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  • Kavalier der alten Schule oder bequemer Gast? Dating-Aufwand ab 50 im Check

    Diskussion · 66 Beiträge · 2 Gefällt mir · 1.270 Aufrufe

    Hallo in die Runde! Ich möchte heute ein Thema zur Diskussion stellen, das in meiner Altersklasse (Ü50) immer wieder für Gesprächsstoff und ehrlicherweise auch für Frust sorgt.

    Es geht um die Verteilung von Mühe, Zeit und Geld beim Dating. Viele Frauen in meinem Umfeld teilen dieselbe Beobachtung:

    Man verabredet sich für ein Date zu Hause. Die Frau nimmt sich Zeit, plant das Menü, geht einkaufen, bezahlt alles selbst, steht stundenlang in der Küche und sorgt für ein gemütliches Ambiente. Der Mann reist bequem an, setzt sich an den gedeckten Tisch, geniesst das Essen – und nimmt diese investierte Zeit, Arbeit und das Geld oft als völlig selbstverständlich hin. Ein echter Ausgleich (und sei es nur die Frage: „Was kann ich mitbringen?“) bleibt nicht selten aus.

    Da frage ich mich:

    • Ist das eine reale Schieflage oder nur eine selektive Wahrnehmung?
    • Haben Männer in unserem Alter verlernt, sich um eine Frau zu bemühen, weil das „Sich-einladen-lassen“ so schön bequem ist?
    • Oder sind wir Frauen einfach zu sehr in der alten Rolle der „perfekten Gastgeberin“ gefangen und setzen falsche Signale?

    Wo ist der Kavalier geblieben, der die Mühe einer Frau noch zu schätzen weiss? Ich bin sehr gespannt auf eure Erfahrungen und Meinungen – ausdrücklich von Frauen UND Männern! Bitte bleibt respektvoll, aber schreibt gerne Klartext.

     

     

    17.05.26, 12:32

Beiträge

  • Ein ganz herzliches Dankeschön an alle für die offene, respektvolle und ehrliche Diskussion! Es war unglaublich spannend, die unterschiedlichen Perspektiven, Erfahrungen und Meinungen zu lesen. Dieser Klartext hat wertvolle neue Denkanstösse gegeben. Vielen Dank für die Zeit und die Mühe!

  •  

    Nane:

    Ich glaube, es ist weniger eine Frage von „Kavalier oder bequem“, sondern von gegenseitiger Wertschätzung. 🙂


    Ein erstes Date zu Hause kann schnell ein Ungleichgewicht schaffen, wenn eine Person alles vorbereitet und die andere nur „gastiert“. Das fühlt sich selten wirklich auf Augenhöhe an.


    Für mich ist es einfacher und fairer: erst mal unkompliziert treffen - Kaffee, Spaziergang, etwas Neutrales ☕🚶‍♂️


    Und wenn es passt, zeigt sich Wertschätzung später ganz von selbst auf beiden Seiten - ganz ohne Rollenbilder, sondern einfach menschlich.  ✨

    du bist so friedlich freundlich ausgeglichen klug ohne zu bevormunden oder dich in den vordergrund zu spielen, da könnten viele von dir lernen, ist aber glaube ich dein naturell.

     

     

     

     

  • Gestern, 18:25

    Ich glaube, es ist weniger eine Frage von „Kavalier oder bequem“, sondern von gegenseitiger Wertschätzung. 🙂


    Ein erstes Date zu Hause kann schnell ein Ungleichgewicht schaffen, wenn eine Person alles vorbereitet und die andere nur „gastiert“. Das fühlt sich selten wirklich auf Augenhöhe an.


    Für mich ist es einfacher und fairer: erst mal unkompliziert treffen - Kaffee, Spaziergang, etwas Neutrales ☕🚶‍♂️


    Und wenn es passt, zeigt sich Wertschätzung später ganz von selbst auf beiden Seiten - ganz ohne Rollenbilder, sondern einfach menschlich.  ✨

  •  

    Maria:

    🫣 jetzt werdet ihr mich alle hassen und die Augen verdrehen.

     

    ... war die Welt doch so schön früher, ohne diese ganzen Apps 😅 da wusste was man an den Einen/Eine hatte, nicht hier mal und da mal schauen ob was besseres gibt.

