
Wie erkennt Ihr Eure emotionalen Abhängigkeiten in einer Partnerschaft und wie geht Ihr damit um?
Was bedeutet für Euch die Floskel "auf Augenhöhe" im Kennenlernprozess und in der Partnerschaft?

Wie erkennt Ihr Eure emotionalen Abhängigkeiten in einer Partnerschaft und wie geht Ihr damit um?
Was bedeutet für Euch die Floskel "auf Augenhöhe" im Kennenlernprozess und in der Partnerschaft?
Marianne:
Ich kann mir ein Leben ohne meinen Mann nicht vorstellen, also bin ich emotional abhängig von ihm. Was mich aber nicht stört. Er will auch nicht ohne mich leben 😁
Liebe Marianne,
es... mutet unterdessen hier so an, als müsse man sich für das EINANDER Lieben und
"Ja-sagen entschuldigen", ....als dürfe es kein Mü "Differenz" geben und man müsse sich ständig "erklären" - was für ein Wahnsinn!
Das Ende einer solchen Liebe wie Ihr sie habt kommt unausweichlich auf Euch zu, und bis dahin liebt Euch in Eurer wunderschönen FREIWILLIGEN wechselseitigen " lebenslangen Abhängigkeit" ❗️
Alles Liebe Euch
Maresa 🤗
Johann:
Peter:
Kind = liebenswert!
Unabhängig, was es macht, werden ihm stärkende, positive Gefühle und Aufmerksamkeit geschenkt.
Es wird geliebt!
Wenn es etwas macht, "einfach frei", bekommt es diese "Gefühle" genau so geschenkt, egal ob es "gut" ist oder "weniger gut".
Ein grundlegender, "freier" "Kräfte"aufbau in einer wertschätzenden Beziehung (Lebens...Fitnesstudio).
Das Kind braucht diese persönlichen, aufmerksamen Gefühle, um sich psychisch gesund zu entwickeln.
Unbedingt!
Es sehnt sich danach, weil sie ihm zustehen.
Wie sich das Kind entfaltet, ist "abhängig" von "diesen Gefühlen" (... Geliebtwerden, Aufmerksamkeit, Bedingungslosigkeit...).
Es "tankt" fürs ganze Leben.
Diese Abhängigkeit ist "neutral" und spannungsfrei.
So lange diese Gefühle "frei geschenkt werden"!
(...alles nur in einer idealen Welt...)
Erlebt das Kind, dass es wohlwollende Gefühle erst bekommt, wenn es etwas Besonderes macht, etwas besonders gut kann und "lieb" ist, dann kommt zu einer "freien Abhängigkeit", zu einem freien Erfülltwerden, psychischer Druck, Verlustangst, emotionale, persönliche Verunsicherung und Zweifel an sich selbst dazu.
"Mangelgefühle" wirken sich ein.
Erlebt das Kind auf Dauer, dass es nur dann "sättigendes" Feedback bekommt, wenn es dafür etwas "besonders Bemerkenswertes" tun muss, wird es emotional behindert, verunsichert, unstimmig, traumatisiert und "kränklich", usw..
Dann ist das Kind "belastend" emotional abhängig. Nicht mehr frei!
Dieser Mangel fühlt sich schlecht und minderwertig an. Es "muss" es aber "bekommen"!
Es "muss" geliebt werden!
Aus dieser Unruhe, die sich verinnerlicht, "muss" es ständig alles zu tun, um es zu bekommen.
Ein "Lebenskonzept" wird trainiert!
Diese Abhängigkeit ist eine psychische Krankheit!
Wir sind ausgeliefert-abhängig!
Ist hier ein Bogen zu spannen, in unsere Welt als Erwachsene?
Und ob!
Wie befriedigend wir in unseren Beziehungen postive Gefühle anreichern konnten, hat unmittelbar mit unserem Befinden jetzt zu tun.
Wie steht es um unser inneres Kind?
Jetzt?
Zum einen kommt es darauf an, welchen "emotionalen Kraftreichtum" "unsere" Menschen zur Verfügung haben und wie "freigiebig" sie (für uns) sind.
