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  • Heute, 11:07

    Es klappt über das gemeinsame Interesse. Als ich wieder mit dem Stricken angefangen habe, habe ich recht schnell gemerkt, dass ich da persönlichen Kontakt brauche. Natürlich helfen YT oder auch die KI, aber es geht nichts über andere Köpfe und helfende Hände! So habe ich auf einer lokalen Plattform gefragt und ein Mann meinte, dass seine Frau sich regelmäßig mit anderen trifft und ich da herzlich willkommen bin. Und genau so war und ist es auch! Wir sind eine bunte Gruppe aus ganz jungen Muttis bis noch weit älter als ich und so nach und nach entwickelte sich der Kontakt auch ins Private.

    Hätte ich die bei einer Veranstaltung kennengelernt, wäre es sicher nur eine einmalige Sache gewesen, weil wir eben so verschieden sind. Erst die regelmäßigen Treffen haben eine Vertiefung möglich gemacht.

  • Ich denke eine großer Punkt ist die Art, wie wir Menschen begegnen. 

    Also Kinder hatten wir keine großartigen Forderungen an unser Gegenüber. Solang der Junge das Sandspielzeug mit uns teilte, waren wir Freunde. 

    Heute sind wir älter, haben Erfahrungen die uns prägen  und wissen aus der Vergangenheit, dass nicht jeder Mensch gute Absichten hegt. Wir sind nicht so leicht zugänglich und stopfen "die anderen" gern nach dem ersten Blick oder Gespräch in eine Kategorie und entscheiden damit viel zu schnell ob sich ein weiterer Kontakt "lohnt" oder nicht. 

    Ich für meinen Teil habe gemerkt, dass ich früher teilweise klarere Vorstellungen davon hatte, wie eine Freundin oder ein Freund auszusehen hat, als von einem Lebenspartner. Alles was nicht 100% zu mir passte wurde aus Angst vor Konfrontation und Zurückweisung aussortiert. Aber die eigene Welt wird so klein und eindimensional.

    Mittlerweile habe ich für Freundschaften nur noch eine Bedingung: die Basis muss stimmen, d.h. wir teilen die selben Werte.  Und das bereichert ungemein.

  •  

    Claudia:

    In Wirklichkeit ist Freundschaft letztlich auch eine Form von Beziehung. Heute scheint kaum noch jemand bereit zu sein, wirklich in zwischenmenschliche Beziehungen zu investieren. 


     

    Das hast du wirklich schön geschrieben. Freundschaften müssen reifen, wachsen und gepflegt werden. Das kostet Zeit und ist mit echtem Interesse verbunden. 

     

  • Gestern, 23:49

    In Wirklichkeit ist Freundschaft letztlich auch eine Form von Beziehung. Heute scheint kaum noch jemand bereit zu sein, wirklich in zwischenmenschliche Beziehungen zu investieren. Wie Zygmunt Bauman bereits sagte, leben wir in einer „flüssigen Moderne“, in der Menschen zunehmend wie Konsumprodukte behandelt werden. Vielleicht sind genau deshalb diese Apps so erfolgreich. Und man muss sich nur hier umsehen, um zu erkennen, wie viele einsame und emotional bedürftige Menschen auf der Suche nach etwas … oder nach jemandem sind.


     

  • Gestern, 23:08

    Hallo Jürg

    ich glaube das Problem ist, die Werte im Leben habe sich geändert, heute gibt es virtuelle Freundschaften, die sind sehr gut aber es fehlt die Wärme einer echte Freundschaft. Heutzutage sind wir Menschen sehr beschäftigt mit allem möglichen vergessen was wirklich wichtig ist zB. Freundschaft. 
    Wir alle zB. sitzen im Zug oder im Bus und schauen auf das Händy anstelle mit jemanden zu rede. 

  • Gestern, 22:47 - Zuletzt bearbeitet Gestern, 22:48.

     

    Jürg:

     

    Lia:

     

    Es gibt auch Leute, die es gut mit dir meinen.

    Wenn man mit der Einstellung reingeht: "andere sind oberflächlich und verurteilen mich" macht es das wohl nicht leichter Freundschaften aufzubauen.

    Nur gehe ich nicht mit so einer einstellung rein. Das genüber gibt einem das gefühl

    Das kann ich verstehen. Dann ist es aber auch gut, dass du schnell spürst, welche Menschen nicht die richtigen/kompatiblen für dich sind. Wenn du an vielen Aktivitäten teilnimmst, läuft dir bestimmt mal jemand über den Weg mit dem es sich besser anfühlt. Würde ich dir wünschen.