    Man konzentriert sich auf das Eine und nahm sich die Zeit und Mühe. 
    Diese ganze Wertschätzung und dem Ganzen Zeit geben, ist nicht mehr gegeben.

    Alles schnell, schnell, schnell . Hier und Da. Alles oberflächlich, gleich ein Stempel. Für Menschen die sehr sensibel und sehr liebes Herz haben, können solche Verhalten sehr weh tun. Ich für mich, na ja nicht ganz 50 😅 entscheide mich dann lieber alleine glücklich zu bleiben. Der richtige der meinen Wert zu schätzen weiß, wird mich irgendwann finden, oder auch nicht.

    Ich bin Daten mittlerweile müde 🥱 keine Lust mehr die jenige immer zu sein die so viel gibt. Dieses ganze moderne Dating in 2026 ist zum scheitern verurteilt 😔 egal welchen Alter. Ist nur meine persönliche Meinung.

     

     

    wenn der mensch aus einer sache keinen nutzen -vorteile ziehen könnte, würde er ständig scheitern und es früher oder später frustiert aufgeben.  es spräche sich schnell rum.

    dh das ganze online dating gäbe es nicht mehr.

     

    was ich nicht verstehe, man könnte beides machen, oder online streichen und nur "old school "praktizieren.

     

    ich glaube, früher war alles besser sagt jede generation.

     

    falls sich wirklich männer-frauen verändert hätten, und man kommt damit nicht zu recht, game over, denn die mehrheit ändert sich nicht.

    selbst die theorie beinhaltet eine lösung, weil es immer noch genug von der anderen sorte auch geben wird.

     

  • Gestern, 16:43

     

    MoH:

     

    T. Monika K.:

    Ergänzung zur Diskussion:

     

    Zu diesem Thema gehört auch der Aspekt des Konkurrenzdrucks unter Frauen in dieser Altersklasse. 

    Es stellt sich die Frage, ob das Zögern, von Anfang an klare Grenzen zu setzen oder Erwartungen an ein ausgewogenes Geben und Nehmen zu äussern, strukturelle Gründe hat.

     

    Auf dem Dating-Markt Ü50 entsteht oft die Befürchtung, durch das Einfordern von Augenhöhe als „zu kompliziert“ wahrgenommen zu werden. 

     

    Es besteht das Risiko, dass Frauen aus Sorge vor Mitbewerberinnen, die diese Erwartungen nicht formulieren, bewusst in Vorleistung gehen und die Rolle der perfekten Gastgeberin akzeptieren, um im Kennenlernprozess zu verbleiben.

     

    Inwieweit beeinflusst dieser wahrgenommene Konkurrenzdruck das eigene Dating-Verhalten? Und wie bewerten Männer den Unterschied zwischen einer sehr anpassungsfähigen Dynamik und dem frühen Setzen von Grenzen?

    WHAT? 😳
    Entweder er ist interessiert an dir oder eben nicht! Das Gleiche gilt natürlich auch umgekehrt.
    Wenn du am Anfang schon Konkurrentinnen hast und sie auch noch ausstechen musst, wirst du sie immer haben.

    Ich danke dir für diese Horizonterweiterung, wie es dazu kommt, dass manche Frauen immer wieder untreue Männer haben.

    IMG_9872.jpeg

    Hmm, also ich persönlich halte oft nicht viel von Konkurrenzdenken. Oft ist es deutlich effektiver, sich auf sich selbst zu konzentrieren, als die Energie auf die Konkurrenz zu verpulvern.

     

    Mir stellt sich hier die Frage (Monika pls help), ob es ursprünglich um reelle Konkurrenz (i.d.F. wäre ich meinungstechnisch durchaus bei dir), oder mehr um hypothetische/statistische Konkurrenz geht. Gerade im Onlinedating entsteht, glaube ich, schnell der Eindruck, dass der/die Gegenüber zB. noch mit 5 weiteren Personen schreibt (was natürlich schon im Bereich des Möglichen liegt, aber nicht unbedingt der Fall sein muss).

    Dazu sollte ich erwähnen, dass ich Onlinedating als Teil der Kennenlernphase begreife - Romantik kommt für mich später. Entsprechend interessiert mich nicht, mit wievielen Gesprächspartnern der/die Andere sich unterhält. Solange er/sie in der Lage dazu ist, den jeweiligen Gesprächen auch die nötige Aufmerksamkeit zu widmen, kann er/sie meinetwegen mit 100 Personen gleichzeitig kommunizieren.