Zum anderen, wie gesättigt wir selbst an emotionalen Selbstwergefühlen sind.
Wenn wir "zu wenig haben" / "zu wenig bekommen", spüren wir es.
Wir sind konditioniert.
D.h., wir sind innerlich unruhig und unausgeglichen.
(Der Tiger im Zookäfig, dem die Freiheit abgeschnürt wurde, läuft den Rest seines Fristens an den Stäben hin und her.
Da können wir nicht zusehen. Er wird eingeschläfert.)
Es ist nicht möglich, wenn uns emotionale Selbstkraft fehlt, sie sich selbst, "irgendwie hoffend", oder meinem Gegenüber "irgendwie bittend" aus der "Emotions-Nase" zu ziehen.
Sind wir uns unseres persönlich-emotionalen "Ladestandes" bewusst?
Spüren wir, wie es uns geht?
Sind wir mit uns im Gespräch?
Können wir einen nahen Menschen damit konfrontieren, was wir uns emotional- kraftmässig wünschen, was uns fehlt, wie/was es ist?
Es behutsam auf die Arbeitsplatte legen?
Ich darf mir "starke Gefühle" von anderen Menschen "erwarten".
Aber eigentlich darf ich mich "nur" darüber freuen, dass sie mir andere Menschen entgegenbringen wollen und können.
Traurig sein, wenn nicht, darf ich auch, aber das hat immer gute Gründe.
Auch im abhängig und bedürftig sein.
(...u.a. bei Narzisten sind oberflächlich erlebbaren Gründe keinesfalls gut...)
Wie "frei" bleibe ich...in meinem abhängig sein?
Wie "fein" kann ich mich darum kümmern, darüber sprechen und es erspüren, was ich brauche und was ich gerne hätte?
Wird es krampfhaft, werde ich unruhig, poche ich darauf, geht es in ein Muss...?
Werde ich zum Tiger im Käfig....
Keine gesunde und belebende emotionale Abhängigkeit mehr.
Emotionen können nicht "stimmig" erwartet und heraufbeschwört werden, wenn sie nicht zur Verfügung stehen und nicht freiwillig gezeigt und "gegeben" werden können.
Wenn sie mir fehlen, sie aber nicht (zu wenig?) zugänglich sind und erlebbar, wird eine "natürliche" Abhängigkeit zur Sklaverei, zum Kriegstanz.
Und endet in einer emotionalen Zwangsjacke.
Die wesentlichen emotionalen Kräfte die ich in mir und in Beziehungen brauche, damit ich (annähernd) im Frieden bin, können nur fliessen, "gehandelt" und gelebt werden, wenn wir sie haben (und die Fähigkeit besitzen, sie geben zu können).
Wenn nicht, ist emotionale Abhängigkeit Qual und riesig.
Ein "schweres" Gefühl im Gefühl.
Was uns, uns gegenseitig, gut tut, "sollte" frei zur Verfügung stehen und geschenkt werden wollen und können.
Wieder Idealbild.
Emotionale Abhängigkeit wird Sucht.
Wir sind Junkys...bis zum Sch(l)uss?
Junge Junge, schwere Geschütze. Ich bin in den 60 er und 70er Jahren gross geworden. Bedingungslose Liebe von den Eltern hatte weder ich noch sonst jemand den ich damals kannte. Sind wir Boomer jetzt alle emotionale Pflegefälle ?
Ja, ich weiss, sehr schweres Geschütz.
Kann es nicht sagen, ob wir alle emotionale Pflegefälle sind.
Auf jeden Fall ist es eine Aufgabe, unser "Emotionales" zu pflegen und uns selbst um uns zu kümmern.
An einem Anteil mehr aktiver, ausgesprochenerer Zuwendung...ohne Abhängigkeit von Leistung, ohne Moral und "Zeit dafür"...hat es in dieser Zeit "im Durchschnitt" gemangelt.
Es war aber kaum mehr möglich!
Ich würde es nie verurteilen!
(Habe das hinter mir...)
Es sind unsere Eltern, die wirklich alle Hände voll zu tun hatten.
Es geht mir auch nicht um eine bestimmte Zeit. Aber die Zeit nach dem Krieg ist interessant.
