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  • Fehlende Nähe - Nähe finden, ohne Sex.

    Diskussion · 256 Beiträge · 32 Gefällt mir · 6.386 Aufrufe

    Ein Single kann Nähe brauchen, weil sie emotional nährt – unabhängig von sexuellen Bedürfnissen. Das ist normal, gesund und sehr menschlich. Wie seht ihr das und wie verschafft man sich als Single Nähe ? 

    18.01.26, 16:28 - Zuletzt bearbeitet 18.01.26, 16:48.

Beiträge

  • 10.02.26, 22:20

    Deswegen gibt es Kuscheltreffen und Kuscheltherapeuten. Hab ich allerdings selbst noch nicht ausprobiert.

     

    Ich umarme einfach meine Mitmenschen, Freunde und auch Leute von der Plattform wenn ich sie mag. Ausserdem hab ich zwei Katzen. Und manchmal umarme ich mich selbst und wiege mich wie ein Baby 😺

  • 10.02.26, 15:40
    ✗ Dieser Inhalt wurde von Björn wieder gelöscht.
  • 10.02.26, 15:21

    Guten Tag, liebe ChrisTine, meinst du damit auch echten Körperkontakt?

    Ich hatte mal eine sehr lange Durststrecke.... Kein Partner in Sicht. Und bekam dann so langsam Entzugserscheinungen, weil ich das starke Bedürfnis nach Nähe nicht befriedigen konnte. Ich konnte mein Streichelbedürfnis nicht an den Man(n) bringen. Es lag eher bei mir, das ich jmd Nähe geben wollte.....Ich denke das deine Frage ein Grundbedürfnis der Menschheit und auch der Tierwelt betrifft also ein extrem tiefgründiges Thema. Ich habe in einem Pflegeheim gearbeitet und dort ganz bewußt -wenn gewünscht- Hautkontakt gegeben. Es ist ein Grundbedürfnis und wird viel zu wenig beachtet.

    Vielen Dank für den wirklich essentiellen Beitrag. LG Katrin

  • 10.02.26, 12:26

    Ich finde das Thema Sex einfach sehr Spannend was man wie jeder weis auch mit siech selbst haben kann.  

  • 10.02.26, 08:08 - Zuletzt bearbeitet 10.02.26, 08:12.

     

    Rudi:

     

    Peter:

     

    Hallo Christine!

    Gut, dass du es ansprichst.

    Ich sehe es sehr kritisch, weil es eine Krankheit in den Diskussionen hier ist.

    Gleichzeitig auch ein Spiegelbild, wie in der Gesellschaft oft kommuniziert wird. 

    Es kommt eine ungute Stimmung in die Diskussion, schaukelt sich auf, um was es einmal gegangen ist, wird Nebensache. Eine Spirale, die nach unten geht! In Richtung Totes! Ich finde, das passiert hier bei (fast) jeder Diskussion.

     

    Warum das so ist?

    Ich schätze es so ein:

     

    (...einige hier haben wenig eigene, ausgreifte, informativ an die Wurzel gehende und Zusammenhänge erfassende Meinung: viel mehr als blöcken, schattern und grunzen ist nicht)

     

    ...viele hier können nicht diskutieren; d.h., u.a. die andere Meinung als erstes einmal so stehen lassen; 

    ...für viele ist kein "sowohl als auch" möglich

    ...viele wollen das eigene "entweder" bzw. "oder" für sich "erkämpfen";

    ...diskutieren ist Kampf, nicht Zusammentragen und Austauschen von Meinungen

    ...es hat mit Selbstbewusstsein zu tun: bin ich selbstbewusst, kann ich eine andere Meinung einmal stehen lassen

    ...wenn ich Selbsbewusstsein habe, kann ich meine Meinung dazustellen, ohne die andere Meinung damit "auslöschen" zu wollen

    ...es mangelt sehr vielen hier an diesem Selbstbewusstsein

    ...diese Personen können sich nur durch das rücksichtslose Drüberfahren und Festbetonieren ihrer Meinung bestätigen