     

    Wie Frauen diesen Konkurrenzdruck wahrnehmen, kann ich natürlich nicht sagen und vielleicht sind Männer es tendenziell eher gewöhnt, dass noch weitere Kerle um eine potenzielle Partnerin herumstehen idk 🤷

    Auch war ich nie selbst an dem Punkt und kann nur mutmaßen, ob es etwas bringt, bzw. sinnvoll ist, diese Konkurrenzthematik beim Gegenüber anzuschneiden. Kann nach hinten losgehen, schätze ich. Kann evtl. aber auch für Klarheit sorgen (sofern die andere Person auch ein verlässliches Statement dazu abgibt).

     

    Zu deinem Zitat fühle ich mich zwiegespalten: 

    Einerseits finde ich auch, Geschenke sollten einfach nur aus dem Willen heraus resultieren, der anderen Person eine Freude zu bereiten. Nicht mehr und nicht weniger. Entsprechend halte ich auch nicht viel von unmittelbaren Gegenleistungen, bzw. der entsprechenden Erwartungshaltung von Manchen.

    Andererseits bin ich grundsätzlich schon der Meinung, dass in einer Beziehung ein gewisses Gleichgewicht vorherrschen sollte - sonst fühlt sich auf die Dauer eine der Parteien ausgenutzt, was der Beziehung schließlich auch nicht gut tut.

     

  • Gestern, 15:50

     

    T. Monika K.:

    Ergänzung zur Diskussion:

     

    Zu diesem Thema gehört auch der Aspekt des Konkurrenzdrucks unter Frauen in dieser Altersklasse. 

    Es stellt sich die Frage, ob das Zögern, von Anfang an klare Grenzen zu setzen oder Erwartungen an ein ausgewogenes Geben und Nehmen zu äussern, strukturelle Gründe hat.

     

    Auf dem Dating-Markt Ü50 entsteht oft die Befürchtung, durch das Einfordern von Augenhöhe als „zu kompliziert“ wahrgenommen zu werden. 

     

    Es besteht das Risiko, dass Frauen aus Sorge vor Mitbewerberinnen, die diese Erwartungen nicht formulieren, bewusst in Vorleistung gehen und die Rolle der perfekten Gastgeberin akzeptieren, um im Kennenlernprozess zu verbleiben.

     

    Inwieweit beeinflusst dieser wahrgenommene Konkurrenzdruck das eigene Dating-Verhalten? Und wie bewerten Männer den Unterschied zwischen einer sehr anpassungsfähigen Dynamik und dem frühen Setzen von Grenzen?

    Also ich persönlich bin definitiv ein Freund von klaren Regeln und deren Kommunikation. Heißt natürlich nicht, dass diese Regeln nicht auch gemeinsam angepasst werden können, wenn die Notwendigkeit besteht.

     

    Ohne Augenhöhe (i.S.v. Gleichberechtigung) bin ich mir nicht sicher, ob man von einer gesunden Beziehung sprechen kann, oder es schlimmstenfalls eher in Richtung Abhängigkeitsbeziehung geht.

    Also das "ZU kompliziert sein" stört mich. Hört sich so an, als möchte da jemand, der angesprochenen Person, die eigenen Unzulänglichkeiten aufhalsen.

    Zwischenmenschliches ist ja oft kompliziert. Das "zu" sagt für mich aus, dass die Komplikation die Kompetenz übersteigt. Aber du hast ja keine Verantwortung für die (Nicht-)Kompetenz des Gegenübers. Insofern finde ich es schon ziemlich aussagekräftig, dir diese vorzuwerfen.

     

    Hmm, meine Kollegin meinte mal, sie würde keinen Mann wollen, der "zu lieb" ist, mit dem sie "Tandem fahren" kann (ich nehme an, nach dem Motto: Sie sitzt hinten rum und er strampelt sich vorne einen ab). 

    Umgekehrt würde es mir genauso gehen. Außerdem kann ich nur mitspielen, wenn ich die Regeln kapiere - ohne dass die offen geklärt wurden, ohne sich zu verbiegen, funktioniert das halt nicht. Insofern würde eine Beziehungskandidatin mehr Pluspunkte sammeln, indem sie mir ihre Spielregeln erklärt, als indem sie Dinge tut, die mir vermeintlich eventuvell gefallen könnten.