Zeiten nach dem Krieg sind immer "eigen".
Es geht mir darum, dass es für unser Leben Auswirkungen hat...haben kann, wie direkt spürbar, aufmerksam, liebevoll unsere Eltern ihre Beziehung zu uns "ausdrücken" und leben konnten.
Und dass diese Atmosphäre unserer Kindheit sehr wichtig und sensibel für das weitere Leben ist (...sein kann).
Peter:
Kind = liebenswert!
Unabhängig, was es macht, werden ihm stärkende, positive Gefühle und Aufmerksamkeit geschenkt.
Es wird geliebt!
Wenn es etwas macht, "einfach frei", bekommt es diese "Gefühle" genau so geschenkt, egal ob es "gut" ist oder "weniger gut".
Ein grundlegender, "freier" "Kräfte"aufbau in einer wertschätzenden Beziehung (Lebens...Fitnesstudio).
Das Kind braucht diese persönlichen, aufmerksamen Gefühle, um sich psychisch gesund zu entwickeln.
Unbedingt!
Es sehnt sich danach, weil sie ihm zustehen.
Wie sich das Kind entfaltet, ist "abhängig" von "diesen Gefühlen" (... Geliebtwerden, Aufmerksamkeit, Bedingungslosigkeit...).
Es "tankt" fürs ganze Leben.
Diese Abhängigkeit ist "neutral" und spannungsfrei.
So lange diese Gefühle "frei geschenkt werden"!
(...alles nur in einer idealen Welt...)
Erlebt das Kind, dass es wohlwollende Gefühle erst bekommt, wenn es etwas Besonderes macht, etwas besonders gut kann und "lieb" ist, dann kommt zu einer "freien Abhängigkeit", zu einem freien Erfülltwerden, psychischer Druck, Verlustangst, emotionale, persönliche Verunsicherung und Zweifel an sich selbst dazu.
"Mangelgefühle" wirken sich ein.
Erlebt das Kind auf Dauer, dass es nur dann "sättigendes" Feedback bekommt, wenn es dafür etwas "besonders Bemerkenswertes" tun muss, wird es emotional behindert, verunsichert, unstimmig, traumatisiert und "kränklich", usw..
Dann ist das Kind "belastend" emotional abhängig. Nicht mehr frei!
Dieser Mangel fühlt sich schlecht und minderwertig an. Es "muss" es aber "bekommen"!
Es "muss" geliebt werden!
Aus dieser Unruhe, die sich verinnerlicht, "muss" es ständig alles zu tun, um es zu bekommen.
Ein "Lebenskonzept" wird trainiert!
Diese Abhängigkeit ist eine psychische Krankheit!
Wir sind ausgeliefert-abhängig!
Ist hier ein Bogen zu spannen, in unsere Welt als Erwachsene?
Und ob!
Wie befriedigend wir in unseren Beziehungen postive Gefühle anreichern konnten, hat unmittelbar mit unserem Befinden jetzt zu tun.
Wie steht es um unser inneres Kind?
Jetzt?
Zum einen kommt es darauf an, welchen "emotionalen Kraftreichtum" "unsere" Menschen zur Verfügung haben und wie "freigiebig" sie (für uns) sind.
Zum anderen, wie gesättigt wir selbst an emotionalen Selbstwergefühlen sind.
Wenn wir "zu wenig haben" / "zu wenig bekommen", spüren wir es.
Wir sind konditioniert.
D.h., wir sind innerlich unruhig und unausgeglichen.
(Der Tiger im Zookäfig, dem die Freiheit abgeschnürt wurde, läuft den Rest seines Fristens an den Stäben hin und her.
Da können wir nicht zusehen. Er wird eingeschläfert.)
Es ist nicht möglich, wenn uns emotionale Selbstkraft fehlt, sie sich selbst, "irgendwie hoffend", oder meinem Gegenüber "irgendwie bittend" aus der "Emotions-Nase" zu ziehen.
Sind wir uns unseres persönlich-emotionalen "Ladestandes" bewusst?
Spüren wir, wie es uns geht?