    ...eine Gruppe hier hat auch zu wenig zufriedenstellende Übungsfelder in eigenen, gut gelebten, gewinnenden Beziehungen; d.h. Übungsfelder in denen gleichberechtigt, wertschätzend und selbstbewusst diskutiert wird: in diesen echten Beziehungen lässt sich ein Gegenüber nämlich die ständigen grenzüberschreitenden Wortattacken nicht gefallen: es wird gewinnend kommuniziert

    ...echte...nahe... Beziehungen sind in Plattformen wie hier schwieriger zu leben...weil ein Gegenüber ja weit weg ist, jederzeit ausgeschaltet und gelöscht werden kann

    ...eine Gruppe hier lebt in einem sozialen Umfeld bzw. hat sich mit Gleichgesinnten zusammengetan und kommuniziert nur im "entweder oder".

    ...wer eine andere Meinung hat wird schnell als "niveaulos", "dumm", "überheblich", "unreif" ,"gefährlich" usw. eingeschätzt und bekämpft;

    ...bist du gleicher Meinung, bist du o.k., sonst nicht

    ...Zeit, um wirklich in einen längern Austausch zu gehen ist nicht; weil das "entweder" oder "oder" schneller ist und die Kommuniktion und "Ein sich Schritt für Schritt annähern"und "die Meinung gut und tiefer filtern" nicht möglich macht;

    ...und weil einem in einer vertiefenden, offenen und bereiten Diskussion auch klar werden könnte, dass die eigene Meinung nicht so richtig ist, wie man von sich behauptet.

    Sich das einzugestehen, das zuzulassen, das verunsichert, das würde sich und sein Weltbild anzweifeln und untergraben. Davor hat eine Gruppe hier Angst!

    Diese Personen "glauben" nämlich, dass das eine Schwäche ist.

    (Und deshalb ist Angriff für viele hier die einzige Möglichkeit zu reagieren und sich gut und selbstbestimmt zu "verteidigen") 

     

    ...da würde Kommunikation, und gemeinsam in einer Diskussion etwas lernen und sich entwickeln, erst interessant und möglich!

     

    Wie wir miteinander kommunizieren ist ein Spiegel unserer Persönlichkeit.

    Leider hier oft nur ein Armutszeugnis!

    Die o.g. Krankheit hat sich leider mittlerweile gesellschaftlich ausgebreitet und etabliert.

     

    Ich möchte betonen, dass ich zu dieser Gesellschaft gehöre und es ist mir deshalb um so wichtiger, immer auch auf meine Kommunikation zu achten und dazuzulernen!

    Nur im gewinnenden Austausch kann ich wirklich dazulernen und wachsen!

    Ansonsten ist alles nur Ackerbau und Kunstdüngen...ohne Säen, Giessen, Jäten, Ernten und Früchte geniessen!

     

    Das ist sehr gründlich betrachtet, leider passieren die Dinge die hier auf die „Gruppen“ projeziert sind allzuoft innerhalb von Familien !

    Ja, natürlich!

    Familien sind die "Basisstationen", wo wir qualitativen Umgang mit uns und anderen lernen...oder "nicht".

    Und je nach dem...immer davon zehren oder darunter leiden...

    (...in unserer Entwicklung weiter wachsen, selbst stehen und gedeihen können, oder verkümmern und austrocknen und dahinvegitieren)

  • 10.02.26, 08:02 - Zuletzt bearbeitet 10.02.26, 08:33.

    Wie befindet sich die Diskussion gerade?

     

    Ich finde, in der Eingangsformulierung ist das Wesentliche eh schon da..."Ein Single kann Nähe brauchen, weil sie emotional nährt - unabhängig von sexuellen Bedürfnissen...".

     

    Nähe ist unterschiedlich. Aber immer (...je nach "Qualität") nährt ein Erleben von Nähe emotional, sie tut mir gut und macht mich zufrieden.

     

    Durch die Fragestellung hier, ist mir klarer geworden, dass Nähe ein sehr, sehr wesentliches Grundbedürfnis ist und wir sie unbedingt für unser Wohlbefinden brauchen.