  • Gestern, 15:50

    🫣 jetzt werdet ihr mich alle hassen und die Augen verdrehen.

     

    ... war die Welt doch so schön früher, ohne diese ganzen Apps 😅 da wusste was man an den Einen/Eine hatte, nicht hier mal und da mal schauen ob was besseres gibt.

    Man konzentriert sich auf das Eine und nahm sich die Zeit und Mühe. 
    Diese ganze Wertschätzung und dem Ganzen Zeit geben, ist nicht mehr gegeben.

    Alles schnell, schnell, schnell . Hier und Da. Alles oberflächlich, gleich ein Stempel. Für Menschen die sehr sensibel und sehr liebes Herz haben, können solche Verhalten sehr weh tun. Ich für mich, na ja nicht ganz 50 😅 entscheide mich dann lieber alleine glücklich zu bleiben. Der richtige der meinen Wert zu schätzen weiß, wird mich irgendwann finden, oder auch nicht.

    Ich bin Daten mittlerweile müde 🥱 keine Lust mehr die jenige immer zu sein die so viel gibt. Dieses ganze moderne Dating in 2026 ist zum scheitern verurteilt 😔 egal welchen Alter. Ist nur meine persönliche Meinung.

     

  • Gestern, 15:36

     

    T. Monika K.:

    Ergänzung zur Diskussion:

     

    Zu diesem Thema gehört auch der Aspekt des Konkurrenzdrucks unter Frauen in dieser Altersklasse. 

    Es stellt sich die Frage, ob das Zögern, von Anfang an klare Grenzen zu setzen oder Erwartungen an ein ausgewogenes Geben und Nehmen zu äussern, strukturelle Gründe hat.

     

    Auf dem Dating-Markt Ü50 entsteht oft die Befürchtung, durch das Einfordern von Augenhöhe als „zu kompliziert“ wahrgenommen zu werden. 

     

    Es besteht das Risiko, dass Frauen aus Sorge vor Mitbewerberinnen, die diese Erwartungen nicht formulieren, bewusst in Vorleistung gehen und die Rolle der perfekten Gastgeberin akzeptieren, um im Kennenlernprozess zu verbleiben.

     

    Inwieweit beeinflusst dieser wahrgenommene Konkurrenzdruck das eigene Dating-Verhalten? Und wie bewerten Männer den Unterschied zwischen einer sehr anpassungsfähigen Dynamik und dem frühen Setzen von Grenzen?

    WHAT? 😳
    Entweder er ist interessiert an dir oder eben nicht! Das Gleiche gilt natürlich auch umgekehrt.
    Wenn du am Anfang schon Konkurrentinnen hast und sie auch noch ausstechen musst, wirst du sie immer haben.

    Ich danke dir für diese Horizonterweiterung, wie es dazu kommt, dass manche Frauen immer wieder untreue Männer haben.

    IMG_9872.jpeg
  • Gestern, 15:18

    Also folgendes Schema versuche ich beim Kennenlernen zu Beachten:

    Interesse -> Verständnis -> Vertrauen, dann versuche ich mir klar zu werden, welche Art der Anziehung vorliegt:

    nur physische Anziehung = ihr wisst schon

    nur emotionale Anziehung = Freundschaft

    + physische Anziehung = F+ (nicht meins)

    + romantische Anziehung = Partnerschaft

    Dann (falls noch nicht bekannt) versuche ich heraus zu finden, ob unsere langfristige Lebensplanung irgendwie kompatibel sein könnte.

    Erst danach würde ich zB. anfangen zu Daten. In dem Sinne kann man sagen, dass ein Date per Definition ein Treffen von Liebenden für mich darstellt, mit der Intention einer gemeinsamen Unternehmung - Ortsunabhängig.

    (Natürlich alles unter der Voraussetzung, meine Gegenüber äußert ähnliche Empfindungen und hält uns ebenfalls kompatibel.)

     

    Die gepostete Statistikauswertung sehe ich kritisch. Einerseits würde mich interessieren auf welches Land (USA/GER/SWZ) die sich beziehen und wäre am liebsten bei den zugrundeliegenden Umfragen dabei gewesen (z.B. wie wurden welche Fragen gestellt und wie representativ wurde selektiert) andererseits interessiert mich, was genau "wissenschaftlich fundiert" hier bedeutet? Zusätzlich implzieren die Antwortüberschriften teils, dass nach pesönlichen Wahrnehmungen gefragt wurde, was ja nicht zwingend mit reellen Zahlen/Fakten übereinstimmt. Damit möchte ich nicht die Statistiken schön reden, oder den Post diskreditieren, sondern frage mich lediglich, wie belast-/anwendbar diese für unsere Diskussion sind. Ich möchte damit nicht in Zweifel ziehen, ob (oder ob nicht) Männer sich weniger Mühe geben.