Sind wir mit uns im Gespräch?
Können wir einen nahen Menschen damit konfrontieren, was wir uns emotional- kraftmässig wünschen, was uns fehlt, wie/was es ist?
Es behutsam auf die Arbeitsplatte legen?
Ich darf mir "starke Gefühle" von anderen Menschen "erwarten".
Aber eigentlich darf ich mich "nur" darüber freuen, dass sie mir andere Menschen entgegenbringen wollen und können.
Traurig sein, wenn nicht, darf ich auch, aber das hat immer gute Gründe.
Auch im abhängig und bedürftig sein.
(...u.a. bei Narzisten sind oberflächlich erlebbaren Gründe keinesfalls gut...)
Wie "frei" bleibe ich...in meinem abhängig sein?
Wie "fein" kann ich mich darum kümmern, darüber sprechen und es erspüren, was ich brauche und was ich gerne hätte?
Wird es krampfhaft, werde ich unruhig, poche ich darauf, geht es in ein Muss...?
Werde ich zum Tiger im Käfig....
Keine gesunde und belebende emotionale Abhängigkeit mehr.
Emotionen können nicht "stimmig" erwartet und heraufbeschwört werden, wenn sie nicht zur Verfügung stehen und nicht freiwillig gezeigt und "gegeben" werden können.
Wenn sie mir fehlen, sie aber nicht (zu wenig?) zugänglich sind und erlebbar, wird eine "natürliche" Abhängigkeit zur Sklaverei, zum Kriegstanz.
Und endet in einer emotionalen Zwangsjacke.
Die wesentlichen emotionalen Kräfte die ich in mir und in Beziehungen brauche, damit ich (annähernd) im Frieden bin, können nur fliessen, "gehandelt" und gelebt werden, wenn wir sie haben (und die Fähigkeit besitzen, sie geben zu können).
Wenn nicht, ist emotionale Abhängigkeit Qual und riesig.
Ein "schweres" Gefühl im Gefühl.
Was uns, uns gegenseitig, gut tut, "sollte" frei zur Verfügung stehen und geschenkt werden wollen und können.
Wieder Idealbild.
Emotionale Abhängigkeit wird Sucht.
Wir sind Junkys...bis zum Sch(l)uss?
Junge Junge, schwere Geschütze. Ich bin in den 60 er und 70er Jahren gross geworden. Bedingungslose Liebe von den Eltern hatte weder ich noch sonst jemand den ich damals kannte. Sind wir Boomer jetzt alle emotionale Pflegefälle ?
Kind = liebenswert!
Unabhängig, was es macht, werden ihm stärkende, positive Gefühle und Aufmerksamkeit geschenkt.
Es wird geliebt!
Wenn es etwas macht, "einfach frei", bekommt es diese "Gefühle" genau so geschenkt, egal ob es "gut" ist oder "weniger gut".
Ein grundlegender, "freier" "Kräfte"aufbau in einer wertschätzenden Beziehung (Lebens...Fitnesstudio).
Das Kind braucht diese persönlichen, aufmerksamen Gefühle, um sich psychisch gesund zu entwickeln.
Unbedingt!
Es sehnt sich danach, weil sie ihm zustehen.
Wie sich das Kind entfaltet, ist "abhängig" von "diesen Gefühlen" (... Geliebtwerden, Aufmerksamkeit, Bedingungslosigkeit...).
Es "tankt" fürs ganze Leben.
Diese Abhängigkeit ist "neutral" und spannungsfrei.
So lange diese Gefühle "frei geschenkt werden"!
(...alles nur in einer idealen Welt...)
Erlebt das Kind, dass es wohlwollende Gefühle erst bekommt, wenn es etwas Besonderes macht, etwas besonders gut kann und "lieb" ist, dann kommt zu einer "freien Abhängigkeit", zu einem freien Erfülltwerden, psychischer Druck, Verlustangst, emotionale, persönliche Verunsicherung und Zweifel an sich selbst dazu.
"Mangelgefühle" wirken sich ein.
