwangerschaft wahrscheinlich abgehakt. Es gibt Verhütung.
- Es gibt Verhütung.
- Schwierig, wenn man schlechte Erfahrungen auf alle überträgt. Macht gleichzeitig auch richtige Nähe nahezu unmöglich.
- Dafür gibt es Freunde und Familie.
Ich bezog mich schon explizit auf körperliche Nähe zum anderen Geschlecht.
Mit Biologie zu argumentieren ist heutzutage schwierig. Ich könnte jetzt mit weiblicher Biologie ankommen und dann finden sich mit Sicherheit ein paar Leute, die sich beleidigt fühlen und dem vehement widersprechen. 😉
Grundsätzlich stimme ich dem aber zu.
Wenn es für eine Frau jedoch anstrengend ist einen Mann abzuweisen, hat sie halt auch den falschen Mann. Natürlich hat ein Mann zu respektieren, wenn eine Frau nicht will - umgekehrt analog.
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Toby:
Tja, warum wird hier dann überhaupt über Sex diskutiert? 😂
Das frage ich mich auch. Vielleicht manche fühlen sich diskriminiert und ausgeschlossen, sehen diejenigen, die keinen Sex wollen, in ihrer Entwicklung gestört und problematisch.
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Elena:
Toby:
Emotionale Nähe ist was anderes als körperliche Nähe. Emotionale Nähe geht natürlich auch ohne Sex. Aber dieses Konstrukt nennt sich gemeinhin z. B. Freundschaft.
Wenn ich jedoch explizit körperliche Nähe zum anderen Geschlecht suche, aber Sex partout ausschließe, sollte ich mich vielleicht selbst fragen, ob ich nicht doch ziemlich verklemmt bin und woran es liegt, dass ich da so eine harte Grenze ziehe und offensichtlich eine Blockade habe. Dass man bei körperlicher Nähe und Berührungen mehr will, wenn einem die Person gefällt, ist etwas ganz Natürliches und das betrifft nicht nur Männer.
Wenn das nicht so wäre, würden sich auf diesem Planeten nicht immer mehr Menschen tummeln. 😉
Die Frage ist also eher, wieso man Sex so krampfhaft ausschließen will, anstatt zu schauen, was passiert. Das kann man ja dann in einer Therapie erörtern.
Es geht hier auch nicht um die körperliche Nähe, sondern um die emotionale Nähe. Das muss nicht unbedingt bedeuten, dass die Fragestellerin keinen Sex/ ggf Angst davor hat.
Tja, warum wird hier dann überhaupt über Sex diskutiert? 😂
Glaube nach wie vor nicht, dass es so klar ist, was gemeint ist. Scheint auch nicht jeder das Gleiche darunter zu verstehen.
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Toby:
Elena:
Ich verstehe nicht, warum hier die (vor allem die Männer) tummeln, die Sex wollen. Dafür geben es doch die Sexworkerinnen. Anrufen, bezahlen, Problem gelöst. Die Frage ist: wie die Menschen ohne Sex die emotionale Nähe finden können. Die Quelle soll doch nicht auf das Geschlechtsverkehr reduziert werden.
Emotionale Nähe ist was anderes als körperliche Nähe. Emotionale Nähe geht natürlich auch ohne Sex. Aber dieses Konstrukt nennt sich gemeinhin z. B. Freundschaft.
Wenn ich jedoch explizit körperliche Nähe zum anderen Geschlecht suche, aber Sex partout ausschließe, sollte ich mich vielleicht selbst fragen, ob ich nicht doch ziemlich verklemmt bin und woran es liegt, dass ich da so eine harte Grenze ziehe und offensichtlich eine Blockade habe. Dass man bei körperlicher Nähe und Berührungen mehr will, wenn einem die Person gefällt, ist etwas ganz Natürliches und das betrifft nicht nur Männer.