    Ich finde es schwierig, dass Statistiken manchmal gerne als relative Fakten angesehen werden, ohne den Kontext, oder die Belastbarkeit zu prüfen. Insofern möchte ich mit diesem Hinweis eher beitragen, als die Diskussion zu torpedieren.

     

    Auch ein Grund, warum ich gerne aus der Ich-Perspektive heraus argumentiere - schließlich kann ich schlecht für Andere sprechen. Und wie erwähnt geht meine Perspektive doch in etwas andere Richtungen. Bisher war immer ich derjenige, der geplant, eingekauft, organisiert, gekocht und für passendes Ambiente gesorgt hat. Und Date bedeutet für mich keine Einladung als Begleitung zur nächsten Familienfeier, wo Andere den ganzen Aufwand hatten. Eher sowas wie, Freundin wird empfangen und nach dem anstrengenden Tag erstmal mit Sekt und Erdbeeren in die Wanne verabschiedet, während ich mich ums Kochen ihres Lieblingsessens bemüht habe. Oder sie wird nach Arbeitsschluss überraschend abgeholt (hatte vorher dezent nachgefragt, dass sie auch Zeit hatte), mit Blümchen, dann auf Kaffee/Kuchen eingeladen (Sexismus hin, oder her, ich weis, dass sie sich auch selbst einen Kaffee leisten kann und stark genug ist, den Pott bis zum Tisch zu manövrieren, aber wenn ich ein Date "ausrichte" gehört es für mich dazu, dass Sie sich quasi um nix mehr sorgen muss), nach einem Spaziergang hatte sie noch eine Tanzstunde. Netterweise hat mich die Tanzlehrerin mitmachen lassen. Und anschließend habe ich die Dame noch nach Hause gebracht.

    Umgekehrt kamen die wenigsten Damen mit Gastgeschenk, hatten aber immerhin ausgedrückt, dass zB. das Essen geschmeckt hat, etc.

    Kein Vorwurf, nur Festellung.

     

    Ob ich bisher nur Pech hatte, selbst evtl. zu engangiert bin, oder die statistische Realität komplett kontraher zu meinen Erfahrungen steht kann ich natürlich schlecht sagen.

     

    Und um den Punkt der Lokalität nochmal aufzugreifen: Geschlechts- und beziehungsunabhängig kommen mir nur Leute in meine Bude, denen ich mindestens bis zu einem gewissen Punkt hin vertraue. Und Vertrauen muss erstmal wachsen.

     

    However: Aus dem Geschilderten heraus kann ich gut nachvollziehen, wie anstrengend die Planung und Umsetzung von Dates ist und dass man langfristig enttäuscht und frustriert reagiert, wenn diese Mühe weder gesehen, noch gewertschätzt wird. Entspechend macht es Sinn, aufmersam damit umzgehen, welche Person(en) einem das wert sind.

    Welches Geschlecht dabei in welcher Rolle steckt spielt für mich weniger eine Rolle (der Fokus sollte ja möglichst auf einem Miteinander ruhen). Und ob sich ab einem bestimmten Alter da eine Veränderung eintritt, kann ich nur mutmaßen.

     

     

     

    *Ganz am Rande: Den Punkt mit dem Bequemlichkeitstrend finde im allgemeinen sozio-ökonomischen Zusammenhang sehr interessant. Wie weit wirken sich kapitalistische Wirtschaft und Gesellschaft darauf wohl aus und in welchen Formen, bzw. wie genau äußert sich das dann?

  • Gestern, 15:05

    Ich versteh dich nicht…

    was soll der Konkurenzdruck?  
     

    Es geht nicht um ein Geschäft, Besitzgut oder Job🤷🏻‍♀️

     

    Es geht bei einem Date um Liebe um die Entscheidung den Weg von nun an gemeinsam zu gehen.