Erlebt das Kind auf Dauer, dass es nur dann "sättigendes" Feedback bekommt, wenn es dafür etwas "besonders Bemerkenswertes" tun muss, wird es emotional behindert, verunsichert, unstimmig, traumatisiert und "kränklich", usw..
Dann ist das Kind "belastend" emotional abhängig. Nicht mehr frei!
Dieser Mangel fühlt sich schlecht und minderwertig an. Es "muss" es aber "bekommen"!
Es "muss" geliebt werden!
Aus dieser Unruhe, die sich verinnerlicht, "muss" es ständig alles zu tun, um es zu bekommen.
Ein "Lebenskonzept" wird trainiert!
Diese Abhängigkeit ist eine psychische Krankheit!
Wir sind ausgeliefert-abhängig!
Ist hier ein Bogen zu spannen, in unsere Welt als Erwachsene?
Und ob!
Wie befriedigend wir in unseren Beziehungen postive Gefühle anreichern konnten, hat unmittelbar mit unserem Befinden jetzt zu tun.
Wie steht es um unser inneres Kind?
Jetzt?
Zum einen kommt es darauf an, welchen "emotionalen Kraftreichtum" "unsere" Menschen zur Verfügung haben und wie "freigiebig" sie (für uns) sind.
Zum anderen, wie gesättigt wir selbst an emotionalen Selbstwergefühlen sind.
Wenn wir "zu wenig haben" / "zu wenig bekommen", spüren wir es.
Wir sind konditioniert.
D.h., wir sind innerlich unruhig und unausgeglichen.
(Der Tiger im Zookäfig, dem die Freiheit abgeschnürt wurde, läuft den Rest seines Fristens an den Stäben hin und her.
Da können wir nicht zusehen. Er wird eingeschläfert.)
Es ist nicht möglich, wenn uns emotionale Selbstkraft fehlt, sie sich selbst, "irgendwie hoffend", oder meinem Gegenüber "irgendwie bittend" aus der "Emotions-Nase" zu ziehen.
Sind wir uns unseres persönlich-emotionalen "Ladestandes" bewusst?
Spüren wir, wie es uns geht?
Sind wir mit uns im Gespräch?
Können wir einen nahen Menschen damit konfrontieren, was wir uns emotional- kraftmässig wünschen, was uns fehlt, wie/was es ist?
Es behutsam auf die Arbeitsplatte legen?
Ich darf mir "starke Gefühle" von anderen Menschen "erwarten".
Aber eigentlich darf ich mich "nur" darüber freuen, dass sie mir andere Menschen entgegenbringen wollen und können.
Traurig sein, wenn nicht, darf ich auch, aber das hat immer gute Gründe.
Auch im abhängig und bedürftig sein.
(...u.a. bei Narzisten sind oberflächlich erlebbaren Gründe keinesfalls gut...)
Wie "frei" bleibe ich...in meinem abhängig sein?
Wie "fein" kann ich mich darum kümmern, darüber sprechen und es erspüren, was ich brauche und was ich gerne hätte?
Wird es krampfhaft, werde ich unruhig, poche ich darauf, geht es in ein Muss...?
Werde ich zum Tiger im Käfig....
Keine gesunde und belebende emotionale Abhängigkeit mehr.
Emotionen können nicht "stimmig" erwartet und heraufbeschwört werden, wenn sie nicht zur Verfügung stehen und nicht freiwillig gezeigt und "gegeben" werden können.
Wenn sie mir fehlen, sie aber nicht (zu wenig?) zugänglich sind und erlebbar, wird eine "natürliche" Abhängigkeit zur Sklaverei, zum Kriegstanz.
Und endet in einer emotionalen Zwangsjacke.
Die wesentlichen emotionalen Kräfte die ich in mir und in Beziehungen brauche, damit ich (annähernd) im Frieden bin, können nur fliessen, "gehandelt" und gelebt werden, wenn wir sie haben (und die Fähigkeit besitzen, sie geben zu können).
Wenn nicht, ist emotionale Abhängigkeit Qual und riesig.
Ein "schweres" Gefühl im Gefühl.
Was uns, uns gegenseitig, gut tut, "sollte" frei zur Verfügung stehen und geschenkt werden wollen und können.
Wieder Idealbild.