    Nicht falsch verstehen , wenn ich sage, Nähe zu erleben ist wichtiger wie Sex, Intellekt und nur das Körperliche. ...Obwohl Nähe überall mitspielen kann.

     

    Ohne Nähe geht es uns auf Dauer nicht gut!

     

    Anfangen tut's mit der Nähe zu mir.

    Nehme ich mich an, habe ich ein inniges Verhältnis zu mir?

    "Sehe" ich mich, wenn ich mir in den Spiegel schaue, fühle ich mich (gut), berühre ich mich, bin ich von mir berührt, lasse ich mich vom Leben berühren...?

    Bin ich mir nahe, kann ich auch Nähe mit Mitmenschen zulassen!

    Jeder Mensch braucht dauerhafte, innige Erlebnisse, zu sich selbst, mit Mitmenschen (...vielleicht ebenso zu Tieren oder Pflanzen und vielleicht auch zu einem "grösseren" Gegenüber).

     

    Ohne Nähe verkümmern wir, vereinsamen wir und werden krank.

     

    Säuglinge sterben, wenn sie nur mit Nahrung gefüttert werden, aber sonst nichts "bekommen": keine Emotionen, liebevolle Worte, keinen Blickkontakt, keine Berührung, kein getragen werden und keine Nähe zu einem warmen, menschlichen Körper...usw..

    Sie spüren sich nicht.

    Sie erleben nicht, dass sie "wer" sind.

    Wenn die Windel voll ist, spüren sie es schon, aber dieses ungute Gefühl ist das einzige, dass sie für sich haben.

     

    Bekommen sie "sonst nichts", bleibt ihnen nichts übrig, als sich (neben Hunger, Essen, satt sein, Schmerzen haben...) nur über dieses Selbstspüren zu erleben und als Ich wahrzunehmen".

    Es bleibt ihnen nichts übrig, als in die Windel zu machen und zu Weinen...in einer Hoffnung, dass vielleicht jemand in ihre Nähe kommt

    Brutal!

     

    Nähe hat uns von Beginn an genährt und gestärkt.

    Haben wir davon zu wenig "bekommen", hächeln wir ihr immer nach.

    Und als Single stellt sich heraus, wie gut wir sie uns alleine oder mit anderen "holen" oder zulassen können.

     

    Nähe ist ein "must".

    (Es ist natürlich immer auch "Thema", wie ich andere wesentliche Bedürfnisse, wie z.B. meine sexuellen, befriedigen kann.)

    Aber "zuerst" geht es für unser nachhaltiges Wohlbefinden um das Erleben von Nähe in allen nährenden Formen...körperlich, emotional, geistig...!

     

    Ob als Single, ob als Partner/in, ob als Eremit, ob als zölibatär lebender Pfarrer, ob als Tom Hanks, den es alleine auf eine Insel gespült hat. 

    Ohne wenigstens Wilson in unserer Nähe zu haben, würden wir wahrscheinlich verrückt. Ohne einen Rest an Glauben und Nähe zu sich selbst, Zombies!

     

    "Überleben" und "Gesund sein" ohne Nähe ist unmöglich! 

  • 10.02.26, 07:58

     

    Peter:

     

    ChrisTine:

    Das hat ein Mitglied geschriebe & ich lasse euch dran teilhaben um zu fragen 🙋🏻 warum ist das so? 
     

    Mich stört an diesen Diskussionen vor allem, dass zu oft versucht wird, den Anderen zu widerlegen, anstatt sich zu ergänzen und es teilweise auch sehr polemisch und aggressiv wird.

    Hallo Christine!

    Gut, dass du es ansprichst.

    Ich sehe es sehr kritisch, weil es eine Krankheit in den Diskussionen hier ist.

    Gleichzeitig auch ein Spiegelbild, wie in der Gesellschaft oft kommuniziert wird. 