Wenn das nicht so wäre, würden sich auf diesem Planeten nicht immer mehr Menschen tummeln. 😉
Die Frage ist also eher, wieso man Sex so krampfhaft ausschließen will, anstatt zu schauen, was passiert. Das kann man ja dann in einer Therapie erörtern.
Es geht hier auch nicht um die körperliche Nähe, sondern um die emotionale Nähe. Das muss nicht unbedingt bedeuten, dass die Fragestellerin keinen Sex/ ggf Angst davor hat.
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Toby:
Elena:
Ich verstehe nicht, warum hier die (vor allem die Männer) tummeln, die Sex wollen. Dafür geben es doch die Sexworkerinnen. Anrufen, bezahlen, Problem gelöst. Die Frage ist: wie die Menschen ohne Sex die emotionale Nähe finden können. Die Quelle soll doch nicht auf das Geschlechtsverkehr reduziert werden.
Emotionale Nähe ist was anderes als körperliche Nähe. Emotionale Nähe geht natürlich auch ohne Sex. Aber dieses Konstrukt nennt sich gemeinhin z. B. Freundschaft.
Wenn ich jedoch explizit körperliche Nähe zum anderen Geschlecht suche, aber Sex partout ausschließe, sollte ich mich vielleicht selbst fragen, ob ich nicht doch ziemlich verklemmt bin und woran es liegt, dass ich da so eine harte Grenze ziehe und offensichtlich eine Blockade habe. Dass man bei körperlicher Nähe und Berührungen mehr will, wenn einem die Person gefällt, ist etwas ganz Natürliches und das betrifft nicht nur Männer.
Wenn das nicht so wäre, würden sich auf diesem Planeten nicht immer mehr Menschen tummeln. 😉
Die Frage ist also eher, wieso man Sex so krampfhaft ausschließen will, anstatt zu schauen, was passiert. Das kann man ja dann in einer Therapie erörtern.
Testaccount:
Gabi:
Testi, falls Du ein Draufgänger bist, weisst Du es, wenn nicht, bist Du kein Draufgänger🤷♀️
Okay, ich bin ganz offensichtlich kein Draufgänger.
Und wie ist das bei dir? Wolltest du schon mal auf einen Baum flüchten, und hast es aber dann doch nicht mehr rechtzeitig geschafft?
Y
Sunshine:
Fritz:
Du weißt, was wir von den österreichern wissen. sie haben alkoholprobleme, baden sich in selbstmitleid, sind die ewigen verlierer und kaufen bis heute Putins Gas, wenn es nur billig genug ist, dass genug Geld für alkohol übrigbleibt. niemand hier würde mit Österreichern kuscheln, und auf unseren Kuschelparties herrscht striktes einlassverbot für sie.
Ich beginne jetzt nicht aufzuzählen... weshalb wir Österreicher euch Deutsche so lieben... 🙈
Eine weitere Form von unglaublicher (Macho-Sex) Habgier,nach immer noch viel mehr.
Selbstverständlich interessiert mich Sex nicht im geringsten, wenn ich eine (Nackte) Frau umarme, mit ihr Kuschle, Küsse, Quatsche, Berühre. Ist ja auch nicht anstrengend🤪 für mich geniesser gibt es nichts besseres als mit einer symphatischen Nackten Frau einige Minuten, eine, oder zwei Stunden, die ganze Nacht zu geniessen und dann........gehen wir wieder. Mal wieder zusammen spazieren, ein Ausflug, schreiben, wissen, es ist irgendwo jemand, wo da ist und sich auch mal bei mir meldet, wenn sie Körperliche nähe braucht, die sie zuhause nicht bekommt.
Jä sie, das gets, wöu's äbe schöön esch, ohni iiiiiiifersocht of anderi
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Toby:
Die Frage ist also eher, wieso man Sex so krampfhaft ausschließen will, anstatt zu schauen, was passiert. Das kann man ja dann in einer Therapie erörtern.
- Schwangerschaft bis zu einem gewissen Alter.