Emotionale Abhängigkeit wird Sucht.
Wir sind Junkys...bis zum Sch(l)uss?
Liebesbeziehungen beruhen doch unabhängig vom Geschlecht auf emotionaler Abhängigkeit. Warum sollte ich mich davon lösen wollen solange es im Gleichgewicht bleibt ? Problematisch wird es wenn einer von beiden zu klammern beginnt. In einer Beziehung weil die Frau kochen kann und ich ein Auto habe, wird man natürlich nicht emotional abhängig aber das interessiert mich nicht 😆
„Niemand ist eine Insel“ ein Buch von Simmel?
Fakt ist, dass Abhängigkeit ein grundlegender Faktor im Leben ist.
Babies, Kinder sind komplett abhängig von der Versorgung durch Andere.
Wir sind alle abhängig von der Stromversorgung, der Wasserversorgung, davon das wir ärztliche Hilfe bekommen usw.
Wir sollten uns darüber im Klaren sein. Unabhängig sein ist relativ.
Wir haben Bedürfnisse, die Erfüllung wollen, das macht uns abhängig.
Unabhängigkeit setzt Ressourcen voraus.
Ich bin relativ unabhängig, wenn ich in der Lage bin meine Bedürfnisse entweder selbst oder durch mehrere Personen
zu befriedigen.
Wenn es „nur“eine Person gibt, dann helfen Gespräche die eigene Unabhängigkeit zu schützen, Gefühle zu klären.
Abhängigkeit ist nicht per se schlecht- wir sind selbstverständlich selbstverantwortlich, was wir mit uns machen.
Das bedeutet wir sollten uns selbst verstehen und dann erkennen, was uns gut tut. Darüber sprechen und an unseren Ressourcen arbeiten, damit mehr Unabhängigkeit entsteht und wir an Freiheit gewinnen.

Bert:
Vielen Dank schon einmal bis hierher!
Es ist alles sehr interessant und sehr richtig finde ich.
Bin schon gespannt was noch dazu beigetragen wird und habe noch eine Frage:
Gibt es Eurer Meinung nach für Männer und Frauen unterschiedliche emotionale Anhängigkeiten mit Überschneidungen, oder sind alle Abhängigkeiten universell also für alle Menschen grundsätzlich erst einmal gleich?
Ich frage das weil ich meine aus den Antworten Unterschiede je nach Geschlecht erkennen zu können.
Meiner Meinung nach waren früher Frauen oft wirtschaftlich abhängig von ihren Partnern. Aber das ist heute seltener der Fall. Mit dieser wirtschaftlichen schlechteren Position war oft eine existenzielle Angst verbunden die Frauen daran hinderte sich zu trennen. Ob sich hieraus eine emotionale Abhängigkeit verstärkt kann ich nicht wirklich beurteilen. Grundsätzlich denke ich dass sich die Thematik geschlechtsunabhängig darstellt. LG
Vielen Dank schon einmal bis hierher!
Es ist alles sehr interessant und sehr richtig finde ich.
Bin schon gespannt was noch dazu beigetragen wird und habe noch eine Frage:
Gibt es Eurer Meinung nach für Männer und Frauen unterschiedliche emotionale Anhängigkeiten mit Überschneidungen, oder sind alle Abhängigkeiten universell also für alle Menschen grundsätzlich erst einmal gleich?
Ich frage das weil ich meine aus den Antworten Unterschiede je nach Geschlecht erkennen zu können.
Ich finde, man sollte sich in einer Beziehung nah sein können, ohne sich selbst zu verlieren.
Für mich bedeutet „auf Augenhöhe“, dass beide echt sein dürfen - ohne sich kleiner zu machen oder den anderen größer.