     

    Wenn der Mann mehrere Eisen im Feuer hat, dann würde ich ihn ziehen lassen, wo bleibt dein Stolz? Nö, einer der sich nicht entscheiden kann und sich von mehreren Frauen umwerben lässt, darf die “ Konkurenz“ haben. So ein toller Hecht kann es ja nicht sein, der sich nicht um dich bemüht.

     

    T. Monika K.:

    Ergänzung zur Diskussion:

     

    Zu diesem Thema gehört auch der Aspekt des Konkurrenzdrucks unter Frauen in dieser Altersklasse. 

    Es stellt sich die Frage, ob das Zögern, von Anfang an klare Grenzen zu setzen oder Erwartungen an ein ausgewogenes Geben und Nehmen zu äussern, strukturelle Gründe hat.

     

    Auf dem Dating-Markt Ü50 entsteht oft die Befürchtung, durch das Einfordern von Augenhöhe als „zu kompliziert“ wahrgenommen zu werden. 

     

    Es besteht das Risiko, dass Frauen aus Sorge vor Mitbewerberinnen, die diese Erwartungen nicht formulieren, bewusst in Vorleistung gehen und die Rolle der perfekten Gastgeberin akzeptieren, um im Kennenlernprozess zu verbleiben.

     

    Inwieweit beeinflusst dieser wahrgenommene Konkurrenzdruck das eigene Dating-Verhalten? Und wie bewerten Männer den Unterschied zwischen einer sehr anpassungsfähigen Dynamik und dem frühen Setzen von Grenzen?

     

  • Ergänzung zur Diskussion:

     

    Zu diesem Thema gehört auch der Aspekt des Konkurrenzdrucks unter Frauen in dieser Altersklasse. 

    Es stellt sich die Frage, ob das Zögern, von Anfang an klare Grenzen zu setzen oder Erwartungen an ein ausgewogenes Geben und Nehmen zu äussern, strukturelle Gründe hat.

     

    Auf dem Dating-Markt Ü50 entsteht oft die Befürchtung, durch das Einfordern von Augenhöhe als „zu kompliziert“ wahrgenommen zu werden. 

     

    Es besteht das Risiko, dass Frauen aus Sorge vor Mitbewerberinnen, die diese Erwartungen nicht formulieren, bewusst in Vorleistung gehen und die Rolle der perfekten Gastgeberin akzeptieren, um im Kennenlernprozess zu verbleiben.

     

    Inwieweit beeinflusst dieser wahrgenommene Konkurrenzdruck das eigene Dating-Verhalten? Und wie bewerten Männer den Unterschied zwischen einer sehr anpassungsfähigen Dynamik und dem frühen Setzen von Grenzen?

  • wenn ich die fotos der frau sah und mit ihr teiefoniert habe, weiß ich alles über sie, und sie vertraut mir so sehr, dass sie ein picknick am friedhof um 22.00 uhr vorschlagen würde.

    außerdem weiß ich alles über ihr leben, und ich rede nicht über wochen chatten oder telefonieren.

     

    die diskussionen über dating sind immer kiga, nur wel die leute befürchten, dass sie sich vor anderen rechtfertigen müssen, oder andere begriffe zwangloser klingen, bzw weniger druck darstellen.-ausüben.

     

    was beim zß ersten treffen dann wirklich passiert, ist facettenreich, der wortlaut dafür komplett egal.

    da kann vom heiratsantrag,, bis allg. gespräche über das leben etc alles drin sein.

     

    bei einigen dates, nicht bei mir, führt eine-r einen monolog, und der andere hört nur zu, und beide fühlen sich wohl. da sagt der zuhörer auch nicht danach, dass war jetzt eine sprechsrunde-sitzung, aok oder privat versichert, wie möchten sie abrechnen .

     

    die verfasserin scheint aber so von "quid pro quo" überzeugt, sie sollten den männern besser vor dem date sagen-schreiben was sie erwartet. ich glaube  dann sagen einige gleich vorzeitig ab, und sie hat zeit und geld gespart.

     

  • Wissenschaftliche Studien untermauern das Diskussionsthema mit folgenden Fakten:

    • Höherer Dating-Frust bei Frauen: Laut Pew Research empfinden Frauen das Dating (55 %) deutlich frustrierender und mühsamer als Männer (39 %).
    • Bequemlichkeits-Trend: Das Institute for Family Studies belegt eine zunehmende Konsumhaltung, bei der die Vorzüge von Nähe genossen, aber kein eigenes Investment erbracht wird.
    • Ungleichgewicht im privaten Raum: Paarstudien zeigen, dass Einladungen nach Hause eine hohe emotionale Vorleistung bedeuten. Bleibt der Ausgleich aus, scheitert die Beziehungsanbahnung statistisch häufiger.