    Es kommt eine ungute Stimmung in die Diskussion, schaukelt sich auf, um was es einmal gegangen ist, wird Nebensache. Eine Spirale, die nach unten geht! In Richtung Totes! Ich finde, das passiert hier bei (fast) jeder Diskussion.

     

    Warum das so ist?

    Ich schätze es so ein:

     

    (...einige hier haben wenig eigene, ausgreifte, informativ an die Wurzel gehende und Zusammenhänge erfassende Meinung: viel mehr als blöcken, schattern und grunzen ist nicht)

     

    ...viele hier können nicht diskutieren; d.h., u.a. die andere Meinung als erstes einmal so stehen lassen; 

    ...für viele ist kein "sowohl als auch" möglich

    ...viele wollen das eigene "entweder" bzw. "oder" für sich "erkämpfen";

    ...diskutieren ist Kampf, nicht Zusammentragen und Austauschen von Meinungen

    ...es hat mit Selbstbewusstsein zu tun: bin ich selbstbewusst, kann ich eine andere Meinung einmal stehen lassen

    ...wenn ich Selbsbewusstsein habe, kann ich meine Meinung dazustellen, ohne die andere Meinung damit "auslöschen" zu wollen

    ...es mangelt sehr vielen hier an diesem Selbstbewusstsein

    ...diese Personen können sich nur durch das rücksichtslose Drüberfahren und Festbetonieren ihrer Meinung bestätigen

    ...eine Gruppe hier hat auch zu wenig zufriedenstellende Übungsfelder in eigenen, gut gelebten, gewinnenden Beziehungen; d.h. Übungsfelder in denen gleichberechtigt, wertschätzend und selbstbewusst diskutiert wird: in diesen echten Beziehungen lässt sich ein Gegenüber nämlich die ständigen grenzüberschreitenden Wortattacken nicht gefallen: es wird gewinnend kommuniziert

    ...echte...nahe... Beziehungen sind in Plattformen wie hier schwieriger zu leben...weil ein Gegenüber ja weit weg ist, jederzeit ausgeschaltet und gelöscht werden kann

    ...eine Gruppe hier lebt in einem sozialen Umfeld bzw. hat sich mit Gleichgesinnten zusammengetan und kommuniziert nur im "entweder oder".

    ...wer eine andere Meinung hat wird schnell als "niveaulos", "dumm", "überheblich", "unreif" ,"gefährlich" usw. eingeschätzt und bekämpft;

    ...bist du gleicher Meinung, bist du o.k., sonst nicht

    ...Zeit, um wirklich in einen längern Austausch zu gehen ist nicht; weil das "entweder" oder "oder" schneller ist und die Kommuniktion und "Ein sich Schritt für Schritt annähern"und "die Meinung gut und tiefer filtern" nicht möglich macht;

    ...und weil einem in einer vertiefenden, offenen und bereiten Diskussion auch klar werden könnte, dass die eigene Meinung nicht so richtig ist, wie man von sich behauptet.

    Sich das einzugestehen, das zuzulassen, das verunsichert, das würde sich und sein Weltbild anzweifeln und untergraben. Davor hat eine Gruppe hier Angst!

    Diese Personen "glauben" nämlich, dass das eine Schwäche ist.

    (Und deshalb ist Angriff für viele hier die einzige Möglichkeit zu reagieren und sich gut und selbstbestimmt zu "verteidigen") 

     

    ...da würde Kommunikation, und gemeinsam in einer Diskussion etwas lernen und sich entwickeln, erst interessant und möglich!

     

    Wie wir miteinander kommunizieren ist ein Spiegel unserer Persönlichkeit.

    Leider hier oft nur ein Armutszeugnis!

    Die o.g. Krankheit hat sich leider mittlerweile gesellschaftlich ausgebreitet und etabliert.

     

    Ich möchte betonen, dass ich zu dieser Gesellschaft gehöre und es ist mir deshalb um so wichtiger, immer auch auf meine Kommunikation zu achten und dazuzulernen!

    Nur im gewinnenden Austausch kann ich wirklich dazulernen und wachsen!