Am schönsten ist es doch, wenn zwei Menschen aus eigener Stärke zusammenkommen und sich ganz bewusst füreinander entscheiden. 🤍
Hallo in die Runde ! Aus meiner Erfahrung heraus ist es immer erstrebenswert sich in seiner Umgebung wohl zu fühlen, geachtet und respektiert zu werden. Das gilt nicht nur in einer Beziehung zu einem geliebten Menschen sondern ganz grundsätzlich. Und es ist keine Einbahnstraße. Nach 35 Jahren in einer Beziehung kann ich schon ein wenig was beisteuern zu diesem Thema. Der Begriff der emotionalen Abhängigkeit klingt negativ besetzt obwohl es bei den Meisten einem menschlichen Bedürfnis entspricht Gefühle zu zeigen und sich dabei in Gefahr zu begeben, dass diese Gefühle nicht erwidert werden oder sich im Laufe der Zeit und alltagsbedingt verflüchtigen. Ich halte es immer noch für sehr attraktiv zu lieben und diese Risiken einzugehen. Aber neben der romantischen Liebe gibt es sehr viele Ebenen der Liebe die genau so lohnenswert sind und voller schöner Momente stecken. Ich liebe auf eine bestimmte Art und Weise viele Menschen und ich liebe mich. Diese Gefühle in Balance zu bringen ist wahrlich nicht einfach. Augenhöhe entsteht aber nicht dort wo man herunter guckt oder hinaufschauen muss. Sie entsteht bei Menschen die sich nichts schuldig sind, die sich trennen können und wissen dass es nicht für immer ist. Menschen die autark leben können und nicht klammern haben gute Chancen attraktiv zu bleiben. Sich gemeinsam von der verklärten Vorstellung der Monogamie zu verabschieden ist nicht einfach aber ungemein befreiend für die Partnerschaft....
Ich möchte hin zu fügen ich habe nur auf deine Frage Stellung geantwortet .
Ich möchte nur gesunde zwischen Menschliche Beziehungen in meinem Leben .
Egal ob Freundschaft oder Partnerschaft oder Familie usw .
Gesund heisst für mich
Loyalität ( heisst ich stehe zu dem Freund und dem Partner etc. egal was da kommt , vor allem wenn es auch mal schwierig wird oder derjenige Probleme hat, oder ich bestärken ihn darin etwas tu machen das er denkt das er nicht kann oder Angst davor hat )
Finde ich besonders wichtig .
Bedeutet für mich auch Dinge für sich behalten.
Wertschätzung also Augenhöhe.
Selbstlos handelt können ( heisst meine Handlung dem Freund etc gegenüber ist nicht an meine Bedürfnisse und an Zwecke gekoppelt ein erster Linie sondern ich kann und möchte dem Menschen von mir aus geben ).
Freiheitliches unabhängiges eigenständiges Denken ....( Ich brauche auch Zeit für mich und meine Interessen und ich bin nicht Abhängig von der Aufmerksamkeit des anderen )
Das schließt emotionales Unabhängigkeit mit ein ,weil ich nicht darauf angewiesen bin mich emotional abhängig zu machen.
Aber das hat auch viel mit eigenem Selbstwert und der eigenen Achtung zu tun überlebe ich so.
Wenn eine Freundschaft oder Partnerschaft auf Liebe und Wertschätzung basiert ,was für mich normal ist, dann ist das ein geben und nehmen das von selbst läuft .
Ich finde wenn Liebe aus Bedingungen besteht ich weiss nicht was das dann ist aber für mich ist das keine Liebe .
Außerdem finde ich das setzt den anderen total unter Druck .
Liebe ist ein Tiefes Gefühle ,das ich aus mir selbst gegen möchte und sehr gerne tue .
Dafür muss ich keine Bedingungen stellen .
Das ist für mich wie in einer guten Freundschaft .
Das lauft und ist im Flow .....
Oder eben nicht, aber dann passt für mein Gefühl etwas nicht .
Dann stresst es .
Ich will so etwas nicht .
Mir fallt hierzu auch ein Spruch ein
Das ,waa wir Menschen am meisten brauchen ist ein Mensch der uns dazu bringt , das zu tun ,wozu wir fähig sind .
R.Emerson
Grüße
Siena
Wie erkennt Ihr Eure emotionalen Abhängigkeiten in einer Partnerschaft und wie geht Ihr damit um?
Ich finde in einer Partschaft, die durch Liebe geprägt ist, gibt es immer emotionale Abhängigkeiten.
Man kann nur lieben wenn, man sein Herz öffnet.
