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  • Mindful High - wie geht das denn?

    Diskussion · 6 Beiträge · 5 Gefällt mir · 246 Aufrufe

    Viel wird über die aktuelle Politik geschimpft und die meisten Menschen sind genervt, wenn sie an die nächsten Wahlen denken. Was dabei ein bisschen in Vergessenheit gerät ist, dass die Ampelkoalition Millionen Cannabis Konsumenten aus der Illegalität in die Legalität gehoben hat. Für die meisten eine echte Erleichterung. Worüber aber wenig besprochen wird, ist die "Subkultur" der Kiffer, die meist so ganz anders ist als der Alkohol Mainstream. Komasaufen ist ja nur eine Extremform des gesellschaftlich akzeptierten Alkoholkonsums in Clubs, auf Parties und allerlei Events, in denen es fast nur darum zu gehen scheint, dem Alltagsfrust durch Alkohol zu entfliehen. Doch der Alkoholrausch ist nicht nur extrem gesundheitsschädlich, verbrennt Millionen von Gehirnzellen und macht der Leber zu schaffen. Alkohol ist ähnlich wie Nikotin ein Gift, das abhängig macht und sich verheerend auf unsere Psyche auswirkt. 

     

    Natürlich ist auch Cannabis nicht frei von unerwünschten Nebenwirkungen. Aber das gilt wohl für alle Rausch- und Genussmittel, wenn man sie nur passiv und im Übermaß konsumiert. Doch der Cannabisrausch unterscheidet sich auch bei passivem Genuss in vielem positiv vom Alkohol: Die Wahrnehmung wird verfeinert, es kommt zu inspirierenden Erlebnissen (z.B. beim Hören von guter Musik), man kann sich intensiv philosofierend unterhalten und das gemeinsame Naschen von Süßigkeiten ist eine besondere Form der liebevollen Zuwendung, die beim Kiffen weit verbreitet ist.

     

    Ich habe mich als Body Mind Coach in den letzten Jahren intensiv mit der wissenschaftlichen Seite von Cannabiskonsum und anderen psychedelischen Stoffen beschäftigt. Was mich am meisten fasziniert ist, das s.g. "Mindful High".  Wen man meditiert entstehen im Gehirn ähnliche Veränderungen wie durch Cannabis oder andere psychogene Stoffe. Eine verändertes Bewusstsein, intensivere Innenwahrnehmung, intuitive Erkenntnisse und sogar therapeutische Auflösung von Gefühlskonflikten sind nur einige der wünschenswerten Effekte, wenn Du Cananbis und meditative Erfahrungen kombinierst. Am einfachsten ist es, Sound Meditation und energetische Heilmethoden wie Reiki, Shiatsu oder Ayurvedische Ölmassagen zu einem "Mindful High" zu verschmelzen.  Ich habe dazu ein spezielles Klangkissen entwickelt, mit dem das Mindful High besonders intensiv erlebt wird. 

     

    In Spanien und Holland, wo Cannabiskonsum schon seit Jahren legalisiert ist, gibt es immer mehr Circles, die Mindful High praktizieren und manche Communities bieten auch Workshops und sogar kleine Festivals an.

     

    Ich wollte hier auf Spontacts ein Coming Out riskieren und Dich einladen,  mit mir und anderen gemeinsam diese neue Form des achtsamen Cannabis Konsums als "Mindful High" auszuprobieren. Inspiriert dazu hat mich eine große Liebe, die durch Mindful High in einer tiefen Lebenskrise zu sich selbst gefunden hat!

     

    Achtsame Menschen sind selbstbestimmte Menschen, die ihre Gefühle, ihren Körper und Geist kennen und wissen was ihnen gut tut und was für sie richtig ist. Achtsam (Mindful) kiffen ist eine tolle Form der Self Care, des Miteinanders und eröffnet neue kreative Räume der Selbsterfahrung,  Heilung und Flow.

     

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    Ich freue mich auf eine inspirierende Diskussion!   

     

     

     

     

    09.02.25, 11:40 - Zuletzt bearbeitet 09.02.25, 11:46.