    Ansonsten ist alles nur Ackerbau und Kunstdüngen...ohne Säen, Giessen, Jäten, Ernten und Früchte geniessen!

     

    Das ist sehr gründlich betrachtet, leider passieren die Dinge die hier auf die „Gruppen“ projeziert sind allzuoft innerhalb von Familien !

  • 10.02.26, 07:51

    Ein wirklich brennendes Thema, die Dunkelziffer derjenigen die unter fehlender Nähe leiden ist enorm hoch. Ein guter Ansatz dies hier einmal zu thematisieren. 

  • 09.02.26, 21:47 - Zuletzt bearbeitet 09.02.26, 21:52.

     

    ChrisTine:

    Das hat ein Mitglied geschriebe & ich lasse euch dran teilhaben um zu fragen 🙋🏻 warum ist das so? 
     

    Mich stört an diesen Diskussionen vor allem, dass zu oft versucht wird, den Anderen zu widerlegen, anstatt sich zu ergänzen und es teilweise auch sehr polemisch und aggressiv wird.

    Ich kann mir denken wer das geschrieben hat, manche haben keine eigene Meinung zu den Diskussionen sondern schalten sich nur ein um den Moralapostel zu spielen. Die Zitierfunktion ist dazu da um auf andere Kommentare zu antworten und da darf man ohne persönliche Beleidigungen auch eine andere Meinung haben sonst wäre es ja keine Diskussion. 

  • 09.02.26, 19:19 - Zuletzt bearbeitet 09.02.26, 20:07.

     

    ChrisTine:

    Das hat ein Mitglied geschriebe & ich lasse euch dran teilhaben um zu fragen 🙋🏻 warum ist das so? 
     

    Mich stört an diesen Diskussionen vor allem, dass zu oft versucht wird, den Anderen zu widerlegen, anstatt sich zu ergänzen und es teilweise auch sehr polemisch und aggressiv wird.

    Hallo Christine!

    Gut, dass du es ansprichst.

    Ich sehe es sehr kritisch, weil es eine Krankheit in den Diskussionen hier ist.

    Gleichzeitig auch ein Spiegelbild, wie in der Gesellschaft oft kommuniziert wird. 

    Es kommt eine ungute Stimmung in die Diskussion, schaukelt sich auf, um was es einmal gegangen ist, wird Nebensache. Eine Spirale, die nach unten geht! In Richtung Totes! Ich finde, das passiert hier bei (fast) jeder Diskussion.

     

    Warum das so ist?

    Ich schätze es so ein:

     

    (...einige hier haben wenig eigene, ausgreifte, informativ an die Wurzel gehende und Zusammenhänge erfassende Meinung: viel mehr als blöcken, schattern und grunzen ist nicht)

     

    ...viele hier können nicht diskutieren; d.h., u.a. die andere Meinung als erstes einmal so stehen lassen; 

    ...für viele ist kein "sowohl als auch" möglich

    ...viele wollen das eigene "entweder" bzw. "oder" für sich "erkämpfen";

    ...diskutieren ist Kampf, nicht Zusammentragen und Austauschen von Meinungen

    ...es hat mit Selbstbewusstsein zu tun: bin ich selbstbewusst, kann ich eine andere Meinung einmal stehen lassen

    ...wenn ich Selbsbewusstsein habe, kann ich meine Meinung dazustellen, ohne die andere Meinung damit "auslöschen" zu wollen

    ...es mangelt sehr vielen hier an diesem Selbstbewusstsein

    ...diese Personen können sich nur durch das rücksichtslose Drüberfahren und Festbetonieren ihrer Meinung bestätigen

    ...eine Gruppe hier hat auch zu wenig zufriedenstellende Übungsfelder in eigenen, gut gelebten, gewinnenden Beziehungen; d.h. Übungsfelder in denen gleichberechtigt, wertschätzend und selbstbewusst diskutiert wird: in diesen echten Beziehungen lässt sich ein Gegenüber nämlich die ständigen grenzüberschreitenden Wortattacken nicht gefallen: es wird gewinnend kommuniziert

    ...echte...nahe... Beziehungen sind in Plattformen wie hier schwieriger zu leben...weil ein Gegenüber ja weit weg ist, jederzeit ausgeschaltet und gelöscht werden kann

    ...eine Gruppe hier lebt in einem sozialen Umfeld bzw. hat sich mit Gleichgesinnten zusammengetan und kommuniziert nur im "entweder oder".