- Sexuell übertragbare Krankheiten.
- Schlechte Erfahrungen aller möglichen Art.
- Stress, Trauer, Krankheit.
Und vielleicht das wichtigste, die grundlegende Biologie:
- Nähe und Sexualität sind bei Frauen im Durchschnitt weniger stark verknüpfte Gehirnbereiche als bei Männern. Für Männer ist es anstrengend, bei körperlicher Nähe nicht zum Sex zu kommen; für Frauen ist es anstrengend, einen erregten Mann abweisen zu müssen, wenn sie selber keine Lust haben.
- Und nicht vergessen das Testosteron! Viel Testosteron = leichtere Erregbarkeit.
Es ist weder bei Frauen noch bei Männern "krampfhaft", sie sind einfach im Durchschnitt unterschiedlich "gewickelt".
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Elena:
Ich verstehe nicht, warum hier die (vor allem die Männer) tummeln, die Sex wollen. Dafür geben es doch die Sexworkerinnen. Anrufen, bezahlen, Problem gelöst. Die Frage ist: wie die Menschen ohne Sex die emotionale Nähe finden können. Die Quelle soll doch nicht auf das Geschlechtsverkehr reduziert werden.
Emotionale Nähe ist was anderes als körperliche Nähe. Emotionale Nähe geht natürlich auch ohne Sex. Aber dieses Konstrukt nennt sich gemeinhin z. B. Freundschaft.
Wenn ich jedoch explizit körperliche Nähe zum anderen Geschlecht suche, aber Sex partout ausschließe, sollte ich mich vielleicht selbst fragen, ob ich nicht doch ziemlich verklemmt bin und woran es liegt, dass ich da so eine harte Grenze ziehe und offensichtlich eine Blockade habe. Dass man bei körperlicher Nähe und Berührungen mehr will, wenn einem die Person gefällt, ist etwas ganz Natürliches und das betrifft nicht nur Männer.
Wenn das nicht so wäre, würden sich auf diesem Planeten nicht immer mehr Menschen tummeln. 😉
Die Frage ist also eher, wieso man Sex so krampfhaft ausschließen will, anstatt zu schauen, was passiert. Das kann man ja dann in einer Therapie erörtern.
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Ernesto:
………Und da steht man(n)…im Grunde nur ein Mensch..mit so vielen Schwächen .-Fehlern ..
Ängsten..Andererseits..auch auf der Suche …Liebe ..Nähe..sexuelle Befriedigung..Alles was einem im Leben ..nicht irgendwie beschäftigt...in irgendeiner Form..
In der Hoffnung ..klar zu wissen ..wo der Weg ..zum Gipfel der Gefühle fühlt... das Glück….
Nur gibt es dafür keine GPS Satelliten..die einem dahin navigieren..
Nun..man kann endlos diskutieren…ob Liebe mit oder Sex…Nähe auch ohne Sex geht ..
Platonische Freundschaften zwischen den Geschlechtern..Fragen über Fragen…
Manch einer glaubt ..schon alle Antworten ..zwischen zwei getrunkenen Gläsern Bier..
zu haben ..oder flüchten vor dem intellektuellen Denken ..in provokanten ..polarisierenden .
und einfältigen Antworten..Das ist leicht..vermeidet schön ..über sich selbst zu reflektieren..
Das mag jetzt mein gequatsche sein..
Aber Tiefgang mit bedachter Entscheidungsfindung…kann unerwartet auch ..eine geiles Gefühl..
von Leichtigkeit des Seins sein..Weil es von manche geglaubte Fesseln befreit..
Oder anders ausgedrückt ..Das Wissen das man nach 2 Glas Bier hat..sollte man mit einem 3. Glas Bier überprüfen…oder besser nur das Getränk genießen .…
Du schreibst sehr erfrischend, ehrlich und bleibst so locker.