    Spiegelt sich diese wissenschaftlich belegte Schieflage auch in euren persönlichen Erfahrungen wider, oder erlebt ihr die Phase des tieferen Kennenlernens bereits auf Augenhöhe?

  • Da viele der bisherigen Beiträge das Thema missverstehen, folgt hier eine Klarstellung zum eigentlichen Kern dieser Diskussion:

     

    Unter dem Begriff „Date“ ist hier kein erstes Kennenlernen zu verstehen. Das eigentliche Kennenlernen hat zu diesem Zeitpunkt bereits stattgefunden und man hat sich schon mehrere Male getroffen. Ein Date definiert sich in diesem Kontext als der nächste bewusste Schritt, bei dem man bereit ist, sich emotional weiter zu öffnen.

     

    Gerade unter dieser Voraussetzung ist die Kritik an mangelnder Wertschätzung berechtigt.

  • Gestern, 12:07

     

    Maria:

     

    Waldgeist:

     


     Die eigene Wohnung  gehört  zum Privatbereich. Ich finde es irritierend , wenn jemand, den ich  noch gar nicht kenne, beim ersten Date  schon in der Küche steht, Kästen öffnet, in den Kühlschrank schaut oder nach Geschirr und Gewürzen sucht. Für so etwas braucht ist schon mehr vertrautheit !  🙋‍♂️
     

     


     

    Sehe ich genauso. Für das erste Date, ist mir das zu privat 👍

    Sorry, ich sehe dass ich mich missverständlich ausgedrückt habe. Ich date die Bekannten nicht, die Unbekannten kommen zu mir zu Besuch nicht.

  • Gestern, 11:59

     

    Waldgeist:

     

    Elena:

     

    Ein Date ist für mich sicherlich ein Treffen ausserhalb meiner Wohnung, sonst ist das ein Besuch von gemochten Menschen. Mir würde mehr Spass machen, wenn wir gemeinsam kochen und kosten würden 😉


     Die eigene Wohnung  gehört  zum Privatbereich. Ich finde es irritierend , wenn jemand, den ich  noch gar nicht kenne, beim ersten Date  schon in der Küche steht, Kästen öffnet, in den Kühlschrank schaut oder nach Geschirr und Gewürzen sucht. Für so etwas braucht ist schon mehr vertrautheit !  🙋‍♂️
     

     


     

    Sehe ich genauso. Für das erste Date, ist mir das zu privat 👍

  • Gestern, 11:13

     

    Elena:

     

    T. Monika K.:

    Danke für eure Impulse!

     

    Die Bandbreite eurer Antworten zeigt perfekt das Dilemma.

     

    Einerseits ist Gastfreundschaft ein Geschenk – auch ein Mann sieht die Frau bei sich als Gast und freut sich einfach über ein Kompliment oder einen Prosecco. Andererseits schützt ein neutraler Ort die Privatsphäre und spart den Stress vorab. Die humorvollen Einwürfe der Herren zeigen zudem: Dating braucht Leichtigkeit, aber eben auch Respekt.

     

    Es geht nicht um Geld, sondern um Empathie. Würdet ihr jemanden, der eure Mühe als völlig selbstverständlich hinnimmt, wirklich ein zweites Mal einladen? 

     

    Das führt mich zur Kernfrage an die Runde, da die Meinungen hier so weit auseinandergehen: Was genau ist für euch eigentlich ein Date?

    Ein Date ist für mich sicherlich ein Treffen ausserhalb meiner Wohnung, sonst ist das ein Besuch von gemochten Menschen. Mir würde mehr Spass machen, wenn wir gemeinsam kochen und kosten würden 😉


     Die eigene Wohnung  gehört  zum Privatbereich. Ich finde es irritierend , wenn jemand, den ich  noch gar nicht kenne, beim ersten Date  schon in der Küche steht, Kästen öffnet, in den Kühlschrank schaut oder nach Geschirr und Gewürzen sucht. Für so etwas braucht ist schon mehr vertrautheit !  🙋‍♂️
     

     


     

  • Gestern, 09:38

     

    T. Monika K.:

    Danke für eure Impulse!