    ...wer eine andere Meinung hat wird schnell als "niveaulos", "dumm", "überheblich", "unreif" ,"gefährlich" usw. eingeschätzt und bekämpft;

    ...bist du gleicher Meinung, bist du o.k., sonst nicht

    ...Zeit, um wirklich in einen längern Austausch zu gehen ist nicht; weil das "entweder" oder "oder" schneller ist und die Kommuniktion und "Ein sich Schritt für Schritt annähern"und "die Meinung gut und tiefer filtern" nicht möglich macht;

    ...und weil einem in einer vertiefenden, offenen und bereiten Diskussion auch klar werden könnte, dass die eigene Meinung nicht so richtig ist, wie man von sich behauptet.

    Sich das einzugestehen, das zuzulassen, das verunsichert, das würde sich und sein Weltbild anzweifeln und untergraben. Davor hat eine Gruppe hier Angst!

    Diese Personen "glauben" nämlich, dass das eine Schwäche ist.

    (Und deshalb ist Angriff für viele hier die einzige Möglichkeit zu reagieren und sich gut und selbstbestimmt zu "verteidigen") 

     

    ...da würde Kommunikation, und gemeinsam in einer Diskussion etwas lernen und sich entwickeln, erst interessant und möglich!

     

    Wie wir miteinander kommunizieren ist ein Spiegel unserer Persönlichkeit.

    Leider hier oft nur ein Armutszeugnis!

    Die o.g. Krankheit hat sich leider mittlerweile gesellschaftlich ausgebreitet und etabliert.

     

    Ich möchte betonen, dass ich zu dieser Gesellschaft gehöre und es ist mir deshalb um so wichtiger, immer auch auf meine Kommunikation zu achten und dazuzulernen!

    Nur im gewinnenden Austausch kann ich wirklich dazulernen und wachsen!

    Ansonsten ist alles nur Ackerbau und Kunstdüngen...ohne Säen, Giessen, Jäten, Ernten und Früchte geniessen!

     

  • 09.02.26, 12:59

    Das hat ein Mitglied geschriebe & ich lasse euch dran teilhaben um zu fragen 🙋🏻 warum ist das so? 
     

    Mich stört an diesen Diskussionen vor allem, dass zu oft versucht wird, den Anderen zu widerlegen, anstatt sich zu ergänzen und es teilweise auch sehr polemisch und aggressiv wird.

  • 09.02.26, 00:44

     

    Björn:

    Ist sehr interessant das zu lesen 

    🚦🚥🚦🚥🚦😄          

  • 09.02.26, 00:09
    ✗ Dieser Inhalt wurde von Björn wieder gelöscht.
  • 08.02.26, 15:38 - Zuletzt bearbeitet 08.02.26, 15:39.

     

    Karin:

    Peter

    Da gebe ich dir recht bis auf eines, grössere Anzahl der Tiere bringen nicht mehr Nähe. 
     

    Ein Gespräch mit einer vertrauten Person gibt mir mehr Nähe als eine Umarmung einer mir fremden Person.

     

    Ein stiller Spaziergang mit meiner Tochter gibt mir mehr Nähe als ein Gespräch mit einer fremden Person.

     

    Es gibt Menschen, die einem gut tun nur wenn sie im selben Raum sind und andere, die nur mit ihrer Anwesenheit ein flaues Magengefühl auslösen, beides selbst wenn man sie nicht kennt und kein Wort gesprochen hat.

    Es spielt schon eine Rolle, welcher Mensch einem Nähe geben kann.