Öffnet man sein Herz, macht man sich verletzlich.
Ist man verletzlich, vertraut man auf seinen Partner.
Man vertraut seinen Partner, dass seine Liebe diese Verletzlichkeit "wärmt"/schützt.
Wärmt der Partner dein geöffnet Herz, ist es Liebe.
Das ist für mich "emotionelle Abhängigkeit".
Ist der Partner weg (Trennung, Rückzug) vermisst das Herz diese Wärme und Du bist regelrecht auf Entzug. Es gibt dann Partner die suchen eine "Ersatz-Droge", was für mich ein Zeichen ist, dass sie sich nicht richtig geöffnet und geliebt haben.
Was bedeutet für Euch die Floskel "auf Augenhöhe" im Kennenlernprozess und in der Partnerschaft?
Auf Augenhöhe ist für mich, wenn beide die selben "Rechte" haben.
Vielleicht kennst Du den Spruch "In der Beziehung hat Sie die Hosen an".
In einer Beziehung auf Augenhöhe haben "beide" die Hosen an.
Wenn ein Partner z.B. über Deine Zeit, Dein Geld oder Dein Umfeld entscheidet, ist es keine "Augenhöhe".
Auf einer Aktivität erzählte kürzlich eine Frau, die Kontakt suchte zu einem ehemaligen Bekannten, um ein Treffen unter Bekannten zu organisieren. Die Frau des Bekannten schrieb über die Nummer ihres Mannes, dass der Kontakt bitte zu unterbieten sei.
Auch hier ist keine Augenhöhe (wäre für mich ein Trennungsgrund!).
Bei einer Beziehung mit einem Narzisten, ist es auch nicht auf Augenhöhe, weil der Narzist immer von oben herab "regelt". Umgekehrt ist bei einem depressiven Partner immer von unten nach oben. Bist Du "Augenhöhe" nicht gewohnt, kann das Anfangs Konfliktpotential mit sich bringen... umgekehrt genauso... nur würde jemand der Augenhöhe gewohnt ist, sich trennen, wenn er es nicht bekommt.
Mit anderen Worten:
Dein Partner darf eine Meinung haben!
Du darfst eine Meinung haben!
Keine Meinung hat mehr Gewicht als der Andere!
Kommt es zu Meinungs-Differenzen muss man einen Kompromiss finden (wobei jeder auf den anderen zugehen sollte).
Hey Bert ,
Ich kenne emotionale Abhängigkeit nicht .
Ich denke ich habe genug Ressourcen entwickelt damit dies nicht entsteht.
Ansonsten würde ich empfehlen den Selbstwert aufzubauen das inneren emotionale Management zu üben und Selbst Fürsorge zu pflegen und auf zu bauen .
So wie Interessen pflegen .
Und Augenhöhe ist für mich keine Floskel .
Für mich bedeutet Augenhöhe, ich möchte jedem Menschen mit Wertschätzung ,Respekt und Achtung begegnen und ihn vor allem auch ernst nehmen .
Egal - wie viel Geld er verdient egal ,was für eine Religion er hat mich interessiert und beeindruckt auch kein Titel oder Geld .....
Egal welche Sexuelle Orientierung er hat . .
Mir geht es erst mal nur um den Menschen .
Für mich ist das sehr wichtig .
Ohne Augenhöhe funktioniert es für mich nicht .
Das sollte aber natürlich auf Gegenseitigkeit beruhen .
Grüße
Siena
Zur zweiten Frage: Das ist für mich keine Floskel, sondern (Wunsch)Grundlage meiner Beziehungen zu nahen Menschen. Damit meine ich zb. die Beziehungs- bzw. Kommunikationsfähigkeit, die Entwicklungsebene mit ihrem Verständnis und Werten vom Leben. Dabei sind es keine festen Angaben wie bei der physischen Augenhöhe in cm - mehr eine Spannweite in der sich begegnet wird.
Ebenso wenig eine Floskel ist es übrigens bei mir mit der Frage „Wie geht es dir?“. Wenn ich dies frage, meine ich das so und bin am Befinden meines Gegenübers interessiert.