Viel wird über die aktuelle Politik geschimpft und die meisten Menschen sind genervt, wenn sie an die nächsten Wahlen denken. Was dabei ein bisschen in Vergessenheit gerät ist, dass die Ampelkoalition Millionen Cannabis Konsumenten aus der Illegalität in die Legalität gehoben hat. Für die meisten eine echte Erleichterung. Worüber aber wenig besprochen wird, ist die "Subkultur" der Kiffer, die meist so ganz anders ist als der Alkohol Mainstream. Komasaufen ist ja nur eine Extremform des gesellschaftlich akzeptierten Alkoholkonsums in Clubs, auf Parties und allerlei Events, in denen es fast nur darum zu gehen scheint, dem Alltagsfrust durch Alkohol zu entfliehen. Doch der Alkoholrausch ist nicht nur extrem gesundheitsschädlich, verbrennt Millionen von Gehirnzellen und macht der Leber zu schaffen. Alkohol ist ähnlich wie Nikotin ein Gift, das abhängig macht und sich verheerend auf unsere Psyche auswirkt.
Natürlich ist auch Cannabis nicht frei von unerwünschten Nebenwirkungen. Aber das gilt wohl für alle Rausch- und Genussmittel, wenn man sie nur passiv und im Übermaß konsumiert. Doch der Cannabisrausch unterscheidet sich auch bei passivem Genuss in vielem positiv vom Alkohol: Die Wahrnehmung wird verfeinert, es kommt zu inspirierenden Erlebnissen (z.B. beim Hören von guter Musik), man kann sich intensiv philosofierend unterhalten und das gemeinsame Naschen von Süßigkeiten ist eine besondere Form der liebevollen Zuwendung, die beim Kiffen weit verbreitet ist.
Ich habe mich als Body Mind Coach in den letzten Jahren intensiv mit der wissenschaftlichen Seite von Cannabiskonsum und anderen psychedelischen Stoffen beschäftigt. Was mich am meisten fasziniert ist, das s.g. "Mindful High". Wen man meditiert entstehen im Gehirn ähnliche Veränderungen wie durch Cannabis oder andere psychogene Stoffe. Eine verändertes Bewusstsein, intensivere Innenwahrnehmung, intuitive Erkenntnisse und sogar therapeutische Auflösung von Gefühlskonflikten sind nur einige der wünschenswerten Effekte, wenn Du Cananbis und meditative Erfahrungen kombinierst. Am einfachsten ist es, Sound Meditation und energetische Heilmethoden wie Reiki, Shiatsu oder Ayurvedische Ölmassagen zu einem "Mindful High" zu verschmelzen. Ich habe dazu ein spezielles Klangkissen entwickelt, mit dem das Mindful High besonders intensiv erlebt wird.
In Spanien und Holland, wo Cannabiskonsum schon seit Jahren legalisiert ist, gibt es immer mehr Circles, die Mindful High praktizieren und manche Communities bieten auch Workshops und sogar kleine Festivals an.
Ich wollte hier auf Spontacts ein Coming Out riskieren und Dich einladen, mit mir und anderen gemeinsam diese neue Form des achtsamen Cannabis Konsums als "Mindful High" auszuprobieren. Inspiriert dazu hat mich eine große Liebe, die durch Mindful High in einer tiefen Lebenskrise zu sich selbst gefunden hat!
Achtsame Menschen sind selbstbestimmte Menschen, die ihre Gefühle, ihren Körper und Geist kennen und wissen was ihnen gut tut und was für sie richtig ist. Achtsam (Mindful) kiffen ist eine tolle Form der Self Care, des Miteinanders und eröffnet neue kreative Räume der Selbsterfahrung, Heilung und Flow.





Ich freue mich auf eine inspirierende Diskussion!