  • Gestern, 22:46

     

    Jürg:

     

    MoH:

     

    Zuerst mal sende ich dir mein Mitgefühl rüber. 💚
     

    Und jetzt gilt es einen neuen Weg für dich zu finden. Du hast dich dadurch verändert und es werden andere Menschen zu dir passen als zuvor. Dh. du suchst „falsch“.

    Verstest du was ich meine?

    Erst einmal danke. Naja es verändert einem schon aber die ganze geschichte möchte ich nicht hier an der öffentlichkeit erzählen.

    Nein das verstehe ich ganz ehrlich nicht, den suchen anund fürsich tue ich in dem sinne nicht es ist nur schon mühsam wen man jemandem schreibt und zwar normal und sofort anschuldigungen kommen oder garnix, aber die leuete kennen nicht einmal die geschichte

    Klar, solltest du hier nicht alles offenlegen. Genaue Details sind nicht wirklich wesentlich zur Lösung.

    Ich meinte, wenn du dich verändert hast, aber in der Freundschaftsanbahnung noch immer gleich vorgehst wie früher, könnte sich das spießen. Und deswegen „falsch“.

    Wie es richtig für dich ist/wird, kannst nur du rausfinden.

  • Gestern, 22:41

     

    Lia:

     

    Jürg:

     

    Befor auch du einfach so über .ich urteilst und mir anhängst das ich es mir zu leicht mache, lauft zuerst einmal den weg in meinen schuhen.

    Es gibt auch Leute, die es gut mit dir meinen.

    Wenn man mit der Einstellung reingeht: "andere sind oberflächlich und verurteilen mich" macht es das wohl nicht leichter Freundschaften aufzubauen.

    Nur gehe ich nicht mit so einer einstellung rein. Das genüber gibt einem das gefühl

  • Gestern, 22:40

     

    MoH:

     

    Jürg:

     

    Was sich geändert hat, naja ganz ehrlich seit ich meine beste freundinn habe in meinen armen sterben sehen ist nichtsmehr wie es war. 

    Zuerst mal sende ich dir mein Mitgefühl rüber. 💚
     

    Und jetzt gilt es einen neuen Weg für dich zu finden. Du hast dich dadurch verändert und es werden andere Menschen zu dir passen als zuvor. Dh. du suchst „falsch“.

    Verstest du was ich meine?

    Erst einmal danke. Naja es verändert einem schon aber die ganze geschichte möchte ich nicht hier an der öffentlichkeit erzählen.

    Nein das verstehe ich ganz ehrlich nicht, den suchen anund fürsich tue ich in dem sinne nicht es ist nur schon mühsam wen man jemandem schreibt und zwar normal und sofort anschuldigungen kommen oder garnix, aber die leuete kennen nicht einmal die geschichte

  •  

    Jürg:

     

    Ronny:

     

    Wenngleich ich dir zustimme, dass es gefühlt mit zunehmendem Alter schwieriger wird neue Freundschaften zu finden, finde ich, dass du es dir mit dieser Begründung ein bisschen zu leicht machst. 

    Ich gebe Lia da vollkommen Recht, dass einfach viele Dinge zusammen kommen müssen damit sich etwas entwickeln kann. Mit 20 war das Leben wesentlich einfacher und du konntest dich viel stärker auf dein Sozialleben fokussieren. Je älter wir werden um so komplexer wird es und es kommen mehr und mehr Verantwortlichkeiten hinzu - Job, Partner, Kinder, Haustiere etc. 

    Das "kostet" nicht nur Zeit sondern auch geistige Kapazität (#mentalload).

    Dazu kommt, dass wir je älter wir werden auch immer mal wieder schlechte Erfahrungen mit anderen Menschen machen mussten und das macht uns nicht gerade empfänglicher für neue Eindrücke und Menschen in unserem Leben.

    Befor auch du einfach so über .ich urteilst und mir anhängst das ich es mir zu leicht mache, lauft zuerst einmal den weg in meinen schuhen.

    Mein aufrichtiges Beileid 

     

    Ich gebe dir vollkommen Recht und du hast, gerade mit dem Tod deiner besten Freundin eine sehr schwere Zeit durchlebt und das hat dich (MoH schon sagte) und sicher auch jeden anderen Menschen der sich ihr verbunden gefühlt hat bewegt und verändert. 

    Ich maße mir nicht an, deinen Weg oder deine Schuhe zu kennen... aber bedenke wir alle haben einen Weg hinter uns den niemand sieht und der jeden von uns ganz unterschiedlich geprägt hat.