Es tut gut zu lesen, dass du ja gleichzeitig auch realisierst und offenlegst, dass es gar nicht einfach ist, mit diesem Thema "Nähe", das wir "brauchen", umzugehen und sich da gut "nähren", als Single.
Deine Begrenztheit und Unsicherheit, mit der du beginnst, ist einfach schön und tut gut (die ist on vielen Diskussionen zu wenig an der angesprochenen Oberfläche...).
Und der letzte Satz ist genial!
..."Das Wissen, dass man mit 2 Bier hat...sollte man mit einem 3. Glas Bier überprüfen...oder besser nur das Getränk geniessen."...
Wie erkennen wir uns, wie es uns geht, wer wir sind...sehen wir es deutlich und "wissen" es...mit 2 Glas Bier?
Es mit dem 3. Glas zu überprüfen...
Wäre möglich...?
Oder, ...und das finde ich "genial", den "Wissensknopf" auszuschalten, und "nur" das 3. Glas zu geniessen.
Das muss man manchmal können!
Bisheriges, was ich weiss, so stehen zu lassen (mit Fragezeichen, Nebelwolken oder hell leuchtenden Sternchen dabei...)
Es zu lassen!
Und: Das im Moment gemütlichste Bier meines Lebens zu geniessen!
Sonst "nichts"!
Und irgendwann...kehrt mein Wissen, kehre ich zu meinem Wissen zurück.
Aber nicht jetzt!
Jetzt bin ich frei!
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Ich schätze, zum Thema Nähe ohne Sex gibt es in Asexualität-Foren viel an Info.
Korrektur: es gibt dazu viel Info.
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Eine weitere Möglichkeit, die ich allerdings selbst noch nicht ausprobiert habe, ist Ecstatic Dance, was besonders von spirituell interessierten bzw. suchenden Menschen und Yoga-Praktizierenden besucht wird. Körperliche Nähe ist hier aber optional, aber wohl keineswegs ausgeschlossen.
Wenn es also darum geht, sich ab und an mal einen gesunden Hormon-Cocktail zu gönnen... dann ist meine klare Empfehlung TANZEN, denn Musik verbindet 🎼💃🕺🫂Ecstatic dance wird alleine getantzt. Eher selten kommt es zum Kontakt mit anderen.
Du meinst bestimmt contact improvisation, das wird mit sehr sehr viel körperlichen Kontakt getanzt.
In Köln gibt es bei Osho slow dance. Sehr nah und körperlich mit wechselnden Partnern. Viel Nähe ohne Sex, durchaus auch gleichgeschlechtlich, was für Männer und Frauen gilt. Ich bin da einmal geraten und es war too much für mich.
Bei Tanzen kann eine unglaublich tiefe Nähe entstehen, die nur ein paar Minuten dauert. Ich weiß nicht, ob man dafür eine Veranlagung oder Übung braucht. Es ist als würde man die Seele den anderen berühren. Dafür eignet sich Zouk sehr gut..
Oh Mann, ich muss wieder tanzen gehen. 😂
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Alltags- u unmittelbares Umfeld-Beziehungen finde ich auch wichtig.
Mit Musik, Filme, Freunde, auch Familie stimme ich dir voll zu, vor allem es sich selbst gut gehen zu lassen......
Abgesehen davon, dass man sich auch unter Menschen die auf einer anderen Welle sind einsam fühlen kann, muss auch die Seele genährt werden.... ZB durch ein Orchester auf d Bühne, Gespräche auf einer Welle weil die Stimmung gerade passt, durch die Natur od man in seinem Element ist.... Hautberührungen, emotionale Berührungen, gemeinsames Lachen, gehalten sein oder werden, lebendiger wechselseitiger Austausch auf allen Ebenen.... Dafür braucht es das, eher die, Gegenüber.... Ob u wann diese Gegenüber da sind liegt nicht immer im eigenen Ermessen und ...bzw am Aufbau u der Pflege dieser Beziehungen.
