Kann es sein, dass wir mit jedem Kerzendocht auf dem Geburtstagskuchen ein Stück unserer Fähigkeit verlieren, uns wahrhaftig mit anderen (neuen Leuten) zu verbinden?
Während wir in der Jugend Freundschaften fast im Vorbeigehen schließen, scheint der soziale Radius im Erwachsenenalter unaufhaltsam zu schrumpfen. Wir jonglieren mit Karriere, familiären Verpflichtungen und der eigenen mentalen Gesundheit, während die „echten“ Verbindungen, DIE die über Smalltalk und funktionale Netzwerke hinausgehen, zu einer seltenen Währung werden.
Was denkt ihr?
Ist der Mangel an neuen, tiefen Freundschaften im Alter ein persönliches Versagen oder eine unvermeidbare Begleiterscheinung des Reifeprozesses bzw des älter werdens? Und wie werden in 20 Jahren wohl die Altenwohnheime ausgestattet sein, vielleicht mit einer Spielekonsole und einem Discord Server oder wohin wird es sich entwickeln?
Ich "hoffe" die "Ansicht" ist falsch und ich irre mich.