    Deshalb mein Plädoyer an dich: gib dir selbst und anderen Menschen Zeit...

  • Gestern, 22:23

     

    Jürg:

     

    Ronny:

     

    Wenngleich ich dir zustimme, dass es gefühlt mit zunehmendem Alter schwieriger wird neue Freundschaften zu finden, finde ich, dass du es dir mit dieser Begründung ein bisschen zu leicht machst. 

    Ich gebe Lia da vollkommen Recht, dass einfach viele Dinge zusammen kommen müssen damit sich etwas entwickeln kann. Mit 20 war das Leben wesentlich einfacher und du konntest dich viel stärker auf dein Sozialleben fokussieren. Je älter wir werden um so komplexer wird es und es kommen mehr und mehr Verantwortlichkeiten hinzu - Job, Partner, Kinder, Haustiere etc. 

    Das "kostet" nicht nur Zeit sondern auch geistige Kapazität (#mentalload).

    Dazu kommt, dass wir je älter wir werden auch immer mal wieder schlechte Erfahrungen mit anderen Menschen machen mussten und das macht uns nicht gerade empfänglicher für neue Eindrücke und Menschen in unserem Leben.

    Befor auch du einfach so über .ich urteilst und mir anhängst das ich es mir zu leicht mache, lauft zuerst einmal den weg in meinen schuhen.

    Es gibt auch Leute, die es gut mit dir meinen.

    Wenn man mit der Einstellung reingeht: "andere sind oberflächlich und verurteilen mich" macht es das wohl nicht leichter Freundschaften aufzubauen.

  • Gestern, 22:21

     

    Jürg:

     

    MoH:

    Hallo Jürg, wenn du behauptest, dass es heute so schwierig ist, war es irgendwann für dich leichter Freundschaften aufzubauen.

    Was hat sich in deinem Leben zu früher geändert?

    Ich hab ein paar Vermutungen woran es liegen könnte, aber es ist bestimmt besser, wenn du dir selbst die Antworten gibst.

    Was sich geändert hat, naja ganz ehrlich seit ich meine beste freundinn habe in meinen armen sterben sehen ist nichtsmehr wie es war. 

    Zuerst mal sende ich dir mein Mitgefühl rüber. 💚
     

    Und jetzt gilt es einen neuen Weg für dich zu finden. Du hast dich dadurch verändert und es werden andere Menschen zu dir passen als zuvor. Dh. du suchst „falsch“.

    Verstest du was ich meine?

  • Gestern, 22:17

     

    Ronny:

     

    Jürg:

     

    Wäre eine gute erklärung ja, aber es fängt meistens nur schon beim kennenlernen an. Man wir schon vorher verurteilt auch wen man sich noch garnicht kennt🤷‍♂️

    Wenngleich ich dir zustimme, dass es gefühlt mit zunehmendem Alter schwieriger wird neue Freundschaften zu finden, finde ich, dass du es dir mit dieser Begründung ein bisschen zu leicht machst. 

    Ich gebe Lia da vollkommen Recht, dass einfach viele Dinge zusammen kommen müssen damit sich etwas entwickeln kann. Mit 20 war das Leben wesentlich einfacher und du konntest dich viel stärker auf dein Sozialleben fokussieren. Je älter wir werden um so komplexer wird es und es kommen mehr und mehr Verantwortlichkeiten hinzu - Job, Partner, Kinder, Haustiere etc. 

    Das "kostet" nicht nur Zeit sondern auch geistige Kapazität (#mentalload).

    Dazu kommt, dass wir je älter wir werden auch immer mal wieder schlechte Erfahrungen mit anderen Menschen machen mussten und das macht uns nicht gerade empfänglicher für neue Eindrücke und Menschen in unserem Leben.

    Befor auch du einfach so über .ich urteilst und mir anhängst das ich es mir zu leicht mache, lauft zuerst einmal den weg in meinen schuhen.

  • Gestern, 22:16

     

    MoH:

    Hallo Jürg, wenn du behauptest, dass es heute so schwierig ist, war es irgendwann für dich leichter Freundschaften aufzubauen.

    Was hat sich in deinem Leben zu früher geändert?

    Ich hab ein paar Vermutungen woran es liegen könnte, aber es ist bestimmt besser, wenn du dir selbst die Antworten gibst.

    Was sich geändert hat, naja ganz ehrlich seit ich meine beste freundinn habe in meinen armen sterben sehen ist nichtsmehr wie es war. 