     

    Die Bandbreite eurer Antworten zeigt perfekt das Dilemma.

     

    Einerseits ist Gastfreundschaft ein Geschenk – auch ein Mann sieht die Frau bei sich als Gast und freut sich einfach über ein Kompliment oder einen Prosecco. Andererseits schützt ein neutraler Ort die Privatsphäre und spart den Stress vorab. Die humorvollen Einwürfe der Herren zeigen zudem: Dating braucht Leichtigkeit, aber eben auch Respekt.

     

    Es geht nicht um Geld, sondern um Empathie. Würdet ihr jemanden, der eure Mühe als völlig selbstverständlich hinnimmt, wirklich ein zweites Mal einladen? 

     

    Das führt mich zur Kernfrage an die Runde, da die Meinungen hier so weit auseinandergehen: Was genau ist für euch eigentlich ein Date?

    Ein Date ist für mich sicherlich ein Treffen ausserhalb meiner Wohnung, sonst ist das ein Besuch von gemochten Menschen. Mir würde mehr Spass machen, wenn wir gemeinsam kochen und kosten würden 😉

  • Gestern, 09:28

    Monika

    Du klagst über Fehlen von Empathie wenn sich dein Gast von dir verwöhnen lässt, sich in deiner Küche nicht wie zu Hause fühlt und anpackt…. 
     

    Wo bleibt deine Empathie dem Gast gegenüber? 

    Vielleicht war es ihm nicht recht bekocht zu werden, ein neutraler Ort wäre ihm angenehmer? 


    Bei jemand das erste Mal eingeladen zu sein kann auch unbehaglich sein. 

    Ein gefangen Gefühl auslösen. 

     

    Vielleicht hatte er das Essen nicht vertragen und Blähungen? 

    Vielleicht hat es ihm nicht geschmeckt? 

    Vielleicht eine Staub oder andere Allergie? 

    Dekoschock? 
    Einrichtungsschock?

    Muss aufs Klo und wagt es nicht?

    Musste die Schuhe abziehen und schämt sich seiner Stinksocken?

    Unsicher weil mit dir alleine?

    Dachte das Dessert sei Sex und ist enttäuscht dass es keinen gibt?

    Das Essen war weit über sein Standart?

    Das Essen war unter seinen Standart?

    Er hatte noch Hunger?

    Er hat zu viel gegessen?

     

    Ein Gast ist nicht immer dankbar und entzückt und das hat nicht mit Empathie zu tun.

     

    Was ein Date ist?

    Ein Date ist für mich der Moment wo einer der beiden sich ein Herz fasst und gesteht, verliebt zu sein und wünscht ab dem Moment ein Paar zu sein. Im besten Fall geht es dem anderen gleich.
    Alles andere davor sind unverbindliche Kennenlerntreffs wo sich jeder Zeit einer der Beiden wieder verabschieden kann. 
    Ist mir bewusst, dass es für viele das erste Mal aufeinandertreffen allein von Frau und Mann ist um sich kennen zu lernen ob sie als Paar passen würden.

     

     

    T. Monika K.:

    Danke für eure Impulse!

     

    Die Bandbreite eurer Antworten zeigt perfekt das Dilemma.

     

    Einerseits ist Gastfreundschaft ein Geschenk – auch ein Mann sieht die Frau bei sich als Gast und freut sich einfach über ein Kompliment oder einen Prosecco. Andererseits schützt ein neutraler Ort die Privatsphäre und spart den Stress vorab. Die humorvollen Einwürfe der Herren zeigen zudem: Dating braucht Leichtigkeit, aber eben auch Respekt.

     

    Es geht nicht um Geld, sondern um Empathie. Würdet ihr jemanden, der eure Mühe als völlig selbstverständlich hinnimmt, wirklich ein zweites Mal einladen? 

     

    Das führt mich zur Kernfrage an die Runde, da die Meinungen hier so weit auseinandergehen: Was genau ist für euch eigentlich ein Date?

     

  • Gestern, 08:07

     

    Shaman:

     

    Coke Pure:

     

    ich würde immer eher zu ihr gehen, statt in ein lokal. wenn das haus in ö steht, zuerst schauen ob man aus dem keller flüchten kann .

     

     

    Du bist kein Mädchen! 

    Der Fritzl hatte auch Buben gefangen gehalten.

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