Beiträge

  • 10.02.25, 18:25

    Vielen Dank für die interessanten Beiträge zum Thema. Allerdings ging es mir nicht um Drogenkonsum. Sondern um den bewußten bzw. achtsamen Umgang mit Stimulanzien. Das Gehirn ist in der Lage durch Meditation das körpereigene cannabinoid System selbst zu stimulieren auch ohne Substanzen. In meditativen Zuständen kann daher auch ein Hight erlebt werden, das ganz ähnlich ist wie das High durch Pflanzen oder Pilze.  Cannabis muss übrigens nicht geraucht werden, sondern kann wie CBD in Tropfenform eingenommen werden oder auch als Gebäck gegessen werden. Da ich mich in Deutschland auf Spontacts angemeldet habe, bitte ich unseren österreichischen Zuseher um Nachsicht, dass diese Diskussion bei Euch noch nicht öffentlich geführt werden kann. Überhaupt würde ich mir mehr Dialog der Konsumenten wünschen und wie sich ihre Situation durch die neue Gesetzeslage in Deutschland verändert hat. Es gibt nun ja immer mehr Online Versandapotheken, die Medizinales Cannabis in Apothekerqualität ins Haus liefern. Man kann dadurch z.B. auch besser differenzieren, wie das Cannabis wirkt, ob eher entspannend und beruhigend oder aktivierend und inspirierend. Für meine Begriffe ist die Frage der Konsumhaltung essentiell, sowohl für die gesellschaftliche Akzeptanz als auch für das individuelle High-Erlebnis. Ein Mindful high kann Menschen beflügeln und z.b. auch therapeutische Veränderungen anstoßen, während ein unbewußter und übermäßiger Konsum statistisch eher negative Auswirkungen auf die Konsumenten und ihr Umfeld hat. Wir leben in einer hedonistischen Gesellschaft, in der die Genusssucht eine treibende Kraft ist , die den Konsum nicht nur von Alkohol und Stimulanzien fördert. Daher bleibt das Thema solange es eine freie konsumorientierte Marktwirtschaft gibt, weiter aktuell.    

  • 09.02.25, 14:31

     

    baudobaudolino:

    Bei jeder Art von Drogen ist der bewussste Umgang und die Dosis wichtig egal ob Alk oder C.

    So ist es! Jeder sollte selber entscheiden können!

    Obwohl ich keinerlei Drogen konsumiere, bin ich für die Legalisierung von Cannabis in Österreich. Aber zur Zeit ist es noch verboten, deshalb auch die Meldung.

  • 09.02.25, 14:20

    Cannabis & Mariahuana sind relatv harmlose Drogen, die durchaus in Verbindung mit Musik oder anderen Reizen sehr stimulierend wirken können.

     

    Ich konsumiere diese NICHT (bin Asthmatiker) sondern in Maßen Alkohol z.B. 3-4 weiße Gspritze am Abend zum Tanzen.

    Ob Cannabisrauch giftfrei ist und die Lungen und Bronchien nicht schädigen bezweifle ich sehr auf längere Dauer gesehen. Also dein Argument von gesuenderen Drogen kann ich kaum nachvollziehen

     

    Und ich kann dir versichern, dass Alkohol ebenfalls in Verbindung mit guter Musik und Tanz sehr intensivierend erlebt werden kann. Und wenn du mit "mindful high" den Zustand von grenzenlosen Glücklichsein beim Tanzen meinst, dann ist dies mit Alkohol zu 100 % auch erlebbar. 

     

    Darum gehen mir deine Verteufelungsargumente ggü Alk ein wenig auf die Nerven hier, weil seit JAhrzehnten jeder vom anderen immer die gleichen statements aus der alternativen Drogenmeinungsblase abschreibt, repetiert, keine Ahnung oder Erfahrung damit hat und gesellschaftliche spaltende Feindbilder aufbaut. So wie bei Politik rechts/links, so wie bei CoV Impfung ja/nein uswuswusw.

    Diese gleichgeschalteten, gesellschaftlichen  Meinungsblasen brauchen anscheind ihre Feindbilder. Und dies finde ich überhaupt nicht gut.

     

    Ab und an Cannabis why not? Wenn es dich glücklich macht ....

     

    Bei jeder Art von Drogen ist der bewussste Umgang und die Dosis wichtig egal ob Alk oder C.

  • 09.02.25, 13:23

    Cannabis ist in Österreich verboten, daher Thema zur Löschung gemeldet (Werbung für unerlaubte Substanzen).

    Oder es lässt sich einrichten, dass das Thema nur in Deutschland angezeigt wird.

  • 09.02.25, 13:20 - Zuletzt bearbeitet 09.02.25, 14:04.

    Wenn man gesund ist bzw. nicht unheilbar krank ist, haben Drogen aus meiner persönlichen Sicht absolut nichts Positives und dafür Sprechendes. 

    https://youtu.be/yIJ3OX48I-0?feature=shared

    Im Gegenteil, Drogen sind ausschließlich negativ, ungesund, zerstörerisch, toxisch, Sucht auslösend, schädlich, depressiv machend, psychisch belastend und gefährlich.

     

    Drogen erzeugen Gefühle, die eine Lüge sind, die nicht der Wahrheit entsprechen, sie basieren nämlich nicht auf einer vernünftigen, liebevollen, positiven, konstruktiven, lebensbejahenden, aufgeschlossenen, mutigen, hilfsbereiten, authentischen, intelligenten, erfüllenden, zielorientierten, bewussten Denk-, Handlungs- und entsprechenden Lebensweise mit Herz ♥️ und Hirn 🧠. 

     

    Deshalb 🙂:

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  • vielen dank. Ohne mich.

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