  • Gestern, 22:08

    Hallo Jürg, wenn du behauptest, dass es heute so schwierig ist, war es irgendwann für dich leichter Freundschaften aufzubauen.

    Was hat sich in deinem Leben zu früher geändert?

    Ich hab ein paar Vermutungen woran es liegen könnte, aber es ist bestimmt besser, wenn du dir selbst die Antworten gibst.

  •  

    Jürg:

     

    Lia:

    Was meinst du denn mit Oberflächlichkeit? 

    Es muss halt viel passen, persönliche Ebene, gemeinsame Interessen, gleichzeitig Freizeit haben, Initiative von beiden neue Treffen zu planen, Gespräche, Verbindung aufrecht zu erhalten. Denke viele sind auch einfach gestresst und es verläuft sich dann.

    Wäre eine gute erklärung ja, aber es fängt meistens nur schon beim kennenlernen an. Man wir schon vorher verurteilt auch wen man sich noch garnicht kennt🤷‍♂️

    Wenngleich ich dir zustimme, dass es gefühlt mit zunehmendem Alter schwieriger wird neue Freundschaften zu finden, finde ich, dass du es dir mit dieser Begründung ein bisschen zu leicht machst. 

    Ich gebe Lia da vollkommen Recht, dass einfach viele Dinge zusammen kommen müssen damit sich etwas entwickeln kann. Mit 20 war das Leben wesentlich einfacher und du konntest dich viel stärker auf dein Sozialleben fokussieren. Je älter wir werden um so komplexer wird es und es kommen mehr und mehr Verantwortlichkeiten hinzu - Job, Partner, Kinder, Haustiere etc. 

    Das "kostet" nicht nur Zeit sondern auch geistige Kapazität (#mentalload).

    Dazu kommt, dass wir je älter wir werden auch immer mal wieder schlechte Erfahrungen mit anderen Menschen machen mussten und das macht uns nicht gerade empfänglicher für neue Eindrücke und Menschen in unserem Leben.

  • Gestern, 21:39

     

    Lia:

    Was meinst du denn mit Oberflächlichkeit? 

    Es muss halt viel passen, persönliche Ebene, gemeinsame Interessen, gleichzeitig Freizeit haben, Initiative von beiden neue Treffen zu planen, Gespräche, Verbindung aufrecht zu erhalten. Denke viele sind auch einfach gestresst und es verläuft sich dann.

    Wäre eine gute erklärung ja, aber es fängt meistens nur schon beim kennenlernen an. Man wir schon vorher verurteilt auch wen man sich noch garnicht kennt🤷‍♂️

  • Gestern, 21:33

    Was meinst du denn mit Oberflächlichkeit? 

    Es muss halt viel passen, persönliche Ebene, gemeinsame Interessen, gleichzeitig Freizeit haben, Initiative von beiden neue Treffen zu planen, Gespräche, Verbindung aufrecht zu erhalten. Denke viele sind auch einfach gestresst und es verläuft sich dann.

  •  

    Jürg:

     

    Schwarzgelber Mutbürger:

    Wenn Du anderen schon pauschal Oberflächlichkeit unterstellst, erscheint es nur logisch, dass 
    Du es schwierig findest neue Freunde zu finden? Was aber ist denn schwierig, wohl vor allem
    die eigene Komfortzone zu verlassen? Da viele Menschen aber unter Stress stehen, geht man
    wohl am Besten dorthin wo sie entspannter sind, zum Beispiel durch Engagement in Vereinen
    oder eben bei Gruppentreffen hier auf GE? 

    Ich pauschalisiere garnichts, das sind nur meine erkenntnisse aus den letzten jahren

    Du hast in den letzten Jahren nur oberflächliche Leute kennengelernt? Vielleicht liegt 
    es daran, dass Du nur oberflächliche Gespräche führst und diejenigen gar nicht der Grund sind?

  • Gestern, 21:26

     

    Schwarzgelber Mutbürger:

    Wenn Du anderen schon pauschal Oberflächlichkeit unterstellst, erscheint es nur logisch, dass 
    Du es schwierig findest neue Freunde zu finden? Was aber ist denn schwierig, wohl vor allem
    die eigene Komfortzone zu verlassen? Da viele Menschen aber unter Stress stehen, geht man
    wohl am Besten dorthin wo sie entspannter sind, zum Beispiel durch Engagement in Vereinen
    oder eben bei Gruppentreffen hier auf GE? 

    Ich pauschalisiere garnichts, das sind nur meine erkenntnisse aus den letzten jahren

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