    Peter:

    Wenn als Single "Nähe" gesucht wird (welche Nähe auch immer?), und eine Katze, ein Hund, ein Lama...dieses Bedürfnis ein wenig (oder etwas mehr) ausfüllt und dieser Person tut es gut, dann ist das hilfreich und toll.

     

    Für mich ist es sehr wichtig, ehrlich zu spüren, welche Nähe ich im Grunde "suche".

    Selbst zu "wissen", ob ich mir eigentlich...als erstes und vorrangig...Nähe zu einem Menschen wünsche, denn diese Nähe hat für mich ganz besondere Qualität!

    Und ehrlich für sich zu spüren, ehrlich zu sich zu sein, mit Hund, Katze oder Lama erlebe ich auch Nähe, aber das hat eine andere Qualität.

     

    Die Nähe zu Tieren kann für mich die Nähe zu Menschen auf keinen Fall ersetzen.

    Das kann nie das gleiche sein!

    Das möchte ich unbedingt auseinander halten, ohne eine Nähequalität mit Tieren schmälern zu wollen.

     

    Im Grunde geht es "uns" darum, ein "gesundes Maß" an Nähe zu Menschen zu erleben!

     

    Nähe zu Tieren kann diese Nähe nicht ausfüllen!

    Höchstens ergänzen!

    (Kann nie echter Vanillegeschmack sein, sondern höchstens künstliches Vanillearoma)

     

    Wir Menschen brauchen vor allem Beziehungen und Nähe mit Menschen!

    Dafür sind wir da!

    Soll es uns gut gehen, ist das "überlebenswichtig".

    Fehlt uns diese Nähe, tut es uns nicht gut!

     

    Da nützt auch eine Lamaherde nichts!

    Nähe mit einer Lamaherde ist nie "Lachs", allerhöchstens "Lachsforelle"!

     

     

     

    Ja das finde ich auch das es eine Rolle spielt welche Menschen es muss schon die Sympathie stimmen. Sonnst Fühlt es für mich komisch an wie ein Lama das Spuckt 😹 Es hat mich noch Nie eis angespuckt trotzdem habe ich ein ungutes Gefühl bei ihnen. Hunde sind mir lieber wenn es um Haustiere geht ;)

  • 08.02.26, 15:12

     

    ChrisTine:

    undefined

    Ich gehe jetzt mal davon aus, das du Heterosexuell bist und diese emotionale Näher von einem Mann möchtest. Wie gesagt, ist nur eine Vermutung von mir. 

    Wenn du das dem Mann offen und ehrlich, von Anfang an kommunizierst, es für ihn so passt und er sich darauf einlässt, dann ist das ok.

    Tust du das aber nicht, so hat das für mich etwas von einem Schmarotzer. Ich nehme mir von dir was ich brauche, und du kannst schauen, wo du bleibst.

    Nur denke ich mir, dass du keinen Mann mit genügend Selbstachtung finden wirst, der sich auf so ein "Spiel" einlassen wird. Mandi hat es erwähnt......irgendwann kommt das Testosteron automatisch ins Spiel.

  • 08.02.26, 14:30 - Zuletzt bearbeitet 08.02.26, 14:50.

    Also ich bin ja noch Single aber wenn ich dann jemand habe soll es schon jemand sein der auch Sex-Körperliche nähe möchte es muss aber wirklich die Anziehungskraft vorhanden sein sonst wird das nichts. Berühren allgemein von Menschen die ich Kenne und Freunden und bei  Freuen ob ich sie kenne oder noch nicht sowieso kein Problem solange ich angezogen bin ;).  

  • 08.02.26, 09:28

     

    Mike:

    ...was bitte ist GEREGELTER gv???? 

    Ampelsystem?                   

  • 07.02.26, 23:24

     

    Björn:

    Hallo bin Björn 49...und hatte immer Probleme mit geregeltem GV

    ...was bitte ist GEREGELTER gv???? 

  • 07.02.26, 22:43
    ✗ Dieser Inhalt wurde von Björn wieder gelöscht.
  • 07.02.26, 22:41
    ✗ Dieser Inhalt wurde von Björn wieder gelöscht.

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