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Eine sehr gute Frage. Die einfachste Lösung ist, dass man sich im eigenen Zuhause Geborgenheit schafft bzw. sich als Ausgleich etwas sucht, das einen berührt, z.B. tiefgehende Musik, gute Filme etc. ...und sich mit Freunden trifft.
Ein Haustier gibt auch Nähe, aber ist in seinem Alter bzw. bei Krankheit sehr herausfordernd.
Ich kenne dein (ChrisTine) Problem sehr gut, da es mir mit 45 die letzten Jahre auch nicht anders geht. Die meisten Frauen (zumindest die, die ich kenne) sind entweder verheiratet, haben Kinder, sind in einer mehr oder weniger glücklichen Beziehung...und die Singles sind sehr aktiv, verreisen viel.
Als sensibler Nicht-Normalo-Mann, der nicht total stark, sorgenlos und selbstbewusst durchs Leben geht, hat man es da schwer, zumal man mit fortgeschrittenem Alter ja reifer und weiser ist, deswegen vorsichtiger und nicht wieder denselben Fehler machen möchte wie schon einmal.
Daher es sich selber daheim gemütlich machen, kuschelige Decken, kreative Hobbys, Freunde treffen...und ein Massageinstitut, wo man eine Rückenmassage bekommt, ist auch empfehlenswert...bzw. gibt es auch "Kuschelcoaches", wo man sich nur umarmt ohne Hintergegangen...aber wäre in meinem Fall nichts, mit Fremden Nähe zu haben.
Sind alles nur lösungsorientierte Ansätze und ersetzen "richtige" Nähe natürlich nicht. Ich war von 20-40 meist in Beziehungen, hatte Affairen, dazwischen 6-9 Monate Single, aber sonst nicht...nun fünf Jahre allein...aber das Leben ist kein Wunschkonzert und man muss selber schauen, dass man mit allem halbwegs gut klarkommt. -
………Und da steht man(n)…im Grunde nur ein Mensch..mit so vielen Schwächen .-Fehlern ..
Ängsten..Andererseits..auch auf der Suche …Liebe ..Nähe..sexuelle Befriedigung..Alles was einem im Leben ..nicht irgendwie beschäftigt...in irgendeiner Form..
In der Hoffnung ..klar zu wissen ..wo der Weg ..zum Gipfel der Gefühle fühlt... das Glück….
Nur gibt es dafür keine GPS Satelliten..die einem dahin navigieren..
Nun..man kann endlos diskutieren…ob Liebe mit oder Sex…Nähe auch ohne Sex geht ..
Platonische Freundschaften zwischen den Geschlechtern..Fragen über Fragen…
Manch einer glaubt ..schon alle Antworten ..zwischen zwei getrunkenen Gläsern Bier..
zu haben ..oder flüchten vor dem intellektuellen Denken ..in provokanten ..polarisierenden .
und einfältigen Antworten..Das ist leicht..vermeidet schön ..über sich selbst zu reflektieren..
Das mag jetzt mein gequatsche sein..
Aber Tiefgang mit bedachter Entscheidungsfindung…kann unerwartet auch ..eine geiles Gefühl..
von Leichtigkeit des Seins sein..Weil es von manche geglaubte Fesseln befreit..
Oder anders ausgedrückt ..Das Wissen das man nach 2 Glas Bier hat..sollte man mit einem 3. Glas Bier überprüfen…oder besser nur das Getränk genießen .…
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Elena:
Dafür geben es doch die Sexworkerinnen. Anrufen, bezahlen, Problem gelöst.
Dieser Vorschlag ist absurd.
Die Krummen, Buckligen, Hässlichen, Vezweifelten machen es auch so. Traurig genug.
Kein halbwegs akzeptabler Mann sucht sich eine Beziehung auf emotionaler Ebene zu einer Frau aus um sich dann am Abend "Tschüss Schatzi, bin im Puff" zu verabschieden.